Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau
Easy Virtue (2008), GB Laufzeit 97 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 24.06.2010
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257 Bewertungen
22 Kommentare
Keine
von Stephan Elliott, mit Jessica Biel und Ben Barnes
Larita (Jessica Biel), eine amerikanische Witwe und erfolgreiche Rennfahrerin, trifft in Monaco den jungen John Whittaker (Ben Barnes). Sie heiraten und besuchen seine Eltern auf den Land. Seine Mutter Veronica (Kristin Scott Thomas) steht seiner Braut von vornherein ablehnend gegenüber und tut alles um Larita unglücklich zu machen, während sie die Zeit auf dem Land für John so angenehm wie möglich gestaltet, in der Hoffnung, er würde sich entscheiden, dort zu bleiben. Als Larita bemerkt, dass John tatsächlich keine Anstalten macht, das Anwesen der Eltern zu verlassen, beginnt sie, an der Ehe zu zweifeln.
(Quelle: OMDB)
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Romanze, Romantische Komödie
- Zeit
- 1920er Jahre
- Ort
- England, Südfrankreich
- Handlung
- Amerikaner im Ausland, Anwesen, Binationale Partnerschaft, Bruder-Schwester Beziehung, Dominante Mutter, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann, Ehepaar, Hochzeit, Manipulation, Motorrad, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Rennfahrer, Schwiegereltern, Starke Frau, US-Amerikaner, Verlieben
- Stimmung
- Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
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- Easy Virtue: film-zeit.de
- Easy Virtue: critic.de





















Kritiken (6) — Film: Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Mit viel Tempo und Witz arrangiert Elliott einen Film, der es verdient hat, in die Kategorie: Sehr sehenswert aufgenommen zu werden. Die leichtfüßige Inszenierung mit viel Verve für Theaterdramaturgie, ist auch dem bestens aufgelegten Ensemble zuzuschreiben [...]
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn steifer, britischer Adel auf unbedarfte, amerikanische Lebensfreude trifft, ist für reichlich Konfliktpotenzial gesorgt. Zumal zu Beginn der 1930er Jahre, als die Verachtung von allem Amerikanischen in den besseren Kreisen Großbritanniens noch um einiges ausgeprägter war als heute. Diese bittere Erfahrung muss auch John Whittaker (Ben Barnes) machen, als er zum Stammsitz seiner Familie in die englische Provinz zurückkehrt. An seiner Seite seine frisch angetraute Frau Larita (Jessica Biel). Die beiden haben sich in Paris kennen gelernt und John hat sich Hals über Kopf in die attraktive und lebenslustige Larita verliebt. Dummerweise nur ist Larita Amerikanerin, sodass Johns Familie ihr von vornherein mit einer ordentlichen Portion Misstrauen und Argwohn begegnet. Allen voran Johns Mutter (Kristin Scott Thomas), aber auch seine beiden Schwestern Furber (Kris Marshall) und Hilda (Kimberly Nixon) stehen ihrer Mutter in nichts nach. Lediglich Johns Vater (Colin Firth), der sich eigenbrötlerisch aus allen Familienangelegenheiten heraushält, es sei denn, es wird irgendwo Alkohol gereicht, begegnet Larita mit unvoreingenommener Offenheit.
Eine erstaunlich prominente Besetzung konnte der australische Regisseur Stephan Elliott, der mit „Priscilla – Königin der Wüste“ bereits eine Komödie mit nachhaltigem Kultpotenzial abgeliefert hat, vor seiner Kamera zusammentrommeln. Kristin Scott Thomas hat dabei als intrigante Schwiegermutter sichtlich den meisten Spaß an ihrer Rolle. Aber auch ein als zurückgezogen lebender Hausherr gegen seinen Typ besetzter Colin Firth und Jessica Biel in der Rolle des Opfers, das sich durchaus zu wehren weiß, zeigen sich äußerst spielfreudig.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschen"Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau" (...) wird vom Australier Stephan Elliot geistreich und glanzvoll giftig in Szene gesetzt. Auch wenn es von Klischees nur so wimmelt, da fliegen die verbalen Fetzen (...).
Zwischen "Roaring Twenties" und "Swinging Thirties" des vergangenen Jahrhunderts ist diese bissige romantische Komödie mit Tiefgang angesiedelt, die nicht eine Sekunde verstaubt daherkommt. In ihrer Revolte gegen Spießertum strahlt der Film Zeitlosigkeit aus und schlägt mit Evergreens und der "altmodischen" Arrangierung moderner Hits den Bogen zur Gegenwart. "Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau" erinnert mit seiner gelungenen Ensembleleistung an ein Theaterstück und ist dennoch bestes Unterhaltungskino.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenElliotts wiedererlangter Spaß am Inszenieren ist dem Film mit seinem schwungvollen Tempo und den visuell ambitionierten Übergängen tatsächlich anzumerken – allerdings schießt der Regisseur dabei häufig übers Ziel hinaus. Die vielen Schnitte lassen die für einen Stoff wie Easy Virtue so zentrale Interaktion zwischen den Darstellern nie wirklich zustande kommen, und so unterwandert die betont filmische Umsetzung letztlich den Ensemblecharakter des Theaterstücks.
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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenÖde schleppt sich der Zickenkrieg zwischen Larita und der argwöhnischen Schwiegermama (Kristin Scott Thomas) mit einigen Lachern und – das Highlight – einem souverän agierenden Colin Firth als sarkastischem Familienvater bis zum offenen Ende dahin, das man irgendwann auch flehend herbeisehnt. Dann doch lieber weniger Cultureclash und noch einmal „Meine Braut, ihr Vater und ich“ schauen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDass „Easy Virtue“ auf einem Theaterstück von Noel Coward basiert, ist dem klamaukigen Streifen in so gut wie jeder Einstellung anzumerken. Fern des gepriesenen britischen Humors und des dazugehörigen Understatements, wird der gesamte Cast wie ein Haufen aufgeschreckter Hühner in die Landadel-Kulissen platziert. Es folgen ein Zickenkrieg und ein kaum revolutionärer Kulturkampf zwischen spröden Engländern und frech-freizügigen Amerikanern sowie weit gereisten und weisen Kriegsveteranen - lauter Mätzchen, musikalisch von der Knoff-Hoff-Show-Hauskapelle untermalt. Stephan Elliotts „Easy Virtue“ will ein entzückendes Gesellschaftsstück sein, entpuppt sich alsbald aber als zotiges Vaudeville und prätentiöses Ausstattungskino voller Plattitüden.
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harperpitt Tue, 27 Jul 2010 23:17:12 -0000
Antwort löschenGo read Noel Coward.
Kommentare (16) — Film: Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau
oktoberskind Thu, 24 Jan 2013 13:51:30 -0000
Kommentar löschenDie Gründe, dass dieser Film von mir als ein Favorit betitelt wird, sind sehr persönlicher Natur. Aufgrund eigener Erfahrung mit Schwiegermüttern und anderer Parallelen ist die Identifikation mit Larita mehr oder weniger ein Selbstläufer. Da gebe ich mir auch keine Mühe mich in die anderen Charaktere hineinzuversetzen, sondern genieße die Genugtuung in vollen Zügen. Wer die Situation kennt und sich selbst schon immer wünschte ein bisschen besser gegen solche Gestalten zu behaupten, der wird hier auf seine vollen Kosten kommen.
Bissig.
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totox Mon, 15 Oct 2012 11:13:37 -0000
Kommentar löschenAnderthalb Stunden Klatsch und Tratsch. Unsympathische Zicken versuchen, einander mit Spitzfindigkeiten in der Konversation zu übertrumpfen und sich gegenseitig auszumanövrieren.
Am unsympathischsten ist dabei die naserümpfend moralisierende, affektierte Hauptheldin, die doch eigentlich die Überlegenheit der "modernen" städtischen, emanzipierten Frau gegenüber dem karikaturhaft dargestellten "rückständigen" Leben der ländlichen Adelsfamilie verkörpern soll. Aber nur weil man das Landleben hasst, sich modisch kleidet, sexuell freizügiger ist und sich schwärmerisch mit den Dienstleuten solidarisiert, ist man nicht automatisch ein besserer Mensch.
Auf der Plus-Seite: hochwertige Produktion und gute Schauspieler
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8martin Sun, 23 Sep 2012 16:43:12 -0000
Kommentar löschenAuch wenn der Film inhaltlich von der literarischen Vorlage abweicht, so hat er doch die geistreichen Dialoge weitgehend übernommen. Die hatte der Meister der Gesellschaftskomödie Noel Coward vorgefertigt. Es gibt Einblicke in die menschliche Befindlichkeit, begleitet von Lerneffekten bei einigen Betroffenen. Und bei aller Kontenance schwingt am Ende ein erster Ton mit und fügt Qualität hinzu. Die Komik lebt von Gegensatz der Neuen Welt zum Alten Europa, wo dem verarmten Adel, nur sein guter Name, die Etikette und sein bornierter Stolz bleiben. Ambiente und Umgangsformen sind very British, inklusive Fuchsjagd.
Die angeheiratet Larita (Jessica Biel), eine rennfahrende Amerikanerin muss sich zwischen den Schwiegereltern bewähren. Mutter Veronica (Kristin Scott Thomas) glänzt als spießige, unbelehrbare, ultrakonservative Zicke, deren spitze Zunge eine Mischung aus Rasierklinge und Florett ist. Ganz im Gegenteil zu ihrem Mann Major Jim Whittaker (Colin Firth), ein traumatisierter Kriegsveteran. Er ist noch der sympathischste aus der ganzen Truppe und wird dafür am Ende belohnt. Larita ist eine Frau mit Vergangenheit, die sie einholt. Differenzen über Kunst und Scham über eine Cancan-Darbietung tun ein Übriges, um das längst überfällige Auseinanderbrechen der Familie Whittaker zu beschleunigen. Und so ist es leicht - wenn überhaupt - nur mit Mut und Verstand, tugendhaft zu sein. Konventionell inszeniert, überzeugen vor allem Darsteller und Ausstattung.
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namow Wed, 14 Dec 2011 07:52:07 -0000
Kommentar löschenEine ernste Komödie, würde ich sagen. Jessica Biel hat mich positiv überrascht, Colin Firth nicht enttäuscht (ziemlich grandios, wie so oft), Kristin Scott Thomas war einfach Klasse als verzweifelte (böse) Schwiegermutter, Ben Barnes überzeugte als zu junger Ehemann der zum Ende doch noch erwachsen zu werden scheint und auch alle Anderen füllten ihre Rollen überaus gut.
Die Musik und die Bilder sind so toll und das bei einer Komödie. Dann kam der Tango, das war keine Komödie sondern wirklich ein Augenschmaus, egal ob die Mimik, die Tanzschritte oder die Körperbewegung, es war ca. 1,5 Minuten perfekt. Der Genuss, die Erleichterung und die Lust sprangen förmlich aus dem Film...Bravo!!!
Und am Ende...kein überflüssiger Kuss...Danke.
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moviereporter Sat, 02 Apr 2011 20:36:25 -0000
Kommentar löschen'Easy Virtue' -ein heiterer Film mit etwas ernsterem Grundtenor unterhält 90 Minuten lang auf gutem Niveau. Die ganz großen Schenkelklopfer bleiben aber aus um ihn als 'Komödie' zu bezeichnen, dazu fehlt es auch ein wenig am richtigen Timing und das letzte Drittel ist ein weing zu schwer präsentiert.
Die Schauspieler sind alle perfekt gecastet und wissen zu überzeugen. Was den Film aber in jedem Fall mehr als sehenswert macht ist die unglaublich virtuose Kamera von Martin Kenzie - solch feine Linse hab ich nicht mehr gesehen seit Roman Osin 'Stolz und Vorurteil' (2005) auf Zelluloid bannte - ganz große Klasse! Auch das Set-Design verdient höchstes Lob: so atmosphärisch und elegant wurden die 30er selten eingefangen!
Alles in allem ein ziemlich schöner Film.
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Kill_Diether Sat, 12 Mar 2011 15:49:05 -0000
Kommentar löschenVon A bis Z perfekt. Wie aus einem Guss wird die 1920er-Jahre-Atmosphäre samt Esprit vermittelt. Eingerahmt in großartig, mitreißend schöne Anfangs- und Schlussbilder. Bodenständig selbstbewusst werden messerscharfe Wortduelle smart ausgefochten. Und immer wieder dieser schwarze, hochklassig derbe Humor. Getragen und abgerundet wird die faszinierende Story durch eine Filmmusik, wie sie besser nicht sein könnte. Nur wenige Filme lassen einen staunend den Abspann genießen. "Easy Virtue" ist so einer.
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Claudia :) Wed, 19 Jan 2011 21:03:59 -0000
Kommentar löschenKristin Scott Thomas & Colin Firth machen jeden Film besser.
Gute Umsetzung der alten Böse-Schwiegermutter-Idee.. auf die Dauer aber doch zu träge.
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patcharisma Sun, 23 Jan 2011 00:14:52 -0000
Antwort löschenVon wegen!
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Kill_Diether Sat, 12 Mar 2011 15:53:29 -0000
Antwort löschen@patcharisma Wie es Altersfreigaben für Filme gibt, müsste bei "Easy Virtue" das Prädikat "Nur für Erwachsene" vermerkt sein ;-)
patcharisma Sat, 12 Mar 2011 15:55:35 -0000
Antwort löschenHaha! How groovy! xD
patcharisma Sat, 15 Jan 2011 21:53:26 -0000
Kommentar löschenWas für ein grandioses (Schmieren-)Theater voller unglaublichen Zoten, Pointen und Weisheiten. Beinahe jeder Satz dieser wundervollen Britness hat einen gewieften Hint zur (Literatur-)Geschichte im Köcher liegen und jeder Dialog ist so unglaublich geschliffen, das man einfach nur noch staunen kann (die Schnell-Repeat-Taste Ihres DVD-Players hat hier wiedermal was zu tun). Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass man diesen (Kulturen-Clash-)Film nur in Original-English anschauen darf, alles andere wäre Perlen vor die Säue geworfen. Überhaupt finden alle möglichen Kunsterzeugnisse immer wieder Einhalt als Referenzen der Late-Twenties (deren ungestüme Frivolität dem biederen England grösstenteils vorenthalten wurde), von Picasso über D.H. Lawrence's "pornographischen" Roman 'Lady Chatterly' bis hin zu Cole Porter's Ultra-Song 'Let's misbehave' und allerlei damaligen neuen Tanzarten von CanCan bis Tango ("From the bordellos of Buenos Aires to the hippodrome of London!" xD). Sogar der Opium-Konsum der Kriegs-Veteranen wird als Flash schnell hereingebeamt - gross!
Das Schauspielteam - jeder in seiner Andersartigkeit - ist so toll aufeinander abgestimmt, dass man beinahe das Gefühl bekommt, sie hätten nie was anderes gemacht als diese komödiantische Noblesse-Geschichte voller Intrigen, eleganten Keilereien, plötzlichem dramatischem Tiefgang und etwas Melancholie. Jessica Biel stehen solche Rollen vergangener Zeiten einfach grossartig, das fiel mir schon im tollen "Illusionist" (2006, mit Edward Norton) auf, damit hat sie wohl wieder den gleichaltrigen Kolleginnen gezeigt, wer die Meisterin ihrer Generation ist. Bald sieht man sie übrigens als Antonio Vivaldi's Konkubine - Harch, wie ich mich darauf freue! Kirstin Scott-Thomas (in der Tradition einer Maggie Smith) und Colin Firth als vergrämter und sarkastischer Aussenseiter kann man in ihrer Genialität eh nicht aufhören zu loben, das führt ja nirgendswo hin. Die wundervolle Ausstattung und die geniale Kamera ist gespickt mit Details und Feinheiten, z.B. diese wiederkehrenden Spiegelbilder in den Kleinstgegenständen - was für ein toller Repetiv-Einfall!
Die Story, ein Füllhorn voller unglaublichen kleinen Einfällen, ist im Ganzen bewusst schlicht gehalten und findet darum den Weg auch direkt ins Herz - es rührt sich eben einfach besser auf die kleine und feine Art.
Fazit: Wer auf Konsorten wie James Ivory, Jane Austen, E.M. Forster, die Brontë-Schwestern etc. steht, darf sich auf keinen Fall das kongeniale und erfrischende "Easy Virtue" entgehen lassen, cause... "An amount of poison will be spread!"
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Frollein B Sun, 23 Jan 2011 00:37:41 -0000
Antwort löschenDieses Kommentar könnte den Film in meiner Erinnerung enorm positiv aufwerten. Wunderbar verfasst, wenn doch die Realität für mich etwas Anderes vorbehalten hatte.
patcharisma Sun, 23 Jan 2011 13:10:02 -0000
Antwort löschenHey, thank you! ;-)
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Kill_Diether Sat, 12 Mar 2011 15:12:58 -0000
Antwort löschen@patcharisma: absolutely right! Doch die Musik insgesamt muss unbedingt eine Extra-Erwähnung bekommen, oder? So reizend, so charmant, so lebendig. Ich sag' nur..."When the going gets tough...".
patcharisma Sat, 12 Mar 2011 15:27:40 -0000
Antwort löschen;-)
regiseurin Fri, 14 Jan 2011 17:19:42 -0000
Kommentar löschenHöchst eigenartig inszeniert und leider nicht so lustig wie ich gehofft hatte. Das Ende sehr, sehr vorhersehend!
Mittelmäßig auch wenn einige bekanntere Schauspieler agieren.
Offensichtliches B-Movie. Keine Spannung, Vorhersehbar und schwache Charaktere.
Fazit: Ganz gut
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hampelmampel Tue, 28 Dec 2010 16:45:22 -0000
Kommentar löschender alte vater von john ist die beste figur im film ^^
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Frollein B Fri, 10 Dec 2010 00:00:01 -0000
Kommentar löschenIch hatte einen gutinszenierten Film über den kauzigen Landadel mit britischen Humor erwartet, stattdessen bekam ich mittelmäßiges Schauspiel, gepaart mit übertriebenen und unpassenden Kameraeinstellungen/Kamerafahrten geboten. Der Humor wurde übertrieben dargestellt und war alles andere als lustig. Auch die musikalische Auswahl ging ab und an nach hinten los ( Sexbomb á la Tom Jones, schlecht eingesungen im Stile der Goldene Zwanziger). Zudem muss ich gestehen, dass ich es beachtlich finde Jessica Biel in solch einen Film besetzt zu haben. Enttäuscht hat sie mich nicht, wirkte aber trotzdem immer zu bemüht.
Insgesamt ist der Film ansehnlich, mehr aber auch nicht...schade.
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patcharisma Sat, 22 Jan 2011 21:54:42 -0000
Antwort löschenOkay! xD
Tuvok Thu, 04 Nov 2010 20:01:46 -0000
Kommentar löschenDie Roaring Twenties, an die kann ich mich noch erinnern, als ich um 10:20 aufs Klo ging, um 11:20 schlief, um 12:20 den Pizzadienst anrief, um 13:20 eine Flasche Verdauungs- Fernet Branca Trank, um 14:20 fast kotzen musste, um 15:20 meiner Freundin sagte, dass mit Sex nichts ist, denn mir ist schlecht, um 16:20 dann wieder gesundete, und um 17:20 mir einen Film anguckte, um 18:20 mich langweilte, um 19:20 das Kinoprogramm durchforstete und um 20:20 und 10 Minuten dann ins Kino ging, um 22:20 raus ging und mir war übel, um 23:20 war ich dann zu Hause, um 00:20 im Bett und kurz danach um 18:20 am nächsten Tag noch am Leben.
Da roart auch alles. Angefangen hat der Film nett, denn ein JON WITTAKER (Ben Barnes) hat sich in die hübsche Ami Braut LARITA (Jessica Biel) verliebt, die dieses Mal sehr hübsch aussieht, nicht wie in vielen anderen Filmen wo sie ne gewöhnliche Frau spielt, die nichts besonders darstellt und einfach nur nett ausseiht.
Jessica Biel aus dem A-Team Film, die hübsche da, mag die Mutter von JOHN nicht unbedingt, denn die ist streng und Kristin Scott THOMAS spielt sie. Die Mutter von John ich weiß jetzt nicht Ihren Vornamen, hat so was wie ein kleines Anti US Regiment aufgebaut. Ja sie mag LARITA nicht und lässt dass oft in einigen Aussagen und Gesten zeigen. Sie macht keinen Hehl daraus dass sie sich als Engländerin viel besser fühlt als ne Ami Braut die noch dazu für sie nicht intelligent ist.
Nun wer englische Filme liebt, wird den vielleicht auch mögen. Stephen Elliott aus dem Priscilla Film von 1994 hat da schon lange nichts mehr gemacht und nun eben eine Komödie, das was er halt am besten kann. Irgendwann kam dann der Moment wo sich die Mutter von JOHN dachte, he der muss ich es heim zahlen, die ist weder intelligent noch was Besonderes. Und das lässt sie auch an der Schwiegertochter aus. Die natürlich gar nicht amused ist und sich bei John beschwert. Und was man am Anfang im Film gar nicht glaubt, übrigens Colin Firth spielt den Vater von John, tritt ein, die Mutter scheint gegen die neue Konkurrentin zu gewinnen.
Der Film ist ja so dargestellt dass man meint, es ist eine Komödie, in Wirklichkeit aber mehr ein Drama, denn die Familie Whittaker ist nicht reich, gibt aber Reichtum vor, auch der kühle englische Witz ist nichts besonderes in dem Film, er ist einfach nur da, aber nicht sehr oft.
Was an dem Film gut war ist, Kristin Scott, die spielt die Mutter mit Hass auf die Tochter recht gut, überhaupt anfangs als sie ungläubig verkünden lässt dass Ihr Sohn die fette Schlampe aus Amerika geheiratet hat, O.K. sie sagt Flittchen. Nun sie spielt eine nette Rolle und auch wenn ich den Film nicht besonders mag, er ist mir zu langweilig, eher ein Frauenfilm, ist er doch nett, weil eine ganze Riege guter berühmter Schauspieler mitspielen.
Herrlich natürlich die alten Kostüme, nicht so gut die Musik, die war zwar 20 er Jahre und 30 er Jahre mäßig, aber sie hat wenig untermalt. Und von Larita die ja eigentlich Rennfahrerin ist, hat man wenig gesehen. Der Film beruht auf dem Theaterstück von Noel Coward, ob es aber besser war ist mir eigentlich egal. Der Film ist wie gesagt eher eine nette Video Komödie, statt für ein Kino am Abend um 7 €, das fand ich Verschwendung.
Egal, HILDA und MARION sind ja die Schwestern von John, die 2 sind anfangs ganz wild darauf Larita als Freundin zu gewinnen doch nach einiger Zeit hat Larita leider gegen die Schwiegermutter verloren, und kann eigentlich sich nur mehr bei JOHN beschweren, doch nicht so wie man es sich vorstellt, sondern eher so leichtfüßig, so als wäre es eh nicht wichtig. Dann wird sie noch ein bisschen zickig, der Film stellt dann LARITA dar als wäre sie die Ärmste des Landes, aber nicht so wie ich es mir vorstelle, da fehlt dem Film ein bisschen Stärke, dass man sich in die Rolle der Larita einfühlen kann.
Im Theaterstück ist ja Larita ne kleine Schlampe die niemanden mag, im Film ist sie eher ne schlagfertige Jessica Biel die einfach hübsch und Blond und so richtig 20 er Jahre mäßig, aber nicht so dass man sagt, man erinnert sich noch nach Tagen an sie. Ne nach dem Film habe ich nicht Mal gewusst um was es geht, aber so geht es mir bei jedem Frauenfilm.
Eine Szene war lustig, Larita ist ja Rennfahrerin, sie mag keine Fuchsjagd und muss natürlich teilnehmen an der Jagd, John zuliebe, und was macht sie? Sie fährt mit dem Auto den Pferden davon und ist viel schneller am Ziel als die anderen. Echt süß. Übrigens Hitchcock hat 1928 den Film schon Mal verfilmt, das Theaterstück ist schon alt, und er hat das als Melodram enden lassen ja Happy End gab es keines in dem Theaterstück und im alten Film, hier ist der Film eher als Unterhaltungsfilm gedacht.
Natürlich sind in dem Film einige Schwiegermutter Klischees da, die Alte Riege ist einfach am besten, die Jungen wirken eher blass, aber macht nichts, der Film ist trotzdem unterhaltsam, anfangs hat er ja jedem im Kino ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, aber nachher, irgendwie dachte ich mir nachher Na Ja mir fehlt was, ich stehe eher auf Filme die so unter die Gürtellinie gehen, vom Spaß her, oder so was wie „Kindsköpfe“ aber der hier ist nicht so ganz mein Ding.
Was natürlich nett ist, der Vater ist ein Kriegsveteran, Colin Fith spielt ihn er ist so richtig, ja leck mich, ich weiß alles, ich bleibe cool, was soll´s, ist alles O.K. Die anderen sind nett, ja aber wie gesagt nicht mein Fall. Ich hätte es lieber gesehen wenn Larita wirklich so tough gespielt hätte wie sie im Film ausgesehen hat, ja so mit Ihrem Kurhaarschnitt, Leichtigkeit und Emanzipation versprühend, aber da hat es doch ein bisschen gefehlt.
Die Mutter hat ein kleines Biest gespielt, das war nett, der Vater als Veteran ja der war glaubhaft, ja mir haben Butler gefehlt und eine Menge Schätze, Reichtum und Gold, irgendwie hätte ich gerne so was wie die BBC Filme gesehen die es Früher gab, diese ganzen Literaturverfilmungen.
Manchmal war der Film sarkastisch und nett gespielt und gemacht aber nicht immer, ja ein Frauen und Unterhaltungsfilm eben. Was der Film gut zeigt, ist eine Liebe am Anfang und ein kleiner Niedergang einer Familie, dafür war Larita immer die, was John am meisten geliebt hat, umgekehrt war es Glaube ich eher nur eine Schwärmerei. Jedenfalls bei Jessica Biel merkt man eines, sie ist mehr erwachsen als Ihr Schatz.
Ja eigentlich ein Frauenfilm der mich nicht so vom Hocker reißt aber trotzdem 55 von 100 verdient
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Marvin Marsh Wed, 18 Aug 2010 17:57:54 -0000
Kommentar löschenJessica Biel ist mit Abstand das Beste an diesem Film - und ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal ähnliches über die Dame sagen würde, doch so ist es. Großes Spiel ihrerseits.
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harperpitt Tue, 27 Jul 2010 23:15:31 -0000
Kommentar löschenGroßartiges Timing, tadelloses Spiel, jede Pointe sitzt! Wunderbar auch Kostüm und Makeup!
Noel Coward (The Master) wäre vielleicht zufrieden.
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Kris Mon, 05 Jul 2010 11:34:33 -0000
Kommentar löschenFlippig-moderne Amerikanerin trifft alteingesessenen, britischen Landadel. Glänzen dürfen Colin Firth als professioneller Zyniker und Kristin Scott Thomas als konservative Schwiegermutter-Hexe. Dabei herrschen wunderbar fieser Humor, eine Priese Slapstick und auch ein gewisses Maß an Drama. Sogar Jessica Biel macht ihre Sache ganz gut, auch wenn man sich wundern muss, wie viel Blondierungscreme ihr Charakter wohl verbrauchen mag. Schade ist nur, dass sich der Film so ganz ung gar auf die Seite der ach so aufgeschlossenen, hippen Amerikanerin schlägt und die Sorgen und Nöte der hysterischen Adelsdamen allesamt als lächerlich darstellt. Dennoch: Gelungen bissige Komödie mit einem Hauch von Tragik.
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spanky Sat, 14 Nov 2009 08:21:36 -0000
Kommentar löschenCharmantes und humoriges Hitchcock-Remake, angesiedelt in der englischen Noblesse der 20er Jahre. Jessica Biel und Kristin Scott Thomas geben hier eine kurzweilige Lehrstunde, wie Zickenkrieg aussehen muss. Die "missbehaving" Biel will noch ganz hoch hinaus, soviel steht fest.
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