Finnischer Tango
Finnischer Tango (2008), DE Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 28.08.2008
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10 Kommentare
Keine
von Buket Alakus, mit Christoph Bach und Mira Bartuschek
Alex ist ein leidenschaftlicher Musiker. Mit seiner Tangoband reist er von einem Auftritt zum nächsten. Leben kann er von seiner Musik zwar nicht, allerdings ist ihm das auch ziemlich schnuppe. Das ändert sich, als er und seine Bandkollegen einer Rockerband den Tourbus klauen und es zu einem Unfall kommt. Alex’ Freund Tommy stirbt, die Tangoband ist am Ende. Plötzlich steht Alex ohne Wohnung, einem Haufen Schulden und mit den grimmigen Rockern im Nacken da. Da hilft nur eins: untertauchen. Als er von einer Behindertentheatergruppe erfährt, die noch einen Mitspieler sucht, erfindet er sich kurzerhand eine Behinderung und zieht in das Wohnprojekt der Theaterleute. Hier trifft er auf einen bunten Haufen schräger, aber liebenswürdiger Menschen, wird zum Frauenversteher, Kuppler und Lebensretter.
Handlung
Die Tangoband
Alex (Christoph Bach) tourt mit seinen zwei Freunden Tommy (Christian Naethe) und Steini (Daniel Zillmann) als Tangoband mit mäßigem Erfolg durch Deutschland. Große Konkurrenz erhält das Trio in den Kleinstädten durch eine Rockercombo. Da Alex und seiner Band das Geld ausgeht entschließen sie sich, den Tourbus der Rocker nebst Instrumenten zu stehlen. Während der Flucht kommt es zu einem schweren Autounfall, bei dem Alex Freund Tommy ums Leben kommt.
Mittellos
Fortan ist Alex mittellos, wird von den Rockern gejagt und braucht dringend einen Job. Als er auf ein Angebot in einer Behindertentheatergruppe stößt, klaut er einem fremden Rollstuhlfahrer dessen Ausweis und gibt sich bei der Bewerbung als Epileptiker aus. Er erhält nicht nur den Job, sondern findet auch Unterschlupf in der Wohngemeinschaft von Lotte (Mira Bartuschek), die mit den Behinderten Marylin (Nele Winkler), Rudolph (Fabian Busch) und Clark (Michael Schumacher) zusammenlebt.
Die WG
Alex erfindet immer wieder neue Lügen, um seiner Geschichte glauben zu verleihen. Dabei hat er immer mehr mit der großen Zutraulichkeit und Naivität seiner behinderten Mitbewohner zu kämpfen, aber auch mit seinen Gefühlen für Lotte. Von der starken Freundschaft und Ehrlichkeit, die von seinen Mitbewohner ausstrahlt, ist er völlig überrumpelt. Nach und nach beginnt sich Alex von einem egoistischen, in sich selbst gekehrten Menschen hin zu einer offenen Persönlichkeit zu verändern. Dabei verhilft er der aufgeschlossenen Marylin und dem ruhigen Clark zu ihrem ersten Mal und bringt seinen Mitbewohnern den Finnischen Tango, den er auf dem Akkordeon beherrscht, näher.
Zweifel
Einzig Rudolph zweifelt offen an Alex Geschichte und ist letztlich derjenige, dem Alex am nächsten steht. Rudolph, der an MS erkrankt ist und der von Selbstmordgedanken gequält wird, wird am Ende des Films von Alex vor dem Tod bewahrt.
Weiterführende Informationen
Der Finnische Tango
Weitere Informationen im Internet
Linksammlung unter filmz.de
Rezension von Joachim Kurz unter kino-zeit.de
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (6) und Videos (1) zu Finnischer Tango
Cast & Crew
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Buket Alakus
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Christoph Bach
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Mira Bartuschek
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Fabian Busch
-
Nele Winkler
-
Michael Schumacher
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Loretta Stern
Regie
Schauspieler
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Frank Grabski
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Erik Roßbander
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Jan Berger
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Marcus Hertneck
- Genre
- Komödie
- Handlung
- Akkordeon, Ausweis, Freundschaft, Konzert, Körperlich Behinderter, Mitbewohner, Musiker, Rollstuhl, Rollstuhlfahrer, Sterben und Tod, Tango, Theater, Wohngemeinschaft
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Drehbuch
Filmdetails Finnischer Tango
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Kritiken (3) — Film: Finnischer Tango
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenWie [die Regisseurin] die kleinen Dramen der ersten Liebe und der ersten sexuellen Erfahrungen, den Tod, die Freundschaft und die Liebe zum Tango unter einen Hut bekommt und aus diesen Elementen einen sympathischen Film voller Humor und Wärme zaubert, das ist wirklich beachtlich – zumal sie mit Alex auf eine Hauptfigur setzt, dessen Charakter am Anfang des Films sich einzig und allein durch eine positive Eigenschaft auszeichnet.
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Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...
Kommentar löschenAuch wenn die Welt in diesem Film am Ende unerträglich heil ist, der Weg dahin weist durchaus Ecken und Kanten auf, die berühren. So traut sich Regisseurin Buket Alakus etwa an das zumeist tabuisierte Thema der Sexualität von geistig und körperlich Behinderten heran [...] Am meisten bewegt aber Alex selbst, wunderbar gespielt von Christoph Bach, mit seinen Abgründen, mit seinem wohltuenden Sarkasmus, seinen beglückend traurigen Augen und seiner zarten Hand, wenn er den finnischen Tango auf dem Akkordeon spielt.
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Zetbo: Freier Journalist Zetbo: Freier Journalist
Kommentar löschenIn der preisgekrönten Tragikomödie lernt ein vagabundierender Aufschneider die Vorzüge von Herzlichkeit und Menschlichkeit kennen. Gespickt mit vielen überraschenden Ideen, erzählt Buket Alakus in ihrem dritten Kinofilm eine herzerwärmende Geschichte, ohne dabei auf moralinsaure Botschaften zurückzugreifen. Daneben gefällt ihr Film durch seine starken Darsteller um Christoph Bach, Fabian Busch und Mira Bartuschek. Auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen wurde der Streifen zudem mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
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Kommentare (7) — Film: Finnischer Tango
Kommentar schreibenMoro13 2011/10/20 19:30:20
Kommentar löschenEin Film der mich in der Sneak überrascht hat, hat mich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen zurück gelassen.
Eine Szene, die man aber kennen sollte ;) :
http://www.youtube.com/watch?v=MhmwfVQ_IcA
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spyron 2009/05/25 00:17:30
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annaberlin 2009/05/21 15:18:41
Kommentar löschenChristoph Bach und Fabian Busch geben ein tolles Team in dieser kleinen schwarzen Komödie. Meine Lieblingsszenen: als er dem Behinderten seinen Ausweis abnimmt und als sich Fabian Busch erschießt.
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honecker 2008/09/09 22:08:11
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Haben meine Vorredner vielleicht einen anderen Film gesehen?
Die Handlung verspricht viel, der Film plätschert aber leider oberflächlich während der gesamten Dauer dahin. WAS bitte ist die Botschaft??
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Jonny 2008/09/02 04:52:59
Kommentar löschenIch hab mich selten so extrem im Kinosaal gelangweilt, wie bei diesem Film. Ersteinmal ist die Handlung ermüdent, es gibt vielleicht einen Lacher, mehr aber nicht und die Story wirkt wie von einem 12-jährigem geschrieben. Nicht nur, dass die Realität total vernachlässigt wird(Erkennung von Diebstahl bei Postannahme, Polizei etc), nein auch die ganzen Rollen scheinen keinen höheren Sinn zu haben. Es ist schlichtweg keine wirkliche Entwicklung innerhalb des Filmes sichtbar, daher eine klare 0 von mir.
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TobiasSD 2008/08/25 10:54:08
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Dean 2008/08/20 18:31:47
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