Bram Stoker's Dracula

Bram Stoker's Dracula (1992), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Horrorfilm, Erotikfilm

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6.8
Kritiker
44 Bewertungen
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7.3
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4954 Bewertungen
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von Francis Ford Coppola, mit Gary Oldman und Winona Ryder

Der Anwaltsgehilfe Jonathan Harker (Keanu Reeves) wird von Graf Dracula (Gary Oldman) nach Transsylvanien gebeten, um den Kauf einiger Immobilien in London abzuschließen. Durch einen Zufall entdeckt Dracula, dass Mina (Winona Ryder), die Verlobte von Harker, seiner verstorbenen Frau Elizabeta bis aufs Haar gleicht. Auch Jonathan Harker hat etwas entdeckt: Sein Gastgeber ist nämlich kein Geringerer als der Fürst der Vampire. Doch während Harker noch überlegt, wie er das Schloss unbemerkt verlassen kann, hat sich Dracula in Gestalt des Prinzen Vlad bereits auf die Reise nach London gemacht, um dort die ahnungslose Mina zu umgarnen. Um sich zu ernähren, nimmt Dracula zunächst Besitz von Minas bester Freundin Luzy (Sadie Frost), deren plötzlicher unerklärlicher Blutmangel den Spezialisten Abraham van Helsing (Anthony Hopkins) auf den Plan ruft. Mittlerweile ist Mina ihrem dunklen Prinzen völlig verfallen und bereit, alles für ihn zu tun – sogar nach Transsylvanien würde sie mit ihm gehen. Doch Jonathan Harker und van Helsing sind ihnen schon auf den Fersen. Eine tödliche Jagd auf Dracula beginnt.

Regisseur Francis Ford Coppola wollte sich bei der Verfilmung von Bram Stoker’s Dracula mehr an die Originalvorlage halten, nahm sich am Ende aber doch einige Freiheiten in Bezug auf Draculas Geschichte. So fügte er eine Vorgeschichte um Graf Dracula und Mina bzw. Elizabeta ein und charakterisierte die Figur des Grafen weitaus umfassender als Bram Stoker es getan hatte. Dracula wurde nicht mehr nur als Ungeheuer dargestellt, er wurde auch zu einem Mann, der seit vielen hundert Jahren an einem gebrochenen Herz leidet und sich nach Liebe sehnt. Bereits im Vorfeld der Produktion hatte sich Francis Ford Coppola darauf festgelegt, dass Bram Stoker’s Dracula möglichst ohne große Computereffekte auskommen sollte. Er wollte handgemachtes und feuerte das gesamte erste Effekte-Team, da diese keine wirklichen Alternativen zu computergenerierten Effekten anboten. Die zweite Mannschaft konnte die Wünsche des Regisseurs besser umsetzen und so wurden zum Teil Methoden genutzt, die aus den Anfängen der Kinogeschichte stammen, unter anderem wurde viel mit Doubles gearbeitet. Coppolas Einmischung zahlte sich nicht nur finanziell aus – Bram Stoker’s Dracula spielte weltweit über 220 Millionen Dollar ein – bei der Academy Awards-Verleihung 1993 konnte sich der Film auch in den von Francis Ford Coppola so geschätzten Kategorien Effekte, Maske und Kostüme je einen Oscar sichern. Zudem wurde die Ausstattung für einen Oscar nominiert. (GP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (9) — Film: Bram Stoker's Dracula

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Berückend schön fotografierte, sehr freie Verfilmung eines großen (Tagebuch-)Romans, in dem Coppola ein unerschöpfliches Arsenal an amüsanten visuellen Spielereien abzufeuern weiß. Der Film, den Tim Burton nie zu machen in der Lage war. Die Interpretation der Vorlage geht jedoch ins Leere, was einen als Zuschauer dauerhaft auf Distanz hält; ein fehlbesetzter Oldman und der bemitleidenswert überforderte Keanu Reeves sind da keine Hilfe. Ein schöner Score, der seine tiefen Streicher wie aus dem Unterleib heraus brummen lässt, und ein paar unvergeßliche Bilder sorgen aber für zumindest sehenswertes Grusel-Entertainment.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Julio Sacchi

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Wieso? Na, da hat wohl einer beim Casting nicht aufgepasst, nehme ich an.


Hisayasu S

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Au weia.


Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"I am the monster that breathing men would kill. I am Dracula."

'Bram Stoker's Dracula', soviel steht fest, ist bisher einer der besten Vampirfilme, die ich gesehen habe. Und vor allem eine wahre Augenweide im Vergleich zum modernen 'Twilight'-Schund. Hier wird der Legende 'Dracula' noch alle Ehre gemacht.
Zu den filmischen Aspekten. Die größte Schwäche des Films ist wohl das fehlerhafte Drehbuch, welches den Zuschauer zwei bis drei Mal ohne Erklärung ärgerlich den Kopf schüttelnd vor dem Fernseher sitzen lässt. Man denkt sich "wieso passiert das jetzt, was ist der Grund?" Das bittere daran ist, dass der Film, abgesehen vom Drehbuch, vollkommen perfekt ist, mit Ausnahme von Keanu Reeves sehr schwacher Leistung. Mit Gary Oldman als Graf Dracula und Anthony Hopkins als Van Helsing begegnen sich zwei Gegenspieler auf sehr hohem schauspielerischem Niveau. Sie machen Spass, sie machen Angst und sie sorgen für Spannung. Eingefangen wird der ganze Film in Bildern, welche in ihrer Pracht an die "der Pate"-Trilogie erinnern.
Die Kostüme, die Atmosphäre, die Bildsprache, Wojciech Kilars meisterlich schauerhafte Melodien, die darstellerischen Leistungen und die Masken und Effekte machen aus diesem Film ein artistisches, angsteinflößendes und, trotz der Schwäche des Drehbuchs, nachdenkliches Kunstwerk, welches sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, aber definitiv zeitlos ist.

Hätte man noch mehr Zeit in das Skript gesteckt, die erzählerischen und dramaturgischen Fehler ausgemerzt, dann wäre diese filmische Adaption eines in seiner Liebe gefangenen Biestes ein weiteres Meisterwerk Coppolas geworden. So muss er sich damit abfinden, dass 'Bram Stoker's Dracula' wohl als eines seiner schwächeren Werke, aber dennoch als absolut sehenswert, in die Filmgeschichte eingeht.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

facepalm

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Klingt so, als würde ich mir den nicht anschauen. Lückenhaftes Drehbuch ist gaaaanz schlecht..


filmschauer

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Oh, den müsste ich mir auch mal wieder anschauen...


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Alleine schon des Inhalts wegen lohnt sich also eine vertiefte Betrachtung von «Dracula». Doch auch die formale Umsetzung durch Francis Ford Coppola verdient höchstes Lob.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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7.0Sehenswert

Francis Ford Coppola inszeniert eine schaurig-schöne Liebesgeschichte, eine Oper des Grauens, eine Sage der unsterblichen Liebe und tut dies mit solch einer Eleganz und Poesie, dass man sich den Film unbedingt im Original-Ton ansehen sollte, da viele der wunderschönen Sätze wohl nicht wirklich ins Deutsche übersetzt werden können und auch die herrlich gesprochenen Akzente von Hopkins und co. nur so ihre volle Wirkung entfalten können ("Good gracious!").
Die Geschichte zwischen Dracula und der Liebe seines Lebens ist eine, wie sie trauriger kaum sein könnte. Als "Bestie", wie er sich selbst bezeichnet, ist er dazu verdammt, auf ewig auf Erden zu wandeln, bis ihn irgendwann jemand von seinem Schicksal erlöst. Dabei ist der Film fernab von jeglicher Schwarzweißmalerei, da selbst der einst grausame Kriegsherr Vlad Dracul vor langer Zeit ein guter Mensch war und sich letztendlich auch nur nach seiner Geliebten sehnt, die unrechtmäßig von ihm genommen wurde.
BRAM STOKER'S DRACULA ist die vermutlich beste Buch-Adaption, gar eher eine Erweiterung/Ergänzung, über den berühmtesten aller Vampire. Es ist erstaunlich, wie Coppola es schafft, das Thema der ewigen Liebe mit Horrorelementen und prickelnder Erotik zu vereinen und sich dabei stets (möglichst) genau an den Roman hält. Inszenatorisch überaus opulent mit wunderbar-kitschigen Kostümen und schnulzig anmutenden Kulissen, die perfekt die elektrisch geladene Atmosphäre ernähren, ist dies vielleicht einer der besten (zumindest aber der poetischste) Filme über die spitzzähnigen Blutsauger und ein Film, den man auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte.

"I never drink... wine."

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Arakune

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Nein, noch nicht; werde ich mir aber gleich mal vormerken, danke! :)


stuforcedyou

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Max Schreck als Nosferatu ist der immer noch der König.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Viel Romantik-Pomp im Studiodesign lassen Coppolas Version des Stoffes zwar schick aussehen, können die miserable Adaption aber auch nicht kaschieren: Unterdrückte Gier und unstillbares Verlangen des Grafen werden in feurige Leidenschaft umgedichtet, die innere Lust zu heißem Sex veräußerlicht – und in alldem stolziert auch noch ein gräulich überforderter Keanu Reeves mit ständig wechselndem Akzent umher. Ziemlich schaurig. Und ganz sicher nicht Bram Stokers, sondern vor allem "Francis Ford Coppola's Dracula".

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patcharisma

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Love never dies, weisst Du...


Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Kann sich nicht mit den Klassikern des Genres messen.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

„Bram Stoker's Dracula“ lebt vor allem von seiner inszenatorischen Klasse. Optik, Musik und Stil (Der Score von Wojciech Kilar: Grandios) erwecken den Mythos zum Leben. Aber auch die Story kann überzeugen. Die tragische Liebe, das blutige Spiel um Leben und Tod, sowie – am Ende – auch Erlösung erschaffen ein Film von opernhafter Dimension. Dies tröstet auch um vorhandene Löcher in der logischen Abfolge der Handlung, sowie eine nicht immer zu 100 Prozent gelungene Leistung aller Schauspieler, hinweg.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ulrich Behrens

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7.5Sehenswert

Der Geschichte fehlt es an allen Ecken und Enden an Logik. Warum sich eine bildhübsche junge Frau, die noch kein Vampir ist, in einen Grafen wie Dracula verliebt, bleibt ein Geheimnis des Drehbuchs. Warum Dracula überhaupt Grundstücke in London kaufen will, ist ebenso unerklärlich. Coppola verzichtet zugunsten von Vampir-Action auf eine geschlossene und schlüssige Handlung. Dafür ist der Film, was Ausstattung, düstere, kerzenlichtbestimmte Atmosphäre und Kostüme betrifft, gut bestückt. Andeutungen sexueller Freizügigkeit und ein im Gefängnis sitzender Gehilfe Draculas, der verrückte Renfield, überzeugend gespielt von Tom Waits, ergänzen Coppolas Interpretation der Vampirgeschichte.

Kritik im Original 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Le_ruse

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"Warum sich eine bildhübsche junge Frau, die noch kein Vampir ist, in einen Grafen wie Dracula verliebt, bleibt ein Geheimnis des Drehbuchs."
Es ist derselbe Grund, weshalb Lucy dem Grafen zum Opfer fällt. Weshalb Van Helsing kurz vor dem Schloss beinahe Mina verfällt. Der selbe Grund, aus dem auch Harker zu Beginn den Satansweibern verfällt. Nicht zu vergessen natürlich der Grund, weshalb Lucy überhaupt ihren Weg in den Garten (immerhin gewittert es) und Harker seinen Weg zu dem Schlafsaal der Weiber findet: Die magische (sexuelle) Anziehungskraft von Vampiren, die - mal stärker, mal schwächer - durchaus als Genre-inhärentes Leitmotiv anzusehen ist :)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Dracula goes Hedwig-Courths-Mahler in dieser ungruseligen Bombastverfilmung, die trotz Top-Besetzung fast in ihrer kitschigen Künstlichkeit erstickt.

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J!GS4W

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Wasn das für n blöder Kommentar, Tobe? Kitschig ist der Film absolut, das muss nicht heißen, dass man Twilight gleich mag, nur weil man diesen Film nicht mochte Oo


the assassin 666

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Ja stimmt gruselig war an dem Film nichts, und mit Künstlichkeit hast du recht, bist nicht der einzige der dass o sieht.



Kommentare (91) — Film: Bram Stoker's Dracula


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Navarro Torres

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Bewertung3.0Schwach

Hätte nicht Francis Ford Coppola sondern ein "Wolfgang Hartmut Müller" diesen Film gedreht sähen die unzähligen hier in den Kommentaren geschriebenen Adjektive sicher gegenteilig aus, in etwa so: "schwach gespielt, mickrig und gewollt, bemüht, düster zu sein, langweilig, bluttriefend, übertrieben dramatisch, pervers, grauenhaft und wunderhäßlich. Absolut erbärmlich auch der einschläfernde Soundtrack des Films."
Sorry, aber solche Aneinanderreihungen von Adjektiven haben keinerlei Aussagekraft.
Fast scheint es so, als seien alleine Namen für die purzelbaumschlagenden Kommentare hier verantwortlich.
Meiner Meinung nach hat Coppola den Stoff bis hin zur Unkenntlichkeit verhunzt. Das alles hat nichts mehr mit Dracula zu tun, vielmehr scheint es der Versuch eines Regisseurs zu sein, einem Klassiker durch ganz viel ICH ICH ICH den eigenen Stempel aufdrücken zu wollen. Er hätte es lassen sollen.
Naja...wem's gefällt...

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the assassin 666

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Bewertung5.0Geht so

Francis Ford Coppolas "Dracula" könnte schmecken wie ein alter edler temperierter Rotwein, wenn er nicht so auf gekünstelt und übertrieben getrimmt worden wäre.
Die Bestezung könnte nicht besser sein, immerhin konnte man Sir Anthony Hopkins, Gary Oldman und Keanu Reeves für den Film gewinnen und begeistern, den man merkt das sie viel Herzblut in die Darstellung ihrer Figuren gegeben haben, aber leider kann das Drehbuch da überhaupt nicht mithalten, schon als Harker (Reeves) auf dem Schloß ankommt würde jeder halbwegs vernünftige Mensch gleich wieder umdrehen, den es ist SEHR offensichtlich das hier etwas nicht stimmt, und es gibt auch einige Längen die man mit genialer Opitk zu übertünchen versucht, hat aber bei mir nicht geklappt.
Für eine Groproduktion mit ausreichend Budget darf es auch nicht passieren das die Efffekte zum Teil eher lachhaft als gruselig sind (bsw. die Wölfe).
Fazit:
Große Namen, aber für mich enttäuschend, und ich ziehe Herzog´s Verfilmung mit Klaus Kinski dieser hier vor.

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Navarro Torres

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Stimmt, die Verfilmung mit KK ist um Längen besser


Siny90

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Lese gerade das Buch, klingt nicht so als hätte der Film den Titel "BRAM STOKERS Darcula" verdient...

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craax

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Bewertung7.0Sehenswert

FFCoppulas Dracula 2000
mit Gary Oldman, Anthony Hopkins, Wynona Rider, Keanu Reeves

Was macht man am Anfang des Einundzwanzigsten Jahrhunderts mit einem Aufbegehrungsdrama der verneint geknechteten, ins Unterbewußtsein verbannten wollustschnaufenden Libido gegen ehemals rigide christliche Sexualunterdrückungsmoral?

So antiquiert dieser ehemals schwülleidige Konflikt auch scheint -(/was hat Goethe zum Beispiel darunter bis ins Vierzigste gelitten oder man recherchiere über Byron'/Shelly'sche WGZeiten samt Anhang des wilden FreieLiebe-Konkubinats in Como,- eben mit der auch erfinderisch erugenen Mary -Shelly!- wirklich t u t es!! es lohnt sich!!!-) - was hat also dieses ehemals leidensträchtige ("Gesellschaftsmoral"-)Konfliktpotential zu schaffen, um daraus ein aus dem künstlerisch begrabenen und niedergehaltenen Unterbewußtsein hervorkriechendes Schreckensmonster der >>Blut-<<- oder Körpersaftbegierde - unwiderstehlich lechzend zu kreieren, welches gefürchtet die begierliche Hand nach fremdverbotenen Fleischesfrüchten kos(t)end lüstern ausstreckt//-), - was hat also dieser ausgelebte Konflikt heute mit der mittlerweile ‚aufgeklärt‘-säkularisierten westlichen Postmoderne noch zu tun?-, - so sehr ihm längst das Blut aus den Adern gezapft ist,- so reicht es doch für eine stillebige Hommage an vergangenes Düster-Nebel-Kruzifix-und-Mantel-Genre, - wenn auch nicht gerade gruselig. Ich entschuldige mich offiziell für letzterlittenen Satz.

Der Auslösekonflikt, wenn ein unwiderstehliches Schattenmonster über einen zitternd hingebenmüssen un/-/willigen Frauenleib sich und ihn gemeinsam beugt und schließlich restwiderstandslos das Begehrte in innigster Umschlingung aus dem Fleische anhängend säugt und zu sich ergebend herüberzieht,- wie eine gefürchtete und doch erzwungene unausweichliche innere Zustimmung zur außenrestriktivbelegten >freien< Kopulation,- - ist längst wenn nicht beigelegt, so doch auf „übliche“ Adoleszierungs-Übergangsschwierigkeiten beschränkt. Die moderne Seele hat es geschafft: sie >mag< Sex (mittlerweile wieder), zugestandenermaßen.
Die postpubertäre Seele des Abendlandes jenseits dieser Epochenscheide hat nicht mehr mit Hexenhammern, Knoblauch und schmorenden Brennwert-Kalorien von geweihten Hostien und blutigen Sonnenuntergangs-Kreuzigungen gegen die unauslöschliche fleischliche Vereinigungs-Lustbegier vergeblich an zu kämpfen.

Dieses Problem ist nicht länger unser Problem (einigem im mittleren Osten scheint es eher noch bevorzustehen). Für >uns< bleibt eine Remineszenz: eine liebgewordene Erinnerung an eines ("Problem")-, welches wir einmal hatten,- fast schon wehmütig. So, wie man sich nach überstandener Lebensmüh im Altenheim im Sessel zurechtrückt und seiner greisen Jugendbekanntschaft zulehnt: „weißt du noch“?

Es bleibt - die Lust an schönen düsteren peinlichen Bildern. Kutschen aus dem Nebel geräuschlos gleitend, zinkenthronende Karpatenschlösser wie Satans Zacken, von Zauberhand schließgleitende schwere knarrende Schloßbohlen-Türen, Fledermaus-Monster (Kostüme wohl von Underworld recycelt), - überhaupt die Maske, - Vlad-Der-Pfähler-Impressionen, welcher nach Feierabend wie weiland Adolf Eichmann LiebedesLebens-Rosen züchtet und anbetet,- unverstandene und nichts bedeutende christliche Metaphorik einem dressierten domestizierten Volksaberglauben-Vielgötter-Dämonengeist gleich, der sich mit Knoblauchzehen (mangels wirksamerer Strohhalme) und Bekreuzigung-Weihwasser insonders JesusErlöser-Anrufungen gegen das Böse schützt, magische brennende Kerzen-Behüterkreise- und jede Menge wollüstiger (v.a. weiblicher) Leibesdehnübungen. Das Leckmaul des Bösen stöhnt Kopulationsanimation. Der Böseknülch Gary Oldman (als hingebungsvollste Darstellung) darf auch noch ein bißchen dyonisische Androgene dazumischen. Das Ganze trägt durchaus die Handschrift von ApocalypseNow: als hätte der Künstler Cocain geschnupft, und etwas neben der Spur im vollgekifften Zustand vor sich hingelallt – und als hätte ein unbedarfter Wagner-Famulus (die kurzlebige Nebenfigur in FAUST -, nicht der SchmalzSeich-NigelungenRichard) den Worten des bedröhnten Meisters gelauscht und versucht, es ins Spießige zu rückübersetzen und ein bürgerliches Endzeitdrama daraus zu machen. Es ist eine Höllenfahrt des Kunstwillens. Das Fleisch z/war willig, doch der Geist ist schwach.

Was nun? Ge- oder mißlungen? – „Das Problem“ ist mittlerweile gegenstandslos und erledigt. „2012“ von Roland Emmerich hat mehr aktuellen Ökokollaps-Bezug als die Erlösung Gary Oldmans durch die unauslöschliche Liebe seiner begehrlichen Jahrhundert-Romantik vor Menschenfresser-Hintergrund, welche aus dem mittelalterlichen Dämonenglauben herüberschwappt. Wir leben nicht mehr auf der schloßbekrönten Nippelspitze der Karpaten, in Transsylvanien-Zwickzack-enland. Solche Bilder reizen nur noch durch die Maskierung, und das Pittoreske, und den Wiederbelebungswert- von Klein-Gruselchen. - Auf diese Art erinnern wir uns mit Schaudern an den bösen Zauberer im Hotzenplotz‘ unserer Kindheit, während der die Treppe herunterrast, derweil Kasperle atemlos tief unten die verwünschte Feenunke freiküßt mit dem magisch bei Mondlicht gepflückten Zauberkraut in der Hand. Das waren Zeiten! Das war Spannung! Das hatte menschliche Dimension und Fassungskraft!
So ähnlich – nicht wie wir es damals erlebten, sondern wie wir uns heute daran erinnern – geht es mit den Remineszenzen an diesen Drakul. Schöner Schwulst, belanglose blutleere – und sinnentleerte- Zitationen´, die nun wirklich nicht noch einmal hätten sein müssen... - ?

Hat jemand das Plaisir über?- Nur zu. Er wird ganz locker seine Zeit zubringen. Wer genug davon reichlich hat, sie tagsüber ohne schlechtes Gewissen mit Arbeit zu verbringen, darf genauso verschwiegsam abends einige seiner sonstwie flüssigen Stunden an solche irgendwie etwas, aber auch nicht zuviel bedeutsame Bilderreigen ver-wenden. Es ist halt etwas wie sich ein Pfeifchen gönnen und dann zurücklehnen – das Eintauchen in eine entspannte Traumwelt,- die mit Realität oder Problem nichts zu tun hat,- Gehirn im Freigang. Man kann schließlich nicht ständig arbeiten und wesentlich an der Zukunft bosseln. Es gibt auch die unbedeutenden Momente – die man mit nichts Wichtigem zuzubringen hat. Nicht jeder Geist ist ständig mit Unaufschiebbarem, Bedeutendem beschäftigt. Dies hier ist etwas für solche, bei denen es relativ egal ist,- womit sie ihrem Endzustand näherrücken. Nutzt‘s nichts‘,- so schad’s nix. Manche der Bildchen sind nett angerichtet und artfiziell geschmäcklerisch zubereitet. Das denke ich, haben die dekadenten Römergelage der späteren Kaiserzeit, als mit der Feder der Gaumen gekitzelt wurde um Platz für den nächsten Gang zu schaffen, gemeinsam.- Grüfte und luschtige Vampirinnen, die sich aus bauschenden Laken emporrauschen : das hat etwas Visionäres und hat sicher Spaß gemacht. Leider, wie gesagt, kommt der Traumcharakter zu kurz. Das Böse ist viel zu konkret, viel zu sehr animalisch Tier‘. Weniger Farbe, unschärfere Ränder, weniger Sinn, Folge, Konsequenz und erzählbare Geschichte: mehr Rätselraten,- Dissonanz, Orientierungslosigkeit, Widersprüchlichkeit, Stammeln: hätte dem Ganzen gutgetan. Es ist viel zu glatt, flüssig, nachvollziehbar: zu wenig verstörend und sinnlos. Der Verstand hat gleichzeitig zu viel und zu wenig geleistet. Dies ist ein Kostüm-Film,- ein Maskenfilm. Die Metaphern sind billig. Das Böse ist nicht rational.
Das Begehren auch nicht. Etwas mehr Porno hätte in diesem Zusammenhang unbedingt sein können / müssen . Viel zu zahm. Viel zu wenig böse. Dieses (Böse) hier trägt kennbar Silikonblähbrüste. Alles ist unecht und gemacht. Man hört den Mann hinter der Wind- und Trockeneismaschine förmlich am Strohhalm seiner Colaflasche saugen. Hier ist leider nichts beklemmend. Das Böse,- erst recht die Erlösung bleibt weiterhin unverstanden, und irrt umher wie Ahasver. Es hat kein Zuhause mehr auf diesem Kunst-Planeten. Es muß sich leider weiterhin damit begnügen, seine transsylvanischen Erdcontainer durch die militärische Politik ruhelos dieser Welt zu jagen.

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Baumkopf Holzfaust

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Das nenne ich ja mal einen gepflegten Kommentar. Hut ab!


Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Kurz bevor ich den Film sah, habe ich Bram Stockers Roman dazu gelesen und empfand es als das langweiligste Buch überhaupt. Es war ein nicht endenwollender Tagebucheintrag ohne spannende Momente. Zum Glück haben die Filmemacher den Film interessanter hingekriegt. Zwar hält sich dieser Film von allen Verfilmungen wohl am meisten an die langatmige Buchvorlage, aber es wurde auch versucht Dracula noch eine Art Seele zu verleihen, sodass er auch etwas für Mina empfindet. Mit Gary Oldman hat man einen klasse Darsteller für Dracula gefunden, der Typ ist einfach ein genialer Schauspieler und überzeugt sehr wohl als alter wie auch als junger Dracula und sowohl in den brutalen wie den gefühlvollen Stellen. Leider wurden die Schauspieler für Mina und Jonathan Harker nicht gerade gut besetzt: Jonathan war mir schon im Buch unsympathisch, aber mit Keanu Reeves ging die ohnehin öde Rolle total daneben, zumal ich Keanu Reeves ohnehin nicht besonders leiden kann. Das einzig positive an ihm war, dass er von meinen Lieblingsynchronsprechen Udo Schenk gesprochen wurde, was ehrlich gesagt etwas komisch war, weil normalerweise hat Gary Oldman diese Stimme.
Winnona Ryder fande ich als Mina auch ziemlich unpassend, weil sie mir einfach nicht sympathisch ist und schauspielerisch blieb sie im Vergleich so Oldman auch blass.
Dafür konnte Anthonny Hopkins neben Oldman noch brillieren.
Als Meisterwerk würde ich den Film trotzdem nicht bezeichnen, dafür stören die von mir bereits erwähnten fehlbesetzten Schauspieler zu sehr und er hat auch einige etwas zu skurille und merkwürdige Momente, aber er ist allemal besser als das schwache Buch.

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Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

Ich muss zugeben, die ganzen älteren Verfilmungen über den Grafen Dracula kenne ich bisher leider noch nicht. Dafür kenne ich jede Menge andere Vampirfilme aus allen möglichen Dekaden. Und Francis Ford Coppolas „Bram Stoker´s Dracula“ zähle ich hier ganz klar zu meinen persönlichen Favoriten unter den Filmen über die finsteren Gestalten der Dunkelheit. Der Film, welcher einen allein optisch schon umhaut, zählt auch als werkgetreueste Verfilmung, welche sich am engsten an die berühmte Literaturvorlage hält.
"Ich habe Ozeane der Zeit überquert um Dich zu finden."
Dieses Zitat macht deutlich, dass es im Grunde eine Liebesgeschichte ist. Es geht um die unsterbliche und Jahrhunderte überdauernde Liebe des rumänischen Prinz Vlad, welcher sich nach einer List und dem darauffolgenden Selbstmord seiner geliebten Ehefrau vom Christentum abwendet und dazu verdammt wird, sich von Menschenblut zu ernähren. Jahrhunderte später sieht er zufällig ein Bild einer Frau, welche seiner verstorbenen Gattin zum Verwechseln ähnlich sieht…
Die Besetzung ist grandios, allen voran Gary Oldman in der Hauptrolle als Graf Dracula. Winona Ryder als dessen angebetete Mina ist ebenfalls sehr überzeugend. Brillant auch der wie immer geniale Anthony Hopkins als vampirjagender Professor Abraham Van Helsing. Einzig der damals noch relativ unbekannte Keanu Reeves fällt durch sein etwas hölzernes Spiel etwas ab. In weiteren Nebenrollen sind bekannte Darsteller wie Sadie Frost, Cary Elwes, Tom Waits und eine junge verführerische Monica Bellucci als ebenso sexy wie tödliche Kreatur der Nacht zu sehen…
Die bewusst künstlich aussehenden Kulissen sind toll gelungen und auch der deutsche Michael Ballhaus beweist hier einmal mehr, dass er an der Kamera einer der Besten ist.
Coppolas Film hat damals auch etliche Preise gewonnen, unter anderem auch 3 Oscars bei 4 Nominierungen, was für einen Horrorfilm schon ziemlich erstaunlich, in diesem Fall aber hochverdient ist.
Der Streifen ist ein bildgewaltiger und visueller Hochgenuss. Er ist stark gespielt und inszeniert, wuchtig, düster, spannend, blutig, tragisch, erotisch, grauenvoll und wunderschön. Absolut meisterlich auch der atemberaubende Soundtrack des Films.
Francis Ford Coppola ist es mit seiner Version von „Bram Stoker´s Dracula“ gelungen, seiner fantastischen Filmographie ein weiteres Meisterwerk hinzuzufügen!
Vielen Dank an meinen sehr geschätzten MP-Freund Souli (SoulReaver), der mich indirekt dazu animiert hat, etwas zu diesem tollen Film zu schreiben :-)

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Simon Moon

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Den toppt nur "Interview mit einem Vampir", ansonsten ein Klassiker mit Gänsehaut und tollen Bildern und überhaupt, ganz großes Popcorn-Kino. Selbst nach der x-ten Sichtung nicht langweilig.


Hartigan85

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@Souli: :-)
@Simon: Stimmt, "Interview mit einem Vampir" ist auch richtig klasse, ich sehe die beiden ungefähr auf einer Stufe.


kobbi88

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Bewertung9.0Herausragend

Wie nahe doch überragende Schauspielkunst und totale Fehlbesetzung manchmal zusammen liegen, zeigt dieser Film eindrucksvoll.
Auf der einen Seite Gary Oldman. Majestätisch, grausam, erotisch, liebevoll, brutal, verzweifelt, unheimlich. Da zeigt sich einmal mehr der Meister bei seiner Arbeit. Und auf der anderen Seite: Keanu Reeves. Überfordert, tapsig, unglaubwürdig, grausam (lustig, dass man diese Wort so schön unterschiedlich interpretieren kann).
Der übrige Cast mit Anthony Hopkins über Winona Ryder, Tom Waits, Richard E. Grant bis hin zur absolut heißen Sadie Frost ist wieder toll. Vor allem Hopkins als Abraham Van Helsing kann es schauspielerisch fast mit Oldman aufnehmen, aber eben nur fast. ;)

Die Geschichte ist adäquat umgesetzt, vielleicht besser als jede andere Dracula-Geschichte, vor allem genauer, auch wenn mit der Einführung der Figur „Elisabeta“ wirklich extrem in Bram Stokers Geschichte eingegriffen wurde. Das tut dem Film aber enorm gut, verleiht dieser Eingriff dem Grafen doch zusätzliche Tiefe und erklärt sein Handeln. Es macht ihn fast menschlich. Und damit wird er für mich auch klar zum positiven Helden der Geschichte. Ich war nicht für den alten Kauz Van Helsing (Hopkins), nicht für den blassen Jonathan Harker (Reeves) und auch nicht für Mina (Ryder). Ein bisschen natürlich für Lucy (Frost) und und Renfield (herrlich verrückt: Tom Waits). Aber mein Herz galt dem melancholisch-grausamen Prinz Vlad Dracul a.k.a. Graf Dracula.

Von den übrigen Mitteln konnten für mich vor allem die hervorragenden und opulenten Kostüme Punkten, die Kamera (mit einigen ungewöhnlichen Einstellungen), und natürlich Maske. Alleine Gary Oldmans Aussehen als alter Graf ist fantastisch. Auch, wenn sie optisch ein bisschen an Darth Sidious erinnert. Die Musik ist mir auch irgendwo her bekannt vorgekommen, ich komm nur nicht drauf, woher. Aber dafür unterstreicht sie die düstere, unheimlich Atmosphäre umso besser.

Für mich ist dieser Film von Coppola ein leider viel zu wenig gewürdigtes, aber tolles, melancholisches, düsteres, grausames, erotisches und phasenweise sehr blutiges Meisterwerk mit ein paar kleinen Schockmomenten und einem entfesselt aufspielenden Gary Oldman. Ein großer Film und der vielleicht beste Vampirfilm aller Zeiten.

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lhiannan

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Sehr schöner Kommentar. :-))


kobbi88

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Danke :)


Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine gelungene Adaption über diese geheimnisvolle Figur. Der Film ist gut gemacht, könnte aber noch ein bisschen Pfiff gebrauchen. Es wird auch paarmal um den Brei geredet. Die Darsteller sind gut ausgewählt. Keanu Reeves bleibt eher schwach bei den anderen Schauspielern. Einer der besseren Dracula Filme!

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Metalhead89

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Absolutes Meisterwerk. Einer der besten Filme überhaupt. Francis Ford Coppola macht wie bei der Pate wieder alles richtig.

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matthias.mannig

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

in meinen Augen definitiv die beste Bram Stokers Dracula verfilmung. Einfach nur ein sehr stimmungsvoller Film mit genialen fast Poetischen Bildern.

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Jek-Hyde

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Bewertung9.5Herausragend

Ehrlich gesagt ist das hier die Dracula Umsetzung, die ich von allen am gelungensten finde. Expressionistisch, surreal, mit grandiosen Schauspielern und unglaublich Symbollastgig. Ein gewaltiger Film, in dem Dracula noch immer das romantische Monster ist, das er früher stets war, den man bewunderte und vor dem man sich trotzdem fürchtete, was heute kaum noch zu glauben ist. Vielleicht steckt ja in vielen Monstern in Wirklichkeit nur eine Traurige Geschichte, die diese Monster zu Monster hat werden lassen.
Jedenfalls gibt es für dieses überlebensgroße Kunstwerk von mir eine hohe Punktzahl, ich finde der Film hat sie mehr als verdient. Es berührt die Vorstellung, die ich immer von Dracula hatte, noch am ehesten.

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In zurückgenommenen Studio-Sets und mit dafür umso pompöseren Kostümen und Masken, sowie, was mir ausgesprochen gut gefallen hat, ausschließlich "echten" Tricks erzählt Francis Ford Coppola die Vampirgeschichte theatralisch, aufregend, spannend, emotional und einfach überwältigend. Er schafft es, seine Zuschauer zu fesseln und voll und ganz zu verzaubern und einzunehmen, so wie der Graf seine Opfer. Alles was die Story auszeichnet, sowohl der dunkle Horror, als auch der erotische Aspekt, Vampirismus kommt schließlich nicht ohne sexuelle Komponente aus, wird hervorragend eingefangen und in düsterer Gothic-Atmosphäre stilvoll rübergebracht. Auch die Schauspieler machen ihren Job hervorragend. So kann man neben Winona Ryder, Sir Anthony Hopkins und Tom Waits in einer kleinen, aber feinen Nebenrolle vor allem Gary Oldman bewundern, der hier in jeder nur denkbaren Form in Erscheinung tritt und immer genau den richtigen Ton trifft und dem Fürsten der Finsternis dadurch nuanciert, detailiert und beeindruckend (Nicht-mehr-)Leben einhaucht. Einzig Keanu Reeves hat mir nicht ganz so gut gefallen. Die Rolle steht ihm zwar, aber seine Performance ist eher mäßig. Trotzdem eine großartige Dracula-Interpretation, ganz sicher eine der besten Umsetzungen des Themas und außerdem Coppolas bester Film!

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Mr. Pink

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Ach, ihr wieder mit eurem Paten, tststs...Ich mag den hier am liebsten. Vor Apocalypse und (na gut) dem ersten Godfather. Aber Jacko hat natürlich recht, vollkommen egal, alles gute Filme. Offensichtlich ist bei Coppola eben für jeden was dabei. Das ist doch auch schön. :)


DonChris

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So können wir das stehen lassen ;)


albaniax

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vorgemerkt

Da ist er, einer der ersten Filme die ich mit 6-7 Jahren auf noch Kassette geschaut hab. Hat mir bestimmt damals ein paar Albträume gebracht ^^

Hätte nicht gedacht, dass er von Coppola ist. Wird Zeit die alten Erinnerungen wieder reinzuhohlen.

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uncut123

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Bewertung9.0Herausragend

bram stoker's dracula collector's edition...für mich der beste (und erste damals) einfach ein zu geiler film

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herrmann.jemine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

hat den vampirfilm zu neuem leben erweckt, obwohl er recht altmodisch (klassisch) daherkommt. optisch opulent mit dem richtigen schuss schnulz und pathos.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Opulentes Schauer-Märchen mit Schnulz -Faktor, welches mir stellenweise etwas zu altbacken ist. Atmosphäre, Darsteller und Soundtrack überzeugen aber und gemessen daran was heutzutage für "Vampir"-Filme erscheinen ist dieser Klassiker eine wahre Offenbarung!

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Shurtugal

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Klassiker unter den Dracula Filmen. Gary Oldman der Fiesling, wer sonst? Klasse Kostüme und Maske. Der Film orientiert sich sehr stark an der Buchvorlage und sowas gefällt mir!

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lhiannan

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Bewertung9.0Herausragend

Irgendwann im viktorianischen London ist der Ire Bram Stoker wohl in verstaubten Büchern über den berüchtigten Vojvoden Vlad Tepes gestoßen, an dessen Geschichte und verbreiteten Legenden er seine

Schilderung des heute weltberühmten Grafen Dracula anlehnte.

Und wie oft seither Dracula gepfählt wurde und wie oft er hämisch lächelnd wieder auferstand!

.: Spoiler-Alert! :.

1992 nun hat es FC Coppolla auf sich genommen, den Grafen ein weiteres Mal Leben einzuhauchen, verkörpert vom fantastischen Gary Oldman. Dabei gelingt ihm das Kunststück, Dracula weiterhin das Monster sein zu lassen, welches er seiner Natur nach ist - aber er erweitert seinen Charakter um humanere Züge ohne ihn zu weich zu

zeichnen. (Angesichts aktueller glitzernder Degenerationen von Vampiren bin ich ihm außerordentlich dankbar dafür.)
Der Jahrhunderte alte Graf strebt nunmehr danach, London zu besuchen - inoffiziell wohl eher, es in Besitz zu nehmen - und benötigt Jonathan Harkers Hilfe beim Erwerb von immobilien in der Stadt.

Harker wird von Dracula in dessen Schloss gefangen gehalten und berichtet von den Erlebnissen, die er dort erlebt.
Mina, seine Verlobte, sieht Draculas in den Tod gegangener Ehefrau sehr ähnlich und ist eine junge Frau, die ihre Rolle erst noch zu finden versucht. Ganz anders ihre unbekümmerte Freundin Lucy.
Beide begegnen dem Grafen.
Dracula, sichtlich verjüngt und attraktiver, wirbt um Mina mit einem der für mich schönsten Sätze der Filmgeschichte: "I have crossed oceans of time to find you." *seufz*
Lucy hingegen fällt dem Grafen zum Opfer und in dem Bemühen sie zu retten, verbünden sich ihre Verehrer, der irgendwo zwischen Aberglaube und Wissenschaft oszillierende Abraham Van Helsing ("Die Sache will's, die Sache will's, mein Herz!") und Mina und werden zu Draculas Nemesis.

WIE diese en detail bekannte Geschichte dargestellt wird, ist grandios. Bildgewaltig, erschreckend, düster - großartig! Auch der Soundtrack ist toll gewählt. Bei den Darstellern ist das DuellHopkins - Oldman eine Augenweide -- heimlich, ich geb' es ja zu, habe ich mit dem Grafen mitgefiebert.
Da können, dies sei erwähnt, Reeves und Ryder wirklich nicht mithalten, aber das ist halb so schlimm. Die beiden sind hier eher Randfiguren, die von Oldmans hypnotisierender Show überstrahlt werden.

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FordFairlane

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Schon wahnsinnig genial wie echt der film wirktxD


moppelr

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner absoluten Favoriten...
sorgt bei mir, dank grandioser Musik und atemberaubender Bilder von der ersten bis zur letzten Minute für eine wohlige Gänsehaut.
Capeau, Francis Ford Coppola!!!

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Junn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vampirromanze mit Stil und ohne Glitzer. Absolut sehenswert und ein Muss für Fans des Vampirgenres.

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