Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde
Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde (2003), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 07.06.2007
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von Jan Lorenzen und Christian Klemke,
Nichts war in der DDR so geheim, wie die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Bedrohung, die vom MfS ausging, war unbestimmt und unkalkulierbar. Selbst Betroffene ahnten oft nicht, wie weit der Arm des MfS reichte. Für fast 100.000 hauptamtliche Mitarbeiter war das MfS jedoch täglicher Arbeitsplatz. Neun von ihnen, zuletzt Generäle oder hohe Offiziere, traten nun vor die Kamera und erzählen vom Innenleben des MfS-Apparates, vom Lebensgefühl seiner Mitarbeiter und von den Techniken der zur täglichen Routine gewordenen Geheimdienstarbeit. Wie verlief eine Verhaftung, wie ein Verhör, wie die Anwerbung eines Inoffiziellen Mitarbeiters, und was waren die Praktiken in der Untersuchungshaft? Sie erzählen von ihrer Befriedigung beim Erreichen eines Geständnisses, von ihrem Verhältnis zu Minister Mielke und von ihren Gefühlen gegenüber abtrünnigen Mitarbeitern.
Cast & Crew
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Jan Lorenzen
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Christian Klemke
Regie
Schauspieler
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Christian Klemke
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Jan Lorenzen
- Genre
- Dokumentarfilm
Drehbuch
Filmdetails Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde
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Kommentar — Film: Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde
Kommentar schreibenDiscostu 2010/11/09 23:08:37
Kommentar löschenDie Doku gibt einen interessanten Einblick in die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit. Ich empfand es als spannend, die Innensicht einiger Mitarbeiter zu erfahren, die sich nicht von ihrer damaligen Arbeit distanzierten und die Originalaufnahmen waren vor allem im Bezug auf die Verhörmethoden recht aufschlussreich. Insgesamt hätte der Film aber gut um zwanzig Minuten gekürzt werden können, vor allem die recht überflüssigen und mit manipulativer Musik unterlegten Spielszenen empfand ich als störend. Und dass auf einen Seitenblick auf den Verfassungsschutz völlig verzichtet wurde, halte ich bei dieser Thematik für unverzeihlich. Inlandsgeheimdienste sind keine Relikte einer totalitären Vergangenheit sondern auch heute noch Realität!
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