Nosferatu, eine Symphonie des Grauens
Nosferatu, eine Symphonie des Grauens (1922), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Horrorfilm, Kinostart 05.03.1922
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52 Kommentare
Keine
von F.W. Murnau, mit Max Schreck und Gustav Botz
In F.W. Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu treibt Max Schrek als Nosferatu (besser bekannt als Dracula) in Transsylvanien und Wismar sein Unwesen.
Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim) ist Sekretär eines Maklers (Alexander Granach) in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau (Greta Schröder). Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok (Max Schreck) über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. Erst in der Nacht begegnet Hutter dem seltsamen Schlossherrn und dieser unterzeichnet den Vertrag. Als er am nächsten Morgen im Schloss erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht.
Vollständige Handlung
Der Film beginnt mit der Vorstellung von Hutter . Er arbeitet als Immobilienagent für Knock, seinen Chef. Dieser hat ein Schreiben von Graf Orlok aus Transsylvanien erhalten, der Interesse an einem Haus in Wismar andeutet. Um weitere Details zu besprechen, bittet er um den Besuch eines Angestellten der Firma. Hutter erhält den Auftrag, den Grafen aufzusuchen und ihm ein Haus in der Nähe seines Hauses zum Kauf anzubieten, in dem er mit seiner Frau Ellen wohnt.
Hutter macht sich im Gegensatz zur Einstellung seiner Frau begeistert auf die lange Reise und kehrt kurz vor seinem Ziel in einer Gaststätte (Guido Herzfeld) ein. Als er von seinem Besuch bei dem Grafen erzählt, sind die Dorfbewohner entsetzt und warnen ihn vor den Wölfen und Geistern der Gegend rund um das Schloß des Grafen. Hutter glaubt dem Gerede nicht und macht sich am nächsten…
/p>In F.W. Murnaus Stummfilmklassiker Nosferatu treibt Max Schrek als Nosferatu (besser bekannt als Dracula) in Transsylvanien und Wismar sein Unwesen.
Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim) ist Sekretär eines Maklers (Alexander Granach) in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau (Greta Schröder). Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok (Max Schreck) über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. Erst in der Nacht begegnet Hutter dem seltsamen Schlossherrn und dieser unterzeichnet den Vertrag. Als er am nächsten Morgen im Schloss erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht.
Vollständige Handlung
Der Film beginnt mit der Vorstellung von Hutter . Er arbeitet als Immobilienagent für Knock, seinen Chef. Dieser hat ein Schreiben von Graf Orlok aus Transsylvanien erhalten, der Interesse an einem Haus in Wismar andeutet. Um weitere Details zu besprechen, bittet er um den Besuch eines Angestellten der Firma. Hutter erhält den Auftrag, den Grafen aufzusuchen und ihm ein Haus in der Nähe seines Hauses zum Kauf anzubieten, in dem er mit seiner Frau Ellen wohnt.
Hutter macht sich im Gegensatz zur Einstellung seiner Frau begeistert auf die lange Reise und kehrt kurz vor seinem Ziel in einer Gaststätte (Guido Herzfeld) ein. Als er von seinem Besuch bei dem Grafen erzählt, sind die Dorfbewohner entsetzt und warnen ihn vor den Wölfen und Geistern der Gegend rund um das Schloß des Grafen. Hutter glaubt dem Gerede nicht und macht sich am nächsten Tag auf die Weiterreise. Auf halber Strecke zum Schloß setzt ihn die Dorfkutsche auf der Straße aus, aus Angst vor der Gegend. Doch Hutter wird von einer plötzlich erscheinenden Kutsche mitgenommen, die ihn direkt zum Schloss bringt.
Dort wird er von Graf Orlok erwartet, der ihm ein Abendessen serviert. Als sich Hutter beim Essen schneidet, scheint der Graf wie hypnotisiert von dem Blut. Am nächsten Morgen findet er an seinem Hals zwei kleine rote Punkte vor, macht sich aber keine weiteren Gedanken und schreibt einen Brief an seine Frau. Als der Graf ihn aufsucht, findet er ein Bild von Ellen und ist von diesem sehr angetan. Orlok entschließt sich zum Kauf des Hauses in Wismar.
In der Nacht wird Hutter von Graf Orlok attackiert, kann den Angriff aber zunächst abwären. Währenddessen liegt Ellen in Wismar sterbenskrank nieder, die Ärzte sind ratlos. Der Moment, in dem sie ihren Mann im Delirium ruft, ist auch der Moment der Attacke des Grafen gegen Hutter, bei dem dieser viel Blut verliert.
Am nächsten Tag findet Hutter den Grafen in einem schlafend in einem Sarg vor. Abends beobachtet er, wie der Graf Särge auf eine Kutsche laden lässt und selbst in einem Sarg verschwindet. Langsam ahnt er, was hinter dem Grafen steckt und entschließt sich, nach Wismar zu reisen, weiß jedoch nicht, dass Orlok ähnliches plant. Dieser reist währenddessen per Sarg mit einem Schiff nach Wismar. Währenddessen flieht Hutter auf dem Landweg zurück, wo er von Ellen sehnsüchtig erwartet wird. Seinen Chef Knock findet Hutter völlig verrückt vor. Er muss während seiner Abwesenheit den Verstand verloren haben, denn er ernährt sich von Käfern und spricht ständig von seinem Herren.
Während Orloks Reise wird die Mannschaft des Schiffes (Max Nemetz,Wolfgang Heinz,Albert Venohr,Eric van Viele) von einer mysteriösen Krankheit dahingerafft.Als einziger Überlebender bleibt Graf Orlok zurück. In Wismar angekommen, verlässt er unerkannt das Schiff und zieht in sein neues Haus gegenüber Hutter und Ellen ein. Wenig später werden erste mysteriöse Todesfälle in der Stadt bekannt.
Ellen fühlt sich zunehmend unwohl, denn sie vermutet Schlimmes hinter Graf Orloks Fassade. Sie beginnt ein Buch über Vampire zu lesen, welches sie in den Unterlagen ihres Mannes gefunden hat und lernt, wie sie sich gegen ihren neuen Nachbarn zu wehren hat. Eines Abends schickt sie ihren Mann weg und legt sich allein zu Bett. Sie wird sie von Graf Orlok besucht und hält ihn bei sich bis zur Morgendämmerung, der Zeitpunkt, an dem der Graf sich in seinen Sarg zurückziehen muss.
Als die ersten Sonnenstrahlen auftauchen, wird dem Graf bewußt, dass er zulange bei Ellen geblieben ist. Er löst sich in einer Wolke aus Rauch auf. Die Todesfälle in der Stadt hören abrupt auf, doch Hutter kommt zu spät an das bett seiner Frau, die durch die Nacht mit dem Grafen ihr Leben lassen musste.
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Cast & Crew
- Genre
- Fantasyfilm, Vampirfilm, Horrorfilm
- Zeit
- 1883, Morgengrauen
- Ort
- Hafenstadt, Kleinstadt, Norddeutschland, Schiff, Schloss, Transsilvanien, Wisborg
- Handlung
- Abschied, Altstadt, Angst, Arzt, Asche, Bett, Biss, Blut, Blutrausch, Dracula, Epidemie, Graf, Gut und Böse, Hafen, Haus, Immobilienmakler, Irrenanstalt, Klassiker, Krankheit, Kultfilm, Kutsche, Pest, Professor, Ratte, Reise, Roman, Rückkehr, Sarg, Schlafwandeln, Sonnenaufgang, Sonnenlicht, Trance, Vampir, Verlobte, Verlobter, Wolf
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend
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Kritiken (4) — Film: Nosferatu, eine Symphonie des Grauens
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Bei all der Symbolik verliert Murnau fast die Konzentration auf die Handlung. Werner Herzog gelang es in seiner Neuverfilmung rund 55 Jahre später, die Tragik der titelgebenden Figur einfühlsamer und zugänglicher herauszuarbeiten – mithilfe des gesprochenen Wortes. „Nosferatu, eine Symphonie des Grauens“ aber bebildert auf bemerkenswerte Weise eine herannahende Bedrohung unter wachsender Panik, die durch mysteriöse geistige Verbindungen zwischen den Figuren getragen wird und so eine recht einzigartig beklemmende Wirkung erzielt. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Die schwarze Romantik, die 'Nosferatu' umwittert, wird in der letzten Szene bis zum Anschlag ausgereizt. Die Furcht und die Anziehung, die beide in vollem Ausmaß durchleben, die versteckten Triebe, die sich nun eröffnen dürfen, wenn der Vampir in ihr Schlafzimmer eindringt und der erste Sonnenstrahl, der dem Toten den einzigen Wunsch verbietet. Sicher ist 'Nosferatu' heute vielen , allein wegen seines langsamen Erzähltempos, nicht mehr zu empfehlen, doch gerade für die Menschen, die sich in diese Zeit versetzen und fühlen können, dürfte 'Nosferatu' nach wie vor einer tragischsten und wichtigsten Vertreter der Vampir- und Filmgeschichte sein. [...]
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Murnau schuf ein beeindruckendes Kino-Bild. Wenn man Graf Orlok in den Gängen seiner Burg sieht, fröstelt es einen. Die gruseligen Schatten, die an die Wand geworfen werden, konnten sogar für lange Zeit filmisch als unübertroffen gelten. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenStill creepy.
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Kommentare (47) — Film: Nosferatu, eine Symphonie des Grauens
Demine Sun, 19 May 2013 19:11:48 -0000
Kommentar löschenEin 91 Jahre alter Klassiker, an dem sich selbst viele moderne Filmschaffende noch auf inszenatorischer, emotionaler und vor allem atmosphärischer Ebene etwas abschauen könnten. Wie es Murnau gelingt geschickt mit der Emotionalität des Zuschauers zu spielen und ihn auch heute noch zu schockieren ist nicht nur bemerkenswert, sondern im wahrsten Sinne des Wortes erschreckend.
Besonders Max Schreck ist es, der durch seine hervorragende Darstellung des Grafs Orlok die düstere und beängstigende Stimmung des Filmes unterstützt und den Zuschauer in seinen Bann zieht. Zweifelsohne einer der besten deutschen Filme aller Zeiten, der gleichzeitig auch den Beweis liefert, dass es keine teuren Spezialeffekte und Unmengen an blutigen Szenen benötigt um einen guten Horrorfilm zu erschaffen.
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Dasprofil Sun, 19 May 2013 20:50:03 -0000
Antwort löschenWirklich ein unglaublich guteer Film. Ich will ubedingt wissen, wie Fritz Arno Wagner im Jahr 1922 die Kamerafahrt entlang des Schiffs bewerkstelligt hat.
Aber das ganz große Highlight ist natürlich niemand anderes, als Max Schreck, er speilt so ungeheuer dämonisch, fast schon teuflisch, dass ich kaum glauben konnte, dass er wirklich ein Mensch ist.
Demine Sun, 19 May 2013 20:56:46 -0000
Antwort löschenBin auch völlig überrascht wie gut dieser Film einfach ist. In meinen Augen, und ich weiß, dass ich dir damit sehr nahe trete, sogar deutlich gelungener als Herzog's Version.
Muss mir den Film jetzt erstmal auf DVD beschaffen. Gibt ja mit dem deutschen Steelbook und der Eureka-DVD gleich zwei schöne Veröffentlichungen, die dem Film gerecht werden.
Dasprofil Sun, 19 May 2013 21:06:51 -0000
Antwort löschenIch finde Herzogs Version zwar besser, kann es aber auch nicht wirklich rational begründen, deshalb trittst du mir damit nicht nahe. Immer wenn ich mir Herzogs version angesehen habe, hat es sich so angefühlt, als habe Herzog den Film einzig und allein nur für mich gedreht, weil er so unglaublich gut zu mir passte.
Ich bin wahrscheinlich auch so ziemlich der einzige, der Kinskis Leistung noch ein bisschen besser findet, als Schrecks Leistung. (Kinskis Darbietung geht natürlich zudem in eine ganz andere Richtung, weshalb man sie meiner Meinung nach nicht vergleichen kann).
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Demine Sun, 19 May 2013 21:10:30 -0000
Antwort löschenMüsste ich mir bei Gelegenheit nochmal ansehen, um wirklich die Leistung Kinskis in dem Film beurteilen zu können. Schrecks jedenfalls war grandios.
Dasprofil Sun, 19 May 2013 21:29:51 -0000
Antwort löschenSchrecks Besetzung war natürlich ein Geniestreich, weil er damals (und heute natürlich besonders) total unbekannt war und dadurch natürlich noch viel gruseliger, weil geheimnisvoller wirkt.
Diese Wirkung kann bei Kinski nicht vorhanden sein, den kennt auch jetzt über 20 Jahre nach seinem Tod jeder, auch die die kaum was mit Filmen zu tun haben. Aber wie gesagt, Kinski soll ja garnicht gruselig wirken, Herzog legt viel mehr wert auf andere Facetten der Nosferatu-Figur.
gabriel.rost.77 Thu, 02 May 2013 15:32:04 -0000
Kommentar löschenEiner der frühesten Vampir- und generell Horrorfilme, der einen prägenden Einfluss auf das Genre hatte. Aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr wirklich gruselig, aber mit einer bedrückenden Atmosphäre, viel interessanter Symbolik, tollen Darstellern und durchaus glaubhaften Effekten. Max Schreck flößt einem mit seiner Darstellung des Vampirgrafen wirklich Gänsehaut ein. Ein paar wenige Szenen wirken aus heutiger Sicht zwar eher unfreiwillig komisch (als der Vampir seine Särge durch die Gegend schleppt, sah das für mich eher putzig aus), aber durch die gute Inszenierung wird das wieder aufgewogen. Mit der richtigen musikalischen Untermalung (bei der Aufführung, die ich besucht habe, war es eine von einem Komponisten, der zuvor die Musik zu 60er-Jahre-Hammer-Horrorfilmen beigesteuert hatte, wenn ich mich richtig erinnere) kann der Film einem durchaus Schauer über den Rücken jagen.
Die Geschichte orientiert sich an Bram Stokers weltberühmtem Roman "Dracula". Weil es eine nicht autorisierte Adaption war, klagte die Witwe Stokers dagegen. Sämtliche Filmkopien sollten vernichtet werden, aber glücklicherweise konnten viele davon gerettet werden.
Momentan lese ich den Roman und kann bestätigen, dass die erste Hälfte des Films fast identisch aus dem Roman entnommen ist. Ab Krolocks Ankunft in Wisborg weicht sie jedoch stark davon ab. Die Charaktere Lucy Westenra, John Seward, Arthur Holmwood und Quincey Morris wurden garnicht erst in den Film übernommen, die restlichen Protagonisten etwas anders interpretiert.
Lieblingen des Vampir- und generell des Horrorfilms ist "Nosferatu" durchaus zu empfehlen. ich bin jetzt gespannt auf weitere Adaptionen des Romans. Bisher habe ich ansonsten nur die erste Hälfte von Francis Ford Coppolas Version gesehen.
So, das waren alle Stummfilme, die ich bis jetzt gesehen habe. Die restlichen vier Filme werden nicht so alt sein und alle demselben Genre angehören. Sobald ich den ersten davon bewertet habe, werdet ihr euch sicher schon denken können, welchen Film ich hier als 100. kritisieren werde. :)
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Ben Kenobi Thu, 02 May 2013 17:23:03 -0000
Antwort löschenKlasse Film, klasse Kommentar! :)
gabriel.rost.77 Thu, 02 May 2013 19:58:23 -0000
Antwort löschenDanke! :)
midnightmeteora Mon, 29 Apr 2013 21:23:58 -0000
Kommentar löschenEs hat zwar 90 Jahre gedauert, aber letzten Endes wurde ich doch noch zu Graf Orlok's Festmahl eingeladen und auch wenn das Menü an manchen stellen schon geronnen war, schmeckte es trotzdem.
Bei alten Filmen stellt sich immer die Frage, wie man das Gesehene nun bewerten soll. Setzt man die beliebte"Retro Brille" auf und tut alle Mängel mit der Bemerkung ab, dass es damals halt nicht besser ging, oder misst man alles an heutigen Maßstäben und gibt dem Film somit nur eine sehr geringe Chance sich zu beweisen. Zum Glück musste ich mir diese Frage bei "Nosferatu" nicht stellen, denn auch wenn man ihm sein hohes Alter ansieht, funktioniert der Film für mich selbst heute noch problemlos.
Da wäre zum einen die Optik. Viele Szenen, vor allem die Außenaufnahmen, sehen durch ihre, aus heutiger Sicht, "schlechte" Beleuchtung aus, als wären sie privates Archivmaterial aus der Zeit. Dadurch gewinnt der Film einiges an Atmosphäre und Authentizität. Natürlich sind die verschiedenen Farbfilter, die die Tageszeit verdeutlichen sollen, heutzutage gewöhnungsbedürftig, dennoch erfüllen sie ihren Zweck vollkommen.
Ein weiterer Punkt ist Nosferatu selber. Graf Orlok ist schlicht aber schrecklich und trotz der vielen Monster, die ich schon gesehen habe, steht er ziemlich weit oben auf der Liste derer, denen ich nicht bei Nacht begegnen will. Wenn ich ehrlich bin auch nicht bei Tag, oder zu irgendeiner anderen Zeit. Ebenso ist es mit den restlichen Figuren. Es ist bedrückend zu sehen, wie alle in der Stadt langsam verrückt werden und einen nicht gerade kleinen Teil trägt das, dadurch dass es ein Stummfilm ist nötige, Overacting aller Darsteller bei.
Zuletzt bleibt noch die Musik, falls man es denn so nennen kann. Eigentlich ist es eher ein Quietschen und Kreischen, dass den ganzen Film begleitet und ihm somit schon von Beginn an etwas bedrohliches gibt. Es gibt keine Höhepunkte, die das Geschehen untermalen. Stattdessen findet die Monotonie der gequälten Geigen einen schnellen Weg ins Unterbewusstsein, wo sie bleibt und Terror sät. Das Gesamtbild, das dadurch entsteht, hat mich stark an David Lynch, seine Kurzfilme und vor allem "Eraserhead" erinnert. Ich möchte wetten, dass der Film ohne seine Musik nur halb so gut, bis gar nicht funktionieren würde!
Alles in allem bin ich erstaunt, dass ein an sich wirklich simpel gestrickter Film bei mir mehr Gänsehaut hervorrufen konnte, als 90% der modernen "Schocker". Ein wahrscheinlich mehr als deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl, weitere solcher Klassiker zu suchen, zu finden und auszusagen.
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kobbi88 Mon, 29 Apr 2013 21:39:35 -0000
Antwort löschenGuter und angemessener Kommentar.
Shanks Mon, 29 Apr 2013 05:00:35 -0000
Kommentar löschenSoo, nach langem, langem Rauszögern hab ich's dann auch geschafft mich zu einem DER Ursprünge meiner doch so viel geliebten Horrorfilme durchzuringen und ich muss sagen, dass der eigentliche Eindruch, den der Film hinterlässt, wesentlich besser mit meinen doch ziemlich optimistischen Erwartungen übereinstimmt, als die Bewertung das vielleicht vermuten lässt.
Mit recht bekanntem Plot zeigt uns "Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" die Geschichte um den großen Filmschrecken des letzten Jahrhunderts und kann dabei selbst einen Stumm,- und Alt-Filmbanausen, wie ich mich leider doch einen nennen muss da es bei mir meistens in den 80ern aufhörte, teils in seinen Bann ziehen und die damals gegebenen Mittel gekonnt ausspielen. Diese Stellen, die uns eine perfekt erzeugte Stimmung durch die unglaublich gute Maske, Schauspielerei und Atmosphäre, bietet, sind jedoch leider leider sehr verstreut im Film zu finden. So gehen beispielsweise Szenen wie die Ankunft am Schloss, in denen Nosferatu glänzen und gleichzeitig schocken kann dann doch meist in einem Szenengewusel und in Cuts unter, die dem Zuschauer wesentlich mehr hätten geben können, was sich sogar bis hin zum Ende es Films zieht.
Wurde das eigentliche Finale um den Vampir beispielsweise dann doch schön umgesetzt, gibt mir der letzte Akt zusammengefasst viel zu wenig von dem, was ich mir gewünscht oder erwartet hätte, als viel mehr einen ganzen Haufen an recht unnötigen Aufnahmen um das gesammte Geschehen drumherum.
Zusammengefasst ein guckbarer Film, den ich persönlich schon lange als Muss gesehen habe und der sich schon durch den lohnenden Einblick in die frühe Filmwelt lohnt, aber für meinen Geschmack deutlich zu wenig von dem Schock vertritt, nach dem er sich benannt hat.
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Mac_C_Tiro Mon, 11 Feb 2013 14:20:58 -0000
Kommentar löschenDas bleiche Aussehen, die grauenerregenden Augen und die stoisch bedrohliche Mimik, jedem der Max Schreck kannte muß klar gewesen sein das ihm die Rolle des Grafen auf den Leib geschneidert war. Dazu die geniale Kameraführung und natürlich die Aufsicht der Regielegende Murnau, einfach schrecklich schön! Nie vorher und seit dem nie wieder gab es eine derartsubtilen Horror, einen Schrecken der einen in den Schlaf verfolgt und eine Angst die sich ins innerste des Zuschauers einprägt! Es gibt einfach keine wirklich adäquate Beschreibung welche Wirkung dieser Film auf mich hatte. Man muß ihn selbst sehen und auch fühlen!
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KonTaicho Wed, 30 Jan 2013 20:32:23 -0000
Kommentar löschen"Nosferatu, eine Symphonie des Grauens"
Die Erwartungen waren nach der höllisch anstrengenden Begegnung mit einem gewissen Herrn "Caligari", welche schwer an meinen Kräften gezehrt hatte, von der ich mich aber nun erholt glaubte, nicht sonderlich hoch. Allein das Poster schien zu versprechen, dass sich diese beiden Werke in ihrer Wirkung auf mich nicht sonderlich unterschieden.
Und so kam es, wie es kommen musste.
"Nosferatu, eine Symphonie des Grauens" ist mit seinem bekannten Plot in erster Linie einmal wesentlich brisanter als "Caligari" und man merkt sofort, dass bekannte Remakes wie etwa "Bram Stoker´s Dracula" zumindest in großen Teilen eins zu eins übernommen wurden.
Dass "Nosferatu" früher gegruselt hat, bezweifle ich nicht, dass er es heute nicht mehr tun würde, war mir klar.
Generell sind Filme solchen Alters immer mit einer gewissen Ehrfurcht zu begegnen, was leider an der Tatsache nichts ändert, dass das Film"vergnügen" desöfteren eher in einen Kampf mit der Langeweile und über die Willenskraft, die Finger von der Weiterspultaste zu lassen, ausufert.
Respekt zollen muss man natürlich ganz klar der Maske, die Max Schreck zu dem wohl besten und tatsächlich auch gruseligsten Dracula werden ließ.
Aaber, was mal wieder überhaupt nicht klar ging und was mich bereits in "Das Cabinet des Dr. Caligari" zur Weißglut gebracht hat, ist der Score.
Jesus Maria, ist es denn so schwer, hinter die Handlung mal ein paar wuchtige Orchestertöne zu ballern, irgendwas gehaltvolles, das einen als Zuschauer, bzw. Zuhörer mitreißt, wie etwa in "Metropolis? Nein! Stattdessen hört man 90 Minuten das selbe monotone wischi-waschi Geleiher, welches die Handlung viel zu wenig unterstützt und nur als seichter, lasch gesponnener Klangteppich vor sich her dümpelt.
Und so ist "Nosferatu, eine Symphonie des Grauens" Filmgeschichte, Vorbild und Wegbereiter und deutlich ertragbarer als sein Nachbar "Caligari", aber trotzdem auch furchtbar anstrengend und gealtert.
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VisitorQ Wed, 30 Jan 2013 20:54:07 -0000
Antwort löschenEinfach mal ganz frech gefragt: Gibt es Stummfilme, die Du magst?
VisitorQ Wed, 30 Jan 2013 20:57:20 -0000
Antwort löschenah. ich seh. Metropolis. Aber der zählt nicht, den muss man gut finden, sonst ist es verboten weitere Filme zu gucken. ;-)
KonTaicho Wed, 30 Jan 2013 20:57:24 -0000
Antwort löschenJa, Metropolis.. vielleicht nimmt der einfach auch nur ne Sonderstellung ein..und ich mag echt keine.. :D
KonTaicho Wed, 30 Jan 2013 20:59:48 -0000
Antwort löschenFuck :D
VisitorQ Wed, 30 Jan 2013 21:04:34 -0000
Antwort löschenhaha. ich werfe noch mal folgende Klassiker ein: Sunrise - a song of two humans, Panzerkreuzer Potemkin und Frau im Mond. Die sind sehr, sehr gut. Probiers einfach aus und wenn es nicht klappt gibt es auch im Tonfilmzeitalter genügend zu entdecken. :-)
KonTaicho Wed, 30 Jan 2013 21:10:46 -0000
Antwort löschenAhhahh halt! Der Panzerkreuzer war erste Sahne! :P
VisitorQ Wed, 30 Jan 2013 21:14:06 -0000
Antwort löschenDaumenoch.
N. Hornblower Thu, 31 Jan 2013 06:06:19 -0000
Antwort löschenDa lag ich mit meiner Prognose "mindestens 5 Punkte" ja gar nicht falsch.
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KonTaicho Thu, 31 Jan 2013 16:28:36 -0000
Antwort löschenMit deiner damaligen Analyse hast du den Nagel tatsächlich auf den Kopf getroffen^^
loveissuicide Fri, 01 Feb 2013 05:34:43 -0000
Antwort löschenAlso den Score fand ich vor allem gegen Ende, als der Graf in Wisborg war, fantastisch! Davor, da stimme ich dir zu, ist's aber wirklich oft zu eintönig.
loveissuicide Wed, 30 Jan 2013 14:41:11 -0000
Kommentar löschenEin Stummfilm aus 1922. Bisher hatte ich mich an ein derartig altes Werk noch nicht herangewagt, bisher waren die 39 Stufen von Hitchcock mein persönlicher "Rekord". Erwartungen hatte ich eigentlich keine, ich ging recht neutral an die Sache ran. Und ich wurde zum Teil positiv überrascht. Für einen Stummfilm funktioniert die Sache eigentlich recht gut. Bisher kannte ich nur den Neo-Stummfilm The Artist. Die Geschichte kannte ich natürlich schon, deshalb erwartete ich mir keine Überraschungen. Ich bin nicht gänzlich von diesem Klassiker überzeugt, aber er hat zwischendurch echt fantastische Passagen! Die Szene, als in den Karpaten der junge Thomas Hutter vom Grafen abgeholt wird, ist so eine. Im Roman ist ja die Rede von einer superschnellen Kutschfahrt. Das wurde im Film für die damaligen Verhältnisse perfekt umgesetzt. Das war für mich das erste Highlight. Dann die Schifffahrt: sehr gruselig und beklemmend, und ab dem Moment, wo der Graf in Wisborg sein Unwesen treibt, trägt die Musik ihres dazu bei, dass man durchaus gefesselt wird. Fein ausgewählter Soundtrack! Zum Vampir selbst: Orlok ist hier nicht der erotische Verführer, der Dracula eigentlich ist, ausser dem Verlangen nach Ellen fehlt hier die sexuelle Komponente, aber dafür ist der Vampir erfrischend anders, nicht nur von seinem Wesen her, sondern auch äußerlich. Heutzutage wirkt sein Aussehen aber weniger angsteinflössend, vor allem zu Beginn des Films wirkt er doch ein wenig lächerlich, aber je länger man der Handlung beiwohnt, desto stärker geht sein Schrecken auch auf den Zuseher über. Schlussendlich fand ich ihn dann doch auch äußerlich recht "gut". Er erinnert mich ein wenig an Barlow, dem Vampir aus Stephen King's Brennen muss Salem.
Nosferatur hat mich jetzt nicht aus den Socken geschmissen, da die Handlung bekannt war und man aus heutiger Sicht wohl kaum Angst haben wird, aber das Thema Stummfilm ist für mich dadurch definitiv nicht abgehakt.
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N. Hornblower Sun, 20 Jan 2013 21:41:49 -0000
Kommentar löschenSollte dieser Film es geschafft haben, meine Vorbehalte gegenüber Stummfilmen zu beseitigen, oder ist er nur die Ausnahme die die Regel bestätigt? Vielleicht war ich auch einfach in der perfekten Stimmung für „Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens“. Egal wie, ich bin begeistert!
Es ist der früheste mir bislang bekannte Film, der mich rundum überzeugt; trotz der nicht zu hörenden Sprache und seiner 1922er-Optik, wirkt er auf mich fast schon modern. Den Stummfilmen, die ich bisher gesehen habe (könnt Ihr bei Interesse meinem „Dr. Caligari“-Beitrag entnehmen), merkt man die Nähe zum Theater deutlich an. Teils wirken sie wirklich wie abgefilmtes Theater, jedenfalls spielen sie sich aber an einem oder überschaubar vielen Sets ab. Murnaus Meisterwerk ist der erste Film, der das Potential des Mediums wirklich nutzt. Viele Außenaufnahmen, „on location“ gefilmt, mit Architektur, Gebirgswelten, Seefahrt, Tieren und immer wieder Wolken, was insgesamt einen überraschenden Naturalismus zur Folge hat. Zu diesem trägt auch bei, dass die Schauspieler nicht so künstlich geschminkt sind, wie ich das aus frühen Filmtagen kenne – abgesehen vom Grafen Orlok und Makler Knock. Auch das Schauspiel ist längst nicht so übertrieben, wie man das bei einem Stummfilm vermuten würde. Ebenfalls erwähnenswert sind die recht schnellen Schnitte, das hohe Erzähltempo, SFX und die stets unheimliche, aber nicht aufdringliche Musik. Die Geschichte ist bekannt und im Vergleich zu vielen anderen Verfilmungen sogar recht dicht dran am Buch; nur van Helsing hab ich vermisst.
Fazit: Diese über 90 Jahre alte Dracula-Verfilmung setzt heute immer noch Maßstäbe - unbedingt empfehlenswert!
Ich mach weiter mit Stummfilmen; nächste Projekte: „The Great Train Robbery (1903)“, „The Musketeers of Pig Alley (1912)“ und „Der Golem, wie er in die Welt kam (1920)“.
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L-viz Sun, 20 Jan 2013 22:11:26 -0000
Antwort löschenJe weiter du zurückgehst, desto theaterlastiger wird es natürlich. Vielleicht könnte dich "Der müde Tod" (1921) von Fritz Lang interessieren. Ich fand den gut und das Ende konnte mich auch emotional mitnehmen, was Stummfilmen selten gelingt.
Einar Mon, 21 Jan 2013 00:37:12 -0000
Antwort löschenEin Vampir in einem Stummfilm? Das ist Klassestoff hoch 2.
Stummfilme leben ohnehin von ihren starken Eindrücken. Und wenn man dann "Nosferatu" sieht, bekommt man sicherlich das Bild nicht mehr aus dem Kopf... Eine schöne gute Nacht! :-)
Dieser Film funktioniert vor allem als Stummfilm, mit passender musikalischer Begleitung. Kinski in Herzog's "Remake" war grandios, der Film aber nicht so intensiv und eindrucksvoll, wie das Original.
Und das sage ich, der Stummfilme auch nur bedingt gut findet... ;-)
N. Hornblower Mon, 21 Jan 2013 10:22:42 -0000
Antwort löschen@L-viz: Danke für den Tip, den hab ich mal vorgemerkt.
@Einar: Ich konnte trotzdem gut schlafen. :) Ich glaub ich bin im letzten Jahr ziemlich abgestumpft... Herzog's Remake werde ich mir sicher auch irgendwann ansehen und dann noch "Shadow of the Vampire".
KonTaicho Mon, 21 Jan 2013 20:31:59 -0000
Antwort löschenMeinst, nachdem ich den wehrten Herrn Caligari zum heulen fand, wird mir der hier mehr zusagen? :3
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N. Hornblower Tue, 22 Jan 2013 08:58:06 -0000
Antwort löschenDa bin ich mir fast sicher, auch weil ich grad gesehen hab, dass Du "Metropolis" zum Lieblingsfilm gemacht hast, also kein grundsätzliches Problem mit Stummfilmen zu haben scheinst. Da wir eine recht hohe Übereinstimmung haben, ich "Nosferatu" zwei Punkte mehr als "Caligari" spendiert habe und Du "Caligari" 3 Punkte gegeben hast, prognostizier ich mindestens 5 Punkte und mehr für "Nosferatu" bei Dir. Und wenn er Dir nicht gefällt bleibt die Gewissheit, einen filmischen Meilenstein gesehen zu haben. :)
KonTaicho Wed, 23 Jan 2013 15:44:21 -0000
Antwort löschenVor allem letzter Punkt tröstet mich bei sowas immer wieder^^
Ich werds wohl in nächster Zeit wagen, danke dir :3
kobbi88 Thu, 08 Nov 2012 10:33:40 -0000
Kommentar löschenDie Kombination aus den tollen Bildern, Max Schreck und der Filmmusik erzeugen bei mir von Beginn an durchgehend ein unbehagliches Gefühl. Hervorragend!
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hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 11:42:58 -0000
Kommentar löschenNosferatu, eine Sinfonie des Grauens
»You´ve hurt yourself...the Blood! The precious Blood!« - Hier jagt Max Schreck uns einen Riesenschreck ein - dies sogar wortwörtlich! In Friedrich Wilhelm Murnaus »Nosferatu« aus dem Jahre 1922. Wo auch sonst? Der erste filmische Vampir, das zweite Ungetüm, nachdem zwei Jahre zuvor bereits Robert Wiene den Zombie in seiner Urgestalt andeutete, so tat dies auch Murnau in vampirischer Hinsicht - und es lässt sich behaupten: Er definierte vorzüglich. Mit Eleganz, Wahnsinn und Elan und Nachwirkung. Erreichte technische Perfektion und revolutionierte. Heutzutage ist es fast schon schier unfassbar mit welcher Dynamik Murnaus Film selbst heute noch aufwartet wie auch szenisch nahezu perfekt in einander überfließt, auch dank des flotten Schnitts - regelrecht temporeich inszeniert für seine Zeit. Fein unterteilt in 5 Akte und schlau Nosferatu synomysiert vor der Bram Stoker Vorlage - nach der Murnau schließlich drehte, wegen der Rechte aber den Titel und Namen veränderte.
Damit fast schon wieder seine eigenständige Form abseits des Urvampires schuf, so gesagt aus Murnaus Umsetzung des Vampires sogar zwei koexistente, aber individuelle Interpretationen des Vampires entstammen - dabei ist »Nosferatu« geprägt von Harmonie und Disharmonie, welche im besonderen auch deutlich wird durch die glanzvolle, wiederum auch wieder absolut dynamische musikalische Untermalung (Wer sich nun nebenher fragen sollte, was hierbei nicht dynamisch wäre dem wäre mit Schweigen zu entgegen, es ist schließlich auch ein Stummfilm), die für Murnau nicht nur zur treibenden Kraft wird, sondern sein Werk auch in Hinsicht seiner Verdeutlichungen der expressionistischen Darstellungen und seiner surrealistischen Motive stützt, Hans Erdmanns enthusiastischen Score sei dank, ein wahrer Genuss in seinen nahezu geweihten Tönen. Ich könnte noch ganze Absätze über diese Filmmusik - mache ich auch - oder unterlasse es einfach. Ergreifen wir zweitere Partei. Dazu reiht sich noch Murnaus bestechend inszenierter Bilderregen. Sogar Farbdramaturgie hat dieser! Funkelnd zwischen Tag und Nacht! Durch Farbkodex, Sinnbilder der blauen Nacht und Morgenröte und im gelb erhellend der Sonnenschein, detailverliebt in seinen Ausführungen.
Inzwischen die Kamera immer mehr andeutungsvoll die naturelle Nähe sucht - dies erklärt für mich zumindest Werner Herzogs Vorliebe und Interesse an diesem Film und seiner eigenen Interpretation des Stoffes - der Mensch und die Natur, ihre Symbiose oder ihre Entzweiung davon. Naturalismus heißt das Stichwort! Murnaus Werk (gekleidet in vielerlei Widersprüche) reflektiert Schönheit wie auch Grauen zugleich. Sonnenschein und Finsternis. Angst und Versöhnlichkeit. Kontraste. Andererseits kommentiert Murnau seine Charakere dabei oft ironisch-hintersinnig, in dem er ihren eigenen Irrglauben oder gar ihre Naivität an das Unheil, welches er oft genug symbolisch andeutet (wie der Schlag der Glockenuhr oder die Unsicherheit der Dorfbewohner) entlarvt und seinen eigenen Mythos damit humorvoll-schaurig festigt (»Is this your wife? What a lovely throat.«). Die Geschichte ist routiniert und vermag keiner weiteren Worte, hoffe ich. Das universelle Grauen - der Einbruch in die Gesellschaft - eine Stadt in Angst. Konfrontiert mit ihrem Glauben. - paralysiert, gar metaphorisch zu deuten. Vielleicht sogar im zeitlichen Kontext der Weimarer Republik, wobei sich daraus auch schlussfolgern lässt, dass sich Murnaus Werk weniger auf seine eigentliche Prägung des Horrorfilms beruft, als auf seinen Fokus auf die Charaktere, im besonderen natürlich auch auf die ambivalente Figur des Grafen Nosferatu. Einerseits die Ur-Definition des Verführers und Sehnsüchtigen, aber simultan dazu der Tyrann und missverstandener Außenseiter seiner Gesellschaft, der somit dieser Klassik des tragischen Individums folgt wie auch diesen nach Wiene definiert.
So kann Nosferatu aber auch als Suchender beschrieben werden, als Suchender seiner eigenen Identität wie ein hilfloses Kind, das sich nach seiner Mutter sehnt (in diesem Fall Ellen), jenes Prinzip kann aber auch verdreht werden in Ansicht der Figurenkonstellation, als Vater-Sohn-Konflikt zwischen Nosferatu und Hutter, welches im besonderen deutlich wird durch das scheue Verhalten Hutters zu Nosferatu und durch die Repression unter der er durch den Grafen leidet, was wiederum zum Tyrannen-Motiv zurückführt. Wobei somit Murnau aber seinen Vampir auch mit Zwietracht betrachtet, gar sogar mit ihm sympathisiert. Das impliziert aber darüber hinaus die thematisch hintergründige Annäherung der Sexualität. Heißt: Selbst in dieser Hinsicht kann man die Figur des Nosferatu als Reflexion der Homosexualität sehen. Dargestellt durch seinen Durst nach Blut, im besonderen kenntlich an der schnittigen Szene mit Hutter, der zurückweicht als sich Nosferatu in seinem Verlangen ihm nährt. Max Schreck agiert dazu schleichend (wie Murnaus Film an sich) in präziser Ausübung seiner kalten Blicke. Ein weiterer hintersinniger Aspekt lässt sich in Murnaus Symbolik finden, wie der Ratte als Verallgemeingerung der Verbreitung der Pest gesehen werden darf und die aus ihnen profiterende Angst der Bürger, auch dies lässt sich im zeitlichen Kontext deuten, sodass die Angst vor der Pest als Reflexion der Kriegsangst der Weimarer Republik dient. Eine Stadt atemlos vor Angst, zerfressen von der eigenen Paranoia. Ein weiteres Symbol des Unheils. So wiegen sich schließlich die expressionistischen Schatten - auf Heil und Sorge folgt Heimsuchung und Unglück - doch anders als man selbst meinte. Während der Hahn krähte, zwischen Schmerz, Rehabilitierung und Erlösung. Bringt Dämmerung Hoffnung? Oder wirft sie erst die tiefen Schatten? Was bleibt ist eine Musik der Stille. Murnaus »Nosferatu« wahrscheinlich eine Sinfonie, doch mehr der Trauer denn des Grauens, obgleich vielleicht auch gerade die Symbiose aus den scheinbaren Widersprüchen Murnaus revolutionäre Filmdefinition so unvergesslich macht. Natürlich auch meiner Vorliebe geschuldet: Den expressionistischen Schatten!
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hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 13:19:20 -0000
Antwort löschenMir gefällt Herzogs Variante auch, wobei ich anmerken muss, dass mir im Zuge dessen Herzog dann teils zu kopiehaft und hölzern ist. Wenngleich er auch interessante Faktoren zu bieten hat, wie der Mix aus Natur und Theater, vermischt mit der sehnsüchtigen Romantik der Dichter alter Tage.
freakualizer Tue, 16 Oct 2012 13:30:23 -0000
Antwort löschenIrgendwann widme ich mich auch mal wieder allen Filmen vor 1985.. Irgendwann... ^^
hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 13:36:02 -0000
Antwort löschenIch hoffe doch irgendwann bald, die Zeit rennt schließlich und ich verspreche dir da gibts Mengen und Massen an großen Kino zu entdecken. Immerhin: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. ;-)
freakualizer Tue, 16 Oct 2012 13:41:42 -0000
Antwort löschenViele kenne ich ja schon, wie diesen hier. Allerdings habe ich den vor so langer Zeit gesehen, dass ich Deinen Kommentar zwar nachempfinden kann, aber selbst keinen derart detaillierten zustande bekäme. Und es gibt einfach zu viele Filme, die deshalb eine Zweitsichtung benötigen, auch so viele Neuere. Ich muss gestehen, dass es bei mir für die Klassiker in der Regel einer speziellen Grundstimmung bedarf, die ich eher selten erlebe. Aber der Herbst/Winter verspricht eine gute Basis..
hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 13:53:48 -0000
Antwort löschenNa dann arf man doch gespannt sein. Gerade für die kalten Tagen eignen sich doch einige dieser ominösen »Klassiker« um die wunderbare Nostalgie des Kinos zu genießen im warmen Heim. Da findest du bestimmt Einige, die deinem Gemüt entsprechen. :)
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hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 13:59:44 -0000
Antwort löschen@Ohne Wiederkehr: Ich muss ehrlich gestehen, Kinski passte für mich nie so wirklich als Nosferatu. Seine Blicke sind tief, ja. Aber sein Spiel (gerade im Dialog) wirkte auf mich des öfteren dabei recht bemüht. Da schätze ich ihn (unter Herzogs Regie) bei die üblichen Verdächtigen (»Fitzcarraldo« oder »Aguirre«) wesentlich mehr.
hoffman587 Tue, 16 Oct 2012 15:07:20 -0000
Antwort löschenDarin besteht bei mir zumindest das Problem: Kümmerlich. Kinski wirkt so schwach, so limiert. Auch wenn ich eine gewisse Faszination an seiner Gestalt nicht abstreiten will, vielmehr ist mir Herzogs Variante (in Bezug von Nosferatu) zu starr, sodass Kinski sich kaum entfalten kann. Aber ich denke über das Thema kann man noch ewig streiten. Ein guter Film bleibts ja trotzdem. :) Ich wollte mich eh als nächstes hier Herzogs Werk annehmen.
IGU Wed, 10 Oct 2012 22:01:35 -0000
Kommentar löschenJetzt habe ich ihn also gesehen diesen Meilenstein der Filmgeschichte.
Doch leider bin ich so durch unsere heutigen Sehgewohnheiten geprägt, dass ich mit Nosferatu nicht richtig warm werden konnte.
Zweifelsohne ist dieser Film von großer Bedeutung für alle Horror-/Vampirfilme nach ihm, denn er ist stilprägend.
Und ich muss sagen, dass mir einige Szenen Gänsehaut bereiteten und die tadellose Kameraarbeit und Szenenbilder schaffen manche einprägsame Szene. Besonders wird viel und innovativ mit Schatten gespielt.
Und trotzdem fehlt mir leider der gewisse Zugang. Das kann aber auch daran liegen, dass mir allgemein der Zugang zu Stummfilmen fehlt.
Nichtsdestotrotz ist der Film für seine Zeit bahnbrechend.
Ein schauriger Vampir mit Blutdurst und eine tadellose Machart.
Mir fehlte Spannung, wobei ich aufgrund meiner Sehgewohnheit heutige Maßstäbe ansetzen musste.
Trotzdem sollte man diesen Film als Filmfreund einmal gesehen haben, um sich selbst ein Bild über die Mutter der Vampirfilme machen zu können.
Ich kann Shadow of the Vampire dazu sehr empfehlen.
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hutvic Fri, 28 Sep 2012 19:41:42 -0000
Kommentar löschenEndlich gesehen und begeistert.
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Cpt.Balu Wed, 05 Sep 2012 12:40:25 -0000
Kommentar löschenWELTKLASSE!
Der Horrorfilm unter den Horrorfilmen!
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dantesque Wed, 08 Aug 2012 09:31:15 -0000
Kommentar löschen"Is this your wife? What a lovely throat!"
Endlich habe ich es geschafft, diese Wissenslücke zu füllen. Nosferatu. Ein Klassiker — Furcht einflößend, zeitlos, Genre definierend, made in Germany.
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Teezy123 Sun, 10 Jun 2012 09:37:35 -0000
Kommentar löschenOk, ich könnte, aber ich denke ich brauche hier nix mehr zu sagen... zumal es viele hier eh schon gesagt haben und zwar viel besser, als ich es vermag zu tun.
Insofern lasse ich es auch, verweise auf meine vergebene Punktezahl und komme umgehend zum
Fazit: Unerreicht, unübertroffen, unglaublich... ein Film, vor dem man auf die Knie fallen sollte - DER WAHNSINN !!!
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Markbln Tue, 12 Jun 2012 14:55:52 -0000
Antwort löschenvor seinem Grusel kann sich 90& der heutigen Genrefilme verstecken.
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Markbln Tue, 12 Jun 2012 14:56:02 -0000
Antwort löschen90%
Teezy123 Tue, 12 Jun 2012 18:25:41 -0000
Antwort löschennur 90? :-))
akra Mon, 02 Apr 2012 15:28:12 -0000
Kommentar löschenDer Name ist Programm. Diese Symphonie entführt den Zuschauer und Zuhörer in eine andere, märchenhafte Welt.
Der mittlerweile sehr betagte Film des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau wartet mit einer starken Atmosphäre auf. Die stimmungsbezogene Färbung der Schwarzweißbilder, das Spiel mit Licht und Schatten und die ausdrucksstarke orchestrale Begleitung stellen einen echten Genuss dar.
Zu Beginn vermittelt der Film eine Art wohliger Ruhe. Die Idylle, in der Hutter und seine Frau Ellen leben, glücklich verheiratet und zukunftsfroh, wird förmlich greif- und fühlbar. Aber schon wenn Hutters Arbeitgeber, der Makler Knock (dessen Äußeres allein bereits ein mulmiges Gefühl hinterlässt,) auftritt, um Hutter seinen neuen Auftrag, eine Reise nach Transsylvanien, mitzuteilen, wird – zunächst nur dem Zuschauer - klar, dass Unheil bevorsteht. Mit zwischenzeitlich auftauchenden Entlastungsmomenten gestalten sich Musik und Bilder in der Folge immer bedrohlicher, bis Hutter, trotz Warnungen noch immer völlig arglos, endlich das Schloss des Grafen Orlock erreicht und mit dessen außergewöhnlichen Lebensgewohnheiten Bekanntschaft macht. Nur langsam dämmert ihm die Gefahr...
Musikalisch wird die Spannung in der Folge durch schnelle Akzente auf die Spitze getrieben und in anbetracht des mysteriösen, schaurig anzusehenden Grafen (, hervorragend dargestellt von Max Schreck,) vermag der Film unter entsprechenden Rahmenbedingungen durchaus die ein oder andere Gänsehaut hervorzurufen.
Bei derartig betagten Filmen taucht in den Bewertungen immer mal wieder mal der Altersfaktor auf, ergo: Mögen diejenigen, die einen solchen Film mögen, ihn gerade weil er alt ist? Meiner Meinung nach nicht. Vielmehr ist die Frage, ob jemand in der Lage ist, sich von seinen aktuellen Sehgewohnheiten zu lösen und sich auf andere Arten der Darstellungen einzulassen. Komme ich bei Stummfilmen also klar mit der Tatsache, dass die Geschichte über andere Ausdruckweisen als akustische Sprachhandlungen vermittelt wird? Ist das der Fall, ist die Bewertung des Films keine Frage von dessen Alter mehr, sondern schlicht und einfach eine Frage des Films selbst, also seines Inhaltes, individueller Faktoren und Vorlieben und natürlich seiner Qualität in punkto Inszenierung, Schauspieler usw. „Nosferatu“ kann als zeitlos angesehen werden, weil die Geschichte einen fantastischen Kontext, einen, die Menschen bis heute bewegenden Mythos behandelt. Zwar wird der Film, wie alle Filme in irgend einer Weise, unvermeidlich vom Zeitgeist seiner Entstehung beeinflusst – wenn das jedoch ein Maßstab für Gefallen oder nicht Gefallen ist, dürften selbst die Filme der 1990er Jahre heute keinen Anklang mehr finden.
„Nosferatu“ ist in jeder Hinsicht eine Referenz für die Kunst des Filmemachens. Natürlich heißt das nicht, dass er zwangsläufig jedem gefallen muss, gerade in Anbetracht der vorher aufgezählten Kriterien. Wie meine Benotung zeigt, zählt er zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ich möchte ihn jedem ans Herz legen, der für fantastischen Stoff und subtilen Grusel empfänglich ist - und natürlich - bereit ist, sich auf ihn einzulassen.
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el-deglabolo Mon, 05 Mar 2012 18:25:00 -0000
Kommentar löschenDER Vampirfilm schlechthin - und darüber hinaus noch aus deutschen Landen! Mit diesen Streifen begann mein Interesse für Stummfilme!
Meine volle Review zu dem Klassiker vor dem Herrn hab ich natürlich auch auf meine Homepage gestellt, unter: www.degl-toons.de/wordpress/archives/638
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cinram Sun, 04 Mar 2012 17:18:03 -0000
Kommentar löschenVerfügt auch heute noch über gruselige Elemente und eine einmalige Atmosphäre, die ein mulmiges Gefühl in einem aufsteigen lassen (man muß dafür natürlich offen sein)!
Wenn ich diese Tatsache umsetze ins Jahr 1922, dann muß Murnaus Streifen den Menschen in den Kinos damals ja regelrecht das Fürchten gelehrt haben! Wahnsinn!
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Carnifex Mon, 20 Feb 2012 16:49:45 -0000
Kommentar löschen„Nosferatu“ funktioniert auch heute noch, trotz dass er mittlerweile knapp 90 Jahre auf dem Buckel hat. So mancher Horrorfilm-Regisseur der Neuzeit könnte sich von Murnaus Werk so einiges abschauen. Hier wird Horror nicht erzeugt, indem möglichst viel Blut fließt. Sondern hier sind es in erster Linie die schaurige Musik und die bedrohlich-düstere Atmosphäre, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Zwar zünden einige Elemente heute nicht mehr, aber man sollte sich vor Augen halten, dass seither kein einziger deutscher Horrorfilm ein vergleichbares Ansehen erreicht hat. Nicht zu vergessen ist die furchteinflößende Performance von Max Schreck alias Nosferatu, der wie geschaffen für diese Rolle zu sein scheint und seinem Namen alle Ehre macht. Heute vor genau 76 Jahren ist er gestorben.
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PompöösLara Fri, 17 Feb 2012 20:13:21 -0000
Kommentar löschenZwar alt, aber einer meiner lieblingsfilme, wenn es um Vampire geht. Der ist wunderbar schaurig und total düster^^
Mir gefällts, alt heißt ja nicht schlecht
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Teezy123 Sun, 10 Jun 2012 09:38:45 -0000
Antwort löschenKurz und knapp und treffend formuliert :-)