Die Silicon Valley Story

Pirates of Silicon Valley (1999), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Drama

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- Kritiker
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6.8 Community
199 Bewertungen
6 Kommentare
Die Silicon Valley Story - Bild 6477356
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von Martyn Burke, mit Anthony Michael Hall und Noah Wyle

Sie machten die unbegrenzten Möglichkeiten der Computertechnik für Millionen Menschen nutzbar. Sie veränderten unseren Alltag bis ins kleinste Detail. Sie waren die Väter der digitalen Revolution, die die Welt in wenigen Jahren gründlicher auf den Kopf stellte, als alle technischen Errungenschaften der Geschichte: Mitte der siebziger Jahre baute Steven Jobs den ersten Apple Computer und Bill Gates gründete Microsoft und wurde so zum reichsten Mann aller Zeiten. Dieser Film erzählt ihre Geschichte!


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Die Silicon Valley Story

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Diggsagg

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach langer Zeit habe ich mir den Film mal wieder angeschaut und kann dem Streifen nach wie vor ein "ganz okay" attestieren, technikaffine Zuschauer dürften sogar noch ein bisschen mehr Spaß daran haben.

Da ich mich zu letzteren zähle und mich schon etwas eingehender mit dem Thema beschäftigt habe, ist "Die Silicon Valley Story" für mich wohl interessanter, als es für so manch anderen der Fall sein dürfte. Womit wir beim ersten Thema wären, dem Drehbuch.

Wenn man sich ein bisschen mit dem Silicon Valley und speziell mit der Thematik "Gates/Jobs" auseinandergesetzt hat, dann dürfte man schnell feststellen, dass der Spielfilm sehr "komprimiert" daherkommt. Das Drehbuch schwächelt in der Hinsicht, dass es viele Geschehnisse zwar thematisiert, aber entweder nicht so weit beleuchtet, dass man sie (als Nicht-Technik-Freak) großartig nachvollziehen könnte, oder aber zugunsten des Unterhaltungsfaktors so "dreht", dass die wahren Hintergründe einfach verschwiegen werden.

Beispielsweise wird im Film der Zwist zwischen dem Lisa- und dem Macintosh-Team nur in der Hinsicht dargestellt, dass Jobs das Konkurrenz-Denken innerhalb der Firma fördern wollte. In Wahrheit war es allerdings so, dass der Apple-Gründer wegen seiner Kontrollsucht aus dem Lisa-Team gedrängt wurde, um sich anschließend ins Macintosh-Team zu "mogeln". Ein sehr prägendes Ereignis, das aber in der Verfilmung leider nicht genauer beleuchtet wird.

Ganz gut gelungen hingegen ist wohl die Charakterzeichnung von Steve Jobs. So wie ihn Noah Wyle darstellt, soll er angeblich auch im wahren Leben gewesen sein. Bei der Figur des Bill Gates bin ich mir allerdings nicht so sicher, ob er dem wirklichen Charakter tatsächlich entspricht. Meiner Ansicht nach, wird er eine Spur zu unsympathisch gezeichnet, die anderen Figuren hingegen scheinen recht nah an der Realität zu sein, wobei ich mir für Steve Wozniak einen eher "stämmigeren" Mimen gewünscht hätte, als es bei Joey Slotnick der Fall ist. Den Schauspielern kann man jedenfalls eine solide Leistung attestieren.

Auch wenn der ganze Streifen schon ein bisschen auf komprimierte "Hollywood-Unterhaltung" zurechtgestutzt wurde, würde ich ihn denjenigen, die mit der Technik-Welt nur wenig am Hut haben, nur bedingt empfehlen. Zwar hat man es mit einem abendfüllenden Spielfim mit interessanter Story zu tun, lässt es aber an der nötigen Tiefe und detailreicherem Informationsgehalt missen, sodass einiges unklar und nicht wirklich nachvollziehbar bleibt.

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I_have_seen

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Bewertung6.0Ganz gut

Off header:
Ihr Gespür, ihre Ideen und ihre Beharrlichkeit haben in unsere Lebensführung auf eine einmalige, radikale und auf globale Dimension (mental & real) 'verändert' und zwar mit einer nachhaltigen Auswirkung wie "vergleichsweise" die Einführung des Rades, des Schiffes, der Dampfmaschine (hinsichtlich der industriellen Produktion & und des Transportes), die Telegraphie, des Fernsehers und die des genormten Containers unsere Alltagswelt "veränderten". Der gebührende Ruhm und ein entsprechendes (mentales) Denkmal existiert -wie ich finde- bisher nicht. Der "Film" könnte darauf aufmerksam gemacht haben.

Wie man die beiden wahrnimmt ist eine "induviduelle Spitzfindigkeit (bzw. Nebensächlichkeit)" ... allerdings finde ich das die Krux "viel Ehr viel Feind" durch Gates und Jobs beispielhaft nachvollziebar wird.

Zum Film:
Ich bin kein PC-Freak dafür aber neugierig und ich muss leider sagen, dass die Erwartung meiner neugier sich nicht ganz erfüllt wurde.

Den Film kann man dennoch (nebenbei) ansehen. Ich finde man erfährt relativ gleichwertig etwas über den Zeitgeist, die beiden und deren (Auseinander-)Entwicklung. In der Folge hat der Film wenig "Tiefgang" und er ist auch nicht gerade "fesselnd", dafür ist er zu weilen ganz amüsant (-und vermutlich- etwas Zugespitzt). Schlussendlich muss man aber konstatieren, dass der Film insgesamt wenig realistisch anmutet und ich finde das recht schwer zu trennen war, was inhaltlich tatsächlich stimmte.

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swissroland

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Bewertung6.5Ganz gut

kein schlechter film über den tyrann (gott), der überteuerten geräte in billigländern zu schrecklichen arbeitsbedingungen zusammenbauen lies. Ich werde auch nie verstehen wie man so einen "menschen" anbeten kann! Aber das is ein anderes thema ;)

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swissroland

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was gehört hier ned hin? Die wahrheit!


Brokoli1

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Dann darfst du garnichts mehr kaufen.


Brokoli1

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich als Computerfreak bin ja für alles,was damit zu tun hat. Daher "musste" ich den Film sehen,schließlich geht es hier um Geschichte und Genies!

Nunja, aber so gut war er dann doch nicht.

Die Schauspieler sehen Bill Und Steve(R.I.P.) etwas ähnlich. Am besten ist ja Ballmer gelungen. Das sah man auf anhieb.

Sie Story hat einige Fehler und einiges wurde auf die "leichte Schulter" genommen.

Aber am schlimmsten fand ich,dass Steve und Balmer als teilweise Idioten oder Psychopaten mit großem tick dargestellt wurden(Drogenkonsum, Umgang mit Mitarbeiter, Rennen mit Bulldozern). Das war mir doch irgendwie befremdlich und fern von der realität. Hätte man besser machen können!

Aber zum Anschauen und zum dazulernen ok.

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Ansi

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Bewertung7.0Sehenswert

"Die Silicon Valley Story" bietet einen interessanten und umfassenden Einblick in die Entstehungsgeschichten von Apple Inc. und Microsoft bis in die Mitte der neunziger Jahre. Der biografische Film zeigt, wie aus Partnern erbitterte Feinde und aus Garagenfirmen unfassbar erfolgreiche milliardenschwere Mediengiganten wurden. Der Streifen schafft dies auf einem so unterhaltsamen und überraschend bildlich wie kreativen Niveau, dass nicht nur Computernerds und Informatikstudenten Interesse am Film selbst und seiner Materie finden werden.

Als TNT-Fernsehfilm produziert, wächst dieser technisch selten über sich hinaus, allerdings darf insbesondere die durchaus kritische Sichtweise honoriert werden, wobei teilweise ein gewisser komödiantischer Ansatz an Echtheit mancher Geschehnisse zweifeln lässt.

Noah Wyle ("Emergency Room - Die Notaufnahme") trifft die Figur des Steve Jobs sehr überzeugend, Anthony Michael Hall ("Dead Zone") spielt Bill Gates hingegen wohl fast zu kantig und unsymphatisch. Gut gelungen sind außerdem die Darstellungen von Steve Wozniak (Joey Slotnick) und Steve "Developers" Ballmer.

Insgesamt gesehen liefert Regisseur Martyn Burke mit "Die Silicon Valley Story" einen thematisch recht interessanten Film ab, welcher auch, aufgrund seiner lockeren und teils kreativen Machart, weniger technikinteressierte und -affine Zuschauer ansprechen dürfte.

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Schon gewusst: Auf der anerkannten Forbes-Liste "The World's Billionaires" steht Bill Gates nur noch an zweiter Stelle, aber auch Steve Jobs war zu Lebzeiten als geschätzter Multimilliardär an 136. Stelle zu finden.
Im Jahr 1986 gründete Steve Jobs die umtriebige Animationsschmiede Pixar, welche er zwanzig Jahre später für geschätzte sieben Milliarden Dollar an den Disney Konzern verkaufte.
Seit Jobs Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 steigerten sich der Gewinn, Aktienkurs, Unternehmenswert und die Barreserven in fast beispielloser Geschwindigkeit und Verlässlichkeit.
Microsofts Betriebssysteme arbeiten auf gut 90% aller PCs, Mac OS erreicht immerhin einen Marktanteil von mehr als 5 Prozent weltweit.
Im Jahr 2004 erkrankte Steve Jobs an Bauchspeicheldrüsenkrebs, im Jahr 2009 wurde ihm eine neue Leber transplantiert, infolgedessen musste er sich einige Zeit aus dem Tagesgeschäft von Apple zurückziehen. Nach weiteren gesundheitlichen Rückschritten und seinem endgültigen Rückzug aus dem Tagesgeschäft erlag Steve Jobs am 5. Oktober 2011 seiner bereits lang andauernden Krebserkrankung.

Spaß: *
Action:
Spannung:
Gefühl:
Anspruch: *
Kreativität: *

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Fatzenbolt

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film gibt einen schönen Einblick in den Zeitgeist der Computerdämmerung. Und das obwohl die Story oft mehr als Komödie rüber kommt und sich die künstlerische Freiheit regelrecht schmecken lässt. Für Informatiker aber definitiv Pflichtstoff ;)

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