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Die fabelhafte Welt der Amélie

Le Fabuleux destin d'Amélie Poulain (2001), DE/FR Laufzeit 122 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 28.03.2002


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7.4
Kritiker
107 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1
Community
47715 Bewertungen
248 Kommentare
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von Jean-Pierre Jeunet, mit Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz

In Jeunets Filmmärchen Die fabelhafte Welt der Amélie spielt Audrey Toutou die unschuldige, naive Pariserin Amélie, die mit ihrem Sinn für Gerechtigkeit Leute um sie herum glücklich macht.

Die fabelhafte Welt der Amélie erzählt in bunten Bildern von schrulligen Menschen und deren Hobbies. Der Film genießt Kultstatus und gehört zu den erfolgreichsten französischen Produktionen. Audrey Tautou glänzt in der Rolle ihre Lebens: Sie spielt die naive Kellnerin Amélie, die mit Vorliebe andere Menschen miteinander verkuppelt. Nur mit der eigenen Liebe mag es nicht so richtig klappen. Bis Nino (Mathieu Kassovitz), der verschrobene Sammler weggeworfener Automatenporträts, in ihr Leben tritt…

Hintergrund & Infos zu Die fabelhafte Welt der Amelie
Das Publikum und auch die Kritik zeigte sich einhellig verzaubert von Jeunets modernem Filmmärchen Die fabelhafte Welt der Amelie (OT: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain). Hervorgehoben wurden insbesondere der schier unerschöpfliche Erfindungsreichtum des Regisseurs, welcher zusammen mit Guillaume Laurant auch das Drehbuch geschrieben hatte. In Deutschland wurden insbesondere “die Detailverliebtheit, die poetische Erzählweise und die großartigen, teilweise surreal bunten, Bilder, die oft rasant wie in einem Videoclip zusammengeschnitten sind” gelobt. Der Spiegel sprach vom “Pariser Kinowunder“ und konstatierte: “Im Fall von Amélie dauert das Kino-Glück genau 120 Minuten.” Der Stern titelte: “Amélie, mon amour” und der Filmspiegel vermerkte entzückt: “Kino in seiner idealsten Form.” Der bekannte Filmpublizist Georg Seeßlen bekannte: “Das also ist der Nachtisch des modernen französischen Kinos. Eine sehr fette, sehr süße, sehr bunte Torte. Trotzdem: Mir bitte ein großes Stück davon.” Und auch der Tagesspiegel jubelte: “Alle lieben Amélie.”

Immer wieder sprachen Rezensenten davon, dass “Die fabelhafte Welt der Amélie” sie verzaubert habe, der Zuschauer der Magie der Bilder einfach erliegen müsse, Amélie ein Zauberwerk sei oder bezogen sich auf den Regisseur als großen Zauberer unserer Zeit. Audrey Tautou, bis dahin ein nahezu unbekanntes Filmgesicht, wurde in ihrer Rolle der Amélie schlagartig bekannt, teils auch mit ihrer Rolle über-identifiziert. Kritiker betonten stets ihre Ausstrahlung: die großen Augen und “ihr gewisses Etwas“. Auffällig oft wurde sie mit ihrer Namensvetterin Audrey Hepburn verglichen, aber auch als die neue Juliette Binoche ausgerufen.

In Frankreich monierten Kritiker die unrealistische Darstellung von Paris als Postkartenidyll. Das Feuilleton führte eine Debatte darüber, inwieweit die unzutreffende Filmrealität auch rassistische Züge trage. Amélies Wohnung, ihr Arbeitsplatz und auch ihr Gemüsehändler befinden sich im Pariser Stadtteil Montmartre, welcher aufgrund seiner Nähe zum Einwandererviertel Barbès-Rochechouart einen besonders hohen Anteil an Nordafrikanern und anderen ethnischen Minderheiten aufweist. Diese sind jedoch im Film nicht zu sehen, was ihm den Vorwurf des “lepénisme” (nach dem französischen Rechtsaußen-Politiker Le Pen) einbrachte. Jeunet wies im Nachgang darauf hin, dass Jamel Debbouze, welcher in “Die fabelhafte Welt der Amélie” die Rolle des Lucien verkörpert, nordafrikanischer Abstammung sei.

Auch beim Publikum kam der Film bestens an. “Die fabelhafte Welt der Amélie” sorgte in Frankreich für einen regelrechten Kinohype, selbst Präsident Jacques Chirac ließ sich eine Kopie in den Palais de l’Elysée bringen. In den USA spielte das Meisterwerk die für einen Film französischen Ursprungs enorme Summe von 33 Mio. US$ ein – weltweit waren es 174 Mio US$.

Weniger erfolgreich war der Film bei Festivals und Preisvergaben. Obwohl “Die fabelhafte Welt der Amélie” für fünf Oscars nominiert war (Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bester fremdsprachiger Film, Bestes Szenenbild und Beste Filmmusik), konnte er sich in keiner der Kategorien durchsetzen. Auch bei den Golden Globes war der Film als Bester fremdsprachiger Film nominiert, allerdings ohne Erfolg. Dass “Die fabelhafte Welt der Amélie” in Cannes nicht gezeigt wurde, sorgte für einen Skandal – zumal der Film auch in Frankreich bei Kritik und Publikum auf größtmögliche Gegenliebe gestoßen war. Grund war jedoch die Weigerung Jeunets, ihn beim Festival zuzulassen, nachdem sein voriger Film Die Stadt der verlorenen Kinder dort sehr zurückhaltend aufgenommen wurde. (AW)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (10) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie

CINEMAN.ch

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10.0Herausragend

Man nehme eine Dose schräge Ideen, nur eine Prise Tragik, dafür nicht zu knapp frischen Humor und als Garnitur eine passierte Prinzessin. Das alles kommt in eine üppig dekorierte Schüssel, aufkochen, einen Bund Schauspieler der Marke «Crème de la crème» dazu, gut umrühren, Kamera drauf und - voilà! - fertig ist mein neuer Lieblingsfilm.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

„DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE“ ist als Gesamtkunstwerk betrachtet [...] ein einzigartiges, liebevolles Plädoyer für das Leben und die Liebe. Und trotz aller märchenhafter Elemente eher eine locker-beschwingte und schön anzusehende Komödie, denn eine ausnahmslos fantastische Reise, die den Zuschauer in eine Welt entführt, in der alles noch in Ordnung zu sein scheint. Einfach meisterhaftes Kino aus Frankreich, wunderbar von Bruno Delbonnel fotografiert, mitreißend inszeniert. Fabelhaft und so wunderschön wie Audrey Tautous Kulleraugen, in denen man sich fast verlieren kann.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

nilswachter

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Ein Mensch mit Herz :). Danke


MiraMeow

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Wunderbarer Kommentar ... Trifft meine Meinung perfekt :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Mit «Le fabuleux destin d’Amélie Poulain» serviert Regisseur Jean-Pierre Jeunet dem Publikum eine Glücksgefühle auslösende Droge. Jeunet steigert sich gleich zu Beginn in einen Bilder- und Erzählrausch, der nicht mehr ablässt und in eine schelmische, wilde Achterbahnfahrt des Mitfühlens mündet.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Carina für SchönerDenken: "Was ich an dem Film besonders liebe, ist die Art der Inszenierung. Wirklichkeit und Fiktion greifen fabelhaft ineinander. So reist ein Gartenzwerg um den Globus und verschickt Postkarten, Passbilder fangen an zu sprechen und ein Schweinchen mit Lampenschirm schaltet sich selbst aus. Zur Faszination des Films trägt ohne Zweifel auch die Hauptdarstellerin Audrey Tautou bei."

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

Jean-Pierre Jeunets zuckersüße Rührstück wird wohl, geht man nach der landläufigen Meinung, vor allem von den werten Damen der Schöpfung vergöttert. Ja und in der Tat, dieses Stück von inszenierter französischer Glückseligkeit in Filmgestalt ist in seiner Summe äußerst manipulatives Wohlfühlkino dessen Tenor utopischer nicht sein könnte. Freundlich, naiv und unschuldig – Das ist Amélie Poulain (Audrey Tautou), ganz offensichtlich nur geboren um Anderen zu helfen, ja um die Welt zu verbessern. Völlig klar, dass bei dieser Sisyphos-Aufgabe, die in der Intention des Films natürlich nicht den Charakter der Tortur des Sisyphos trägt, das eigene Leben zu kurz kommt. Und so wird munter gemenschelt, geholfen, gelächelt und das in einem Paris, das augenscheinlich mehr Willy Wonkas Schokoladenfabrik entsprungen ist, denn Realität ist. Die Bilder, so bunt und überstilisiert, dass es zu weilen fast körperlich schmerzt, ebenso wie die idealisiert-romantische Beziehung zwischen Amélie und ihrem Schwarm, der ihre undurchsichtigen Hinweise natürlich am Ende durchschaut – Zu einem Zeitpunkt an dem jeder normale Mann schon längst bei einer anderen im Bett liegen würde. Ein Schelm wer in Amélies Verhaltensmuster das weibliche „Ich-möchte-gefunden-werden-Gen“ entdeckt. Ach, Reigen der Glückseligkeit, was hast du dich in diesem Film ausgetobt, voller Poesie und Phantasie? - Reisende Gartenzwerge inklusive. Subtilität ist Jeunets Stärke offensichtlich nicht, doch ist in diesem Film für solche Dinge auch kein Platz. Und letztlich ist „Die fabelhafte Welt der Amélie“ dann auch nicht mehr als das fabelhafte Märchen, als das es angepriesen wird. Nun ist gegen diese ganze Utopie der Glückseligkeit, mag sie auch noch so dick aufgetragen sein, eigentlich nichts einzuwenden, ist sie doch im Kern eigentlich ganz schön, doch der Konsum von Jeunets Zuckerstange ist ein klebriger Genuss, so überkandidelt, so süß das zumindest dem Einen oder Anderen hinterher schlecht sein dürfte. Fabelhaft ist dann halt doch ein sehr dehnbarer Begriff.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Clooney Toons

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Kitsch?! ... Komm geh Transformers gucken...


Thomas Günter

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Ach eigentlich gar nicht so schlecht man muss ja nicht immer action haben und wenn man ne freundin hat und die filme wenigstens etwas gefallen ist das schon besser


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Es ließen sich unzählige witzige, traurige oder phantastische Details aufzählen, die „Amélie" zu dem Film machen, der er ist. Er ist eine märchenhafte Reflexion über die Dinge, die viel zu oft außerhalb des Alltagsfokus liegen. Die kleinen Dinge nämlich, die das Leben ganz unmerklich bereichern und in ihrer Summe, die Menschen bei aller Traurigkeit und allem Leid, die das Leben erschweren, immer wieder auf die schöne und positive Seite blicken lassen können. In diesem banalen, wie auch essentiellen Gedanken liegt die Kraft dieses Filmes.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Solch hemmungslose Gutmenschelei balanciert natürlich permanent über einem Fass süßen Sentimental-Sirups, wie man sich vom tränentriefenden amerikanischen "Glücksprinzip" aus dem Frühjahr noch schaudernd erinnert. Darin liegt das Wunder dieser Sahneschnitte aus der Traumfabrik à la française: Wovon erzählt wird, das ist überzogen mit dem rosa Marzipan der Nostalgie - aber wie davon erzählt wird, das ist Stand der Kunst, mit Tricks aus dem Computer, abrupten Schnitten, raffinierten Kamerafahrten, extremen Großaufnahmen und strategisch verstärkten Geräuschen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Evie: www.inderzange.de

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0.0Hassfilm

Das schlimmste was bist jetzt aus Europa kam, die Franzosen sollten lieber bei ihren Horrorfilmen bleiben, die kann man sich wenigsten noch anschauen.

Aber der Kommentar ist ja ma geil: "Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen". :D

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natural born zombie

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Kann ich nur zustimmen


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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1.0Ärgerlich

Das schlimmste an diesem Film ist gar nicht einmal seine aufgesetzte Freundlichkeit, seine möchtegern-naive Unschuld und der beinahe schmerzhaft übergestülpte Zuckerguss, nein, selbst Audrey Tautou als talentfreies Habt-mich-alle-lieb-Rehäuglein macht aus Jeunets Film keine ausschließlich unerträgliche Folter: Es ist vor allem der verlogene Fantasieappell, mit dem dieser Unfug seine vermeintlich niedlichen Ideen schamlos ausstellt.

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Ewilein

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und ich hasse ihn.


DeDavid

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Ultrakunst!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Ein anderer Kritiker schrieb einmal: Amelie fühlt sich an als würde man zwei Stunden mit rosa Zuckerwatte bewusstlos geschlagen. Dem ist wenig hinzuzufügen.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Amalthea

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Mit Zuckerwatte bewusstlos geschlagen werden? Das ist doch total geil!


CarrionFairy

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oh gott, einer, der es endlich sagt. danke!



Kommentare (238) — Film: Die fabelhafte Welt der Amélie


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sven.etan.binkert

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Bewertung4.0Uninteressant

Ach, Amélie. Deine Welt ist bunt, heil und aalglatt. Oder soll ich sagen: Platt wie eine Flunder? Schön bebildert, zweifellos. Gleichzeitig aber auch so richtig langweilig, nichtssagend und sogar ein bisschen reaktionär anmutend. Nein, Amélie, in einer solch "fabelhaften" Welt will ich nicht leben müssen.

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MrsLizzyDarcy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Harte Zeiten für Träumer." Doch deshalb sollte man das Träumen noch lange nicht aufgeben. Daran erinnert dieser Film jedes Mal aufs Neue. Ein Film wie ein Märchen, in dem selbst ein Gartenzwerg den Sprung über den Tellerrand schafft.
Und natürlich: Die Musik!!!

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malte.fischer.9404

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Hat französischen Charme und verzaubert!"

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BaltiCineManiac

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Du kannst deinen geschriebenen Text auch noch nachträglich auf der Filmdetailseite editieren, wenn du erneut auf 'Kommentar schreiben' klickst und/oder runter zum Textfeld gehst.


malte.fischer.9404

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stimmt :)


razzo

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Bewertung10.0Herausragend

"Jeder beruhigt seine Nerven mit was anderem..." - "Ich lasse Steinchen springen."

Ich schaue die ''Die fabelhafte Welt der Amélie''. Dieses zauberhafte Erlebnis, das die Seele streichelt und die unerbittliche Realität für zwei Stunden hinter sich lässt. Ein Traum von einem Film, der dich an die Hand nimmt und auf eine unvergessliche Reise einlädt. Wer die Einladung annimmt, erlebt eine faszinierende ''Tour de France'' durch die Leichtigkeit des Seins. So schön wie die ''Weichheit des Lichts'' und so unbeschreiblich wie das ''Verlangen der gesamten Menschheit zu helfen''.

Poetisch, märchenhaft, melancholisch, menschlich, romantisch, witzig, hoffnungsvoll, sentimental, unschuldig, sanft, ruhig, laut, bunt, einzigartig, magisch, verspielt...ach, einfach nur fabelhaft diese Welt der Amélie. Vielleicht die schönste Liebeserklärung an das Leben und die Phantasie.

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Dahmer

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ich fand/finde die hauptdarstellerin ist eine der schönsten frauen die ich je auf der mattscheibe bewundern durfte, einsame spitze...natürlich liegt das immer im auge des betrachters, ästhetik definiert sich individuell anderst....ahja der film ist wirklich ganz gut, so anderstartig, das fehlt heutzutage den meisten produktionen!


jacker

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♥♥♥


Reli

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Bewertung5.5Geht so

Ein netter Film, wirklich, aber kein Meisterwerk, kein was-auch-immer-tolles. Die Musik nervt durch ihre Redundanz, die Kulleraugen der Amelie ziehen irgendwann auch nicht mehr, das einzige was wirklich positiv hervorzuheben ist, sind die kleinen Geschichten die erzählt werden und deren Verknüpfung untereinander. Aber sonst...ist und bleibt es eben nur ein Liebesfilm...

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Swannenanne

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Bewertung9.0Herausragend

Ich mag diese Art von Filmen, die nicht so sind wie jeder andere. Ja, er ist ziemlich kitschig und wohl nichts für jeden, aber ich mochte ihn wirklich. Er hat mich glücklich gemacht und das macht für mich einen guten Film aus.

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Map303

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider kann ich mich den vielen positiven Bewertungen hier nicht anschließen, mag damit zusammenhängen, dass ich gezwungen war den Film zunächst im Orginalton innerhalb des Französischunterrichts (13. Klasse) zu sehen. Ob meiner unzureichenden Sprachkenntnisse entschied ich mich zuhause für eine Zweitsichtung auf Deutsch und leider bestätigte sich dann der ursprüngliche (ausschließlich visuelle) Eindruck eines mich nicht besonders ansprechenenden Filmes. Zunächst sei angemerkt, dass ich kein besonders großer Anhänger derartiger Filme bin und sich das französische Kino bisher nicht unbedingt in meinem Blickfeld befand. Die kitschig-bunte und grelle Aufmachung des Filmes macht es bereits nach einigen Minuten anstrengend dem Geschehen zu folgen. Ein Großteil der Charaktere ist zwar gewollt skurril und überdreht dargestellt, jedoch zu keinem Zeitpunkt besonders witzig. Schauspielerisch gibt es zwar keine auffallenden Mängel, jedoch tut sich auch keiner der Darsteller in irgendeiner Weise hervor, was mitunter auch damit zusammenhängt, dass der Erzähler den meisten Teil der Handlung wiedergibt. Die gezeigten Bilder wirkten teilweise wie eine bloße Unterstützung, nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal für die Dialoge.
Die wenigen philosophischen Ansätze, die die Geschichte sichtlich bemüht versucht darzustellen, bleiben aufgrund der Masse der dargestellten Charaktere und zugunsten eines klischeé-haften Verlaufes der Handlung weitesgehend oberflächlich. Sowohl Amelie als auch Nino sind gekennzeichnet von ihrer schweren Kindheit, was sich nun in auffälligen Verhaltensmustern beider Protagonisten manifestiert. Das Ende ist selbstverständlich bereits bei der ersten Begegnung der beiden vorhersehbar, sodass der Film meiner Meinung nach keinen wirklichen Spannungsbogen aufbaut. Die wenigen Lichtblicke sind u.a. die kleine Nebenrolle des gescheiterten Schriftstellers und die Hasstiraden des Gemüsehändlers auf seinen jungen Angestellten. Rein inhaltlich besitzt der Film an einigen Stellen durchaus Potenzial, insbesondere was die vielen psychologischen Auffälligkeiten der einzelnen Charaktere angeht, jedoch wird dies zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft, wodurch die Geschichte keinen wirklichen Tiefgang erhält.

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Holden82

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Bewertung7.0Sehenswert

Seit Jahren will ich diesen Film schauen, im Fernsehen immer wieder verpasst, jetzt mal die Muse gehabt in mir auf Video anzusehen.

Er ist wirklich wahnsinnig kitschig, stellenweise etwas irritierend und manchmal auch albern, aber irgendwie auch einfach schön.

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Dom699

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

kitschig, bunt, verschroben, romantisch, diabetisch, verwirrend, tragisch, lustig, traurig, hübsch, liebevoll, irritierend, greifbar, individualistisch...

ich kann verstehen, wenn man auf diesen film nicht klar kommt. so bunt und kauzig wie er daher kommt, muss er eigentlich provozieren, die menschlichen aspekte zu übersehen und statt dessen einen massstab an den film anzuwenden, der bei authentischeren und realistischeren filmen besser aufgehoben wäre. er ist definitiv angreifbar, etwas naiv und amilies verhalten teilweise unmoralisch, aber als ob das wirklich der naheliegende grund wäre, warum man diesen film verurteilen muss. ein film wie dieser lebte meiner ansicht nach eher über das "wie" als über das "warum".

ich persönlich empfinde den film als eine verneigung vor dem leben, der liebe und des individualismus. schwer vorzustellen, dass jemand der das nicht nachvollziehen oder zumindest sehen kann, einen funktionierenden zugang zu seinen emotionen haben kann.

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Kevin2803

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Amélie entführt uns in eine fabelhafte Welt voller verrückter, aber liebenswerter, Charaktere und verzaubert die Zuschauer mit ihrem naiven Charme. Eine verstecktes Kästchen verändert ihr Leben und führt dazu das Amélie sich für Liebe und Gerechtigkeit einsetzt. Das ist süß, unterhaltsam und wirklich, wirklich schön.

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Chris12zero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

[Mein ♥ für Amélie]

Oh Amélie mon amour,
nun bin auch ich endgültig deinem Charme erlegen.
Chérie du hast mich verzaubert.

Es war ein Genuss, nein ein Erlebnis gar,
dich und deine fabelhafte Welt zu bestaunen.
Wie wundervoll es war, dich dabei zu beobachten,
wie zuckersüß und charmant du alles um dich herum verzauberst.
Wie du verzaubert wurdest, von der Liebe selbst.

So detailliert, so wunderschön, so märchenhaft, so fabelhaft.
Ich kam mir vor, wie in einer Welt aus Zuckerwatte.
Du bist so andersartig, zuckersüß, naiv und trotzdem ...so liebenswert.

Chèrie bitte schenk mir noch einmal diesen Blick mit deinem süßen Lächeln,
bevor ich in die Realität zurück muss...

Ich danke dir mein Herz, salue auf baldiges Wiedersehen...
Merci, dass es dich gibt.

...in Liebe,

dein Chris ♥

Fazit: Zauberhafte Kino-Magie. Isch bin er'eitert!!^^

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NotTooOldForThisShit

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Bewertung6.5Ganz gut

Zweifelsfrei ein schöner Film, jedoch habe ich ein kleines bisschen mehr erwartet. Ich bin das Gefühl nicht losgeworden, dass man sogar noch etwas mehr hätte draus machen können. Sogar die viel zitierte Musik hat sich bis auf ein oder zwei Stellen nicht wirklich in meinen Gedanken verankert. Der Soundtrack ist zwar wirklich harmonisch und schön, aber es hat mich einfach nicht geflasht. Die fabelhafte Welt der Amelie ist trotzdem ein wirklich guter Film, aber von einem Meisterwerk doch noch etwas entfernt..

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NotTooOldForThisShit

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ich werde nächstes Jahr nochmal darauf zurückgreifen :)


jacker

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Ist besser.. aktuell wird das wohl mit Sonnenstrahlen und leichter Stimmung nix.
Herbst stinkt!!


natedb

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Bewertung6.0Ganz gut

Audrey Tatou ist ganz niedlich und dieser liebevolle Zuckerwatte-Stil recht ansehnlich, wobei stellenweise auch ein bisschen nervig und zu gewollt, doch trotz stimmiger Musik langweilte mich die Amelie stellenweise doch arg. Obwohl die Darsteller ihr Bestes versuchen der Geschichte Konturen zu geben, bleibt es inhaltlich immer sehr bemüht, während Jean Pierre Jeunet seine Bonbons verschleudert. Um dem Film wirklich böse sein zu können ist er jedoch zu reizend verpackt.

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-m-

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Bewertung5.5Geht so

Ich verstehe viele, die diesen Film als Meisterwerk darstellen. Denn auf den ersten Blick wirkt er ja auch, wie einer. Oh, außergewöhnliche Story, oh außergewöhnlicher Hauptcharakter, oh bunte farben, oh alles anders. "Und die Musik ist ja auch soooo genial!" Genau, so wird's sein.

Ich fasse für den Film zusammen: dass Amélie sich in der Summe kindlich verhält, dadurch zu etwas besonderem wird; dass es einen Erzähler gibt, der alles versucht zu verniedlichen, um uns den Charme dieser Geschichte um die Ohren zu klatschen und, dass die Technik die Chance verpasst hat, uns in die Welt eintauchen zu lassen. Amélie mag Details. Super. Ich auch. Ich habe versucht, im Film das Besondere zu entdecken. Aber nein. Der Regisseur hat es wohl vorgezogen, uns für dumm zu verkaufen und alles, was außergewöhnlich ist, schön in größter Großaufnahme zu zeigen, damit man es ja nicht übersehen kann. Und dann ist da ja noch die ach so großartige Musik. Yann Tiersen hat einen tollen Job gemacht. Aber nur, weil die Musik durch das Akkordeon französisch wirkt und Yann Tiersen mit seinem Comptine d'un autre été, l'après-midi, das ja so unglaublich toll ist, in Quintabständen von e nach d gelangt, ist das keine Genialität, sondern eher Geschmack. Das Stück ist relativ simpel, was man daran merkt, dass es sehr einfach nachzuspielen ist, wofür es wohl auch gedacht war.

Der Film selbst ist nicht schlecht, die Story ist interessant, sehr süß. Die Darsteller können auch überzeugen. Es ist eben ein ganz guter Film aber (für mich) kein Meisterwerk.

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Cellmorbasg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Amélie versorgt ihre Umgebung mit kleinen Starthilfen zum besseren Leben und entdeckt dabei sogar den eigenen Weg ins Glück. Ein Hinauswachsen über selbstgesetzte und fremdbestimmte Grenzen, verdichtet in einem kleinen Pariser Figurenkreis. Ein Wärme verströmender Film, verspielt und mit Humor.

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Samara23

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Verrückt, liebevoll, kitschig, charmant, verquer, detailverliebt, fabelhaft!

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Rei

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist schön, Amélie zur Freundin zu haben, doch wen sie nicht mag, den bestraft sie mit fiesen kleinen Streichen. Poetisch erzählt, bezaubernd bebildert, akustisch untermalt mit "musique d´accordeon parisienne". Ein toller, märchenhafter Film, der leicht wie ein Baiser ist und mächtig Feenzauber versprüht. Es ist einfach ... "Die fabelhafte Welt der Amélie". Rei

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Orphelia

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich war ziemlich enttäuscht, da ich die Filmmusik lange vor dem Film schon kannte. Der Soundtrack ist genial, Comptine d'un autrè ètè l'apres midi war das erste Stück, dass ich am Klavier lernte. Also erwartete ich dummerweise einen genialen, grandiosen Film. Resultat war dann, dass ich fast einschlief. Und wirklich lustig fand ich den Film auch nicht. Aber jedem das Seine.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar"

Wenn ich jeglichen Zynismus, jegliche, erlernte Härte, jegliche, echte Traurigkeit, jede schmerzhafte Melancholie, jegliche tiefe, tief empfundene Zurückweisung, jeglichen harten, derben Schmerz, jegliche Enttäuschung, dies alles verdrängen würde:

Mein Blick auf die Liebe wäre in etwa so, wie der Blick auf die Liebe von Amelie ist:

Rein, pur, unschuldig, verspielt, hoffend, positiv, kindlich.

Und weil ich, trotz allem, glaube, liebe, hoffe, deshalb mag ich, verteidige ich diesen Film.

Deshalb unterstütze ich diesen Film, deshalb beschütze ich diesen Film, vor jeglichem Zynismus eben, vor jeglichem "Nie im Leben!", vor jeglichem "Märchen!", vor jeglichem "Lüge!", vor jeglichem "Realitätsverlust!" Gebaren.

Ich mag diesen Film, bar jeder Vernunft, entgegen jeglicher Überzeugung, ich mag diesen Film obwohl ich anderes gelernt, das Leben mich anderes gelehrt hat.

Ich mag diesen Film, denn würde ich ihn nicht, nicht mehr mögen:
Warum sollte ich noch hier sein/bleiben...

"In diesem Augenblick ist alles perfekt:
Die Weichheit des Lichts, dieser feine Duft, die ruhige Atmosphäre der Stadt.
Sie atmet tief ein, und das Leben erscheint ihr so einfach, so klar, dass sie eine Anwandlung von Liebe überkommt und das Verlangen der gesamten Menschheit zu helfen."

Ich mag diesen Film, weil ich an Märchen glauben WILL, weil ich nicht vernünftig, oder klug oder sonst was sein will.

Ich will glücklich sein.
Eines Tages.
Vielleicht.
Hoffentlich.

Deshalb liebe ich "Le fabuleux destin d’Amélie Poulain".

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razzo

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Aber echt Andy, wirklich schöner Text, du alter Romantiker :)


Andy Dufresne

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Hach, ohne Romantik ist doch alles nix :D
Und Danke :)


Frankie Dunn

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Bewertung7.5Sehenswert

Bin ich der einzige, der das hier zu keiner Zeit ernst nimmt, sondern für komplett abgedrehten Humor hält? Amelie = Fear & Loathing^2 in Paris. Über 2 Stunden ist das zugegebenermaßen anstrengend, aber das war Fear and Loathing in Las Vegas für mich auch. Inhaltlich will ich mich nicht äußern, denn ich habe auf die Story und mögliche Botschaften nicht geachtet, sondern mich einfach nur köstlich amüsiert. Ich mag Marzipantrips.

7.5 - wie heißt eigentlich diese holländische Süßigkeit..die hat innen so ne Creme, außen in der Mitte Marzipan und an den Rändern dunkle Schokolade...so quaderförmige Röllchen, sind absolute Kalorienbomben, ich hab die mal in Holland gekauft, abartig lecker....den Geschmack kriegt man nur schwer wieder aus dem Kopf, wenn er einmal drin ist...falls jemand weiß wie die heißen oder sogar eine Idee hat, wo man die Dinger in Deutschland findet, sagt was :)

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Frankie Dunn

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Gibt's sogar (mittlerweile? oder war ich vorher blind?) beim Rewe um die Ecke. Sehr verführerisch, gerade jetzt in der Weihnachtszeit^^


jacker

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Hab auch schon langsam wieder Bock auf die Zuckerbomben :)



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