Leoparden küsst man nicht
Bringing Up Baby (1938), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 18.03.1966
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von Howard Hawks, mit Katharine Hepburn und Cary Grant
Der junge, reichlich weltfremde Paläontologe David Huxley steht kurz vor dem Abschluß seines Lebenswerkes: der Rekonstruktion eines riesigen Brontosaurier-Skeletts. Nur ein Knochen fehlt noch zur Vollendung des Gerippes. Da trifft er zufällig auf die ebenso hübsche wie kapriziöse Millionenerbin Susan Vance, die sein bislang so geruhsames, der Wissenschaft geweihtes Leben völlig aus dem Lot bringt. Die exzentrische Susan hat sich blitzschnell David als künftigen Gatten in ihren Dickkopf gesetzt und heftet sich fortan hartnäckig an seine Fersen. Sie läßt nichts unversucht, ihn von einer absurden Situation in die nächste zu treiben. Susans Tante Elizabeth gewinnt dadurch einen ziemlich zweifelhaften Eindruck von David, wodurch ihre beabsichtigte Millionenspende an sein Museum zu platzen droht. Als dann auch noch Elizabeths Terrier Davids kostbaren Knochen verschleppt und ihr Leopard “Baby” aus seinem Käfig entkommt, ist die Verwirrung komplett.
Cast & Crew
-
Howard Hawks
-
Katharine Hepburn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Susan Vance
-
Cary Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. David Huxley
-
Charles Ruggles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Horace Applegate
-
Walter Catlett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Copnstable Slocum
-
Barry Fitzgerald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Gogarty
-
May Robson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Elizabeth Carlton Random
Regie
Schauspieler
-
Fritz Feld
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Fritz Lehman
-
Leona Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Hannah Gogarty
-
George Irving
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexander Peabody
-
Tala Birell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Lehman
-
Virginia Walker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alice Swallow
-
John Kelly
-
Dudley Nichols
- Genre
- Screwball-Komödie, Romantische Komödie
- Ort
- Connecticut, Gefängnis, Kleinstadt, New York City
- Handlung
- Archäologe, Autodiebstahl, Autounfall, Bademantel, Brille, Brontosaurus, Dusche, Fleischerladen, Freiheitsentzug, Gefängnis, Gegensätzliche Liebe, Gesang, Golf, Grabung, Hund, Identität, Klassiker, Knochen, Lagerfeuer, Landhaus, Leopard, Liebe, Museum, Paläontologe, Portemonnaie, Psychiatrie, Rechtsanwalt, Restaurant, Spende, Suche, Transvestitismus, Verlobung, Verwechslung, Zirkus, Zoo
- Stimmung
- Geistreich, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Leoparden küsst man nicht
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Kritiken (3) — Film: Leoparden küsst man nicht
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Kommentar löschen"Oh please, the Brontosaurus!" -
So chaotisch das liebenswerte Geplänkel zwischen Katharine Hepburn und Cary Grant oberflächlich betrachtet sein mag, so klar ist die Agenda hinter BRINIGING UP BABY: Seiner Zeit mindestens zwanzig Jahre voraus, entwickelt Hawks nicht nur einen der Prototypen der Screwball-Comedy, sondern konzentriert sich - anders als die vielen Filme der 40er und 50er, die sich seine Grundkonstellation aneigneten - auch ohne Umschweife auf deren Essenz: Das Hin und Her beider Geschlechter.
Beachtlich, und erstaunlich progressiv vertauscht Hawks in seiner Geschichte dabei die klassischen Rollenbilder, die viele seiner Epigonen erst filmisch zementieren sollten: Seine Szenerie ist von starken Frauen geprägt, nirgendwo wird das deutlicher als in der Dominanz des selbstständigen Hepburn-Charakters gegenüber dem leicht schusseligen und überforderten Grant.
Angesichts der desaströsen Situation innerhalb heutiger RomComs, kann man dieses…
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ash-williams 2011/07/15 16:14:24
Antwort löschenTolle Kritik, macht richtig lust auf den Film! :)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Alles schön und gut, nur die Geister scheiden sich an der weiblichen Hauptfigur. Die von Hepburn gespielte Susan gibt nicht einfach nur auf liebenswerte Weise den Ton an, wie es für die Frau in der Screwball-Comedy üblich ist. Sie ist ein durchtriebenes Miststück, das ganz bewusst Sabotage betreibt und später, unter schamlosem Einsatz der Waffen der Frau, das Unschuldslamm gibt. Dass sie offensichtlich in David verknallt ist, ist keine Rechtfertigung dafür, ihm das Leben zur Hölle zu machen, nur um bei ihm bleiben zu können. Was man liebt, soll man loslassen. [...]
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Hawks determiniert all das in Situationen, die zu Standards im Genre werden sollten, das Weglaufen, gegenseitige Verfolgen seiner beiden Helden ist nicht von ungefähr Ausdruck eines Willens, sich frei zu machen, und nicht zufällig bringt es wenig Erfolg, die Turtelnden im Gefängnis zusammenzusperren, da sie nur auf Basis eines natürlichen Miteinanders, im Wald bei Nacht endlich einmal die Ruhe für den Moment finden werden, eine der schönsten Szenen des Films. Synonym dafür lässt Hawks den gezähmten Leoparden Baby ausbrechen, der später mit einem versehentlich – bezeichnenderweise durch Hepburn – freigelassenen wilden Exemplar verwechselt wird, nur um zu erkennen, dass ein bloßes Befreien aus dem Käfig die Welt nicht gleich ins große Chaos stürzen wird. Der Originaltitel verweist treffend auf diese Analogie: "Baby" benötigt eben nicht zwangsläufig eine Zähmung, wenn der natürliche Willen ungebrochen scheint. [...]
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Kommentare (19) — Film: Leoparden küsst man nicht
Kommentar schreibenaberaber 2012/02/11 12:59:39
Kommentar löschenWitzig, absurd und liebenswert. Für mich einer der Klassiker der Screwball-Comedy.
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hoffman587 2012/01/10 15:31:27
Kommentar löschenBringing Up Baby
"Leoparden küsst man nicht" oder wie Howard Hawks fast sein Schicksal besiegelte und so fast das Ende seiner Karriere einläutete. Dies mag zwar für einige Filmfans unvorstellbar sein, doch ist es wahr. Heute als Meilenstein der Screwbalkomödien gefeiert, so früher doch arg verkannt und somit ein absoluter Flop, Katherine Hepburn zudem zunächst als Kassengift abgestempelt und die Kooperation zwischen Hawks und RKO zerschlagen, der Grund ist schnell festgestellt: Hawks Film "Leoparden küsst man nicht" aus dem Jahre 1938 war wohl seiner Zeit weit vorraus, zu modern so gesagt.
Die Story typisch schwungvoll, einfach gehalten, für damalige Zeiten aber doch irgendwie erfrischend, mit einfallsreichen und bezaubernden Elementen verziert, so wie auch mit sexuellen Untertönen, nie ausgesprochen, aber stets präsent: David Huxley, ein fast schon besessener Wissenschaftler, in seine Arbeit als Paläontologe förmlich verliebt bzw. vertieft und natürlich so auch recht weltfremd. Er dabei seinen Lebenstraum zu verwirklichen: Die Rekonstruktion eines Brontosaurierskeletts, was würde er dafür nicht alles tun? Fehlen tut nur noch ein Knochen. Doch dann tritt die energische wie auch ungewohnt entschlossene bzw. hübsche Millionärserbin Susan in sein Leben und schlagartig scheint es verändert, denn mit ihr kommt Schwung ins Haus und so auch Chaos und absurde Situation...
Chaos-Paar wider Willen, ideal besetzt. So darf Cary Grant gegen sein Image aufspielen, so gesagt eine Anti-Grant-Rolle als weltfremder und neurotischer David Huxley, aber ein lieber Kerl. Grant ungewöhnlich, aber nicht minder grandios, etwas übermütig-spießig-nervös dennoch mit viel Liebe und Spaß am Spiel dabei, trotz steifer Haltung und als Gegenpart dient da die großartige Katherine Hepburn, deren Rolle wie erwähnt das exakte Gegenstück von Grants Figur darstellt. Hepburn als Susan Vance absolut resolut und beherzt bzw. tatkräftig dabei, wenn auch manipulativ gegenüber David, eine starke und dominierende Frau, auch hier sehr wegweisend für spätere Zeiten, dies wird natürlich auch besonders deutlich durch Hepburns bestimmte Darstellung. Zusammen bilden beide wohl das Maß aller Dinge für Chaos-Paare, gegensätzlich wo es nur geht und das macht ihr Zusammenspiel gerade so harmonisch und amüsant. Doch wie man weiß: Gegensätze ziehen sich an. Aber auch in Nebenrollen exquisit besetzt mit May Robson als Tante Elizabeth oder Charles Ruggles als Großwildjäger Applegate, der wiederum versucht dieser zu imponieren, das mit den skurrilsten Methoden bzw. wie würde man das Nachahmen von Leoparden- bzw. Tierrufen hierbei wohl kennzeichnen...ich wäre mir dabei nicht allzu sicher.
Schwungvoll auch Hawks Regie, ein Gag auf den nächsten, und ohne irgendwelche Haltepausen, Hawks läuft auf dem Regiestuhl (wie möglich? Eigentlich gar nicht) zur Höchstform auf, und verfehlte zu seiner Zeit wohl das Ziel, doch so wirkt "Leoparden küsst man nicht" doch heute noch so unglaublich temopreich und lustvoll, und sehr humorvoll, wenn auch teilweise etwas zu überdreht, doch auch das hat Charme und macht das Werk in zeitlicher Hinsicht irgendwie fast einzigartig. Und sogar sexuelle Anspielungen und Gelüste werden nicht gemieden, nur versucht zu verdrängen (dies dennoch nur von David), denn Hawks scheut weder dies noch eine eindeutige Zweideutigkeit (welch Wortwahl) in seinen Film, dies aber doch diskret. Dem flottt angelegten Inszenierungsstil kommt zudem noch zu Gute: Das erstklassige Drehbuch mit liebevoll gestalteten und wunderbaren Figuren, teilweise schräg und skurril gezeichnet, oder auch exzellenten und spritzigen Dialogen angereichert, die sich nicht nur perfekt eingliedern, sondern auch denn komödiantischen Teil des Ganzen noch verstärken (so empfand ich es jedenfalls), somit vergoldet mit tollem Dialogwitz. Verdreht werden verschiedene Konventionen, Klischeebilder, sodass mal die Frau dominiert und der Mann doch hilflos scheint, geschickt eingefädelt. Vertauschte Weltbilder von Mann und Frau. Außerdem noch technisch schick gefilmt.
Zum Schluss bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Leoparden küsst man nicht" doch ein wegweisender wie auch temporeicher bzw. sehr unterhaltsamer Klassiker der Screwballkomödien, mit dem chaotischen Traumduo Hepburn und Grant ist. Wie gesagt seiner Zeit weit vorraus und gerade deshalb heute noch ausgezeichnet zu genießen und so nunmal eine echte Freude, dabei unheimlich amüsant, wenn auch etwas überdreht und sprunghaft, aber auch das hat seinen Charme.
33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Joeyjoejoe17 2012/01/10 19:53:39
Antwort löschenKlingt echt super :>
(Kritik und Film gleichermaßen ;) )
shadowhunting 2012/01/10 20:18:27
Antwort löschenDa ist die Klassiker-Kritik (und wie immer sehr gut geschrieben)!
hoffman587 2012/01/11 00:18:11
Antwort löschen@Joey: Danke und zum Film der ist auch echt super!:)
@shadowhunting: Grazie Mille und wie versprochen. ;)
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Stefan_R. 2012/01/11 08:46:13
Antwort löschenSehr schön, wie immer! :)
hoffman587 2012/01/11 15:53:59
Antwort löschen@Stefan: Danke, freut mich zu hören. :)
Pyro 91 2011/12/18 00:48:10
Kommentar löschenDiese Screwball-Komödie aus den 30-ern hat mich wirklich fertig gemacht. Die ersten 15 Minuten waren eine einzige Geduldsprobe und wenn ich nicht die goldene Regel hätte, jeden Film -so schlecht er auch sein mag- zu Ende zu sehen, dann hätte ich hier bereits abgedreht.
Zuerst hätten wir Katharine Hepburn in ihrer wohl nervigsten Rolle. Sie redet ohne Punkte und Komma, sabotiert das Leben anderer und nutzt alle nur zu ihren Zweck aus. Ein wirklicher abstoßender Charakter, den selbst die bezaubernde Hepburn nicht schmackhaft machen kann. Sie und Cary Grant sind ohnehin nur wie Cartoon-Figuren gezeichnet und bieten bis auf ihre äußerst debile Art keinerlei Substanz.
Ich habe nichts gegen Charaktere, die durch negatives Verhalten auffallen, aber so wie ich es sehe sollen wir uns für die beiden erwärmen und hoffen dass sie am Ende zusammenkommen. Ich dachte nur: "Renn David, RENN!!!!!
Nach Ende des Films musste ich erst unterscheiden, ob ich Susan Charakter so nervig fand, weil sie ihre ganze Umwelt auf witzige Weise belästigt oder weil sie wirklich nicht lustig ist und den Film nach unten zieht. Nun ersteres ist völlig in Ordnung, denn so überträgt sich die Frustration des Umfelds auf den Zuschauer und man ist mit an Bord für diesen Wahnsinn.
Bei mir war es allerdings Letzeres, denn ich finde , dass die Szenen mit ihr kein bisschen witzig sind. Non-Stop-Geplapper, dass auf die selbe Gegenwehr trifft, bis zu dem Punkt wo man kein Wort mehr versteht.
Nun, Cary Grants Charakter funktioniert im Film am besten, wenn er resigniert dasitzt und ihn "nichts mehr schocken kann". In diesem Szene kann man als Zuschauer mit ihm sympathisieren, weil man selbst nur noch ergeben vor dem Fernseher sitzt. Bis auf diese Glanzmomente ist auch seine Figur nur am hyperventilieren und erzeugt mit Susans Nervigheit einen unglaublichen Schwall aus purem Lärm, der mit der Zeit unerträglich wird. Anders als seine Rolle in "Arsen und Spitzenhäubchen" ist seine quirlige Art hier deutlich zu dick aufgetragen und er hätte als "normaler" Charakter die Stimme der Vernuft haben sollen. Zwei Leute, die sich permanent anplappern ergeben auf Dauer keine gute Chemie und erschöpfen den Zuschauer.
Nichtsdestrotrotz gibt es auch einige Szenen, die isoliert vom Geschrei sehr witzig sind wie z.B. David jagt den Hund auf den Knien hinterher, der betrunkene Angestellte, David im Kleid, Susan Entkommen aus dem Verhör (der einzige Moment, den ich richtig gelungen fand) und das Ende mit dem beiden Tigern.
Fazit: Ich schätze mich wirklich als toleranten Menschen ein, der offen für Filme jeder Art und Charakteren, die unterschiedlich nicht sein könnten, ist, jedoch war "Bringing up Baby" eine einzige Geduldsprobe für mich. Ich schätze es, wenn Filme viele unterschiedliche Emotionen in mir auslösen und ich danach überlegen muss, warum mich bestimmte Sachen so ansprechen und andere kalt lassen. In diesem Fall war ich nur genervt und ich müsste wirklich scharf nachdenken um einem Film zu finden, der mich dermaßen angestrengt hat. Zwar hab ich mich bei den "Transformers"-Filmen und den "PotC"-Sequels beinahe zu Tode gelangweilt, aber richtig genervt war ich nicht. Eigentlich müsste ich "Bringing up Baby" dankbar sein, denn auch er hat meinen cineastischen Horizont erweitert und mir gezeigt, was eigentlich die Intention vom Regisseur von "Hostel" war:"Wie viel Schmerz erträgst du?".
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Brotkind 2011/10/22 23:14:16
Kommentar löschen"Bringing Up Baby" ist eine unterhaltsame Screwball-Komödie mit tollen Dialogen und einem tollen Cary Grant.
Von Anfang an regiert das Chaos, eine völlig durchgedrehte Katherine Hepburn bringt Cary Grant in die verrücktesten Situationen und dadurch zum Verzweifeln. Doch nicht nur für die männliche Hauptfigur ist der Film stressig, auch die Nerven des Zuschauers werden durch eine dauerplappernde Hepburn und vollkommen verrückte Szenen auf die Probe gestellt.
Doch der Film ist vorallem eines, unglaublich witzig, und daher sehr sehenswert. Aber nichts für jeden Tag.
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Flominator 2011/10/22 13:46:11
Kommentar löschenDer Film ist sehr lustig, aber stellenweise auch ein wenig stressig. Das Ende passt nicht.
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RoosterCogburn 2011/10/16 08:03:10
Kommentar löschenEigentlich müsste der Titel "Geparden küsst man nicht" heißen, denn bei dem gezeigten Raubtier handelt es sich nicht um einen Leoparden. Eine turbulente Handlung, einfallsreiche Verwicklungen, komische Szenen, witzige Dialoge und zwei Hauptdarsteller in bester Spiellaune sorgen auch noch heute bei diesem Evergreen für beste Unterhaltung. Da kann man sich spätere Neuverfilmungen des Stoffes (Who's That Girl? mit Madonna) getrost schenken. Howard Hawks Inszenierung und das Duo Hepburn/Grant ist einfach unwiderstehlich.
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filmfan90 2011/03/19 16:06:38
Kommentar löschenIn seiner im Jahr 1937 erschienenen Screwball comedy „Bringing Up Baby“ schildert Howard Hawks die Kollision zweier verschiedener Lebenseinstellungen anhand der Konfrontation eines biederen Wissenschaftlers mit einer leidenschaftlichen Lebefrau.
Der Paläontologe David Huxley, der sein Leben der Nachbildung eines Brontosaurus- Skeletts verpflichtet hat, lernt am Tag vor seiner Hochzeit auf dem Golfplatz die kesse Susan Vance kennen. Diese stellt innerhalb weniger Stunden das Leben des jungen Wissenschaftlers, das bislang in geordneten Bahnen verlaufen ist, auf den Kopf…
Angesichts des Alters dieses Films geht Hawks mit dem Thema „Sexualität“ ungewohnt frei um; die sexuellen Spannungen zwischen der selbstbewussten Susan und dem quirligen Wissenschaftler David sind vielmehr sogar Hauptgegenstand dieser Komödie: so denke man beispielsweise an die eindeutige Pose, die David einzunehmen gezwungen ist, um Susan, deren Kleid zerrissen ist, vor den Blicken der Restaurant- Gäste zu schützen.
Dies spiegelt sich auch in den pointierten, doppeldeutigen Dialogen wider, die einen Höhepunkt der amerikanischen Screwball- Komödie der 1930er Jahre markieren.
Die Gegensätze zwischen der sinnlichen Susan und dem nervösen David finden in den ständigen Verwechslungen zwischen dem zahmen und dem wilden Leoparden ein Äquivalent, wodurch „Bringing Up Baby“ eine angenehme Exzentrik, die die Individualität dieses Films bestimmt, entwickelt.
Hawks Klassiker vermittelt zudem ein modernes Frauenbild, da alleine Susan, die den Typus der emanzipierten, selbstbestimmten Frau verkörpert, den Handlungsverlauf vorantreibt, indem sie Davids Unbeholfenheit und Gutgläubigkeit dazu ausnutzt, ihn zu verführen und zu ihren Zwecken zu manipulieren.
Ein weiteres Charakteristikum, das den Status von „Bringing Up Baby“ als eine der gelungensten Komödien der Filmgeschichte rechtfertigt, sind die zahlreichen verschrobenen, jedoch überaus sympathischen Nebencharaktere: unter anderem ein opportunistischer Sheriff, ein Großwildjäger, der Susans Tante betören will, indem er die Brunftrufe eines Leoparden imitiert, oder ein meist betrunkener Stallbursche.
In der Blütezeit des US- amerikanischen Vorkriegskinos gelang Howard Hawks mit „Bringing Up Baby“ ein Referenzfilm, dessen enormer Einfluss auf die Entwicklung der Filmkomödie auf den geschliffenen Wortwitz, die fortschrittliche Vertauschung männlicher/ weiblicher Rollenmodelle und den offenherzigen, jedoch diskreten Umgang mit gesellschaftlichen Tabu- Themen zurückzuführen ist.
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willy50 2011/03/07 07:20:31
Kommentar löschenDieses Felltier bekommt einen dicken Schmatzer ! Hier gibt´s den drittbesten Grant nach dem "Unsichtbaren" und "Arsen". Wer diesen Film noch nicht kennt, ist kein Filmkenner.
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Terrordactyl 2011/02/24 21:18:27
Kommentar löschenHolla die Waldfee!
Der Film hat bei mir eine Voraussage von unglaublichen "10" ...
Kann ich mir ja gar nicht so recht vorstellen, da es sich bei dem Film eigentlich nicht um den Typ Film handelt, den ich normalerweise gucke.
Aber man kann sich ja mal überraschen lassen und vielleicht "flasht" mich der Film ja doch weg :)
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Sigrun 2011/01/17 14:48:44
Kommentar löschenKlasse Film! Mittlerweile mag ich Hawks 24 Jahre später gedrehten "Man's favourite sport" mit Rock Hudson und Paula Pentriss aber noch mehr. Auf seine Art ein sehr originelles "Remake".
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Blonder 2009/12/17 18:27:16
Kommentar löschenEine Komödie, die wirklich noch eine ist und bei der jeder Gag zündet.
Das interessante ist, dass der Film 1938 eine Riesenflop war, es wird wohl daran liegen, dass die Geschichte zu hektisch für die damalige Zeit erzählt ist. Denn Gary Grant spielt einen Paläontologe, der wirklich nur seine Ruhe haben möchte. Aber dann macht er Bekanntschaft mit der abgedrehten Susan Vance und von da an ist es mit der Ruhe vorbei. Ach ja Susan besitzt auch noch ein liebes Kätzchen.
Man muß wirklich den beiden Hauptdarstellern ein großes Kompliment machen, weil sie alles aus ihren Rollen herausholen. Aber wieder einmal spielt Katherine Hepburn mit Leichtigkeit alle an die Wand.
Neben "Arsen und Spitzenhäubchen" eine der lustigsten Komödien der damaligen Zeit, über die man sich wirklich krank lachen kann.
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Nevenka 2010/05/15 21:06:24
Antwort löschenIch liebe den Film, ich liebe Katherine Hepburn, aber auch ich finde ihn an manchen Stellen zu hektisch. Dadurch überschreitet die Geschichte zuweilen die Grenze vom raffiniert-witzig zu albern. Dennoch: wunderbar!
Marie Krolock 2009/07/01 16:46:54
Kommentar löschenEin durchgedrehter Film bis zum Schluss, wobei die Durchgedrehte hier Katharine Hepburn ist. Sie spielt die Leopardenbesitzerin Susan, die Cary Grant als Dinosaurierforscher David mit ihrer Hippeligkeit verrückt macht. Der wartet eigentlich nur auf einen letzten Saurierknochen und möchte ansonsten seine Ruhe haben. Damit gibt er unfreiwillig den perfekten Gegenpart zu Mrs. Hepburn, die mit Ruhe nun wirklich nichts am Hut ab. Natürlich weiß diese auch schon von Anfang an, dass sie und der Forscher für einander bestimmt sind. "Wissen Sie, die Liebesimpulse eines Mannes äußern sich sehr häufig in Form von Konflikten." Was für eine Weisheit! :)
Screwball in seiner feinesten Art, dazu zwei hervorragende Hauptdarsteller. Seit Ewigkeiten einer meiner TopTen Filme. "I can't give you anything but love, baaaaabyyyyy"
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cannibal83 2009/05/10 00:49:06
Kommentar löschenIn diesem Film regiert ausnahmslos das Chaos! Ist man bereit sich darauf einzulassen, erlebt man einen aberwitzigen Trip von NY-City, über ein Anwesen in Connecticut und von dort über den Wald, in eine Polizeistation. Bis dahin vergehen viele Lacher, teils purer Slapstick, teils überraschend zweideutig für einen Film von 1938. 99 % des Streifens, machen hier natürlich Grant und Hepburn aus, die ein absolutes Traumpaar abgeben.
Für Cineasten ein Must-See!
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Trevedas 2009/03/02 17:18:55
Kommentar löschenEin witzige, flotte und einfallsreiche Screwball-Komödie mit einem charmanten, toll agierenden Cary Grant und einer dauerquasselnden Katharine Hepburn in den Hauptrollen. Sehenswert, aber am Ende habe ich mir doch ein wenig mehr davon versprochen.
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Xpander 2009/02/22 04:50:10
Kommentar löschenDa ist nicht hinzuzufügen! Wild, Chaotisch, Lustig, ein Muss!
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freedika 2008/02/09 17:10:47
Kommentar löschenHier tobt das Chaos wie sonst in keinem Film.
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Pinky 2008/02/06 12:08:21
Kommentar löschenZählt in meinen Augen zu den besten Filmen aller Zeiten! Schade dass man heute nur noch von solchen Filmen träumen kann. Cary Grant (mein absoluter Favorit unter den männlichen Darstellern) und Katharine Hepburn reizen wirklich jede Situation bis zum letzten Rest aus - was dem Zuschauer natürlich mehr als Recht sein kann! Es ist DIE Screwball-Komödie schlechthin! Allein aus diesem Grund ist sie schon für jeden Cineast ein MUST SEE MOVIE! Ausleihen, kaufen, .... was auch immer - hauptsache ihr habt sie gesehen!
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Zuri 2008/01/19 23:26:26
Kommentar löschenEiner der besten Filme aller Zeiten. Brontosaurus heißt übrigens heute Apatosaurus!
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Somima 2008/01/08 11:34:45
Kommentar löschenEinmal gesehen - nie wieder vergessen ! - Absolut liebenswerte Komödie wie es sie so heute nicht mehr gibt. Cary Grant und Katharine Hepburn -was für ein Paar !
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