Sieben

Se7en (1995), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 23.11.1995


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8.4
Kritiker
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von David Fincher, mit Brad Pitt und Morgan Freeman

Im Thriller Sieben ermitteln Brad Pitt und Morgan Freeman gegen den Serienmörder Kevin Spacey, der seine Opfer auf bestialische Weise für ihre Vergehen gegen die Sieben Todsünden bestreft.

Sieben Todsünden kennt die christliche Kirche. Sieben Todsünden kennt aber auch John Doe (Kevin Spacey). John Doe – eigentlich ein fiktiver Name (ähnlich Otto Normalbürger), der bei Gerichtsvorgängen verwendet wird, wenn kein richtiger Name bekannt ist – wird von den Detectives William Somerset (Morgan Freeman) und David Mills (Brad Pitt) gejagt.

Somerset, der kurz vor seiner Pensionierung steht, soll Mills als seinen Nachfolger einarbeiten. Aufgrund von Spannungen beim ersten Leichenfund wird Mills auf einen anderen Fall angesetzt. Nachdem Somerset aber die zwei grausamen Mordfälle, als Strafen für die Todsünden Maßlosigkeit und Habsucht, miteinander in Verbindung bringen kann, scheint gewiss, dass noch fünf weitere Morde folgen werden. Außerdem deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen überdurchschnittlich intelligenten und grausamen Mann handelt, der die Ermittler mit subtilen Hinweisen an den Tatorten zu lenken versucht.

Nach einer Einladung zum Abendessen, initiiert von Mills’ Frau Tracy (Gwyneth Paltrow), bessert sich das Verhältnis zwischen dem karrierebewußten Heißsporn und dem desillusionierten zukünftigen Rentner. Doch obwohl sie jetzt, wenn auch nicht reibungslos, zusammenarbeiten, hinken sie dem Killer auch nach dem dritten Mord immer noch einen Schritt hinterher. In seiner Ratlosigkeit besticht Somerset einen FBI-Beamten, um an die Namen von Bibliotheksnutzern zu kommen, die sich Bücher über die Sieben Todsünden ausgeliehen haben. Ein Name fällt dabei auf: John Doe!

Hintergrund & Infos zu Sieben
Sieben-Regisseur David Fincher bleibt bei seinem zweiten Kinofilm der düsteren Bildsprache treu, die er zuvor schon bei Alien³ gestaltete. Um die Wirkung der Bilder zu verstärken, setzte er den sogenannten Bleach-Bypass-Effekt ein, eine Methode, bei welcher die Farbfilmentwicklung absichtlich gestört wird, damit das Farbbild noch von einem Schwarzweißbild überlagert wird.

Damit der Name des Schauspielers, der den Serienkiller darstellt, möglichst lange geheim bleibt, wird Kevin Spacey in den opening credits nicht aufgeführt; dafür erscheint er im Abspann (der übrigens ungewohnt von oben nach unten läuft) zweimal. Im ursprünglich geplanten Cast von Sieben sollte seine Rolle von REM-Sänger Michael Stipes gespielt werden, wohingegen die Rolle von Brad Pitt eigentlich von Denzel Washington übernommen werden sollte, der aber ablehnte. Für Brad Pitt erwies sich diese Tatsache als Glücksfall, da er im nachhinein noch in zwei weiteren erfolgreichen Filmen von David Fincher die Hauptrolle übernahm, nämlich Fight Club und Der seltsame Fall des Benjamin Button.

Auch für einen weiteren Beteiligten an Sieben erwies sich die Zusammenarbeit mit Fincher als Fügung des Schicksals. Nachdem der Regisseur den Song Closer des Nine Inch Nails Frontmann Trent Reznor ohne dessen Zustimmung verwendet hatte, wurde Reznors Arbeit als Komponist für The Social Network im Jahr 2011 mit einem Oscar belohnt.(cw)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sieben
Genre
Polizeifilm, Psychodrama, Psychothriller, Thriller, Kriminalfilm, Serienkiller-Film
Zeit
1990er Jahre, Gegenwart
Ort
Großstadt, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Arroganz, Auserwählter, Blockbuster, Brutalität, Detektiv, Drogendealer, Entführung, Ermittlung, Essen und Trinken, Faulheit, Fingerabdrücke, Folter, Geldgier, Habgier, Hoffnungslosigkeit, Kinderschänder, Klassiker, Kultfilm, Lust und Erregbarkeit, Maßlosigkeit, Mord, Mord an Prostituierter, Mordkommission, Mörder, Neid, Polizei, Prostituierte, Psychopath, Rache, Regen, Rente, S.W.A.T., Schlafstörung, Schwangerschaft, Selbsterfüllende Prophezeiung, Serienmörder, Sinn, Stolz und Eitelkeit, Suche nach Mörder, Untätigkeit und Verzicht, Verfolgungsjagd, Verlust der Ehefrau, Verstümmelung, Völlerei, Wollust, Wut und Hass, Ärger
Stimmung
Ernst, Geistreich, Gruselig, Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Blockbuster, Klassiker, Kultfilm
Verleiher
Constantin Film
Produktionsfirma
Cecchi Gori Pictures, New Line Cinema

Kommentare (415) — Film: Sieben


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craax

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Bewertung9.5Herausragend

„I c h war nie außergewöhnlich, aber das, was ich t u e , ist es.“

Ein sehr alter sehr müder sehr ordnungsbemühter Cop, und ein junger, der das ganze noch für ein riskantes Spiel hält, einen Wettbewerb, eine Champions-League („Sie wollen ein Held sein“), treiben die uralte Beschäftigung 'Mensch verwechsele dich nicht' -mal selbst, mal werden sie getrieben. Zuerst zusammengespannt, widerstrebend, der resignierte, abdankende Veteran und der Begeisterte, Frische, Ehrgeizige, erkennen sie bald, das sie einem Erkennungs-Puzzle nach Zusammengehörigkeits-Hinweisen folgen – dass die verschiedenen Fälle, sie7en sollen es schließlich sein, Teil eines umfassenden Kataloges, der alle betrifft, sind. Die letzte Stufe, die zu seiner Vollendung fehlend noch einsetzen muss, ist „der Zorn“ - altvorder ausgedrückt.

Selbst das üblicherweise stinklangweilige listing des Credit-Intros wird in solchem zweiten „Fincher“ (der übrigens ironischerweise seinen Vornamen mit dem Detective teilt'? : 'der andere wäre 'Fight Club') zu einem spannend verfolglichen Geniestreich, der schon im Anritzen schaurig zur Story weist, wie das hauchfeine Abtragen des Fingerprints mit biegsamer allerschärfster Klinge. Irgendein also Durchgeknallter mordet nach alttestamentarischer Vorlage – bereits den Vorfahren bekannt – den uralten Schemenata von „sie7en“ Todsünden... Habgier, Völlerei, Stolz... zuletzt Zorn.

Zwei Polizisten, zwei grundverschiedene Herangehensweisen. Der eine nähert sich dem Verbrechen impulsiv, will es ausrotten, weist es ab, dreht ihm den Rücken zu, verneint es leidenschaftlich, hingegeben, selbst abgewendet eingenommen mit jeder Faser, bestimmend, steuernd, ehrgeizig – der andere nähert sich ihm weich von innen, lässt sich leiten, setzt sich anstatt, besucht Bibliotheken statt Sportschau, versucht ihm gerecht das Auge zuzuwenden, es zu verstehen. Ihn haben solche Eindrücke, soweit er sie glaubt zu verstehen, das Grauen an den Rand der Resignation, der moralischen Ermüdung & des Zusammenbruchs gebracht... des Rückzugs, und nicht nur in pensionärer Hinsicht. Irgendwann sehen sie doch ein beide zugleich : dieser Verbrecher MUß zur Strecke gebracht werden.

Der spielt scheinbar ein Spiel mit ihnen. Doch es ist kein Spiel, und er spielt nicht. Er ist mitten in der Stadt, Sin City, Gotham, unter den Menschen, dort wie hier : ; und, als obwohl zur Vollendung der Liste noch zwei Leichen fehlen... wird aus dem Spiel, das keines ist, auch nicht auf dem Theater, Ernst. So ernst, das selbst Will Somerset, der Besonnene, der Zögerer, der Skeptiker, das schauernd einseht : „! er ist uns überlegen - -?“ John Doe-? - Sanftmut ist die einzige Waffe. Und ab hier möchte ich lieber dem Regisseur das Wort erteilen. In Fight Club hat er schon gezeigt, dass er das sehr gut selber kann – sich erklären, worum es ihm geht.

Fincher:
„Wir setzen das Puzzle zusammen. Wir sammeln Indizien, machen Photos, nehmen Proben, und schreiben alles genauestens auf. Wir notieren, wann sich was ereignet hat.“ „Das ist alles?“ „Das ist alles. Wir machen nette kleine Häufchen, und packen alles zu den Akten. Falls sie vor Gericht noch mal gebraucht werden....-“

„Als Jemand, der diese Stadt schon sehr gut kennt...“ : die kindrein-unschuldige Tracy (= Spur)
„...Wie kann ich ein Kind überhaupt in eine solche Welt setzen? Wie kann ein Kind überhaupt in einer solchen Umgebung aufwachsen? - …
Ich sagte ihr, das ich das Kind nicht haben wolle. In den darauf folgenden Wochen habe ich sie ziemlich fertig gemacht...“ Tr. : „ Ich will gerne Kinder haben“.

Doe: „Was sind wir doch für kranke, lächerliche Puppen, die auf einer winzig kleinen Bühne tanzen – und was haben wir doch einen Spaß beim Ficken und beim Tanzen – völlig sorgenfrei, weil wir nicht ahnen, dass wir nichtig sind. Wir sind nicht, was wir sein sollten.“

„Wenn wir uns John Doe schnappen, und wir würden feststellen, dass er wirklich der Teufel ist, Satan persönlich, das würde unseren Erwartungen entsprechen. Aber er ist nicht der Teufel. … Er ist nur ein Mensch.“

„Am liebsten wollen Sie ein Held sein. Sie wollen der große Champion sein, ich sag Ihnen was, die Leute wollen keine Champions, sie wollen ihren Cheeseburger essen, Lotto spielen, und fernsehen.“

„Ich denke nicht, dass ich in einer Welt leben kann, in der - ... A p a t h i e uns alle umklammert , und … die wird dann auch noch zur Tugend erklärt.“ „-Sie sind ebenso, und keinen Deut besser!“ „-ich hab nicht behauptet, anders oder besser zu sein. Ich bin 's nicht. Doch ich kann 's nachvollziehen. Ich bin sowas wie 'n Sympathisant – Apathie kann eine Lösung sein. Ich meine, es ist leichter, sich in - in... Drogen zu verlieren, als den Schwierigkeiten des Lebens zu begegnen. Es ist leichter, das was man haben will, zu stehlen, als es sich zu verdienen - es ist leichter, ein Kind zu schlagen, als es zu erziehen. Liebe ist anstrengend, sie kostet Mühe, und Arbeit.“ „Wir reden von Menschen, die vollkommen geistesgestört sind, wir reden von Menschen, die absolut w a h n s i n n i g sind!“ „ neinnein nein, warten Sie, das tun wir gar nicht, wir reden über das tägliche Leben hier – Moment mal, so naiv - werden Sie doch wohl nicht sein wollen!“

Das beruhigende, ordnungsstiftende Metronom des Selbstschutzes am Bett auf den Boden schmettern : entlarven der Schein-Ordnung.

Den folgenden zentralen Dialog bitte auf der Zunge zergehen lassen:

Sie wissen, warum der folgende Dialog die zentrale Konstellation von sie7en umkehrt.
Doe_ „Wenn die Leute Ihnen zuhören sollen, reicht es nicht, ihnen einfach auf die Schulter zu tippen. Man muss sie mit einem Vorschlaghammer treffen. Erst dann können Sie sich ihrer Aufmerksamkeit gewiss sein.“
David_ „Die Frage ist doch wohl - was macht Sie zu etwas Besonderem, dass die Leute Ihnen zuhören sollen?“
Doe_ „- Ich bin nichts Besonderes. - Ich war nie außergewöhnlich, aber das, was ich tue, ist es. M e i n W e r k .“ „Ihr Werk, John?“ „Ja.“
David_ „Also ich – ich kann daran beileibe nichts Besonderes erkennen, John.“
Doe_ „Das ist nicht wahr.“
David_ „Doch es ist wahr. Und das Komische daran ist, dass von diesem ...'Werk'... - in zwei Monaten kein Mensch auch nurmehr die geringste Notiz nehmen wird. Sie werden 's vergessen haben.“
Doe_ -“Sie kennen... das k o m plette Werk noch nicht... ...Wenn es vollendet ist... wenn es v o l l b r a c h t ist... dann wird es …- ...- Es zu begreifen sind die Menschen überhaupt nicht imstande. Aber s/S/ie werden es nicht l e u g n e n können. “
David_„Kann sich diese Missgeburt nicht noch vager ausrücken? - Ich denke, hier geht ’s um Meisterwerke, John?“
Doe_ „Ich kann 's kaum erwarten, dass Sie es sehen, ich bin richtig neugierig, nein wirklich, es wird Sie überraschen.“
David_ „Und wissen Sie was – ich werd' dann ganz in Ihrer Nähe sein, also – wenn die große Show abgeht, dann lassen Sie 's mich wissen : ich möcht es nicht versäumen.“
Doe_ „Keine Sorge. Das werden Sie nicht.
Gar nichts werden Sie versäumen.“
...
David_ „Wenn ein Mensch geisteskrank ist, so wie Sie, weiß er dann, dass er geisteskrank ist?“
...
Doe_ „Nur in einer Scheißwelt wie dieser können Sie so tun, als ob s/S/ie unschuldig wären, ohne dabei auch nur eine Miene zu verziehen!
Aber genau darum geht 's. Überall, an jeder Straßenecke, sehen wir Todsünden, in jeder Wohnung - … und wir nehmen es hin. Wir tolerieren es, weil es schon zur Gewohnheit geworden ist! Es ist (verächtlich, hasserfüllt) t r i v i a l – wir tolerieren es morgens, mittags, und nachts.
Nun... – ab jetzt nicht mehr.
//(&noch ein bescheidenes Signum von Fincher, der sein Werk zeichnet:) // 'Ich hab hier ein Beispiel gesetzt. Und … über meine Taten wird man rätseln – sie studieren – und ihm nacheifern' – (Doe_) … in Ewigkeit -... .“ David_“Ja-“

„Ich wünschte, ich hätte so leben können wie Sie. Ich konnte es nicht.“

„ 'Die Welt ist so schön, und wert, dass man um sie kämpft'. Dem Zweiten Teil stimme ich zu.“

Im Abspann das Lied vom HULK.

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huababuar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sieben Tage, sieben Todsünden und sieben Morde - John Does Meisterwerk inszeniert von David Fincher.

Lange habe ich den Film relativ unbegründet an mir vorbeiziehen lassen. Völlig zu unrecht, wie sich jetzt herausstellte. Denn mit "Sieben" landete Fincher einen Hit, der selbst den Vergleich mit dem Genreklassiker schlechthin "Das Schweigen der Lämmer" nicht scheuen muss. Der Erfolgsregisseur erweist sich mal wieder als absolutes Gütesiegel - quasi die Stiftung Warentest der Filmindustrie - und lässt uns eintauchen in einen an Düsterheit und Perversität nicht zu übertreffenden Serienmordfall in einer amerikanischen Großstadt.

Die Detectives William Somerset (Morgan Freeman) und David Mills (Brad Pitt) jagen den nach dem Motiv der sieben Todsünden mordenden John Doe (Schauspieler wird aus spoilertechnischen Gründen nicht verraten, ich wusste es leider davor schon). Dabei können durchaus Parallelen zu John Kramer aus der "Saw"-Reihe gezogen werden. Dieser wählte seine Opfer - wie jedem bekannt sein dürfte - nach der Wertschätzung ihres eigenen Lebens. Selbst wenn in "Sieben" beim eigentlichen Tötungsdelikt nie wirklich draufgehalten wird, so fand ich die Gräueltaten an sich um einiges kranker und qualvoller als Jigsaws Tests.

Fincher inszeniert in seiner unnachahmlichen Manier eine Hetzjagd, die bis ins Mark geht und mehr als nur einen Schocker-und Gänsehautmoment parat hat. Gespickt mit einem guten Score, einer vor allem gegen Ende hin fast unerträglichen Spannung und guten Darstellerleistungen (v.a. John Doe), mausert sich "Sieben" zu einem absoluten Top-Thriller und gehört für mich neben "Zodiac" (übrigens auch von Fincher und "Das Schweigen der Lämmer" zu einem der besten Serienmörder-Filme überhaupt.

„Ernest Hemingway hat mal geschrieben: ‚Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.‘ Dem zweiten Teil stimme ich zu.“ - Morgan Freeman

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leon_67

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Stimme Dir auf jeden Fall zu. Fincher`s Meisterwerk und leider der erste und letzte seiner bisherigen Filme, bei dem es ihm glückte, ein unfassbar düsteres atmosphärisches Setting mit einem gelungenen Plot zu verbinden. Das vermochte er schon in seinem Debüt recht eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, hier "stimmt" aber (fast) alles.


huababuar

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Danke :) Och, ich finde "Zodiac", "Verblendung" und "Panic Room" sind doch auch mehr als gut. Bei "Fight Club" bin ich leider eingepennt , da ist noch mal ne Sichtung nätig :D Oder haben dir diese Filme doch gefallen und du spielst nur auf die Atmosphäre an?


BountyHunter2602

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Bewertung9.5Herausragend

Was für ein Meisterwerk...
Schande über mich, das ich diesen Kult-Streifen erst jetzt gesehen habe. Zum Film selbst brauche ich glaube nicht viel sagen, außer das Brad Pitt und Morgan Freeman geradezu in ihren Rollen aufblühen, dann noch dieses unheimlich düstere Rätsel mit den 7 Totsünden. Wiedereinmal wird der Zuschauer angeregt, mitzugrübeln und nachzudenken, was ich super finde. Kurz und knapp: Sieben ist nicht nur ein normaler Thriller, sondern sehr viel mehr.

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Nero5555

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lang und beschwerlich ist der Pfad der aus der Dunkelheit ins Licht führt

Ein beispielloser schockierender packender intelligenter Thriller der seines gleichen sucht
Das ende schockiert mich immer noch ! Selbst nach all den Jahren und den gefühlten fünfhundertsten mal ansehen ;)

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piedro

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Bewertung10.0Herausragend

Das wohl perfekteste Ende überhaupt!

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Desmond42

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Ach, echt? Interessant... Ich fand gerade das Ende wenig überzeugend, wodurch der sonst eigentlich echt interessante Film für mich mehr oder weniger verdorben wurde. Jetzt würde mich mal interessieren, was du daran perfekt findest...


piedro

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Dass er sein "Werk" so dramatisch vollendet hat und Doe sich als letztes Opfer einplante. Was hat denn für dich das ende so verderbend gemacht?

p.s. Dein arroganter schreibstil ist übrigens sehr mutig bei dingen wie filmen, wo es um individuellen Geschmack geht.
..


BleedingSoul

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Bewertung9.0Herausragend

Beeindruckende Schauspielleistungen, gerade Morgan Freeman war in der Rolle nahezu unübertreffbar. Story ziemlich düster, spannend und nervenaufreibend.

Muss man gesehen haben!

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Maniac

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Sieben" ist einer der wenigen Filme wo ich echt nicht mehr weiss, wie oft ich ihn überhaupt schon gesichtet habe. Eins ist gewiss, mit Sicherheit schon mehr als "7"mal.
David Fincher ist mit "Sieben" in allen Punkten in absolutes Ausnahmewerk gelungen denn dieser Psycho-Thriller beinhaltet wirklich alles was dieses Genre so ansprechend für mich macht.
Die Schauspielleistungen sind absolut beeindruckend. Der Cast ist für diesen Film perfekt gewählt. Morgan Freeman in seiner Parade-Rolle, da muss man nicht viel zu sagen, diese Rolle beherrscht er perfekt und das beweisst er hier auf geniale Art und Weise. Brad Pit, der natürlich auch schon viele andere gute Leistungen ablieferte, spielt den jungen optimistisch drein blickenden Cop so beeindruckend überzeugend, das ich fast behaupten möchte, das war die Rolle seines Lebens. Zudem passt er ausgezeichnet an die Seite des erfahrenen und routinierten Freeman.
Dann wäre da noch der Gegenpart, gespielt von Kevin Spacey. Seine Rolle ist die kleinste aber was er daraus macht ist ganz ganz gross. Er mimt den Psychopathen so excellent, das man fast meinen könnte, er wäre mit seinen grauenhaften Taten auch noch im Recht. Die Darbietung dieser 3. ist absolut Oscar reif.
Die Handlung ist überaus intelligent, wird zu keiner Zeit aber auch nur annähernd langweilig und wartet dann mit ein Finale auf, so packend, so überraschend und so schockierend das es mich bei jeder weiteren Sichtung immer wieder aufs Neue die Sprache verschlägt. Hier ergeht es mir wie auch beim Horror-Hit Saw, eines der genialsten Filmenden der Film-Geschichte überhaupt.
Sieben ist ein Meisterwerk an dem sich in Zukunft alle Regisseure die Zähne ausbeissen werden. Fincher legte die Messlatte einfach viel zu hoch. Es wird in Zukunft auch weitere tolle Genre-Beiträge geben aber dieses geniale Stück Filmkunst bleibt auf ewig unerreicht !

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BenAffenleck

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Ich finde den auch genial. Da kommt so viel Gutes zusammen, das es schlicht und einfach einer der besten Thriller aller Zeiten ist. Schon alleine die Stimmung und die Sets sind genial. Wie man den nicht wenigstens *gut* finden kann ist mir ein Rätsel (HerrGurlittanstupps).


Maniac

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@Ben Mir auch


A-vienna

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Bewertung10.0Herausragend

Sieben ist ein düsterer Psycho-Thriller mit einer hochspannenden Atmosphäre von Regisseur David Fincher. Die geniale Story hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Die Story handelt von einem Serienmörder, der von den sieben Todsünden besessen ist. Sein Hauptmotiv und die wiederkehrenden Elemente des Films sind die sieben Todsünden. Morgen Freeman und Brad Pitt bilden ein perfektes Ermittler-Duo, sie ergänzen sich einfach perfekt. Atmosphärisch und schauspielerisch nicht zu schlagen. Ein Meisterwerk.

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marco.stellwag

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Also das mit guter Story soll mal dahin gestellt sein .
Mehr als eine annehmbare Story finde ich ist hier nicht geboten , allgemein kann ich nicht verstehen was alle Leute an dem Film haben , auch die Story die so gefeiert wird ergibt sich für mich nicht .


A-vienna

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Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so :-)


JohnBishop

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit Sieben bekommen wir einen guten Thriller mit einem starken Morgan Freeman und einem ebenso tollem Brad Pitt.
Womit mich der Film am schnellsten in seinen Bann gezogen hat, war wohl die Thematik. Die 7 Todsünden sind eine Thema mit dem man viel falsch, aber auch viel richtig machen kann, Sieben beschäftigt sich auf einer realistischen Krimi-Ebene mit dieser, weicht nicht von dieser ab, was durchaus funktioniert und sich für mich am Ende als eine der größten Stärken neben den Hauptakteuren erweist.
Zu Beginn braucht der Film leider noch etwas um in Fahrt zu kommen, dann allerdings steigt die Spannung bis zum Ende kontinuierlich an, allerdings offenbart sich in diesem eine kleinere Schwäche, das Finale war meiner Meinung nach zu vorhersehbar.
Insgesamt ist es dennoch ein guter Film, dessen Geschichte fesselt und auch insgesamt überzeugen kann.

Gluttony, greed, sloth, lust, pride, envy, wrath.

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dominik.weiss.509

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der Film war einfach nur schwach und hatte doch derbe Längen. Er versuchte meist durch Ekelbilder interessant zu sein.
David Fincher ist einfach ein schlechter Regisseur und will mit diesem Film nur weiss machen das die ganze Welt nur ein verregneter Tag mit vielen Morden ist. Kotz!!!
Morgan Freeman liefert eine schwache Leistung ab und Brad Pitt spielt genauso wie in Fight Club unterirdisch schlecht.
Das Ende, welches so hoch gelobt wurde war dan letztendlich doch nur gewöhnlich und uninteressant.
Wieder einmal beleidigt Fincher die Kunst des Films durch einen alles ist scheisse Thriller
für Emos um sich nebenbei zu ritzen.

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cyberpunky

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Schade für dich!


uwe.tripmacher

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So eine Schwachsinnsbewertung echt :-D Und komm mir jetzt nicht mit " Jeder hat seinen Geschmack" So eine Bewertung ist einfach nur Unsinn.


missdior

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film bietet dem Zuschauer ein kniffliges Rätsel, vor dem auch die beiden Detectives stehen. Und so wie es halt läuft, wird man völlig in den Bann dieser Rätsel gezogen, was noch einmal durch die schauspielerische Leistung von Morgan Freeman und Brad Pitt verstärkt wird. Das ein oder andere Mal wird es sogar wirklich spannend, wobei diese Spannung manchmal leider etwas nachlässt.
Ich finde es trotzdem wirklich bemerkenswert, einen Thriller auf die Beine zu stellen, der trotz des breiten Genres (ja, auch in den 90-ern), etwas eigenes hat. Die Atmosphäre ist stimmig, die Story ist gut durchdacht und spannend. Es wird auch auf einen Hintergrund der beiden Protagonisten eingegangen. Sie sind keine stumpfen Stereotypen, sondern haben ebenfalls eine Geschichte zu erzählen, auch wenn diese nur angerissen wird. Trotzdem verändert sich das Gefühl des Zuschauers sofort, wenn auch unbemerkt.
Zu dem Ende muss ich sagen, dass ich die Hälfte vorher schon erraten habe. Ganz umgehauen hat es mich aufgrund dieser Tatsache also nicht, was auf keinen Fall ein Vorwurf ist. Das Ende passt gut zu der Story und ist auch eigentlich nicht leicht zu durchschauen (wenn man sich vielleicht nicht so sehr den Kopf zerbricht, so wie ich..).
Im Großen und Ganzen ist dieser Film wirklich sehenswert und hat mich in vielen Bereichen überzeugt.

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Teddy-Duchamp

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Bewertung10.0Herausragend

sieben? nein zehn Punkte gibt es von mir!

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fuerchtegott

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Bewertung9.0Herausragend

In diesem packenden zeitdiagnostischen Meisterwerk fährt die Hedonismuskritik die Krallen aus und zeigt eindrucksvoll sowie aktueller denn je, dass wir die Aufklärung nicht einfach als point of no return für selbstverständlich halten dürfen.

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nerdkiller

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Interessante Sichtweise! Finde den Film aber trotzdem doof. Zodiac von Fincher ist viel besser.


fuerchtegott

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Der Blick auf die westliche Gesellschaft durch die vermeintlich antiquierte Brille der sieben Todsünden gefällt mir.
@bubo: der Teddy ist ein Vertreter für die Würde der (Wort) Kargheit:-) und dankä!
@haui: nana! Hier wird wieder rumcharmiert:-)
@nerdkiller: zodiac muss ich unbedingt mal anschauen. Wurde mir schon oft empfohlen.
@herrgurlitt: dann hat der Bär ja nochmal Schwein gehabt;-)


rainewardo

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Bewertung10.0Herausragend

Betrachtet man Finchers Vita etwas näher, so fällt auf, dass dieser noch nicht so viele Filme gedreht hat, aber seine Werke durchweg sehr gut sind. Dann gibt es noch Werke, die schlichtweg brilliant sind. Seine Romanadaption "Fight Club" gehört genauso dazu wie sein Thriller-Krimi "Sieben".
Im direkten Vergleich schneidet "Sieben" sogar noch besser als "Fight Club" ab, da dieser nicht auf einem Roman basiert und ein origineller, neuer Stoff ist. Vieles kann über "Sieben" erzählt werden, doch eines ist und bleibt er: schlichtweg brilliant!

Zunächst ist die Ausgangslage simpel, aber so genial und noch nie dagewesen: ein Mörder tötet nach dem Vorbild der sieben Totsünden! Und diese sind auf eine derartig geniale Weise miteinander verknüpft und fügen sich so stimmig ins Gesamtbild ein, dass man regelrecht in die Geschichte, die richtig düster, dreckig und zuweilen auch sehr kompromislos und überraschend ist, hineingesogen wird. Dies gipfelt dann in einem derartig nervenzerreißendem, genialen Finale, das noch lange in den Köpfen der Leute bleibt.

Auch die Verknüpfung mit den großen Werken der Literatur in Form von Anekdoten und Zitaten fügt sich super in die Handlung ein, unterstreicht die Thematik noch zusätzlich. Hier hat sich der Drehbuchautor regelrecht Gedanken und Mühen gemacht, um etwas ganz Großes zu erschaffen, was ihm auch gelungen ist. Eine derartig dichte, beklemmende, düstere Atmosphäre, gepaart mit einer originellen Geschichte und einem derartig an den Nerven zerrenden Spannungsbogen erlebt man selten.

Genauso wie das Drehbuch, die Regie und die Technik, sind auch die schauspielerischen Leistungen auf absolutem Top-Niveau. Die Figurenkonstellationen um Freeman und Pitt mögen zunächst sehr klischeehaft anmuten, doch füllen diese ihre Figuren mit einer derartigen Tiefe, dass man sich kaum satt sehen/hören kann. Während Pitt der eher aufbrausende, tempramentvolle Typ ist, der schnell aufsteigen will, ist Freeman ein ruhiger, erfahrener Polizist, der gebildet ist und mit Vernunft agiert. Das Spiel der Beiden ist das Herzstück des Films. Doch es findet nicht nur Ermittlungsarbeit statt, sondern es gibt auch einige ruhige Szenen, die sehr zu den Charakterisierungen beitragen. Zum Täter soll nichts gesagt werden, je weniger man über die Handlung weiß, desto besser - somit bekommt man einiges geboten!

Was "Sieben" eigentlich ist, ist schwer zu sagen. Formal würde man ihn als Psychothriller bezeichnen, aber auch ein Detektiv- oder Kriminalfilm wäre genauso angebracht, gepaart mit Film-Noir-Elementen und einer Prise Horror. Feststeht, das Fincher eine derartig homogene Mischung erzeugt hat, die "Sieben" zu den besten Filmen des Thrillergenres werden lässt.

Fazit: Einer der besten Filme der 1990er und einer der besten, originellsten und spannendsten Thriller überhaupt - schlicht und ergreifend: ein Meisterwerk!

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Misch81

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag Fincher sehr und und mit "Sieben" hat er einen super klassischen Kriminalthriller hingelegt.
Das Kriminalthriller-Genre ist mir sehr lieb, allerdings empfinde ich es extrem schwierig, in diesem klassischen Kontext einen "herausragenden" Film zu machen, was übrigens auch für das Horrorgenre gilt, das ich ebenfalls sehr liebe.
Fincher ist das hier m.M.n. ebenfalls nicht gelungen.
Ich empfinde "Sieben" als einen sehr guten Genrevertreter, aber gerade das Ende kündigt sich dann doch recht offensichtlich an.
Beim ersten Sehen, irgendwann in den 90ern, war ich sogar entsetzt, dass ein so toller Film so stumpf endet. Mittlerweile kann ich darüber hinwegsehen, da ich den Film halt kenne und dann, wenn ich ihn mir anschaue einfach das Gesamte betrachten kann, da mit der Kenntnis des Finales die Spannung eh weitgehend raus ist.

Dass er aber so sehr gehyped wurde und immer noch wird, ist mir persönlich unverständlich. Und warum gerade dieser Film so wunderbar aufzeigen soll, was der Mensch doch für eine Bestie ist, wurde mir auch nie verständlich.
Da gibt es doch ganz andere Kost...

Lange Rede, kurzer Sinn: Super Film! :)

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pretenderfan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das dieser Film schon ziemlich alt ist, merkt man nur an seiner ruhigen Erzählweise. Atmosphärisch sehr schön (oder eben abstoßend) düster, eine farblose Stadt im Dauerregen und immerzu ein flackernde Beleuchtung.

Die Darstellung der Tatorte ist recht schonungslos, sodass einem eigentlich bloß SPOILER der Paketinhalt am Ende erspart bleibt. Wirklich sehr gut fand ich die Leiche, die gar nicht tot war. SPOILER ENDE.

Ab der Verfolgungsjagd macht es dann richtig Spaß zuzuschauen. Denn spätestens mit Kevin Spacey geht ja dann die Sonne auf.

Etwas Bedenkzeit nach Filmende offenbarte mir dann schließlich doch noch die Genialität des Serienkillers, denn darüber, wie aus 5 Toten 7 werden, lohnt es sich nachzudenken. (Leider habe ich zum Schluss den Überblick verloren, wegen welcher Todsünden die Letzten 2 sterben.)

(Zur Bewertung: Nur 8.0 weil der Beginn doch recht "seelenlos" wirkt, und natürlich wegen der Musik, auch wenn sich über Letzteres sicherlich streiten lässt.)

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pretenderfan

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Danke :D


clarkkent

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Gerne doch


philipp.ottmar

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Bewertung9.5Herausragend

ACHTUNG SPOILER!!!

Durch "Sieben" verliert der Zuschauer seinen Glauben an die Menschheit. Noch nie habe ich während und nach dem Abspann noch so lange mit offenem Mund vor dem Fernseher gesessen, um zu verarbeiten was ich da grad gesehen habe. Grausam aber nie zu explizit inszenierte Fincher dieses Meisterwerk. Statt in irgendwelchen Folter und Tötungs-Szenen zu zeigen wie der Killer seine Opfer zurichtet, werden hier nur Tatorte gezeigt, und man hört von den Protagonisten, oder Zeugen weitere Details über die Vorgehensweise des Killers, welche sich im eigenen Kopf zum Horrorszenario zusammenfinden. Nichts für schwache Nerven. Das eigene Hirn, zeigt einem die ganze Grausamkeit des Mörders. Ebenfalls genial ist das absolute Fernbleiben Kevin Spaceys bis kurz vor Schluss des Films. Erst dann bekommt man das Gesicht zu den Taten zu sehen und Spacey macht wie immer einen großartigen Job.
Großartiger Psycho-Thriller, der den Zuschauer länger beschäftigt, als ihm lieb ist.

SPOILER ENDE!!!

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Content

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Die Macher des Films wollten den Name von Kevin Spacey schon im Intro zeigen. Kevin Spacey wollte den Zuschauern aber nicht die Überraschung versauen und hat darauf verzichtet. Deswegen erscheint sein Name erst im Outro. Klasse Aktion wie ich finde.


philipp.ottmar

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Auf jeden Fall! Als ich ihn zum ersten mal gesehen hab, hat mich das auch tatsächlich überrascht, ein so bekanntes Gesicht zu sehen.


the_chosen_one

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Hochmut, Habgier, Zorn, Lust, Maßlosigkeit, Neid, Trägheit-die 7 Todsünden"

WOW!
"Sieben" war ein total spannender Thriller.
Selten war ich bei einem Film so sehr dabei.
Die Geschichte mit den 7 Todsünden fand ich echt einfallsreich und auch die Morde waren gut durchdacht.

Detective Summerset (Morgan Freeman) und Detective Mills (Brad Pitt) waren meiner Meinung nach super Charakter und John Doe (Kevin Spacey) wirkte auf mich sogar leicht wie Anthony Hopkins' Hannibal Lecter

Das Ende war leider vorhersehbar und hat den Film etwas kaputt gemacht, desshalb nur 8.5
Ansonsten top!

„Ernest Hemingway hat mal geschrieben, die Welt ist so schön, und wert, dass man um sie kämpft. Dem zweiten Teil stimme ich zu.“

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AvonBarksdale

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer Meiner Lieblingsfilme
düster, durchwegs spannend, perfekt inszeniert, super Schauspieler, mehr gibts eigentlich nicht zu sagen
und das wichtigste: der Film hält das Niveau bis zum grandiosen Finale durch

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PuertoRican

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr starkes Set-Design! Das Ende ist mir allerdings etwas zu schwach. Auch ein zwei Übergänge sind mir nicht ganz schlüssig, zum Beispiel warum Mills Ehefrau plötzlich scheinbar grundlos Detective Somerset zum Essen einlädt. Die Erklärung, dass sie nach neuen Freunden sucht, bzw. versucht sich sozial zu festigen wird mir, falls dies tatsächlich zutreffen sollte, nicht genug vertieft um als logische Erklärung zu dienen. Ansonsten ein sehr solider Film mit guten Schauplätzen und vor allem einer sehr kranken, sadistischen Ader.

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