Nora - Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce

Nora (2000), IT/GB/IE/DE
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 31.08.2000

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.6 Community
22 Bewertungen
4 Kommentare
Nora - Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce - Bild 44071
  • DVD
  • VoD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Pat Murphy, mit Ewan McGregor und Pauline McLynn

Der junge Schriftsteller James Joyce lernt die Kellnerin Nora kennen. Zusammen mit ihr wandert er nach Triest in Italien aus, wo er aber immer unter der Angst lebt, daß seine Werke niemals veröffentlicht werden könnten. Zum Glück gibt ihm seine Beziehung zu Nora den mentalen Rückhalt, den er braucht.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Nora - Die leidenschaftliche Liebe von James Joyce

Kommentar schreiben
Sortierung

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Obwohl wirklich gut gespielt fand ich den Film doch sehr anstrengend und stellenweise langweilig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Die lebenslange Liebe zwischen dem literarischen Genie und dem Dienstmädchen ist stimmungsvoll dargestellt. Und es wird ständig die eigentliche Unmöglichkeit dieser Beziehung herausgearbeitet. Da herrschen Misstrauen und Zwietracht, heftige Gefühlsausbrüche, aber auch obsessive sexuelle Abhängigkeit und es gibt für die damalige Zeit auffallend viele F-Wörter. Der intellektuellen Diskrepanz der beiden Charaktere werden als Anker ihr Selbstbewusstsein und ihre Bodenständigkeit gegenübergestellt. Diese unüberbrückbare Kluft versuchen beide dennoch zu überwinden und scheitern mit einem Sieg vor Augen. Wir erleben einen Dichter (McGregor ähnelt ihm äußerlich nicht im Entferntesten!), der nicht sehr mutig, aber sehr musikalisch ist. Und als ’wilden Jim’ kannte man ihn bisher so nicht. James und Nora machen aus Liebe ständig Fehler, sind hilflos bockig und dennoch wieder Meister im Versöhnen. Aus diesen subjektiven Spannungen heraus entsteht zeitweise im wahrsten Sinne des Wortes eine gewisse spannungsgeladene Atmosphäre, die aber auch Längen aufweist. Leider wird das literarische Talent von James Joyce nur erwähnt, ohne wirklich vorgestellt zu werden. Das menschliche Drama der beiden bekommt hingegen die Oberhand und ist schon beeindruckend.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schlegel

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Zermürbendes Beziehungsgeplänkel um 1905 mit egozentrischem Ihm und einfordernder Ihr. Die Auflösung müht sich nach Kräften, alles aus dem Bild zu halten, was Kosten verursachen könnte. Meist gibt es sprechende Köpfe in der Nahen zu sehen, aber immerhin die Köpfe grosser Schauspieler, auf die sich der Film zu Recht stützt. Über James Joyce erfährt man bis auf Eckdaten nur wenig. Da hätte man auch Bachmann und Celan nehmen können oder Meier und Müller.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Machete

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn ich James Joyce einen besseren Film gewünscht hätte, ist dieser doch einigermaßen interessant und sehenswert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben