Nosferatu - Phantom der Nacht

Nosferatu - Phantom der Nacht (1979), FR/DE
Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 12.04.1979

7.6 Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
1030 Bewertungen
24 Kommentare
Nosferatu - Phantom der Nacht - Bild 6070974
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von Werner Herzog und Uwe Schrader, mit Klaus Kinski und Isabelle Adjani

Jonathan Harker ist alles andere als begeistert, als er den Auftraag erhält, von Wismar ins ferne Transsylvanien zu reisen. Dort interessiert sich ein gewisser Graf Dracula für den Kauf eines Hauses in der Hansestadt. Schweren Herzens verabschiedet er sich von seiner geliebten Frau und reitet los. Er ahnt nicht, welches Grauen ihn erwartet.

Handlung

Von Wismar nach Transsilvanien

Jonathan Harker (Bruno Ganz) lebt mit seiner Frau Lucy (Isabelle Adjani) in Wismar. Von seinem Chef wird er beauftragt, für Vertragsverhandlungen zu Graf Dracula (Klaus Kinski) nach Transsilvanien zu reisen. Dieser möchte in Wismar ein Haus erwerben. Die Trennung von Lucy fällt ihm schwer. Kurz vor der Ankunft am Schloss des Grafen warnen Zigeuner und die Bewohner eines benachbarten Dorfes Harker davor, weiter zu reisen. Niemand will ihn bis zum Schloß fahren, doch Harker wird überraschend von einem Kutscher des Grafen abgeholt und bis zum Schloß gebracht.

Ankunft beim Grafen

Am Schloß angelangt, wird er vom Grafen freundlich empfangen und bewirtet. Nachdem der Graf ein Bild von Harkers Frau Lucy gesehen hat, stimmt er dem Vertrag ohne Einwände zu. Harker begibt sich zu Bett und wird des Nachts vom Grafen aufgesucht und gebissen.

Die Pest kommt nach Wismar

Schockiert über das Vorkommnis, macht er sich gleich am nächsten Tag auf die Rückreise. Diese ist für ihn äußerst beschwerlich, insbesondere, weil er zunehmend an Kraft verliert und immer schwächer wird. Der Graf reist währenddessen per Schiff nach Wismar, in einem Sarg. Als das Schiff in Wismar ankommt, ist die gesamte Besatzung tot. Die Einwohner Wismars vermuten zunächst, dass die Matrosen und der Kapitän an der Pest gestorben sind. Die vermeintliche Pest beginnt nach wenigen Tag auch die Stadt heimzusuchen.

Lucys in Sorge

Als Harker zu Lucy zurückkehrt, kann er sie kaum noch erkennen und steht kurz vor dem Delirium. Lucy ist voller Sorge und findet durch Zufall Jonathans Tagebuch. Sie liest es sowie das beiliegende Buch über den Untoten Nosferatu. Sie befürchtet Schlimmmes und zieht Doktor van Helsing (Walter Ladengast) zu Rate. Sie versucht ihn zu überzeugen, dass der nachts umherschleichende Dracula die Ursache der Seuche ist. Doch sie stößt bei dem Arzt auf Unglauben.

Die Vernichtung des Grafen

Lucy fasst daraufhin den Entschluss, Dracula selbst zu töten, indem sie ihn bis zum Morgengrauen bei sich hält. Es gelingt ihr tatsächlich, den Vampir zu ködern und bis zum Sonnenaufgang bei sich zu halten. Mit dem ersten Strahl der Sonne bricht der Vampir zusammen. Doktor van Helsing, der die gebissene, tote Lucy entdeckt, erkennt seinen Irrtum und tötet Dracula endgültig mit einem Holzpfahl. Jonathan Harker, dessen Verwandlung in einen Vampir inzwischen abgeschlossen ist, lässt van Helsing verhaften und reitet davon.

Weiterführende Informationen

Wissenswertes zum Film

Weitere Informationen im Internet

Weitere Informationen zur Entstehung, Bilder und Literaturverweise unter geocitites.com
Vergleich zwischen der ungekürzten internationalen Fassung von 2000 und der deutschen Fassung unter schnittberichte.com


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Nosferatu - Phantom der Nacht

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Höchst lakonisch, mit wenigen Schnitten und Handkameras inszeniert Werner Herzog seine eigene, tragischere Version der weltberühmten Horrorgeschichte um Graf Dracula von Bram Stoker, stark orientiert an deren ersten bekannten Verfilmung von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahre 1922. Von der Handlung wird nur so viel wie nötig gezeigt, und doch geht alles langsam, womit Herzog eine intensive Bildsprache generiert. Er holt die über 55 Jahre früher verfilmte Geschichte in die damalige Gegenwart, zeigt dazwischen aber immer wieder befremdliche Sequenzen wie aus der expressionistischen Stummfilm-Ära, die in ihrer Abwegigkeit zusätzliche beklemmende Stimmung erzeugen. Das alles ergibt einen schleichenden Grusel, der mit den heutigen Produktionsstandards kaum bis gar nicht wiederholbar ist. Somit ist „Nosferatu – Phantom der Nacht“ viel wert. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

filmschauer

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Was du vielleicht vergessen hast zu erwähnen: die tolle Musik von Popol Vuh, die die unheimliche Stimmung noch mehr unterstützt. Und auch Ganz und Adjani machen (neben Kinski natürlich) einen guten Job. Diesen Film mit Murnaus Werk direkt zu vergleichen, finde ich irgendwie schwierig durch die komplett unterschiedlichen technischen Voraussetzungen. Hommage trifft es wohl am besten, wie Herzog selbst sagte. Beide Filme haben ihren eigenen Reiz und Atmosphäre.


Flibbo

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Ich fand da keine passende Formulierung, aber Ganz und Adjani und die Musik verdienen natürlich auch besondere Erwähnnung. Die Musik hat mich übrigens öfter an die aus Night of the Living Dead erinnert!
Edit: Habe jetzt noch einen Satz zugefügt.



Kommentare (23) — Film: Nosferatu - Phantom der Nacht

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slohänd h.

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Bewertung9.0Herausragend

verstimmte geigen im morgennebel und die ratten ziehn nach norden.

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SoulReaver

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Bewertung10.0Herausragend

„Das Leben ist nicht alles.“

7 Jahre später. Die Hass-Liebe zwischen Werner Herzog und Klaus Kinski geht in die nächste Runde. Die Dreharbeiten fielen im Gegensatz zu 'Aguirre' ungewöhnlich ruhig ab. Kinski diesmal völlig ohne Tobsuchtsanfälle und höchst diszipliniert. Selbst bei der täglich vierstündigen Maskenarbeit bliebt er angenehm friedlich und hält sich im Zaun. Die zweite Zusammenarbeit der beiden Größen in 'Nosferatu - Phantom der Nacht' von 1979 ist eine Hommage an Murnau's Stummfilmklassiker 'Nosferatu - Symphonie des Grauens' von 1922. Welcher der beiden Filme nun der bessere ist, darüber will ich nicht richten, nur eins sei an dieser Stelle gesagt: Herzog's 'Nosferatu' ist wie 'Aguirre' ein meisterhaftes Stück Filmgeschichte.

Jonathan Harker ist alles andere als begeistert, als er den Auftrag erhält, von Wismar ins ferne Transsylvanien zu reisen. Dort interessiert sich ein gewisser Graf Dracula für den Kauf eines Hauses in der Hansestadt. Schweren Herzens verabschiedet er sich von seiner Frau und reitet los. Er ahnt nicht, welches Grauen ihn erwartet.

Wieder hat Herzog sich auf die Reise gemacht, direkt nach Transsilvanien, auf der Suche nach passenden Schlössern und er wurde nicht nur einmal fündig. Doch das Problem: Das neue rumänische Staatsoberhaupt wurde durch seine Vorgehensweisen und sein Verhalten zum neuen Graf Dracula betitelt. Folge davon: Drehverbot für Herzog und die durchaus schwierige Suche war umsonst. Doch Werner Herzog lässt sich natürlich nicht unterkriegen und wurde in der Slowakei, Tschechien, in den Niederlanden und im eigenen Land wieder fündig. Wie in 'Aguirre' sagen die Bilder mehr als tausend Worte. Jörg Schmidt-Reitwein fängt unglaublich stimmige, düstere und bedrohlich-vernebelte Landschaftsaufnahmen ein. Auf Jonathan's Reise zu Dracula's Schloss durchwandert er verschiedenste Landschaften, felsig, eben und finstere Unterführen. Jeder neue Schnitt an dieser Stelle ist auch ein völlig neuer Drehort in den verschiedenen Ländern. Dann die einschnürenden Szenen in den Jonathan die finstere Gänge des Schlosses erforscht und einen möglichen Fluchtweg sucht. Diese Szenen kommen ganz ohne Schnitte aus, was allein der Orientierungsmöglichkeit des Zuschauers dient und das Schloss noch viel bedrohlicher und enger erscheinen lässt. In einer Szene drehte Herzog sogar genau an der gleichen Stelle in Lübeck wie Murnau. Zu beachten an dieser Stelle: Im Original sind vor den Häusern nur kleine Büsche, in Herzog’s Film sind es bereits große Bäume. Natürlich ist auch hier wieder die musikalische Untermalung ein großes Highlight. Ob zarte Wagner-Stücke oder die eindringlich-genial komponierte Musik von Popol Vuh. Sie trägt ihren Teil zur einschnürenden Atmosphäre bei, die den Film durchgängig im Klammergriff hält.

Die Besetzung ist wieder überragend und im Gegensatz zu 'Aguirre' mit bekannten Gesichtern besetzt. Die größte Rolle des Films nimmt der Schweizer Bruno Ganz als Jonathan Harker ein. Ganz spielt vom ersten Moment großartig. Zu Anfang noch der entschlossene Makler und zum Ende wird er immer mehr, Stück für Stück, zum Teil des Bösen selbst. Dann Isabelle Adjani, zu ihrer Zeit äußerst beliebt und gefragt und eine gute Freundin von Murnau und Lang selbst. Adjani zeigt ebenfalls eine starke Leistung, vor allem ihre Ängste bringt sie äußerst greifbar und ehrlich rüber. Und das Beste kommt wie gewohnt zum Schluss: der unantastbare Klaus Kinski. Kinski spielt Graf Dracula. Wobei, er spielt nicht nur, er lebt ihn und wird zu Graf Dracula. Kinski verleiht seinem unglücklichen Untoten eine unglaubliche Präsenz. Obwohl Kinski maximal 20 Minuten zu sehen ist, ist er Allgegenwärtig. Alles dreht sich um ihn und auch wenn die Kamera Kinski nicht Sucht, zieht er jeden Blick des Zuschauers auf sich. Kinski steht seiner 'Aguirre'-Leistung nicht im Ansatz nach und bringt wieder eine absolut meisterhafte Glanzleistung.

Auch hier setzt Werner Herzog wieder auf die nötige Authentizität die ihn ausmacht. Dass er nicht in Transsilvanien drehen konnte, hat ihn natürlich gefuchst. Doch er fand einen mehr als würdigen Ersatz. Und wie erwähnt, wenn in einem Herzog-Film Indianer auftreten, dann sind das auch Indianer. So ist das auch der Fall in 'Nosferatu' mit Zigeunern. Überall sammelte Herzog die passenden Gesichter ein und gab ihnen den Text vor, den sie im ungefähren sagen sollte. Was sie in Wirklichkeit sagten, weiß Herzog bis heute nicht. Doch wieder einmal besticht Herzog durch sein grandioses Händchen für die Schauspielerwahl die den Szenen nicht nur einmal einen ganz ungewöhnlich, fast abstrakt wirkenden Touch geben. In 'Aguirre' der verwirrte Panflötenspieler, in 'Nosferatu - Phantom der Nacht' das Geigenspielende Kleinkind. 'Nosferatu - Phantom der Nacht' lebt zuerst von seiner erdrückenden, angsteinflößenden Atmosphäre. Der Zuschauer weiß auf was er sich einlässt und Herzog spielt immer wieder mit den typischen Vampir-Genre-Regeln. Der Name Dracula löst bei den Bewohnern pure Angstzustände aus und das langsame Aufdecken der Wahrheit. Doch 'Nosferatu - Phantom der Nacht' steht, trotz leichten Schielens auf den Stummfilm-Klassiker, als eigenständiger Film. Der größte Unterschied der beiden Filme ist die Dracula-Figur selbst. In Murnau's Film war Graf Dracula ein Seelenloser, Herzog selbst nennt Schreck's Dracula-Darstellung gerne "Eine Art Insekt", äußerst treffend. In Herzog's Version gibt er seiner Dracula-Figur fast menschliche Züge. Aus dem Untoten wird eine unglaublich tragische Figur. Ein Wesen auf der Suche nach Erlösung. Ein einsames Wesen mit der Sucht nach Selbstzerstörung, Hoffnung und verletzend gefangen in verzweifelter Unendlichkeit. Diese Gefühlswelt, tief verbunden mit nie endender Einsamkeit spielt Klaus Kinski wieder mit beeindruckender Klasse und darf sich ohne Probleme zu den besten Dracula-Darstellern überhaupt zählen und auch gerne mit Max Shreck auf eine Stufe stellen. Dazu kommt der Konflikt, Jonathan-Lucy-Dracula. Jonathan ist geschwächt durch seine unübersichtliche Verwandlung. Lucy die erkennt was mit ihrem Mann nicht stimmt und dem Auslöser, Graf Dracula, vernichten will und Graf Dracula, die Tragik in Person, der nach Erlösung verlangt und sie in der eigenen Weise erfährt. Natürlich muss ich jetzt auch wieder einmal ein ganz großes Lob an Herzog und Schmidt-Reitwein aussprechen, wie sie es wieder verstehen Kinski in Szene zu setzen. Allein die erste Einstellung, in der sich das Schlosstor knatschend öffnet und Kinski langsam aus dem dunkeln Vortritt und man ihn in seiner erschreckend-genialen Maske sieht und es mit der Angst zu tun bekommt. Eigentlich kann ich an dieser Stelle jede Kinski-Szene erwähnen, würde aber natürlich den eh schon gesprengten Rahmen total explodieren lassen. Dazu auch das depressive und hoffnungslose Ende, endlich konsequent durchgezogen. Was mir natürlich außerordentlich gut gefallen hat. Gebündelt mit der letzten perfekten Filmszene, die ich hier ausnahmsweise nicht erwähnen möchte. Doch wer sie kennt, wird mir in jedem Fall zustimmen. Ein perfekter Abschluss für den perfekten Vampir-Film. Das macht 'Nosferatu - Phantom der Nacht' zu einem ganz besonderen, weil ganz anderen, Vampir-Film. Natürlich nicht Ansatzweise für einen unterhaltsamen Abend geeignet, aber für jeden Fan von großer Filmkunst eine uneingeschränkte Empfehlung. Auch hier wieder extrem Empfehlenswert: der Audiokommentar von Werner Herzog und Laurens Straub. Ganz große Klasse.

Fazit: Werner Herzog's 'Nosferatu - Phantom der Nacht' ist eine mehr als würdige Hommage an den Stummfilm-Klassiker von 1922. Mehr als würdig ist vielleicht sogar noch eine Untertreibung, denn 'Nosferatu - Phantom der Nacht' funktioniert nicht nur blendend als eigenständiger Film, er kann sich auch mit Fug und Recht mit Murnau's Version messen, nur in keinem Fall vergleichen lassen. 'Nosferatu - Phantom der Nacht' begeistert durch seine einmalig bedrohliche Atmosphäre, dem perfekt-gewählten Cast, allen voran Schauspiel-Gott Klaus Kinski und dem fein gewählte Score, der den Film schlussendlich wieder zu einem der besten Filme aller Zeiten macht und zum zweiten Meisterwerk des Gespanns Kinski/Herzog. Hut ab, ein Film der absoluten Extraklasse.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

TheDrPepperPower

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Noch ein klasse Review von dir, SoulReaver. Ich fand Aguirre zwar eine Spur besser als Nosferatu, kann dir aber trotzdem in allen Punkten nur zustimmen.


SoulReaver

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Ich will mich da nicht festlegen, welcher besser oder schlechter ist :) Und danke! :)


Schloøpselcki

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Bewertung7.5Sehenswert

Spoiler!

Diesen Film objektiv zu bewerten ist für mich relativ schwer, da ich sowohl aus nostalgischen als auch aus Kinski-Gründen (Die Werner Herzog - Gründe seien hier aus Selbstverständlichkeit nicht erwähnt) an diesem Werk hänge. Dazu kommt noch die, mir erst in letzter Zeit sehr liebgewonnene, End-Siebziger-Optik, die vor allem den grandiosen und stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen das gewisse Etwas verleiht. Zugegeben, die ursprüngliche Geschichte wurde leicht verändert (aber da kennt man ja ganz andere verwurstete Schnitzereien, die dem guten Bram nur ganz entfernt ähneln), somit ist Lucy die Anbetungswürdige und Mina das Nachtmahl, die ganze Szenerie wurde von London ins weniger spektakuläre Wismar verlegt und Jonathan Harker reitet mal eben schnell mit einem Beutel über der Schulter in den fernen Thüringer Wald, aber solche Abänderungen seien Herzog gnädigst verziehen und der Freiheit der Interpretation zu Gute gerechnet. Diese fällt für meinen Geschmack auch geradezu positiv romantisch (nein ich spreche hier von der Epoche) aus, indem das Drehbuch mehr Wert auf die Bedeutung des Daseins, die Übermacht der Natur und die Sinnlosigkeit der Wissenschaft (Van Helsing ist einer der größten Trottel) legt, als mit blitzblanken, verführerischen Vampirlords punkten zu wollen. Wo viele in Klaus Kinski eine ziemlich hässliche Witzfigur sehen, finde ich den wahren Nosferatu wieder: Zwar nicht hübsch (und womöglich glitzernd) aber blutbesessen, gruselig (dieser schwere Atem), widerlich und vor allem todtragisch, da dazu verdonnert, für immer im Dasein einer praktisch lebendigen Leiche auf Erden zu wandeln.
Überhaupt ist Kinski einfach unschlagbar. Diese Mimik, dieses ins Dunkle gehüllte, gequälte Gesicht und diese ultralangen Spinnenfingernägel. Zudem die unvergesslichen Kommentare ("Das Messer könnte verunreinigt sein..") und eine meiner absoluten Lieblingsszenen: Kinski trägt bei Nacht und Nebel seine mit der Pest beladenen Styroporsärge in einer Kirche, dreht sich um und fährt vor Schreck beim Anblick der Kreuze (HUCH DAS IST JA EINE KIRCHE) zusammen. Auch einzigartig ist seine Todesszene, in grellorangenes Licht getaucht, sowie die Starre und das Bild mit Lucy im Bett daneben.. Dazu diese unheimlich poetischen (okay vielleicht übertreibe ich ein bisschen) Einstellungen einer Fledermaus in Zeitlupe und diese Chöre.. Das sind wirklich Minuten, für die es sich gelohnt hat diesen Film anzuschauen.
Natürlich gibt es dann auch diese Momente, in denen man sich fragt, warum gewisse Leute bezahlt wurden, um am Film mitwirken zu können: So ist zwar die Ausstattung gut gelungen, die Requisite solide, aber einiges geht so gar nicht: Neumodische Regenrinnen im Bild, versteckte moderne Straßenlaternen oder auch simple Scheinwerfer, die einige Szenen in unmögliches künstliches Licht tauchen.. Außerdem hat man durchgängig das Gefühl, nicht etwa im 19. Jahrhundert, sondern vielmehr im Wismar der späten Siebziger gelandet zu sein. Naja. Außerdem kritisierungswürdig, einige Nebendarsteller. Isabelle Adjani als Lucy schlägt sich recht mittelmäßig, die wirklichen Fehlbesetzungen sind jedoch Roland Topor als Renfield (unheimlich nervig, da lobe ich mir doch Tom Waits), sowie Walter Ladengast als Van Helsing alias Schlaftablette. Wobei letzteres sicherlich auch irgendwo gewollt war, aber trotzdem unmöglich. Zu Bruno Ganz kann ich nichts sagen, weil mir der Typ leider so oder so völlig unsympathisch ist (habe den Fehler begangen ihn sonst nur in "Die Marquise von O." und "Der Untergang" zu sehen), dabei kann er gar nichts dafür. Nur leider kann ich ihn mir so einfach nicht als Sympathieträger-Harker vorstellen. Als letztes ist dieses ewige Herzog-Gedudel zu bemängeln, was mir schon länger auf die Nerven geht. Die Chöre hätten genügt.

Großartig wurden meiner Meinung nach sämtliche Pestszenen inszeniert: Fast schon surreal anmutend herrscht im trubeligen Wismar Chaos, Schafe und Schweine kacken ins Bild und herrenlose Stühle stehen herum.. während die "Stadt" von Ratten überschwemmt wird. Und wieder wird das Anliegen Herzogs offensichtlich, die Nichtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens aber gleichzeitig auch die Wichtigkeit desselbigen darzustellen, ebenso wie die einfachen Beschaffenheiten der Welt (Das Böse, Das Gute, etc.). In dieser Parabel werden Nosferatu, Lucy, Jonathan Harker, Van Helsing und die Geschichte eher zu Marionetten und das ist ein Grund für mich, diesen Film als sehenswert zu bewerten. Es handelt sich eben um eine eigenwillige Interpretation des Vampirphänomens, die, wie ich finde, gelungen ist. Und das war nur mit Klaus Kinski möglich, jeglicher anderer Schauspieler hätte diesen Film lächerlich gemacht.

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Kloppo09

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Kinski ist einfach Göttlich:-)


sergius2

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Bewertung4.5Uninteressant

Leider alles nur schönes Stückwerk, aber der Gesamteindruck verdient die Lorbeeren nicht die er hier in den anderen Kommentaren erhält. Durchweg alle Schauspieler haben in früheren Rollen mehr überzeugt. Und auch Herzog´s Beitrag macht einen blutleeren Eindruck (seien es die von theONEinsane bereits erwähnten Zigeuner zu Beginn, die schrecklichen Motive im Inneren des Schlosses oder die zwar schönen Schattenspiele beim ersten Aufeinandertreffen von Lucy und dem Grafen, die leider dann sofort ihre Wirkung verlieren wenn man Kinski im Spiegel sieht). Wenn die Bilder eine Tiefe besitzen (alle Naturaufnahmen oder die Ankunft des Schiffes in Wismar) kommt etwas wie Stimmung auf, jede Handkamera-Einstellung in zu engen Räumen machen diese wieder zunichte.
Wenn dies einer von Herzogs ersten Filmen gewesen wäre hätte man es ihm verzeihen können. Da Nosferatu aber nach Aguirre entstand kann man nur sagen: Werner, das war nichts.

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herzog baut hier mit düsteren Chören und eindrucksvollen Landschaften eine sehr bedrückende Grundstimmung auf. Das Unheil ist von Beginn an in jeder Szene zu spüren, und obwohl Kinski relativ wenig Zeit vor der Kamera verbringt, ist seine Präsenz die gesamte Zeit fühlbar. Eine tolle Hommage an Murnaus Klassiker, der sich vom Original vor allem in seiner Darstellung des Dracula unterscheidet, welcher hier eine tragische Figur ist, während Murnau den Vampir noch als seelen- und gefühllos Zeichnete.

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Jason Bourne

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Bewertung6.0Ganz gut

Klaus Kinski verkörpert den berühmten Vampir in einem Film der von Werner Herzog inszeniert wurde und überzeugt tatsächlich. Die erste Szene zwischen Kinski und Ganz ist wirklich Atmospfährich und herrvoragend inszeniert. Doch schnell weicht der Grusel dem Schmunzeln. Und das Schmunzeln dem lachen. Da sich Herzogs Film immer mehr in eine Richtung entwickelt die der glaubwürdigkeit schadet. Doch steigert sich Kinski voll in die rolle des Vampirs hinein und ist DER grund sich Nosferatus Anzuschaunen. Und auch Bruno Ganz hinterläst hier einen erste bleibenden eindruck.

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SamRamJam

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Bewertung4.5Uninteressant

Wo soll ich bei soviel Stoff nur anfangen? Kaum eine Figur wird sooft interpretiert und abermals interpretiert worden sein wie der Graf Dracula. In amerika ein sexy Ungarn (Bela Lugosi), in England ein Adlig anmutender Gentleman (Christopher Lee) in Deutschland ein hässlicher Typ mit komischen Ohren und Klauen statt Händen (Max Schreck und Klaus Kinski). Mag jetzt jeder da rauslesen was er will.
Auf meiner Herzog/Kinski Entdeckungsreise die ich chronologisch durchwandere, kam ich gleich nach Aguirre zu Nosferatu. Um einen Überblick zu haben (und mein Allgemeinwissen zu erweitern) habe ich es endlich mal geschafft den berühmten Original Nosferatu zu schauen. Das Buch von Bram Stoker habe ich ebenfalls vor ein paar Jahren gelesen.
Überrascht hat mich zu allererst dass das Remake von Herzog im Endeffekt tatsächlich 1:1 von Murnau übernommen wurde. Nur mit Ton und in Farbe.
Sachen aus dem Buch die im Original fehlten wurden hier zusätzlich ergänzt. Dazu muss ich allerdings sagen dass mir das Buch schon nicht so sonderlich gefallen hat. Da wie auch hier wie auch im 22er Nosferatu fand ich den ersten Teil in Transylvanien um einiges intressanter als dann den zweiten Teil in der Stadt. Auch wenn die Geschichte vor Anspielungen, Doppeldeutigkeiten und Anzüglichkeiten strotzen mag, fand ich sie dennoch ziemlich öde. Hinzu kommt dass das (ohnehin nicht besonders gute) Buch schon so oft verarbeitet wurde. Ob mit Leslie Nielsen, Farin Urlaub in einem Musikvideo, Blackula, mit Gary Oldman, Udo Kier, oder auch mit Willem Dafoe über die ''wahre'' Enstehung des 22er Nosferatu Films.
Zum Film selber: Es wechseln sich Stärken mit Schwächen und Durchschnitt ab. Kinski als ''Orlock'' ist großartig und sehr passend, sowie tatsächlich herrausragend im Schauspiel, das Setting und die Requisiten sowie Kostüme sind ebenfalls sehr stimmig. Die Musik ist belanglos (zumindenst hat sie bei mir keinen Eindruck hinterlassen), Bruno Ganz (den ich mittlerweile Großartig finde) ist hier auch eher blass und fällt nicht weiter auf. Einige Nebendarsteller (wie im deutschen Film üblich) scheinen ihre Theaterart nicht wegzubekommen und spielen daher unglaubwürdig weil too much.
Der Killer ist aber die dröge Inszenierung. Ein Pfui an Werner Herzog in diesem Punkt. Und so kann die Geschichte wegen hauptsächlich diesen beiden Punkten mich nicht mitreißen. 1. Eine zu bekannte Geschichte und 2. dazu noch sehr langweilig umgesetzt.
Ein Tipp: Solltet ihr euch für beide Nosferatus intressieren (also den 22er und den 79er) dann schaut sie euch nicht kurz nacheinander an sondern lasst ein paar Tage dazwischen. Zu groß ist der Eindruck den selben Film nochmal zu sehen.
Etwas kurioses: Zu der Aussage dass es doch gute deutsche Filme gibt wird als erstes häufig der 22er Nosferatu erwähnt. Ist es nicht kurios das bei vielen zu erst ein Beispiel steht welches in 11 Jahren sein hundertjähriges feiert?!
Fazit: Hat mich leider nicht so mitgerissen wie ich es mir gewünscht, und nach Aguirre auch erhofft habe. Zu fade fand ich das alles. Pluspunkt ist allerdings dass ich nun auch sehe dass Klaus Kinski ein wahrlich großartiger Schauspieler war und es sehr schade ist dass seine Lücke bis heute ungefüllt geblieben ist.

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Dick Laurent

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirkt teilweise hölzern, und sehr konstruiert. Aber Kinskis lakonisches spiel und Isabelle Adjani in der pestbefallenen Stadt holen EINIGES wieder raus!

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Jack_Torrance

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die meisten Vampirfilme wollen unterhalten. Werner Herzog hingegen will seinen "Graf Dracula" psychologisch vertiefen. Er zeigt ihn somit als eine zerbrochene, von ihrem Schicksal gequälte Gestalt. Dessen (Spoiler) Tod erscheint somit eine Erlösung für ihn.
Sehr schön ist auch das Bild der Gesellschaft gezeichnet. Die Bewohner brechen nicht in Panik aus. Sie akzeptieren ihren Untergang und resignieren. Diese Resignation machen sie durch obskure Festen und durch leere Phrasen deutlich.
"In den kommenden 50 Jahren wird es unmöglich sein einen Film zu drehen, der sich nicht auf meinen NOSFERATU bezieht" (Werner Herzog) Anhand solch einer psychologischen Tiefe wäre dem zuzustimmen.

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Ripley1

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Ehrlich, aber auch aufschlussreich. Ein ganz einfacher Mitmensch ist er wohl nicht gewesen.


Jack_Torrance

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Das macht ihn gleichzeitig so einzigartig !


Haxow

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Bewertung0.0Hassfilm

der mit abstand schlechteste vampirfilm den ich je gesehen hab. kinski hin oder her. die musik ist furchtbar. die nebendarsteller katastrophal...der film nervt und ist langweilig bis zum geht nicht mehr.

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theONEinsane

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Bewertung5.0Geht so

hier begibt man sich als nostalgie fan auf dünnes eis..
man weiss dieser film gilt als reinrassiger klassiker..
man möchte nicht als stumpfer ablehner deutschstämmiger filme dastehen.
ich selber stehe deutschen filmen oft skeptisch gegenüber,tuhe das seid kindheit.
denke dann manchmal "ach das war einfach von mir selber falsch abgespeichert,lass den film mal ne chance geben".dann guck ich den,gebe eine weitere chance..meistens erkenne ich dann dennoch schnell, gestochen scharf feststellen zu können, was es war, was mich störte und das diese erinnerung eben doch kein trugschluss eines pupertierenden, sondern meine wirkliche meinung darstellte und immernoch darstellt.
der vampir wird menschlich dargestellt,zu menschlich..ist er bsp. nicht reich genug um seine fracht direkt in sein schloss bringen zu lassen von bezahlten bediensteten, um dem unfreiwillig komischen "ich trag alles alleine","BRAUCH KEINE FREUNDE"effeckt vorzubeugen?gennauso wie die lust nach blut hier wie die lust eines seelisch ausgebrannten nach jugend dargestellt wurde,posthomoerotisch auf die spitze getrieben.nicht mein fall.wenn auch nicht der größte kritikpunkt weil das eine freiheit des inzenatorts bleiben sollte und ich mir nicht anmaßen will, das völlig erfasst zu haben.
das mädchen ist eine augenweide,wunderschön..zweifelsohne auch aus intenrantionaler sicht. aber wenn sie spricht,hm.wirkt sie wie ein teenager der zwar auswendiglernen kann aber kein gefühl zu dem gesprochenen aufbauen.die dialoge insgesamt sogar die von "gans(z)" die vom diener nosferatus.manchmal sogar die von dem mir hoch verehrten kinski selber"hörst du sie die kinder der nacht.. machen muhuhusiek"räusper...sind einfach so steif leicht anal(obligatorisch dahingetriebe gleichgültigkeit) und fantasielos,so schlecht runtergebabbelt, in ihrer biderness überzogen bis unangenehm künstlich.es einsteht kein eindruck realer unterhaltungen, als mehr der eindruck eines mittelprächtig talentierten monologes.oder heimaufnahmen eines comedie höhrspielers(helge schneider)der dieses "deutsche"defizit meiner meinung nach so gut wie keiner spühren und bloßstellen kann,so wirkt der kitschige anfang und viele weitere scenen"johonat han es ängstigkgt mich"(leider das einzige woran ich mich erinnere,sie ist nicht wirklich schlechter als der rest,total an helges 00 schneider und texas, mit körschgen und andreas kunze,mit dem unterschied das der humor bei nosferatu Unfreiwillig stattfindet.dann frag ich mich,kann es nicht sein das alle filme dieser zeit ein solches defizit mit sich führen,ich unfaire kritik ausübe? und nachdem man dann mal wieder apokalypse now(for example) gesehen hat, ist die antwort ganz klar: nein..
obwohl natürlich durch die üblichen langen bilder dieser zeit,für die herzog ja auch bekannt ist,wenigstens ein gewisses freiheitsgefühl entsteht,welches allerdings dann aufhört wenn man offensichtlich für das bühnenbild unausreichendes budget zur verfügung hatte.bleibt ein gewisser theater effeckt:
es sieht halt aus wie eine modern restaurierte burg,wie die hallen unserer alten kleinstädte,man sieht förmlich das es einfach in "museen" gedreht wurde.
das gewisse etwas, was alte drehorte wieder gegenwärtig machen,lebendig aussehen lassen könnte, fehlt meinermeinung nach,ich sehe traktorspuren und elektrizität..und comedie halt:die taverne vor draculas haus.wirt lässt demonstrativ glas fallen,die an den tafeln sitzenden augen, gucken alle gleichzeitig plötzlich wie vom blitz getroffen schweigend gen protagonisten.von den hasenzänchen ganz zu schweigen...hahaha helge einfach helge.ohne komödie sein zu wollen.

buckliger sollst du dichten?

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Recht öde inszeniert, nur Kinski überzeugt.

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cimoc

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für die heutige Zeit ein eher langweiliger Film. Insgesamt aber tolle Bilder, ein Wahnsinnsaufwand, für den heute einfach ein Computer eingesetzt wird. Sehr beeindruckend.

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Sandsturm

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Bewertung10.0Herausragend

Einer meiner Lieblingsfilme. Faszinierend atmospärischer Film, perfekter Klaus Kinski als auch Bruno Ganz. Tolle Bilder.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.0Geht so

Ein Horrorklassiker, jedoch wenig beeindruckend. Kinski liefert eine hervorragende Inszenierung, trotzdem ist der Film eine Spur zu langweilig!

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Fulsome.

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja, er ist alt. Aber darum auch gut?

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FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gruselig und perfekt gespielt von Kinsky!

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.5Sehenswert

Konsequente Neuinterpreation des Stoffes als bloßes Remake. Kinski gibt den Dracula mehr Empfindsamkeit als der starre und nach Blut geifernde Schreck. Auch ist der Bezug zur Natur stärker als im Original, wodurch im Einklang mit der Musik eine poetische Schönheit erreicht wird, die unerreichbar ist.

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patcharisma

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Pest-Szene der Dorfbewohner hat mich umgehauen... Pure Magie!
Der Rest ist schon recht langatmig, aber sehr poetisch...

Tolle Musik von Popol Vuh.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Klaus Kinski spielt wieder mal exzellent den etwas schüchternen Graf Dracula

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