Borat

Borat (2006), US Laufzeit 82 Minuten, FSK 12, Komödie, Road Movie, Kinostart 02.11.2006

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6.6
Kritiker
68 Bewertungen
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5.8
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von Larry Charles, mit Sacha Baron Cohen und Daniel Castro

In der Mockumentary Borat begibt sich Sacha Baron Cohen als kasachischer Reporter nach Amerika, um die verrückten Sitten und Gebräuche der US of A seinem heimischen Publikum näher zu bringen.

Achtung Amerika, Beware of Borat! Borat Sagdiyev (Sacha Baron Cohen), kasachischer TV-Star und Vorzeigepatriot, wird nicht eher ruhen, bis er alles über die Sitten und Gebräuche der Vereinigten Staaten von Amerika in Erfahrung gebracht hat. Aus diesem Grund begibt er sich auf eine Odyssee durch die USA. Was folgt, ist ein Reigen an politisch reichlich unkorrekten Begegnungen zwischen Borat und den amerikanischen Bürgern, die ihm erfolglos beizubringen versuchen, was einen wirklichen Amerikaner ausmacht. Während Borat Doppelmoral, Scheinheiligkeit und Rassismus enthüllt (oder einfach mit seinem außergewöhnlich behaarten, übergewichtigen Freund in einen Nacktringkampf verwickelt ist), hinterlässt er eine Schneise der Verwüstung.

Hintergrund & Infos zu Borat
Die Figur des rassistischen und dem Feminismus nicht unbedingt aufgeschlossenen Borat wurde in der Da Ali G Show geboren, die der Komiker Sacha Baron Cohen mit großem Erfolg im englischen Fernsehen moderierte. Borat gehörte neben Ali G und Brüno zu den Charakteren der Show, in die Cohen einem Chameleon gleich schlüpfte. Hervorstechendste Eigenschaft jedes dieser Charaktere war die Political Incorrectness, mit der sie, sehr zur Freude des Publikums, ihre Gesprächspartner vor den Kopf stießen. Borat war, nach Ali G, die zweite Figur von Sacha Baron Cohens gespielte Figur, der dieser zu Kinoruhm verhalf.

Anders als bei Ali G Indahouse handelt es sich bei Borat um eine sogenannte Mockumentary, d.h. um eine Komödie die eine Dokumentation parodiert. Den Personen, denen Borat im Laufe seiner Reise begegnet, ist allerdings nicht unbedingt klar, dass sie sich gerade zum Gespött der Leinwand machen. Wohl auch aufgrund dieser Unwissenheit ist die Produktionsfirma von Borat mit einer nicht unwesentlichen Menge an Klagen überhauft worden. Zu den Klägern gehörten u.a. das europäische Zentrum für Antiziganismusforschung, das Anzeige wegen Volksverhetzung stellte.(KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Borat

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Der gnadenlose Humor wird manche erschrecken, andere verwirren. Klug ist der Film aber allemal, auch wenn das durch den Vollkontakthumor auf den ersten Blick nicht so klar zu erkennen ist.

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Parçalı Bulutlu

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jedem das seine :D man kann aber auch alles reininterpretiern,wa?! ;)


AASFRESSER

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Nun, der Rezensent behauptet, dass der Film klug sei. Das sei ihm zugestanden, aber bei so schwacher Argumentation muss man ihm das ja auch nicht unbedingt glauben...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Respekt ringen einem in jedem Fall die völlig uneitle und angenehm schamlose Darstellung Sacha Baron Cohens und seines “Produzenten” Ken Davitianl, eines US-Armeniers, der die zweifelhafte Ehre hat, Borat bei seinem Film zu unterstützen – und das mit vollem Körpereinsatz.

Erstaunlich, das beide Figuren dabei trotz aller Derbheiten nicht zu Karikaturen verkommen und über den Film hinaus als lebendige Figuren funktionieren, die auch die wenigen emotionalen Schlenker letztlich wirkungsvoll machen. Borats unglaubliche Aussagen entspringen – im Gegensatz zu vielem was seine Interviewpartner sagen – einer fast kindlichen Naivität, mit der er selbst die bösartigesten Dinge aussprechen kann, ohne das man ihm unterstellen würde, tatsächlich ein schlechter Mensch zu sein. Und letztlich zeigt sich Borat lernfähiger, als es wohl viele der Leute sind, die er interviewt.

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Evie: www.inderzange.de

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7.0Sehenswert

Zwar manchmal ganz schön heftig, aber auch sehr lustig!!!

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Borat" ist kein Film für jedermann. Wer Sacha Baron Cohan und seine Kunstfiguren mag, wird auch "Borat" mögen. Wer allerdings eher auf eine ruhige Art von Humor steht, sollte lieber einen Bogen um den Film machen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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8.0Ausgezeichnet

Gewiss sind diese Heartland-Amerikaner nicht die schwierigsten Gegner, und die Demonstration ihrer weltanschaulichen Defizite bedient zu einem gewissen Grad auch einen antiamerikanischen Konsens. Doch ähnlich wie die Farrely-Brüder auf dem Feld der Mainstream-Komödie erweitert auch Cohen die Möglichkeit dessen, was sagbar und darstellbar ist, ohne sich in die Position des Überlegenen zu begeben.

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Zetbo: Freier Journalist Zetbo: Freier Journalist

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8.0Ausgezeichnet

Filme, die das Publikum spalten, sind selten geworden im heutigen Kino. Borat ist solch Fall. Allein dafür hat er sich zwei erhobene Daumen verdient. Erinnert sei im Zusammenhang mit Borat übrigens an den deutschen Film "Deckname Dennis" (1997) von Matthias Beltz. Der inzwischen verstorbene Kabarettist spürte darin die Gesinnung der Deutschen auf, indem er einen fiktiven US-Geheimagenten auf Tour schickte. Nicht ganz so bösartig wie Borat, aber basierend auf einer ähnlichen Masche.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Darin liegt die Genialität der Methode "Borat": Wer immer mit ihm über seine Opfer lacht, findet sich postwendend mit den eigenen verdrängten Vorurteilen konfrontiert - ein über Subtilität verfügendes Publikum vorausgesetzt, das in der dritten Person zu lachen versteht. In Sacha Baron Cohen finden sich Wortwitz und Mut eines Werner Finck, der in Berlins "Katakombe" einem Nazi-Publikum etwas von "aufgehobene Rechte" ins Gesicht sagte; er ist krass wie der frühe Woody Allen von "Was Sie immer über Sex wissen wollten...", und er bildet, ganz nebenbei, mit seinem kasachischen Kameramannbegleiter noch ein Laurel & Hardyeskes Pärchen.

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plomlompom: Filmblogs

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8.5Ausgezeichnet

... Der Borat-Film hat seine Stärke darin, Realität und reale Ideologien vollends in Surrealismus und ekstatischen, destruktiven Nonsens aufzu... nein, vielleicht nicht aufzulösen, sondern eher einerseits zu infantilisieren und andererseits zu extrapolieren. So ist es dann auch wirkungsästhetisch völlig gleichgültig, was noch echt und was inszeniert oder wenigstens halbwegs mit den Beteiligten / Opfern abgesprochen ist. [...] Wichtig, das sind die wahnwitzigen Bilder und Einfälle in ihrem Eigenwert, die der Film liefert und die teilweise in ihrer Abstrusität wie auch Offensiveness noch die von einem Jackass für den amerikanischen Rated-R-Mainstream neu definierten Grenzen übertreten, mit einer sympathisch naiven Freude am Obszönen ...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Satire ist eine Spottdichtung, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt." So lesen wir's bei Wikipedia. Die kann man nun freilich komisch finden oder eben auch nicht. Und dabei sollte man's doch bitteschön bewenden lassen. Aber nein, wir bewegen uns ausschließlich zwischen Extremen: Das Feuilleton kommt mehrheitlich aus dem Lobhudeln nicht heraus, während manch Minderheitenvertretung Sacha Baron Cohens willenlose Mischung aus Folklore und Ironie mit Titelheld "Borat" gleich als diskriminierend empfindet; und so geht der Witz vor die Justiz.

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Kommentare (182) — Film: Borat


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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe wohl selten so gut gelacht. Der Film ist auf einer Seite so dumm und simple. Aber kann auch mit einem Humor auftreten der eher selten ist. Der ist aber sowas von auf Kosten anderer und auch ziemlich beleidigend....aber egal!!
Denn Borat weiß auf seine besonders naive zu unterhalten aber sich auch nicht nur Freunde zu machen. Er macht glaub ich jede Minderheit schlecht und tritt in sogut wie jedes Fettnäpfchen. Als ein absolutes Highlight sehe ich den Besuch bei den Juden der zum brüllen komisch war!!

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benni565

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich mag Sascha Cohen und seine Sicht der Dinge. Der Film wird polarisieren und Kritiken vom "Sch.." bis ""Super" provozieren.
Als Cohen-Fan hab ich mich natürlich schlappgelacht.
Sorry.

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123Filmfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Ein grauenvoller Film mit scheß Schauspielern und noch schlimmeren Figuren, dazu noch diese unwitzigen "Witze", alles zusammen ein totaler reinfall- NICHT!!!

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Dero

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Bewertung9.0Herausragend

Hab selten so heftig gelacht wie bei dem Nackt-Fight im Hotel. Traumhaft...

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fabian.engelhardt.142

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cohen verharrt hartnäckig in seiner Rolle, dafür ein großes Lob. Ich könnte mir es überhaupt nicht vorstellen in manchen Situationen in denen er sich befand absolut keine Miene zu verziehen.

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udo.schmitt.77

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine neue Art Film, der bei mir "Gefühle" von Entsetzen bis Mitleid hervorbrachte. Manche Gags sind so schrill und gnadenlos, da muss man einfach hingucken! Aber irgendwie tut der arme Kerl einem auf der Suche nach "seiner" Pamela auch leid und man ist am Ende froh, dass er doch noch was gefunden hat, das er liebhaben kann. Für mich gutes Kino der schrägen Art. *haha*

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AASFRESSER

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Bewertung3.5Schwach

Der (amerikanischen?) Gesellschaft einen Spiegel vorhalten? Und dabei die primitivsten Instinkte karikieren, damit es auch der Dümste begreift? Nun gut... das Konzept mag eventuell seine Berechtigung haben, obwohl ich glaube, dass mehr als 50 Prozent aller population sowieso spiegel-resistent sind. Warum man nun aber die unappetitlichsten Seiten einer (scheinbar journalistisch säuberlich eruierten) fremden kultur einbauen muss, bleibt mir wohl verborgen, denn auch das Studium der texte der Befürworter des Films hier brachte mich dem Ziel, das Anliegen des Filmes zu verstehen und gutzuheißen, keinen Schritt näher. Ich suche und suche, und finde keine einziges positives Attribut... (habe allerdings auch schon Schlimmeres gesehen, insofern landet der Film bei mir immerhin noch bei einem Drittel...

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

Was soll ich zu Borat ganz ehrlich sagen ....??
Ich weiß es nicht der Film ist einfach sinnlos von vorne bis hinten und nimmt alles aufs Korn was nur geht, teils echt genial, teils ziemlich daneben. Viele Witze die am Anfang echt ziehen, wiederholen sich und verlieren an Reiz. Borat hat den eigenen Sascha-Baron-Cohen Humor (brüno usw.) und mit diesem kommen eben nur wenige klar, ich bin da etwas zwigespalten

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Roolfer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das also wird mein 200ster Kommentar. Aufgrund dieses einzigartigen Jubiläums werde ich der Kritik zu diesem Film ganz besonders viel Zeit und Mühe schenken blablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablablabablablablabla ....niiicht

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Andy Dufresne

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Ohne zugehörige Mimik, Gestik und Tonfall ist der Unterschied zwischen Sarkasmus und "Wat will der denn jetzt von mir!?" manchmal echt schwer zu erkennen :)


Deathpool

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Hört auf ich kann nicht mehr,geiler Kommentar ^^


Thraciel

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Bewertung3.5Schwach

Irgendwie hatte ich den Film ungleich witziger in Erinnerung. Ist ganz nette Unterhaltung aber irgendwie fehlt beim zweiten Betrachten der Esprit.

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Big T.

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Bewertung7.5Sehenswert

Soll ich viel zu Borat schreiben? Muss man noch viel zu Borat schreiben? Spricht der Film nicht viel besser für sich als jede Kritik?

Kann höchstens meine favorisierte Szene hier preisgeben:
"Meine Schwester immer zu Bruder gegangen, sich ausgezogen, Beine auseinander und gesagt "Das kriegst du nicht, das kriegst du nicht"... Irgendwann ist er ausgebrochen und hatt es doch gekriegt. HIGH FIVE!"

:D

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Milkspan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sacha Baron Cohen macht Satire, die wehtut und oft zum Schreien komisch ist. In seinem bösen Satirefilm "Borat" provoziert er die USA und reizt den Staat Kasachstan bis aufs Blut. Laut Drehbuch ist Borat eigentlich auf einer romantischen Heldenreise: Er hat im Fernsehen Pamela Anderson gesehen und macht er sich von New York an die Westküste auf, um die Frau seiner Träume zu heiraten. Am Ende trifft er sie tatsächlich - Anderson ist wohl eine der wenigen, die willentlich an dem Film teilnahmen. Der Film hat neben der brutalen Turbo-Comedy leise, melancholische Momente. Borat schmachtet, unterlegt mit Balkan-Schwermut vom Komponisten Goran Bregovic. Seine Gesprächspartner entlarvt Cohen als bigotte, überhebliche Idioten, die sich in Gegenwart des so offensichtlich planlosen Ausländers aus irgendeinem rückständigen Land eine Blöße nach der anderen geben. Er benutzt die Tarnkappe der vorgeblichen Dummheit. Cohen ist ein großer Komiker, ein beeindruckender Schauspieler und ein Improvisationskünstler. Er hat die Satire per Konfrontation auf eine neue Stufe gehoben - nicht erst als Borat. In erster Linie jedoch ist Cohen ein Eulenspiegel: Lustig ist er vor allem durch die Dummheiten, die er anderen so meisterlich und furchtlos entlockt.

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Facehugger1995

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Manche Leute mögen diese Art von Humor eben, andere hassen ihn regelrecht.
Ich gehöre definitiv zu ersteren; mit diesem Film hält Sacha Baron Cohen der amerikanischen Gesellschaft einfach bravourös den Spiegel vor.
Und das macht zumindest mir, auch nach dem zigtausendsten Anschauen - ob allein oder mit einer ganzen Horde von Freunden -, immer noch einen Riesenspaß :D

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DarkCruzer2

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Bewertung0.0Hassfilm

Verblödung der Menschheit

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Lemagrag

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Bewertung9.0Herausragend

Das war von vorneherein klar dass dieser Film nicht jedem gefallen wird.Ich fand ihn zum brüllen komisch.

Teils makaberer aber auch teils mutig und ehrlicher Film von Cohen.

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longus69

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Bewertung9.0Herausragend

Bewertung gilt nur für Omu.... Synchronisierte Fassung ist bodenlos grottig....

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pischti

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Ich bin eigentlich Freund der Synchronisationen weil ich viele deutsche Sycnhronstimmen richtig gerne höre. :) Aber bei Filmen wie Borat oder Jackass ist der O-Ton auch für mich besser. ^^


totox

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Der Film taugt auch in der Originalfassung nichts (die deutsche Version habe ich noch nicht gesehen).


deevaudee

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nun hab ich mir endlich ein Bild von den Film machen können. Aber ganz ehrlich der Charakter Borat ist der so mieseste von Cohen. Klar ist es ganz interessant wenn er fliessend seine angebliche Fremdsprache spricht, aber das er nur Pamela Anderson verfolgt, und dabei mit Gangsterkids spricht, eine Fahrstunde nimmt, sich einen Bären aufbinden lässt, mit einem Eiswagen durch die Staaten tourt, und und..... wirkt leider wenig inspirierend, oder selten lustig. Ich konnte dem ganzen nicht viel abgewinnen. Und als dann so ne Untergürtelinige Hotelszene kam, mit seinen fetten schwabbeligen Assistenten, wusst ich nicht so recht, was damit anzufangen.... aber im Normalfall würde man sagen, die Art von Fäkalhumor hatte nun wirklich nichts witziges mehr an sich. Der erstandene Kultstatus ist mir wirklich suspekt. Das ganze Werk Borat, will viel und kann nichts. Lediglich baut man eine Alibi Story auf, um die 2. klassigen Berichte nur bunter auszuschmücken, obwohl im Film dem Zuschauer suggeriert werden soll, das die Beiträge eher nur ergänzend zur Handlung statt finden. In Wahrheit ist es doch eigentlich anders rum. Schlecht bis Grauenvoll. Der entstandene Hype ist mir komplett schleierhaft.

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

läüft gleich im kino hab ich so daneben benommen weil ich betrunken und gelacht habe wie ein elch!!! einfach toller film

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Drumhead92

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Bewertung6.0Ganz gut

Teils lustig, teils nervig, teils obszön.
Aber unterm Strich ganz gut.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung0.0Hassfilm

Jeder halbwegs gebildete und herumgekommene Mensch weiß es gibt Alltagsrassismen in jedem Land und in jeder Gesellschaftsschicht, die USA bilden da natürlich keine Ausnahme. Auch ist jedem klar das Pressefreiheit und Sicherheit des Einzelbürgers in manchen Ländern übertrieben in manchen Ländern untertrieben vorhanden sind. Jedes aufgezeigte gesellschaftliche Problem in diesem Film ist bekannt und war vorher bekannt. Es trotzdem satirisch darzustellen bzw. an Beispielen aufzuzeigen mag Lobenswert sein, aber sicher nicht auf diese dummdreiste, verlogene, miese und unlustige Art! Mr. Cohen beweist einmal mehr das ihm an Selbstdarstellung und seinem egomanischen "Haha, doof das dir das passiert denn mir würde es nie passieren"- Humor weit mehr gelegen ist als an ernsthafter Verbesserung der bemängelten Lage und der Auflösung oder dem steten Abbau verantwortlicher Mechanismen. Dieser Film trägt nicht zu Verständigung und Frieden bei, nicht einmal zur Aufklärung über vorhandene gesellschaftlich/ethische Untiefen... er sorgt nur dafür das der Anspruch an eloquente Satire unter Kellerniveau fällt!

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