Besprechung
Besprechung (2009), DE Laufzeit 82 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 09.06.2011
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Skala 0 bis 10
3 Bewertungen
5 Kommentare
Keine
von Stefan Landorf,
Besprechungen gibt es überall, täglich und in großer Formenvielfalt: Gremiensitzungen, Morgenbesprechungen, Abteilungsleiterkonferenzen. Alle zeichnen sich durch eine besondere sprachliche Dynamik und ein spezielles architektonisches Kontinuum aus – der Besprechungsraum verspricht Klarheit und Vernunft und ist der bestmögliche Rahmen zum Präsentieren und Repräsentieren. “Funktionsverlagerung, Zinsschranke, Mantelkauf, Thesaurierungsbegünstigung!” In Stefan Landorfs Film versteht der Zuschauer erst einmal nur Bahnhof, wenn er in eine “Besprechung” von Menschen aus den verschiedensten Unternehmen und Institutionen hineinplatzen darf. Ob bei GlaxoSmithKline, der 14. Panzerdivison der Bundeswehr oder dem Afrika-Referat der Kindernothilfe – wo Menschen sich besprechen, tun sie dies in speziellen Räumen und häufig in einer speziellen Sprache. Tische und Stühle, Kaffee und Wasser, Beamer und Stellwände treffen auf Anzug- und Kostümträger, Tarnuniformen und Jeansbeine. “Besprechung” dringt in diese sonst abgeschlossenen Welten ein. Aus Worten und Gesten der Besprechungsteilnehmer beschreibt der Film eine wuchernde Landschaft formeller Kommunikation.
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Cast & Crew
-
Stefan Landorf
Regie
Schauspieler
-
Stefan Landorf
- Genre
- Essay-Film
- Zeit
- 2008
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Ausdruck, Büro, Dialog, Diskussion, Kommunikation, Kunstsprache, Reden, Rhetorik, Sprachbarriere, Treffen
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Besprechung
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- Besprechung: film-zeit.de


















Kritiken (2) — Film: Besprechung
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschenStefan Landorf stellt das Ritual der Besprechung samt der jeweils dazugehörigen Sprache mit Hilfe derselben Mechanismen bloß, die er daran beobachtet. Eher abstrakt als manifest, eher spielerisch als abstrakt, vor allem aber geschichtlich sehr unmotiviert.
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Hans-Joachim Neubauer: epd-Film, Film-Dienst Hans-Joachim Neubauer: epd-Film, Film-Dienst
Kommentar löschenWer die 83-minütige Besprechung absolviert, ist schlicht erschöpft. Schlechte Sprache kann wehtun, und sie schmerzt umso mehr, wenn sie wiederholt und gedehnt wird. Landorf muss das geahnt haben, als er die Schauspieler engagierte. Vielleicht erwartete er sich von seinen verfremdenden und persiflierenden Eingriffen entlastende Effekte, doch der demonstrative Kunstwille rettet den Film nicht. Wo weniger mehr wäre, ist zu viel des Gleichen quälend. Und wo Esprit fehlt, macht Erkenntnis nicht froh, sondern bloß müde.
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Kommentare
Kommentar schreibenannaberlin 2011/06/10 16:25:33
Kommentar löschenWieso hat dieser Film das Recht im Kino zu laufen?
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
MikeC. 2011/06/16 08:21:45
Antwort löschenOhne den Film gesehen zu haben...
aber ich kann mir vorstellen, dass Psychologiestudenten ein kleines Interessen daran haben könnten =P
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annaberlin 2011/06/16 10:51:47
Antwort löschenIch kaufe ihn mir auf DVD und wenn ich nachts nicht schlafen kann, schau ich ihn im Double Feature mit "Staub", einem weiteren tollen Dokumentarfilm.
MikeC. 2011/06/16 10:56:34
Antwort löschenDann aber bitte auf BluRay, um alle Details erkennen zu können. :D
John.Matrix 2011/06/10 09:58:31
Kommentar löschenOh Gott wie uninteressant, typisch deutsch.
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Prestigeww 2011/06/06 09:36:44
Kommentar löschenBesprechung bietet einige sehr interessante Einblicke in Gesten und Rituale von Personengruppen, zu denen uns sonst den Zugang verwehrt bleibt. Leider gibt die "Listen and repeat"-Telekolleg-Struktur der (immerhin sehr charmanten) Zwischensprecher/innen dem Film etwas arg didaktisches. Weniger Eingriffe in die Meinungsbildung des Zuschauers hätten dem Film besser angestanden.
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