Star Wars: Das Rogue One-Spin-off ist gerade deutlich interessanter geworden

Rogue One: A Star Wars Story
© Disney
Rogue One: A Star Wars Story

Während aktuell die Dreharbeiten zur ersten Star Wars-Realserie, namentlich The Mandalorian, laufen, arbeitet Lucasfilm bereits fleißig an einem weiteren Serien-Projekt. Als Spin-off zu Rogue One: A Star Wars Story angelegt, erwartet uns in Zukunft eine Serie, die sich mit der Geschichte von Cassian Andor beschäftigt. Diego Luna wird erneut den Captain verkörpern, der im Auftrag der Rebellen-Allianz neue Mitglieder rekrutiert und nicht zuletzt am Diebstahl der Todessternpläne beteiligt war. Dank Deadline wissen wir nun endlich auch, wer die zweite Star Wars-Realserie aus kreativer Sicht betreuen wird. Die Wahl hätte kaum besser ausfallen können.

Rogue One-Spin-off-Serie holt sich The Americans-Veteran

Niemand Geringeres als Stephen Schiff wird die Rogue One-Spin-off-Serie für Lucasfilm als Showrunner und ausführender Produzent betreuen. Der Name mag zwar nicht regelmäßig in den Schlagzeilen auftauchen. Dennoch lohnt sich ein Blick in seine Filmographie, denn Stephen Schiff arbeitete in den vergangenen Jahren als ausführender Produzent von The Americans, die besten Serie, die ihr nicht gesehen habt. Dieses Engagement weckt durchaus Neugier und stimmt gleich aus mehreren Gründen zuversichtlich, dass es sich bei der Serie rund um Cassian Andor um keinen Schnellschuss handelt.

Seit der 2. Staffel begleitete Stephen Schiff die Produktion von The Americans, die dieses Jahr mit der Ausstrahlung der 6. Staffeln ihr Ende nahm. Von den Kritikern gefeiert und dem Publikum geschätzt gelang der Serie zwar nie der große Durchbruch. Am Ende des Tages reiht sie sich dennoch in den Kreis der großen Dramen, die in der vergangenen Dekade die Serienlandschaft mit ausgefeilten Figuren und tiefgründigen Story-Arcs bereichert haben. Angesiedelt im Kalten Krieg beginnt die Geschichte von The Americans in den frühen 1980er Jahren und erzählt von zwei russischen Spionen, die in den USA zur ultimativen Tarnung eine Familie gründen, um wertvolle Informationen zu sammeln.

Darum ist Stephen Schiff eine Bereicherung für die Cassian Andor-Serie

Sephen Schiff konnte im Zuge von The Americans folglich nicht nur bei einer exzellenten Serienproduktion mitarbeiten, sondern ebenfalls im Metier von komplexen Spionage-Thrillern einiges an Erfahrung sammeln. Diese Erfahrung dürfte nun bei der Rogue One-Spin-off-Serie von großem Nutzen sein - immerhin wurde das Projekt ebenfalls als Spionage-Thriller umschrieben, der während den prägenden Jahren der Rebellion spielt. Wenn Stephen Schiff auch nur ansatzweise die Spannung, den Schmerz und das Tragik von The Americans ins Star Wars-Universum bringen kann, stehen die Zeichen gut, dass uns ein paar glorreiche Serienstunden in der weit, weit entfernten Galaxis erwarten.

Außerdem interessant: der Kontrast zu The Mandalorian. Während bei der ersten Star Wars-Realserie mit Jon Favreau ein Filmemacher als kreativer Kopf engagiert wurde, der sich überwiegend als Blockbuster-Regisseur einen Namen gemacht hat und dank Filmen wie Iron Man, The Jungle Book und Der König der Löwen längst Teil der Disney-Familie ist, holt sich Lucasfilm für die Rogue One-Spin-off-Serie einen Serien-Fachmann. Stephen Schiff, der mit seiner Arbeit auf einem Pilot-Skript von Vaiana-Autor Jared Bush aufbaut, kann das Projekt folglich auf seine ganz eigene Weise bereichern. Nachdem Keri Russell außerdem dem Cast von Star Wars 9 beigetreten ist, verstärken sich außerdem die Anzeichen, dass The Americans bald das Star Wars-Franchise übernimmt.

Die Produktion der Rogue One-Spin-off-Serie soll nächstes Jahr beginnen. Veröffentlicht werden Cassian Andors neue Mission exklusiv auf Disneys Streamingservice Disney+.

The Americans feat. Star Wars - hört sich das für euch auch gut an?

Moviepilot Team
Beeblebrox Matthias Hopf
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Redakteur bei Moviepilot. Schaut zu viel ins Internet, mag den Weltraum und fühlt sich auf Tatooine genauso zu Hause wie in Hogwarts und Mittelerde.
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