Evita
Evita (1996), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.01.1997
4.2
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von Alan Parker, mit Madonna und Antonio Banderas
Die Sängerin Eva Perón zieht gemeinsam mit einem Musiker vom Lande nach Buenos Aires. Dort lernt sie den zukünftigen Präsidenten Argentiniens kennen und heiratet ihn. Von nun an gilt ihre Arbeit nur noch den Armen des Landes, für die sie eine Hilfsorganisation gründet. Außerdem schafft sie es, daß das Frauenwahlrecht eingeführt wird.
Cast & Crew
-
Alan Parker
-
Madonna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eva Perón
-
Antonio Banderas
-
Jonathan Pryce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Juan Perón
-
Jimmy Nail
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agustín Magaldi
-
Victoria Sus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dona Juana
-
Julia Worsley
Regie
Schauspieler
-
Laura Pallas
-
Olga Merediz
-
Julian Littman
-
Alan Parker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Regisseur
-
Andrea Corr
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peróns Mistress
-
Billie Piper
-
Alan Parker
-
Oliver Stone
- Genre
- Biopic
- Ort
- Buenos Aires
- Handlung
- Demonstration, Staatsstreich, Sänger
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Evita
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Kritiken (1) — Film: Evita
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Kommentar löschen"Do all your one-night stands give you this trouble?" -
Getrieben von einer blinden Spirale aus Ressentiments und offenem Hass gegen die denkbar einfach zu kritisierenden Namen Webber und Madonna, wurde "Evita" seinerzeit von vielzuvielen Feuilletons gedankenlos verrissen.
Dabei macht die Verfilmung eine Menge richtig, und nur wenig falsch: Parker hat das Wesen des Formates Musical verstanden, auch wenn er bewusst mit den dort vorherrschenden Konventionen zu brechen beginnt - "Evita" versucht selten den heutzutage vorherrschenden Trend, eine Metamorphose von Musical und Film herbeizuführen, sondern liefert formell ein relativ klares Bekenntnis zu Leinwand ab.
Man muss diesen Schritt nicht unbediengt goutieren, manch einer mag es als Verleumdung der Wurzeln wahrnehmen; aber letztendlich bietet sich gerade "Evita" als Stück mit großen Distanzen, breiter Inszenierung und spröden Realismus für solch eine Herangehensweise…
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (12) — Film: Evita
Kommentar schreibenJ!GS4W 2011/10/13 22:44:35
Kommentar löschen"Sad to be defeated" sollte nicht nur Eva Perón, sondern auch dieser Film hier sein. Im Grunde wirkt er wie ein überlanges Intro, bei dem man jedoch vergebens auf den Film wartet, denn der bleibt aus. Wie passend ist da die erste Szene, alle sitzen im Kinosaal, aber der Film wird nicht bis zum Ende gezeigt und Bewunderung all jenen, die es schaffen dieses musikalische Überlängen-Drama bis zum Ende auszuhalten. Es ist nicht so, dass "Evita" nichts zu bieten hätte, doch wurden hier einige schwerwiegende Entscheidungen getroffen, die den Unterschied zwischen brilliant und öde ausgemacht haben. Zum einen ist das natürlich die Überlänge, denn die Handlung ist nicht groß genug um wirklich zwei Stunden zu füllen, doch das was den Film wirklich zäh und langsam wirken lässt, ist ganz einfach die Tatsache, dass alles gesungen wird. Dies ist ja nicht wirklich etwas Neues bei Andrew Loyd Webber, wer "Das Phantom der Oper" kennt, weiß was ich meine, doch hat es hier ganz einfach nicht den gleichen Effekt. Madonna kommt das natürlich zu Gute, so muss sie als Nicht-Schauspielerin einfach das tun, was sie auch sonst tut und wird somit schauspielerisch rein gar nicht gefordert und schaut man sich ihre monotone Mimik ein, ist das vielleicht auch besser so. Szenen mit großem Potenzial werden durch den durchgängigen Gesang überspielt und entwertet und auch die Zusammenhänge fallen teils dem Gesang zum Opfer, sodass durchaus Verständnisprobleme auftreten können. Wenn über 2 Stunden gesungen wird, so ist es ganz einfach nichts Besonderes mehr in den eigentlich dramatischen Situationen und gerade in Bezug auf den historischen Kontext wirkt vieles comichaft und zynisch überflutet, anstatt informierend und interessant. Dies gilt auch für die Figur der Eva Perón, denn weder packt einen der Film emotional, noch weckt er das geringste Interesse für die Charaktere und Geschehnisse. Was den Film aber vor einer kompletten Blamage rettet und auch andeutet, dass dieser durchaus größer hätte sein können, sind Antonio Banderas als Erzähler sowie einige andere Männerstimmen, wie die des Presidente Perón und im Allgemeinen die schönen Balladen, bei denen Madonna zeigen kann, weshalb sie gecastet wurde. Auch die Atmosphäre und der Ort wurden gut eingefangen, doch ist dies einfach viel zu wenig um wirklich einen guten Film auszumachen. So bleibt "Evita" ein überladenes, schon fast opernhaftes Portrait, das einfach viel zu ansträngend ist und vor uninspirierter Trauer-Attitüde nur so trieft.
I don't cry for you, Evita, sorry!
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MartinAusBerlin 2011/06/12 08:27:11
Kommentar löschenInsgesamt ist der Film etwas anstrengend, da bis auf vielleicht 10 Worte alles gesungen wird. Ich hätte mir da eher eine Lösung wie bei "Across the Universe" gewünscht. Wenn man Musicals mag, ist Evita aber sicher zu empfehlen.
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Chris12zero 2011/01/25 20:24:01
Kommentar löschen"Dooont krei for miiieeee .. Arschentiiiiiiiiiiiinaaaa !!" ;D ^^
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
unerklaerlich 2011/01/25 22:55:28
Antwort löschendas is wie......... wie........... wie tetris.....
Chris12zero 2011/01/26 00:00:36
Antwort löschen:D ... Tschack de Kürbis !! ;) ^^
alanger 2010/11/10 01:07:38
Kommentar löschenparker & madonna, jeweils im zenit, zumindest was die jeweilige karriere angeht.
sie sollte danach musikalisch nochmal richtig durchstarten, bei ihm gings langsam bergrunter (warum eigentlich?).
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patcharisma 2010/11/10 01:21:11
Antwort löschenMadonna wär damals Ruf-mässig noch im Schuss gewesen, aber hat dann wirklich alles ruiniert, durch ewig erpichtes Verhalten als möchte-gern Schwanz-geile-Flittchen-Frau, komplett Charme-less, im Sinne: "Egal, wie ich auch Diva-mässig drauf bin, ich bekomm jeden ins Bett."
Diese entsetzliche Frau hat weder Stil, Eleganz noch Grazie. Ihre besungenen Vorbilder auf ihrer Single "Vogue" hatten es (zumindest teilweise).
Madonna = eine furchterregende Zeiterscheinung über Dekaden. Übel, ganz übel!
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alanger 2010/11/10 16:42:42
Antwort löschenja lieber pat, dann passt sie doch bestens als evita.
Nevenka 2010/11/10 22:03:21
Antwort löschen@alanger: scharfsinnig gekontert :) Ich mag die Besetzung auch wegen dieser Parallelen
Joe Gillis 2010/11/10 00:46:44
Kommentar löschen»She had her moments, she had some style.« Die knappe Einschätzung der historischen Bedeutung von Eva Perón (vorgetragen vom jungen »Che«, den Librettist Tim Rice zum Conferencier durch das Leben der Titelfigur bestellt) umreißt auch den Wert der Musical-Adaption von Alan Parker. »Evita«, von Darius Khondji (nicht sonderlich originell aber augenschmeichelnd) in nostalgisches Cognacbraun getaucht, kombiniert ein langgestrecktes Bio-Epic à la David Lean mit glamourösem West-End-Pomp. Parkers Inszenierung hält die Erzählung von Aufstieg, Ruhm und Tod der argentinischen Stil- und Polit-Ikone souverän in Schwung, aber der kulinarische Realismus seiner Werbeästhetik weiß kaum etwas von der frei schwebenden formalen Delikatesse, die Hollywood-Musicals zu jener Zeit (die im übrigen auch Evitas Zeit war) auszeichnete, als das Genre Inbegriff der Traumfabrik war. Madonna macht eine gute Figur in 40er-Jahre Garderobe, sie bringt den Superstar-Nimbus mit, der sie zur Darstellung einer mondänen Staatsdiva prädestiniert, sie scheut sich auch nicht, als fast 40jährige ein 17jähriges Landei zu spielen – eine Leistung, die dem Geltungsdrang der realen Evita sicherlich würdig ist. Banderas darf als Master of Ceremonies das Publikum ordentlich anflirten und gibt damit eine der besseren Performances seiner Karriere. Pryce dagegen spielt General Perón so steif und unbeweglich, als hätte er das sperrige Drehbuch (Oliver Stone) verschluckt. Und die Musik? Über Andrew Lloyd Webbers Kompositionen läßt sich wenig sagen, vielleicht nur, daß sie von Millionen Menschen geliebt werden – und Millionen Menschen können ja bekanntlich nicht irren.
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alanger 2010/11/10 01:01:54
Antwort löschenich wein nicht um deinen kommentar joe, wenn dann nur vor freude ...und argentinien tuts mir nach. sehr, sehr schön.
Joe Gillis 2010/11/10 01:15:32
Antwort löschenDanke Dir!
patcharisma 2010/11/10 01:23:38
Antwort löschenDie übelste Figur des Pop, schlimm, ganz schlimm!
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Hitmanski 2010/11/10 10:18:52
Antwort löschenMal von der Wertung abgesehen, komme ich nicht umhin, allen Dingen in deiner Kritik zuzustimmen - well done :)
Joe Gillis 2010/11/10 11:20:59
Antwort löschenDanke. Dein Text hat mich (wie Du Dir vielleicht gedacht haben wirst) animiert, auch was zu schreiben… :)
IndigoMaedchen 2010/09/12 00:26:39
Kommentar löschenPure Selbstinszenierung von Madonna. Dazu zieht sich der Film wie Kaugummi und die ohnehin schon pseudo-politische Story wird durch die Musicalform vollends ins Lächerliche gezogen.
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Arakune 2010/06/29 14:44:02
Kommentar löschenZum einen kann ich Musik-/Musicalfilme nicht ausstehen und zum anderen besticht die Protagonistin Evita nur durch Eigennutz und völlig unpassende, "schicke" Kostümchen - ach wie schön. Wenn ich Madonna vorher schon noch nie leiden konnte, dann schießt dieser Film wohl endgültig den Vogel ab. Ätzendes Rumgesinge im politischen Schafspelz, da nützt auch ein noch so süßer Antonia Banderas nicht mehr viel. Ich hasse EVITA einfach, nie wieder möchte ich auch nur ein Lied aus diesem Feministinnen-Film (als solchen bezeichne ich ihn einfach mal) hören. Vielleicht ganz interessant für ledige Mittvierzigerinnen, die sich bei pseudo-Politik ganz schlau fühlen und jedes Mal, wenn sie Antonio Banderas sehen oder singen hören, in regelrechte Ekstase geraten. Für alle anderen wird der Film aber sicherlich nur für Unverständnis und Ohrenbluten sorgen. Und bitte Argentinien, weint NICHT um diese Frau!
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mikkean 2010/06/29 15:24:38
Antwort löschenSondern weint um unsere Geduld mit Frau "Ich-bin-der-Oberhammer"-Madonna, die spätestens mit Evita ihr Ende erreicht haben sollte.
Arakune 2010/06/29 15:26:10
Antwort löschenAmen!
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stuforcedyou 2010/06/29 15:29:59
Antwort löschenWie sagt man kurz und knapp, dass ein Film mies ist? Man sagt: "Da spielt Madonna mit".
mikkean 2010/06/29 15:54:54
Antwort löschenGutes Stichwort ;-)
Kubrick_obscura 2009/07/01 08:30:20
Kommentar löschenIch könnte heulen und singen...
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Filmmaus007 2008/12/11 10:11:48
Kommentar löschenAuch wenn dies kein Film im üblichen Sinne ist, bleibt "Evita" doch ein bemerkenswertes und interessantes Werk.
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alter.native 2008/01/23 17:44:47
Kommentar löschenAlan Parker kann wirklich bessere Musikfilme machen, wenn er sie selbst macht, z.B. die "Commitments". Hier war wohl schon die Musicalvorlage Mist und damit wird der Film (mit dem eigentlich politischen Hintergrund) zu einer ziemlichen Schmonzette in der z.B. die Regierungsmitglieder am Kabinettisch anfangen zu singen und Frau Madonna sich zig-fach in neuer Garderobe zeigen kann. Unerträglich!
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BUW_213_ER 2007/11/20 18:58:30
Kommentar löschenNiemand hätte madonna diese rolle zugetraut, aber sie hat sie sehr gut gemeistert!
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iicchh 2007/09/09 02:19:48
Kommentar löschenInteressante Geschichte. Hätte man was draus machen können!
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