The Grandmaster

Yi dai zong shi (2013), CN/FR/HK/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Eastern, Actionfilm, Drama, Kinostart 27.06.2013


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6.0
Kritiker
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6.2
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58 Kommentare
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von Kar Wai Wong, mit Tony Leung Chiu Wai und Ziyi Zhang

In The Grandmaster verfilmt Wong Kar-Wai das Leben des Kampfsport-Lehrers und Bruce Lee-Mentors Ip Man, der im japanisch besetzten China um sein Leben kämpft.

Wong Kar-Wai verfilmt die Lebensgeschichte des Ip Man (Tony Leung Chiu Wai), dem Meister der Kampfkunst ‘Wing Chun’ und Mentor von Martial Arts-Legende Bruce Lee. Ip Man kommt aus dem Süden Chinas. 1936, kurz vor der japanischen Invasion, trifft er in Foshan auf Gong Er (Ziyi Zhang), die aus dem Norden Chinas stammt. Das Land steht kurz vor einer drohenden Teilung in Nord und Süd. Gong Ers Vater reist auch nach Foshan, denn der Großmeister soll in einer Zeremonie im Gold Pavillon als Kämpfer verabschiedet werden.

Hintergrund & Infos zu The Grandmaster
The Grandmaster ist der zehnte Spielfilm von Kultregisseur Kar Wai Wong. Die Hauptrolle in The Grandmaster übernimmt Tony Leung Chiu Wai, mit dem der Regisseur schon bei fünf Spielfilmen zusammenarbeitete. Der Schauspieler trainierte für die körperlich belastende Rolle des Ip Man ein Jahr lang vier Stunden am Tag.

The Grandmaster (OT: Yi dai zong shi; die Arbeitstitel lauteten zunächst Yut doi jung si bzw. The Grandmasters) wurde im Februar 2013 auf der Berlinale gezeigt und eröffnete die Internationalen Filmfestspiele. Der Film lief jedoch außer Konkurrenz, da Wong Kar-Wai Präsident der Berlinale-Jury war. The Grandmaster wurde fast zehn Jahre vor seiner Veröffentlichung angekündigt. Doch durch den Perfektionismus des Filmemachers (der Film wurde über ein Jahr lang geschnitten) wurde der Film erst 72 Stunden vor seiner Veröffentlichung fertig.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Grandmaster
Genre
Martial-Arts-Film, Actionfilm, Drama, Biopic
Zeit
1930er Jahre, 1936, 1940er Jahre, 1950er Jahre, Zweiter Weltkrieg
Ort
Heimatort, Hong Kong, Republik China, Volksrepublik China
Handlung
Arzt, Besatzungsmacht, Duell, Familie, Herausforderer, Herausforderung, Hunger, Japaner, Kampf, Kampfkunst, Kampfsport, Krieg, Kung Fu, Lebenslauf, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Meister, Mentor, Nahkampf, Rache, Regen, Reich, Reichtum, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust, Verlust des Kindes, Wing Chun, Zweikampf
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Romantisch
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Wild Bunch/Central Film
Produktionsfirma
Annapurna Pictures, Block 2 Pictures, Bona International Film Group, Jet Tone Production, Sil-Metropole Organisation

Kommentare (56) — Film: The Grandmaster


Sortierung

Cinematic

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Bewertung6.0Ganz gut

Schön choreographiert das ganze..Die Actionszenen sind zwar rar aber gut gemacht..Leider verliert sich der Film dann doch mehr ins melanchonisch,dramatische dazu die Liebesgeschichte.. Von der Bildkomposition her ist er gut gemacht aber mir war das oben genannte dann doch etwas zu schwülstig aufgetragen..Ich hätte mir mehr Kämpfe gewünscht ala Ip Man mit Donny Yen...

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gunslinger

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Bewertung des Films tat mir ein wenig weh aber was soll ich machen?
Auf der einen Seite erzählt der Film sehr schön die Geschichte von Ip Man und gitb auch sehr schön den Sinn und die Traditon des Kung Fu wieder, jedoch verstümmelt sich der Film ein wenig selber.
Da setzt man so viel auf Tradition und Philosophie des Kampfsports und dann zeigt man jede Kampfszene nur in Slow-Motion und übertriebenen Effekten die sehr stark an science fiction wie The Matrix erinnern.
Wirklich schade. Mit vernünftigen Kampfszenen wären es 9 Punkte gewesen, so muss ich leider 2 Punkte abziehen.

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Marc_McFly

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Bewertung5.5Geht so

bilder sind richtig tasty, story ist zäh wie gummi. :(

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jawe77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gleich zum Fazit: Tolle Choreografien, in fesselden, eher märchenhaften Bildern erzählt !!

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Filmsuchtie

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ruhiger und leicht betörender Film. Für Martial-Arts Fans eine Absolute Empfehlung.

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brucelee76

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hallo zusammen,

hätte ich gewusst das KAR WAI WONG Regie führt hätte ich einen Riesenbogen um den Film gemacht. Nachdem schon Chungking Express ein totaler REINFALL war. Habe ich meinen Augen hier nicht getraut. HALLO KAI es geht hier um den legendären YIP MAN, was soll das ganze?!
Einen Gnadenpunkt gibt es für die bezaubernde Ziyi Zhang. Mehr nicht.

Mein Fazit: Bitte bitte KAR komm ja nicht auf die Idee Bruce Lee zu verfilmen! Bei Kar habe ich das Gefühl der hat nicht alle Tassen im Schrank.

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Excellente Kämpfe da bekommt man Martial Art in Perfektion geboten, auch weil die Kamera top ist, und viele verschiedene Stile zu sehen sind. Die Aufmachung lässt so schön die alte Zeit wieder aufleben und Tony Leung und Ziyi Zhang zeigen enorme Körperbeherrschung nur Schade das die an sich gute Story recht langweilig herüber gebracht wird. :)

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Th0r

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Bewertung3.0Schwach

Als Freund von Martial-Arts Filmen wollte ich mal einen Blick in den Film werfen. Und als Freund von martial-Arts Filmen wurde ich stark enttäuscht. Die Szenen in denen es direkt ums Kung-Fu geht, in denen also gekämpft wird sind wirklich sehr schön anzusehen und machen Spaß. Doch sind diese Szenen verdammt rar. Ich hätte mir vielleicht vorher genauer darüber informieren sollen worum es in dem Film geht und wovon er handelt, aber "The Grandmaster" ist eindeutig viel zu lang und anstrengend. Die Story hat keinen wirklichen roten Faden und ist total zusammenhangslos, wenn man nicht genauestens aufpasst. Der Regisseur hat veruscht die Kunst des Kung-Fu einzufangen und insgesamt ist der FIlme sicher auch große Kunst, doch ich verstehe sie wohl nicht. Abgesehen von den Kampfeinlagen hat mich der Film stark gelangweilt.

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pancake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach der Fülle an Martial Arts Filmen, die ich bisher gesehen habe, wurde man als Genrefans schon weites gehend auf sämtlichen Ebenen bedient. Unter diesem Gesichtspunkt kommt der "Grandmaster" durchaus erfrischend daher. Große Bilder, ein richtig guter Soundtrack und die Detailverliebtheit heben den Streifen nicht zu letzt auch wegen seiner philosophischen Fragen von den üblichen Filmen ab. Auf der anderen Hand bleibt man als Zuschauer mit einem ungewöhnlich langsamen und verwirrenden Pacing zurück, für welches eine Bereitschaft da sein muss. Ist das Anspruch oder ein verkopfter Versuch sich auf Teufel komm raus von den üblichen Filmen des Genres kunstvoller abzuheben? Egal ob gut oder schlecht, und auch egal ob ein "Ip Man" da massenkompatibler ist, allein dass das Genre durch solche Ansätze bereichert wird, weckt Hoffnung, dass es nicht ewig bei den altbekannten Mustern und Mechaniken klassischer Kung Fu Filme bleiben muss. In dem Sinne bleibe ich, obwohl ich nach dem ersten Schauen nicht aus allem schlau geworden bin, mit einem überwiegend positiven Gefühl zurück. Ein Film mit Ecken, Kanten und Kompromissen, aber deswegen werde ich mich auch gern mindestens noch ein mal damit beschäftigen.

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Gantu

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Bewertung3.5Schwach

Ich bin mir nicht wirklich sicher was ich gerade gesehen haben aber es war definitv KEINE Biopic und wenn es ein Kung Fu Film war dann einer der schlechteren.

Um es kurz zu machen die Lebensgeschichte wird allenfalls als verbindendes Glied eingesetzt um zugegeben bild- und musikgewaltige Szenen aneinanderzureihen.
Das Problem an der Herangehensweise ist das es einen gewaltigen Mittelfinger darstellt für den Zuschauer der eine Biographie erwartet.

Warum hier noch die Personen Gong Er und das Rasiermesser gezeigt werden, bleibt genauso rätselhaft wie der Großteil der sinnfreien Dialoge. Bei der Häufigkeit von Nahaufnahmen mit ausdruckslosen Minen hätte der Film auch ebenso gut "Das Land der Eisenmasken" lauten können.

3,5 Punkte gibt es für die schönen Bilder und den Score aber für die teils magenumdrehenden Schnitte und Perspektivwechsel bei den Kämpfen gehört Wong Kar Wai als Sandsack in die nächste Kung Fu Schule gehangen - SAKRILEG!

Ich empfehle stattdessen die Ip Man Trilogie - hier wird der Mann zwar zum Retter des chinesischen Volkes stilisiert aber das zumindest filmisch sehr opulent und sehenswert.

cu gantu

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Brainybab

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Ja genau!


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Schweben durch ein Leben, abheben in eine Welt aus Licht und Zeitlupen, fließen entlang eines Werdegangs - dem des Yip Man, Großmeister des Wing Chun.

Wong Kar-Wai (der mir bekanntermaßen zumeist nicht gerade Begeisterungsstürme entlockt) schuf hier einen Film, der mehr einem Trip gleicht.
Wenig Sinn, aber ein Rausch für die Sinne.

Das THE GRANDMASTER (eigentlich) ein biografischer Film ist und (eigentlich) im Kern eine Geschichte erzählen will, verkommt hier nicht (wie sonst in Kar-Wai's Filmen) zur skizzenhaften Randnotiz, sondern wird vollkommen und endgültig irrelevant. Kar-Wai kann keine Geschichten erzählen - das hat er jetzt scheinbar erkannt - und deswegen tut er in diesem, formell aufgrund des Anspruchs eines Biopics eigentlich am meisten nach einer an Eckdaten orientierten Handlung schreienden Streifen den konsequentesten und richtigsten Schritt seiner Karriere:
Er lässt es einfach bleiben.
Es gibt natürlich Figuren in seinem Film. Doch wer sind sie, was bewegt sie, warum agieren sie wie sie es tun? Wir erfahren es nicht, Wong gibt sich stattdessen bis ins Letzte der berauschenden Faszination von visueller Bilderflut, musikalischen Klängen, dem Spiel mit Effekten und einer gesunden Prise klassischer Martial-Arts Choreografien hin.

Wirkten die visuellen Spielereien in seinem Debut AS TEARS GO BY das letzte (und einzige) Mal wirklich rund und schlüssig, so findet er hier eine neue, faszinierende stilistische Balance. Balance trotz Einseitigkeit, denn streng genommen ist sein aktueller Film in dieser Beziehung völlig überladen, absolut übers Ziel hinaus, alle Regler auf Maximum. Doch die Wirkung ist verblüffend:
Beinahe hypnotisch mutet THE GRANDMASTER zeitweise an - übersättigte Bilder, wahlweise in warmen Sepia- oder eisigen Grautönen, endlose Zeitlupen, die die Zeit anhalten lassen, blendendes Gegenlicht, mysteriöse fernöstliche Klänge, opulente, überzeugend gestaltete Kostüme. All dies zieht gnadenlos in den Bann. Ein Bann, der sich anfühlt wie das Fließen eines Baches: wiederstandslos in eine Richtung, frei, ziellos.
Loslassen und Treiben, egal wohin..

Auf diesem seltsamen Weg durch zwei Stunden Film wird gekämpft, philosophiert, verraten, gerächt, mit Weisheit um sich geworfen und dabei das Profil des Yip Man nicht einmal grob umrissen. Inhaltlich hat das kaum Hand und Fuß - ziemlich holprig, wenn nicht sogar so banal wie eh und je - aber irgendwie schafft THE GRANDMASTER es einen gewissen, sehr wirkungsvollen Hebel umzulegen.
Einen, der uns seine Binsenweisheiten als nicht störend empfinden und wohlwollend überhören lässt.
Der einen glauben lässt, dass es unwichtig ist, etwas über die Figuren zu erfahren und daher okay, dass sie grobe, oberflächliche Skizzen bleiben.
Der einen vergessen lässt einen Film zu sehen - und das Gefühl eines verschwommenen Traums im Kopf einpflanzt.

Zwar sind mir auch hier (wie bis jetzt in jedem Kar-Wai) gegen Ende die Augen zu gefallen, aber auf eine andere Weise. Weil THE GRANDMASTER mich eingelullt und in einen angenehmen Schwebezustand versetzt hat - etwa auf die Art, wie auch ein Bergmann oder Tarkovski es vermögen (auch wenn die aus substantieller Sicht locker das einhundertfache an Inhalt bieten). Weggedriftet.

Faszinierend.
Irgendwie..

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/02/06/the-grandmaster-2013]

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Bastieff

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@jacker: Hast du zwischen den 1er und 7er irgendwelche Unterschiede feststellen können, wieso dir die (nicht) gefallen hatten?:-)


jacker

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Ja, auf jeden Fall. bei den 7ern hatte ich das Gefühl die Filme bilden in sich viel mehr eine schlüssige Einheit. ITMFL und DOBW kamen mir dagegen wie ein endloses, zähes Nichts vor. Die Figuren sitzen da, rauchen, denken, aber machen nichts. Und wenn, dann benehmen sie sich so, dass ich nur denke: WTF!?
Ich glaube meinen ITMFL Kommentar hab ich mit: " Ja dann liebt euch halt, anstatt ewig in die gegend zu starren" angefangen - und das ist für mich die Essenz dessen was mich daran stört.
Glückskeksweisheiten treffen auf Figuren, die sich für mich in keiner denkbaren Weise nachvollziehbar oder verständlich verhalten. Vielleicht komm ich mit diesem unglücklichen Verliebtsein nicht zurecht. In den Filmen (und auch wenn ich es in meinem Umfeld mal erlebt habe) finde ich das immer höchst seltsam..


Main90

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Bewertung5.5Geht so

Evtl. Spoiler!
Es gab zwar ein paar schöne Einstellungen, aber alles in allem wirkten die Bilder eher aufgeblasen und wiederholten sich dabei ständig. Die Kämpfe wurden teils sehr orientierungslos aufgelöst.
Ich fand es sehr schwer den Darstellern aus dem Gesicht zu lesen. Eiserne Mime als Reaktion auf praktisch alles.
Das Ende erstreckte sich gefühlte 30 Minuten und wirkte wie eine Aneinanderreihung von übriggebliebenem Material.

5.5 für ein paar schöne Shots in den eher ruhigen Szenen. Aber Alles in Allem enttäuschend.

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ThomasCine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein elegisches Kampfkunstballett bei dem fast jeder Schlag sitzt. Getragen von den beiden wunderbaren, atemberaubenden Hauptdarstellern entwirft Wong Kar Wai eine epische Geschichte. Die schiere Brandbeite der Handlung ist auch das einzige Problem des Filmes. Denn auf eine Art wirkt er zu kurz um coherent zu sein. Die Verbindungen sind daher nicht immer klar und auch die Texteinblendungen tragen nicht zum emotionalen Fluss des Filmes bei. Die Verbindung zur (Liebes-)geschichte ist dadurch geschwächt. Nichtsdetotrotz sind viele Szenen reinste Magie. Magie die durch die Welt des Filmes und die Musik getragen wird, denn oft wirkt diese Welt wie aus einer anderen Zeit. So ist es die melancholische letzte halbe Stunde, die zum Stärksten des Filmes und vielleicht auch des Kinos gehört. Ich wäre dieser Geschichte gerne noch länger und intensiver gefolgt.

Meiner Meinung nach unterschätzt, aber auf lange Sicht mit Sicherheit ein Nischenliebling. Schade das ein wenig Potential verschenkt wurde.

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lukas.stracke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Wong Kar-Wai, aber andere werden auf jeden Fall folgen. Ein Film über eine klassische Figur des Kung Fu, doch kein klassischer Kung-Fu-Film. Die Geschichte gibt nicht viel her und wirkt eher wie eine Ansammlung von Anekdoten, es führt kein wirklicher roter Faden durch die Handlung. So versäumt es der Film leider, einen Spannungsbogen zu bilden oder Emotionen im Zuschauer hervorzurufen.
Doch in einzelnen Szenen ist "The Grandmaster" perfekt. Tony Leung hat eine Wahnsinns-Ausstrahlung und Zhang Yimou ist eine der schönsten Frauen der Welt, aber im Mittelpunkt steht die unglaubliche Bildgestaltung. Jede noch so kleine Aufnahme ist großartig arrangiert, jede Szene ist pure Kunst. Vor allem die Kämpfe sind zwar in ihrer Anzahl gering, aber einfach wundervoll umgesetzt. Insbesondere der Kampf zwischen Leung und Zhang mit dem schönsten Beinahe-Kuss der jüngeren Filmgeschichte reiht sich ein in die poetischsten Kampszenen des Hongkong-Films (direkt neben dem Bambuswald aus "Tiger & Dragon" und dem Bergsee aus "Hero"). Das Schöne an den Kämpfen ist, dass sie trotz vielen Schnitten, Nahaufnahmen, Zeitlupen usw. stets übersichtlich bleiben und so choreografiert sind, dass die Eigenheiten der einzelnen Stile wie z.B. dem Baguazhang gut deutlich werden.
Allgemein ist die Bildsprache in gedämpften, goldenen Farben mit ihren dunklen, beengten Aufnahmen fantastisch. Nach zwei Dritteln der Laufzeit hatte ich mich dann allerdings langsam sattgesehen an der Pracht des Filmes und nach dem Kampf am Bahnhof zwischen Gong Er und Ma San, der eine Art Höhepunkt bildet, hätte der Film auch bald enden können. Das tut er nicht und das gestreckte Ende finde ich mit seiner unpassend morriconesken Filmmusik nicht gerade optimal.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Kung-Fu-Historienfilm mit überwältigender Bildgestaltung und Kameraführung, aber Schwächen in der Handlung, wie der Überlänge und der fragmentarischen Erzählweise. Vielleicht ist das Zurückstellen der Handlung aber auch wkws eigener Stil, an den ich mich erst noch gewöhnen muss. Für Fans chinesischer Filme und poetischer Bildsprache sehr zu empfehlen.

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lukas.stracke

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Oh je, natürlich meine ich Zhang Ziyi, ich verstehe echt nicht, wie mir das passieren konnte, schließlich ist Zhang Yimou einer meiner Lieblingregisseure *facepalm*
Ok, Ansammlung von Anekdoten klingt vielleicht hart, aber damit möchte ich eigentlich bloß sagen, dass der Film eben keine zusammenhängende Handlung darstellt, sondern aus Einzelszenen besteht. Diese sind zweifellos miteinander verknüpft, das sehe ich ein, aber ich empfand das Konstrukt der Handlung mit seinen Zeitsprüngen und Rückblenden nicht als echten Spannungsbogen. Ich habe nicht mit den Personen mitgefiebert und war auch weniger daran interessiert, was denn nun vor 10 Jahren zum Neujahr passiert ist, als wie fantastisch die nächste Szene wohl inzeniert sein wird. Geht für mich etwas Richtung "style over substance" (ohne abfällig sein zu wollen, bei dem Style ist das nur natürlich). Die einzelnen Szenen finde ich wunderbar bis perfekt und die Schauspieler spielen auch sehr gut, Emotionen sind also sichtbar. Aber besonders emotional erschien mir der Film nicht und bewegt hat er mich wegen der Handlungsstruktur auch wenig, aber das ist ja nur meine Meinung :)


Stefan Ishii

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Dann muss ich fast befürchten, dass dir viele der anderen Wong Kar-wai Filme dann möglicherweise aus ähnlichen Gründen auch etwas "ohne Spannungsbogen" erscheinen könnten. Vielleicht kannst du mal mit "Chungking Express" anfangen (zwar nicht sein erster Film, aber vielleicht für den Einstieg der predestinierteste). "In the Mood for Love" wäre dann z.B. mein Highlight. Bis heute nicht nur mein Lieblings-WKW, sondern auch einer meiner 4 absoluten Lieblingsfilme überhaupt.

Früher war Zhang Yimou auch mal einer meiner Lieblingsregisseure. "Rote Laterne" fand ich zum Beispiel unglaublich stark. In den letzten Jahren haben mir seine Filme dann allerdings etwas weniger gefallen. Besonders "The Flowers of War" fand ich dann sogar schrecklich...


Zombo

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer Wong Kar-Wai bzw. dessen filmisches Schaffen kennt, der weiß, dass der Regisseur jedem Genre seinen persönlichen Autorenstempel aufdrückt. „The Grandmaster“ bildet darin keine Ausnahme, sondern beeindruckt mit seiner visuellen Kraft und Eleganz. Dennoch fehlt es ihm manchmal etwas an Tempo und an einem richtigen Höhepunkt. Sehenswert ist er aber allemal!

Ausführlich:

http://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2014/01/05/the-grandmaster/

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Daymare

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Bewertung5.0Geht so

Unbeschreiblich schön gefilmt, versagt "The Grandmaster" bei mir auf inhaltlicher und emotionaler Ebene total. An der malerischen Ästhetik habe ich mich bereits nach kurzer Zeit satt gesehen - was danach folgt zieht sich bedauerlicherweise wie Kaugummi. Dann doch lieber noch einmal IP Man 1 & 2 mit Donnie Yen in der Hauptrolle.

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Kill_Diether

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Bewertung2.5Ärgerlich

Enttäuschung auf ganzer Linie: schlechte Schauspieler, Dialoge die bestenfalls bei traditionellen Asiaten ankommen, gekünstelte Kampfszenen wie aus einem 70er-Jahre Kong Fu Massenware-Honkong-Streifen und vor allem eine stinklangweilige, mit Chinaluft aufgeblasene Geschichte. Einzig der Hauptdarsteller zeigt einen annehmbaren Charakter.

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Muxi92

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Bewertung6.5Ganz gut

Kämpferisch kann The Grandmaster nicht ganz mit Ip Man 1 + 2 mithalten, was jedoch Meckern auf hohem Niveau ist. Storytechnisch passiert jedoch zuviel zu langatmig und stellenweise ohne wirklichen Inhalt. Was schade ist, denn der Stil des Films gefiel mir gut.

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Mmugi

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Bewertung4.5Uninteressant

zzzzzzzzzzzz Tritt - Schlag zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz Tritt Tritt Schlag zzzzzzzzzz

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Weltenkind

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Bewertung6.0Ganz gut

[...] Die Kohärenz Ip Mans als Kampfkünstler, historische Persönlichkeit und eines künstlerisch interessanten Individuums ist nicht die blanke Tatsache, dass er einst den bis heute ebenso legendären Bruce Lee unterrichtete, sondern viel mehr die Begebenheit, dass sein Leben so homogen dem deutlichen Weg der chinesischen Geschichte entlanggeht. Wong Kar-wai bereitet diese Geschichte als ästhetisches Bild der Eleganz und Schönheit auf. Er vermischt die Gefühle Ip Mans mit der Geschichte, die den Kampfkünstler nach Hongkong treibt und symbolisiert durch die Möglichkeit der inneren Zerrissenheit seines Protagonisten die Kampfkunst als probates Mittel individueller Gemeinsamkeit. „Freundschaft durch Kampfkunst“ propagiert ein Schild und legt damit die essenzielle Darstellung der Kampfkunst dar: Es ist nicht die oberflächliche Konfrontation der Gewalt, sondern die im Inneren der Künstler stattfindenden Emotionen und Gedanken, die sie durch Bewegung, Zeit und Raum Ausdruck verleihen und miteinander verbinden. [...]

http://www.cereality.net/kritik/the-grandmaster-11499

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