The Grandmaster

Yut doi jung si (2013), CN/FR/HK/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Eastern, Actionfilm, Kinostart 27.06.2013

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5.4
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von Kar Wai Wong, mit Tony Leung Chiu Wai und Ziyi Zhang

In The Grandmaster verfilmt Won Kar Wai das Leben des Kampfsport-Lehrers und Bruce Lee-Mentors Ip Man, der im japanisch besetzten China um sein Leben kämpft.

The Grandmaster (OT: Yut doi jung si, der Arbeitstitel lautete zunächst The Grandmasters) ist der zehnte Spielfilm von Kultregisseur Kar Wai Wong. Der vielleicht stilsicherste Regisseure der heutigen Zeit verfilmt die Lebensgeschichte von Yip Man, Meister der Kampfkunst ‘Wing Chun’ und Mentor von Martial Arts Legende Bruce Lee. Die Hauptrolle übernimmt Tony Leung Chiu Wai, mit dem der Regisseur schon bei fünf Spielfilmen zusammenarbeitete. Der Schauspieler trainierte für die körperlich belastende Rolle des Yip Man ein Jahr lang vier Stunden am Tag.

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Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: The Grandmaster

PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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4.0Uninteressant

In schönen, aber inhaltsleeren Bildern befasst sich Wong Kar Wai mit dem Wesen des Kung Fu und vergisst darüber hinaus, dass eine Geschichte Emotion benötigt, um mitreißen zu können.

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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8.0Ausgezeichnet

Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Anspannung liegt in der Luft und Regen prasselt auf der Erde nieder, als hätte der Himmel seine Schleusen geöffnet. Dann erfolgt die Eruption von Bewegung, ein Kampf. In Zeitlupen, schnellen Schnitten und bewegten Kamerafahrten ereignet sich ein audiovisuell überwältigendes Schauspiel. Regentropfen werden durcheinander gewirbelt, schäumen auf und vermischen sich schließlich mit Blut, das langsam die Straße hinunterließt. Ein gleichsam brutaler sowie erhabener und wunderschöner Augenblick, der jedoch nur Prolog ist. Prolog von etwas viel Größerem, von einem Epos, von einem Kunstwerk. Während sich das Beben der Trommeln zum kraftvollen Klimax steigert, entsteht auf der Leinwand ein Martial-Arts-Bilderreigen, der selbige zu sprengen droht. Zu gewaltig ist dieses Ereignis, das Wong Kar-Wai mit völliger Hingabe inszeniert und da es unmöglich erscheint, eine vollkommene Erfassung dieser Kampfkunst zu absolvieren, nähert er sich seinem Vorhaben mit assoziativen Gestaltungsmöglichkeiten, die mit konventioneller Geschichtsschreibung nichts mehr zu tun haben. Es geht um das Erleben von ‘The Grandmaster‘ und somit um das Erleben von Wing Chun. [...]

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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5.5Geht so

The Grandmaster ist immer dann atemberaubend, wenn die hyper-physische, hyper-texturierte Kampfchoreografie von Yuen Woo-Ping die Regie übernimmt [...]. Furiose Schnittrhythmen, unwirkliche Perspektiven [...] sowie die zwischen Klassik und treibenden Beats oszillierende Musik verbinden sich zu einer extrem filmischen Form. Bestünde der Film nur aus diesen Sequenzen, wäre The Grandmaster ein Meisterwerk. Doch sobald die Figuren den Mund aufmachen, verfliegt der Zauber.

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Daniel Licha: Movie Maze Daniel Licha: Movie Maze

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4.0Uninteressant

The Grandmaster ist ein selbstverliebtes Stück Kino, das sich in seiner Inszenierung suhlt, dabei jeglichen roten Faden vermissen lässt und schnell für eine entnervte Zuschauerschar sorgt. So ist The Gähnmaster, wie er inzwischen liebevoll vom Berlinale-Publikum umgetauft wurde, nicht nur eine bittere Enttäuschung, sondern auch ein unwürdiger Auftakt der Filmfestspiele in Berlin.

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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6.0Ganz gut

Ein grandiose Geschichte, gewürzt mit spektakulären, präzise inszenierten Kampf-Choreographfien. Leider aber auch eine grandiose Geschichte, die man als westeuropäischer Zuschauer nur mühevoll durchdringt - teils wegen der verwirrenden Sprünge und Episodenhaftigkeit, teils, weil wichtige Figuren wie Ips Ehefrau oder ein mysteriöser Liebhaber Gong Ers zu schnell wieder verschwinden.

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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5.0Geht so

In seiner pathetischen und sentimentalen Emphase bewegt sich „The Grandmaster“ auf dem Niveau handelsüblicher chinesischer Historienschinken wie „The Warlords“ und weit unter Zhang Yimous „Hero“ oder „House of Flying Daggers“. Die Grenze zwischen Kunst und Kitsch hat Wong Kar-Wai wohl schon mit „2046“ überschritten.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] "The Grandmaster" ist ein Stückwerk, ein dramaturgisch freidrehender und stilistisch ambivalenter Flickenteppich. [...]

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Schlopsi

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Wegen dem s: "Renowned auteur and director Wong Kar-wai revealed that he changed the title for his latest martial arts epic, ‘The Grandmaster’, from ‘The Grandmasters’ after his son asked him why. “My son asked me why my film is titled ‘The Grandmasters’ when it was originally called ‘Grandmaster Ip Man’, then ‘The Grandmaster’. He said ‘wasn’t I making a film about Yip Man?’, so I got to thinking that although my film was about the many grandmasters Ip Man meets, ultimately, it is about a state of mind,” said Wong during his visit to Singapore with actor Tony Leung Chiu-wai recently. The 54-year-old went on to add, “There can be many grandmasters, but not all of them truly deserve the title of THE grandmaster.”
via http://www.wongkarwai.net/
Ganz egal was ich alles zu dem Film lese, ich bekomme immer mehr und mehr Lust auf ihn.


Kubrick_obscura

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Danke für die Info! Ich würde ihn mir nur wegen der Kampfszenen nochmal ansehen, aber das reicht auch schon. :-)



Kommentare (9) — Film: The Grandmaster


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Hooded Justice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So wunderschön Wong Kar Wai in »The Grandmaster« seine Poesie aus Bildästhetik, Musik und diesmaliger Kampfkunst in die Kinowelt zaubert, so schaffen es Emotionen durch ungewohnte Figurendistanz und tatsächlich auftretender kühlen Langatmigkeit diesmal leider selten, wirklich auf den Zuschauer überzuspringen. Nichtsdestotrotz verspüren wir die großen Momente der Kampfkunst und noch viel mehr den philosophischen Verstand dieser, die Wong Kar Wai auf beeindruckende Weise erzählt und bildgewaltig inszeniert. Es wäre ungerecht zu übersehen, wie viel Detailverliebtheit, Mühe und besondere Persönlichkeit in seinem neuem Film steckt; Wong Kar Wai selbst studierte jahrelang seine Historie und das merkt man »The Grandmaster« auch an. Sicherlich sein überraschendster Film, so vergleichsweise leer an großen Gefühlen, die auf den Zuschauer mal wie Hagelkörner, mal wie sanfter Schnee niederprasseln, doch auch das kann Wong Kar Wai sein: Ein großer Geschichtenerzähler auf wahre Vergangenheiten.

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Pfizze

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Ich fand den sehr gefühlvoll. Der Kampf zwischen Tony Leung und Ziyi Zhang beispielsweise war ja mal Erotik pur.


Hooded Justice

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Deswegen "vergleichsweise [zu seinen anderen Filmen] leer an großen Gefühlen". Hat mich alles irgendwie nicht so getroffen wie er das sonst konnte.


Stefan Ishii

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Bewertung6.5Ganz gut

Wong Kar Wai, der Schöpfer einer meiner vier Lieblingsfilme ("In the Mood for Love"), erzählt mit "The Grandmaster" ein breitangelegtes Kungfu-Epos über Ehre. Fragmentarisch werden die Lebenswege von Ip Man (Tony Leung) und Gong Er (Zhang Ziyi) über den Verlauf mehrerer Jahrzehnte erzählt.

Zunächst beginnt der Film als Lehrstück und Einführung in die Thematik Kungfu. Selbst für mich als Ahnungsloser geschieht dies auf eine durchaus interessante Art und Weise. Im Verlauf meandert sich der Film dann etwas durch die Zeit und konnte mich nicht wirklich begeistern. Allerdings stimmten mich die letzten 30 Minuten dann wieder versöhnlich.

Der absolute Pluspunkt des Filmes ist ohne Frage Tony Leungs beeindruckende Präsenz. Sie trägt den Film von Anfang bis Ende. Da kann Zhang Ziyi leider niemals wirklich mithalten.

Insgesamt erscheint mir "The Grandmaster" als teilweise zu überstelisiert. Die Kamera beschränkte sich größtenteils auf Wong-typische Zeitlupen oder Großaufnahmen der Gesichter. Was ich im Grunde ja absolut großartig finde, hier jedoch etwas zu ausführlich Verwendung fand. Irgendwie empfand ich die Kameraarbeit als etwas zu eingeschränkt und nur wenig abwechslungsreich. Fehlt da vielleicht doch die Arbeit eines Christopher Doyle?

Abschließend und positiv gemeint möchte ich noch feststellen, dass Wong Kar Wai nicht den gleichen Weg wie zuvor Zhang Yimou einschlägt, und sich eben nicht auf genretypisches Filmschaffen beschränkt. In "The Grandmaster" hält sich Wong mit Kampfszenen zurück, die dann auch in ihrer Darstellung nicht übertrieben wurden. Er behält sich also einen gewissen Anspruch.

Dass solch ein Film nicht mit seinen Meisterwerken mithalten kann, war von vornherein ja zu erwarten, aber ein wirklich schlechter Film ist "The Grandmaster" dann natürlich auch nicht.

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David "Noodles" Aaronson

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hm, erwarte irgendwie immer noch ein Meisterwerk...
Sind die Bilder tatsächlich eher grau-dunkel oder gibt es da auch Farbe drinnen (wie bei den Wong-Doyle Kooperationen)?


Stefan Ishii

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Als farblos hatte ich "The Grandmaster" nun nicht empfunden. Vielleicht ist der Film nichts so knallig farbenfroh wie manch anderer Film, aber nicht grau-dunkel...


Steve Austin

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Bewertung7.0Sehenswert

The Grandmaster wäre gerne mehr, als er letztendlich ist. Die Geschichte zieht sich über die gesamte Lauflänge sehr zäh und langatmig hin. Der Film verliert sich zunehmend in seinen vielen Handlungssträngen, den man so nur schwer folgen kann. Figuren treten willkürlich in Erscheinung und verschwinden dann wieder für lange Zeit oder tauchen gar nicht mehr auf. Die Kampfsequenzen sind dagegen über jeden Zweifel erhaben. Toll choreographiert und ansprechend inszeniert. Wenn Regentropfen und Schneeflocken in Zeitlupe durch die Luft wirbeln, hüpft das Herz des Ästheten vor Freude. Bisweilen leiden die Kämpfe aber auch an der inzwischen üblichen Krankheit, der zu schnellen Schnitte und häufigen Nahaufnahmen. Beides lässt sich hier aber noch gerade so verkraften. The Grandmaster ist unter dem Strich kein schlechter Film. Für mich eher eine Enttäuschung auf hohem Niveau. Leider.

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FranklinFlyer

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Bewertung5.5Geht so

Leung ist toll, aber ansonsten hat WKW das Inhaltliche Filmen wohl aufgegeben.
Wer die atmosphärischen Zeitlupen in "In the Mood for Love" für den besten Teil des Filmes hielt, der kann was mit "The Grandmaster " anfangen.

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Endoxos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller Film, welcher geschickt das richtige Maß zwischen Martial Arts und Drama hielt. Besonders beeindruckend fand ich den Soundtrack und die vielen gelungenen Nahaufnahmen. Ein schöner Start in die Berlinale 2013.

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Prestigeww

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Bewertung7.5Sehenswert

Mindestens so wichtig wie Ip Man, der von Tony Leung etwas melancholischer gespielt wird, als in Ip Man, ist seine Mitkämpferin Gong, die narrativ mindestens die Hälfte des Filmes einnimmt. Dadurch verfizzelt sich zwar etwas die Handlun, dafür gibt es genügend Zeitlupenkämpfe in Schnee und Regen, die John Woo stolz und Christopher Nolan neidisch machen würden.

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Schlopsi

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Gibt es hierzu schon was neues?

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Schlopsi

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Gerade gesehen: Der Film feiert in China & HK am 18.12.12 Premiere.


DarkBayman

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Wann kommt der Film raus?

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ca5tr0

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wow, gab es nicht gerade schon zwei Verfilmungen über Yip Man? Ich bin auf jedenfall gespannt...

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cts

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die waren ja mehr auf action ausgelegt, schätz ma das hier wird n biopic mit bissel mehr inhalt...