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Manche mögen's heiß

Some Like It Hot (1959), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 06.06.2002


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8.3
Kritiker
57 Bewertungen
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7.6
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6728 Bewertungen
108 Kommentare
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von Billy Wilder, mit Marilyn Monroe und Tony Curtis

Manche mögen’s heiß ist eine Komödie von Billy Wilder, mit Marilyn Monroe in der Hauptrolle.

’I’m a MAN!’ – ‘Well, nobody’s perfect.’ So lauten die abschließenden Worte, die in die Filmgeschichte eingingen, bevor das etwas andere Traumpaar in den Sonnenuntergang fährt. Doch vor dem Happy End steht eine Vielzahl von nicht unerheblichen Problemen. Zum Beispiel das berüchtigt blutige Massaker am Valentinstag:

Chicago im Jahr 1929. Das organisierte Verbrechen befindet sich durch die Prohibition in den USA auf seinem Höhepunkt. Als die zwei Jazzmusiker Jerry (Jack Lemmon) und Joe (Tony Curtis) einen Mord beobachten, müssen sich diese verstecken. Die zwei heuern, als Daphne und Josephine verkleidet, bei einer Damenkapelle an, die im Seminole Ritz Hotel in Florida ein Engagement hat. Auf der Zugfahrt zum Konzert verlieben sie sich prompt in die Sängerin Sugar Kane Kowalczyk (Marilyn Monroe). Als die verkleideten Musiker plötzlich ins Blickfeld der Männerwelt geraten, nimmt die verstrickte Geschichte ihren Lauf.

Hintergrund und Infos zu Manche mögen’s heiß
Regie führte bei Manche mögen’s heiß Billy Wilder, der mit I.A.L. Diamond auch für das Drehbuch zuständig war. ‘Michael Logan’, der die Geschichte mitentwickelte, adaptierte diese bereits für den deutschen Film Fanfaren der Liebe , der acht Jahre vorher erschien. In dieser Version spielte Georg Thomalla eine der Hauptrollen, der später Jack Lemmon für die deutsche Fassung von Manche mögen’s heiß synchronisierte. Für die Rolle des Jerry/Daphne sah Wilder eigentlich Frank Sinatra vor, der aber nicht zum Vorsprechtermin erschien. (MS)

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Mehr Bilder (10) und Videos (3) zu Manche mögen's heiß


Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Manche mögen's heiß

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.5Ausgezeichnet

»It's the story of my life. I always get the fuzzy end of the lollipop.«

Hinter konservativen Aushängeschildern für Anstand und Ordnung lauert die hämisch-zynische Fratze der ungeordneten Realität. Alles glänzt, alles funkelt, alles besticht durch seine kokette Vitalität, doch schiebt man die Schwarz-Weißen-Samtgardinen beiseite, dann trifft man nicht auf herrlichen Slapstick, wunderbare Dialoge und drei Giganten, die mit schwungvollem Esprit ihr ganzes Können zeigen, sondern auf den Ernst des Lebens: Arbeitslosigkeit, Gewalt durch Syndikate und die entscheidende Täuschung. Die Geschichte von »Manche mögen's heiß« wurde auf ein reines Lügenkonstrukt als Ausgangslage aufgebaut, in dem die eigene Identität aus Angst vor düsteren Nachtgestalten mit durchgeladenen Thompsons im Anschlag verleugnet wird, genau wie blonde Schönheiten ihr Hochprozentiges im Flachmann unter den lockeren Kleidern verstecken – Das aber nicht nur aufgrund der Prohibition. Und dort lässt sich die große Stärke von Billy Wilder erkennen: Die Fassade ist heiter, fast durchgehend darf herzhaft gelacht und sich amüsiert werden, doch Wilders Duktus und der Bezug zum Realen sind unverkennbar als Fundament angegeben. Am Ende siegt dennoch der herzerwärmende Optimismus, der – für damalige Verhältnisse äußerst mutigen – etwas anderen Travestie-Komödie. Ein Filmerlebnis, so verführerisch und liebreizend wie Marilyn Monroes Wimpernschlag, und gleichzeitig ein unantastbares, unvergessliches und unnachahmliches Muss.

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

_Garfield

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Wer schon?! Hält doch keiner aus den alten Kram.


Hooded Justice

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»Nobody's perfect«, babe.


_Garfield: Blogbusters

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8.5Ausgezeichnet

Billy Wilder's verspielt-schlüpfrige Maskerade. Sinnlich, elegant und sexy wie eh und je ist die Diva Monroe; scharfsinnig, smart und ironisch ihre beiden Verehrer. Dem Eskapismus seiner Epoche entzieht sich Wilder bereits in der Einleitung: Rachsüchtige Gangster, erbarmungslose Tötungskommandos und komische Razzien - ein ausgiebiger Flirt jenseits der vermeintlichen Genre-Grenzen. Trotz des Zugeständnisses an gewisse Hollywood-Mechanismen bleibt die Realität der primäre Bezugspunkt. Schmerzhafter Realismus im goldenen Hollywood-Gewand quasi. Armut, Kriminalität und moralische Verkommenheit in aller Leichtfüßigkeit präsentiert, aber nie verklärt. Scharfsinnige Dialogzeile folgt auf scharfsinnige Dialogzeile, rasante Inszenierung auf stille Genre-Erweiterung. Unter all dem Glanz, hinter der zum brüllen komischen Fassade verbirgt sich aber nicht mehr als die Realität selbst. Die beiden Verehrer leben in Armut, die Straßen sind korrumpiert von skrupellosen Gangster-Organisationen, das so anmutig erscheinende Divchen hat Alkoholprobleme. Wer gefallen will, muss lügen. Wer akzeptiert werden will, verleumdet seine wahre Identität – zumindest bis zum optimistischen Schlussakt. Verpackt ist alles in Glitzerfolie und hoch ironischen Humor in Verkörperung des überragenden Darsteller-Duos Curtis und Lemmon. Musikalisch ebenso nostalgisch, wie sinnlich arrangiert. Marilyn Monroe spielt gekonnt mit ihrem eigenen Image, singt im tief ausgeschnittenen Abendkleid ihren Klassiker „I wanna be loved by you“ und verzaubert mit jeder Dialogzeile und jedem scheinbar willkürlichen Lächeln. Billy Wilder's Genre-sprengender Genre-Beitrag ist seiner Zeit voraus und endet in der perfekten Schluss-Sequenz mit dem oft zitieren Satz „Nobody's perfect“. Ein Satz, dem im Kontext seiner Zeit eine immense Bedeutung zukommt. Verneigung.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Brom-Barium

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Wilder ist auch so 'ne unangetastete Marke, die ich mir mal zu Gemüte führen könnte/sollte/müsste. Cooler Kommi, hab den schon davor auf deinem Blog gesehen. :)


_Garfield

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Bin ebenfalls kein Experte. Kenne nur den hier und "Das Apartment". | Neue Blog-Leser freuen natürlich immer. :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

ein evergreen
ein ewiger klassiker
ein höchst vitales vergnügen

SOME LIKE IT HOT begeistert auch nach jahrzehnten noch, bietet grandiosen slapstick, tolle musik, phantastische dialoge und selbstverständlich einen unglaublichen cast. dabei überrascht mich der film immer wieder mit seiner inszenierung und erzählung, denn wie billy wilder hier vom gangster-kino zur komödie wechselt wirkt immer noch frisch.

mr. wilder, mr. curtis, mrs. monroe und vor allem mr. lemmon, ich schick einen dicken gruß gen himmel. sie waren ganz phantastisch und sind es wahrscheinlich immer noch - irgendwo dort oben.

30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

Nachdem Billy Wilder bereits zwei Jahre zuvor mit "Witness for the Prosecution" bewiesen hat, dass er Genregrenzen sprengen kann, und über ein großes komödiantisches Gespür verfügt, legt er nun mit "Some Like It Hot" ein weiteres visionäres Stück Filmgeschichte vor:
In den Endfünfzigern ein Thema zum Hauptbestandteil eines Filmes zu machen, welches wohl so manchen alteingesessenen Texaner auch noch heute die Nase rümpfen lässt, zeugt nicht nur von Mut, sondern fast schon von eigenem Größenwahn. Einem Größenwahn, für den man dankbarer nicht sein könnte, den in vielerlei Hinsicht ist Wilders 16. Werk im komödiantischen Fach, nicht weniger als das, was Hitchcock ein paar Jahre später mit "Psycho" im Thrillerbereich gelang: Ein Film, der auch nach über fünfzig Jahren und trotz fundamental veränderter Sehgewohnheiten, immernoch für einen absoluten Großteil der Zuschauer funktionieren dürfte.
Von Slapstick bis hin zu feinsinniger Zynik und Krimispannung - Wilder fährt das komplette Programm an Unterhaltungsmechnismen auf, die das damalige Kino zu bieten hatte, und schlägt mit dieser Mixtur auch noch viele heutige Vertreter mit einem Wimpernzucken in die Flucht. Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang auch die freche Verknüpfung von tabuisierten Themen, die oftmals die Grenze zur Frivolität streifen, aber trotzdem nie ins Geschmacklose und Plakative abrutschen.
Die Tatsache, dass jeder Dialog sitzt; die handwerkliche Brillanz; die Dynamik und Dramaturgie in den wenigen temporeichen Szenen - all dies geht auf das Konto des Regie-Großmeisters. Das ein Drehbuch und die darin entworfenen Charaktere aber meist nur so gut sind, wie die Darsteller, die sie verkörpern, ist jedoch eine Weisheit, die auch damals schon bekannt gewesen sein durfte; und so kann sich Wilder garnicht erkenntlich genug gegenüber seinen drei Hauptprotagonisten zeigen: Filmmittelpunkt Monroe, die bewusst mit dem eigenen Image kokettiert, zeigt genau jene gelungene Mischung aus Naivität, Stil und Ironie, die heutigen Starlets und Lippenwundern so schmerzhaft abgeht, und hat zudem mit Curtis und Lemmon zwei Paradekomödianten an ihrer Seite - besonders auf das Konto des drittgenannten gehen eine unzählige Menge an zitatwürdigen Aussprüchen. Fast macht einem dieses Trio Glauben, dass sie auch ohne Regiestuhl im Hintergrund etwas Herrausragendes auf die Beine gestellt hätten.

Der Worte sind nun genug gewechselt: "Some Like It Hot" ist DIE Travestie-Komödie, eine der lustigsten und untypischsten RomComs aller Zeiten, und vielleicht sogar auch ganz global betrachtet die beste Komödie, die bislang gedreht wurde - und an dieser Stellung wird sich im Hinblick auf die Generation Sandler-Friedberg-Seltzer wohl so schnell auch nichts ändern.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

patcharisma

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"Kritik im Original?"
Gehörst jetzt du auch zu diesen? Oje! xD


Mr Vincent Vega

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Film ist 'ne 10. Punkt. :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

„Some like it hot“, so der Original-Titel dieses Films, gilt in der öffentlichen Meinung im allgemeinen auf der einen Seite als eine der besten Komödien aller Zeiten, und auf der anderen Seite als wohl der bekannteste Film von Marilyn Monroe, oder auch kurz „Die Monroe“ genannt, die wohl, das kann völlig wertfrei konstatiert werden, nicht nur John F. Kennedy, sondern Millionen von Männern auf dieser Erde den Kopf verdreht hat. Wie dem auch sei: Billy Wilders Komödie ist jedenfalls zu Vorderst eine herrlich skurrile Farce. Dabei ist die Ausgangssituation eigentlich alles andere als lustig: Die Staaten zur Zeiten der Prohibition, die den Alkohol bekanntlich zwar von den Straßen, nicht aber aus der Welt geschafft hat und diesen somit zu einer sehr beliebten Einkommensquelle für die Mafia gemacht hat. In einer solchen Situation sollte man dem Mob besser nicht in die Quere kommen, anders also als unsere beiden Protagonisten, die sich in der Folge auf der Flucht befinden. Und was liegt näher, wenn man eh schon Musiker ist? Richtig: Man verkleidet sich als Frauen und verdingt sich bei einer Frauen-Band. „Manche mögen's heiß“ bezieht seine Komik aus seiner offensichtlichen Verdrehung der Geschlechterrollen, also der damit verbundenen Überzeichnung und Pointierung geschlechtlicher Klischees. Der Plot als solche, eine einzige skurrile Konstruktion, ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Dialogdichte, sowie stimmiger Situationskomik, bleibt stets präsent, ohne sich aber in den Vordergrund zu drängen, der vor allem den Darstellern (Tony Curtis, Jack Lemmon, Marilyn Monroe) gehört. Wilders Komödie ist in der der Summe ein Paradebeispiel für ein Humorstück, dass während der gesamten Spielzeit auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau agiert und dann noch das Kunststück schafft, mit der Schluss-Pointe als absoluten und ultimativen Höhepunkt der Farce zielsicher ins Schwarze treffen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Eine großartige Komödie mit spitzen Schauspielern. Dieser Billy Wilder-Film ist immer wieder einen DVD-/Fernsehabend wert.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Schon wieder so ein guter Kultfilm.

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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9.0Herausragend

Das unglaubliche Verwirrspiel in 'Manche mögen's heiß', das hervorragend mit den Unterschieden der Geschlechter spielt, ist eine knallharte Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen und ist so temporeich, dass man kaum zum Atmen kommt. Die drei 'HauptdarstellerInnen' brillieren dabei in ihren Rollen, dass es eine Freude ist, zuzusehen. Die gekonnte Mischung aus Slapstick, Situationskomik und zweideutigen Dialogen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, so wird demzufolge die wahrscheinlich berühmteste Schlussszene der Filmgeschichte, in der sich Joe und Jerry demaskieren, auch schlicht beantwortet: "Niemand ist vollkommen."

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Ein Plädoyer für das wohl am meisten unterschätzte Instrument: die Ukulele.

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Kommentare (99) — Film: Manche mögen's heiß


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EvertonHirsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jack Lemmon und Tony Curtis getarnt (notgedrungen) als Frauen, um auf der Flucht mit einem musikalischen Frauenensemble umher zu touren, sorgen mit ihrer lockeren, flappsigen und schlagfertigen Art für ungemeinen Spaß und großartig lustige Dialoge. Aber weil diese beiden noch nicht reichen, gesellt sich auch noch Schnuckelchen Marylin Monroe dazu.

Kaum zu glauben, aber das war mein erster Film mit Monroe, ihren Ruhm hat sie aber garantiert nicht zu Unrecht. Es werden wohl heute noch einige Herzen höher schlagen, wenn sie im Zug zu ihrem großen Auftritt ansetzt. Irgendwie fällt mir dabei sofort ein cartoonatiger Wolf ein, der jault, dessen Augen einen Meter nach vorne heraustreten, der sein Herz erst einmal in die Brust zurückdrücken muss und die Zunge über eine Länge von 5 Metern über dem Boden ausrollen lässt.

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mary84

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Aber andere Monroefilme kennst du aber auch nicht...


EvertonHirsch

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Nö, aber fand ich trotzdem nicht überraschend. Ich meine ja nur, dass ich nicht der erste bin, der den gut findet und da ich ja generell den heutigen Komödien größtenteils nichts abgewinnen kann, eher den älteren, hätte der Buchmacher auf ein Like von mir nicht viel gezahlt :D


CutieKitten

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Klassiker. Mehr muss ich nicht sagen.

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ready2fall

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Könnte man aber. ;-)


doenef

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bestimmt schon mindestens(?) hundert mal gesehen, aber sobald der Film beginnt,
hat man sofort mindestens einen der Running Gags dieser unangefochten brillanten Jahrtausendkomödie(!) im Ohr,...äh, sicherlich ist der Film unbestritten als einer der besten Filme aller Zeiten einzuordnen!
GENIAL!!!!!

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Bubo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein unangefochtener Lieblingsfilm (bis jetzt). Herrlich, spritzig, warmherzig, mit Drive und Hirn. Vielleicht nicht perfekt...doch, perfekt! Und wer jetzt genervt "aber" ausruft, tja...dann, ihr wisst schon: nobody's perfect.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Männer, die sich als Frauen verkleiden. Eigentlich ja die primitivste und dümmste Form der komödiantischen Unterhaltung. Nicht aber so bei Billy Wilder, der aus der Thematik ein richtiges Kaliber gemacht hat, das zurecht ein Klassiker der Filmgeschichte ist. Angesiedelt im Jahre 1929 während der Prohibition (mitsamt geheimen Jazz-Clubs, Hüten und der Thompson Machine Gun) haut Wilder einem ein Feuerwerk von unglaublich spritzigen Dialogen mit mehr oder weniger subtilen frivolen Anzüglichkeiten und enorm viel Wortwitz um die Ohren, dass es nur so rauscht. Extrem positiv ansteckender Film mit sehr unterhaltsam und temporeich inszenierten amourösen Verwicklungen und Missverständnissen, der seit der ersten Minute an für eine Menge Spaß sorgt, auch wenn es natürlich auch mal etwas peinlicher zuging. Jack Lemmon und Tony Curtis spielten absolut köstlich und Marilyn Monroe als verführerisches Naivchen mit dem passenden Namen "Sugar" war der Hammer. Lange wollte ich den Film nicht sehen, jetzt bin ich froh, dass ich ihn endlich mal gesehen habe. Hat richtig Spaß gemacht.

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Lichtlady

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Wieso Daphne???"

Bei diesem Spruch muss ich viel mehr lachen als bei dem typischen "Some like it hot" Zitat.

Dieser Film ist alt und ich bin nicht wirklch ein Monroe Fan, aber Jack Lemmon ist in diesem Film eine Offenbarung.
Die Story ist einfach, wie bei vielen Komödien aus dieser Zeit, aber sie funktioniert und mit Abweichungen würde sie sogar heute noch funktionieren. (Clooney, falls du ein Remake wünschst...)

"Du bist ein Mädchen!"

Billy Wilder zeigte hier einmal mehr sein Gespür für eine Komödie. Nachdem er schon mit "Zeugin der Anklage" und "Ein zwei drei" Klassiker geschaffen hat, hat er mit "Some like it hot" einen Meilenstein geschaffen und das nicht wegen MM. Ode wegen "I wanna be love by you" oder dergleichen. Nicht einmal weil zwei Ponyies beim Wasserpolo uner Tony Curtis gestorben sind.
Dieser Film lebt in erster Linie von Jack Lemmon. Seine "Daphne" ist einfach grandios. Der Witz, der in dieser Figur und ihrem Verehrer verborgen ist, macht viel mehr aus als den dümmlichen vorhersehbaren Handlungsstrang um Jo und Sugar.

Hier sitzt jede Pointe.
Jeder Moment funktioniert.
Eine perfekte, wenn auch vorhersehbare Komödie, die ihres Gleichen sucht.

Respekt für einen unglaublich starken Jack Lemmon. Nein, eigentlich sollten wir kurz niederknien. Der Mann hat es verdient.

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Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

" We wouldn't be caud dead with men! Rough, hairy beasts with eight hands. And all they want is just one thing from a girl"
Herrlich! "Manche mögen's heiß" ist einer der wenigen Filme, die mich wirklich zum Lachen brachten. Es ist einfach göttlich mit anzusehen, wie sich Tony Curtis und Jacke Lemmon als Frauen verkleidet von einem "Abenteuer" in's nächste stürzen. Schauspielerisch und auch optisch :D zeigen die beiden wirklich eine glanzleistung! Vor allem die Stelle im Zug als Lemmon alias Daphne eine Party mit Sugar (Monroe) feiern will, und dies in einem heillosen Chaos endet, fände ich höchst Amüsant.
Tja, Marilyn Monroe. Sie ist ein weiteres Highlight dieses Filmes, indem sie mal wieder zeigte das sie auch nach ihrem Tod noch immer die blondeste Verführung Hollywoods ist! Die Chemie zwischen ihr, Curtis und Lemmon stimmt von vorne bis hinten und lässt keine Wünsche offen.
Meiner Meinung nach gibt es an diesem Streifen so gut wie nichts auszusetzen. Mich hat es nur gewundert warum die Altersfreigabe Fsk:16 beträgt?!
Aber ansonsten ist "Manche mögen's heiß"ganz klar DIE Komödie schlechthin! Und da soll noch einmal jemand sagen, dass Schwarzweiß Filme langweilig oder öde sind?!

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ganz Wilder Cocktail…

….der übertreibenden Zutaten. Dieser Film ist nicht nur die Mutter der US-amerikanischen Travestie und Verwechslungskomödien (Wilder hat extra einen Travestiekünstler aus Berlin einfliegen lassen) sondern auch die inszenatorische Basis sämtlicher folgender Komödien. Auch wenn Wilder den Humor und die Komödie nicht neu erfunden hat, so hat er doch eins ganz bewusst und gezielt geschafft mit diesen Film: er hat dem prüden, konservativen, verlogenen US-Bürger geschickt bewusst unterbewusst in seine moralischen Schranken gewiesen. Wie er das gemacht hat ist Hauptbestandteil dieses Films und das macht die große Wichtigkeit dieses Werkes aus. Filme müssen, wenn sie die Jahre überdauern wollen, dem Menschen etwas mitteilen. Und das schaffen sie durch Emotionalisierung. Wilder erreicht das durch den Humor. Und durch seinen speziellen Humor schafft er es ein Werk zu schaffen, welches in seiner unterschwelligen Botschaft gekonnt den zynischen Finger auf die Wunde der Prüderie legt. Zur Entstehungszeit gab es den sogenannten „Hays-Code“. Zur genauen Bestimmung hier folgende interessante Links:

http://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?action=lexikon&tag=det&id=198

http://historymatters.gmu.edu/d/5099/

http://de.wikipedia.org/wiki/Hays_Code

Dieser war einer der m. E. n. schlimmsten Eingriffe in die Kunst und dem menschlichen Empfinden überhaupt. Anscheinend sah das Wilder ebenso. Zu einer Zeit, wo die Doppelmoral enorm hoch war (selbstredend auch heute noch) umging Wilder dies sehr geschickt. Er zeigte die Monroe in knallengen Klamotten von hinten, im heißem Dampf stehen, Männer hauen Männer auf den Hintern, die Ausschnitte der Kleider von der Monroe waren von so unglaublicher Tiefe, dass man was ins Dekoltee fällt, die Gewalt ist brutal, die Parodien auf totalitäre Führer (Mussolini-Parodie) sitzen, selbst Bi- und Homosexualität kommen hier drin vor. Man nehme nur das ausschweifende Loblied von Jack Lemmon an Osgood nach dem nächtlichen Tanzen. All das und noch viel mehr umgeht Wilder hier indem er der Doppelmoral und der falschen Ethik durch Humor einen Strich durch die Rechnung macht. Dieser Film ist der Beweis, dass humoristische Filme etwas verändern können. Sei es in der Filmdramaturgie, im Leben der Zuschauer, in der Politik oder in der Neuschaffung von Inszenierungen. Denn auch das tat Wilder hier. Durch neue Techniken verwirrte und faszinierte er zugleich das Publikum. Und zwar so sehr, dass es die Herren von den Moralikern nicht erfassten, dass Wilder sich über sie lustig machte. Auch wenn nicht jeder Gag zündet (auch heute nicht) und auch wenn man manchmal den Anschein hat (wie gesagt aus heutiger Sicht) das die Nostalgie hier Bonuspunkte bekommen müsste, so lässt sich dennoch eins feststellen: Wilder schuf hier einen herrlichen , kritisch-humoristischen Film der zwar manchmal hakt aber dennoch zur Weltspitze gehört.

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deregenerator

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Bewertung7.5Sehenswert

Some Like It Hot - innerhalb dieses Adressraumes variiert der typographische Baukasten einen Identitäsexhibitionismus, in der die Schwerpunktsetzungen der Theorie und Praxis sich gegenseitig modifizieren. Sowohl die variable Reproduzierbarkeit als auch die versuchsweisen Grenzüberschreitungen stellen diesen diverse Aufbrüche entgegen. Die Perspektiven involvieren eine Art Selbstreflexion. Dieser Nichtort lässt die Ästhetik der Eigentlichkeit anekdotisch erscheinen. Entstehungsprozesse im weitesten Sinn texturieren einen Soziolekt in die Abstraktionen mit dem Ziel, diese in einen diskreten Realismus zu setzen. Rationelle Grafiken der Kontextkünste recyceln Koordinaten des Bewusstseins.

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zmpfl

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Wer andern eine Bratwurst brät, hat ein Bratwurstbratgerät.


littledrummerboy01

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn jemand sagt, dass alte Filme in schwarz-weiß langweilig sind, dann empfiehlt es sich immer, einen Billy Wilder-Film zu zeigen. Wenn dann auch noch Jack Lemmon mitspielt ist sowieso alles in Butter. Nachdem "Das Appartement" schon zu meinen Lieblingskomödien gehört, habe ich es jetzt endlich geschafft, "Some like it hot" zu sehen und bin einfach begeistert. Eigentlich braucht man nichts mehr zu dem Film sagen, alles wunderbare daran ist schon tausendfach gelobt worden, die Darsteller, die Dialoge, die aberwitzige Geschichte, die tollen Bildeinfälle und natürlich das grandiose Timing. Tony Curtis und Marilyn Monroe sind super und haben eine umwerfende Chemie, aber alles überragt der großartige Jack Lemmon. Allein sein Blick ist so urkomisch, dass ich jedes mal, wenn er nur ins Bild kommt, schon laut loslachen muss. Und dann macht er erst was... Toller Schauspieler.
Insgesamt kann man sagen: Wenn jemand etwas über Komödien lernen will, soll er doch diesen Film schauen, da steckt alles drin. Und wenn man ihn schon kennt - dann macht er trotzdem wieder Spaß. :)

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Nachdem ich zuletzt meine Kommentarreihe zum Thema Schwarzweiß-Filme gestartet habe, mit dem Gedanken unterschiedliche Genres zu beleuchten, geht es jetzt auch schon gleich weiter.
...
Titel: Manche mögen's heiß (Some like it Hot)
S/W-Klassiker Nummer: 2
Genre: Comedy

...
"Männer? Wir würden uns mit Männern niemals abgeben! Diese hässlichen haarigen Biester, die alles antatschen müssen und dabei wollen sie alle das selbe von einem Mädchen!"

Zur Zeit als "Manche mögen's heiß" herauskam, da muss das ja ein ganz schöner Adults-Only-Film gewesen sein. Männer, die sich als Frauen verkleiden, in diverse anzügliche Situation verwickelt sind, sich immerzu vorsagen müssen, sie seien Mädchen, damit sich auch ja nichts regt und von allen Seiten angebaggert werden.
Heutzutage würde danach nicht mal in Amerika ein Hahn krähen. Dass er heutzutage immer noch laut FSK ab 16 ist, ist echt ein Witz, es sollte bei Neuprüfung maximal ab 6 herauskommen und auch nur wegen den Schießereien.

"Manche mögen's heiß" ist ein Film, der mit unheimlich viel Charme und noch mehr ironischem Augenzwinkern daherkommt, bei dem sich genial lustige Situationen aneinanderreihen wie bei kaum einem anderen Streifen, den man sich einfach nicht totsehen kann, weil er immer wieder gut zu amüsieren weiß. Wenngleich es vielleicht im Nachhinein einen leicht säuerlichen Nachgeschmack hat, dass Marilyn Monroe hier das dumme Blondinchen mimt, die aber einfach kein Glück in der Liebe findet, so macht die ja nicht gerade für ihre darstellerische Leistungen bekannte Hollywoodikone das hier tadellos und spielt, wie sich das für eine Komödie gehört, unterhaltsam.
Die wahre Komik entsteht allerdings durch die Dynamik zwischen den Figuren von Jack Lemmon und Tony Curtis. Der Eine gerissen und womanizerisch, der Andere naiv und dümmlich.
Und spätestens als dann die Figur Osgood Fielding, ein lüsterer Millionär, in den Mittelpunkt der Handlung rückt, wird das Ganze einfach nur mehr saukomisch.
Mit Stolz kann ich sagen, dass bereits hier in den 1950er (!) erste Anflüge von Homo- bzw. Bisexualität nicht negativ dargestellt werden.
Den legendären Abschlusssatz des Films sollte eh jeder kennen: Well, nobody's perfect.

In "Manche mögen's heiß" entsteht der Humor daraus, dass verschiedene Charaktere aufeinanderknallen, zumeist mit der Absicht, "das Eine" vom Anderen zu wollen.
Natürlich steht dabei im Zentrum, dass nur 2 davon wissen, dass ein Teil des Casts in Wirklichkeit männlich ist.
Da entstehen zum Teils wirklich extrem lustige Dialoge und Zitate.

Warum die Gags in "Manche mögen's heiß" trotz des Themas, welches heute schon zu genüge ausgereizt wurde, nicht angestaubt wirken, ist, dass der Film nicht auf Brachialhumor umschwenkt, sondern sich subtil der Situationskomik hingibt, zudem durchdachte Charaktere aufweist, und das ganze Thema in eine gut ausgetüftelte Handlung einbindet. Heutzutage würde ein solcher Film nur mehr aus semi-sexuellen Witzlein, und einem abwechselnden Gesafte aus hetero- und homoerotischen Albernheiten bestehen, beides aber so auf Teufel komm raus bewusst widerlich in Szene gesetzt. Ich spiel da jetzt auf White Chicks an.
Hier fehlt das, es wirkt immer noch neu und frisch, und anständig unanständig.

Deshalb, und weil man ihn sich gefühlte hundert Mal ansehen kann, bekommt "Manche mögen's heiß" als Komödie 10.0 Punkte.

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EvertonHirsch

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Aber daran liegt es wohl. Ich mag solche filme normalerweise nicht (Wayans o. ä.) :D


Martin Oberndorf

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Ich kann garnicht sagen, woran es liegt, aber richtig witzig fand ich den Film nicht.
Außerdem find ich das recht unpassend, dass sie offensichtlich einen "Girlie-Film" machen wollten und dann soviel Prollblödelei reingehaut haben.
Aber ich fand ihn auch nicht so lustig. War aber denk ich in meiner Wertung etwas zu hart.


Louis Cyphre

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich lege mich heute fest und ernenne "Some Like It Hot" für mich zum besten Film aller Zeiten. Lange Zeit gab es auf dieser Position nur einen "Taxi Driver". Aber wie ich es auch drehe und von allen Seiten betrachte: "Some Like It Hot" ist für mich in allen Belangen, nach all den Jahren und in seiner Vollkommenheit der rundum perfekte Film.
Alleine das Drehbuch ist gottgleich. Billy Wilder hat ja wirklich genug 10-Pünkter gedreht ("Sunset Boulevard", "One, Two, Three", "Witness for the Prosecution"), aber hier hat er sich für mich als einer der 3 besten Regisseure aller Zeiten ein Denkmal gesetzt, welches bis heute von keinem weiteren Film/Regisseur wieder erreicht wurde. Dieser Film bietet einfach so viel, es ist für jeden etwas dabei. Spannung, etwas Action, grandioser Humor und Witz und überhaupt ist der Film so unfassbar klug.
Und man kann es auch heute nicht oft genug sagen: Jack Lemmon hat mit seiner Rolle als Daphne die für mich größte und anbetungswürdigste Schauspielleistung in der Geschichte von Hollywood manifestiert. Ich liebe diesen Schauspieler so sehr, kein anderer mir bekannter Schauspieler hätte auch nur ansatzweise diese Rolle spielen können. Wie ungeheuer viel Menschlichkeit in dieser Rolle steckt. Lemmon konnte einfach so unglaublich viel und alles. Mit seiner Schrulligkeit, gerade als Daphne, hat er mich so berührt, man ist so extrem nah an seiner Figur dran und kommt aus dem staunen überhaupt nicht mehr heraus, wenn er seine Gesichtsmuskeln benutzt. Alleine diese ganzen unterschiedlichen und aberwitzigen Gesichtsausdrücke, die er in dem Film abliefert, sind es Wert, dass man sich vor lachen einnässt. Ja, für mich ist er vielleicht der größte und perfekteste Schauspieler, den man jemals bewundern konnte. Dies ist Genialität!

Tony Curtis als sein kongenialer Partner(in), steht da natürlich etwas hinten an. Aber diese Kombination aus beiden, ist meisterhaft, beispiellos und ein Geniestreich der Filmgeschichte. Auch hier könnte ich mir keinen anderen (passenden) Schauspieler für die Rolle der Josephine vorstellen. Zudem Hat Curtis als Shell Junior noch eine dritte Rolle zu spielen, die er ebenfalls meisterhaft verkörpert. Beide Schauspieler sehen in ihren Damenmasken auch heute noch überzeugend und wahnsinnig realistisch sowie abartig genial-komisch aus, was natürlich auch an der zum weinen wunderbaren Mimik und Gestik von Lemmon/Curtis liegt, denn genau dadurch wirkt es erst so richtig glaubwürdig.

Der ganze Rest des von A-Z großartigem Ensembles, ist nichts weiter als purer Glanz und Können. "Spats" Colombo, Detective Mulligan, Mr. Beinstock(!), Sweet Sue, Osgood, "Toothpick" Charlie und natürlich Sugar sind einfach durchdachte und interessante Charaktere. Alles komplett geil dargestellt. Dazu fulminante Musik und eine perfekte Kamera. Als Komödie für mich unerreicht, als Film furchteinflößend perfekt.

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Peter Hofbauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchaus charmante Komödie mit einer tollen Besetzung, die jedoch heutzutage nicht mehr so funktioniert.....für die charmante inszenierung und den schrulligen Humor reicht es dennoch für eine angenehme Sonntagnachmittag unterhaltung.

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timmoe

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Bewertung7.5Sehenswert

Herrlich schrullig, herzerwärmend, hervorragend geschauspielert. Ganz einfach Hollywoodkino.

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Cayopei

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Bewertung9.0Herausragend

Hiermit widerspreche Millionär Osgood Fielding III ausdrücklich. Einer nämlich ist perfekt - dieser eine ist Billy Wilder.

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Sven - Friedrich Wiese

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Absolut!!!


goetzinho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

toller film, erst recht wenn man bedenkt, dass dieser film 54 jahre alt ist und dennoch unterhaltsamer und kurzweiliger als viele der heutigen "blockbuster"!!
pflichtprogramm!

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anne.rohr.16

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einer meiner absoluten Lieblingsfilme! hab ihn schon so oft gesehen und kann ihn immer wieder gucken und lachen.
ein film, den echt jeder mal gesehen haben sollte.

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Herrbert

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Some Like It Hot!

Die beste Komödie, die Hollywood jemals hervorbrachte, wenn man dem American Film Institute glauben darf. Zwar ist Humor durchaus verschieden, und diese Komödie gehört nicht zu denen, bei der man sich zurücklehnen kann. Selbst bei voller Konzentration wird man es nicht schaffen, alle Witze, Parodien und Anspielungen zu verstehen. Einerseits versteht sich der Film als Parodie auf Gangsterfilme wie "Der öffentliche Feind" (man beachte Colombos Grapefruit beim Bankett). Schauspieler (Shell Jr. bei Cary Grant) oder Melodramen. Andererseits ist viel Humor auch parodiefrei: es gibt Dutzende Running Gags über Musketiere, fliegende Fische, Buttercremetorte und Leichenschauhäuser für Damen, viel Wortwitz, und revoulutionär: auch Action-Gags und so offene sexuelle Anspielungen. Wunderbar ist auch, dass man immer wieder hintergründige Gags findet, die Komödie aber insgesamt auch nicht zu abgehoben ist, nicht mal etwas derbere Gags zu zünden.

Billy Wilder ist als Regisseur, Autor und Produzent der Drahtzieher dieses Filmes und seine Filmografie gibt ihm recht, dass ein Meister seines Fachs am Werke war. Musik, Kamera und Schnitt wurden von Oscarpreisträgern bedient. Und die Besetzung erst: Erotikgöttin Marilyn ist heute mehr als Sexsymbol als als Schauspielerin bekannt. Doch hier zeigt sie ihr Talent, indem sie lechtfertig Erotik mit Komödie verbindet. Sie war eine dieser Leinwandgöttinnen, die leider irgendwann alle ausgestorben sind. An ihrer Seite brilliert der immer etwas unterschätzte Tony Curtis, der als rücksichtsloser, trickreicher Saxofonspieler brilliert und es auch mit dem hervorragend witzigen Jack Lemmon aufnehmen kann. Dann ist da noch George Rafts wortgewandter Gangster Gamaschen-Colombo. Raft verkörpert den Gangster der alten Schule routiniert, kein Wunder, immerhin war Humphrey Bogart in den 1930er-Jahren regelmäßig Rafts Co-Star. Pat O'Brien spielt den Polizisten ebenfalls ordentlich, Nehemiah Persoff ist eine grandiose Mussolini-Parodie, doch vor allem Starkomiker Joe E. Brown als sieben oder achtmal verheirateter Millionär Osgoooooood hat es mir angetan. Der Rest der Besetzung wurde mit bis auf wenige Ausnahmen mit eher unbekannten Schauspielern gedreht, die jedoch alle haargenau auf ihre Rollen passen.

Wilder nimmt nebenbei noch hier und da amerikanische Verklemmtheit aufs Korn, zeigt Unterschiede zwischen Armut und Reichtum auf und die Gangster- und Verfolgungszenen sind auch zum Nägelkauen. Insgesamt hat der Film seinen Ruf mehr als verdient und viele heutige Komödien könnten sich mal ein Beispiel an diesem Tempo, diesem Charme, dieser vorzüglichen Witzparade nehmen... Nobody's Perfect - kein Mensch, kein Film ist perfekt, doch diese Komödie ist nah dran.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Eine sehr amüsante Screwball-Komödie, die sich niemals zu ernst nimmt und heutigen RomComs noch immer die Show zu stehlen vermag.

Was zuerst einmal aufzuführen ist, sind die zwei grundsympathischen Protagonisten, die vom Zuschauer sofort ins Herz und von den Umständen (Flucht vor der Mafia - Ja so ernst ist der Film nun auch wieder nicht) dazu gezwungen werden Frauen zu spielen. Unterwegs zu Auftritten in einer "Nur-Frauen-Band" verlieben sich beide in Sugar, gespielt von Marilyn Monroe, welche in diesem Film zum Stereotypen, der Frau wird, in die sich Männer auch in Zukunft noch generationenweise verlieben werden. Ihre Performance ist derart überzeugend, dass ich bestimmt noch weitere zehn Zeilen mit Superlativen schwärmen könnte… Was folgt ist eine Ode ans "Nicht an die Zukunft denken und einfach mal machen", denn viele Gedanken an die Konsequenzen ihrer Handlungen verschwenden die Hauptdarsteller nicht.

Die Geschichte verliert, im Gegensatz zu vielen heutigen RomComs, auch gegen Ende nicht an Tempo und an Konsequenz, was sich in der irrwitzigen, letzten Szene manifestiert.
Unter dem Strich ist Some Like it hot such mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen ein fast perfekter Feel-Good-Film für unterhaltsame Heimkino-Abende… Und er wird es auch bleiben!

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

"Well, nobody's perfect."
Dieser Film ist es (doch)!

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cinram

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Ich auch!


Andy Dufresne

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Genießen und schweigen, ein sehr gutes Prinzip ;)



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