Interview mit einem Vampir
Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles (1994), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 01.12.1994
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von Neil Jordan, mit Brad Pitt und Tom Cruise
Der Reporter Daniel (Christian Slater) staunt nicht schlecht, als der schöne Louis de Pointe du Lac (Brad Pitt) ihm ein Interview mit einem Vampir anbietet. Obwohl Daniel ihm zuerst nicht glaubt, lässt er Louis erzählen. Dieser beginnt seine Geschichte im Louisiana der 1971er Jahre und mit dem Tod seiner geliebten Frau sowie der gemeinsamen Tochter – eine Tragödie, die ihm jeglichen Lebensmut nahm. Als der Vampir Lestat de Lioncourt (Tom Cruise) ihn eines Nachts beißt und ihn anschließend vor die Wahl stellt, entweder seinesgleichen zu werden oder zu sterben, wählt Louis dennoch das ewige Leben. Getrieben auf der Schwüle New Orleans’ genießen die Gefährten eine Welt voller ausschweifender Genüsse. Doch während sich Louis seine menschlichen Eigenschaften bewahrt hat, gibt sich Lestat völlig der Dunkelheit hin, quält Menschen zum Spaß und trinkt das Blut in Strömen. Als Lestat eines Tages das kleine Mädchen Claudia (Kirsten Dunst) wandelt und es Louis zum Geschenk macht, beginnt Louis, sich von Lestat zu entfernen. Mit Hilfe von Claudia begibt er sich auf die Suche nach anderen Vampiren, stets auf der Flucht vor dem Hass Lestats, der die beiden Abtrünnigen bestrafen möchte. In Paris trifft Louis auf Armand (Antonio Banderas) und Santiago (Stephen Rea), von denen er sich Antworten auf die Frage erhofft, woher Vampire kommen.
Interview mit einem Vampir (Originaltitel: Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles) basiert auf dem gleichnamigen…
Der Reporter Daniel (Christian Slater) staunt nicht schlecht, als der schöne Louis de Pointe du Lac (Brad Pitt) ihm ein Interview mit einem Vampir anbietet. Obwohl Daniel ihm zuerst nicht glaubt, lässt er Louis erzählen. Dieser beginnt seine Geschichte im Louisiana der 1971er Jahre und mit dem Tod seiner geliebten Frau sowie der gemeinsamen Tochter – eine Tragödie, die ihm jeglichen Lebensmut nahm. Als der Vampir Lestat de Lioncourt (Tom Cruise) ihn eines Nachts beißt und ihn anschließend vor die Wahl stellt, entweder seinesgleichen zu werden oder zu sterben, wählt Louis dennoch das ewige Leben. Getrieben auf der Schwüle New Orleans’ genießen die Gefährten eine Welt voller ausschweifender Genüsse. Doch während sich Louis seine menschlichen Eigenschaften bewahrt hat, gibt sich Lestat völlig der Dunkelheit hin, quält Menschen zum Spaß und trinkt das Blut in Strömen. Als Lestat eines Tages das kleine Mädchen Claudia (Kirsten Dunst) wandelt und es Louis zum Geschenk macht, beginnt Louis, sich von Lestat zu entfernen. Mit Hilfe von Claudia begibt er sich auf die Suche nach anderen Vampiren, stets auf der Flucht vor dem Hass Lestats, der die beiden Abtrünnigen bestrafen möchte. In Paris trifft Louis auf Armand (Antonio Banderas) und Santiago (Stephen Rea), von denen er sich Antworten auf die Frage erhofft, woher Vampire kommen.
Interview mit einem Vampir (Originaltitel: Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles) basiert auf dem gleichnamigen Roman der Bestsellerautorin Anne Rice, die zusammen mit Regisseur Neil Jordan auch das Drehbuch schrieb. Die Verfilmung von Interview mit einem Vampir stellte alle Beteiligten auf eine harte Geduldsprobe, da Anne Rice Mitspracherecht in sämtlichen Angelegenheiten forderte und vor allem mit der Besetzung des Lestats durch den ihrer Meinung nach zu glatten Tom Cruise (Anne Rice hatte sich eher Rutger Hauer vorgestellt) alles andere als zufrieden war und sogar zu einem Boykott des Filmes aufrief. Als Anne Rice jedoch den fertigen Film sah, änderte sich ihre Meinung rapide und sie schwärmte von Tom Cruise, ihrem Lestat, mit den Worten: “Von dem Moment an als er auftrat, war er für mich Lestat.” Als Journalist Daniel war zunächst der Jungschauspieler River Phoenix vorgesehen, der aber kurz nach Beginn der Dreharbeiten ums Leben kam. Ohne große Vorbereitung sprang deshalb sein Freund Christian Slater für ihn ein, der seine gesamte Gage anschließend im Namen von River Phoenix an wohltätige Unternehmungen stiftete. Ungeachtet der während der gesamten Drehzeit anhaltenden Schwierigkeiten wurde Interview mit einem Vampir der erfolgreichste Vampirfilm in den 1990er Jahren und spielte bei einem Budget von 60 Millionen Dollar weltweit über 220 Millionen Dollar ein. (GP)
- DVD
- VoD
Cast & Crew
-
Neil Jordan
-
Brad Pitt
-
Tom Cruise
-
Christian Slater
-
Antonio Banderas
-
Stephen Rea
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Santiago
-
Thandie Newton
Regie
Schauspieler
-
Kirsten Dunst
-
Domiziana Giordano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madeleine
-
Marcel Iures
-
Andrew Tiernan
-
Helen McCrory
-
Roger Lloyd-Pack
- Genre
- Vampirfilm, Historienfilm, Drama
- Zeit
- 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Nacht
- Ort
- Louisiana, New Orleans, Paris, San Francisco, Schiff, Stadt
- Handlung
- Angst, Blockbuster, Blut, Dekadenz, Epidemie, Ersatzfamilie, Feuer, Fluss, Friedhof, Homosexualität, Homosexueller Vampir, Interview, Katakomben, Kindermädchen, Leben und Tod, Leiche, Mitleid, Mädchen, Opfer, Plantage, Pudel, Ratte, Roman, Sarg, Scharade, Sklave, Sklaverei, Sonnenaufgang, Sterben und Tod, Theater, Theaterstück, Tod eines Kindes, Todessehnsucht, Todesstrafe, Todesurteil, Trauer, Unsterblichkeit, Vampir, Verführung, Verlust der Mutter, Wunsch zu sterben
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Gruselig, Sexy, Traurig
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Filmdetails Interview mit einem Vampir
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Kritiken (1) — Film: Interview mit einem Vampir
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Kommentar löschenFast erstickt die Anne Rice-Adaption in ihren schwülstigen Dialogen, der ausladenden Opulenz und dem überzogenen (Cruise) bzw. gelangweilten (Pitt) Spiel seiner Stars, die sich dem erdrückenden Homo-Subtext mit aller Gewalt zu entziehen versuchen. Neil Jordans elegante Inszenierung, die brillante Musik und das grundsätzliche Gespür fürs Andersartige eines Vampirs, das Verlangen, Begehren und der Schmerz einer unterdrückten Lust, all das macht den Film dennoch zu einem faszinierenden Erlebnis, dem man sich kaum entziehen kann.
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Kommentare (80) — Film: Interview mit einem Vampir
Kommentar schreibenMondaro 2012/01/31 04:21:31
Kommentar löschen"Ich werde Dich vor ein Wahl stellen, die ich selbst nie hatte."
Zugegeben, ich hatte die Wahl, diesen Film anzusehen. Und ich muss sagen, ich habe sie absolut nicht bereut. Brad Pitt, auch wenn es von einigen sicher ein Stirnrunzeln dafür gibt, ist ohnehin einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Doch in diesem Film glänzt er wirklich hervorragend in seiner Rolle als moralischer Vampir. Anders als die glitzernden Twilight- Blutsauger. Auch das Zusammenspiel mit der jungen Kirsten Dunst ist sehr erfrischend. Absolut empfehlenswert!
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Greeble 2012/01/29 02:03:33
Kommentar löschenEin Film wie ein Theaterstück?! Nein, danke! Gute Dialoge gehen in einer übertriebenen Inszenierung der Darsteller, einer Kameraführung wie sie unorigineller nicht sein könnte und endlosen Längen leider unter.
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J!GS4W 2011/12/19 22:42:07
Kommentar löschen"Interview mit einem Vampir" ist DER BEWEIS dafür, dass Vampirfilme in der Tat gelingen können. Dies liegt vor allem natürlich am Cast, denn Brad Pitt, Tom Cruise, Antonio Banderas, Kirsten Dunst und Christian Slater tun alle ihren Sold, wobei man natürlich sagen muss, dass Brad Pitt Protagonist und Träger des gesamten Filmes ist. Das Schöne an "Interview mit einem Vampir" ist vor allem, dass man den Film, ob man will oder nicht, irgendwie ernster nimmt als fast alles bisherige zum Thema und das, obwohl hier trotzdem farbige Kontaktlinsen ins Spiel kommen und einige fast homoerothische Momente zu finden sind, über die man sich, auch wenn man es wollte, nicht lustig machen kann. Der Film ist dazu irgendwie zu sinnlich und verkörpert die Leiden des jungen Louie so gekonnt, dass man selbst Mitleid für ihn entwickelt, ist er doch der menschlichste Vampir von allen. Die Zeitsprünge wirken nicht abrupt als dass sie den Erzählfluss unterbrechen würden und so verbringt man glatte zwei Stunden ohne einmal auf die Uhr zu schielen. Erst gegen Ende mag es vorkommen, dass die Handlung aufgrund der Vorbereitung für das dramatische Finale ein kleines Stück ins Stocken kommt, doch fällt dies bei der wirklich gelungenen Inszenierung kaum ins Gewicht. Der geschilderte Vampirismus ist hier zwar noch immer klischeehaft, aber wieso auch nicht, denn auf irgendetwas muss man sich stützen, immerhin fangen Vampire hier nicht an zu glitzern und in der Sonne zu laufen. Dafür fällt die Emotion nämlich auch mehr ins Gewicht und zwar nicht anhand von stundenlangem Liebesgedusel wie in zahlreichen weiteren .. naja, "Filme" will ich diese cineastische Frechheit mal nicht nennen ... sagen wir .. weiteren Dingern oder so .. also jedenfalls: "Interview mit einem Vapir" scheißt bewusst auf die typische "Mann / Frau - Liebe" und bezieht sich lieber auf die zwischen Louie und seiner "Adoptivtochter", sowie in ausführlicher Schilderung: seinem Leiden und den damit verbundenen Weggefährten wie Tom Cruise und Antonio Banderas. Das passt von vorne bis hinten und schildert ein scheinbar reales Bild dieser Fantasy-Thematik, sodass wir als Zuschauer das Gefühl bekommen, es könne tatsächlich so geschehen sein, und diese Erschaffung einer Illusion ist doch eine der Gründe, wieso wir so gerne > gute < Filme ansehen, zumal dieses wunderbare Machwerk tatsächlich teils poetisch-philosophische Anreize bietet, dass man tatsächlich mitdenken darf.
"Ihr Blut strömte durch meine Adern, süßer als das Leben selbst und auf einmal ergaben Lestards Worte Sinn für mich. Ich konnte nur dann Frieden erfahren, wenn ich tötete und als ich ihr Herz in diesem schrecklichen Rhythmus schlagen hörte, da wusste ich wieder was Frieden bedeutete."
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Jack_Torrance 2011/10/27 17:00:33
Kommentar löschenWas haben Regisseure wie Martin Scorsese, Curtis Hanson oder eben Neil Jordan gemeinsam ? Sie streben in jedem ihrer Filme inszenatorische Perfektion an. Teilweise ist das Ergebnis großartig (GoodFellas), teilweise ist es kompletter Unfug (Die letzte Versuchung Christi). Interview mit einem Vampir würde ich wohl der ersten Kategorie zuordnen.
Allein schon der faszinierende Vorspann schreit förmlich nach "Seht her, ich bin ein Film der Superlative !"
Das ist unter anderem auch dem vorzüglichen Spiel der Hauptdarsteller zu verdanken. Diszipliniert und überzeugend. Das ist hier die Devise.
Im weiteren Verlauf des Films spielt Jordan förmlich mit Kitsch, Ekel und Pathos. Das aber auf so eine geschmackvolle Art und Weise, dass man als Zuschauer förmlich hypnotisiert wird.
Dass der Film aber auch nicht die benötigte Portion Tiefsinn auslässt, ist vor allem dem vorzüglichen Drehbuch von Anne Rice zu verdanken.
Was bringt ewiges Leben eigentlich für Vorteile ? Was für Nachteile ? Kann jeder Vampir mit seiner Existenz umgehen ?
Fragen wie diese stellt der Film an den Zuschauer, ohne dass Interview mit einem Vampir zu purem Kopfkino verkommt...
Das alles macht Interview mit einem Vampir zu einem vorzüglichen Unterhaltungsfilm, der den Zuschauer aber auch intellektuell fördert... Großartig !
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FilmFuzzi 2011/09/27 14:26:50
Kommentar löschenWoW! Das war mein erster Gedanke nach dem grandiosen Ende.
Dieser Film war bis jetzt der beste Vampierfilm den ich gesehen habe.
Hier stimmt einfach alles. Der Film wird von den jungen Brad Pitt und Tom Cruise fantastisch gespielt und die Übergänge in die Zeiten sind perfekt gesetzt und die Dialoge harmonieren perfekt. Man fühlt sich manchmal wirklich als währe man in deren Zeit.
Dieser Film ist wahrscheinlich einer der gelungensten Buchverfilmungen überhaupt.
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Grohacke 2011/08/15 14:04:53
Kommentar löschenNein, Du solltest nicht ewig leben wollen!
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brainchild 2011/08/08 21:59:15
Kommentar löschen"Fast erstickt die Anne Rice-Adaption in ihren schwülstigen Dialogen, der ausladenden Opulenz und dem überzogenen (Cruise) bzw. gelangweilten (Pitt) Spiel seiner Stars, die sich dem erdrückenden Homo-Subtext mit aller Gewalt zu entziehen versuchen." - Diese Kritik von Mr Vincent Vega entspricht genau meinen Vorbehalten gegenüber dem Film. Alles wirkt unglaublich theatralisch, Cruise und Pitt sind m.E. nicht optimal besetzt und nachvollziehbar bzw. identifikationsstiftend ist nur wenig, nicht nur aufgrund des Genres an sich. Das romantisierende Vampir-Image wird zwar schön gegen den Strich gebürstet, auch überzeugt mich die Erzählweise, in der innere und äußere Handlung langsam verschmelzen, letztlich bleibt aber nur das starke Gefühl, das man sich das ganze besser auf einer Bühne als auf der Leinwand angekuckt hätte.
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Crayy 2011/07/18 14:45:22
Kommentar löschenGehört ebenfalls zu einen meiner Lieblingsfilme. Die Besetzung, die Kulissen und die Buchtreue trugen zur düsteren Atmosphäre bei. Ein Film voller Liebe, Trauer, Philosophie und Poesi. Nach dem Genuss des Filmes habe ich sofort die ersten 4 Bände von Anne Rice gekauft und sie verschlungen. Für mich schlichtweg der BESTE Vampirfilm den es gibt. Aber warum immer der Vergleich mit Twilight? Keine Frage, ich finde den Film auch nicht gerade gut. Aber die Intention der Twilightmacher war sicherlich nicht Bram Stoker oder Rice zu übertreffen.
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Magnolia 2011/06/05 15:57:11
Kommentar löschenhat mir gut gefallen, gehört definitiv zu den besseren vampir-filmen.
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schnix84 2011/06/05 14:52:43
Kommentar löschenganz nett gespielt, aber zu oft zu langweilig...
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Nezumi 2011/06/05 00:41:11
Kommentar löschenso muss ein Vampir film sein. Dieser Film hat alles. Eine super Story, tolle Schauspieler,guter Sound und eine tolle Bild Optik. Als ich ihn zum erstem mal gesehen hatte, war ich sofort hin und weg von diesen Film. Und dort wurde bei mir der stein gelegt wie Vampire sein müssen. Erotik und Blut gehören zusammen wie der sommer mit Sonnenschein. Die Twilight Vampire können damit nicht halten. Vampire ohne Erotik was ist denn das??
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SATO 2011/06/05 01:27:35
Antwort löschenDiese Dinger aus Twilight darf man eigentlich auch gar nicht Vampire nennen...
Nezumi 2011/06/05 12:10:30
Antwort löschenda haste recht, so langweilig wie die sind bis auf die volturis
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SATO 2011/06/06 13:55:10
Antwort löschenaber retten tun die die Filme leider auch nicht.
Nezumi 2011/06/06 16:25:44
Antwort löschenstimmt. Stell dir vor man würde denen Blade,Underworld oder interview mit einem Vampire geben. Die wären doch vollkommen geschockt.
Tyler Durden 22 2011/05/28 18:11:13
Kommentar löschenDer Film ist eine Wucht!! Neil Jordan Hat es geschafft mit seiner Ansammlung von außergewöhnlichen Schauspielern ein Meisterwerk zu schaffen. Auch wenn Brad Pitt und Tom Cruise durch ihre grandiosen Leistungen noch herrausstechen. Der Film schafft es durch seine düstere Optik und super Ausstattung einen in seinen Bann zu ziehen. Jede der einzelnen Epochen der Geschichte sind sehr interessant erzählt und wunderbar in Bilder umgesetzt.
Man kann "Interview mit einem Vampir" zu recht als besten Vampirfilm ever bezeichnen. Auch wenn viele User wieder anderer Meinung sein werden!!
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Vincent van Gore 2011/05/28 18:49:45
Antwort löschenGuter Kommentar! Halte ihn auch für den besten Vampir-Film überhaupt, von FROM DUSK TILL DAWN mal abgsehen. ;)
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Tyler Durden 22 2011/05/28 20:57:29
Antwort löschenFrom Dusk Till Dawn war für mich kein reiner Vampirfilm da er auch Elemente aus Thriller und Roadmovies hat!!
Vincent van Gore 2011/05/29 01:17:09
Antwort löschenStimmt. Und die Vampire waren ja auch keine klassischen Vampire, sondern mehr so ne Zombie-Dämonen-Mischdingens ;D
Tante Uschi 2011/05/17 00:29:05
Kommentar löscheneiner der besten Vampirfilme die ich je gesehen habe.. Brad Pitt und Tom Cruise spielen großartig.. Vorallem Tom Cruise, der da noch mit seinen Schauspieltalent auffiel, als mit irgendwelchen Sektenaktivitäten. Kirsten Dunst hab ich allerdings in ihrer Rolle regelrecht gehasst, obwohl sie super gespielt hat.. Ich hab mich halt auf der Stelle in Lestat (Tom Cruise) verliebt ;-) Außerdem sind die Dialoge und die Story echt klasse.
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Bandrix 2011/05/03 18:06:16
Kommentar löschenMeine Damen und Herren,
DAS sind Vampire!
Kein dauerdepressiver Dackelblick, kein peinliches Gebalze um vermeintliche Drogenopfer, kein lächerlicher Zweikampf mit einem (lächerlichen) Werwolf und kein Baseballspiel als Ersatz für blutige Kämpfe und Atmopshäre.
In "Interview mit einem Vampir" dürfen Vampire genau das sein, was sie schon immer waren: Faszinierende Monster, die zwar unsterblich sind, jedoch die Menschen um ihre Sterblichkeit beneiden. Eine Ironie, die in diesem Film gut zum tragen kommt.
Denn was passiert, wenn sich ein Vampir noch einen letzten Rest Menschlichkeit bewahrt? Ein Gewissen, Skrupel und das Wissen um Gut und Böse?
Neil Jordan präsentiert uns hier ein Monstrum an Film, dass jedoch teilweise an seiner eigenen Opulenz leidet. Allerdings passiert das nur recht selten.
Die Dialoge sind zwar schwülstig, passen aber perfekt in die Zeit, in der der Film die meiste Zeit über spielt.
Die Kostüme sind sehr detailreich und lassen den Zuschauer nur umso tiefer in die Materie eintauchen. Der Score, eine deutliche Verbeugung vor den ersten Horrorklassikern, verdeutlicht das.
"Interview mit einem Vampir" bietet auch eine Fülle an großartigen Darstellern, die allesamt interessante Charaktere verkörpern. So bieten Pitt, Cruise, Banderas und vor allem Kirsten Dunst einer ihrer besten Leistungen. Die damals sehr junge Dunst zeigt, was für ein großes Talent sie ist und spielt ihre wesentlich älteren Kollegen glatt an die Wand.
Der Film wechselt oft zwischen Humor, absolutem Ernst und Horror. Action ist zwar vorhanden, allerdings eher selten. Wenn aber, dann geht es richtig zur Sache. Es wird gestorben und zwar heftig.
Den Streifen durchzieht die ganze Zeit eine gewisse homosexuelle Spannung zwischen den Hauptdarstellern, was aber nicht stört, passt es doch zum Thema Vampire.
Es ist wirklich schade, dass in den Köpfen vieler junger Menschen Glitzerspray auf der Haut mehr Assoziationen zum Thema Vampir hervorruft, als bei zwei Beißlöchern im Hals.
Die Heilung für dieses Problem bietet "Interview mit einem Vampir". Hier gibt es alle Zutaten die ein RICHTIGER Vampirfilm eben braucht.
So soll es sein.
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Kloina1893 2011/05/03 20:14:14
Antwort löschenich wollte schon nach dem ersten Satz gleich "gefällt mir" klicken, aber das blöde Ding funktioniert gerade nicht... :/ naja, muss das eben nachgeholt werden...
ansonsten toller Kommentar und ich stimme dir in jedem Punkt zu :)
Bandrix 2011/05/04 19:51:41
Antwort löschenHehe, danke dir. :)
Tequilena 2011/04/28 22:41:46
Kommentar löschenDER VAMPIRFILM, wunderschöne melancholische Geschichte mit Topbesetzung, - wtf is Twilight? <.<
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TheNumber 2011/04/26 12:39:12
Kommentar löschenirgendwie nicht mein ding... der film hat mich völlig kalt gelassen, ich konnte mich gar nicht in die leute reinversetzen und dadurch weder sympathie noch mitleid aufbauen[nur Lestat is mir aufn sack gegangen]... dadurch fand ich den film langweilig un uninteressant. die schauspieler sind zwar ziemlich gut, doch mich hat die handlung (bis auf die letzte halbe stunde und die "Tat"(um nicht zu spoilern) in der Mitte ) weder gepackt noch mitgerissen... auch die dialoge waren mir zu hochtrabend... vampire sind zwar nicht meine lieblingskreaturen, doch ich hatte mir irgendwie mehr von dem doch beliebten film erhofft, halte den für etwas überbewertet, zwar kein schlechter film, aber für leute, die nix mit vampiren anfangen können, rate ich eher ab, für vampir fans bestimmt sehr geil...
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Oceanic6 2011/04/08 00:55:43
Kommentar löschen"The world changes, we do not, there lies the irony that finally kills us."
Kennt ihr 'Twilight'? Diesen Albtraum, dieses Schundwerk. Die Zerstörung und Vergewaltigung, die Verkindlichung und ja, recht traurige Verarschung könnte man es auch nennen, eines ganzen Mythos bzw. einer Literaturgattung. Ein Synonym für die Verblödung der Jugend. Stephenie Meyer sollte für ihre Tat bis ans Ende ihrer Tage in die ewigen Jagdgründe verbannt werden.
Auf der anderen Seite Anne Rice, die mit ihrer 'Chronik der Vampire'-Saga eine Figur geschaffen hat, mit derer Komplexität nur wenige andere Romanfiguren mithalten können. Die Rede ist von der Geschichte des Lestat de Lioncourt, einem Jahrhunderte alten Vampir. Man habe ich diese Bücher geliebt! Nun, der Film 'Interview mit einem Vampir' ist die Adaption des ersten Romans. Lange habe ich in der Angst, enttäuscht zu werden, gezögert, mir die Verfilmung anzuschauen. Heute war es dann doch soweit, und was soll ich sagen, ich bin begeistert.
Der Film handelt von dem Vampir Louis (Brad Pitt), welcher im hier und jetzt dem Journalisten Malloy (Christian Slater) die Geschichte seiner Existenz erzählt: Als Plantagenbesitzer wird er, nachdem er im Anschluß an den Tod seiner Frau jeden Lebensmut verloren hat, im Jahre 1791 von dem Vampir Lestat (Tom Cruise) auf eigenen Wunsch gebissen und selbst zu einem Vampir gemacht. Doch Louis fängt schon bald an, seine Existenz zu hassen und will schon bald keine Menschen mehr töten. Damit Louis wie in einer Familie leben kann, macht Lestat auch ein kleines Mädchen (Kirsten Dunst) zu einem Vampir. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte. Erstaunlich ist dabei die lockere Umsetzung der Jahrhunderte. Wie mit einem Fingerschnipsen präsentiert uns Neil Jordan wunderschöne Kostüme und eine sagenhafte Atmosphäre, welche durch Eliott Goldenthals Soundtrack optimal untermalt werden. Die Vampire werden durch Tom Cruise, Brad Pitt, Kirsten Dunst und Antonio Banderas sehr überzeugend verkörpert. Sie alle verleihen ihrem Vampir einen eigenen Charme, Charakter und innerlichen Kampf mit sich selbst.
Die Dialoge kommen zwar teils etwas schwülstig daher, aber das passt sehr gut in das gothische Gesamtbild. Sehr viele Emotionen und Mitfiebern mit den Figuren wird dadurch garantiert. Zudem hat der Film einige gute Lacher und Schockeffekte zu bieten, ist also insgesamt neben dem dramatischen Grundton sehr abwechslungsreich gestaltet. Ein weiteres Stichwort zum Erfolg ist der altbewährte Ideenreichtum. Das Blut der Ratte als Vampirwein wäre nur eines zahlloser vorbildlicher Beispiele.
Das große Dankeschön geht natürlich an Neil Jordan, der hier ein Meisterwerk geschaffen hat, ein romantisches, melancholisches, wunderschönes Vampirepos, eine Parabel über den Fluch der ewigen Jugend und den Fluch der Unsterblichkeit, ein Märchen über Liebe, Verlust, Trauer, Einsamkeit, Hass und Blut, oder um es auf den Punkt zu bringen, DEN Vampirfilm aller Vampirfilme.
Und daher bitte ich darum, verfilmt die anderen Bücher, denn diese haben Potential, diese haben Inhalt, diese erzählen die wahre Geschichte über Vampire!
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facepalm 2011/04/08 01:05:51
Antwort löschenWenn der mal nicht geguckt wird dann weiß ichs nicht. Toll geschrieben, toller Kommentar und verleitet mich, ihn mir bald anzuschauen. Was willst du mehr? :P
Oceanic6 2011/04/08 01:07:29
Antwort löschenMeinen ersten Kommentar zurück, den fand ich besser! Aber danke für das Kompliment! ;)
*frenzy_punk<3 2011/04/08 02:01:37
Antwort löschenToller Kommentar!
Wo ist denn der erste hingekommen?
Oceanic6 2011/04/08 02:05:19
Antwort löschenVielen Dank! ;)
Musste den Kommi größtenteils nochmal neu schreiben, da MP gesponnen hat. Hatte den Text vorm posten zwar kopiert, aber komischerweise hat er nur zwei Zeilen anstatt dem ganzen Text kopiert. Dann war ich sauer, und nunja... :D
*frenzy_punk<3 2011/04/08 02:18:14
Antwort löschenOch wie ärgerlich! Das ist mir auch mal passiert und vorher hatte ich gar nichts kopiert. Das war mir eine Lehre und seither kopiere ich alles was ich hier rein schreibe.
Bittesehr :)
Ich hoffe deine Wut ist abgeklungen^^
Imran 2011/04/08 07:51:30
Antwort löschenAlso ich habe den ersten Kommentar hier noch in meiner Timeline :D
Oceanic6 2011/04/08 11:53:10
Antwort löschenNein, das ist er auch nicht, das ist der neue mit einem anderen Zitat am Anfang :D
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der cineast 2011/04/08 14:32:24
Antwort löschenImmer wenn du sagst du hast gerade ne Schreibblockade bist du am besten. Großartig.
Button klemmt. ;)
Zitrone 2011/04/11 13:17:11
Antwort löschenSehr schön umschrieben. :-)
*frenzy_punk<3 2011/01/05 18:37:05
Kommentar löschenNa das ist doch tatsächlich mal ein Vampirfilm, der mir außerordentlich gefallen hat. Cruise und Pitt sind ein wundervolles Gespann. Brad ist eher so seicht und lasch, aber er spielt die Rolle gut. Tom hat mir allerdings etwas besser gefallen, so theatralisch, melancholisch, sarkastisch, einfach umwerfend. Banderas hat nun nicht ganz so viel Aufmerksamkeit bekommen, dazu kann ich nichts hinzufügen, aber Kirsten Dunst hat mich fasziniert. So Blutjung und schon so talentiert. Das hatte ich ihr gar nicht zugetraut, zumal sie nicht so eine Schauspielgröße ist. Klar hat sie manche Rollen perfekt ausgefüllt, aber wirklich brillant war sie nur hier.
Die Story ist interessant, ich war immer gespannt darauf, was nun als nächstes passiert. Der Soundtrack war sehr passend, spielend leicht, umspielt er die Szenerie und füllt sie aus. (Wortspiel? o.O)
Was mir besonders aufgefallen ist, sind diese zufälligen Gleichheiten zu "Twilight usw."
Vampire,
- hören Gedanken
- spüren das Blut in den Adern pochen
- lieben das Licht (nur nicht das Sonnenlicht)
- Knoblauch, Kreuze, Pflock im Herzen .. alles Schwachsinn, alles Gerüchte
- sie glitzern im Sonnenlicht und streiten sich mit Werwölfen ... moment, glitzern? Ach sach bloß, der Meyer ist ja doch noch was eigenes eingefallen und das mit den Werwölfen, ach was, das ist auch unoriginell.
"Das ist alles nur geklaut ... "
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Chris12zero 2011/01/05 22:02:24
Antwort löschenEyoooo, eyooo ... das ist alles gar nicht meines ... eyooo ... das ist alles nur geklaut, nur gestohlen, nur gezogen, nur geraubt ... wer hat dir das erlaubt ?? ... Toll, jetz hab ich `nen uralten Ohrwurm von den Prinzen im Ohr !! ;D ^^
... aber ... Recht haste ja mit Frl. Meyers !! ;);) ^^
*frenzy_punk<3 2011/01/05 22:11:19
Antwort löschender Ohrwurm ist zwar alt .. aber genial :D
schön, wie du ihn wiedergegeben hast. ^^
Marie Krolock 2011/01/05 22:49:20
Antwort löschenTom Tom Tom! ;-)
Chris12zero 2011/01/05 23:03:41
Antwort löschen@ frenzy: ... alt ... aber genial - du sagst es !! ;) und Dankeschön ... Singstar lässt grüßen ... ööhhheeeem ... ;) ^^
@ Marie: ... was würde "Mr. Lips" wohl dazu sagen ?? Verstehen Tom und er sich eigentlich oder sah des bei "M:I 3" nur so aus ?? ;) ^^
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Marie Krolock 2011/01/05 23:08:32
Antwort löschenDie mögen sich auf jeden Fall - ich mag sie ja auch beide. Die müssen sich einfach mögen! ;-)
Chris12zero 2011/01/05 23:22:06
Antwort löschenNa dann ist ja gut !! ;) ^^
Lycanthrop 2010/12/24 11:43:55
Kommentar löschenIch fand und finde diesen Film einfach gigantisch. Er ist bombastisch im barocken Stil, er ist schwülstig, er ist homo-erotisch, was aus meiner Sicht der Situation der Vampire durchaus angemessen ist und er enthält eine großartige Mischung aus Fatalismus, Gewalt und großen Gefühlen! Aus meiner Sicht einer der besten Vampir-Filme aller Zeiten.
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stefan gessner 2010/12/24 11:03:00
Kommentar löscheneiner meiner absoluten lieblingsfilme
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