Andy Warhol's Dracula

Dracula cerca sangue di vergine... e morì di sete!!! (1974),
Laufzeit 108 Minuten, Horrorfilm

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- Kritiker
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4 Kommentare
Andy Warhol's Dracula - Bild 2207565
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von Paul Morrissey, mit Joe Dallesandro und Udo Kier

Dracula ist auf der Suche nach jungfräulichem Blut. Nach einiger Zeit findet er vier passende Töchter einer verarmten, adeligen Familie. Doch zum finalen Biss steht ihm der misstrauische Hausdiener Mario im Weg. Um Dracula sein Jungfrauenblut zu verwehren, entjungfert dieser als ritterlicher Retter auch das 14jährige Nesthäkchen.

Graf Dracula (Udo Kier) benötigt dringend das Blut einer Jungfrau. Er sperrt seine Schwester im rumänischen Schloss in ihren Sarg und reist mit seinem Diener Anton (Arno Jürging) nach Italien, wo die Menschen so fromm sind, dass ihre Töchter bis zur Ehe Jungfrauen bleiben. Dracula wird bei der italienischen Adelsfamilie di Fiore fündig. Der Marchese d Fiore (Vittorio De Sica) erhofft sich eine gute Partie und bietet seine vier Töchter an. Doch zuvor stärkt sich Dracula am Blut eines elfjähriges Dorfmädchens, dass auf der Straße totgefahren wurde: Anton hat ihr Blut am Unfallort mit einem Brot als Schwamm aufgesaugt. Was Dracula nicht ahnt: Die beiden flüggen Töchter Saphiria (Dominique Darel) und Rubinia (Stefania Casini) treiben es haltlos mit dem Diener Mario (Joe Dallesandro). Der Sexprotz stemmt die beiden jungen Contessas nur widerwillig und prophezeit den beiden bei jedem Lendenstoß den Untergang des Adels. Als Dracula nacheinander die beiden Schwestern aussaugt, erkennt er den Betrug: Sie waren keine Jungfrauen mehr. Nun will er sich der 14jährigen Perla (Silvia Dioniso) bemächtigen. Doch Mario, der Draculas Plan durchschaut hat, schnappt sich Perla und entjungfert auch sie. Vom Entgungferungsblut, das als Lache auf dem Boden zurückbleibt, stärkt sich Dracula kurz und saugt nun die älteste Tochter, Esmeralda (Milena Vuktic), aus. Mario kommt mit einem Beil und schlägt Dracula und Esmeralda in Stücke. So ist zumindest Perla gerettet. Das Tor der Villa der Fiore schließt sich.

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Kommentare (4) — Film: Andy Warhol's Dracula

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Teezy123

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Inakzeptable Darsteller in einem Film, der zwar so gut wie keine Atmosphäre hat und dessen Dialoge an Lächerlichkeit schwer zu überbieten zu sein dürften, dieses Manko aber versucht mit ständig wiederholenden Sexszenen auszugleichen.
Dass das nicht funktioniert, versteht sich von selbst.
Dracula verkümmert hier zu einer Witzfigur und auch das Bild, das hier von der Frau an sich gezeichnet wird, dürfte wenig Anklang finden.
Trash ist zwar Trash, aber trotzdem muss man nicht so einen Rotz abliefern und schon gar nicht bei einer Figur wie Dracula.
Zum Glück ist Bram Stoker tot, wär ers nicht, wär er spätestens nach diesem Film gestorben... was für ein Schund, nur für Voyeure genießbar.
Dennoch bin ich gut gelaunt und gebe Udo Kier einen halben Punkt.

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FineCut

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Bewertung6.0Ganz gut

ANDY WARHOL'S DRACULA in der X-Rated Fassung wie auch schon bei Frankenstein: Total bekloppt aber extrem unterhaltsam...Trash vom Feinsten!

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der Suk

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Bewertung5.0Geht so

My lovely Grave Digger. Warhols schwüles Häppchen zählt sicherlich zu den untypischsten Dracula-Verflimungen, die ich bis dato gesehen habe. Fast alle bekannten Landgrafs-Architekturen sprich Vampir-Regeln werden hier gnadenlos ignoriert. Dracula ist Vegetarier, nerviges Tageslicht wehrt er mit der bloßen Hand ab und er darf nur das Blut von Jungfrauen schlürfen. Tja, und da er in diesem Filmchen fast nur von Ludern umgeben ist, die ihm falsche Tatsachen auftischen, hängt er schon mal öfters kotzend über dem Badewannenrand. Überhaupt geht es dem Grafen auffällig oft grottenschlecht. Er ist hier mehr eine bedauernswerte Kreatur als ein Schreckensfürst, ein Opfer der modernen Zeit.
So bekommt er am Ende nicht nur einen Pflock durchs Herz (Ha! Die Regel zählt wenigstens noch), nein, er wird förmlich hingerichtet.Warhol als Splatterproduzent, wer hätte das gedacht? So kann man tatsächlich behaupten, sein Dracula hätte am Ende weder Hand noch Fuß. Doch hier in Deutschland bekommt man nur die gekürzte Version zu sehen. Der Fanclub des Roten Kreuzes sei hiermit gewarnt.
Roman Polanski hat übrigens einen kleinen Gastauftritt oder (Hust!) er hatte sich in den Kulissen seines eigenen Films Tanz der Vampire verlaufen, wer weiß.
Nun, man muss diesen Film nicht unbedingt gesehen haben. Für mich einer der blassesten Draculas, seit der Entdeckung der Mehlstauballergie…

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Marie Krolock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Seit diesem Film bin ich von Udo Kier schwer begeistert! Was für Augen! Was für ein Blick!
Udo Kier als nach jungfräulichem Blut lechzender Vampir und Joe Dallesandro, der es zu verhindern weiß, dass die Frauen Jungfrauen sind/bleiben ;-) - was für ein Trip. Das Ende war leider zerhackt (im wahrsten Sinne). Ich habe nicht bemerkt, dass ich eine geschnittene Fassung habe, Mist!
Dieser Film hat wirklich ein paar schrille Szenen, wie z. B. die, in der Draculas Diener mit einem großen Weißbrot auf die Straße rennt, weil es dort einen Unfall gegeben hat, und er nun mit dem Weißbrot das Blut eines Kindes (bestimmt jungfräulich) aufsaugen will. Auf so eine Idee muss man auch erstmal kommen. Andy Warhol's Dracula ist zum Teil sehr derb und explizit - nichts für zarte Gemüter! ;-)

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