Sieben Mulden und eine Leiche
Sieben Mulden und eine Leiche (2007), CH Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 17.04.2008
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von Thomas Haemmerli, mit Erik Haemmerli und Thomas Haemmerli
Wie sollen und dürfen Kinder mit dem Nachlass ihrer Mutter umgehen? Thomas Haemmerli erreicht die Nachricht vom Tod seiner Mutter an seinem vierzigsten Geburtstag. Der nächste Schock ist die komplett vermüllte Wohnung der Verstorbenen, die offensichtlich über Jahrzehnte eine Unmenge an gebrauchten und wertlosen Dingen angesammelt hat. Was folgt, ist eine der furiosesten Aufräumaktionen in der Geschichte des Familienfilms. Einen Monat lang räumen Thomas und sein Bruder Erik den Nachlass ihrer Mutter auf und legen unter all dem Müll ihre eigene Familiengeschichte frei. Aus alten Super-8 Aufnahmen entsteht eine kuriose Familiensaga, in der Baronessen und Grafen, Schürzenjäger und Festnudeln sowie der junge Kofi Annan eine Rolle spielen. Schonungsloser als sie es sich vielleicht gewünscht hätte, erzählt Haemmerli die Lebensgeschichte seiner Mutter und beantwortet damit die Frage, was die Eltern den Kindern, vor allem wenn sie Filmemacher sind, hinterlassen sollten, auf eine sehr humorvolle und ironische Weise – nämlich besser nichts.
Cast & Crew
-
Thomas Haemmerli
-
Erik Haemmerli
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-
Thomas Haemmerli
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Regie
Schauspieler
-
Thomas Haemmerli
- Genre
- Dokumentarfilm
- Handlung
- Abfall, Bestattung, Bruder-Bruder-Beziehung, Böse Mutter, Ehe, Erbstreit, Familie, Familienkonflikt, Katze, Leiche, Leichenteile, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Scheidung, Sterben und Tod, Streit, Verlust der Eltern, Vermieter, Wohnung
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Drehbuch
Filmdetails Sieben Mulden und eine Leiche
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Kritiken (3) — Film: Sieben Mulden und eine Leiche
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Sieben Mulden und eine Leiche» ist ein gleichsam intimer wie auch lauter Blick auf eine scheinbar disfunktionale Familie.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenSieben Mulden und eine Leiche, der Dokumentarfilm des Schweizers Thomas Haemmerli, rüttelt an einem Tabu. Wie kann es sein, dass ein Sohn den kläglichen Tod seiner Mutter zum Gegenstand eines Films macht und dabei jegliche Form von Pietät vermissen lässt? Wie kann es sein, dass der psychisch höchst labile Zustand einer vereinsamten Frau geradezu höhnisches Gelächter heraufbeschwört? Der Film liefert auf diese Fragen nur bedingt Antworten.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenAus alten Super-8-Aufnahmen entsteht eine kuriose Familiensaga, in der Baronessen und Grafen, Schürzenjäger und Festnudeln sowie der junge Kofi Annan eine Rolle spielen...
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Kommentare (3) — Film: Sieben Mulden und eine Leiche
Kommentar schreibenSteveZissou 2012/02/07 20:03:20
Kommentar löschenBeim Entrümpeln der Messie-Wohnung der verstorbenen Mutter wird die Familiengeschichte selbiger nochmal von den beiden Söhnen erzählt, die nebenbei mit einer etwas nervigen Handkamera das Chaos im Haus einzufangen versuchen. Durch eben jene Kamera gelingt dies nicht ganz so gut wie erhofft, aber durch die doch etwas ungewöhnliche Familiengeschichte schafft es der Film zu interessieren. Gegen Ende der Dokumentation war ich tatsächlich neugierig wer diese Frau war, die man da am Anfang noch vom Boden abgekratzt hat (im Wortsinn). Einzig wirklich negativer Aspekt: Ab und zu wird Schweizerdeutsch geredet und man versteht tatsächlich nur 5% von den Dialogen, die ein bisschen zu leise manchmal sind. Handkamera halt.
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Geistertexter 2009/07/07 16:50:44
Kommentar löschenNichts für schwache Nerven! Dieser Fake ist echt.
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Stefan Ishii 2009/07/06 09:43:06
Kommentar löschen"Sieben Mulden und eine Leiche" ist durchaus interessant. Der Film weiss zu fesseln. Man ist die ganze Zeit bei der "Sache". Es ist absolut faszinierend, in der realen Geschichte eines Menschen oder vielmehr einer ganzen Familie zu stöbern. Und dies geschieht hier natürlich im wahrsten Sinne des Wortes: stöbern!
Aber eigentlich konzentrierte ich mich beim Schauen fast mehr auf die Persönlichkeiten der Söhne...
Der Film hat jedoch auch seine Probleme. Die Art und Weise, mit der der Filmemacher sich dem Thema nähert ist sicherlich fragwürdig. Zumindest ist es ziemlich abstossend und unsympathisch. Zumindest für mich. Ich hatte irgendwie nie das Gefühl, dass die Söhne wirklich trauerten. Nur zum Ende hin, gab es einen Moment, an dem ich an einem der zwei Brüder etwas "Selbstreflektorisches" wahrnahm.
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