Die Satansweiber von Tittfield
Faster, Pussycat! Kill! Kill! (1965), US Laufzeit 75 Minuten, FSK 18, Komödie, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 07.07.1967
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
178 Bewertungen
13 Kommentare
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von Russ Meyer, mit Tura Satana und Haji
Varla, Rosie und Billie haben ihren Job satt. Sie setzen sich ins Auto und fahren durch die Wüste. Unterwegs stellt sich ein junger Mann Varla in den Weg. Er rechnet nicht mit einem Zweikampf und die vollbusige Varla besiegt ihn problemlos. An einer Tankstelle erfahren sie von einer Ranch mit scharfen Männern und viel Geld. Genau darauf haben sie es abgesehen. Zuerst noch erfreut über den weiblichen Besuch müssen die Männer bald feststellen, dass sie es mit wirklich harten Frauen zu tun haben.
Handlung
Der Film zeigt zu Beginn die drei Go-Go-Girls Varla (Tura Satana), Rosie (Haji) und Billie (Lorie Williams) beim Tanzen in einer Bar. Während sie sich scheinbar mechanisch zum Rhythmus der Musik bewegen, werden sie von den männlichen Gästen lautstark angefeuert.
Die Tänzerinnen brechen aus ihrer Welt ausDarauf brechen sie mit ihrem bisherigen Leben und machen sich mit ihren Sportwagen davon, um sich zu amüsieren. Sie haben genug von der Unterdrückung und wollen fortan “Alles! Oder wenigstens, soviel ich kriegen kann”, wie Varla in einer Szene des Films sagt. Nachdem sich die drei mit einem Autorennen in der Wüste die Zeit vertrieben haben, bekommen sie überraschenden Besuch von dem jungen Pärchen Tommy (Ray Barlow) und Linda (Susan Bernard). Tommy will mit seinem Sportwagen seine eigene Bestzeit auf dem Wüstenparcours verbessern.
Nachdem sich die fünf erst scheinbar nett unterhalten, wird der Ton schärfer und Varla fordert den “All American Boy”, wie sie ihn nennt, zu einem Rennen gegen sich und die anderen Mädchen heraus. Er stimmt widerwilig zu. Das Rennen ist recht ausgeglichen, bis Varla die Spur schneidet und Tommy zu einem riskanten Ausweichmanöver zwingt. Linda ist völlig entsetzt und will zu ihrem Freund laufen, um nach ihm zu sehen, doch Billie und Rosie hindern sie daran.
Ein erster MordVon nun an eskaliert die Situation. Varla und Tommy beginnen sich wild zu prügeln. Am Ende dieser…
Varla, Rosie und Billie haben ihren Job satt. Sie setzen sich ins Auto und fahren durch die Wüste. Unterwegs stellt sich ein junger Mann Varla in den Weg. Er rechnet nicht mit einem Zweikampf und die vollbusige Varla besiegt ihn problemlos. An einer Tankstelle erfahren sie von einer Ranch mit scharfen Männern und viel Geld. Genau darauf haben sie es abgesehen. Zuerst noch erfreut über den weiblichen Besuch müssen die Männer bald feststellen, dass sie es mit wirklich harten Frauen zu tun haben.
Handlung
Der Film zeigt zu Beginn die drei Go-Go-Girls Varla (Tura Satana), Rosie (Haji) und Billie (Lorie Williams) beim Tanzen in einer Bar. Während sie sich scheinbar mechanisch zum Rhythmus der Musik bewegen, werden sie von den männlichen Gästen lautstark angefeuert.
Die Tänzerinnen brechen aus ihrer Welt ausDarauf brechen sie mit ihrem bisherigen Leben und machen sich mit ihren Sportwagen davon, um sich zu amüsieren. Sie haben genug von der Unterdrückung und wollen fortan “Alles! Oder wenigstens, soviel ich kriegen kann”, wie Varla in einer Szene des Films sagt. Nachdem sich die drei mit einem Autorennen in der Wüste die Zeit vertrieben haben, bekommen sie überraschenden Besuch von dem jungen Pärchen Tommy (Ray Barlow) und Linda (Susan Bernard). Tommy will mit seinem Sportwagen seine eigene Bestzeit auf dem Wüstenparcours verbessern.
Nachdem sich die fünf erst scheinbar nett unterhalten, wird der Ton schärfer und Varla fordert den “All American Boy”, wie sie ihn nennt, zu einem Rennen gegen sich und die anderen Mädchen heraus. Er stimmt widerwilig zu. Das Rennen ist recht ausgeglichen, bis Varla die Spur schneidet und Tommy zu einem riskanten Ausweichmanöver zwingt. Linda ist völlig entsetzt und will zu ihrem Freund laufen, um nach ihm zu sehen, doch Billie und Rosie hindern sie daran.
Ein erster MordVon nun an eskaliert die Situation. Varla und Tommy beginnen sich wild zu prügeln. Am Ende dieser Schlägerei hat Varla ihren Kontrahenten überwältigt und bricht ihm wie im Rausch mit bloßen Händen das Genick. Linda fällt geschockt in Ohnmacht. Als sie wieder zu sich kommt, findet sie sich gefesselt in Varlas Wagen wieder.
Die drei ziehen sich schließlich mit ihrer Geisel auf die abgelegene Farm eines alten Mannes (Stuart Lancaster) zurück. Der lebt nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt zurückgezogen mit seinen beiden Söhnen The Vegetable (Dennis Busch) und Kirk (Paul Trinka) in der Einöde und harrt der Dinge, die da kommen. Obwohl er ahnt, dass die vier Frauen nichts Gutes im Schilde führen, fordert er sie auf zu bleiben, da er offensichtlich eine Schwäche für die junge, unschuldige Linda hat.
Varla und die anderen beiden fühlen sich sicher auf der Ranch und vermuten, dass noch einiges an Geld bei dem Alten zu holen sein könnte. Außerdem findet Billie ganz offensichtlich großen Gefallen am muskulösen The Vegetable, während sich Varla für Kirk interessiert. So beginnen die drei Tänzerinnen immer mehr die eigenen Interessen zu verfolgen. Linda nutzt die Unachtsamkeiten zu Fluchtversuchen, scheint aber einfach nicht entkommen zu können.
Das Happy EndDie Lage eskaliert, als Billie und Varla – die sich immer wieder zoffen – sich völlig überwerfen, weil Linda Billie mal wieder entwischt ist und Billie aussteigen will. Varla tötet sie, indem sie ihr ein Messer in den Rücken wirft: Der Beginn eines beispiellosen Gemetzels, bei dem am Ende Kirk überlebt, weil ihm die unschuldige Linda zur Hilfe eilt, als das Monster Varla auch ihn beinahe getötet hätte.
Weiterführende InformationenWissenswertes
Faster Pussycat! Kill! Kill! wurde häufig zitiert. Unter anderem bei einer Itchy and Scratchy von Die Simpsons, die den Namen “Foster Pussycat! Kill! Kill! trug, im Spice Girls Video Say you´ll be there und im Video zum Song All These Things That I’ve Done von The Killers.
Trash-Altmeister John Waters (Cry-Baby, Pink Flamingos, Hairspray,...) erklärte Faster Pussycat! Kill! Kill! zu seinem Lieblingsfilm.
Regisseur Quentin Tarantino soll Entertainment Weekly erzählt haben, dass Tura Satana seine “all-time would-be favorite actress” sei.
Der Film wurde erst einige Zeit nach seiner Veröffentlichung zum Kultfilm, der auf Arthouse- und Filmfestivals gezeigt wurde.
Weitere Informationen im Internet
Die Review Faster, Pussycat! Kill! Kill! von Chris Hicks auf deseretnews.com (engl.)
Die Review Faster, Pussycat! Kill! Kill! von Rumsey Taylor auf notcoming.com (engl.)
Interview mit Hauptdarstellerin Tura Satana auf d-filed.com
Diverse Infos auf der Fanpage www.fasterpussycatkillkill.cjb.net
Quellen
Faster, Pussycat! Kill! Kill! auf Rottentomatoes.com
Faster, Pussycat! Kill! Kill! auf www.xenon-kino.de
Faster, Pussycat! Kill! Kill! bei www.dieterwunderlich.de
Cast & Crew
-
Russ Meyer
-
Tura Satana
-
Haji
-
Lori Williams
-
Sue Bernard
-
Stuart Lancaster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alter Mann
-
Paul Trinka
Regie
Schauspieler
-
John Furlong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Narrator
-
Russ Meyer
-
Jack Moran
- Genre
- Schwarze Komödie, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
- Ort
- Wüste, Zug
- Handlung
- Alter Mann, Amoklauf, Autounfall, Bauernhof, Diskothek, Drogen, Entführung, Erotik, Eskalation von Gewalt, Geistige Zurückgebliebenheit, Geld, Geldgier, Gewalt, Gogo-Tänzer, Große Brüste, Karate, Kultfilm, Lesbe, Mord, Mord an Familie, Mörder, Nymphomanin, Nymphomanin, Psychopath, Rollstuhlfahrer, Sportwagen, Stripper, Tankstelle, Trauma, Töten, Vater-Sohn-Beziehung, Versicherung
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Drehbuch
Filmdetails Die Satansweiber von Tittfield
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Trailer zum Film Die Satansweiber von Tittfield

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Kritiken (1) — Film: Die Satansweiber von Tittfield
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die gewollt schmutzig-verruchte Erwachsenenfilm-Machart entfaltet, zumindest aus heutiger Sicht, einen ungeheuren Charme und macht einfach Spaß. Da es in diesem Exploitationfilm keineswegs die Frauen sind, die ausgebeutet werden (diese sind in Anbetracht des Erscheinungsjahrs geradezu bahnbrechend stark und selbstbewusst dargestellt) gibt es hier nichts zu meckern, höchstens zu schmunzeln. Die drei feschen Hauptdarstellerinnen tragen ihre bemüht coolen Texte mehr vor als sie zu schauspielern und ihre knappen Outfits erledigen den Rest. Sobald man sich an diesen Standard gewöhnt hat, steht dem trashigen Filmvergnügen nichts mehr im Wege. [...]
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Kommentare (12) — Film: Die Satansweiber von Tittfield
Kommentar schreibenSpielberg_Fan 2011/08/29 17:42:56
Kommentar löschenRuss Meyer's Meisterwerk! „Faster, Pussycat! Kill! Kill!“ ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Exploitation -Tornado der ein wichtiger Vertreter der Wild Side of Cinema – Ära ist. Unübersehbar seiner Zeit voraus und auf seine Weise doch irgendwie krass. Der Film ist also nicht nur ein optischer Leckerbissen, der gekonnt die Waffen einer Frau in Szene setzt. Obendrauf gibt es noch einen verdammt lässigen Titel-Song.
So soll Exploitation-Kino sein!!!
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Filmkenner77 2011/08/29 18:56:20
Antwort löschenKann mich nur anschließen. Vielleicht der beste Film des guten alten Russ.
The MovieBrothers 2011/08/18 12:08:28
Kommentar löschen"Seid ihr Nudisten oder ist euch bloss die Garderobe ausgegangen?"
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Begbie 2011/06/29 01:46:32
Kommentar löschenWas für ein Spaß!!! Hab den Film im Open-Air Kino geschaut und die Menge hat gejohlt. Vor allem der Anfang ist einfach genial, man denkt sich immer wieder "das kann der doch nun nicht ernst meinen". Man merkt vor allem, dass der Film seiner Zeit eigentlich weit voraus ist und an sich kein Anti-Frauen Film ist (im Gegenteil, hier dürfen auch mal die Frauen (und das 1965) das Zepter übernehmen). Auf jeden Fall Trash at its best- am besten in ner Gruppe anschauen..
Und sollte Tarantino wirklich ein Remake planen - ich freue mich drauf kann mir aber nicht vorstellen, dass es noch trashiger geht...
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northernwinds 2011/03/21 07:52:28
Kommentar löschenEin wirklich doofer (dt.) Titel auf den man nun wirklich nur noch durch Zufall hier stoßen kann... Ansonsten doch aber ein schillerndes Beispiel für Meyers Trash-Kino, schön schön. Starke Titelmusik (die wie ich annehme von Kameramann und Schnittassi kommt, oder so, oder hatte Meyer genug Geld für ne richtige Band? Ich muss das mal googeln...).
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Filmkenner77 2010/09/11 15:08:33
Kommentar löschenEin Klassiker von Russ Meyer und vielleicht sein bester Film.
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Xebeche 2009/12/10 20:29:04
Kommentar löschenRuss Meyers B-Movies wissen durch ihren hohen Trash-Faktor (und große Oberweiten, machen wir uns nichts vor) durchaus zu unterhalten - Männer sicher mehr als Frauen. Wurden auch schon vom Kultursender ARTE gezeigt.
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MelleBoo 2010/09/03 01:34:05
Antwort löschenOh ich habe mich auch gefreut als ich eines Nachts Frauen sah, die sich im Dreck wälzten und mit heißen Schlitten durch die Wüste heizten. Danke ARTE!
Rocky22 2009/08/22 01:43:28
Kommentar löschenDer Film war seiner damalige Zeit schon weit voraus was das Bild auf Frauen betrifft, die wahren hier noch schräger drauf als die Männer.
Im Gegensatz zu der so oft gezeigte Sicht in denen die Frauen noch nicht einmal den Gang fanden, geschweige denn, den Männern mindesten in Sprüche und Härte gleich auf lagen.
Was genau hier das besondere an der Art der Karaktere war, schlampige Weiber ohne Skrupel treffen auf hinter belichteten He-Man’s und perversen Krüppel.
Soviel zum Thema B-Movies Bzw. Trash Movies und ihr Ruf...
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mister mo 2009/05/31 14:05:41
Kommentar löschenYeah, Faster Pussycat Kill! Kill! - ein wahres Filmdenkmal! Aber bitte nur auf englisch - der blödsinnige Verleihtitel deutet schon an, wie sehr die deutsche Synchronisation Russ Meyers hübschen Film verstümmelt! Ach, und nicht zu vergessen, der großartige Titelsong von den Bostweeds - für mich einer der besten (und wirkungsvollsten) Filmsongs überhaupt! Sowas gibt es heute gar nicht mehr...
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christof.s 2009/01/14 18:41:47
Kommentar löschenDer visuelle Stil ist alles, die Story simpel, die Frauen stark. So ist es ja dann auch bei Tarantino, nur dass da das Auto noch mehr selbst zu Waffe wird, als das hier der Fall ist, obwohl auch das schon vorkommt. Insgesamt zwar cool und ganz eigen, vielleicht auch irgendwie symptomatisch für die Zeit, aber insgesamt auch etwas nichtssagend.
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PrettyPenny 2008/09/20 17:46:34
Kommentar löschenSuper Film, in schwarz-weiß und im Originalton einfach ein Klassiker!
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Chase82 2008/04/14 14:13:58
Kommentar löschenIst zwar schon was älter (sw), kann man sich aber trotzdem ansehen. Bin mal auf das Remake von Tarentino gespannt.
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TobiasSD 2007/07/19 18:01:54
Kommentar löschenWow. Kannte den (schlechten) deutschen Titel bisher überhaupt nicht. Der Originaltitel klingt dann doch besser. Aber egal. Der Film lebt nicht wirklich von seinen Dialogen, sondern vielmehr von den prall gefüllten Ballons, die die weiblichen Hauptfiguren mit sich herumtragen...
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