Sade
Sade (2000), FR Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 21.12.2000
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von Benoît Jacquot, mit Grégoire Colin und Daniel Auteuil
Monarchie hinweggerollt, der König ist hingerichtet und unzählige Adlige, denen der Gang auf die Guillotine möglicherweise noch bevorsteht, vegetieren in Pariser Gefängnissen. Unter ihnen ist auch Sade. Der berüchtigte Freigeist und Verfasser der skandalösen “Justine” ist den Jakobinern ebenso suspekt wie früher den Monarchisten. Seine langjährige Geliebte Marie-Constancce erreicht jedoch, dass er in das Sanatorium Pipcus verlegt wird, ein früheres Schloss, das in eine Art Luxusgefängnis umfunktioniert wurde. Dort macht Sade eine kostbare Eroberung: Er gewinnt die Zuneigung der jungen Emilie. Bevor der Lauf der Welt draußen endgültig über ihr Schicksal entscheidet, genießt es Sade, vielleicht zum letzen Mal ein großes Schauspiel der Lüste zu inszenieren.
Cast & Crew
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Benoît Jacquot
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Grégoire Colin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fournier
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Daniel Auteuil
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marquis de Sade
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Marianne Denicourt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sensible
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Jean-Pierre Cassel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le vicomte de Lancris
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Jeanne Balibar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Santero
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Isild Le Besco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emilie de Lancris
Regie
Schauspieler
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Sylvie Testud
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Renée de Sade
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Bernard Minoret
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Jacques Fieschi
- Genre
- Historienfilm, Drama, Biopic
- Zeit
- 1790er
- Ort
- Paris
- Handlung
- Altersunterschied, Exekution, Französische Revolution, Freigeist, Geliebte, Sex, Strafe, Theaterstück
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Sexy
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Sade
Trailer zum Film Sade
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Kommentar — Film: Sade
Kommentar schreiben8martin 2010/01/16 16:47:24
Kommentar löschenEs ist dem Regisseur Benoit Jacquot gelungen unter Mithilfe von Daniel Auteuil und der jungen Isild Le Besco den Namensgeber des Sadismus aus der Schmuddelecke herauszuholen. Der historische Hintergrund (1789 ff) bleibt unwichtig. Die gefangenen Vertreter des Adels können sich in einem ehemaligen Kloster frei bewegen. Später wird hier das irdische Paradies zum Massengrab werden. Am Ende folgt eine Defloration einer Unschuld vom Lande unter Anleitung des Meisters. Man verfährt ziemlich emotionslos eher nach dem Fahrplan einer Gebrauchsanweisung. Daher kommen Voyeure nicht auf ihre Kosten. De Sade, das böse Monster wird hier sensibel, intelligent, lustbetont und unbeirrbar cool gezeigt. Es ist ein Versuch einer Ehrenrettung des Marquis, gespickt mit spitzen Repliken wie ’Kriegen sie bloß keine Kinder meine Liebe. Es verunstaltet den Körper und später stehen sie einer Anzahl von Feinden gegenüber’. Nett anzuschauen.
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