Die History Boys - Für's Leben lernen

The History Boys (2006), GB
Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 17.05.2007

4.9 Kritiker
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5.6 Community
101 Bewertungen
10 Kommentare
Die History Boys - Für's Leben lernen - Bild 16006
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von Nicholas Hytner, mit Richard Griffiths und Clive Merrison

Eine Scheißsache nach der anderen! Diese wunderbar schlichte Definition für Geschichte stammt ausgerechnet von einem Schüler, der sich gemeinsam mit sieben Freunden für die Aufnahmeprüfung an Englands renommiertesten Elite-Unis qualifiziert hat. Mit der Hilfe von zwei exzentrischen Lehrern sollen die begabten Jungs aus Sheffields Arbeiterviertel ihre Geschichtskenntnisse aber auch ihre Manieren aufpolieren. Doch der Weg zum Ziel ist hart, denn den “Musterschülern” steht der Sinn weniger nach Lernen als nach Sex, Sport und Spaß. Dennoch sind sie bereit alles zu geben, denn eine Lektion haben sie gelernt: Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg!


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Die History Boys - Für's Leben lernen

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Zum Schluß wirds dann nochmal arg melodramatisch, und man wartet geradezu darauf, dass die Jungs nochmal alle aufstehen und “Captain, mein Captain” rufen. Eigentlich schade, denn bis dahin hatte der Film vor allem dadurch überzeugt, nicht jedes Klischee zu bedienen und die Figuren facettenreich ohne klebriges Gefühlspathos zu zeichnen.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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3.5Schwach

Nicholas Hytner entwirft hier die rosafarbene Homofantasie einer schwulen Schule, bei der alle Laster und Leiden pseudointellektuell wegdiskutiert werden, um sich nach Klassenschluss vom dicken Lehrer antatschen zu lassen. Ernsthaftigkeit und Witz sind dem Film genauso fremd wie eine stilsichere Inszenierung. Leider erklärt Hytner im Epilog die homosexuelle Selbstfindung seines Helden Posner auch noch für vergeblich, da er - obwohl ihm das Coming Out im Gegensatz zu seinem attraktiven Lehrer gelang - stets damit zu kämpfen haben wird, seinen Schülern nicht an die Wäsche gehen zu müssen. Dieser Fatalismus von der ewig verklemmten Schrankschwester entlarvt all die Möchtegern-Sentimentalität als reinen Irrsinn - ein doofer Film ist das.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Wortgewaltig witzige Theaterverfilmung, die durch ihre starke Besetzung und den unsentimentalen Umgang mit heiklen Themen überzeugt.

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alviesinger: bummelkino

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3.0Schwach

Englische Schnösel wollen nach Cambridge oder wahlweise Oxford - triefender Schmalz, der auf einem Theaterstück basiert.

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Kommentare (6) — Film: Die History Boys - Für's Leben lernen

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pfeffer

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Bewertung5.0Geht so

Puh, ich bin gespalten: Selten gesehene Leichtigkeit und großartige Musik ("A Forest" von The Cure zu Sonnenschein-Landschaften) einerseits.

Andererseits ein stellenweise kaum zu ertragender und ärgerlicher Subtext über deviante Formen sexuellen Begehrens.

Schade, wäre wirklich mehr drin gewesen.

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Muuvy

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Special Features der DVD erzählen viel von dem Theaterstück von Alan Bennett ("Die souveräne Leserin"), das dem Film zugrunde liegt. Es hätte nicht Not getan: Man spürt das Drama überall. Es gelingt Nicholas Hytner nicht wirklich, eine eigene Filmsprache zu finden und so bietet "History Boys" neben spitzzüngigen und zum Teil klugen Dialogen auch viele langatmige, wortlastige Passagen. Schade um die wirklich talentierten Schauspieler/innen.

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alanger

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Bewertung3.0Schwach

wichtigtuerisches geschwurbel.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

micomahn

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Dem ist nicht viel Hinzuzufügen!


dbeutner

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Bewertung9.0Herausragend

Ein schlicht großartiger Film, der sicherlich auch bewusst eine Theaterverfilmung ist, weshalb ich dies dem Film nicht ankreiden möchte.

Schauspielerische Glanzleistungen am laufenden Band, inhaltlich werden auf fast unpassend und doch angenehm lockere Art diverse durchaus bedeutungsvolle Themen angerissen, und Humor und Herzlichkeit kommen durchaus "echt" rüber.

Natürlich ist der Film zutiefst kitschig! Aber es handelt sich eben um eine theaterartige Überhöhung eines weniger kitschigen Ansatzes - ich finde, das geht hier in Ordnung! Und wer mit dieser Darstellung den Film über gut zurecht kommt, kann auch das extrem pathetische Ende dann genießen. Penelope Wilton ist so etwas von sympathisch, dass man das nicht schlecht reden sollte... ;-)

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lagrandville

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Besser als Mr. Vincent Vega hier über mir hätte ich das nicht ausdrücken können!

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Isdaron

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Bewertung4.0Uninteressant

In vielerlei Hinsicht seltsam, in mancherlei Hinsicht doof und alles in allem deutlich zu theaternah inszeniert, um als Film wertvoll zu sein.

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