Kino-Charts

Michael Bays Pain & Gain boxt Oblivion von Platz 1

Pain & Gain
© Paramount
Pain & Gain

Michael Bays Ausflug in die Welt der kleineren Filme ohne nennenswerte Detonationen wurde von Paramount Pictures für 26 Mio. Dollar produziert und spielte dieses Wochenende ca. 20 Mio. ein. Dies klingt nicht nach viel, führen wir uns die an Pain & Gain involvierten Namen vor Augen, doch das Studio verbuchte diese Zahlen bereits als Erfolg. Für den ersten Platz der US-Kinocharts reichte es allemal. Somit wurde auch der Science Fiction-Film Oblivion mit Tom Cruise nach einer Woche aus der Pole Position verdrängt und macht es sich nun auf dem zweiten Platz bequem. Mit nur noch 17,5 Mio. Dollar und einem Gesamteinspielergebnis von 64,3 Mio. könnte es mit dem Start von Iron Man 3 kommende Woche schwierig werden, die begehrten 100 Mio. zu knacken.

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Welchen Stellenwert Baseball in den USA genießt, beweist diese Woche abermals 42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende, der mit immerhin 10,7 Mio. Dollar noch immer auf Platz 3 steht und insgesamt bereits 69,1 Mio. einspielte. Um einen vergleichbaren Erfolg hierzulande zu landen, müsste Hollywood wohl eher mit einem Fußballfilm um die Ecke kommen. Enttäuschend hingegen fiel die erste Woche für die romantische Komödie The Big Wedding aus, die schon nicht bei Kritikern landen konnte und nun mit lediglich 7,5 Mio. Dollar lediglich auf dem vierten Platz gelandet ist. Dreamworks Animationserfolg Die Croods beißt sich nach wie vor in den Charts fest und kann sich mit immerhin noch 6,6 Millionen auf dem fünften Platz halten, was den Familienfilm ein beeindruckendes Gesamtergebnis von 163 Mio. Dollar in den USA bringt.

Außerhalb der USA konnte Marvels Abschluss der Iron Man-Trilogie bereits große Erfolge verbuchen. Mit einem bisherigen Einspielergebnis von geschätzten 195,7 Millionen US-Dollar international schlägt die Comicverfilmung mit Robert Downey Jr. sogar das große Zusammentreffen der Superhelden in Marvel’s The Avengers aus dem letzten Jahr, das es im gleichen Zeitraum auf 185 Mio. brachte. Iron Man 3 läuft erst diese Woche in den USA an.

In Deutschland hingegen tut es Scary Movie 5 seinem Box Office-Werdegang in US-amerikanischen Kinos gleich und beweist sich erst nach anfänglichen Startschwierigkeiten. Immerhin 250.000 (meist junge) Zuschauer folgten dem Ruf des fünften Teils der Parodiereihe, der jedoch nicht so erfolgreich ausfällt wie noch die Vorgänger. Wie in den USA ist Oblivion auch bei uns auf Platz 2 mit 115.000 Zuschauern. Platz 3 geht mit 100.000 Besuchern an Mama, den in Scary Movie 5 bereits parodierten Horrorfilm von Andrés Muschietti. Die letzten beiden Plätze der deutschen Top 5 gehen an Das hält kein Jahr..! (85.000) und Die Croods (80.000), die sich ein knappes Rennen lieferten.

Die Plätze 6 bis 10 der US-Kinocharts:
Platz 6: G.I. Joe: Die Abrechnung (3,6 Millionen US-Dollar)
Platz 7: Scary Movie 5 (3,45 Millionen US-Dollar)
Platz 8: Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr (2,77 Millionen US-Dollar)
Platz 9: The Place Beyond the Pines (2,7 Millionen US-Dollar)
Platz 10: Jurassic Park 3D (2,3 Millionen US-Dollar)

Quellen:
Hollywood.com
Box Office Mojo
Blickpunkt: Film

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