Léon - Der Profi

Léon (1994), FR/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 19.01.1995


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
8.2
Kritiker
92 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.2
Community
44308 Bewertungen
367 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Luc Besson, mit Jean Reno und Natalie Portman

Nachdem Jean Reno als professioneller Auftragskiller Leon die zwölfjährige Natalie Portman vor der Ermordung rettet, will sie sein Lehrling werden.

Wenn es um Auftragsmorde geht, ist der wortkarge Léon der Profi schlechthin. Im Job beseitigt Léon (Jean Reno) im Auftrag der italienischen Mafia zuverlässig und sauber konkurriende Drogenhändler, privat lebt er zurückgezogenen in einem New Yorker Mietshaus. Als die Familie seiner 12-jährigen Nachbarin Mathilda (Natalie Portman) von korrupten Polizisten des Drogendezernats erschossen wird, nimmt Léon das Kind widerwillig bei sich auf. Mathilda schwört Rache an den Mördern ihres kleinen Bruders und schlägt Léon einen Deal vor: sie bringt dem Analphabeten das Lesen und Schreiben bei und hilft ihm im Haushalt, im Gegenzug dazu bildet Léon das Mädchen zur Killerin aus. Léon hat zunächst Gewissensbisse, doch sind die Polizisten (u.a. Gary Oldman) hinter Mathilda her, um sie als einzige Augenzeugin zu beseitigen.

Hintergrund & Infos zu Léon – Der Profi
Die Idee zu Léon – Der Profi hatte Drehbuchautor und Regisseur Luc Besson bereits beim Dreh des Films Nikita, in dem Jean Reno ebenfalls einen Auftragskiller spielte. Besson hatte das Gefühl, das die Psyche des Killers nicht genügend ergründet wurde und holte dies mit Léon – Der Profi nach. Reno war demnach von Anfang an als Killer Léon vorgesehen, auch als Keanu Reeves und Mel Gibson jeweils großes Interesse an der Rolle zeigten. Im ursprünglichen Drehbuch von Luc Besson waren deutlichere sexuelle Spannungen zwischen den Hauptfiguren vorgesehen, doch wurden die entsprechenden Szenen für die amerikanische Kinofassung von Léon – Der Profi herausgeschnitten. Mittlerweile sind sie auf der internationalen Kauf-DVD zu sehen.

Die junge Natalie Portman war vom Drehbuch zu Léon – Der Profi hochbegeistert und setzte alles daran, die Rolle der Mathilda zu bekommen. Portman schaffte es zwar, sich gegen etwa 2000 andere Bewerberinnen durchzusetzen, doch konnte sie die Casting-Agenten erst im zweiten Anlauf von sich überzeugen. Diese waren zunächst der Meinung, dass Portman mit elf Jahren zu jung und unerfahren für die Rolle sei. Mit der Szene, in der Mathilda um den Verlust ihres Bruders trauert, konnte Portman mit der Tiefe ihrer Emotionalität beeindrucken. Mit Léon – Der Profi gab Portman ihr Spielfilm-Debüt und konnte sich bereits in jungen Jahren sofort in Hollywood etablieren. (JW)

  • 37795279001_1859728070001_th-5061a9c454eeb0e47dc45856-782203291001
  • 37795279001_1859726700001_th-5061a9a854eeb0e4a4bf5856-767904725001
  • Léon - Der Profi - Bild 5874418
  • Léon - Der Profi - Bild 5874404
  • Léon - Der Profi - Bild 5627743

Mehr Bilder (20) und Videos (3) zu Léon - Der Profi


Cast & Crew


Kommentare (357) — Film: Léon - Der Profi


Sortierung

lasse98

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Die Erwartungen an den Film waren, entsprechend was ich zuvor gehört hatte sehr hoch und wurden vollstens erfüllt. wenn nicht gar übertroffen, obwohl der Plot zunächst wenig Neues lieferte.
Jedoch der Altersunterschied der Protagonisten und die wirklich weltklasse schauspielerischen Leistungen von Natalie Portman und Jean Reno (und natürlich auch von Gary Oldman) brachten kräftig Feuer in die Geschichte, sodass letztendlich mehr die Beziehung zwischen Leon und Mathilda im Mittelpunkt stand, als die eigentliche Handlung.
Hier fehlte mir jedoch die moralische Auseinandersetzung mit dem Handwerk des Mordens, die angesichts des Sinneswandels der Figurenja durchaus hätte einsetzen können.
Das gleicht Luc Bessons fantastische Inszenierung der Geschichte durch Kamera und Musik aber allemal wieder aus, sodass "Leon- Der Profi" letztlich auf 9 von 10 Punkten kommt.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DoctorWho

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Bei einer Vorraussage von 8.5 Punkten ging ich natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Film heran.
Der Film konnte auch viele dieser erfüllen, aber bei weitem nicht alle meine Erwartungen.
Jean Reno spielt zwar großartig und absolut liebenswert, allerdings wird das wieder von Natalie Portman runtergezogen. Diese spielt zwar auch großartig, aber hat ihre Rolle manchmal einfach unbegreifliche Aktionen, die in mir Aggressionen gegenüber ihrer Rolle hervor gerufen haben.

Das Ende war zwar perfekt inszeniert, ich frage mich jedoch ob es wirklich nötig war den Film so enden zu lassen.

Aber auf jeden Fall ein Film, den man gesehen haben sollte und es gibt auch sehr solide 7 Punkte

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Deathpool

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

http://www.youtube.com/watch?v=zEH_LSL4rVw

Kann ein Herz töten obwohl es auf dem rechten Pfad wandelt?

Luc Besson schuf damals mit "Nikita" einen bleihaltigen aber auch ruhig kontrollierten Abstieg ins Herz des Bösen.
Frei von allen Vorurteilen ergab sich eine treibende Kraft die immer intensiver wurde.

Léon ist für mich nur die logische Schlussfolgerung!

Eben weil er das ganze nicht harmlos anpackt sondern in seinen Eingeweiden die wahre Bedeutung findet.

Léon mag Milch!
Léon liebt Pflanzen!
Léon ist die Einsamkeit aus all dem Frust der sterblichen Welt.

Léon ist ein Mensch der andere kaltblütig ermordet wenn es sein muss!
Léon ist ein Killer obwohl er den Abschaum beseitigt der selbst in seinen Trümmern verborgen liegt.
In seiner Seele brennt das Herz welches schon lange gestorben ist.
Léon ist eine menschliche Hülle die funktioniert eben weil die Welt es nicht mehr tut.
Er ist ein Schatten unter Menschen die ihm dennoch etwas bedeuten.
Ein Krieger der Nacht mit kaltblütiger Präzision.

In den Straßen von New York vernichtet er das Leben.
Er strebt nach Idealen.
Keine Frauen und keine Kinder!
Während er gleichgültig seine Feinde ins Nirvana schießt,stranguliert oder aus purer Verzweiflung den ganzen Block sprengt.
Léon hat Eier und seine Methoden sind tödlich,egal ob deine Familie dich vielleicht vermisst.
Letzlich geht es um das eigene Leben, was kostbarer ist als andere.
Geld spielt da nur eine kleine zentrale Rolle.
Léon ist Unterdrückung einer Person die darin Lebendigkeit erfährt.

Akribisch genau säubert er seine Waffen, pflegt seine Pflanzen und hat den Mut das Leben so zu nehmen wie es ist.
Brutal aber auch so ergiebig in seiner trostlosen fast leblosen Hülle.
Er hält seinen Köprer fit und in extremen Situationen zaubert er einfach ein Schwein hervor.

Humor sowie Lebensfreude in einer scheinbar kalten sterilen Welt.

Léon trifft auf Mathilda.
Ein Mädchen das schreckliches erfahren musste findet Schutz und lernt verdrehte Werte.
Rache! für ein unschuldiges Leben.

Was hier an Freude und Emotion geschossen wird ist unglaublich befreiend.
Zwei Welten die man nicht vereinen kann sprengen ihre Grenzen.
Der Soundtrack und die Geschichte verdichten sich zu einem Sog der nachhaltig schlucken lässt.
Hier stehen die Gedanken offen.

"Léon - Der Profi" treibt dann in ein Finale das bitter endgültig zu sein scheint.
Zwischen einer Liebe die niemals blühen wird bzw.niemals blühen kann.
Den Schrecken der wahrhaftigen Gefahr im Kampf und dem Fehler der einen schutzlos ins Verderben sinken lässt.
Ein Ende das blüht und unvergessen bleibt.

Ein Schatten war geboren

Ein Meisterwerk wurde unsterblich!

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

Deathpool

Antwort löschen

@Ben: ich weiß das du Ben bist und das ist auch gut so ;)
Vielen Dank für dein Lob mei Dude.


BenAffenleck

Antwort löschen

Ben, die sichere Bank!


Martin Oberndorf

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Nach einer ganzen Reihe weniger euphorischer Kommentare meinerseits musste mal wieder ein hohes Lob her. Abgesehen davon hatte ich wahnsinnige Lust auf den Streifen.
In diesem Film geht es um die besondere Beziehung eines erwachsenen Mannes und eines von Problemen geplagten Mädchens. Mit einem nicht sonderlich angesehenen Job verdient sich der Mann seine Brötchen. Das Mädchen wird von einer heute (auch von mir) hochgelobten, oscargekrönten Darstellerin verkörpert, die bereits hier großes Können zeigt. Der Regisseur hat neben diesem Film auch noch in anderen Genres Erfolg feiern können.
Auch Kinderfilme hat er schon gemacht.
Na, welchen Film meine ich?
Was!? Nein, nicht Taxi Driver, sondern "Léon - Der Profi"!
...
"I know that the spades are the swords of a soldier
I know that the clubs are weapons of war
I know that diamonds mean money for this art
But that's not the shape of my heart"
-Sting

Léon ist Auftragskiller von Beruf und versteht was von seinem Handwerk. Doch er hat klare Regeln: keine Frauen und keine Kinder.
Mathilda ist ein 12 jähriges Mädchen und wird von ihrer Familie geächtet und ausgenutzt.
Als sie von dieser zum Einkaufen geschickt wird, stürmen Gangster die Wohnung, die die Familie wegen krummer Drogengeschäfte umbringen soll - und dies auch tut.
Darunter auch Mathildas vierjähriger Bruder, die einzige Person, zu der sie eine tiefergehende Bindung hatte.
Nun flieht sie zu ihrem Nachbarn, um unerkannt zu bleiben: Léon.
Sie bittet diesen, ihr das Killerhandwerk beizubringen, um Rache zu üben...

In seinem wohl bekanntesten Zitat sagt der Film aus, dass das Leben immer hart sein wird, egal ob man noch ein Kind ist oder schon erwachsen.
Und doch schaut sich "Léon - Der Profi" unheimlich gefühlvoll, hat seine hellen und auch witzigen Momente, und zeigt uns, dass das Leben doch deutlich mehr Facetten zu bieten hat, als es manchmal den Anschein hat, vor Allem, wenn man es mit jemandem teilen kann.
Luc Besson inszeniert einen Plot, aus dem jeder andere Regisseur einen harten Racheactioner hervorbringen würde, als feinfühliges Drama, mit nur leichtem Anteil des anderen Genres.
Im Vordergrund steht das Aufeinandertreffen zweier einsamer Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber dennoch allmählich Familie für den anderen darstellen.

Léon wird in der Eröffnungsszene als eiskalter Profikiller gezeigt, der in bester James Bond-Manier seine Aufträge gründlich ausführt.
Später erfahren wir, dass er keineswegs böse ist. Er hat Mitgefühl, Humor, eine gesunde Prise Naivität und ein Herz m rechten Fleck. Sein Talent ist nunmal das Töten, doch wie oben beschrieben hat er seine moralischen Prinzipien, denen er nachgeht. Aber bis auf seinen Kumpel, der sein Geld verwaltet - etwas dubios zwar, aber okay - hat er niemanden im Leben.

Mathilda erfährt erstmals richtige Zuneigung und wird zum ersten Mal in ihrem Leben wertgeschätzt.
Auch sie weiß nicht damit umzugehen, beziehungsweise kann sie Léon nicht einordnen. Ist es Liebe? Also wirklich romantische Liebe? Oder stellt Léon eine Vaterfigur dar?
Er weiß, dass es ersteres nicht ist. Sie hält es allerdings nicht für ausgeschlossen.

Rache.
Auch dieses Motiv zieht sich durch den Film.
Hier glänzt als Widersacher Gary 'Sirius Black' Oldman, der einen ziemlich fiesen wie coolen Eindruck macht, wobei es dem Zuschauer Spaß macht, zuzusehen, wenn er seine Show abzieht, wobei ich auch denke, dass er sich beim Drehen recht amüsiert haben dürfte.
Die Schauspieler sind allgemein unheimlich gut.
Jean Reno spielt Léon mit viel Leichtigkeit und Gefühl, gibt ihm einen eigenen Stempel und eine Seele, wodurch er wirklich lebendig wirkt.

Aber verdammt: Natalie Portman, die haut einem hier schlicht um!
Wie sie in einer Szene traurig und in der nächsten frech und froh wirken kann, ist super.
Mit 13 (!) Jahren schon so unheimlich viel Gefühl in einen einzigen Blick stecken zu können, zeugt von ganz, ganz großer Schauspielkunst und wie sie später in ihren Rollen in Black Swan und V wie Vendetta (dort find ich sie sogar noch etwas besser als im ersten Film) bewiesen hat, ist sie wirklich eine der größten Charakterdarstellerinnen der heutigen Zeit.
Und bereits hier, in dieser Performance, ist alles, was ihr Talent ausmacht, drin.
Hut ab.

Ich kann jetzt noch das Übliche loben: dass das Drehbuch absolut perfekt ist, jeder Satz sitzt.
Dass jede Einstellung, jeder eingefangene Moment zum absoluten Highlight avanciert.
Dass die letzten Momente des Films unfassbar emotional sind und dass sich die Haare am Körper zu Gänsehaut formen, spätestens als die Musik einsetzt.
Dass der Film mit jeder Sichtung besser wird, wenngleich er von Beginn an qualitativ hochwertig ist.

Aber am Besten wird sein, ihr seht euch den Film selbst an.
Und wenn ihr ihn bereits kennt, dann gleich nochmal.
Also wartet ihr noch?
Los!

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JJGittes

Antwort löschen

Echt guter Kommentar! Ich liebe ja persönlich die ganz kurze Szene, in der Leon mit einem breiten Lächeln im Kino sitzt. In nur wenigen Sekunden kann man die Magie des Kinos fühlen.


Martin Oberndorf

Antwort löschen

Danke sehr!
Und yo, ich mag es überhaupt, wenn Leute in Filmen Filme schauen.
Gibt ein paar tolle Szenen in der Filmgeschichte mit Filmen (Harry&Sally, The Green Mile, Burn After Reading,...)


Chev-Chelios

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein genialer Jean Reno ist für mich das Highlight des Films und wegen seiner erstklassigen Leistung bekommt der Film von mir 7 Punkte. Ohne ihn wären es höchstens 5 geworden. Die Story ist doch ehr schwach und es sind mir zu viele Längen im Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MarkWinter

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ein Schämfilm, Punkte gibt es Schauspieler für die Story 0

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

pischti

Antwort löschen

Deine Meinung ist ja völlig ok. Logiklöcher findet man überall, manchmal sind sie wirklich überbewertet, meine Meinung. Aber wenn Du mit der Story nichts anfangen kannst, dann ist es halt so und gut is. Mir gefiel sie gut, weshalb ich den Film deutlich höher bewerten würde, aber manchmal empfindet man Story XYZ eben als völligen Quark oder belanglos, ist dann halt mal so (wie in Deinem Fall).


Ja Nos

Antwort löschen

Patrick? bis du es?


ElmStreet84

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Manchmal ist es nicht wichtig warum ein Mensch Rache begeht,

Manchmal kennt nichteinmal Gott die Beweggründe, die überwiegten, dass diese Tat geschah,

Manchmal reicht ein Auspann der Freundin, damit ein Mensch dazu bewegt wird, dem anderen etwas anzutun, sei es auf die harmlosere oder auch die brutalere Art und Weise,

Manchmal hat man das Gefühl, alle Welt wolle einem etwas wegnehmen und stellt sich fortan gegen sie,

Manchmal hat man das Gefühl, dass es nur diesen einen Augenblick braucht, damit man das verlorene zumindest wieder für ganz kurze Zeit zurück zu sich holt.

....

diesen Augenblick, in dem man dem, der einem etwas weggenommen hat, wieder heimzahlen kann was er einem anderen angetan hat und sich sein "Gestohlenes" wiederholen kann...

... wieder zurück an seine Seite, für einen letzten kleinen Augenblick. Diesen Augenblick, dem man so sehr entgegenfiebert, dass er kommt, dass man es kaum noch erwarten kann, es zu tun. Den Menschen zu rechen, der einem vor langer langer Zeit das genommen hat, was man über alles liebte, über alles verehrte, und das trotzdem, dass es nicht mehr existiert, für immer in seinem Herzen und in seiner Erinnerung gefangen bleibt, bis man es irgendwann, wenn die Zeit gekommen ist, wiedersieht. Dort wovon alle reden. Dort wo die Engel fröhlich das Lied des Friedens singen und man nun mehr als das hat, was man zurück haben wollte.

Doch, man hat genau das und so viel wieder wie das was man haben wollte! Und kein Stückchen mehr oder weniger!

"Doch warum musste es nur so lange dauern!", stellen sich manche Menschen die Frage, die es nicht getan haben. Die sich nicht dazu überwunden haben, diese Tat zu vollenden, geschweigedenn sie durchzuführen. Und sie fragen sich warum sie es nicht einfach taten. Das was sie jetzt in den Armen der Engel wiedersehen wäre es doch wert gewesen? Oder?

Manchmal stellen sich Menschen diese Frage nicht, und warten nicht auf die Engel. Doch die Engel werden auf seiner Seite stehen, wenn er es tut, wenn er seinen geliebten Menschen recht, der ihm durch eine fremde Hand genommen wurde.

Manchmal tun sie es ..........

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Shnu

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Schlecht fand ich ihn nicht, aber habe nie so richtig den Hype um diesen Film verstanden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

expendable87

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich liebe diese auftragskiller-filme, meine sammlung enthält etliche davon...doch 'léon' ist und bleibt der beste in diesem genre-bereich!
er wirkt absolut authentisch und das liebe ich neben der ganzen action an diesem film so sehr, obendrauf gibt's noch ne prise humor welche zu keinem zeitpunkt den ernst der story raubt!
10 punkte für regie, drehbuch und einer schauspielerischen glanzleistung!!!
ganz großen applaus für luc besson, natalie portman, gary oldman und jean reno!!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

inceptionfan

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

An "Léon-Der Profi" hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen und die hat der Film auch vollkommen erfüllt, teilweise sogar noch übertroffen. Das Beste am Film ist natürlich die schauspielerische Leistung von Jean Reno und Natalie Portman (teilweise schon erschreckend, wie gut sie hier in ihrem Alter schon schauspielern kann). Aber auch viele Nebenrollen sind hier sehr gut besetzt (Gary Oldman sticht hier hervor). Dazu kommen ein absolut großartiger Soundtrack, der jede Szene perfekt untermalt, eine hervorragende Kameraführung, die unvergessliche Bilder einfängt und die Story ist der absolute Wahnsinn, denn sie bietet Emotionen, Spannung und auch eine ordentliche Portion Humor! Bei "Léon- Der Profi" handelt sich meiner Meinung nach sogar um einen Film, der mit fortschreitender Laufzeit immer besser wird und das Ende berührt dann auch wirklich.
Fazit: Für die 10 Punkte hat mir vor allem in der ersten Hälfte noch irgendetwas gefehlt, da der Film mich persönlich nicht so direkt von Anfang an gefesselt hat, aber "Léon-Der Profi" ist definitiv ein absolutes Meisterwerk, das man unbedingt gesehen haben sollte!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

nesti92

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

einer meiner lieblingsfilme
ich glaube zu diesem film muss man nicht allzuviel sagen
jeder sollte diesen film einmal gesehen haben

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JonnyvsSherlock

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Is life always this hard!? Or is it just when you're a kid?"
"Always like this."

Natalie Portman. Natalie Portman! So etwas sieht man wirklich selten. Wie dieses damals 13-jährige Mädchen mal eben Jean Reno an die Wand spielt ist einfach unglaublich. Sie hat mich berührt, belustigt,verzaubert. Ich habe niemals eine bessere Leistung von ihr gesehen. Einfach nur großartig!
Aber auch der eben genannte Jean Reno fügt sich wahnsinnig stimmig in seine Rollen ein. Die Chemie zwischen den Beiden stimmt perfekt.
Und die Geschichte ist auch sowas von grandios. Es ist unfassbar gefühlvoll, interessant, schrullig, spannend, dramatisch. Man wird von einem unglaublichen Moment in den Nächsten gejagt. Wenn Natalie Portman an ihrer Haustür vorbeiläuft, ohne eine Regung zu zeigen und dann schließlich anfängt bitterlich zu weinen, dann werden einem schier die Nervenstränge zerschnitten. Auch das Ende hat es in sich und mit dem abschließenden Song "Shape of my Heart" (der sich übrigens längst einen festen Platz auf meinem MP3 Player gesichert hat) ist tränenreiche Gänsehaut irgendwie die einzig erträgliche Reaktion.
Womit wir auch schon beim Soundtrack wären. Auch eine der ganz, ganz großen Stärken des Films. Diese eingängigen, kleinen Melodien auf der Geige haben so eine verdammte Energie, dass es einem Herz und Seele zerreißt. Solche blanken Emotionen durch Musik erlebe ich nur sehr, sehr, sehr selten.
Das war eine Zeit, in der Luc Besson noch wirklich grandiose Ideen mit genialer Umsetzung verbinden konnte. Das zeigt sich auch in den überaus kreativen Kameraeinfällen. Von Licht/Schatten-Spielereienbis hin zur damals noch selten genutzten Egoperspektive sind da richtig viele Ideen zu einem stilsicheren Ganzen verwurstet worden.
Bei all' dem Lob, habe ich tatsächlich noch etwas zu kritisieren an dem Film. Realismus habe ich nie verlangt. Aber die Tatsache, dass Léon wie ein Panzerknacker bekleidet einkaufen geht und ohne Lesen oder Schreiben zu können ein Profikiller werden konnte ist mir da einfach ein wenig zu viel gewesen. Aber was soll's, das kann dieses zeitlose Meisterwerk zum Glück noch lange nicht kaputt machen.
Abschließend kann man ganz klar sagen: "Léon" ist emotionales, atmosphärisches Kino der ganz besonderen Art. Er kann einen von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann ziehen und verzaubern. Ein Erlebniss fürs Herz...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LoveFilms

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Es gibt Filme, über die man nicht reden und nicht schreiben muss, weil sie für sich selbst sprechen!
Das einzige was zu sagen bleibt ist "Danke"!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ElsaWaltz

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Genialer Film!!!Danach ist man erst mal baff: Die Geschichte ist sehr ehrlich und hart. Die Schauspieler, allen voran Gary Oldman als phsychopatischer DEA Agent sind toll. Die junge Natalie Portman spielt sehr gut und Jean Reno gibt dem Auftragskiller Leon eine sehr sentimentale Seite. Ein Film, auf den man sich konzentrieren muss, wenn man ihn sieht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

maroje.alchehabi

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Geiler Streifen ! Die noch sehr Junge Natalie Portman macht hierbei einen sehr guten Job, Jean Reno ebenfalls. In dem Film werden ebenfalls sehr interessante Themen angesprochen. !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Jeder Künstler schafft in seinem Leben ein Kunstwerk, das alle anderen überragt, die er vorher und hinterher erschafft. Bei Luc Besson ist es dieser Film, vielleicht auch bei Jean Reno. Selbst ein Gary Oldman brilliert in seiner Rolle, das einem die Lachtränen die Wange runterfließen. Nur die kleine Natalie Portman hat "ihren" Film-Film damals noch vor sich gehabt. Ein Klassiker der Filmgeschichte!

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ioosh698

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Mit "Leon- Der Profi" inszenierte Luc Besson einen der wohl besten Filme aller Zeiten und gleichzeitig einen der besten Streifen der 90er. Das der Film von vielen Seiten durchweg positiv aufgenommen wurde, war mir ja im vorraus schon bekannt, doch das "Leon" mir SO gut gefällt hätte ich dann doch nicht gedacht!
Allgemein fragte ich mich nach dem Film oft, warum ich ihn nur eine gefühlte Ewigkeit vor mir hergeschoben habe...

"Leon- Der Profi" ist ein von vorne bis hinten durchweg grandioser Film, bei dem es an nichts fehlt. Eine perfekt ausgearbeitete Gangsterballade, die Geschichte von Leon und Mathilda, zweier Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten aber doch irgendwie zusammen gehören. Ich habe wirklich selten ein solch authentisches und liebenswertes Leinwandpaar gesehen wie es hier der Fall ist, bei Leon und Mathilda. Über den ganzen Film hinweg baut sich nach und nach eine immer tiefere Bindung zwischen dem Charismatischen Leon und der 12 jährigen Mathilda auf.
Für die verweiste Mathilda wird der wortkarge Killer immer mehr wie ein Vater und auch Leon selbst, der anfangs noch nicht recht weiß wie er mit dem Mädchen umgehen soll, wächst diese im Verlauf der Geschichte immer mehr an's Herz.
Eine sensibel sowie glaubwürdig inszenierte Beziehung zweier Figuren, die ich nach diesem Film voll und ganz in mein Herz geschlossen habe...
Doch der Film wäre nur halb so gut, wenn er nicht solche herausragenden Schauspieler aufweisen könnte.
Jean Reno als Auftragskiller Leon spielt hier DIE Rolle seines Lebens! Ein eigentlicher Antiheld mit einem doch ganz großen Herz, für solche Rollen, allen voran natürlich diese hier, liebe ich Jean Reno. Er holt hier das Maximum aus seiner Rolle heraus, spielt mit unglaublich viel Herzblut, und das sieht man auch!
Aber auch Natalie Portman habe ich bisher noch nie besser gesehen ( an dieser Stelle bedenke man mal wie jung sie hier gewesen ist...!?). Für mich wird sie wohl ab jetzt immer das kleine Mädchen, dass auf Rache an der Ermordung ihrer Eltern sinnt und in Leon ihren Mentor findet, bleiben. Vor allem Mathilda selbst ist höchst beeindruckend, so früh im Leben schon solch klare Vorstellungen und Ziele zu haben, egal ob diese nun richtig oder doch falsch sind, Respekt! ( Auch wenn es natürlich nur ein Film ist und man such in Sachen Charaktere sicherlich künstlerische Freiheiten herausgenommen hat). Aber egal, Natalie Portman zeigte schon hier, in jungen Jahren,was für ein Talent in ihr steckt!
Und dann gibt es ja noch Gary Oldman als Bösewicht Stansfield, der hier ebenfalls grandios auftrumpft und die Rolle seiner Figur so richtig schön fies und abartig spielt. Ein wirklich gemeiner Kerl. Ein durchgeknallter und Psychisch verrückter korrupter Cop. Gary Oldman hat's einfach drauf!

Fazit: Ein absoluter Ausnahmefilm, den man nicht mehr vergisst. Mit diesem Streifen hat sich Besson definitiv ein Denkmal gesetzt und uns einen wunderbaren Film über Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Hass und Rache geschenkt. An dieser Stelle ein großes Danke an Luc Besson!
Und auch wenn ich dieses Wort eigentlich nicht mehr so häufig verwenden möchte, bei diesem Werk ist es so angebracht wie selten:Meisterwerk!

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Ben Kenobi

Antwort löschen

Richtig, Meisterwerk.


Roach

Antwort löschen

Genau so sieht es aus. :)
Freut mich, dass er dich so begeistern konnte! Im Originalton übrigens auch eine Erfahrung wert. ^^


Martyman

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Romance-Thriller - was für ein Genre! Und dass so viel Emotion mit harter Action funktioniert, beweist uns niemand Geringeres als Luc Besson.
Zusammen mit den PERFEKTEN Jean Reno, Natalie Portman und Gary Oldman, die einfach nur sagenhaft spielen, bekommt man erstklassige Unterhaltung in Hochglanzoptik, untermalt von wunderbarer typisch französischer Filmmusik.
"Léon" bietet als Charakter viel Interpretationsspielraum für psychologische Schlussfolgerungen - es ist genial, wie er sich vom wortkargen Killer zum freundlichen Vaterersatz wandelt.
Fazit: Ein sehr stimmiger Film, der nicht nur bei der ersten Sichtung völlig berauschend überzeugt!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

huababuar

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Getestet und für gut befunden. Mehr als gut.
Luc Besson ist nicht umsonst so ein begnadeter Regisseur. Die Inszenierung der Beziehung zwischen der 12-Jährigen misshandelten Mathilda (Natalie Portman) und dem durchaus sensiblen Auftragskiller Léon (Jean Reno) ist unglaublich gut aber auch skurril. Wie Besson die Härte hier als das normalste der Welt erscheinen lässt (beispielsweise das abmetzeln von Kindern), das grenzt fast schon an Tarantino. Auch die sexuelle Unterschwelligkeit ist verblüffend, geht mir aber nach der Zeit irgendwie auf die Nerven.
Schauspielerisch muss man nicht viel sagen - ganz großes Kino. Auch Gary Oldman spielt seine Rolle so perfekt, dass man nur noch staunen kann.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MrDurden

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jede einzelne Szene in Leon-Der Profi, mit der melancholisch-grandiosen musikalischen Untermalung Eric Serra's, erzeugt eine Gänsehaut, die sich den ganzen Film lang hält. Die Beziehung zwischen Leon und Mathilda ist so berührend, wie selten eine andere und Natalie Porman zeit schon mit 12(!) Jahren ihr immenses Talent. Die Rolle hat sie derart im Griff, dass man sämtliche Handlungen Mathildas ihr sofort abkauft, und dass Portman schon in jungen Jahren schauspielerisch so weit entwickelt ist, dass sie so ein breites Gefühlsspektrum wie das von Matilda darstellen kann, verblüfft ungemein.
Jean Reno als milchtrinkender, wortkarger Auftragskiller, dessen einziger dauerhafter Lebensbegleiter eine Pflanze ist, die er hegt und pflegt, überzeugt seit seiner ersten Szene, in der er wie ein lautloser Übermensch inszeniert wird und die Beziehung, die er mit Matilda im Laufe des Films eingeht zeigt letztendlich auf, dass er weitaus sensibler ist, als er sich selbst eingestehen würde.
Der Film ist durchaus sehr sentimental, aber wo Action stattfindet, sitzt diese auch perfekt, und das Finale ist grandios gelungen.
Ein weiterer Höhepunkt des Films ist Gary Oldman, ein wirklich beängstigender Antagonist, der nicht mal davor zurückschreckt Kinder mit seiner Schrotze abzuschlachten und dem der Film auch sehr starke Szenen, wie die auf der Toilette verdankt.
Leon-Der Profi funktioniert als erwachsene Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mädchen und einem Jungen, der wohl zu schnell gealtert ist und durch Matilda wieder tiefere Gefühle für einen Menschen entwickelt, und als toll inszenierten Actionfilm, der eine grandiose Atmospäre aufbaut.

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch