Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher

Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher (2008), DE
Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 14.02.2008

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Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher - Bild 10412
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von Dominik Wessely, mit Hark Bohm und Rainer Werner Fassbinder

Die jungen deutschen Filmemacher rebellieren und erklären 1962 “Papas Kino” für tot. Später mutiert es zu “Opas Kino” und im April 1971 gründen 13 Filmemacher in München den “Filmverlag der Autoren”. Innerhalb weniger Jahre wird aus dem Filmverlag die wichtigste Plattform für eine ganze Generation deutscher Regisseure. Fassbinders, Herzogs und Wenders’ Werke werden durch ihn weltberühmt. (omdb)


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher

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dae-su

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessante Doku, die einen guten Überblick über Entstehung, Verlauf und Untergang des "Neuen Deutschen Films", bzw. des Filmverlags der Autoren gibt. Interessante Stimmen, viele bekannte und (mir) unbekannte Menschen kommen zu Wort, immer wieder unterbrochen von kurzen Filmausschnitten. Nix weltbewegendes, aber informativ und unterhaltsam.

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filmschauer

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht nur in Frankreich gab es mit der "Nouvelle Vague" in den 60er Jahren alternative und neue Wege von Filmemachern, auch knappe zehn Jahre später sollte sich in München eine kleine Gruppe von ambitionierten Jungregisseuren aufmachen, die bisherige eintönige und sich von nur wenigen großen Filmverleihern beherrschende Filmlandschaft in Deutschland aufzubrechen. Deren Autorenfilme sollten mittels einer eigens dafür gegründeten Verleihfirma "Filmverlag der Autoren" auch überregional bekannt gemacht werden. Die Umsetzung dieser sehr schwierigen Aufgabe, die nicht nur das handwerkliche Geschick hinter der Kamera erfordert, sondern auch den Blick auf Finanzierung und Distribution der Filme, zeigt nun diese rund zweistündige Dokumentation. Im Vordergrund stehen hierbei Einzelinterviews mit den beteiligten Personen wie Straub, Wenders, Bohm, Herzog oder Geissendörfer, die durch vereinzelte Auszüge aus bekannteren Filmen aus der Periode und Aufnahmen von früheren Gesprächen ergänzt werden. Natürlich schadet es dabei nicht, schon ein paar Filme aus dieser Zeit gesehen zu haben, ist aber keine unbedingte Voraussetzung, da auch der wirtschaftliche Aspekt des Filmverlags ausführlich behandelt wird. Das vielleicht einzige Manko an dem Film ist die etwas montone Darstellung der Interviewszenen, gerne hätte ich bspw. einen wirklichen Dialog zwischen den Beteiligten gesehen oder auch mehr Filmszenen. Für Cineasten, die sich für diese mittlerweile leider etwas in Vergessenheit geratene Zeit interessieren, sei diese Doku aber ans Herz gelegt.

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