Léon - Der Profi

Léon (1994), FR/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 19.01.1995


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von Luc Besson, mit Jean Reno und Natalie Portman

Nachdem Jean Reno als professioneller Auftragskiller Leon die zwölfjährige Natalie Portman vor der Ermordung rettet, will sie sein Lehrling werden.

Wenn es um Auftragsmorde geht, ist der wortkarge Léon der Profi schlechthin. Im Job beseitigt Léon (Jean Reno) im Auftrag der italienischen Mafia zuverlässig und sauber konkurriende Drogenhändler, privat lebt er zurückgezogenen in einem New Yorker Mietshaus. Als die Familie seiner 12-jährigen Nachbarin Mathilda (Natalie Portman) von korrupten Polizisten des Drogendezernats erschossen wird, nimmt Léon das Kind widerwillig bei sich auf. Mathilda schwört Rache an den Mördern ihres kleinen Bruders und schlägt Léon einen Deal vor: sie bringt dem Analphabeten das Lesen und Schreiben bei und hilft ihm im Haushalt, im Gegenzug dazu bildet Léon das Mädchen zur Killerin aus. Léon hat zunächst Gewissensbisse, doch sind die Polizisten (u.a. Gary Oldman) hinter Mathilda her, um sie als einzige Augenzeugin zu beseitigen.

Hintergrund & Infos zu Léon – Der Profi
Die Idee zu Léon – Der Profi hatte Drehbuchautor und Regisseur Luc Besson bereits beim Dreh des Films Nikita, in dem Jean Reno ebenfalls einen Auftragskiller spielte. Besson hatte das Gefühl, das die Psyche des Killers nicht genügend ergründet wurde und holte dies mit Léon – Der Profi nach. Reno war demnach von Anfang an als Killer Léon vorgesehen, auch als Keanu Reeves und Mel Gibson jeweils großes Interesse an der Rolle zeigten. Im ursprünglichen Drehbuch von Luc Besson waren deutlichere sexuelle Spannungen zwischen den Hauptfiguren vorgesehen, doch wurden die entsprechenden Szenen für die amerikanische Kinofassung von Léon – Der Profi herausgeschnitten. Mittlerweile sind sie auf der internationalen Kauf-DVD zu sehen.

Die junge Natalie Portman war vom Drehbuch zu Léon – Der Profi hochbegeistert und setzte alles daran, die Rolle der Mathilda zu bekommen. Portman schaffte es zwar, sich gegen etwa 2000 andere Bewerberinnen durchzusetzen, doch konnte sie die Casting-Agenten erst im zweiten Anlauf von sich überzeugen. Diese waren zunächst der Meinung, dass Portman mit elf Jahren zu jung und unerfahren für die Rolle sei. Mit der Szene, in der Mathilda um den Verlust ihres Bruders trauert, konnte Portman mit der Tiefe ihrer Emotionalität beeindrucken. Mit Léon – Der Profi gab Portman ihr Spielfilm-Debüt und konnte sich bereits in jungen Jahren sofort in Hollywood etablieren. (JW)

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Kommentare (368) — Film: Léon - Der Profi


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Kamil90

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film hat sich schon so einen Kultstatus angeeignet, dass ich mittlerweile böse angeschaut werde, wenn ich erwähne, dass ich ihn bislang noch nicht in meinen Lebenslauf schreiben kann. Diese dunkle Zeit habe ich hiermit nun aber offiziell hinter mir gelassen und kann stolz behaupten, dass ich *Léon: der Profi' nicht nur endlich nachgeholt, sondern noch dazu auch genossen habe.

Die Formel hinter dem Film ist dabei an sich relativ simpel ausgefallen. Wir werden Zeuge, wie das kriminelle Schicksal mit Expertise im Bereich Drogen die beiden verlorenen Seelen der 12-jährigen Mathilda und des Auftragskillers Léon zusammenführt und die beiden unter diesen ungewöhnlichen Bedingungen einsehen müssen, wie sehr sie sich gegenseitig brauchen.

Die Expertise des Films hingegen liegt in drei großen Schlagwörtern: Inszenierung, Schauspielkraft und Abwechslungsreichtum. Obwohl der Film an sich in Sachen Skalierung, Schauplatzwechsel und Personenaufgebot relativ schlicht ausgefallen ist, so lässt er sich doch in viele verschiedenen Ebenen und Schichten entkleiden, die schon für sich allein hervorragend funktionieren, aber gerade im Zusammenspiel miteinander regelrecht aufblühen.
In erster Linie begeistert die durchaus vielschichtige Beziehung des jungen Paares, die sowohl dadurch motiviert ist, dass beide Protagonisten aus ihrem Zusammenleben einen gewissen Nutzen ziehen - sie, die aufgrund ihrer Rachegefühle zur Killerin ausgebildet werden möchte ; er, der sich mit einem Kind an seiner Seite zum ersten Mal nicht mehr wurzellos fühlt - aber sich schnell auch eine selbstlose Freundschaft darunter zu entwickeln scheint, die einfach zauberhaft in Szene gesetzt wurde. Das Geheimnis liegt in den beiden Schauspielern, die ihren Figuren unheimlich viel Leben einhauchen und sich auf charmante Weise die Bälle zuspielen. Im selben Zusammenhang sei in jedem Falle aber auch noch Gary Oldman erwähnt, der seine Rivalenrolle mit einer überzeugenden Bösartigkeit versieht, die einen so aus dem Konzept bringt, als wenn man unbeabsichtigt die Stufe einer Treppe verfehlt hätte und in einem Adrenalin-gebadeten Augenblick der Panik schwimmt.

Inszenierungstechnisch extrem gelungen sind aber auch die Action-Sequenzen des Films, die - wie schon oben ausgeführt - in den Abwechslunsgreichtum des Films hineinspielen. Statt uns mit ein paar schnellen Schnitten und wenig Trubel enttäuscht zurückzulassen, schlägt Léon der Profi sprichwörtlich einen härteren Pfad ein. Die Gewalteskapaden sind kompromisslos und zeigen genau das richtige Maß an Konsequenz, sodass alles greifbar und dreckig wirkt. Noch dazu sind diese mit einem Spannungsbogen erster Güte versehen, der einen damit schon von der ersten Minute an - als er mit eben solch einer Sequenz beginnt - an den Film fesselt.

'Léon: der Profi' mag schlicht daherkommen und kein Film der großen Ideen sein, aber er zeigt viel Herz und trifft dabei einen Ton, der viel zu dreckig und aufbrausend ist, als dass er langweilen könnte.

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MartinS.

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk...einer meiner Lieblingsfilme...

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Mr.Magoo

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Bewertung3.0Schwach

Auch wenn ich jetzt virtuell gesteinigt werde, egal, diesem Buddy-Getue zwischen autistischem Profikiller und frecher Göre, kann ich rein gar nichts abgewinnen. Höchstwahrscheinlich hätte mir der Film dann gefallen, wenn es auf irgendein bizarres, eben bessonartiges Duell zwischen Reno und Oldman hinausgelaufen wäre, dann wahrscheinlich sogar sehr gut. Aber Kinder in Gangsterfilmen, nee danke, das brauch ich nicht.

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MaceWindu1998

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Von mir wirst du es nicht! Ich konnte dem Film nämlich auch nichts abgewinnen :D


Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

http://www.youtube.com/watch?v=zEH_LSL4rVw

Kann ein Herz töten obwohl es auf dem rechten Pfad wandelt?

Luc Besson schuf damals mit "Nikita" einen bleihaltigen aber auch ruhig kontrollierten Abstieg ins Herz des Bösen.
Frei von allen Vorurteilen ergab sich eine treibende Kraft die immer intensiver wurde.

Léon ist für mich nur die logische Schlussfolgerung!

Eben weil er das ganze nicht harmlos anpackt sondern in seinen Eingeweiden die wahre Bedeutung findet.

Léon mag Milch!
Léon liebt Pflanzen!
Léon ist die Einsamkeit aus all dem Frust der sterblichen Welt.

Léon ist ein Mensch der andere kaltblütig ermordet wenn es sein muss!
Léon ist ein Killer obwohl er den Abschaum beseitigt der selbst in seinen Trümmern verborgen liegt.
In seiner Seele brennt das Herz welches schon lange gestorben ist.
Léon ist eine menschliche Hülle die funktioniert eben weil die Welt es nicht mehr tut.
Er ist ein Schatten unter Menschen die ihm dennoch etwas bedeuten.
Ein Krieger der Nacht mit kaltblütiger Präzision.

In den Straßen von New York vernichtet er das Leben.
Er strebt nach Idealen.
Keine Frauen und keine Kinder!
Während er gleichgültig seine Feinde ins Nirvana schießt,stranguliert oder aus purer Verzweiflung den ganzen Block sprengt.
Léon hat Eier und seine Methoden sind tödlich,egal ob deine Familie dich vielleicht vermisst.
Letzlich geht es um das eigene Leben, was kostbarer ist als andere.
Geld spielt da nur eine kleine zentrale Rolle.
Léon ist Unterdrückung einer Person die darin Lebendigkeit erfährt.

Akribisch genau säubert er seine Waffen, pflegt seine Pflanzen und hat den Mut das Leben so zu nehmen wie es ist.
Brutal aber auch so ergiebig in seiner trostlosen fast leblosen Hülle.
Er hält seinen Köprer fit und in extremen Situationen zaubert er einfach ein Schwein hervor.

Humor sowie Lebensfreude in einer scheinbar kalten sterilen Welt.

Léon trifft auf Mathilda.
Ein Mädchen das schreckliches erfahren musste findet Schutz und lernt verdrehte Werte.
Rache! für ein unschuldiges Leben.

Was hier an Freude und Emotion geschossen wird ist unglaublich befreiend.
Zwei Welten die man nicht vereinen kann sprengen ihre Grenzen.
Der Soundtrack und die Geschichte verdichten sich zu einem Sog der nachhaltig schlucken lässt.
Hier stehen die Gedanken offen.

"Léon - Der Profi" treibt dann in ein Finale das bitter endgültig zu sein scheint.
Zwischen einer Liebe die niemals blühen wird bzw.niemals blühen kann.
Den Schrecken der wahrhaftigen Gefahr im Kampf und dem Fehler der einen schutzlos ins Verderben sinken lässt.
Ein Ende das blüht und unvergessen bleibt.

Ein Schatten war geboren

Ein Meisterwerk wurde unsterblich!

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elias.beldzik

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hat mir ein Bekannter (seinerseits Fan von Bud Spencer, Spiel mir das Lied vom Tod, Quentin Tarantino, Clint Eastwood und so weiter ;)) zum 15. Geburtstag geschenkt, weil er meinte, ich müsse ihn sehen, da ich mal gesagt habe, ich sei riesiger Natalie Portman-Fan. Meine Interesse wurde sofort geweckt, da sein Geschmack den meinen ziemlich gut schneidet; und NATALIE PORTMAN! :-D

Dann sehe ich: Gary Oldman. Weitere Lieblingsschauspieler, klasse!

Und dann habe ich den Film gesehen. Die Story hat mich sofort angesprungen und die Witze immer ein breites Grinsen auf mein Gesicht gezaubert.

Der Film ist wunderbar spannend, witzig und auch schön mit einem angenehmen Soundtrack.

Die Schauspieler sind allesamt hervorragend, Jean Reno, Natalie Portman und Gary Oldman sind zusammen ein wahnsinniges heterogenes Gemisch, das beim Einverleiben Superkräfte und Euphorie verleiht, wenn ich das so ausdrücken darf.

Kann ich jedem empfehlen, der die Schauspieler, Luc Besson oder Filme mag. ;)

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quastenflosser

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Absoluter Klassiker, meiner Meinung nach sollte den jeder mal gesehen haben. ;)


elias.beldzik

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Seh ich auch so. :-)


lennart.biegert

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Bewertung7.5Sehenswert

Mitreißend | Atmosphärisch | Spannen

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Easy-C

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Geschichte eines Profikillers und eines jungen Mädchens, dessen Familie von korrupten Bullen ermordet wurde - eine wunderbare Grundlage für einen Film, der von Rachegelüsten, Liebe und Hass handelt. Fast schon wie in einer Romanze gehen die junge Natalie Portman und Jean Reno miteinander um, lernen sich kennen und ergänzen sich dabei, ohne das gewisse Grenzen überschritten werden.
Die Emotionen, die die Protagonisten dabei durchleben sind nachvollziehbar und verständlich. Es wird ein Gerechtigkeitsgefühl im Zuschauer geschürt, das sich von Anfang bis Ende durch den Film zieht.
Von der ersten bis zur letzten Minute spürt man die Liebe und Akribität, die in den Film investiert wurden. Die Kameraeinstellungen und die Musikwahl sind einfach großartig und künstlerisch sehr ansprechend. Gary Oldman als Bösewicht überzeugt ebenfalls in allen Belangen. Luc Besson hat mit Léon - Der Profi ganz großes Kino geschaffen, eine Sichtung ist für jeden Filmfan ein Muss!

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odie.holzmann

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller Film, wahrscheinlich sogar der beste von Besson. Vorallem die Darstellung der Mathilda, die im einen Moment die harte geben will und im nächsten so zerbrechlich wirkt gefiel mir gut. Natürlich ist auch das Spiel von Reno nicht zu verachten, wobei ich mir nie ganz sicher bin, ob es jetzt schwer oder leicht ist einen doch recht tumben Prifikiller zu spielen. Passen tuts auf jeden Fall.
Fazit: Ein absolut sehenswerter Film über Rache und der Suche nach Nähe und Geborgenheit.

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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Franzosen können es einfach. Auch wenn es mehr Amis als Franzosen in diesem Film gibt, ist es kein 0815-Thriller-Scheiß, den jeder heute kennt. Mit dem FSK16 stimm ich zu, der Film ist schon ziemlich hart, besonders am Anfang und am Ende. Der Film rührt einen so richtig, besonders wie sich die Beziehung zwischen dem Killer Leon und der kleinen Mathilda(Natalie Portmans erste Filmrolle!!!) entwickelt. Hat was von ,,The Last of Us". Der Film weiß bestens zu unterhalten und hat einen sehr verrückten Bösewicht. Keine Ahnung, warum Gary Oldman da keine Oscarnominierung bekam. Der Film ist spitze und hat ein Ende, das wohl jedem die Augen überschwemmt. Top-Leistung, geiler Film, Meisterwerk!

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Steff93

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Bewertung3.0Schwach

Schwach!
Ein Film der so hoch gelobt wird, dann sieht man sich ihn an und fragt sich "Mit welchem Recht, bitte?"
Mich hat er nicht überzeugt!

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tomek.castello

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geh mal lieber spiderman gucken oder hulk ^^


Mr.Magoo

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mich auch nicht


Davki90

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Mädchen, dessen Familie von einem korrupten Drogenfahnder ermordet wird und sich mit Hilfe eines Profikillers rächen will. Genau das erzählt uns dieser Film. Luc Besson's Meisterwerk aus dem Jahre 1994 ist nicht nur ein Actionfilm, sondern hat auch sehr gefühlvolle und traurige Elemente. Ich denke dass macht den Film zu so einem grossen Klassiker. Jean Reno und Natalie Portman, (war ihre erste grosse Rolle), spielen grossartig und auch Gary Oldman als Bösewicht ist überzeugend. Man sollte diesen Film mal gesehen haben. Er ist fantastisch und von grossen Stars besetzt!

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taboo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Seitdem ich den Film gesehen habe, trinke ich jeden Tag ein Glas Milch und muss dabei immer wieder an diesen Film denken.

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mert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film, Nathalie Portman ist hier definitiv der Star.

Ein paar Handlung im Film sind jedoch fragwürdig, und nicht so ganz nachvollziehbar wenn man es doch hier mit einem Profi zu tun hat. Gut, das ist auch meckern auf höchsten Niveau.

Und den Bösewicht find ich irgendwie nicht gut gewählt, da hätte man damals einen besseren casten können.

Aber was weiß ich schon. :)

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Terrorwoelfin

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Bewertung7.0Sehenswert

Klasse schauspielerische Leistung und packende Geschichte.

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TheW0lF

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich guter Film! Das einzige was ich nicht verstehe ist: Wenn sie schon unbedingt eine Art Liebesgeschichte erzählen wollen: Warum machen sie ihn nicht schwul und die Kleine 18. Käme aufs selbe hinaus, wäre aber deutlich weniger merkwürdig. Naja, vielleicht habe ich auch einfach nur was nicht kapiert, aber das ist so ziemlich das einzige was mich am Film stört. Es gibt besseres, aber es ist nicht ohne Grund so hoch platziert!

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lasse98

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Bewertung9.0Herausragend

Die Erwartungen an den Film waren, entsprechend was ich zuvor gehört hatte sehr hoch und wurden vollstens erfüllt. wenn nicht gar übertroffen, obwohl der Plot zunächst wenig Neues lieferte.
Jedoch der Altersunterschied der Protagonisten und die wirklich weltklasse schauspielerischen Leistungen von Natalie Portman und Jean Reno (und natürlich auch von Gary Oldman) brachten kräftig Feuer in die Geschichte, sodass letztendlich mehr die Beziehung zwischen Leon und Mathilda im Mittelpunkt stand, als die eigentliche Handlung.
Hier fehlte mir jedoch die moralische Auseinandersetzung mit dem Handwerk des Mordens, die angesichts des Sinneswandels der Figurenja durchaus hätte einsetzen können.
Das gleicht Luc Bessons fantastische Inszenierung der Geschichte durch Kamera und Musik aber allemal wieder aus, sodass "Leon- Der Profi" letztlich auf 9 von 10 Punkten kommt.

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DoctorWho

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei einer Vorraussage von 8.5 Punkten ging ich natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Film heran.
Der Film konnte auch viele dieser erfüllen, aber bei weitem nicht alle meine Erwartungen.
Jean Reno spielt zwar großartig und absolut liebenswert, allerdings wird das wieder von Natalie Portman runtergezogen. Diese spielt zwar auch großartig, aber hat ihre Rolle manchmal einfach unbegreifliche Aktionen, die in mir Aggressionen gegenüber ihrer Rolle hervor gerufen haben.

Das Ende war zwar perfekt inszeniert, ich frage mich jedoch ob es wirklich nötig war den Film so enden zu lassen.

Aber auf jeden Fall ein Film, den man gesehen haben sollte und es gibt auch sehr solide 7 Punkte

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Nach einer ganzen Reihe weniger euphorischer Kommentare meinerseits musste mal wieder ein hohes Lob her. Abgesehen davon hatte ich wahnsinnige Lust auf den Streifen.
In diesem Film geht es um die besondere Beziehung eines erwachsenen Mannes und eines von Problemen geplagten Mädchens. Mit einem nicht sonderlich angesehenen Job verdient sich der Mann seine Brötchen. Das Mädchen wird von einer heute (auch von mir) hochgelobten, oscargekrönten Darstellerin verkörpert, die bereits hier großes Können zeigt. Der Regisseur hat neben diesem Film auch noch in anderen Genres Erfolg feiern können.
Auch Kinderfilme hat er schon gemacht.
Na, welchen Film meine ich?
Was!? Nein, nicht Taxi Driver, sondern "Léon - Der Profi"!
...
"I know that the spades are the swords of a soldier
I know that the clubs are weapons of war
I know that diamonds mean money for this art
But that's not the shape of my heart"
-Sting

Léon ist Auftragskiller von Beruf und versteht was von seinem Handwerk. Doch er hat klare Regeln: keine Frauen und keine Kinder.
Mathilda ist ein 12 jähriges Mädchen und wird von ihrer Familie geächtet und ausgenutzt.
Als sie von dieser zum Einkaufen geschickt wird, stürmen Gangster die Wohnung, die die Familie wegen krummer Drogengeschäfte umbringen soll - und dies auch tut.
Darunter auch Mathildas vierjähriger Bruder, die einzige Person, zu der sie eine tiefergehende Bindung hatte.
Nun flieht sie zu ihrem Nachbarn, um unerkannt zu bleiben: Léon.
Sie bittet diesen, ihr das Killerhandwerk beizubringen, um Rache zu üben...

In seinem wohl bekanntesten Zitat sagt der Film aus, dass das Leben immer hart sein wird, egal ob man noch ein Kind ist oder schon erwachsen.
Und doch schaut sich "Léon - Der Profi" unheimlich gefühlvoll, hat seine hellen und auch witzigen Momente, und zeigt uns, dass das Leben doch deutlich mehr Facetten zu bieten hat, als es manchmal den Anschein hat, vor Allem, wenn man es mit jemandem teilen kann.
Luc Besson inszeniert einen Plot, aus dem jeder andere Regisseur einen harten Racheactioner hervorbringen würde, als feinfühliges Drama, mit nur leichtem Anteil des anderen Genres.
Im Vordergrund steht das Aufeinandertreffen zweier einsamer Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, aber dennoch allmählich Familie für den anderen darstellen.

Léon wird in der Eröffnungsszene als eiskalter Profikiller gezeigt, der in bester James Bond-Manier seine Aufträge gründlich ausführt.
Später erfahren wir, dass er keineswegs böse ist. Er hat Mitgefühl, Humor, eine gesunde Prise Naivität und ein Herz m rechten Fleck. Sein Talent ist nunmal das Töten, doch wie oben beschrieben hat er seine moralischen Prinzipien, denen er nachgeht. Aber bis auf seinen Kumpel, der sein Geld verwaltet - etwas dubios zwar, aber okay - hat er niemanden im Leben.

Mathilda erfährt erstmals richtige Zuneigung und wird zum ersten Mal in ihrem Leben wertgeschätzt.
Auch sie weiß nicht damit umzugehen, beziehungsweise kann sie Léon nicht einordnen. Ist es Liebe? Also wirklich romantische Liebe? Oder stellt Léon eine Vaterfigur dar?
Er weiß, dass es ersteres nicht ist. Sie hält es allerdings nicht für ausgeschlossen.

Rache.
Auch dieses Motiv zieht sich durch den Film.
Hier glänzt als Widersacher Gary 'Sirius Black' Oldman, der einen ziemlich fiesen wie coolen Eindruck macht, wobei es dem Zuschauer Spaß macht, zuzusehen, wenn er seine Show abzieht, wobei ich auch denke, dass er sich beim Drehen recht amüsiert haben dürfte.
Die Schauspieler sind allgemein unheimlich gut.
Jean Reno spielt Léon mit viel Leichtigkeit und Gefühl, gibt ihm einen eigenen Stempel und eine Seele, wodurch er wirklich lebendig wirkt.

Aber verdammt: Natalie Portman, die haut einem hier schlicht um!
Wie sie in einer Szene traurig und in der nächsten frech und froh wirken kann, ist super.
Mit 13 (!) Jahren schon so unheimlich viel Gefühl in einen einzigen Blick stecken zu können, zeugt von ganz, ganz großer Schauspielkunst und wie sie später in ihren Rollen in Black Swan und V wie Vendetta (dort find ich sie sogar noch etwas besser als im ersten Film) bewiesen hat, ist sie wirklich eine der größten Charakterdarstellerinnen der heutigen Zeit.
Und bereits hier, in dieser Performance, ist alles, was ihr Talent ausmacht, drin.
Hut ab.

Ich kann jetzt noch das Übliche loben: dass das Drehbuch absolut perfekt ist, jeder Satz sitzt.
Dass jede Einstellung, jeder eingefangene Moment zum absoluten Highlight avanciert.
Dass die letzten Momente des Films unfassbar emotional sind und dass sich die Haare am Körper zu Gänsehaut formen, spätestens als die Musik einsetzt.
Dass der Film mit jeder Sichtung besser wird, wenngleich er von Beginn an qualitativ hochwertig ist.

Aber am Besten wird sein, ihr seht euch den Film selbst an.
Und wenn ihr ihn bereits kennt, dann gleich nochmal.
Also wartet ihr noch?
Los!

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JJGittes

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Echt guter Kommentar! Ich liebe ja persönlich die ganz kurze Szene, in der Leon mit einem breiten Lächeln im Kino sitzt. In nur wenigen Sekunden kann man die Magie des Kinos fühlen.


Martin Oberndorf

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Danke sehr!
Und yo, ich mag es überhaupt, wenn Leute in Filmen Filme schauen.
Gibt ein paar tolle Szenen in der Filmgeschichte mit Filmen (Harry&Sally, The Green Mile, Burn After Reading,...)


Chev-Chelios

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein genialer Jean Reno ist für mich das Highlight des Films und wegen seiner erstklassigen Leistung bekommt der Film von mir 7 Punkte. Ohne ihn wären es höchstens 5 geworden. Die Story ist doch ehr schwach und es sind mir zu viele Längen im Film.

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MarkWinter

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Bewertung3.0Schwach

Ein Schämfilm, Punkte gibt es Schauspieler für die Story 0

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pischti

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Deine Meinung ist ja völlig ok. Logiklöcher findet man überall, manchmal sind sie wirklich überbewertet, meine Meinung. Aber wenn Du mit der Story nichts anfangen kannst, dann ist es halt so und gut is. Mir gefiel sie gut, weshalb ich den Film deutlich höher bewerten würde, aber manchmal empfindet man Story XYZ eben als völligen Quark oder belanglos, ist dann halt mal so (wie in Deinem Fall).


Ja Nos

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Patrick? bis du es?



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