Auge in Auge - eine deutsche Filmgeschichte
Auge in Auge - eine deutsche Filmgeschichte (2008), DE Laufzeit 102 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 03.07.2008
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
74 Bewertungen
8 Kommentare
Keine
von Hans Helmut Prinzler und Michael Althen, mit Michael Ballhaus und Wim Wenders
Ein Film über die Liebe zum Kino, eine Entdeckungsreise durch hundert Jahre deutsche Filmgeschichte, die zeigt, wie nahe uns in Wirklichkeit ist, was so fern erscheint. “Auge in Auge” spürt den großen Momenten des deutschen Kinos nach, lässt unvergessliche Bilder Revue passieren und macht Lust auf die Wiederbegegnung mit Klassikern. Filmschaffende wie Caroline Link, Doris Dörrie, Michael Ballhaus, Tom Tykwer, Wim Wenders, Dominik Graf, Christian Petzold, Andreas Dresen, Wolfgang Kohlhaase und Hanns Zischler erklären anhand von Szenen, welche Filme für sie wichtig waren und versuchen der Frage auf den Grund zu gehen, was eigentlich so deutsch am deutschen Film ist. So wird Schicht um Schicht freigelegt, was so oft den Blick auf unsere Filmgeschichte verstellt. Eine Hommage an das, was wir am deutschen Kino lieben.
Handlung
Die Dokumentation geht der Frage nach, was unter deutscher Filmgeschichte zu verstehen ist. Dabei wird ein Bogen über 110 Jahre gespannt, der durch mehr als 250 gesammelte Filmausschnitte entstanden ist. Dabei reihen sich viele bekannte, aber auch unbekanntere Szenen aneinander.
Ausschnitte aus Filmen von Rainer Werner Fassbender (Rainer Werner Fassbinder) oder Fritz Lang (Fritz Lang), bekannte Gesichter wie die von Marlene Dietrich (Marlene Dietrich) oder Klaus Kinski (Klaus Kinski), unvergessene Filmmusiken oder auch bekannte Kinofassaden diverser Lichtspielhäuser deutscher Großstädte.
Neben diesem filmischen Überblick erklären zehn bekannte deutsche Filmschaffende, wie z.B. Doris Dörrie (Doris Dörrie) oder Tom Tykwer (Tom Tykwer), anhand ihres Lieblingsfilms, warum sie gerade diesen zu schätzen wissen. Anhand ausgewählter Szenen machen sie dem Zuschauer deutlich, warum der Film für sie und ihre Liebe zum Kino eine besondere Bedeutung hat.
Dabei versucht der Film zu hinterfragen, was so typisch deutsch am deutschen Film ist und wie politische Ereignisse Einfluss auf die Darstellung im Film hatten.
Weiterführende Informationen
Zehn Filmschaffende und ihr deutscher Lieblingsfilm
Weitere Informationen im Internet
Rezension von Julia Stache unter stadtkind.de
Linksammlung unter filmz.de
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Subjektive Augenblicke, Michael Althen und Hans Helmut Prinzler blicken auf den deutschen Film; Artikel von Naoko Kaltschmidt unter 3sat.de
100 Jahre Film in 100 Minuten: “Auge in Auge”; Artikel von Peter Zander unter morgenpost.de
Verliebt bleiben.”Auge in Auge” wirft einen zärtlichen Blick aufs deutsche Kino; Artikel von Jan Schulz-Ojala unter tagesspiegel.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Cast & Crew
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Hans Helmut Prinzler
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Michael Althen
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Michael Althen
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Hans Helmut Prinzler
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Wim Wenders
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Michael Ballhaus
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Tom Tykwer
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Doris Dörrie
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Andreas Dresen
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Dominik Graf
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Regie
Schauspieler
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Wolfgang Kohlhaase
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Caroline Link
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Christian Petzold
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Hanns Zischler
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Hans Helmut Prinzler
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Michael Althen
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Vergangenheit
- Handlung
- Film und Kino, Filmemachen, Filmgeschichte, Liebe, Reise
- Mitmachen
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Kritiken (3) — Film: Auge in Auge - eine deutsche Filmgeschichte
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenProf. Pu bei SchönerDenken meint: "Es fällt mir schwer, die Attribute, die diesem Film auf der Berlinale 2008 vorauseilten, nicht zu benutzen: Eine Liebeserklärung an das Kino, eine Hommage an den deutschen Film, eine Entdeckungsreise, ein Highlight für Cineasten, eine Zeitreise – alles ist richtig, alles trifft zu. Am liebsten wäre ich sitzengeblieben und hätte mir die nächste Vorstellung auch noch angesehen: zu schön sind die 100 Jahre in 100 Minuten deutscher Filmgeschichte."
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas sind subjektive Vorlieben, keine Kanonisierung. AUGE IN AUGE ist ein Film, der sich dem allgegenwärtigen Kanonunwesen elegant entzieht. Sein Gestaltungsmittel ist nicht die Liste, die hierarchisiert, sondern der Pinsel, der hintupft.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWer schon immer einen natürlich subjektiv gefärbten, trotzdem extrem informativen Abriss über die Höhepunkte der deutschen Filmkunst erhalten wollte, bekommt dies hier auf höchst unterhaltsame Weise geboten. Ein deutscher Film, der Lust macht auf die (Wieder)entdeckung von noch viel mehr (deutschen) Filmen.
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Kommentare (4) — Film: Auge in Auge - eine deutsche Filmgeschichte
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Kommentar löschenDieser Dokfilm ist ausgezeichnet! Liebevoll gedreht, ganz hervorragend geschnitten und absolut sehenswert, weil er uns die Stärken vor Augen hält, die den deutschen Film auszeichnen. Jede Dokumentation ist subjektiv, weil der, der dokumentiert, entscheidet, was er zeigt und was nicht. Sonst wäre es ja ein Webcam-Film xD! Dass der Film die durchgeknallten Hansi Krauss und Lederhosenfilme ausblendet, läßt vermuten, dass sich die Autoren für die 70er Jahre Filmkomödien wirklich schämen. Hier wäre mehr Mut wünschenswert gewesen, um den Überblick über die letzten 100 Jahre deutschen Film wirklich komplett zu machen. Aber das ist auch das Einzige, was man Auge in Auge vorwerfen könnte. Grunz, ich hab was im Auge!
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annaberlin 2010/06/11 17:49:50
Kommentar löschenAuge in Auge ist der beste Einstieg in den deutschen Film, den man haben kann. Die Macher lieben das Medium, die Regisseure, die Geschichten, die Darsteller und stellen fest, was die Eigenarten des Deutschen Films sind. Dabei kommen herausragende Persönlichkeiten des Deutschen Films zu Wort, analytische wie leidenschaftliche Momente und noch dazu sieht der Zuschauer Ausschnitte aus vergessenen Filmen wie aus solchen, die für immer in Erinnerung bleiben werden. Ein großartige Dokumentation ist Michael Althen hier gelungen.
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wolf260366 2008/08/01 19:02:51
Kommentar löschenEin wirklich liebenswerte Dokumentation. Wahrlich ein Mammutwerk (Nachspann schauen und Filme zählen. Sicherlich kann man immer Geschmack streiten, aber hier stimmt so viel, dass man richtig Lust hat, wieder mal einen -älteren- deutschen Film anzuschauen. Und das ist doch mal was!
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Kubrick_obscura 2008/05/20 17:20:46
Kommentar löschen100 Jahre deutscher Film in einem Film, kann das funktionieren? Nein, aber das wollte der Film auch gar nicht erreichen. Die beiden Filmemacher geben uns einen assoziativen Überblick über die Geschichte des deutschen Films. Lassen 10 Paten (Regisseure, Drehbuchautoren, Kameramänner) zu Wort kommen und über ihre Lieblingsfilme sprechen. Ständig betont der Film, dass es sich um nur eine Variante der deutschen Filmgeschichte handelt. Jeder hat seine eigene. Das mag zwar stimmen und gibt uns einen differenzierten Einblick in das Sujet, allerdings wirklich informativ ist das nicht und schließlich handelt es sich doch um eine Dokumentation.
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