Frida
Frida (2002), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.03.2003
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von Julie Taymor, mit Salma Hayek und Roger Rees
Mexiko-Stadt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Durch einen schweren Verkehrsunfall wird der lebenslustige Teenager Frida Kahlo (Salma Hayek) dauerhaft ans Bett gefesselt. Doch Fridas unbändiger Lebensmut ist nicht zu stoppen. Mit Hilfe der Malerei schafft Frida es, sich von ihrem monotonen Alltag abzulenken und ihr körperliches und seelisches Leid auf Leinwand zu verarbeiten. Durch ihre ausdrucksstarken Bilder zieht Frida auch die Aufmerksamkeit des berühmten Malers Diego Rivera (Alfred Molina) auf sich – der Beginn einer lebenslangen, leidenschaftlichen Liebesbeziehung, in der Loyalität vor Treue steht.
Frida Kahlo de Rivera (1907 – 1954) ist die berühmteste Malerin Mexikos, möglicherweise sogar von ganz Lateinamerika. Durch die mexikanische Regierung wurden Frida Kahlos Werke zum nationalen Kulturgut erklärt.
Mit sechs Jahren erkrankte Frida Kahlo an Kinderlähmung, wodurch sie ein dünneres und kürzeres rechtes Bein zurückbehielt. Als Frida 18 Jahre alt war, bohrte sich bei einem Busunfall eine Metallstange durch ihr Becken, wonach sie die meiste Zeit liegend in einem Gipskorsett verbringen musste. Zeit ihres Lebens wurde die Mexikanerin immer wieder an Rücken und Beinen operiert und war in den letzten Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. Die Malerei war stets Fridas Ventil, auch in Hinsicht auf ihre stürmische Beziehung mit dem Maler Rivera, die trotz fortwährender Liebe von Seitensprüngen und Affären auf beiden Seiten geprägt war. Von ihren insgesamt 143 Bildern sind 55 Selbstporträts, in denen Frida Kahlo ihre Markenzeichen, den Damenschnurrbart und die zusammengewachsenen Augenbrauen, bevorzugt betonte.
Frida wurde von Regisseurin Julie Taymor in Szene gesetzt und von Hauptdarstellerin Salma Hayek (ihreszeichens die erfolgreichste Schauspielerin Mexikos) co-produziert. Bei den Oscar-Verleihungen von 2003 war Frida sechsmal für die begehrte Trophäe nominiert (u.a. Beste Hauptdarstellerin) und war in den Kategorien Beste Filmmusik und Beste Maske erfolgreich. Frida Kahlos Nichte war von dem Film so begeistert, dass sie Hayek eine Halskette ihrer Tante schenkte. (JW)
Cast & Crew
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Julie Taymor
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Salma Hayek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frida Kahlo
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Roger Rees
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Guillermo Kahlo
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Saffron Burrows
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mistress
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Valeria Golino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lupe Marín
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Mía Maestro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cristina Kahlo
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Antonio Banderas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Siqueiros
Regie
Schauspieler
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Edward Norton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nelson Rockefeller
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Ashley Judd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tina Modotti
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Alfred Molina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Diego Rivera
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Geoffrey Rush
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leon Trotsky
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Diego Luna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alejandro Gonzalez Arias
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Elliot Goldenthal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
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Anna Thomas
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Clancy Sigal
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Gregory Nava
-
Diane Lake
- Genre
- Melodram, Biopic
- Zeit
- 1900er
- Ort
- Coyoacán, Eiffelturm, Empire State Building, Fantasiewelt, Mexiko, Mexiko-Stadt, New York City, Rockefeller Center
- Handlung
- Affäre, Amour Fou, Amputation, Asyl, Ausstellung, Behinderung, Bisexualität, Blockbuster, Busunfall, Eifersucht, Emanzipation, Fehlgeburt, Feier, Freie Liebe, Freiheitsentzug, Gemälde, Glückliche Kindheit, Große Liebe, Hochzeit, In Flagranti, Josef Stalin, Körperlich Behinderter, Künstler, Leo Trotzki, Lesbischer Kuss, Lesbischer Sex, Maler, Malerei, Mord, On-Off-Beziehung, Oscargewinner, Phantasie, Scheidung, Schwester-Schwester-Beziehung, Sex, Starke Frau, Trauma, Trotzkismus, Unfall, Vater-Tochter-Beziehung, Verheirateter Liebhaber, Wiederheirat, Wundbrand, Zurückweisung
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Frida
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Trailer zum Film Frida
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Kritiken (2) — Film: Frida
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenTatsächlich ein visuell beeindruckender Film mit tollen Darstellern und einer ergreifenden Geschichte. Wie groß könnte dieser Film sein, wenn er nicht auf diesem nervigen Englisch mit spanischen Akzent gedreht worden wäre. Es ist Mexiko verdammt und Mexiko ist verdammt wichtig für Fridas Leben und somit auch die spanische Sprache. Scheiß-Hollywood. Trotzdem schöner Film.
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenSieht man den Film, meint man sie zu kennen, zu verstehen, man betrachtet ihre Bilder mit anderen Augen.
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JustJonas 2010/10/20 17:32:19
Antwort löschenfinde ich leider überhaupt nicht. habe mir diesen film angesehen nachdem ich die ausstellung in berlin gesehen habe.
allein dadurch, dass man live vor den werken steht gewinnt man einen viel besseren eindruck von ihrem leben und auch zu ihrer "ehe"
Kommentare (16) — Film: Frida
Kommentar schreibenTheDarkSide007 2011/12/17 12:44:10
Kommentar löschenDer Film hat mich beim Anschauen sehr berührt. Obwohl ich nur wenig über die Künstlerin weiß und daher keine Aussage über die biografische Richtigkeit treffen kann, empfand ich die Geschichte als in sich stimmig und faszinierend. Vorallem durch die Verschmelzung von Schauspiel und Gemälde hat er bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Die stimmige Farbwahl der Szenen zeugte von künstlerischem Gespür und wurde durch den Soundtrack hervorragend untermalt. Passend fand ich auch die Wahl der Synchronstimmen. Besonders der vergleichsweise nüchterne, etwas rauchig klingende Ton der Protagonistin trug positiv zum Gesamtbild des Films bei.
Fazit: Faszinierender, künstlerisch hochwertiger Film über eine beeindruckende Frau.
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Petunientopf42 2011/09/15 20:15:05
Kommentar löschenGroßartiger Film über eine beeindruckende Frau.
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Miami Twice 2011/03/30 11:46:10
Kommentar löschenSolche Filme mag ich eigentlich nicht so, bin aber beim TV gucken hämhen geblieben und er hat mich richtig gepackt. Teilweise hat der Film zwar seine Längen aber man fühlt richtig mit Frida mit.
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Floyd B. 2010/11/17 18:12:38
Kommentar löschenFrida Kahlo oder "Die Kunst aus seinem Leid Kunst zu schaffen".
Der Film präsentiert sich als kunterbuntes Spektakel und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an Mexico und seine Kultur.
Da, wo keine Hoffnung mehr ist, sondern nur Resignation, gibt es immer noch rote und grüne Farbtöpfe, Musik und die Leidenschaft.
„Frida“ ist nicht nur ein Biopic, es ist ein Geschenk an seine Inspiration, ein Film der so geschaffen wurde, dass Frida Kahlo höchstpersönlich lächeln, in die Hände klatschen und sagen würde: „Ganz wundervoll!“
Kein Wunder also, dass der Film an der Klippe der Geschmackssache baumelt, denn dass Frau Kahlo einen eigensinnigen Geschmack hatte, der bei Fremden auf Missverständnis, Ablehnung oder gar Abscheu stieß, ist jedem beim Anblick ihrer Bildmotive bekannt.
Warum das aber so ist und wer jene Schöpferin verstehen will, der sollte nach dem ganzen Geschwafel wissen, was zu tun ist.
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mikkean 2010/12/04 23:09:09
Antwort löschenStimmt, nicht jedermanns Sache. Aber auch sehr gut gespielt.
Filmkenner77 2010/09/28 11:25:47
Kommentar löschenBiographie, die mit der Hauptdarstellerin punkten kann, aber insgesamt nicht restlos überzeugt.
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AgentGuhl86 2010/09/27 11:39:47
Kommentar löschenFantasy, Science-Fiction, Märchen - all das sind tolle Filmgenres, die mit oft berauschenden Geschichten aufwarten. Doch seit der massiven Verbreitung der Biopics muss man sich doch eins eingesetehen: die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst - und hier findet man in "Frida" ein Musterbeispiel dafür. Was diese Frau durchgemacht hat, haut einen schon um - noch viel beeindruckender ist es allerdings, wie sie damit umgegangen ist (zumindest lässt das der Film glauben). Visuell ist der Film künstlerisch anspruchsvoll gemacht und gibt dem Zuschauer damit einen exzellenten Einblick in die surreale Gedankenwelt der Frida Kahlo. Ebenfalls zu loben sind die großartigen Darsteller, die wirklich gut ins Bild passen - lediglich die Namen im Vorspann sind schon beeindruckend. Fazit: ein gelungenes Biopic, das von Anfang an begeistert und ein faszinierendes Bild der mexikanischen Malerin hinterlässt!
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alanger 2010/09/17 21:33:43
Kommentar löschenfrida hat auch nach monatelangen gipskorsett die schönsten brüste mexicos.
mindestens.
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Tytus 2010/09/17 23:09:15
Antwort löschenach stehen die wieder und hängen nicht in der nähe von mexico?
Narrisch 2010/09/18 07:45:01
Antwort löschenDefinitiv! Was mich daran erinnert den film mal wieder zu schauen!
*frenzy_punk<3 2010/09/17 20:13:54
Kommentar löschen"frida" ist nicht nur ein film, sondern ein kunstwerk. hervorragend bringt julie taymor frida kahlos gemälde in den film mit ein und und formt daraus surreale szenenbilder. künstlerisch umspielt die bewegende filmmusik die geschichte einer wunderbaren künstlerin. sicherlich hätte niemand anders frida so bewundernswert spielen können, wie salma hayek es getan hatte. der film fesselt von anfang, bis zu seinem ende, der zuschauer verfolgt regelrecht gebannt, die lebens- und leidensgeschichte kahlos und muss bei der einen oder anderen szene sogar vor rührung zum taschentuch greifen. ein meisterhafter film, voll emotionen und phantasie. die kameraführung und -einstellungen sind ebenso kreativ, wie einst die bilder kahlos. taymor schuf mit "frida" eine wahrhaft würdige biografie der künstlerin.
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Joe Gillis 2010/06/02 23:10:16
Kommentar löschenLiebe und Haß, Lust und Schmerz, Freundschaft und Verrat – das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo bietet reichlich Stoff für eine pralle Cinenovela. Daraus wurde »Frida«, ein Bio-Melo so zart wie ein Damenschnurrbart, das formal einen weiten Bogen spannt von spielerisch-surrealen Montagesequenzen bis hinab zu allerplattestem Realismus (die Trotzki-Episode – ¡por Dios!). Zusammengehalten wird Taymors folklorebunte Bilderflut von Salma Hayek, die bisweilen vergessen macht, daß sie Frida nicht ist, sondern lediglich spielt.
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Fulsome. 2009/11/29 13:21:21
Kommentar löschenWahscheinlich muss ich ihn mir nochmal ansehen, denn in der Schule - mit spanischen Untertiteln - im standardmäßig manischen Klassenklima einer achten Klasse sieht man den Film eher als störend.
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cannibal83 2008/10/28 21:56:55
Kommentar löschenStilistisch und handwerklich eine Klasse für sich, ansonsten aber erschreckend langweilig. Emotionen kann der Film zu keinem Zeitpunkt wecken, da der Plot zu mittelmässig und irgendwie "altbacken" erzählt wird. So empfand ich am Ende des Films mehr Freude, denn Trauer. Schließlich war "Frida" nun zu Ende.
Da hatte ich mir bei einer Prognose von 9.0 schon etwas mehr erwartet, aber manchmal irrt auch moviepilot. ;-)
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Kubrick_obscura 2008/10/09 12:24:12
Kommentar löschenGlattes aber visuell aufregendes Bio-Pic von Julie Taymor. Schon allein wegen Alfred Molina und Salma Hayek ein besonderer Film!
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maslobojew 2008/09/19 10:54:34
Kommentar löschenTolles Biopic, das eigentlich alles hat, was so ein Film braucht.
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annaberlin 2008/09/05 10:57:25
Kommentar löschenBildgewaltiges Kunstwerk und Biopic, einzigartig in der Umsetzung. Malerei und Leben der Malerei fließen stimmig zusammen und machen Frida zu einem wunderschön-traurigen Film über die mexikanische Malerin.
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Beganda 2008/06/03 00:47:45
Kommentar löschenBildgewaltige Biographie mit tollen Schauspielern und einem perfekt passenden Soundtrack. Obwohl die Lebensgeschichte Kahlos dramaturgisch konventionell erzählt wird, ist das Schwanken zwischen den beiden großen Polen pralle Lebensfreude und Schmerz/ Tod hier so lebendig umgesetzt worden, daß ich dieses Biopic für die gelungenste filmische Verarbeitung eines Künstlerlebens überhaupt halte. Mitreißend, zugleich stellenweise extrem tragisch und berührend, und deshalb ein Kinoereignis, das ich bis heute genau in Erinnerung habe.
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Honduras 2008/02/03 18:30:29
Kommentar löschenteilweise ganz okay, stellenweise langweilig, aber eindeutig besser als ich erwartet hätte...es lohnt sich diesen film anzusehen...
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