Die Beschissenheit der Dinge

De helaasheid der dingen (2009), BE/NL
Laufzeit 108 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 20.05.2010

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6.0 Kritiker
7 Bewertungen
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von Felix Van Groeningen, mit Kenneth Vanbaeden und Valentijn Dhaenens

Eine Coming-Of-Age Geschichte der besonderen Art. Der 13jährige Gunther wächst mit seinem Vater und seinen drei Onkels als Vorbild auf. Die leben ein Leben voller Exzesse, Alkohol und Verantwortungslosigkeit. Abends sitzt der Kleine mit der Familie im Pub und betrinkt sich mit, was in der Schule für eine gewisse Konzentrationslosigkeit sorgt. Vielleicht wäre das Internat doch das richtige?

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Die Beschissenheit der Dinge

evants.com: eventsandtrends.com

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7.0Sehenswert

"Die Beschissenheit der Dinge" ist eine ungewöhnliche Tragikomödie, die ernste Momente wie auch viele witzige, absurde Szenen bietet. Dabei wird darauf verzichtet die Charaktere vorzuführen, was sehr angenehm ist. Das 80er-Feeling kommt auch gut herüber und mit dem jungen Gunther gibt es eine Figur, die trotz aller Makel Identifikationspotenzial hat. Zum Ende hin geht der Tragikomödie etwas die Luft aus, was den Gesamteindruck aber kaum schmälert. Sehenswert.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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6.5Ganz gut

"Die Beschissenheit der Dinge" ist ein unerwartet heiterer Blick auf das Leben am Rand der Gesellschaft und auf jeden Fall ein Geheimtipp für alle, die sich ein wenig vom immer gleichen Hollywood-Einerlei erholen wollen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Wenn der Onkel die eigene Flamme verführt: Felix Van Groeningen erzählt komisch und traurig vom Erwachsenwerden unter Säufern.

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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de

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7.0Sehenswert

„Die Beschissenheit der Dinge“ schildert ebenso realistisch wie mit vergnüglichen grotesken Szenen durchsetzt das Dilemma, die Dämonen der Vergangenheit hinter sich zu lassen, auch wenn diese früher eine Normalität dargestellt haben mögen. Es ist auch ein Film, der sich für Diskussionen zum Thema Alkoholmissbrauch, bzw. Alkoholkonsum in Familien eignet und Zustände zeigt, die viel zu gerne totgeschwiegen oder ignoriert werden, die Gesellschaft sich dann aber wundert, warum es mit ihr den Bach runter geht. In diesem Sinne: Willkommen bei den Strobbes.

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Kommentare (37) — Film: Die Beschissenheit der Dinge

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Brigittes Helm

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Tobak vom flämischen Enfant Terrible. Es wird gesoffen, Sardinen aus der Dose gefressen, gepisst, geschissen, kräftig gerülpst und gefurzt (Martin Luther!), gehurt und auf die Kacke gehauen, dass es eine Pracht ist, nach einem Roman von Kult-Autor Dimitri Verhulst, den ich gerade entdecke. Nichts für zarte Gemüter, sehr direkt und filmästhetisch wagemutig. Die heilige Familie wird gnadenlos den Abort hinunter gespült. Im Original heißt der Film übrigens eher in etwa: Die Dinge sind so bedauerlich, Beschissenheit haben die deutschen Filmtitel-Goethes übergedichtet. Mir hat´s gefallen, allerdings nicht für jeden was - film aesthetics, be aware:-).

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Fernschreiber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn es einem Film gelingt, den schmalen Grat zwischen Tragik und Komik zu beschreiten, ohne dabei an einer Seite herunterzufallen, ja beide Elemente sogar so miteinander mischt, dass einem das Lachen mehrmals im Hals stecken bleibt, hat er schon fast gewonnen. „Die Beschissenheit der Dinge“ ist so ein Film, dem das gelingt.
Es waren allein der großartige Titel und das DVD-Cover, das den Zieleinlauf beim Nacktfahhradrennen zeigt, die mich in der Videothek auf den Film aufmerksam machten. Ich nahm ihn mit, ohne zu wissen, worum es geht. Dorfleben? Abenteuer? Nudistenradrennen? Hätte alles sein können und genau genommen steckt von allem auch etwas drin, aber eigentlich geht es vor allem um die Familie.
„Mit den Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band“, sagte einst Otto von Bismarck. Das genaue Gegenteil passiert in der Welt von Gunther, der in der tiefsten belgischen Provinz aufwächst. Der dreizehnjährige Junge lebt mit seinem Vater und dessen drei Brüdern bei der Großmutter. Und während diese für das Geld und das Essen sorgt, sind die Männer eigentlich nur damit beschäftigt, Alkohol zu trinken und sich weiter abzuwracken. Dabei zeigt Regisseur Felix Van Groeningen, für den dies der erste größere Film war, dass sich Gunther zwar nach Nähe und Zuneigung sehnt, dabei aber immer mehr wird wie Vater und Onkel.
Der Grundton des Films ist dabei ernst, allerdings auch alkoholtrunken. Es scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass der Junge mit in die Kneipe geht und mittrinkt. Als sein Fahrrad kaputt geht, schlägt sein Vater vor, die fünf Kilometer bis zur Schule zu laufen und es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sein Onkel, mit dem er in einem Zimmer schläft, im Nebenbett mit dem Mädchen schläft, in das Gunther verliebt ist. Beschissen trifft die Situation schon ziemlich genau.
Auch wenn der Film viel Tiefgang hat und einem diesen auch auf der Gegenwartsebene – Gunther ist erwachsen und hat auch ungewollt eine Frau geschwängert und versucht anders zu werden als sein Vater – ins Gesicht schlägt, kann man mit dem Film noch mehr Spaß haben, wenn man kein Problem mit stellenweise flachem, prolligem Humor hat. Denn wenn es nicht gerade ernst zur Sache geht, wird eigentlich immer gesoffen, mit allen Konsequenzen. Da gibt es dann eben auch Gesänge wie: „Ein Wunder ist geschehen, ein Wunder ist geschehen. Meine Muschi ist nass und kein Regen zu sehen“, über die man am besten einfach hinwegsieht, wenn man nicht drüber lachen kann.
Ohne zu viel zu verraten, gibt es gegen Ende des Films eine der vielleicht besten, aber auch krassesten Trinkspielszenen der Filmgeschichte zu sehen. Allein für diese Brettspielversion der Tour de France lohnt es sich, die DVD zu schauen. Aber auch sonst ist „Die Beschissenheit der Dinge“ eine sehr unterhaltsame Kombination von Suff und Sozialdrama.
P.S: Das Bonusmaterial beweist übrigens, dass nicht nur der Film stellenweise echt hart an der Grenze ist, sondern auch die Crew selbst. Diese dokumentiert dort nämlich, wie sie über zwei Wochen Scham- und andere Körperhaare der Männer gesammelt haben und daraus für Darsteller Koen De Graeve ohne sein Wissen einen Schnurbart gemacht haben, den er einen ganzen Tag lang trug.

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HaudenLukas

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Bewertung4.0Uninteressant

Am Ende des Films, wenn die Wankemütigkeit und die Suche nach der eigenen Existenz endet und der Seelenfrieden gefunden wird, Ist so etwas wie eine poetische lebensbejahende Botschaft an den Zuschauer herangetragen worden. Hieran gibt es auch gar nichts zu bemängeln. Da aber die vorherigen Minuten so unsagbar quälend Langatmig und mit zeitweisiger Depräsivität sich über den Zuschauer erdrücken, ist diese Reise bis zum finalen Wendepunkt fast unerträglich. Gut, was bleibt einem auch anderes übrig wenn einem im Leben Nichts weiter geboten wird. Muss man aber dennoch den Zuschauer so vergraueln? Den Kritiker wird es freuen, hat er doch hier wieder ein Fressen gefunden welches sich vom ach so belanglosen Hollywood-Einerlei abhebt. Den Zuschauer wirds erschaudern, der solch ein dramatischen Höhepunkt an einem gemütlichen Fernsehabend wohl nicht duchstehen wird...

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Hollunder

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Bewertung5.0Geht so

ja, es ist ein Sozial - Drama.
Kreise, die nicht oder schwer durchbrochen werden können.
Dinge, die sich immer und immer wiederholen.
Harte Szenen, Alkoholismus, Sex, eine melancholische Off-Stimme.
Gefühle, das Jugendamt vor Oma anzurufen.

Der Film hält, was er verspricht.
Man bekommt halt echt das Kotzen und ich frag mich, in welcher Stimmung man sein muss, um Lust auf genau so einen Film zu haben.

- wahrscheinlich in einer pädagogisch wertvollen Stimmung.

Die Schnitte, die Kameraführung, Musik und das alles passt.
Der Film ist gut gemacht, man wird Teil der Familie, ist bei jedem Gelage und jeder wilden Nacht dabei und bei den Morgen danach, an denen alles in Scherben liegt.

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AKS

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Bewertung0.0Hassfilm

Uja was für ein Müll.
Eigentlich nicht anschaubar.
Wenn man sich durchquält sind gefühlte 4 Stunden vergangen.
Ich hab nach 2 ausgemacht. Immerhin die Hälfte.
Liegt an der Beschissenheit des Films.

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simonk.

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... 1/2 Film sehen, aber einen ganzen bewerten!?!


AKS

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Ich glaube nicht, daß man einen Film komplett gesehen haben muss, um zu erkennen, daß es sich um einen Hassfilm handelt. Das hab ich bei manchen schon nach 5 Minuten geschafft.


-elviZ-

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe mich nach dem Film gefühlt, wie von einem der Darsteller mit einer Wodkaflasche in den Magen geschlagen...

Wer redet hier von "Familie am Rande der Gesellschaft"? Leute, macht die Augen auf und kommt aus Euren Reihenhaus-Wohlfühl-Gettos... Dieser Film zeigt eine Schicht die in unserer Gesellschaft wächst...

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Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film den man sich schon anschauen kann ... und wer denkt das dieser Film nicht aus dem Leben gegriffen ist ... der ist zu behutsam aufgewachsen ...

Diese Strobbe Familie ist schon echt krass drauf. Ist nun nicht unbedingt ein großer Film zum Lachen, ganz im Gegenteil, ist eher zum nachdenken ...

Für all diejenigen die sich einen Film mal anschauen möchten die es mal besser machen wollen als wie uns hier gezeigt wurde, schon mal sehen wollten wie ein Zusammenhalt einer Familie funktioniert und schon immer wissen wollten wie man sich wieder aus der eigenen Scheiße ziehen kann um ein besseres Leben zu führen ...

Mir persönlich hat der Streifen sehr gut gefallen ...
Es kam mir so vor das dieser Streifen eine Vorlage für "New Kids" war ^^

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Murphante

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"Es gab noch immer die kleine Chance daß das Kind tot zur Welt kam oder das es seine dunkle Haut verraten würde, das es nicht von mir war" ... in beiden Fällen würde es mir große Mühen kosten meine Freude zu verbergen" ... boahr sooo krass ^^


eisbaerdios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach nur besoffen und zum totlachen, wobei da keiner was zum lachen hat. Irgendwie hat der Film keine echte Dramaturgie, aber genau das scheint auch zu ihm zu passen.

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audio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was für ein Film! Was für ein Schmerz! Grandios gezeichnet, grandios gespielt! Grandios!
P.S. Sieht der Vater nicht echt so aus wie Dave Grohl von den Foof Fighters? (http://richmondavemusic.com/themayhemnetwork/wp-content/uploads/2011/09/dave_grohl.jpeg)

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simonk.

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... mal wieder einer Meinnung! Hatte mich schon, als ich nur den Titel kannte auf den Film gefreut und wurde nicht im Geringsten enttäuscht!


strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin üblicherweise ein passionierter Verächter dieser überzeichneten Unterschichtsdramen, in denen saturierte Filmheinis aus der besseren Gesellschaft ihre Vorurteile über stets als versoffen und gewalttätig dargestellte Geringverdiener breittreten, und "überzeichnet" ist für die "Beschissenheit" gar kein geeigneter Ausdruck mehr. Die Familie, um die es hier geht, ist ein Sauhaufen, der seinesgleichen gar nicht erst sucht, und wenn es solche Leute tatsächlich geben sollte, dann will ich davon eigentlich gar nichts wissen.

Im Gegensatz zu dem ganzen anderen Betroffenheitsscheiß, den dieses Genre sonst so produziert, hat dieser Film aber den Vorteil, dass er sich nur dann ernst nimmt, wenn es gar nicht anders geht. Dadurch hat man es dann nicht mit den üblichen Alkoholikerzombies zu tun, sondern plötzlich doch wieder mit richtigen Menschen; der Humor verleiht den Figuren ein Mindestmaß an Tiefe, und man kann plötzlich mitfiebern und ihnen ein Happy End wünschen, obwohl sie ja andererseits die grauenhaftesten Arschgeigen sind, die je eine Leinwand bevölkert haben.

Das ist natürlich ein emotionale Achterbahnfahrt. Aber so soll Kino schließlich auch sein.

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mad02

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Bewertung9.5Herausragend

Schon für den Titel müsste man eigentlich 10 Punkte geben. Der Film besticht mit schonungslosen Bildern und einer so sympatischen Erzählweise des Erzählers, dass man die Familie fast zu mögen beginnt. Man bekommt einen guten Eindruck vom Leben am Rande der Gesellschaft ohne sich die ganze Zeit irgendwie fremdschämen zu müssen. Das gezielte Spiel von krassen Bildern und der unterlegten Musik machen den Film dann irgendwie besonders. Durch die Authentizität hebt sich der Film eindeutig von anderen Sozialdramen und dem täglichen Realitysendungen im Fernsehen ab.

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Schloøpselcki

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswert, aufgrund schonungsloser Realität, schwarzem Humor, nackten Fahrradfahrern und guter Unterhaltung. Allerdings nur im flämischen Originalton. Sonst hat das alles keinen Sinn. Mein Vater heißt Gunther, was für ein Zufall.

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LKK

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Bewertung5.0Geht so

habe durchaus mehr erwartet von dem Film, letztlich blieb viel offen und unausgegoren und am Ende dann american dream, der sensible Proll macht sich frei und studiert oder so, Anwalt glaub ich, jedenfalls ist jetzt nach einem Quartal von dem Film nichts mehr in meiner Großhirnrinde besonders hervorstechend, was exact den Film dem MIttelmaß zuweist, dort gehört er hin und dort gehört er vergessen. Nicht der Rede wert aber besser als Fernsehn. Das beste ist der Titel. Die Prolls kommen für mich "von außen" und unsensibel geschildert rüber, was einem aber als Introspektion aus dem Milieu verkauft wird. Beschissen.

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vberlin

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ich würde dir raten den film "nochmal" anzuschauen.


horstkevin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unglaublich toller Film. Man müsste lachen wenn es nicht so traurig wäre, denn in genügend Haushalten findet sich dieses Bild einer durch Alkohol und Gewalt zerrütteten Familie wieder. Natürlich ist das hier ein Film und äußerst überspitzt dargestellt, man soll sich aber nicht davon blenden lassen und glauben das hier ein Einzelfall geboten wurde. Man könnte meinen die Schauspieler wären genau so zusammen aufgewachsen, jedem einzelnen kauft man seine Rolle ab. Diesen Film kann man wirklich empfehlen, man sollte nicht vergessen wie es in unserer eigenen Gesellschaft zugeht, auch wenn viele davor die Augen verschließen.

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El-Salmonelli

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Bewertung10.0Herausragend

Das oft beschriebene "im Hals stecken bleibende Lachen" macht den Film zu einer Filmerfahrung der anderen Art. Unglaublich authentisch (vor allem durch die durchweg gute Schauspielkunst der ohnehin gut gecasteten Darsteller), unglaublich dunkel, aber irgendwie doch dezent. Wer braucht schon Hollywood, wenn es Filme gibt wie diesen, der einen tatsächlich von der ersten Sekunde an fesselt, und bei dem man am Ende fast bedauert, dass man mit dem Hauptagonisten symphatisiert hat. Man spielt mit den Empfindungen der Zuschauer, der keine Sekunde müde wird. Kein Unterhaltungsfilm, sondern einer für die Kopfarbeit, denn im Kopf bleibt er noch lange nach dem Gucken. Europas Film- du wirst unterschätzt!

Es ist einfach nicht möglich, zu sagen, was man vom Film hält. Weil er extrem polarisiert- jeden einzelnen. Und das macht ihn zu einem der besten Werke, die ich je gesehen habe.

By the way, der einzige Film, den ich kenne, in dem man einen Anus praeter zu Gesicht bekommt.

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Bibabiest

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Bewertung3.0Schwach

Der Titel verspricht wirklich nicht zu viel, war beschissen anzugucken. Hat keinen Spaß gemacht.

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horstkevin

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Was für einen Film hast du denn erwartet?


Bibabiest

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Frag mich nicht - das was mich dann letztendlich erwartet hat jedenfalls nicht. Immerhin hab ich ihn in der Sneak gesehen und nicht regulär.


SpiceWeasel

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Bewertung9.0Herausragend

Weltklasse! =)

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Tobias

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Bewertung5.5Geht so

Super Titel. Schwacher Film.

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Tante Uschi

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Bewertung6.0Ganz gut

Was für eine Assifamilie. Dagegen wirken die Flodders ja fast schon bieder. Das arme Kind, kann ein echt leid tun. Einziger Lichtblick ist die Großmutter. Der Rest der Bande ist einfach nur faul, versoffen und gewalttätig. Krass fand ich die Szene, wo der Vater mit dem Messer auf seinen Sohn losgeht oder wo Gunthers Cousine ihren Vater kennengelernt hat. Zum Glück hat Gunther die Lebensinhalte seines Vater und seiner Onkel nicht übernommen, aber ein bisschen ist halt doch was auf ihn abgefärbt. Als die von Jugendamt ihn zuhause besuchte und ihn fragte wieso er denn nicht bei seiner Mutter lebe, antwortet er einfach, dass diese eine Nutte sei, dabei kannte er sie nicht mal. Ach und dann lässt er auch einfach seine Freundin mit nem Kind sitzen.
Obwohl der Story des Films echt traurig ist, ist sie doch auch stellenweise lustig. Obwohl Gunthers Vater und Onkels absolute Assis sind, tragen sie doch auch sympathische Züge mit sich. Der Film ist jetzt nicht besonders herausragend, aber auch nicht so schlecht. Die Schauspieler spielen ihre Rollen auf jeden Fall glaubwürdig.

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metal1bob

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man könnte schon meinen, die Strobbes wären gute Bekannte der Flodders oder der aktuell bekanntesten Assi-Truppe von den New Kids. Gut vorstellbar ist es, wenn "Die Beschissenheit der Dinge" sich auch ungleich ernster und komplexer präsentiert die beiden anderen Prollvereinigungen. Vor allem anfangs kann man noch herzhaft über die Aktionen der Familie lachen, mit fortlaufender Dauer bleibt einem das Lachen aber oftmals im Halse stecken, bis sich immer mehr die Dramatik und Tragik der Geschichte offenbart. Durch seine unlineare Erzählweise auf mehreren Zeitebenen bekommt er zustätzlich Tiefe und funktioniert nicht nur als böse Komödie und Drama, sondern auch als Sozialstudie. Trotz aller Bitterkeit der Ereignisse und Assigkeit der Charaktere ist dem Zuschauer stets klar vor Augen, dass das Gezeigte durchaus direkt aus der Realität entnommen sein könnte. Durch den Fokus auf Gunther schwingt auch stets die Frage mit, wie sehr man durch seinen Umgang geprägt wird, und ob man als Erwachsener denn auch von diesen Verhaltensmustern trennen kann oder dies fortführt.
Trotz allem Humor, der oft unter die Gürtellinie geht, wird mit den Personen immer feinsinnig und gefühlvoll umgegangen, niemand wird demontiert, wie entwürdigend manche Taten auch sein mögen. Traurig, heiter, knallhart - wie das Leben selbst so oft.

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