Zombieinvasion in den USA

Resident Evil 5 erobert amerikanische Kinocharts

Resident Evil: Retribution schießt an die Spitze
© Constantin
Resident Evil: Retribution schießt an die Spitze

Ganz schön gruselig ging es am vergangenen Wochenende in den US-Kinos zu, und damit sind im Gegensatz zur Vorwoche nicht die Einspielergebnisse gemeint. Zombie-Jägerin Milla Jovovich erklomm mit Resident Evil 5: Retribution, dem fünften Teil der Videospiel-Filmreihe, am Wochenende die Spitze der US-Kino-Charts. 21,1 Millionen US-Dollar brachten das weltumspannende Action-Spektakel an seinem Startwochenende auf Platz eins. Dies kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der Film weniger als Teil zwei bis vier der Resident Evil -Reihe einspielte, und selbst Teil eins im Jahre 2002 mehr Karten verkaufte. Den zweiten Rang erschwomm sich mit Findet Nemo ein alter Bekannter, ebenfalls in seiner Premierenwoche; 17,5 Millionen US-Dollar waren der Lohn für das Hinzufügen einer weiteren Dimension. Der Gruselfilm Possession – Das Dunkle in dir, der Spitzenreiter der Vorwoche, konnte nur noch 5,8 Millionen US-Dollar einnehmen und rutschte damit auf Platz drei ab; insgesamt spielte er inzwischen 41,17 Millionen ein.

Mit 4,22 Millionen US-Dollar sank das Schwarzbrenner-Drama Lawless – Die Gesetzlosen von Platz zwei auf Rang vier, insgesamt kann es 30,14 Millionen für sich verbuchen. Das Gruseltrio der Top 5 wird komplettiert von ParaNorman auf Platz fünf; zusätzliche 3,04 Millionen US-Dollar führen zu einem Gesamtergebnis von 49,34 Millionen. Und schließlich noch ein Rekord außerhalb der Top 10: Das Glaubensdrama The Master lief am Wochenende in nur fünf Kinos an und nahm 730.000 US-Dollar ein, pro Kino somit soviel wie nie ein Realfilm zuvor.

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In heimischen Gefilden wird das Kino-Geschehen von Untoten anderer Art dominiert: Das Bourne Vermächtnis, die Wiederbelebung der Bourne-Reihe, konnte in seiner ersten Woche 200.000 Besucher für sich begeistern, und damit satte 300.000 weniger als der dritte Teil Das Bourne Ultimatum im Jahre 2007. Auf Rang zwei folgt mit Step Up: Miami Heat der Sieger der letzten Woche mit knapp 120.000 verkauften Karten, die ihm dank 3D-Zuschlag zu 1,2 Millionen Euro in der Kasse verhalfen. Die fehlende Tiefe führte auch dazu, dass The Expendables 2 nur noch Rang drei einnehmen konnte, denn dadurch ergaben 123.000 Besucher nur 960.000 Euro. Insgesamt konnten sich aber bereits mehr als eine Million Zuschauer für den Film begeistern, somit mehr als für den ersten Teil. Auf Platz vier findet sich Ted mit immerhin noch 80.000 Besuchern (trotz oder wegen bayerischer und Berliner Synchro?), To Rome with Love steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche auf 55.000 verkaufte Karten und konnte damit bereits mehr als eine Viertelmillion Zuschauer in die Kinos locken.

Die Plätze 6 bis 10 der US-Kinocharts
Platz 6: The Expendables 2 (3,03 Millionen US-Dollar, 80,29 Millionen insgesamt)
Platz 7: Der Dieb der Worte (2,88 Millionen US-Dollar, 9,16 Millionen insgesamt)
Platz 8: Das Bourne Vermächtnis (2,87 Millionen US-Dollar, 107,82 Millionen insgesamt)
Platz 9: Das wundersame Leben des Timothy Green (2,51 Millionen US-Dollar, 46,28 Millionen insgesamt)
Platz 10: Die Qual der Wahl (2,41 Millionen US-Dollar, 82,86 insgesamt)

Quellen:
Box Office Mojo und Blickpunkt Film

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