Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Mary and Max (2009), AU Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Drama, Animationsfilm, Komödie, Kinostart 26.08.2010
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158 Kommentare
Keine
von Adam Elliot, mit Toni Collette und Philip Seymour Hoffman
Irgendwo zwischen Wallace & Gromit und Harold and Maude erzählt Mary & Max oder schrumpfen Schafe wenn es regnet eine Liebesgeschichte von der besonders schrulligen Sorte: bei den beiden Titelhelden handelt es sich um ein einsames australisches Mädchen und einen kauzigen New Yorker, die eine tiefschürfende Brieffreundschaft verbindet. Dabei beschäftigen sich Mary und Max mit solch profunden Fragen wie: “schrumpfen Schafe wenn es regnet?”
Regisseur und Autor des mehrfach ausgezeichneten Knetanimationsfilms ist der Australier Adam Elliot. Dieser gewann für seinen Kurzfilm Harvey Krumpet einen Oscar in der Kategorie “bester Kurzanimationsfilm”. Für Mary & Max versammelt er, zumindest in der amerikanische Originalfassung, gewichtige Filmgrößen hinter dem Mikrophon: dort leihen Toni Collette und Oscarpresiträger Philip Seymour Hoffman dem ungewöhnlichen Traumpaar ihre Stimmen.
Mehr Bilder (15) und Videos (5) zu Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Cast & Crew
-
Adam Elliot
-
Toni Collette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Daisy Dinkle (Stimme)
-
Philip Seymour Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Max Jerry Horovitz (Stimme)
-
Eric Bana
-
Barry Humphries
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
Regie
Schauspieler
-
Adam Elliot
- Genre
- Sozialdrama, Objektanimation, Komödie, Animationsfilm
- Ort
- Australien, Melbourne, New York City
- Handlung
- Alkoholiker, Asperger-Syndrom, Atheist, Australier, Autismus, Beste Freunde, Brief, Brieffreundschaft, Depression, Einbildung, Einsamkeit, Einzelkind, Fettleibigkeit, Fressen, Imaginärer Freund, Jude, Jüdisch, Kleptomanie, Lebenslange Freundschaft, New Yorker, Persönlichkeitsstörung, Schokolade, Selbsthilfegruppe, Tee, Tod eines Freundes, Verlust der Eltern, Verständnis, Verwirrung, ungleiche Freunde, Übergewicht
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
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Links zum Film Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
- Mary & Max: film-zeit.de
- Mary & Max: trickfilm-zeit.de
- Mary & Max: critic.de






















Kritiken (20) — Film: Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
„Mary & Max“ ist einer dieser besonderen Filme, die einen zum Lachen bringen, die aber auch das Gegenteil bewirken (können). Direkt nach dem Film weiß man eigentlich gar nicht, wie man sich fühlen soll, auf keinen Fall denkt man weiter über die Herstellung des Films nach, sondern über Mary und Max, die beiden einsamen MENSCHEN, die sich gefunden, zwischendurch verloren, und am Ende wieder – gefunden? – haben. Eine Geschichte über Freundschaft, die Liebe, das Leben und den Tod. Und darüber, ob Babys von Prostituierten in Eiern gelegt werden, wenn man Atheist ist. Oder ob Schafe im Regen schrumpfen.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenIrgendwo zwischen "Die letzten Glühwürmchen", "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Wallace und Gromit" stellt "Mary & Max" große Fragen, schneidet fundamentale menschliche Themen an und bietet dabei so viel skurrilen, schwarzen Humor und gleichzeitig so bittersüße Melancholie, daß ich wirklich hin und weg bin. Toll, ich bin schon gespannt auf weitere Werke des selbstironischen oscarprämierten Regisseurs Adam Elliot...
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Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/
Kommentar löschenWährend Mary & Max durch gestiegenen Pessimismus und Realismus der bedrückendste von Elliots Filmen ist, wirkt er gleichermaßen am berührendsten und kann so voll und ganz überzeugen. Die brillante visuelle Umsetzung des Films unterstreicht seine inhaltliche Reichhaltigkeit dabei noch weiter. Wer schon immer wissen wollte, ob Schafe im Regen schrumpfen, warum Fische keine Zigaretten rauchen sollten und warum Freundschaft das Leben eines Menschen ins Chaos stürzen und doch bereichern kann, der sollte hier also einen Blick riskieren.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen[...]Dass abendfüllende Animationsfilme nicht zwangsläufig für Kinder gedacht sind, wissen wir nicht erst seit dem South-Park-Kinofilm. Adam Elliot hat mit “Mary And Max” einen Knet-Animationsfilm erschaffen, der nicht unbedingt in Kinderhände gehört, aber doch das Kind im Menschen anspricht. Die Geschichte um eine ungewöhnliche Freundschaft ist herzerweichend erzählt, kommt aber völlig ohne Schmalz aus sondern wartet mit tonnenweise Humor und kreativen Ideen auf.[...]
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hartmoodx 2011/07/30 23:27:12
Antwort löschenLike!
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Genauso durchschaut Regisseur Adam Elliot die Gesellschaft und lässt sie durch das Prisma seiner Knetfiguren als unvollkommen darstellen, als eine Summe von lückenhaften Individuen, die nur gemeinsam funktionieren können, als eine Hymne der Freundschaft. So wird die Beziehung zwischen Mary und Max erst wieder aufgenommen, als Max ihr verzeiht und das tut er, weil er sie als nicht perfekt durchschaut, weil sie dadurch zu einer Gemeinsamkeit finden. Das Lückenhafte als Gemeinsamkeit aller Individuen wird in Mary und Max als Leitmotiv gefeiert, es spiegelt sich in allen Figuren wider, es wird mitgefühlt und ausgelacht. ...
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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschen„Vor 40 Jahren gab es Harold & Maude. Vor 20 Jahren gab es Wallace & Gromit. Jetzt ist die Zeit reif für: MARY & MAX“
Eine Tagline, die den Kern des Films sehr treffend definiert. Der australische Regisseur Adam Elliot blieb mit dem Kinodebüt seinen erzählerischen Wurzeln treu. Wie sein Oscar prämierter Kurzfilm „Harvie Krumpet“ lebt auch „Mary & Max“ von den losen Erzählungen seiner Hauptfiguren. Eine eigentliche Handlung existiert nicht, viel mehr entsteht der erzählerische Sog aus emotionalen Momentaufnahmen und ausgesprochenen Gedanken. Die Charaktere sind der Film. Kein Wunder also, dass die beiden mit unendlich vielen kleinen exzentrischen Eigenschaften und Anekdoten ausgestattet wurden, die nicht selten an die liebenswerte Verschrobenheit eines Jean-Pierre Jeunet Films erinnern.
Bei „Mary & Max“ handelt es sich um keinen niedlichen Kinderfilm. Das beweisen die eingestreuten Themen wie Suizid, Depression, Autismus und diverse…
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenIch bin, vorsichtig gesagt, kein großer Fan der Erzählweise "Wir beschreiben ALLES, was zu sehen ist, noch einmal im Voice-Over", die Mary and Max von vorne bis hinten nutzt. Würde Adam Elliot sich zumindest hin und wieder mal auf seine liebevoll-schrulligen Animationen und seine nur auf den ersten Blick eindimensionalen Charaktere verlassen, wäre Mary and Max vielleicht wirklich das Animationsmeisterwerk, als das er hier und da bezeichnet wird.
Trotz diesem Mangel bleibt ein sympatischer Film, bei dem Tragik und Komik stets nah beieinander liegen und dessen Animationsstil eine willkommene Abwechslung zum Stil des Genre-Riesen Pixar bietet und mit Toni Collette und Philip Seymour Hoffman auch hervorragend besetzt ist.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEs gibt Menschen, für die sind Animationsfilme automatisch Kinderfilme. Diesen Menschen sollte man nie Kon Satoshis "Perfect Blue" oder Adam Elliots "Mary and Max" schenken - denn sie würden die Filme vermutlich direkt an ihre Kinder weiterreichen. Animationsfilme bieten bisweilen, und dies dürfte bei "Mary and Max" der Fall sein, die Möglichkeit, eine Geschichte zu erzählen, die mit realen Darstellern wohl nicht ohne weiteres so (gut) umsetzbar wäre. Beispielsweise einen 44-jährigen am Asperger-Syndrom leidenden New Yorker, der eine lebensnotwendige Brieffreundschaft mit einer bebrillten und drangsalierten 8-jährigen Australierin eingeht. Regisseur Adam Elliot, der sich mit seinem knetanimierten Filmdebüt anschickt, das Monopol von Nick Park in diesem Subgenre zu brechen, erzählt diese Geschichte um Freundschaft, Mobbing, Einsamkeit und Tod auf eine derart berührende Weise, dass sie "Mary and Max" wohl zum besten Animationsfilm des Kinojahres 2010 macht.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer beste Animationsfilme seit sehr langer Zeit, unkonventionell und berührend. Regisseur und Autor Adam Elliot hat etwas zu sagen und das tut er mit Einfallsreichtum und sehr viel Gespür für Bilder und Musik. Und wie so oft, wenn Filme richtig gut geraten sind: “Mary und Max” steckt tief drinnen im wirklichen Leben und zeigt uns charmant und schwarzhumorig den Ernst desselben. Ganz dringende Empfehlung. (Mehr im Podcast)
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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de
Kommentar löschenÜber Mimik und Gestik wird das Innenleben der Figuren gezeigt, eine herausragende Leistung angesichts der Komplexität von Stop-Motion [...] . Doch all die wundervolle Ästhetik kann nicht ablenken von der schwächeren zweiten Hälfte des Films in der die tragikomische Welt [...] plötzlich arg ins Tragische abdriftet und dabei unverhältnismäßig viel Hanebüchenes in Zeitraffer geschieht [...]. Trotzdem handelt es sich bei "Mary und Max" um einen besonderen, wahrlich außergewöhnlichen Film, der hoffentlich auch in Deutschland wenigstens noch ein kleines Publikum finden wird.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die Geschichte präsentiert sich bewusst mit einer kindlichen Naivität, obwohl sich dahinter sehr ernste Themen des täglichen Lebens verbergen. Gerade durch diese einfache Art, wie der Film mit seinen Themen umgeht, entfaltet er eine unheimlich berührende Wirkung. Eigentlich traurige Umstände werden mit Humor aufgebrochen und sorgen für viel mitfühlendes Schmunzeln. Dagegen schafft „Mary & Max“ es gegen Ende aber auch, zu Tränen zu rühren. Selten ist ein Animationsfilm so fernab von Hollywood und gleichzeitig so gefühlvoll. [...]
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Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...
Kommentar löschenDie grotesk-liebenswerten Figuren können dabei nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Charakter des Films ein tragikomischer ist.
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Oliver Stenzel: Stuttgarter Nachrichten Oliver Stenzel: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenElliot gelingt Außergewöhnliches: Voll schwärzestem und teils derbem Humor, zugleich mit unglaublicher Empathie erzählt er die Geschichte von zwei Außenseitern; er kreiert dabei liebenswerte und bizarre, aber niemals auf platte Weise niedliche Figuren, und trotz überbordender Details tritt niemals die Erzählung gegenüber der Optik in den Hintergrund. Ein Meisterwerk, das einen mal hysterisch lachen, mal vor Bitternis schlucken lässt und am Ende Tränen in die Augen treibt.
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Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschen"Mary und Max" ist ein bezwingend paradoxer Film. Wir sehen eine grausame Welt voller Leiden, in der wir uns trotzdem gut aufgehoben fühlen. Mary und Max kommen zwar in ihren Briefen zu Wort, aber über weite Strecken des Films erläutert uns ein Erzähler Geschehnisse, Pläne, Gefühle, Erinnerungen. Das wirkt hier nicht plump. Es versetzt uns in die kindliche Erfahrung des Märchenhörens zurück.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenZu lachen gibt es in "Mary & Max" schließlich ungeheuer viel, auch wenn die Protagonisten/innen selbst eigentlich nur wenig zu lachen haben. Denn einerseits zerrspiegelt Elliots Film die Wirklichkeit mit seiner Knetwelt in teils herrlich garstigen Überzeichnungen [...]. Andererseits löst er die vielen Härten und Katastrophen durch die Dialoge und die mit einer Detailflut visualisierten Briefschilderungen immer mit einem pointierten, äußerst schwarzen Humor.[...] Dabei geht es um ganz profunde Angelegenheiten: um die Angst vorm Leben und wie man ihm doch immer irgendwie zugewandt bleibt. [...] Mary und Max haben ein großes Publikum mehr als verdient!
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Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online
Kommentar löschenDies ist ein Film für Erwachsene, nicht für Kinder. Der Humor ist sanft und die Bilder voller Phantasie, aber die Geschichte hat es manchmal in sich. Tod, Einsamkeit, Krankheit und Alkoholismus sind Thema, ebenso wie Selbsthass und Selbstmord. Die Erzählerstimme, die durch das Leben der beiden Außenseiter leitet, bleibt immer warm und optimistisch, aber sie spart auch nicht aus, wie grausam das Leben sein kann.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDer Animator Elliot findet für seine verbale Tragik derart köstlich-schwarzhumorige Knetentsprechungen, dass aus der wundersamen Verbindung beider Teile ein zutiefst berührender, fast schon lustiger Film entstand. Wort und Bild könnten dabei nicht diametraler sein und ergeben dennoch eine zutiefst harmonische Einheit. [...] So lacht und weint man mit Mary und Max und hofft auf eine schöne Wendung – wohl ahnend, dass „Mary & Max“ alles ist, nur kein Märchen!
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMary & Max wirkt auf den ersten Blick wie ein amüsantes Märchen – was sicherlich zu allererst daran liegt, dass es sich um einen Trickfilm handelt, der vollständig mit Knetmasse modelliert wurde, ganz in der Tradition der Aardman Studios oder etwa des großartigen Coraline von Henry Selick; vor allem und spezifischer ist Mary & Max jedoch eine Weiterentwicklung, in Thema, Ton und Form, von Adam Elliots mit einem Oscar ausgezeichneten Animationskurzfilm Harvie Krumpet.
Auch darin ließ Elliot seinem im Titel genannten Protagonisten schon Krankheiten und bizarre Unfälle widerfahren; gestorben wird viel, und das Ende, so hoffnungslos es auch wirken mag, ist doch mit Lebenslust prall gefüllt. So ähnlich (vom Ende sei gleichwohl noch nichts verraten), aber noch subtiler findet man das auch in Mary & Max, das seine unmögliche Geschichte von unwahrscheinlichster Freundschaft im Gewand einer tiefschwarzen Komödie versteckt, die doch vor allem eines will: Die Vielfalt des Lebens feiern, vor allem in jenen Ecken, in denen abseitige Gedankententakel menschlichen Gehirnen zu entweichen scheinen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur und Drehbuchautor Adam Elliot zeigt in dieser wunderbar umgesetzten, einfühlsamen Tragikomödie, wie verwirrend und chaotisch das Leben sein kann. «Mary and Max» ist ein ergreifend trauriges und befreiend komisches Wunderwerk.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschen„Mary & Max“ erzählt eine zu gleichen Teilen humorvolle wie tieftraurige Außenseiter-Geschichte. Auch wenn das stimmt und sowohl Max als auch Mary zahlreiche Schicksalsschläge meistern müssen, bleibt der Ton stets hoffnungsvoll und lebensbejahend. Wie unverkrampft Elliot auf der Klaviatur großer Emotionen spielt, wird vor allem zum Ende hin deutlich. Er schenkt uns eine Auflösung, die ohne sentimental oder verkitscht zu wirken tief berührt. Konsequenterweise hat man zu diesem Zeitpunkt längst vergessen, dass sich für 90 Minuten alles um zwei sonderbare Knetfiguren drehte.
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Kommentare (138) — Film: Mary & Max oder Schrumpfen Schafe wenn es regnet?
Kommentar schreibenmidesp 2012/05/18 14:58:02
Kommentar löschenEin Film über die Freundschaft zweier chaotischer, neurotischer aber dennoch liebevoller Personen die keinen Halt in ihrem Umfeld und in der Gesellschaft finden. Mary setzt sich schon als Kind täglich mit den skurrilsten Fragen auseinander und beschließt eines Tages einen Brief nach Amerika zu senden um die Antwort auf einer Ihrer Fragen zu erfahren. Damit beginnt eine jahrelange Brieffreundschaft zwischen Max und Mary, wie sie schöner und trauriger zugleich nicht sein könnte. Mich hat der Film ab der ersten Minute gefesselt. Die Konversationen sind charmant und lustig, bringen einen jedoch auch zum schmunzeln und zum nachdenken. Überzeugt auf ganzer Linie!
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Jeff Lebowski 2012/05/11 17:35:54
Kommentar löschenMax and Mary ist witzig, und sicherlich der beste Animationsfilm den ich je gesehen habe.
Der Film schafft es, eine Geschichte auf eine derart Charmante und wundervolle Art zu erzählen, wie es 'Die fabelhafte Welt der Amelie' oder 'Forrest Gump' bereits vormachten.
Da ich Filme die aus dem Off-Erzählt werden eh liebe, und dieser Film wirklich komplett aus dem off erzählt ist, mochte ich ihn von Anfang an.
Er hat definitiv seinen eigenen Charakter, und ist auch durchaus ernst.
'Max and Mary' ist kein Kinderfilm, und das ist auch gut so.
Potentieller Lieblingsfiom, wird nochmal geguckt.
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styx.canomo 2012/05/11 19:19:14
Antwort löschenimmer wieder schön zu sehen, welch erstaunliche parallelen unser filmgeschmack aufweist^^
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Le Samourai 2012/05/12 04:00:31
Antwort löschenJo, Meisterwerk!
Mr.Bungle 2012/05/16 11:49:08
Antwort löschenIch hoffe, dass du dem Film dann noch die vergessenen 0,5 Punkte dazugibst! ;P
Nystroem 2012/05/07 12:42:35
Kommentar löschenEs dauerte keine 5 Minuten, da wusste ich: ich bin verliebt.
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chriskaps 2012/05/10 15:37:05
Antwort löschenWomöglich waren es auch nur 2.
Mr.Bungle 2012/05/05 00:04:13
Kommentar löschenEin absolutes Meisterwerk!!!
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ethno.e 2012/05/05 00:01:42
Kommentar löschenfreunde sind die familie die, die man sich aussuchen kann! sehr süßer film :)
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anakyn 2012/04/29 08:58:29
Kommentar löschenschöner, kleiner film, der zeigt dass man auch ohne große helden und bekannte hollywood-gesichter was tolles zaubern kann! mir hat, neben denn toll verschrobenen charakteren, auch die liebe zum knet-detail besonders gut gefallen.
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HopeWithinChaos 2012/04/26 11:55:13
Kommentar löschenEin toller Film voller Emotionen.
Am Anfang dachte ich, der Film wäre hauptsächlich für Kinder gedacht.
Tja, so kann man sich irren!
Gewundert hat mich dann die trockene Erzählweise, der schwarze Humor und die düstere Optik (vor allem in New York).
Definitiv einer der besten Animationsfilme der letzten Jahre, wenn nicht sogar aller Zeiten.
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danseuse de rêve 2012/04/26 18:19:43
Antwort löschenUnd das alles hast du mir zu verdanken ;-) Ich freue mich wirklich sehr dass er dir gefällt und denke du verstehst nun warum er auch für mich der beste Animationsfilm war den ich bisher sehen durfte!!
HopeWithinChaos 2012/04/26 18:29:53
Antwort löschenOhne dich wäre ich vermutlich nie auf diesen Film gestoßen.
Du hast was gut bei mir. ;-)
lieber_tee 2012/04/11 02:43:10
Kommentar löschenEiner meiner liebsten Knetgummi-Filmchen. Ein Beispiel wie intelligent und erwachsen Animationsfilme sein können. Bis im Detail überzeugende, nie selbstgerechte, skurril-kauzig-sympathische Liebeserklärung an das „Anders-Sein“, die gekonnt eine Balance zwischen Tragik und Komik hält, herzerfrischend ist und dem Thema „Asperger-Syndrom“ (ohne Betroffenheits-Kitsch) gerecht wird. Ganz Toll!
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lieber_tee 2012/04/11 02:46:16
Antwort löschenMeine 500ste Filmkritik auf MP. Gewidmet einem Herz-Film.
crab1973 2012/04/11 02:48:38
Antwort löschenHerzlichen Glückwunsch zur 500! Auf die nächsten, hoffe ich doch. :D
lieber_tee 2012/04/11 02:52:31
Antwort löschenIch hoffe auch, ja macht hier noch (mit euch allen) viel Spaß.
Briseis 2012/04/11 02:53:12
Antwort löschenSchöne Sache, dass du zu allen gesehenen Filmen auch was schreibst :)
lieber_tee 2012/04/11 02:54:13
Antwort löschenVielen Dank.
Le Samourai 2012/04/11 08:34:27
Antwort löschenyeah! :)
horro 2012/04/11 09:08:37
Antwort löschenHappy 500 mein Freund ... und dann noch zu einem wirklich schönen Film mit Erwähnung eines Schafs ... hach :)
lieber_tee 2012/04/11 10:32:13
Antwort löschenDanke, mein liebling-schwarzes Schaf mit Grinsezähnchen.
Mimuschka 2012/04/11 10:38:07
Antwort löschensoweit ich weiß wird aber im film gesagt dass max am asperger-syndrom leidet... ;-)
Le Samourai 2012/04/11 11:14:55
Antwort löschenjep, wird gesagt..
horro 2012/04/11 11:23:35
Antwort löschendas "Asperger-Syndrom" ist ja jetzt wieder voll im Trend in der Spargel-Zeit ... oder verwechsle ich das jetzt mit dem "Aspargus-Syndrom"?
@lieber: das Schaf hat im Original sogar noch Teufelshörner, die gingen aber mit dem Screen-Shot verloren ;)
lieber_tee 2012/04/11 13:13:53
Antwort löschen@ Mi und Le,
echt, habe ich so gar nicht in Erinnerung, dann glaube ich euch mal :) und ändere das in meiner Kritik.
@ ho
nicht nur zur Spargel-zeit ist das A-Syndrom angesagt auch so (besonders bei meiner Arbeit).
Und ist so o.k. dein Schäfchen, Teufelshörner würden auch überhaupt nicht zu dir passen.
Mimuschka 2012/04/11 13:15:20
Antwort löschenist asparagus-syndrom nicht dieses problem dass es im badezimmer so seltsam riecht nachdem man auf toilette war?
lieber_tee 2012/04/11 13:21:59
Antwort löschen... und lasst uns mal nicht so viele Witze über das Syndrom hier machen, die Kinder und Jugendlichen in meiner Arbeit hören davon schon genüge (nicht von mir, aber von ihren Umfeld), ich auch und ich möchte auch nicht immer an mein Klientel erinnert werden. (ist nicht Böse gemeint).
horro 2012/04/11 13:24:42
Antwort löschenhast recht, wollte nicht pietätlos sein, der Name bietet halt einfach so schöne Möglichkeiten ... man sollte diesen Syndromen nicht immer die Namen der Entdecker geben, das treibt dann eben oft komische Blüten
lieber_tee 2012/04/11 13:35:53
Antwort löschenJa und ich kenne alle "komische" Blüten... Würde mir auch manchmal Wünschen dem "Kind" einen anderen Namen geben zu können. Grundsätzlich mag ich es, die ganze Sache mit Humor zu sehen, klappt nicht immer, klappt nicht mit den Klienten und ist mir hier auch zu nah an meiner Arbeit.
Alle 18 Antworten zeigen
JackoXL 2012/04/11 15:59:44
Antwort löschenSehr schön, freue mich auf die nächsten 500!:)
N. Hornblower 2012/04/12 10:21:11
Antwort löschenBei so einer Liebeserklärung muss ich den gleich mal vormerken.
Le Samourai 2012/04/01 01:16:57
Kommentar löschenWas für ein unglaublicher Film.
Regisseur Adam Elliot zaubert ein außerordentlich einfühlsames, tiefgründig-existenzielles, gleichzeitig zutiefst trauriges und herzerwärmend schönes Meisterwerk auf die Leinwand, welches in seinem (Animationsfilm-) Genre mit Sicherheit einzigartig ist, aber auch generell im "Ranking" der besten Tragikomödien aller Zeiten einen der vorderen Plätze einnimmt.
Es ist wirklich unfassbar, wie in 90 Minuten derartige Emotionen geschaffen und ausgelöst werden können - allein mit Hilfe von klassischer Knetfigur-Stop Motion, einem fantastischen Soundtrack, einer herzergreifenden Geschichte und herausragenden Sprechern (u.a. Barry Humphries, Bethany Whitmore, Philip Seymour Hoffman, Eric Bana).
Derartigen Tiefgang habe ich zuvor bei keinem "gewöhnlichen" Animationsfilm gesehen und gewiss auch nicht beim (trotzdem beachtlichen) Pixar-Output. Derartige Emotionen habe ich bei den wenigsten "richtigen" Filmen mit echten Schauspielern erlebt. Eine unglaubliche Leistung.
Wer diesen Film nicht mag, hat kein Herz.
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Jaliju 2012/04/01 09:11:28
Antwort löschenDu hast ihn gesehen! :) Wer diesen Film nicht mag hat wirklich kein Herz. Es gibt auch noch andere unglaublich gute und tiefgründige Animationsfilme. Wenn der Wind weht, Persepolis und Waltz With Bashir.
...Und auf Platz eins Mucos natürlich. ;)
Andy Dufresne 2012/04/01 10:01:39
Antwort löschenSchier unglaublich find ich das ich diese Perle bis heute nicht gesehen hab...
phoenix409 2012/04/01 10:50:43
Antwort löschenAuch wieder so ein Film mit Tränen am Ende. Der ist verdammt schön.
Le Samourai 2012/04/01 11:43:58
Antwort löschen@ Julia: Jaa, endlich! Haha, Platz 1 geht klar, wird aber bald abgelöst von Aurora! :)
Die anderen drei habe ich auch immer noch nicht gesehn.. :/ Ich bin ja ein großer Fan der Studio Ghibli Filme. Dann natürlich noch Fantastic Planet und der Animé 5 Centimeters per Second.
@ Andy: Auf jeden Fall nachholen!
@ phoenix: Jep.
Jaliju 2012/04/01 12:03:24
Antwort löschen@Fredi Ohja, man munkelt schon, dass Aurora das Meisterwerk 2001 ablösen wird.
Ghibli Filme sind wunderbar! :) 5 Centimeters per Second kenne ich noch garnicht, aber merke ich direkt mal vor. Die anderen solltest Du dir unbedingt anschauen. Bin ich mir sehr sicher, dass die Deinem Geschmack treffen. :)
hollygolightly1 2012/04/01 12:04:29
Antwort löschenWar sowas von klar, dass er dir gefällt! Mich hat er auch richtig berührt :)
Le Samourai 2012/04/01 12:49:30
Antwort löschen@ Julia: Jop die gefallen mir mit Sicherheit. Waltz with Bashir hab ich auf DVD, wird bald geschaut. 5 Centimeter ist zweimal bei MP, du hast den "falschen" vorgemerkt ;) (http://www.moviepilot.de/movies/5-centimeters-per-second)
@ holly: Klar, absolutes Meisterwerk. Wahnsinnig tolle Charaktere und das Ende ist echt mal... ganz schön traurig.
der cineast 2012/04/01 13:45:01
Antwort löschenIch finde der Film ist teilweise schlecht gemacht...
lieber_tee 2012/04/01 17:34:58
Antwort löschen@ cineast, du herzloses Monster ;), wo ist der denn (teilweise) schlecht (gemacht)???
lieber_tee 2012/04/01 17:35:47
Antwort löschen@ Le, ja ein Animation-MEISTERWERK, ja,ja,ja...
_Garfield 2012/04/01 18:41:29
Antwort löschenAbsolute Zustimmung! Toller Film mit tollen Sprechern (die deutschen Stimmen sind ebenfalls super), tollem Soundtrack und mustergültigem Aufbau in Sachen packender (Farb-)Dramaturgie! Und der Kurzfilm "Harvie Krumpet" ist ebenfalls klasse. :)
Le Samourai 2012/04/01 19:36:59
Antwort löschenIch hoffe doch mal sehr, das war ein Aprilscherz des Herren Cineasten. :)
der cineast 2012/04/01 22:35:09
Antwort löschen9/10. Paar Dinge waren ganz gut...
Anoirja 2012/04/02 12:14:18
Antwort löschenDen letzten Satz hast du doch von meinem "Love Exposure"-Kommentar geklaut, hehe. ;)
Le Samourai 2012/04/02 12:27:45
Antwort löschenBitte wat? Klar, ich hab auch nix besseres vor als irgendwo Sätze zu klauen. :) Soooo individuell ist er ja nun wirklich nicht!
Anoirja 2012/04/02 12:30:16
Antwort löschenReg dich mal wieder ab - ist mir halt nur auf Anhieb aufgefallen.
Le Samourai 2012/04/02 12:33:09
Antwort löschenBin vollkommen ruhig :)
Mr.Bungle 2012/05/05 11:33:25
Antwort löschenAnoirja ist ja mal eine sympathische lady... .__. xD
Anoirja 2012/05/05 13:08:29
Antwort löschenWas bist du denn für ein unbewandertes Bürschchen, dass du dich in unsere vertrauten Querelen einmischen musst?! =:-L
Le Samourai 2012/05/05 14:47:47
Antwort löschenHaha, ohmann....
Anoirja 2012/05/05 15:09:48
Antwort löschenDie Kids verstehen offenbar nur noch Spaß, wenn genügend Smilies mit im Spiel sind. Oh, dear!
Alle 23 Antworten zeigen
Mr.Bungle 2012/05/05 18:53:02
Antwort löschenganz genau... oh mann... ;D
Anoirja 2012/05/05 19:04:25
Antwort löschenIch fürchte, du hast es leider immer noch nicht verstanden...
LastSmile 2012/03/26 12:06:14
Kommentar löschenwas für ein großartiger film.
und ich bin eigentlich kein freund animierter filme, aber dieser hätte anders nicht funktioniert
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ZaZa 2012/03/24 06:16:39
Kommentar löschenum ehrlich zu sein, wenn man von emotionen spricht, sollte der einzige film der diesbezüglich mitreden dürfte, die fabelhafte welt der amelie sein. maxNmarry fand ich gut, besonders die liebe zum detail, aber mehr oder weniger wurden ausser den komischen frequenzen keinerlei emotionen ausgelöst. ich liebe alles was es aus meinersicht bewährt geliebt zu werden, aber diesen film fand ich (nur) klasse, aber werde ihn auch so schnell wie meine kippe die ich grade rauche wieder aus meinem gedächtnis entfernen. alles in allem ein guter film, aber keine 10 wert.
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TheJoker 2012/03/26 20:51:03
Antwort löschenabgesehen von deiner Kritik -die ich zwar absolut nicht nachvollziehen kann, aber auch nicht muss- finde ich es ziemlich vermessen zu sagen, dass "Die fabelhafte Welt der Amelie" der einzige Film sei, der Emotionen transportiert. Das ist nämlich schicht und einfach Schwachsinn.
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styx.canomo 2012/04/01 16:47:52
Antwort löschenzumal die fbaelhafte der welt der amelie jetzt nun wirklich keine zehn ist, sondern eher so im bereich 6- maximal 8 liegt (meiner meinung nach).
alles in allem finde ich die kritik aber auch nicht sonderlich gut...
ZaZa 2012/04/12 03:21:29
Antwort löschensachte jungs, amelie war falsch formuliert, es gibt auch andere filme die emotionen auslösen ist ja klar, sonst hätte das prinzip des kinos keinen sinn. ich wählte die fabelhafte welt der amelie als beispiel da auch wie in diesem film es um liebe, freundschaft und leben geht punkt. ob ihr andere meinungen vertritt als ich oder nicht finde ich gut, sonst wären wir alle keine individien. peacenout
sanchez
Tachitalili 2012/03/12 19:57:14
Kommentar löschenIch bin kein Fan von Knete und auch kein Fan von Dramen, deswegen war ich im Vorhinein negativ eingestellt und habe mich auf gähnende Langeweile vorbereitet. Fail!
Dieser Film ist etwas besonderes. Selten hat mich etwas so zutiefst berührt, wie diese Geschichte. So liebevoll und feinfühlig gemacht, aber ohne jeglichen Kitsch. Bin noch etwas sprachlos vor Emotionen.
Definitiv kein Kinderfilm.
Fazit: absolut sehenswert. Am besten mit einem Stück Schokolade :-)
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Murphante 2012/04/02 09:05:44
Antwort löschenDen muss ich mir merken ...
Aber ... Wallace & Gromit waren doch auch klassen
oder diese verrückten Hühner auf der Farm die versucht haben auszubrechen ...wie hieß der noch gleich ???
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Tachitalili 2012/04/03 10:01:08
Antwort löschenChicken run. War schon super. Aber mein Auge genießt mehr Animation als Knetfiguren, wobei ich türlich allen Respekt vor den Knet-Machern habe.
Murphante 2012/04/06 23:39:32
Antwort löschenJaaa ich hatte vorerst auch Respekt gehabt ... aber als ich die zwei Filme mir angeschaut habe ...war ich doch sehr beeindruckt ... ich liebe Zeichentrick Animationen ...
Das große Krabbeln
Flutsch und weg
Ab durch die Hecke
Horton hört ein HU
echt witzige Filmchen
wird mal wieder Zeit für einen tollen Zeichentrickfilm
bzw Animationsfilm ;)
Sperber 2012/03/12 14:33:00
Kommentar löschenOh ja, ich habe geweint. Gestern erst "Mary & Max" gesehen und bin immer noch ganz fassungslos, wie ergreifend dieser Film ist. Er läßt mich mit einem absoluten Glücksgefühl zurück...
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SpiceWeasel 2012/03/12 14:21:17
Kommentar löschen♥ Meisterwerk! ♥
Solche Filme entstehen leider nur alle paar Jahre mal!
Von Jodorowsky´s "El Topo" bis "Die fabelhafte Welt der Amelie" deckt dieser Film die ganze künstlerische Bandbreite des Emotionskinos ab und bleibt dabei doch immer originell und einzigartig in seiner Optik, seinem tragischem Humor und lockeren Erzählweise.
Einwortkritik = Wunderschön!
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SpiceWeasel 2012/03/12 16:34:25
Antwort löschennicht gelyncht ... nur geschrumpft! =P
Mimuschka 2012/03/12 16:42:26
Antwort löschenlol, "jodorowsky", duffys absolutes trigger-wort
Anoirja 2012/03/12 18:21:45
Antwort löschenAm interessantesten ist wohl, dass ausgerechnet Fleischfresser diesbezüglich oft das größte Mundwerk haben. ;)
Anoirja 2012/03/12 18:49:31
Antwort löschenIch heule über diese Bigotterie und Doppelmoral. Bei Jodorowsky wird sich empört (Wie sieht's denn dann mit Godard, Coppola und anderen "großen" Regisseuren aus?), aber bei den Qualen der Tiere bei der Massentierhaltung und Schlachtung kann man ja beide Augen zudrücken. Ich für meinen Teil kenne auch niemanden, der sich daran aufgeilt, wie ein Tier im Film getötet wird. Schön finde ich das als Vegetarierin ganz sicher nicht, aber die Tiere, die der Nahrungskette zugeführt werden, hatten mit Sicherheit ein schlimmeres Leben. Wer hier allen Ernstes behauptet, dass es in Ordnung ist, Tiere für die Nahrungskette zu schlachten, aber nicht für einen Film, der ist für mich scheinheilig.
Anoirja 2012/03/12 19:09:19
Antwort löschenHaha, ja klar, mach dir nur weiter was vor. Im Übrigen eine fiese verallgemeinernde Unterstellung, dass Vegetarier keine Fleisch(fr)esser akzeptieren. Viele aus meinem Freundeskreis essen Fleisch, aber die sind wenigstens nicht derart bigott und doppelmoralisch. Ich bin auch raus - Zeitverschwendung.
Pardus 2012/03/19 20:52:37
Antwort löschenokay.
Anoirja 2012/03/19 21:27:41
Antwort löschenIch wollte zwar nichts mehr sagen, aber danke für die Erinnerung, denn eins muss ich doch noch loswerden, da auf meinen Hinweis ja bisher nicht reagiert wurde: Am interessantesten ist tatsächlich, dass sich bei Coppola kaum jemand über die rituelle Schlachtung des Büffels in "Apocalypse Now" aufregt - der darf dann sogar Lieblingsfilm sein. Es lebe die Doppelmoral!
Mimuschka 2012/03/19 21:32:35
Antwort löschenich würde gern noch einen diskussionsbeitrag liefern:
ich finde diese unterscheidung wann man töten darf und wann nicht etwas merkwürdig. die "tatsache" dass der mensch über dem tier steht ist schlichtweg eine rein willkürliche setzung, die sich durch nichts rational begründen lässt. klar, wenn man sagt dass man es allgemein ok findet tiere zu töten weil man über ihnen steht, dann lässt sich da wohl (leider) nicht dran rütteln, außer dass es halt eine anthopozentrische sichtweise ist, was aber philosophisch legitim ist, den menschen als mittelpunkt der ethischen auseinandersetzung zu nehmen.
merkwürdig ist es dann halt nur, wenn auf der anderen seite die tötung verurteilt wird (da wo es bereiche trifft, die nichts mit dem eigenen täglichen handeln zu tun haben, wie pelze, thunfische, schlachtung in filmen, etc.). da für mich beide handlungen nicht notwendig sind, also man weder tiere für filme schlachten muss, noch tiere essen MUSS, ist beides gleichermaßen zu verurteilen, da sie beide nur dem menschlichen vergnügen dienen (ich zähle kunst und essen mal zum vergnügen, da das hauptargument ja ist, mann esse GERNE fleisch und will nicht darauf verzichten).
Mimuschka 2012/03/19 22:02:15
Antwort löschenmir ist gerade nochwas eingefallen:
duffy: "Tiere zu töten, nur um ihre Todesschreie und Kadaver für eine Filmszene nutzen zu können ist psychisch krank"
für die meisten mir bekannten filme wurde tiere getötet um ihre kadaver für eine szene nutzen zu können, z.b. als steak oder schnitzel. mich würde noch interessieren was da der unterschied für dich ist. denn die auslegung von filmsets mit fleisch dient ja nicht der ernährung.
SpiceWeasel 2012/03/20 10:04:16
Antwort löschenDer Büffel in Apocalypse Now sollte sowieso von den "Indios" geschlachtet werden und Coppola hat es erfahren und ne Kamera aufgestellt! ;-)
Ob das "Catering" nun in ner Folie vershweißt ankommt oder so frisch das es noch atmet tangiert mich eher weniger.
Anoirja 2012/03/20 10:49:48
Antwort löschenSorry, aber das ist einfach nicht wahr. Die Szene ist inszeniert gewesen! Coppolas Filmcrew hat die "Indios" bei der rituellen Schlachtung eines Wasserbüffels beobachtet und dies gefilmt - diese Szene ist in der "Hearts of Darkness"-Doku zu sehen. Coppola hat sich davon inspirieren lassen und die Szene für den Film anschließend inszeniert. Das ist genau das gleiche wie Deodatos Schildkrötenszene in "Cannibal Holocaust". ;)
Mimuschka 2012/03/20 10:52:21
Antwort löschenprinzipiell ist das doch egal ob das tier nun VOR der kamera oder halt ohne kamera im schlachthaus getötet wird. ich verstehe diese unterscheidung nicht, die duffy hier gemacht hat (oder auch andere die sich über sogenannten "tier-snuff" aufregen).
SpiceWeasel 2012/03/20 12:24:52
Antwort löschenups hab ich dann wohl falsch in erinnerung gehabt aus "hearts of darkness" sorry ...
Ich sags mal so, wenn die Tiere danach gegessen werden is es mir wurscht ob die vor oder hinter der Kamera geschlachtet werden.
Anoirja 2012/03/20 21:07:52
Antwort löschenKein Problem. Du hattest dich ja eh nicht über Jodorowsky empört und weißt dessen Filmkunst trotzdem zu schätzen. :)
Anoirja 2012/03/21 16:50:52
Antwort löschenWarum wundert es nun überhaupt nicht, dass der "Tier-Snuff" von deinem Lieblingsregisseur Coppola in deinem tollen Lieblingsfilm "Apocalypse Now" weiterhin totgeschwiegen wird?! Der Standpunkt der scheinheiligen Doppelmoral. Das spricht wahrlich für sich und erübrigt jede weitere Diskussion.
Anoirja 2012/03/21 17:12:13
Antwort löschenJa, besser ist das.
Pardus 2012/03/22 16:38:26
Antwort löschennoch mal mit nachdruck. oookkkaayyyy. - das hier muss ein ende haben....äh bitte.
Le Samourai 2012/03/28 12:24:24
Antwort löschen1:0 für Anoirja. Und Mimuschka. ;)
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WaldderChiller 2012/04/10 17:42:53
Antwort löschenwie immer: dieser duffy schreibt absoluten Bullshit...
Mimuschka 2012/04/10 17:47:04
Antwort löschenvor 19 tagen schrieb "duffy":
Ich nehm' mal den Haken raus, damit ich nicht mehr mit Nachrichten belästigt werde.
Roach 2012/03/05 22:46:32
Kommentar löschen"Mary und Max" ist in den Umrissen eine wahre Geschichte, die mit Stop-Motion-Technik und einer absolut überwältigenden Liebe zum Detail und zu den Charakteren umgesetzt wurde, sodass man jede Sekunde merkt, wie viel sie, und vor allem ihre Hauptdarsteller, Adam Elliot bedeuten.
Um die Geschichte um eine sonderbare Brieffreundschaft angemessen umzusetzen, bedient Elliot sich warmherzigem Humors, genauso häufig aber auch mit pechschwarzem, sowie einer gehörigen Portion Tragik. Durch die graue, ja fast farblose Optik fällt es dem Zuschauer nur allzu leicht, sich in die Charaktere hineinzufühlen. Vor allem Max habe ich mir in Sekundenschnelle ins Herz geschlossen.
Für Kinder ist der Film jedenfalls nichts - zumindest nicht für welche, die nicht schon erwachsen sind... Es hat seine Gründe, warum der Film eine Altersfreigabe ab 12 bekommen hat, was erstmal ziemlich verblüffend ist, da selbst das schaurige "Coraline" noch unter dem gelben Stempel gelandet ist.
"Mary und Max" macht auch eine entscheidende Sache anders. Es ist, bei aller eingestreuter Skurrilität, eine realistische Geschichte, die einem nahe geht.
Ich frage mich immer noch, ob der Film diese Wirkung auch transportiert hätte, wenn er sich mehr Zeit für längere Dialoge gelassen hätte. Den meisten Sprachanteil haben der Erzähler und die Hauptcharaktere in Form ihrer Briefe. Dass die Rollen an sich eher selten zu Wort kommen, trägt nur zur Trübheit der Geschichte bei.
Besonders klasse fand ich die anfänglichen, naiven Briefe von Mary. Da diese in der Laufzeit des Films älter wird, lässt dies aber nach. Deshalb lässt der Film meiner Meinung nach zwischen Mitte und Ende etwas nach, das Ende hingegen ist wie erwartet wunderschön.
Und letztendlich hallen zwei Sätze in meinem Kopf wieder, die ich nicht so schnell vergessen werde.
"You are my best friend... You are my only friend."
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Jack_Torrance 2012/03/02 14:02:09
Kommentar löschen"You are my best Friend, you are my only Friend !"
Was soll ich denn über Filme wie diese schreiben ? Mir fällt beileibe nichts ein: Denn es sollte klar sein, dass der Film eine 90-minütige Emotion ist (und mit Emotion meine ich nicht Müdigkeit), dass er dem Zuschauer 90 wunderschöne Minuten bietet, dass er urkomisch und todtraurig zugleich ist, dass er eine der schönsten Freundschaftsgeschichten erzählt, die das Kino jemals zu bieten hat, dass er jeden Zuschauer, der ein Herz hat, zutiefst berührt zurücklässt, dass er den Zuschauer von Anfang bis Ende mitfühlen lässt, dass er einfach einer der schönsten Filme aller Zeiten ist ! Was soll ich denn dazu noch schreiben ? Was ???
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der cineast 2012/03/02 14:53:09
Antwort löschenDer voll schlecht, weil da keine Action ist...
Affenbrei 2012/03/02 15:25:47
Antwort löschen<3
countcount 2012/03/12 18:19:47
Antwort löschendu hast vergessen das er langweilig ist und die Figuren leicht unsympatisch ;)
Jack_Torrance 2012/03/13 18:27:00
Antwort löschenDas stimmt sowas von gar nicht !
countcount 2012/03/13 21:14:34
Antwort löschenok ich hab etwas übertrieben. Aber mir hat er nicht ganz so doll gefallen leider :/
Affenbrei 2012/03/14 15:22:15
Antwort löschenUnsympathische Figuren. Ja ne, is klar...
Jack_Torrance 2012/03/14 15:32:13
Antwort löschenDie einzige unsympathische Figur ist Marys Mutter !
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countcount 2012/03/14 18:46:58
Antwort löschenIch bin normalerweise ein richtiger Fan solcher kreativen Knetmassen -Animationen. Wallace&Grommit oder Lucy der Schrecken der Straße fallen mir diesbezüglich gerade mal ein und fand ich wunderbar.
Aber diese Figuren hier haben mein Herz leider nicht erwärmt (dieser eklige Kerl und dieses hässliche Mädchen und diese langatmige depressive Stimmung...Hm ich weiß auch nicht warum, aber es hat nicht gefunkt zwischen ihnen und mir...
Jack_Torrance 2012/03/15 17:18:31
Antwort löschenBei mir war das exakte Gegenteil der Fall.
VisitorQ 2012/02/27 19:37:20
Kommentar löschenDamn. Schon lange her, dass mich ein Film derart schnell mitgerissen hat. Ich bin begeistert, von der ersten bis zur letzten Sekunde.
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Sigrun 2012/02/21 20:26:48
Kommentar löschenDie Stop-Motion-Technik und die Bilder sind nahe der 10, aber mit der Story, der Dramaturgie und den Figuren konnte ich fast gar nichts anfangen. Ich kürze den Text, vergebe kein Punkte und halte meine Klappe. Naja, eins muss doch gesagt werden: Die Frage bleibt, warum der Film so viele Menschen anspricht? Baby Doll in SUCKER PUNCH hat ganz andere Probs und fast keiner versteht die Figur und/oder kann der Handlung folgen. Und hier: Gezuckerte Kondensmilch, Kochsherry, Katzen mit Mundgeruch, Schokophilie, Küchenpsychologie, Haarspangen, Sparschweine ... ich würde mit dem Kopf schütteln, aber ich versteh schon. Schade.
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n0x 2012/02/19 20:45:21
Kommentar löschenWow, ich bin wirklich sprachlos. Mir standen während dem Film mehrmals die Tränen in den Augen. Bittersüßes Meisterwerk, optisch überragend, tiefgründig, humorvoll, liebenswert, herzzerreißend traurig und zutiefst berührend. Wunderschön!
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MrTrombone 2012/02/19 13:23:28
Kommentar löschenWundervoll und tief traurig zugleich sind die Gefühle, mit denen mich Mary&Max zurück ließen. Audiovisuell und technisch eine wahre Meisterleistung, bewegt der Film in der Gesamtbetrachtung sehr. Der Erzählfluss wird allerdings nach großartiger Einleitung etwas zäh, bevor er dann in ein passend stimmiges Finale mündet. Das tut der Empfehlung jedoch keinen Abbruch. Unbedingt anschauen!
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