Manche mögen's heiß
Some Like It Hot (1959), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 06.06.2002
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von Billy Wilder, mit Marilyn Monroe und Tony Curtis
Chicago 1929. Gamaschen-Colombo, Anführer einer Gangsterbande, hat soeben einen Verräter “beseitigt”. Dumm für die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry, dass sie unfreiwillig dem Massaker zusehen mußten. Um den rücksichtslosen Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass sich die beiden “Damen” als solche recht wohl fühlen, dafür sorgt die unmittelbare Nähe von Sugar. Sie ist die alles betörende Ukulele-Spielerin der Band. Verständlich, dass es nicht allzulange dauert, bis sich eine der beiden gehörig in Sugar verliebt.
Handlung
Prohibitionszeit, 1929. Zwei Bar-Musiker, Saxophonist Joe (Tony Curtis) und Bassist Jerry (Jack Lemmon) arbeiten in einer der illegalen »Flüsterkneipen«, in denen heimlich Alkohol ausgeschenkt wird. Die Kneipe ist als Beerdigungsinstitut getarnt, doch die Polizei hebt den Laden bei einer Razzia aus und Joe und Jerry verlieren ihre Anstellung. Ihr Agent hat keine Verpflichtung für sie und nimmt sie auch noch mit der Anfrage einer Damenkapelle nach zwei Musikerinnen auf die Schippe.
Schließlich ergibt sich doch noch die Option auf eine mögliche, allerdings außerhalb liegende Verpflichtung. Um sich dort vorstellen zu können, schwatzen die Musiker Nellie (Barbara Drew), einer vernachlässigten Freundin von Joe, deren Wagen ab. Als sie diesen abholen wollen, werden sie beim Auftanken des Wagens in der Autowerkstatt unbeabsichtigt Zeugen eines Massakers unter Gangstern. Spats Colombo (George Raft) (in der deutschen Synchronfassung “Gamasche” oder “Gamaschen Colombo” genannt) lässt eine mit ihm rivalisierende Gang, die in dieser Werkstatt ihr Quartier unterhält, exekutieren. Dabei muss, damit es später keine Zeugen für den Vorfall gibt, neben dem Gangsterboss Toothpick Charlie (George E. Stone) (“Zahnstocher Charlie”) auch der Tankwart…
Chicago 1929. Gamaschen-Colombo, Anführer einer Gangsterbande, hat soeben einen Verräter “beseitigt”. Dumm für die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry, dass sie unfreiwillig dem Massaker zusehen mußten. Um den rücksichtslosen Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass sich die beiden “Damen” als solche recht wohl fühlen, dafür sorgt die unmittelbare Nähe von Sugar. Sie ist die alles betörende Ukulele-Spielerin der Band. Verständlich, dass es nicht allzulange dauert, bis sich eine der beiden gehörig in Sugar verliebt.
Handlung
Prohibitionszeit, 1929. Zwei Bar-Musiker, Saxophonist Joe (Tony Curtis) und Bassist Jerry (Jack Lemmon) arbeiten in einer der illegalen »Flüsterkneipen«, in denen heimlich Alkohol ausgeschenkt wird. Die Kneipe ist als Beerdigungsinstitut getarnt, doch die Polizei hebt den Laden bei einer Razzia aus und Joe und Jerry verlieren ihre Anstellung. Ihr Agent hat keine Verpflichtung für sie und nimmt sie auch noch mit der Anfrage einer Damenkapelle nach zwei Musikerinnen auf die Schippe.
Schließlich ergibt sich doch noch die Option auf eine mögliche, allerdings außerhalb liegende Verpflichtung. Um sich dort vorstellen zu können, schwatzen die Musiker Nellie (Barbara Drew), einer vernachlässigten Freundin von Joe, deren Wagen ab. Als sie diesen abholen wollen, werden sie beim Auftanken des Wagens in der Autowerkstatt unbeabsichtigt Zeugen eines Massakers unter Gangstern. Spats Colombo (George Raft) (in der deutschen Synchronfassung “Gamasche” oder “Gamaschen Colombo” genannt) lässt eine mit ihm rivalisierende Gang, die in dieser Werkstatt ihr Quartier unterhält, exekutieren. Dabei muss, damit es später keine Zeugen für den Vorfall gibt, neben dem Gangsterboss Toothpick Charlie (George E. Stone) (“Zahnstocher Charlie”) auch der Tankwart der Werkstatt dran glauben.
Die beiden unfreiwilligen Zeugen Joe und Jerry können zwar fliehen, ihre Flucht bleibt aber nicht unbemerkt. Sie müssen dringend Chicago verlassen, um nicht Spats Schergen in die Hände zu fallen.
In ihrer Not erinnert sich Joe an die Anfrage der Damenkapelle und ruft mit verstellter Stimme bei seinem Agenten an, um sich und Jerry engagieren zu lassen. Da die Stellen noch frei sind, verkleiden sie sich als Frauen, und es gelingt ihnen, als Josephine (Joe) und Daphne (Jerry) von der Kapelle aufgenommen zu werden.
Auf der Bahnfahrt zu ihrem Engagement in Miami (Florida) lernt Jerry die blonde und bildschöne Ukulele-Spielerin und Sängerin Sugar Kane (Marilyn Monroe) kennen und verliebt sich in sie. Auch Joe ist entzückt von ihr. Obwohl Joe und Jerry ihre wahre Identität – und damit ihr Geschlecht – auch ihr gegenüber nicht preisgeben können, rivalisieren beide um Sugars Zuneigung. Doch Sugar Kane hat nur einen Traum: Sich im sonnigen, heißen Florida einen Millionär zu angeln.
Als die Damenkapelle Miami erreicht, um dort im Hotel “Seminole Ritz” aufzutreten, verguckt sich der lebenslustige Playboy und Millionär Osgood Fielding III. (Joe E. Brown) in Daphne (Jack Lemmon).
Joe hingegen legt sich eine neue Identität als der Millionär „Junior“, angeblicher Öl-Erbe und Besitzer einer prunkvollen Jacht zu, um Sugar als Mann nähern zu kommen. Er überzeugt Jerry, der als Daphne von Osgood für den Abend eingeladen worden ist, mit diesem auswärts tanzen zu gehen, anstatt sich auf Osgoods Boot zu treffen. So kann er sich geschickterweise die Yacht von Osgood für ein nächtliches Treffen mit Sugar ausleihen. Joes Plan scheint zu funktionieren und Sugar verliebt sich heftig in “Junior”. Leider verliebt sich auch der Playboy Osgood unsterblich in Daphne und macht ihr ordentlich den Hof.
Neben all diesen romantischen Verwirrungen quartiert sich unglücklicherweise die Mafia zu einer Konferenz im selben Hotel und unter der Tarnung als Verein „Freunde der italienischen Oper“ ein. Spats Colombo und seine Gang sind als Abordnung aus Chicago leider ebenfalls Teilnehmer dieser Zusammenkunft. Voller Panik versuchen sich Joe und Jerry vor den Gangstern zu verstecken, landen dabei aber genau unter den Tischen der „Freunde der italienischen Oper“ und erleben schon wieder unfreiwillig eine Liquidierung mit. Diesmal sind es Spats Colombo und seine Gang, die von einem Attentäter, der aus einer überdimensionalen Geburtstagstorte hervorspringt, eliminiert werden.
Es folgt eine weitere turbulente Verfolgungsjagd, an deren Ende Jerry, Joe, Sugar und Osgood mit Osgoods Yacht fliehen wollen. Auf der Fahrt zur rettenden Jacht gesteht Jerry seinem Verehrer Osgood, dass er in Wahrheit gar keine Frau ist, und lüftet zum Beweis seine Perücke, was Osgood gelassen mit den Worten “Niemand ist vollkommen!” (Original engl.: Nobody’s perfect!) aufnimmt.
Weiterführende Informationen
Besprechung
Wissenswertes zu Some Like It Hot
Quellen
Some Like It Hot auf www.filmzentrale.com
Some Like It Hot auf de.wikipedia.org
Cast & Crew
-
Billy Wilder
-
Marilyn Monroe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sugar Kane
-
Tony Curtis
-
George Raft
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spats Colombo
-
Jack Lemmon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry (Daphne)
-
Pat O'Brien
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mulligan
-
Joan Shawlee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sweet Sue
Regie
Schauspieler
-
Joe E. Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Osgood Fielding III
-
Nehemiah Persoff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bonaparte
-
Billy Wilder
-
I.A.L. Diamond
- Genre
- Slapstickkomödie, Screwball-Komödie, Romantische Komödie, Mafiafilm
- Zeit
- 1920er Jahre, Prohibition
- Ort
- Chicago, Florida, Strand, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Ball, Band, Betrug, College, Dreiecksbeziehung, Eis, Fahrrad, Flasche, Flirt, Flucht, Frau zwischen zwei Männern, Gangster, Gangsterboss, Geburtstag, Geburtstagstorte, Geheime Identität, Geschenk, Hotel, Jazz, Klassiker, Kneipe, Make up, Mann als Frau verkleidet, Massaker, Millionär, Motorboot, Musik, Musiker, Orchester, Organisierte Kriminalität, Oscargewinner, Rollentausch, Shimmy, Strand, Strümpfe, Sänger, Tanz, Torte, Tournee, Transvestitismus, Travestie, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verkleidung, Yacht, Zeuge, Zugfahrt
- Stimmung
- Romantisch, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Manche mögen's heiß
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Kritiken (6) — Film: Manche mögen's heiß
ThomasGroh: taz, perlentaucher, splatti...
Kommentar löschenBilly Wilders ewiger Genderbender-Klassiker - ganz groß!
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenNachdem Billy Wilder bereits zwei Jahre zuvor mit "Witness for the Prosecution" bewiesen hat, dass er Genregrenzen sprengen kann, und über ein großes komödiantisches Gespür verfügt, legt er nun mit "Some Like It Hot" ein weiteres visionäres Stück Filmgeschichte vor:
In den Endfünfzigern ein Thema zum Hauptbestandteil eines Filmes zu machen, welches wohl so manchen alteingesessenen Texaner auch noch heute die Nase rümpfen lässt, zeugt nicht nur von Mut, sondern fast schon von eigenem Größenwahn. Einem Größenwahn, für den man dankbarer nicht sein könnte, den in vielerlei Hinsicht ist Wilders 16. Werk im komödiantischen Fach, nicht weniger als das, was Hitchcock ein paar Jahre später mit "Psycho" im Thrillerbereich gelang: Ein Film, der auch nach über fünfzig Jahren und trotz fundamental veränderter Sehgewohnheiten, immernoch für einen absoluten Großteil der Zuschauer funktionieren dürfte.
Von Slapstick bis hin zu feinsinniger…
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
patcharisma 2010/09/30 04:07:16
Antwort löschen"Kritik im Original?"
Gehörst jetzt du auch zu diesen? Oje! xD
Mr Vincent Vega 2010/09/30 04:47:24
Antwort löschenFilm ist 'ne 10. Punkt. :)
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Some like it hot“, so der Original-Titel dieses Films, gilt in der öffentlichen Meinung im allgemeinen auf der einen Seite als eine der besten Komödien aller Zeiten, und auf der anderen Seite als wohl der bekannteste Film von Marilyn Monroe, oder auch kurz „Die Monroe“ genannt, die wohl, das kann völlig wertfrei konstatiert werden, nicht nur John F. Kennedy, sondern Millionen von Männern auf dieser Erde den Kopf verdreht hat. Wie dem auch sei: Billy Wilders Komödie ist jedenfalls zu Vorderst eine herrlich skurrile Farce. Dabei ist die Ausgangssituation eigentlich alles andere als lustig: Die Staaten zur Zeiten der Prohibition, die den Alkohol bekanntlich zwar von den Straßen, nicht aber aus der Welt geschafft hat und diesen somit zu einer sehr beliebten Einkommensquelle für die Mafia gemacht hat. In einer solchen Situation sollte man dem Mob besser nicht in die Quere kommen, anders also als unsere beiden Protagonisten, die sich in der Folge auf der Flucht befinden. Und was liegt näher, wenn man eh schon Musiker ist? Richtig: Man verkleidet sich als Frauen und verdingt sich bei einer Frauen-Band. „Manche mögen's heiß“ bezieht seine Komik aus seiner offensichtlichen Verdrehung der Geschlechterrollen, also der damit verbundenen Überzeichnung und Pointierung geschlechtlicher Klischees. Der Plot als solche, eine einzige skurrile Konstruktion, ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Dialogdichte, sowie stimmiger Situationskomik, bleibt stets präsent, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen, der vor allem den Darstellern (Tony Curtis, Jack Lemmon, Marilyn Monroe) gehört. Wilders Komödie ist in der der Summe ein Paradebeispiel für ein Humorstück, dass während der gesamten Spielzeit auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau agiert und dann noch das Kunststück schafft, mit der Schluss-Pointe als absoluten und ultimativen Höhepunkt der Farce zielsicher ins Schwarze treffen.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEine großartige Komödie mit spitzen Schauspielern. Dieser Billy Wilder-Film ist immer wieder einen DVD-/Fernsehabend wert.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenDas unglaubliche Verwirrspiel in 'Manche mögen's heiß', das hervorragend mit den Unterschieden der Geschlechter spielt, ist eine knallharte Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen und ist so temporeich, dass man kaum zum Atmen kommt. Die drei 'HauptdarstellerInnen' brillieren dabei in ihren Rollen, dass es eine Freude ist, zuzusehen. Die gekonnte Mischung aus Slapstick, Situationskomik und zweideutigen Dialogen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, so wird demzufolge die wahrscheinlich berühmteste Schlussszene der Filmgeschichte, in der sich Joe und Jerry demaskieren, auch schlicht beantwortet: "Niemand ist vollkommen."
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin Plädoyer für das wohl am meisten unterschätzte Instrument: die Ukulele.
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Kommentare (65) — Film: Manche mögen's heiß
Kommentar schreibenAmadis 2012/01/08 20:45:35
Kommentar löschenBilly Wilder hat ja sehr viele gute Filme abgeliefert aber "Manche mögen's heiss" dürfte sicherlich einer seiner besten sein. Die Story ist rasant, spannend und die Dialoge witzig und zuweilen sogar ironisch und geistreich. Auch die schauspielerische Besetzung hätte nicht treffender gewählt werden können. Alles in allem ein Klassiker, den man gesehen haben muss!
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Birdcage 2011/12/13 19:38:24
Kommentar löschenJetzt hast du's geschafft! Jetzt hast du's geschafft!
- Was hab ich geschafft?
- Du hast mir einen Busen abgerissen!
Bei diesem einzigartigen Drehbuch, diesen großartigen Schauspielern und natürlich Billy Wilder kann man nur begeisert sein. Diesen Film habe ich schon so oft gesehen und es ist jedes Mal ein sehr großes Vergnügen.
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Teezy123 2011/12/11 10:16:01
Kommentar löschenEine DER Komödien überhaupt !!!
Ich habe Tony Curtis in keinem Film besser gesehen und auch Jack Lemmon zeigt, warum er seinerzeit zu den absoluten Größen Hollywoods gehört und natürlich mit einer zauberhaften und hinreissenden Marilyn Monroe (wie immer).
Diese Komödie bringt auch nach dem X-ten Mal anschauen noch Spaß.
Was soll ich sagen.. Ich liebe den Film ♥
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f0rc3 2011/11/12 20:05:43
Kommentar löschenMänner? Wir würden uns mit Männern niemals abgeben. Diese schrecklichen haarigen Biester, die alles antatschen müssen. Und dabei wollen sie alle nur dasselbe von einem Mädchen.
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Pygar 2011/11/07 12:58:26
Kommentar löschenSelbst in der rettenden »Haut« des anderen Geschlechts, lassen sich bleibende Erinnerungen an blutige Valentinsgrüße nur schwerlich verarbeiten. Der Schock sitzt tief und zukünftige Entscheidungen können zugunsten einer neuen Perspektive ausfallen, die sich neben Verständnis oder Respekt als Resultat der Feldforschung zu erkennen gibt und Möglichkeiten verspricht, die bislang wohl selbst in den kühnsten Vorstellungen als haltlose Hirngespinste abgetan wurden. Stimmungsvoll ausbalanciert, versaut zweideutig und in seinem Anliegen ebenso transparent wie Monroes Abendbekleidung: Billy Wilders »Some Like It Hot« ist gleichermaßen Komödienklassiker wie nachhaltige Vergewaltigung engstirniger Genregrenzen und bietet neben den zum Schreien komischen wie halsbrecherischen Wanderungen durch die Geschlechterrollen, ein überspitztes Spiel mit Klischees und Prototypen. Die dabei beeindruckend vorgeführte Aufgeschlossenheit oder besser: praktizierte Toleranz, weiß die überraschenden Enthüllungen ebenso trocken wie sicherheitsorientiert zu kommentieren.
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Hitmanski 2011/11/07 14:14:07
Antwort löschenButton funktioniert nicht, aber: I like!
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Vincent_Vega 2011/11/07 14:22:27
Antwort löschenMe too!
@Hitmanski: Habe das Problem gemeldet, ist ja nun schon seit Längerem der Fall. Du kannst aber über den Film selbst den Kommentar finden und dort auf den Button klicken!
Pygar 2011/11/07 15:36:01
Antwort löschenVielen Dank euch beiden! :)
999ghost 2011/10/12 18:48:45
Kommentar löschenDie beste Komödie aller Zeiten!! Ich glaube mehr braucht man über diesen Film nicht zu sagen, denn hier stimmt einfach alles.
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Wu-Tang-Sven 2011/10/04 13:56:35
Kommentar löschenNiemand ist vollkommen.
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gantenbein 2011/09/09 13:28:14
Kommentar löschenÜber Inhalt, Geschichte und allgemeine Bedeutung dieses Films muss nichts mehr geschrieben werden. Aber wenn ein Film nach der x-ten-Sichtung und über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten einerseits niemals langweilig wurde und andererseits den Betrachter immer mit diesem wohligen Schmunzeln in der Magengrube zurückließ - dann gehört er einfach in die persönliche Spitzenklasse!
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Punk 2011/07/30 21:08:40
Kommentar löschenGanz starker Film. Hier ist schon soviel über den Film geschrieben wurden, es bedarf dadurch keiner weiteren Worte meinerseits.
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ash-williams 2011/07/29 15:44:07
Kommentar löschenBilly Wilders Klassiker unter den Komödien ist mit seinem Darsteller-Trio der Extraklasse bestehend aus Lemmon, Curtis und Monroe feinstes Kino zum genüsslich zurücklehnen und ablachen. Der Film strotzt mal wieder vor besten Wilder Dialogen. Er hat nur einen Makel, der Mittelteil, in dem in die Liebesgeschichte eingeführt wird ist deutlich zu lang geraten. Es ist selten, dass man Wilders Filmen das nachsagen kann, aber hier hätte der Plot deutlich gestrafft werden können. Trotzdem weiß der Film gut zu unterhalten und vorallem Lemmon bringt einen Witz nach dem anderen. Eine wahnwitzige Story mit flotten Dialogen: bestes Wilderkino!
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ElMagico 2011/07/17 23:29:24
Kommentar löschenDie Art von Film, mit der ich eigentlich am wenigsten anfangen kann, aber "Some like it hot" ist so unterhaltsam und so ausgewogen, dass man sich dem Film nur schwerlich entziehen kann. Verblüffend ist, dass er immernoch vollkommen seine Wirkung entfalten kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass er dies auch noch in 50 Jahren tun wird.
Denn "Some like it hot" ist schon ein kleiner, fies grinsender Bastard. Er gibt sich locker flockig, höchst amüsant und total harmlos. So harmlos ist er aber gar nicht. Natürlich...in erster Linie ist "Some like it hot" die Komödie, die auch unseren Müttern gefällt und an der auch wir nichts Falsches finden können. Und blenden wir mal aus, dass er Schwarz/Weiss ist, müsste er auch jedem Jugendlichen noch heutzutage gefallen. Denn irgendwie ist er doch die Mutter von all diesen Liebeskomödien, diesen Verwechslungspielchen, von den Jungs die sich über Mädels unterhalten, von den Mädels die den Richtigen suchen und von all den Teenie-Komödien die mehr über Sex sprechen, als dass sie ihn zeigen. Was "Some like it hot" all seinen Nachfolgern voraus hat: Er funktioniert durch und durch. Er ist rasant, er ist höchst akkurat in Szene gesetzt. Hier wurde die Komödie noch als grosse Kunst und als ein Handwerk gesehen und war keine lose Folge von Gags, die mit Füllmaterial auf 90 Minuten aufgestockt ist. Nein, hier sitzt alles, hier ist alles geplant. Keine blöden Dialoge, keine Längen oder Verschnaufpausen, jeder Charakter bekommt sein ganz individuelles Profil und auch im darstellerischen Bereich war es nicht damit getan, das man einfach nur gut aussieht.
Aber "Some like it hot" konnte mir durchaus noch mehr bieten. Fürs Auge offensichtlich ist, das diese Feel-Good-Komödie eingerahmt von 2 Massakern ist, was ich doch schon für sehr ungewöhnlich und mutig halte. Zudem ist er, für die damalige Zeit sehr offenherzig und unterschwellig sogar ziemlich schlüppfrig. Hier wird zwar selten etwas offensiv ausgesprochen, aber so manche Schweinerei wird angedeutet. Und natürlich nicht zu vergessen, dass man die meiste Zeit des Films 2 Männer in Frauenkleidern sieht. Heute sicher kein Ding mehr, damals aber sicher ein kleines Risiko und für viele eine Affront, vorallem da diesen vertauschten Geschlechterrollen, ich will ja noch gar nicht von Homoerotischen Tendenzen sprechen, durch den Schlussgag nochmal wirklich die Krone aufgesetzt wird. Dieses Ende war mutig, dieses Ende war grossartig...nur um dann noch einen draufzusetzen: Nobody is perfect! Bravo!
So wirklich kann ich mir niemanden vorstellen, der denn Film nicht mag. Sicher wird ihn nicht jeder lieben...aber wer ihn schlecht findet, muss ein böser Mensch sein ;)
Er kann einfach herrlich amüsieren und Spass machen, verkauft aber den Zuschauer nicht für blöd, er erzählt einem einiges über die damalige Gesellschaft und deren Werte und taugt dazu noch jedem Filmwissenschaftler, Nachwuchsregisseur und Hobbyanalysten als Anschauungsmaterial. Als Lektion wie man es richtig macht. Wie man es perfekt macht.
Aber mittlerweile kann mich Billy Wilder nicht mehr überraschen...how could i sleep on him for so long????
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thedirector 2011/07/18 00:19:00
Antwort löschenGenialer Kommentar zu einem genialen Film!
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ElMagico 2011/07/18 00:25:35
Antwort löschendiesem Wilder scheinen wir beide ja ein bisschen zu verfallen ;)
thedirector 2011/07/18 00:45:11
Antwort löschenhaha ja, aber echt. Habe erst dieses Jahr angefangen mich richtig mit seinen Filmen auseinandezusetzen. Und bin total überwältigt, wie vielfältig diese sind.
tollkirsche09 2011/07/06 17:42:11
Kommentar löschenauch nach mehrmaligem genuss des films entlocken lemmon & co dem zuschauer herzhaftes lachen. die dialoge sind legendär, die darsteller zeitlose kultstars, die handlung flüssig und mitreißend und wilders leistung als drehbuchautor und regisseur ist und bleibt einfach nur episch.
"good old hollywood is dead" - das ist das einzig schlechte, was mir zu diesem film einfallen könnte... denn ein "manche mögens heiß" des 21. jahrhunderts habe ich bisher leider noch nicht gesehen.
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Puni 2011/05/14 17:02:45
Kommentar löschenWundervolle kleine Komödie, die auch heute noch funktionieren kann. Curtis und Lemmon spielen toll, dazu kommt die charmante Marilyn Monroe als Sahnehäubchen. Es ist für mich nicht die unumstößlich beste Komödie / bester Film aller Zeiten, geschweige denn Wilders bester Film, aber gesehen haben sollte man einige seiner Filme - und Filme der 50er sowieso.
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schwarzeserie 2011/05/11 18:54:30
Kommentar löschenZeitlose klasse Komödie...allein der Schlussatz " Im a man.....nobody is perfekt "
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Oceanic6 2011/04/01 22:48:16
Kommentar löschenIch komme gleich zum Punkt! Die Loorbeeren, welche 'Some Like It Hot' bis heute einheimst und den Klassikerstatus kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich fühlte mich gut unterhalten, nur ging mir, und damit stehe ich wohl alleine da, Marilyn Monroe total auf die Nerven. Die Umsetzung ist natürlich ganz großes Kino und ebenso sind die Witze zeitlos, besonders die Pointe am Schluss hat mir sehr gut gefallen. Selten eine so gute Pointe gesehen. Kurzum, der Film ist einzigartig, ist ein Klassiker wie wenige andere, nur hat er meinen Geschmack teils gar nicht getroffen, sodass sich bei mir immer wieder Langeweile eingeschlichen hat. Schade, schade, denn ich hatte mich doch so gefreut diese Screwball-Komödie unter meinen Lieblingskomödien einreihen zu dürfen.
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facepalm 2011/04/01 23:00:50
Antwort löschenSchau ich mir demnächst auch mal an, habe von Monroe tatsächlich noch nie was gesehen.
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ash-williams 2011/04/02 00:53:20
Antwort löschenNagut, wenns deinen Geschmack nicht getroffen hat ist das schade. Die Monroe finde ich persönlich auch nicht so prickelnd, aber das Duo Lemmon / Curtis ist unschlagbar...ist einer meiner Lieblingsfilme :P
der cineast 2011/04/03 13:02:36
Antwort löschenAuch kein Fan der Ollen ;)
jetteleli 2011/03/13 20:52:54
Kommentar löschenDafür dass ich kein Komödienfreund bin, ist diese hier großartig! Für die späten Fünfziger geht dieser Film erstaunlich reflektiert und offen mit den Geschlechterrollen um. Damit meine ich jedoch nicht, dass "Some like it hot" in irgendeiner Weise versucht diese Rollen aufzuweichen. Das Frauenbild bleibt eindeutig. Bei dieser Monroe und ihren wahnsinnigen Kleidern werd ich selbst heute noch (und als Frau) rot. Alter Schwede! Und dann natürlich die Musik! Absoluter Klassiker-Status.
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filmschauer 2011/03/02 19:34:23
Kommentar löschenObwohl 1959 und in schwarz-weiß gedreht, ist Billy Wilders "Manche mögen's heiß" noch immer ein Evergreen im Komödienfach. Tony Curtis und Jack Lemmon liefern in ungewohnten Frauenrollen eine herrlich komische Darbietung ab, die in gewitzter Weise mit den Verhaltensmythen der Frau spielen und sie entsprechend karikieren. Hinzu gesellt sich mit Marilyn Monroe ausgerechnet der damalige weibliche Topstar, den man sich überhaupt vorstellen konnte. Sie zusammen geben ein sympathisches Dreiergespann ab. Curtis ist dabei der etwas zurückhaltende, aber umso zielstrebigere Typ, der nicht nur als Josephine für komische Momente sorgt, sondern sogar mit einer weiteren Verkleidung für Furore sorgen kann. Lemmon hat sichtlich Spaß an seine unfreiwilligen Rolle als Daphne und kann besonders als beste Freundin der Sugar (Monroe) das Gelingen des Versteckspiels untermauern. Jene Monroe hat mit ihrer naiv-adretten Art schnell die Herzen aller gewonnen und zudem ihren Song "I wanna be loved by you" passend im Film untergebracht. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die Nebendarsteller, bei denen besonders Joe E. Brown als alternder, aber gut betuchter Lustmolch in Erinnerung bleibt.
Wilders Kniff, den Film im Jahr 1929 und zudem hauptsächlich in einem Hotelanwesen in Florida spielen zu lassen, verhilft sicherlich dem Eindruck des zeitlosen Klassikers. Gewagt ist die Exposition und Aufhänger mit dem Prohibitionsthematik inklusive der anschließenden Verfolgungsjagd, welche jedoch nur als eine Art McGuffin dient. Es hätte auch jeder andere Grund sein können, um die eigentliche Verwechslungsgeschichte zu motivieren. Zugute halten muss man, dass "Manche mögen's heiß" nie in billigen Klamauk ausartet, da dieser mit sehr durchdachten Dialogen und einer wendungsreichen und trickreichen Entwicklung aufwarten kann, welche in den Schlussszenen schließlich wunderbar zugespitzt wird. Ob der Film nun die beste Komödie aller Zeiten ist, wie das American Film Institute in ihrer 100-Laughs-Liste vorgibt, muss wahrscheinlich jeder für sich selbst beantworten. Die zwei Stunden, eine ja relativ lange Laufzeit für eine Komödie, sind allerdings wärmstens zu empfehlen!
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DrGosha 2011/02/16 00:15:08
Kommentar löschenIch schmeiße echt nicht mit 10.0 Bewertungen herum aber jeder Punktabzüge muss irgendeine Begründung haben und hier gibt es für mich einfach keine :)
Der Film hat keinen Tiefgang, aber muss es jeder Film haben? Was ist, wenn man einen sehr sehr guten Film ohne Tiefgang haben will? Es ist eine Komödie mit episch hervorragendem Schauspiel und wundervollem Humor an jeder Ecke. Beste Unterhaltung - beste Bewertung.
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Ich_mache_Seife 2011/02/02 13:48:44
Kommentar löschenEin weiteres mal nach "Sunset Boulevard" hat es Billy Wilder geschafft meine Filmwelt mit grandiosen zwei Stunden zu bereichern.
"Some like it hot" ist der Olymp des göttlichen Humors und beinahe jede Dialogzeile ist zum niederknien.
Einfach wundervoll wie Wilder mit den Klischees über Mann und Frau jongliert und seine Schauspielkapelle nahezu im perfekten Takt dirigiert.
So viel liebenswerten Charme, der in beinahe jeder Szene dieses komödiantischen Meisterwerks zu finden ist, konnte ich bis jetzt nur ganz selten erleben.
Vielleicht die beste Komödie aller Zeiten, aber mit Sicherheit mein größtes Filmerlebnis in diesem Genre.
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Conan Doyle 2011/01/12 09:59:48
Kommentar löschenDie Rahmenhandlung mit den Gangstern ist klasse. Dazwischen ist gab es viele Längen und eine Menge teils alberner Witze. Mit der Dumm-Blondine M. Monroe konnt ich noch nie viel anfangen. Wohl eher die unfreiwillige Karikatur einer Frau!
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