Wie ein wilder Stier
edit edit group membershipsRaging Bull, US 1980
Kinostart: 12.03.1981, Laufzeit 129 Minuten.
Wie ein wilder Stier ist die meisterhafte, in schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta. In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in “Little Italy” stammende La Motta gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein … — Mehr
Wie ein wilder Stier ist die meisterhafte, in schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta. In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in “Little Italy” stammende La Motta gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein trauriger Abstieg beginnt. Seine Gewalttätigkeit, die ihm im Ring zum Sieg verhalf, beginnt sein Leben außerhalb der Boxarenen zu zerstören.
- Cast
- Cathy Moriarty, Joe Pesci, Frank Vincent, Robert De Niro, Nicholas Colasanto, Martin Scorsese — Mehr
- Regisseur
- Martin Scorsese
- Autor
- Paul Schrader
- Genre
- Biopic
- Zeit
- 1940er Jahre, 1941, 1964
- Ort
- Bronx, Gefängnis
- Handlung
- Aggressivität, Aufstieg, Aufstieg und Fall, Außenseiter, Betrogener Ehemann, Betrug, Biographie, Boxen, Boxer, Boxhandschuh, Boxkampf, Boxring, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Brutalität, Diskothek, Ehe, Ehebruch, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehekrise, Eifersucht, Eifersuchtsdrama, Entlassung aus dem Gefängnis, Faustkampf, Gebrochene Nase, Gefängnis, Gewalt, Gewalt in der Familie, Gewaltausbruch, Gewalttätiger Ehemann, Italo-Amerikaner, Karriere, Mafia, Mann-Frau-Beziehung, Nachtclubbesitzer, Paranoia, Reue, Ruhestand, Scheidung, Schlägerei, Schuld, Schuldgefühl, Streit, Untreue, Verdacht, Verhaftung, Vermutung, Wut und Hass, Übergewicht
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Kritiker — Film: Wie ein wilder Stier
Jake LaMotta ist in Boxer-Kreisen eine Legende. Der 1921 in New York geborene Mittelgewichtler erlangte in 106 Profi-Kämpfen keinen einzigen Niederschlag und war der erste, der den bis dato ungeschlagenen Sugar Ray Robinson besiegen konnte. Auf Anweisung der Mafia verlor LaMotta 1947 einen Kampf gegen Billy Fox. Die Mafia revanchierte sich 1949 und ermöglichte ihm einen Weltmeisterschaftskampf gegen den hoch favorisierten Franzosen Marcel Cerdan. LaMotta besiegte den Franzosen überraschend durch einen KO in der zehnten Runde. Seine erste Pflichtverteidigung sollte wenig später in New York wieder gegen Cerdan stattfinden, dieser verunglückte jedoch bei seinem Flug in die USA. Mit Laurent Dathille fand man schnell Ersatz, doch dieser konnte LaMotta nicht stoppen. Erst 1951 verlor er seinen Weltmeisterschaftsgürtel durch KO in der dreizehnten Runde an Sugar Ray Robinson. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit LaMottas Karriere steil bergab. Auch privat häuften sich seine Probleme und A… — Mehr
Jake LaMotta ist in Boxer-Kreisen eine Legende. Der 1921 in New York geborene Mittelgewichtler erlangte in 106 Profi-Kämpfen keinen einzigen Niederschlag und war der erste, der den bis dato ungeschlagenen Sugar Ray Robinson besiegen konnte. Auf Anweisung der Mafia verlor LaMotta 1947 einen Kampf gegen Billy Fox. Die Mafia revanchierte sich 1949 und ermöglichte ihm einen Weltmeisterschaftskampf gegen den hoch favorisierten Franzosen Marcel Cerdan. LaMotta besiegte den Franzosen überraschend durch einen KO in der zehnten Runde. Seine erste Pflichtverteidigung sollte wenig später in New York wieder gegen Cerdan stattfinden, dieser verunglückte jedoch bei seinem Flug in die USA. Mit Laurent Dathille fand man schnell Ersatz, doch dieser konnte LaMotta nicht stoppen. Erst 1951 verlor er seinen Weltmeisterschaftsgürtel durch KO in der dreizehnten Runde an Sugar Ray Robinson. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit LaMottas Karriere steil bergab. Auch privat häuften sich seine Probleme und Auseinandersetzungen. Seine krankhafte Eifersucht führte dazu, dass er regelmäßig seine Frau Vicky schlug. Er schreckte dabei auch nicht davor zurück, seine hochschwangere Frau so zu verprügeln, dass sie ihr Kind verlor. Der Hass LaMottas richtete sich aber auch auf seinen Manager und Bruder Joey. Nachdem dieser seine Karriere von Beginn an unterstützte und mit aufbaute, wuchs bei Jake das Misstrauen immer mehr. Als Jake vermutete, dass sein Bruder eine Beziehung mit Vicky habe, schlug er ihn krankenhausreif. Alkohol-/ und Gewichtsprobleme zerstörten dabei immer wieder den Traum nach einer Rückkehr ins Boxgeschäft. Jake versuchte sich deshalb, als Club-Besitzer in Miami durchzuschlagen. Eine Verurteilung wegen Unzucht mit Minderjährigen brachte ihn aber ins Gefängnis. Verlassen von seiner Frau und den gemeinsamen Kindern arbeitete der ausgebrannte Fettsack als Entertainer in schäbigen und zwielichtigen Nachtclubs. Lediglich kleinere Nebenrollen in Kino-Filmen hielten ihn über Wasser. 1990 wurde der damals 69-Jährige schließlich in die International Boxing Hall Of Fame aufgenommen.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.6
Antonio Montana 2010/07/24 02:44:58
Kommentar löschenHat mich nicht umgehauen, aber trotzdem ein sehr guter Film.
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DTokarsky 2010/07/21 13:47:09
Kommentar löschenRaging bull erzählt die Geschichte des Boxers Jake la Motta und seiner Karriere als Profiboxer.
Super Film ! Sehr zu empfehlen !
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Mr Lee 2010/04/06 15:24:52
Kommentar löschenDe Niro als selbstverliebter und extrem eifersüchtiger Boxer. Vom Aufstieg bis zum bitteren Ende. Für mich vergleichbar mit "Blow", nur bei "Blow" war es ein Drogendealer dessen Leben vom Erfolg bis hin zur Niederlage gezeigt wurde. Klar dieser Vergleich hinkt, da wir von De Niro und Scorsese reden. Einer anderen filmischen Epoche. Trotzdem filmisch kann man so seine Vergleiche suchen. Dennoch steht "Wie ein wilder Stier" für sich. Denn so kommt es mir vor, dass dem Zuschauer mehr Möglichkeiten gegeben werden die Personen zu mögen oder eben nicht. Vieles ist nicht offensichtlich, und lässt (ich schreibe es immer wieder gern) dem Zuschauer platz zu denken.
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Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Mr Vincent Vega 2009/08/08 20:23:33
Stumpfsinnige Entgleisung des Protagonisten? Oh weh... mal einen Film gesehen, der älter als 20 Jahre ist und schon wird mit platten Geschmacksurteilen wie "sperrig" und "langatmig" operiert. F for fail.