The Last Samurai

The Last Samurai (2003), NZ/US Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Eastern, Kinostart 08.01.2004


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6.6
Kritiker
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von Edward Zwick, mit Tom Cruise und Ken Watanabe

In Edward Zwicks oscarnominiertem The Last Samurai muss sich Tom Cruise mit der japanischen Samurai-Kultur auseinandersetzen und sich entscheiden, auf wessen Seite er fortan kämpfen will.

Im Jahr 1876 befindet sich der ehemalige Soldat Nathan Algren (Tom Cruise) in einer tiefen Krise. Der Bürgerkrieg hat ihn zermürbt und die Ermordung unzähliger Indianer hat Algren zum Alkoholiker werden lassen. Von seinem ehemaligen Vorgesetzten Colonel Bagley (Tony Goldwyn) erhält Algren schließlich das Angebot, in Japan die Soldaten des Kaisers zu trainieren, die die traditionellen Samurai ablösen sollen. Nach kurzer Zeit wird Nathan Algren verwundet und gefangen genommen und wird in der Familie von Katsumoto (Ken Watanabe) gepflegt. Hier erhält Algren alsbald Einblicke in die Kultur der Samurai, lernt deren Sprache und Kampftechnik und rettet schließlich den Katsumotos das Leben. Am Ende muss sich Algren entscheiden, ob er seinen ursprünglichen Auftrag fortführt oder sich auf die Seite der Samurai stellt.

Hintergrund & Infos zu The Last Samurai
The Last Samurai ist ein episches Drama von Regisseur Edward Zwick, dessen Grundlage die Satsuma-Rebellion aus dem Jahr 1877 ist. Zudem findet der Charakter des Nathan Algren Anleihen an dem französischen Soldaten Jules Brunet, der sich der Armee des Shogun anschloss. Hauptdarsteller Tom Cruise lag so viel an The Last Samurai, dass er sich mit einer geringeren Gage als üblich zufrieden gab. Zudem investierte er zwei Jahre in die Vorbereitungen für den Film, so übte Tom Cruise sich im Schwertkampf und nahm Japanisch-Unterricht. Für seinen Co-Star Ken Watanabe war es das erste Mal, dass er in einem US-amerikanischen Film zu sehen war und auch das erste Mal, dass er Englisch in einem Film sprach. Obwohl einige Filmdetails nicht die Wirklichkeit widerspiegelten – bestimmte Kampfkünste wurden geändert oder die Kleidung angepasst – bekam The Last Samurai wohlwollende Kritiken aus Japan. Auch an den Kinokassen konnte The Last Samurai überzeugen. Bei einem Budget von 140 Millionen Dollar spielte er gut 450 Millionen ein. Das Finanzielle war jedoch nicht der einzige Erfolg, so erhielt The Last Samurai vier Oscar-Nominierungen, unter anderem für die beste Nebenrolle (Ken Watanabe) und drei Golden Globe-Nominierungen, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Tom Cruise). (GP)

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Kommentare (151) — Film: The Last Samurai


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Splashy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erstsichtung: 27.08.2014
Vorhersage 7 --> Bewertung 8,5

Epochales Historienepos, das als einer der Besten Filme die Geschichte zum Ende der Samurai Zeit erzählt.
Dabei werden einem sowohl eine bewegende Story mit tiefgründigen Charaktere, als auch epochale Schlachten und Kämpfe geboten.
Blöd war nur, das bei der Uncut-Version die ich gesehen habe keine Untertitel dabei waren und mir folglich alle japanischen Dialoge inhaltlich entgangen sind...

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craax

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wunderschöne Interieure eines mittelalterlichen Japans, hervorragend gefilmt (ist ja auch ein TomCruise-Film,- d.h geklotzt + nicht gekleckert, sondern aus allem inszenatorischen personellen Vollen Hyperaktiv geschöpft). Wer würde nicht gern in einem solchen Holz-Haustempel, am Busen der Natur, in solch erdig naher überschaulicher über-menschlicher Gemeinschaft (& in Gesellschaft verehrungswürdiger Göttinen (kaum anzurühren?) leibhaftig residieren, ...den Tag mit edlen Betrachtungen würzen und den Kirschbütenblättern wenn die Zeit gekommen wäre beim Fallen zumeditieren? - das hat seine Stärken. Außerdem darf man die US-Kavallerie beim verschwiegenen Metzeln von Frau und indigenen Kindern zusehen : ist der Film also wohl heimlich aufklärerisch bemüht? eher aufrüttelnd statt reaktionär? Ein Fanal inneren endlichen Widerstands, welche zum Beisprung des einem Untergang geweihten Guten gegen das allzeit-technologisch künstlich ungerecht verstärkte Böse, dass einen schon einmal an den Suff zu bringen vermöchte, aufstacheln + animieren /im Armieren will?

Kommt drauf an. Wenn Dulce et decorum est pro patria mori' d a s Allzeit-Gütesiegel darstellt, dann ist das Erzählte zeit- statt wertlos. Man bekommt richtig Lust, ein wenig im Kugelhagel spazierenzugehn... oder zu -reiten, und dabei den Sonnenschirm aufzuspannen, damit nicht etwa eine nichtabgeprallte Gesichtsbräune das Heldengemüt färbt, wenn man zur sinnformidablen Liebsten ins fremdheime Tal -bernakel, zu Laren + Penaten, zurückkehrt - natürlich nicht, indem man nicht vorher mit dem Kaiser noch Tacheles geredet + ein bekehrend ergreifendes Wörtchen für die gute alte richtige Zeitmaschinen-Suche (">modern, aber nicht ohne Tradition<") eingelegt hat. Wer also Lust auf Schwert-Schwingungen, zu heldengestrichengeigenvoller dezenter Lautmalerei hat (gibt gerade aktuell wieder reichgedeckte historische Tafelgelegenheit zum Ausreisevisum dazu) : nun denn, hier ist ausgespreitet Lehr-Lernobjekt in Einfühlung + Überlauf genug, in ein quasi unsterbliches Heldenformat, wie Achilles ohne Sehnen, von dem, thermopropyläisch, noch die nachfahrenden mind. 300 Engeln denjenigen ein Liedchen singen könnten. So wie's aussieht : ist ausnehmend für alle da. Niemand kommt zu kopfkürzer. Übergenug noch an verhackstückl'er Masse, auch tatsächlich für jede Menge Nachkommenlassenschaft also. Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

Schöne aufwendig gestellte Bilder, es knackt auch ordentlich im Gebälk, und entwickelt ne Menge bunter Dunstschwadenaufwendigkeit,- aber der Sinn vom Heldenepos, der ein Mythos ist, & freudig Hekatomben sich opfert : sollte heute echt gar nicht mehr gehen, und wohlfühlen dabei. Und jetzt kämst Du?

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Filmwiesel78

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Obwohl ich nicht zu den größten Fans von Tom Cruise zähle, gehört dieser Film für mich auf jeden Fall in die Liste der Top....na sagen wir....50, die ich bis jetzt gesehen habe. Von der ersten bis zur letzten Minute hat mich der Film gefesselt. Ich habe ihn bis jetzt vier Male gesehen. Und es werden, wenn ich noch 50 Jahre leben sollte, noch mindestens 50 weitere Male sein.
Ups!!! Ich habs heute mit der Zahl 50.

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elias.beldzik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mag sein, dass ich Tom Cruise nicht in all seinen Ansichten zustimme, aber ich will hier nur auf seine schauspielerische Leistung eingehen - und die war in diesem Film einfach Wahnsinn. Genau wie die von Ken Watanabe, den ich auch sehr gern mag, kauft man ihm alles ab.

Die Handlung des Films ist sehr spannend, interessant und mitreißend, wobei Hans Zimmer mit wundervoller Musik den ganzen Film und alle Seher bereichert. Die Bilder sind allesamt atemberaubend.

Das ist nun der dritte Film von Edward Zwick, den ich gesehen habe; die anderen waren Blood Diamond und Legenden der Leidenschaft - ersteren fand ich fabulös, letzteren fand ich auch gut. Ich mag den Regisseur.

Ich kann dem Film jedem empfehlen.

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StevenG

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Bewertung7.0Sehenswert

das Happy End kam etwas erzwungen rüber, hat etwas an Authentik geraubt.

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Filmegucker19

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film einfach. Diese Bildgewalt fasziniert mich immer wieder und Tom Cruise spielt den dekorierten "Kriegshelden" fabelhaft. Die Storyline ist zwar simpel gestaltet (ähnlich wie bei Avatar), aber ist schön ausgeschmückt. Der Film baut eine Sympathie für jeden einzelnen Charakterzug auf und auf der anfangs "guten" Seite eine gewisse Antipathie. Mit jedem Frame, mit jeder Einstellung und mit jedem gezeigten Bild hat mich "Last Samurai" in seinen Bann gezogen. Das war einer der wenigen Filme, der mir dann am Ende aufgrund der persönlichen Fesselung Pipi in die Augen gemacht hat. Einfach ein Must See für jeden Filmfreund.

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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn mich einer fragen würde was denn für mich einer der letzten großen Historienfilme ist, dann würde ich wohl "The Last Samurai" als Antwort nennen. Klar, Edward Zwicks Film bleibt von kleineren Fehlern bzw Klischees nicht verschont, formt sich die historischen Hintergründe so zusammen wie er es braucht, ohne aber dabei komplett vom Thema abzuschweifen, und hat sonst ein paar kleinere Schwächen aber ansonsten, und das sage ich weil ich den Film gerade zum zweiten mal frisch wieder gesehen habe und viel begeisterter war als vorher, liefert Zwick hier einen beachtlichen Streifen ab!

Nathan Algren ist ein Kriegsheld. Er kämpfte im Amer. Bürgerkrieg und in den Indianerkriegen, erntete für seine Taten ungemein viel Ruhm und ist allseits bekannt. Er selbst jedoch ist ein gebrochener Mann, durch die Kriegsgräuel und Kriegsverbrechen die er begangen hat schwer zerstört, er trinkt und sieht in seinem Leben eigentlich keinen Sinn mehr. Eines Tages erhält er das Angebot die Soldaten des japanischen Kaisers für den Kampf gegen die Samurai, edle Kämpfer die sich als die Retter Japans sehen, auszubilden. Als es zu einem ersten Kampf kommt werden Algrens Männer von den Samurai niedergemetzelt und er selbst wird gefangen genommen. Fortan "lebt" er bei den Samurai, seine Verletzungen werden geheilt, er wird auf die Art dieses Volkes als Person respektiert, er beginnt die Kultur dieser Menschen, das wofür sie kämpfen und sterben zu verstehen und zu schätzen und wird langsam aber sicher immer mehr Teil dieser Gesellschaft. Algren kann endlich seinen inneren Frieden schließen, ein Leben leben das endlich wieder einen Sinn. Doch er muss sich entscheiden, entscheiden auf welcher Seite er steht...

"Last Samurai" bietet unfassbar viel Tiefgang und Emotionen. Wenn Nathan sich in dem Dorf der Samurai immer mehr zu dem entwickelt der er früher mal war, die Bewohner ihn schließlich als Mitglied akzeptieren und ehren, er sich verliebt und endlich wieder zu sich selbst findet, dann ist das wirklich sehr stark rübergebracht worden und ging mir manchmal schon sehr nahe. Dabei sind es vor allem die wunderschönen Landschaften vermischt mit der Philosophie der Samurai und Zimmers fantastischem Soundtrack, die dem Film das gewisse Etwas, die nötige Tiefe verleihen. Wenn man Algren durch die Wiesen und Gebirge des Samuraidorfes laufen sieht, dann möchte man am liebsten seine Sachen packen und ihm folgen. Auch die mystischen Anteile des Filmes haben mir sehr gut gefallen. Hans Zimmers Soundtrack ist pompös, beeindruckend, gefühlvoll und für mich ganz klar einer seiner besten überhaupt. Auch die Schauspieler zeigen herausragende Leistungen, allen voran Tom Cruise und Ken Watanabe. Cruise überzeugt als Algren auf ganzer Linie und versucht wie immer das Maximum aus seiner Rolle herauszuholen. Für mich zeigt er hier eine seiner besten Leistungen und ich gehöre nicht zu der Sektion die mit ihm nichts afangen kann, da mir sein Privatleben ehrlich gesagt egal ist und man so oder so keinen Einfluss darauf hat was er mit seiner Scientology Sekte zu schaffen hat. Ken Watanabe als Katsumoto überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie, bringt die Ehre und Stolz der Samurai würdevoll und authentisch rüber und erhielt zurecht eine Oscarnominierung. Die Schlachten können sich auch sehen lassen, sind blutig und perfekt choreographiert. Das Finale ist dann nochmal richtig, richtig stark und emotional inszeniert worden und hat mich erneut sehr berührt. Wenn Algren scheinbar alles verliert was er so lieb gewonnen hat, durch Kriegsverletzungen total gebeutelt und fertig ist und erstmal in ein großes Loch fällt, dann finde ich das immer wieder ungemein traurig. Wenn man als Zuschauer während des Filmes nach und nach wieder in die Welt der Samurai eintaucht, Algrens Leben im Dorf Katsumotos in vollen Zügen genießt, die Dorfbewohner, die Sitten, die Bräuche und die Traditionen dieses Volkes lieb gewinnt und schätzt, dann schmerzt es, in meinem Fall, immer wieder wenn man dann sieht wie tragisch alles zuende geht...
Fazit: "The Last Samurai" bleibt für mich ein sehr starker Film, ein Kriegsdrama erster Klasse rund um Ehre, Stolz und die wichtigen Werte des Lebens.

"This marks the longest I've stayed in one place since I left the farm at 17. There is so much here I will never understand. I've never been a church going man, and what I've seen on the field of battle has led me to question God's purpose. But there is indeed something spiritual in this place. And though it may forever be obscure to me, I cannot but be aware of its power. I do know that it is here that I've known my first untroubled sleep in many years."

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Ioosh698

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"Tropic Thunder" kenne ich leider noch nicht. Aber schau dir "The Last Samurai" auf alle Fälle nochmal an, ist ein schöner Streifen mit einem tollen Tom Cruise:)


BenAffenleck

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LAST SAMURAI ist großer Bilderrausch. Einfach toll...


huababuar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Heroismus mal ganz anders. Wo sonst der patriotische und nationalistische Gedanke der ehrwürdigen US-Army im Vordergrund steht, werden in „Last Samurai“ die aufständischen Samurai, ihr Ehrgefühl und ihre moralischen Ansichten portraitiert. Ohne Quoten-Ami gings dann doch nicht und so mimt Tom Cruise den abtrünnigen Amerikaner, der eigentlich die japanische kaiserliche Armee gegen eben jene Samurai kampfbereit machen sollte, sich nach Gefangenschaft dann aber doch eher zu den traditionellen und konservativen Japanern hingezogen fühlt. Culture-Clash wie man es noch nicht gesehen hat. Zumindest in dieser Konstellation.
Cruise weiß als langhaariger, anfangs psychisch-labiler Nationalheld durchaus zu überzeugen. Obwohl ich ihm gegenüber oft skeptisch bin – seinen privaten Ansichten sei Dank – macht es in diesem Streifen Spaß, ihn als lernwilligen Ausländer die Schwerter schwingen und Japanisch palabern zu sehen. Seine asiatischen Kollegen stehen ihm allerdings in Nichts nach und schaffen mit viel Herzblut und Leidenschaft sowohl epische Schlachtmomente, als auch ruhige melodramatische Sequenzen.
Mit über 140 Minuten Lauflänge hat der Film natürlich auch die ein oder andere Szene zu viel und wirkt im Mittelteil teils etwas unstimmig. Auch den Vergleich mit den 300 Spartiaten, die sich in der Schlacht bei den Thermopylen einer persischen Übermacht gegenüber stellten, finde ich etwas überzogen und vermessen. Das packende Finale kann diese kleinen Schwächen jedoch gut kompensieren und macht „Last Samurai“ zu einem sehenswerten Kriegsdrama der etwas anderen Art.

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marcel.neumann.9022

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Bewertung9.5Herausragend

Echt gradioser Epos. Ich war voll und ganz begeistert. Der Film geht zwar lang, aber hatte in keiner Sekunde das Gefühl von langeweile!

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Antichrist

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

VORSICHT!MINI-SPOILER:

"Nicht immer denken!"
Wenn man diesen Ratschlag beherzigt,kann man viel Freude an diesem Abenteuer-Event haben.Alles ohne Augenzwinkern und in XXL,wie ein leckeres Sonntagsgericht mit viel Soße!

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Sunshine49

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Bewertung5.5Geht so

Ein relativ guter Film den ich mir angesehen habe da ich Historienfilme richtig gern mag. (wie zum Beispiel ,Braveheart, Troja...) Das einzige was mir nicht so gefällt ist, das im Mittelteil der Film sehr langgezogen und ein wenig langweilig ist. Aber schon recht gut insgesamt.

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Nebular65

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Last Samurai war lange Zeit auf Platz 1 meiner Lieblingsfilme. Jetzt ist er erschreckenderweise auf Platz 3! Na gut, ich tausche die drei Filme immer miteinander.
Der erste Punkt, der diesen Film perfekt macht: Hans Zimmer's Score. Der Soundtrack gehört meiner Ansicht nach zu den 10 größten der Filmgeschichte und ist eines der besten Werke von Hans Zimmer.
Die Handlung ist gut, die Atmosphäre ist gut, die Schauspieler (vor allem Ken Watanabe) sind sehr gut. Der Film ist nicht einmal langweilig. Auch wenn die meisten zu Herr der Ringe 3 halten bei ihrer Wahl zu dem besten Film aus 2003, ich persönlich betrachte Last Samurai als mein Highlight von 2003.
Und nochmal zur Musik: der beste Track ist natürlich Safe Passage.

Ich sehe an diesem Film keine Mängel: 10/10 Punkte

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Samweis_Gamdschie

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Finde den Film auch grandios.


Cheesyspace

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Bewertung9.5Herausragend

Einer meiner Lieblingsfilme Story schön, Atmosphäre schön gute Schauspielerische Leistungen, Suuuper Musik von Hans Zimmer einfach einer der besten Filme aller Zeiten.....

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Andy Dufresne

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Bewertung7.5Sehenswert

Algren: There was once a battle at a place called Thermopylae, where three hundred brave Greeks held off a Persian army of a million men... a million, you understand this number?

Katsumoto: I understand this number.

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Genau für diesen Film sollte die Wertung 7.75 eingeführt werden.
"The Last Samurai" ist für mich, nachdem ich ihn vier oder fünf mal gesehen habe, einfach ganz genau auf der Grenze zwischen richtig gutem Film (7,5) und ganz starkem Film (8,0).

Er hat so vieles, was ihn deutlich aus dem Mittelmaß erhebt und doch fehlt mir so ein ganz klein wenig die (aller)letzte Schippe "Specialpower".

Tom Cruise spielt hier ganz groß auf in meinen Augen, vor allem am Anfang, als er glaubwürdig und sehr überzeugend einen gebrochenen, kaputten Mann darstellt, der jeglichen Glauben verloren hat, am meisten wohl den Glauben an sich selbst.
Dann wird seine Rolle immer "cruisiger", dennoch mag man ihm weiter folgen und sein Schicksal liegt einem (weiterhin) am Herzen.

Absolut verdient oscarnominiert war Ken Watanabe hier als Samuraifürst Katsumoto, als hochehrenvoller Mann, gefangen zwischen Tradition und Verantwortung.
Großartig wie er diesem warmherzigen, strengen und doch tief empathischen Mann Würde und Größe einhaucht.

"They say Japan was made by a sword. They say the old gods dipped a coral blade into the ocean, and when they pulled it out four perfect drops fell back into the sea, and those drops became the islands of Japan. I say, Japan was made by a handful of brave men. Warriors, willing to give their lives for what seems to have become a forgotten word: honor."

Die Geschichte ist spannend, der fremden Kultur sehr zugeneigt, abwechslungsreich (gerade die Diskrepanz zwischen sehr ruhigen, gar kontemplativen Szenen und höchst gelungenen Actionsequenzen gefällt mir sehr) und, trotz oder auch wegen der vielen stilleren Momente, sehr flüssig erzählt.

Die Musik von Hans Zimmer passt hier ganz genau rein, in meinen Augen einer seiner besten Soundtracks.
Tolle Bilder liefert der Film, vor allem in den Kampfszenen, die detaillierte Ausstattung und die sehr glaubhafte Umgebung (Szenenbild und Kostümdesign waren ebenfalls nominiert für den Oscar) tun ihr übriges, um den Zuschauer eintauchen zu lassen in die Geschehnisse von "The Last Samurai". Ihn eintauchen zu lassen in dieses einstmals extrem abgeschottete, ganz für sich selbst und in sich selbst existierende Japan.
In eine Zeit, in der jahrhundertealte Traditionen auf eine hochgerüstete Moderne treffen, in der eine Kultur auf die andere stößt, in der die Weichen gestellt werden für eine neue, oftmals alles andere als (dann) bessere Welt.

Im Endeffekt hat der Film alles was ein Epos braucht und er ist auch wirklich jedem zu empfehlen, der Abenteuerfilme mit Emotion und etwas Tiefgang zu schätzen weiß.
Die letzte Schippe, der letzte Schucker Herzblut, um an "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Lawrence von Arabien" heranzureichen, fehlt zwar dann doch, aber ein starker Film mit einem hohen Wiederanschauwert, das bleibt "The Last Samurai" doch auf alle Fälle.

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Katsumoto: What happened to the warriors at Thermopylae?

Algren: Dead to the last man.

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommentar Andy, werde den bei Gelegenheit auch mal sehen(vermute dass es auch bei mir die 7,5 wird) scheint ja einer der wenigen Filme zu sein wo Tom Cruise gut spielt ;)


Andy Dufresne

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@JJ: Laut Wertungen vieler ist der tatsächlich wohl leicht guiltypleasureianisch :D Ich finde ihn aber "echt" gut, ohne schlechtes Gewissen :D
@Fonda: Danke :) Jupp, 7,5 rum müsste der für Dich schon wert sein!


Val Vega

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Bewertung7.0Sehenswert

Obwohl der Film nicht vollkommen ohne Hollywood-Kitsch und Hans-Zimmer-Gedröhns auskommt, erzählt Zwick eine interessante Geschichte über Werte und Traditionen und wie diese der Globalisierung/Amerikanisierung und Modernisierung weichen müssen. Ein Land im Aufschwung und mit Streben in Richtung Moderne und Weltmachtstatus, orientiert sich an Amerika, dass es geschafft hat, alles Alte des Landes zu besiegen und zu verdrängen.
In diesen Strudel hineingezogen findet sich Tom Cruise als Ausbilder wieder, der hier eine wirklich gute Performance abliefert und die anfängliche Kälte, Gebrochenheit, Schuldbelastung, aber auch das Unverständnis für das Fremde und auch das Vertraute sehr gut zum Ausdruck bringt. Sich nur noch mit dem Alkohol wohlfühlend macht sich dieser auf in die Ferne und ist kurz davor denselben Fehler zu begehen, den er schon einmal gemacht hat. Doch durch seine anfängliche Niederlage bekommt er die Chance es dieses mal anders zu machen. Ken Wantanabe ist ebenfalls klasse besetzt und verkörpert all die Erhabenheit, den Stolz und das Ehrgefühl eines Samurais. Zwicks Inszenierung erspart sich zwar nicht die ein oder andere Länge, da das Drehbuch jedoch sehr gut ist und die sparsam, aber auch effektiv eingesetzten Actionszequenzen kommen dynamisch und effektiv. Die grandiosen Aufnahmen der Landschaft, die übrigens in Neuseeland entstanden sind, verleihen dem Film das gewisse mythische Extra, die er braucht um uns die Samurai-Philosophie verständlich zu machen und näher zu bringen. Alles in allem ist „Last Samurai“ somit ein interessanter, wenngleich nicht fehlerfreier Film, der aber vor allem durch seine starken Bilder und hervorragenden Schauspieler zu überzeugen weiß. Das Drehbuch ist stark und vor allem konsequent, darin eine Geschichte zu erzählen, die in ausgeklügelter Form Globalisierungskritik mit eindrucksvollem Hollywoodkino, aber auch typischen Story-Elementen – um nicht zu sagen Klischees – verbindet. Trotzdem ist „Last Samurai“ überwiegend überzeugend und eignet sich als Eastern-Pendant zu Filmen wie „Der mit dem Wolf tanzt“, auch wenn diese Klasse sicherlich nicht erreicht wird.

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Samweis_Gamdschie

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Der Soundtrack ist doch der Hammer. Ich persönlich mag den Film sehr.
Zwischen 9-9.5 Punkten würde er bei mir bekommen.


Val Vega

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Ich hab mich Zimmer-Mäßig eher ziemlich satt gehört :/


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

der film ist zwar cool aber optisch ist er unschlagbar...

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Mirabilis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trotz dem gruseligen Tom Cruise ein ganz toller Film!

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RedRai

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lieblingsfilmbewertung!! Das was diesen Film fuer mich so besonders macht ist ,dass wenn ich mir Ihn ansehe ich komplett in diesen eintauchen kann. Der Kampf zwischen der modernen und der moralischen, ehrenhaften Welt. Ich bin auch kein Fan von Tom Cruise und nicht alles was er gemacht hat war richtig, aber ich bewerte hier seine schauspielerische Arbeit. Es passt einfach. Man fuehlt mit ihm, sein Leiden, perfekte Arbeit. Der Film an sich, Bildgewaltig und doch (auch wenn alles nicht ganz geschichtlich korrekt ist was aber auch nicht stoert) storymaessig perfekt. Einfach eine tolle Besetzung, jeder Schauspieler ist hier perfekt ausgesucht worden. Und immer nachdem ich diesen Film sehe, versuche ich mehr und mehr dankbar zu sein fuer das was ich habe und gebe mich damit zufrieden. Die moderne Welt kann mit ihrer neuen Technik schoen ,faszinierent und wahnsinnig interessant sein, aber dennoch vermisse ich die Werte die es in der heutigen Zeit nicht mehr gibt. EHRE, STOLZ und RESPEKT. Den Film wuerde ich euch aber eher in Englisch empfehlen, weil es einfach alles noch besser rueber kommt. ~Tell me how he died.--I will tell you how he lived!~

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Spike1990

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Bewertung9.0Herausragend

Bei solchen Filmen bin ich doch recht einfach gestrickt. Ehrbare Krieger, welche sich mit ihrer überlegenen Kriegskunst gegen Feinde behaupten konnten, welche ihnen zahlenmäßig weit überlegen waren, begeisterten mich schon immer. Dazu noch ein schön pathetischer Soundtrack aus der Feder von Hans Zimmer und ich vergebe 9/10 Punkte.

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

The Last Samurai mit Tom Cruise
ist vielleicht nicht historisch korrekt
und auch kein totales Meisterwerk
allerdings spielt Tom Cruise sehr
überzeugend und das betrifft auch
die restlichen Darsteller !!!
Auch die Action- Szenen sind mehr
als gelungen !!!
Sehenswert !!!

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