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The Last Samurai

The Last Samurai (2003), NZ/US Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Historienfilm, Drama, Eastern, Kinostart 08.01.2004


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6.6
Kritiker
57 Bewertungen
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7.1
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20808 Bewertungen
146 Kommentare
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von Edward Zwick, mit Tom Cruise und Ken Watanabe

In Edward Zwicks oscarnominiertem The Last Samurai muss sich Tom Cruise mit der japanischen Samurai-Kultur auseinandersetzen und sich entscheiden, auf wessen Seite er fortan kämpfen will.

Im Jahr 1876 befindet sich der ehemalige Soldat Nathan Algren (Tom Cruise) in einer tiefen Krise. Der Bürgerkrieg hat ihn zermürbt und die Ermordung unzähliger Indianer hat Algren zum Alkoholiker werden lassen. Von seinem ehemaligen Vorgesetzten Colonel Bagley (Tony Goldwyn) erhält Algren schließlich das Angebot, in Japan die Soldaten des Kaisers zu trainieren, die die traditionellen Samurai ablösen sollen. Nach kurzer Zeit wird Nathan Algren verwundet und gefangen genommen und wird in der Familie von Katsumoto (Ken Watanabe) gepflegt. Hier erhält Algren alsbald Einblicke in die Kultur der Samurai, lernt deren Sprache und Kampftechnik und rettet schließlich den Katsumotos das Leben. Am Ende muss sich Algren entscheiden, ob er seinen ursprünglichen Auftrag fortführt oder sich auf die Seite der Samurai stellt.

Hintergrund & Infos zu The Last Samurai
The Last Samurai ist ein episches Drama von Regisseur Edward Zwick, dessen Grundlage die Satsuma-Rebellion aus dem Jahr 1877 ist. Zudem findet der Charakter des Nathan Algren Anleihen an dem französischen Soldaten Jules Brunet, der sich der Armee des Shogun anschloss. Hauptdarsteller Tom Cruise lag so viel an The Last Samurai, dass er sich mit einer geringeren Gage als üblich zufrieden gab. Zudem investierte er zwei Jahre in die Vorbereitungen für den Film, so übte Tom Cruise sich im Schwertkampf und nahm Japanisch-Unterricht. Für seinen Co-Star Ken Watanabe war es das erste Mal, dass er in einem US-amerikanischen Film zu sehen war und auch das erste Mal, dass er Englisch in einem Film sprach. Obwohl einige Filmdetails nicht die Wirklichkeit widerspiegelten – bestimmte Kampfkünste wurden geändert oder die Kleidung angepasst – bekam The Last Samurai wohlwollende Kritiken aus Japan. Auch an den Kinokassen konnte The Last Samurai überzeugen. Bei einem Budget von 140 Millionen Dollar spielte er gut 450 Millionen ein. Das Finanzielle war jedoch nicht der einzige Erfolg, so erhielt The Last Samurai vier Oscar-Nominierungen, unter anderem für die beste Nebenrolle (Ken Watanabe) und drei Golden Globe-Nominierungen, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Tom Cruise). (GP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: The Last Samurai

kobbi88: Die Drei Muscheln

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8.5Ausgezeichnet

Wenn einer eine Reise macht, hat er viel zu erzählen…Teil 10
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Liebes Tagebuch,

Tokio ist eine wahnsinnige Stadt. So grell bunt, so modern hat nicht mal New York ausgesehen. Und was es hier alles gibt! Gestern war ich in einer Bar, da spielte eine japanische Girlie-Band. „Who whoooo who who whooo…“. Den Text hab sogar ich verstanden. Sake wird zwar sicher nicht mein Lieblingsgetränk, aber manchmal muss man auch sowas erleiden. Aber dafür trifft man in so kleinen Bars immer wieder die skurrilsten und lustigsten Personen. Und je länger der Abend und je mehr Sake man getrunken hat, umso redseliger werden sie, die Japaner. Wobei, es war eigentlich gar kein Japaner, sondern ein dicker, sehr alter Brite namens Simon Graham. Er ist Schriftsteller und hat mir erzählt, er hätte vor vielen Jahren eine grandiose Geschichte erfahren. Eine traurige Liebesgeschichte, eine Geschichte über Tradition, über Ehre, über Mut und darüber, das Richtige zu tun und sich für das Richtige einzusetzen. Nur weiß er einfach nicht, ob er sie wirklich niederschreiben soll. Zu persönlich erscheint sie ihm. Aber erzählt hat er sie mir.

Die Geschichte ist wie gesagt schon ein paar Jahre alt. Sie spielt in einer Zeit, als sich Japan gerade von der traditionellen, ländlichen Ordnung hin zu einem modernen Staat mausern wollte. Reiche Geschäftsleute hatten die Macht im Staat übernommen, den jungen Kaiser beinahe nur noch als ihre Marionette missbraucht. Nur die Samurai, die Schutzherrn der Tradition, die treuen Gefolgsleute des Kaisers, waren mit diesem Aufbruch in den Fortschritt nicht einverstanden. Also wollten die Geschäftsleute sie bekämpfen. Mit Hilfe amerikanischer Kriegshelden, die die japanische Armee ausbilden sollte. Nathan Algren war so ein Kriegsheld. Aber nach dem Krieg wurde er zum Säufer. Dennoch würde er für genug Geld alles tun. Also ging er mit nach Japan, um ängstliche Bauern zu tapferen Soldaten umzuformen. Nach einiger Zeit sah man zwar Fortschritte, aber es war noch lange nicht an der Zeit, dass man den Samurai, diesen wilden Kriegern, entgegentreten könne. Trotzdem sollte ein Angriff stattfinden. Wie zu erwarten lief für die kaiserliche Armee alles schief, die Samurai waren haushoch überlegen. Viele Soldaten starben und Captain Algren der als einziger den Samurai mutig entgegentrat, wurde gefangen genommen und mit in das Samurai-Dorf genommen.

Anfänglich scheu und ratlos, was er dort den sollte, freundete er sich nach und nach mit Samurai-Chef Katsumoto an, erfreute sich am einfachen, traditionellen Leben der Samurai zwischen Landwirtschaft, Kampfkunst und traumhaft schönen Landschaften. Und auch die argwöhnischen, anfangs feindselig eingestellten Samurai näherten sich Captain Algren an. Eine Verbindung der Kulturen entstand. Tradition und Moderne trafen in Harmonie zusammen. Und Algren fand einen ganz neuen Anfang in seinem Leben, nach all dein Leiden im Krieg. Er verstand nach und nach die Ansichten, die Tradition und die Ehre der Samurai.

Doch die japanische Armee würde sich weiter formieren, würde stärker werden. Und letztlich stünde auch der finale Showdown bevor, Der Kampf zwischen Tradition, Ehre und Vergangenheit gegen Technik, Fortschritt und Geld. Und Captain Algren mittendrin.
Der Mann hat nicht übertrieben. Eine wundervolle Geschichte. Eine spannende Geschichte. Eine Reise durch ein altes Japan, wie man es heute nicht mehr wirklich kennt. Ein Abenteuer. Aber auch eine Reise für diesen Captain Algren in sich selbst. Ein Sieg über seine Vergangenheit und ein Neubeginn. Die Beschreibungen von Kampftechniken und Natur waren so präzise, so kraftvoll, so schön, so tiefgründig, gleichzeitig so roh und doch elegant. Und so ruhig. Ja, diese Ruhe hat seine Geschichte noch einmal verbessert, noch einmal intensiver gemacht. Er beschrieb das Leben bei den Samurai, jedes Detail der Rüstungen, die Schwerter. Ich als Zuhörer war gefesselt. Und obwohl auch er aus der westlichen Welt kam, so hatte ich den Eindruck, dass er das Verständnis für die Samurai in den Vordergrund stellte und zumindest leichte Kritik an den kapitalistischen der westlich orientierten Menschen übte.

Nur, dass sich diese Geschichte wirklich so zugetragen haben soll, das kann ich mir nicht vorstellen. Vielmehr scheint es mir so, als ob er viele historische Elemente vermischt und auch vielleicht ein bisschen idealistisch wiedergegeben hat, um eine ganz neue Geschichte zu erschaffen. Jetzt, einen Tag später, bin ich aber immer noch ganz hingerissen von dieser Geschichte. Und ich nehme mir auch vor, mich mal etwas mehr mit der japanischen Geschichte zu beschäftigen. Mit den Samurai. Aber das mach ich erst nach meinem Urlaub, jetzt geht’s erst mal weiter nach China, in das Reich der Mitte. Bis dahin,

Dein Kobbi

PS: Meine bisherige Route: http://www.moviepilot.de/liste/mein-filmisches-reisetagebuch-kobbi88

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

TheBruceWayne

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Tolle Idee mit den reiseberichten.Auf China freu ich mich auch :)


kobbi88

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Naja, ich hab nicht so richtig viele Filme zu Hause, die über China sind (war anscheinend ein bisschen voreilig mit meiner China-Ankündigung ;) ). Muss mir mal was einfallen lassen, vor allem, wie ich einen davon auch umsetzen kann, ohne dass mir ständig nur einer die Geschichte aus dem FIlm nacherzählt ;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Last Samurai' ist einfach bombastisches Abenteuer-Kino, bei dem die visuelle Brillanz wirklich über jeden Zweifel erhaben ist. Aber Zwick versteht es auch, seine Geschichte spannend zu erzählen und mit seiner ruhigen, aber nie lahmen Inszenierung zu entfalten. Dabei liegt der Schwerpunkt natürlich ganz besonders auf dem Charakter des Captain Algren, der die verschiedensten Entwicklungsstufen durchleben muss und eine vollkommen fremde Kultur nach und nach zu seiner eigenen Kultur macht und darin auch den verlorenen Sinn seines Lebens wiederfinden kann. Vom desillusionierten Alkoholiker wird Algren zum ehrenhaften, letzten Samurai. In 'Last Samurai' geht es sicher um die Annahme von einem neuen Lebensstil, um Ehre, Tapferkeit und um eine neue Liebe. Aber es geht auch um die Horizonterweiterung des Geistes und den eigenen Ansichten, die in einem Kampf beginnen und in einem Kampf enden, jedoch ist die Veränderung dabei, gerade in Bezug auf Algren, einfach beeindruckend. Man begleitet den Amerikaner in seiner neuen Welt, wie er neue Fähigkeiten lernt, die Sprache deutet und die Menschen sich dabei auch emotional näherkommen. 'Last Samurai' funktioniert dazu auch noch blendend als Unterhaltungsfilm, denn richtige Längen gibt es keine und die epischen Ausmaße weiß Zwick in jedem Moment voll und ganz auszufüllen. Zwar wäre das typische Hollywoodende in dem Ausmaß nicht nötig gewesen, aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, der im Gesamteindruck kaum stört, denn dafür ist 'Last Samurai' einfach zu kraftvoll, packend und interessant. [...]

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Opulente Kostüme, Samuraikämpfe, Schlachten, großartige Landschaftsaufnahmen, packende Filmmusik nehmen den Zuschauer mit auf eine gelungene Reise ins Japan auf der Schwelle zur Neuzeit. Tom Cruise als Fish out of the water, der sich als versoffener Veteran aufgrund des Kontakts mit einer weiteren fremden Kultur, mit der eigenen Vergangenheit und seiner Rolle in der Vernichtung einer Dritten (indianer-) Kultur auseinandersetzt hat mich überzeugt. Und Ken Watanabe hat einfach eine irre Leinwandpräsenz.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Insgesamt kann man sagen, dass “The Last Samurai” mit Sicherheit einer der Filme ist die man im Kinojahr 2004 gesehen haben muss. Trotz seiner Länge von 154 Minuten hatte ich nie das Gefühl das der Film langatmig wäre oder mit der Zeit abflacht. Die gesamte Länge fesselt die Story den Zuschauer und lässt einen wirklich erst dann los, wenn der Abspann über die Leinwand flackert. Der Film ist wahrlich ein Gesamtkunstwerk und hat meiner Meinung nach sogar die Chance auf einen Oscar.

Zum Schluß noch ein Hinweis an die, die bei “The Last Samurai” einen knallharten Kriegsfilm erwarten. In “The Last Samurai” gibt es genau zwei große Schlachten. Zum einen die in meiner Inhaltsangabe erwähnte Schlacht die im Debakel endet und zum anderen eine Entscheidende Schlacht zwischen der kaiserlichen Armee und Katsumotos Männern. Der restliche Film ist eine spannenden Charakterstudie Nathan Algrens und ein interessanter Ausflug in die Lebensweise der Samurai im traditionellen Japan.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Warum dieser Film in der Presse so oft als hirnlos bezeichnet wurde, habe ich nicht verstanden. Der Film ist Mainstream, eindeutig, vortrefflich inszeniert und wunderschön fotografiert. Dazu kommt das Cruise hier gut spielt, so wie fast alle im Ensemble. Jedes Department hat hervorragende Arbeit geleistet. In diesem Film steckt Liebe. Allerdings kann ich schlecht darüber hinweg sehen, dass ein Amerikaner der letzte Samurai sein soll und, dass die Handlung frei von Überraschungen ist.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn man beeindruckt ist von der wunderbaren Ausstattung und den Schauplätzen des Films, von den wunderbaren japanischen Darstellern allen voran Ken Watanabe als lernwilliger, sanfter Samurai und natürlich von den hervorragenden Kampfszenen vergisst man nie, dass es sich hier um ein auf hochglanzpoliertes Hollywoodprodukt handelt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Man kann über viele Aspekte dieser Geschichte streiten, die sowohl reaktionäre wie liberale Lesarten zulässt. Aber zweifellos begegnet Zwick dem Fremden der japanischen Kultur mit großer Offenheit und viel Sympathie. Damit wächst sein Film über sich selbst hinaus, und wird repräsentativ für einen allgemeinen Trend: Dem neuen Interesse Hollywoods an Fernost, der Hinwendung zum pazifischen Westen - ob im Stil von KILL BILL oder ganz anders in LOST IN TRANSLATION. LAST SAMURAI geht einen dritten Weg - er ist schön, ernst, ambivalent und so klug, wie Mainstreamkino sein kann.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Imposanter Clash der Kulturen: Die Atmosphäre, die Aura, der Geist, der hier beschworen wird, atmet in über zwei Stunden Fernost. Die Schlachtszenen werden aber gerade nicht mit der Akrobaten-Choreographie à la Tiger & Kill Bill inszeniert, sondern mit dem langen Atem des längst verblichen geglaubten Hollywood-Epos. Das ist auch der Grund, warum der Film die fragwürdige, ja reaktionäre und letztlich tödliche Rückwärtsgewandtheit der Samurai niemals hinterfragt.

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Kommentare (138) — Film: The Last Samurai


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Spike1990

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Bewertung9.0Herausragend

Bei solchen Filmen bin ich doch recht einfach gestrickt. Ehrbare Krieger, welche sich mit ihrer überlegenen Kriegskunst gegen Feinde behaupten konnten, welche ihnen zahlenmäßig weit überlegen waren, begeisterten mich schon immer. Dazu noch ein schön pathetischer Soundtrack aus der Feder von Hans Zimmer und ich vergebe 9/10 Punkte.

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

The Last Samurai mit Tom Cruise
ist vielleicht nicht historisch korrekt
und auch kein totales Meisterwerk
allerdings spielt Tom Cruise sehr
überzeugend und das betrifft auch
die restlichen Darsteller !!!
Auch die Action- Szenen sind mehr
als gelungen !!!
Sehenswert !!!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Evtl. SPOILER

Last Samurai ist ein sehr interessanter Film.
Mit Tom Cruise und Ken Watanabe hat man hier zwei erstklassige Hauptdarsteller. Die Entwicklung des Charakters von Tom Cruise (mir fällt der Name nicht ein) ist sehr interessant. Auch die eigene Sicht wechselt im Film. Während man anfangs auf der Seite der Japaner ist, ist man am Ende für die Samurai!
Sehr interesanter Einblick in das Leben der Samurai, welche auch Menschen sind, und keine Monster!
Toller Film!

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WladyLP

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Bewertung10.0Herausragend

wie kann der Film 7,1 haben ? DER IST UNGLAUBLICH !

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Mac_C_Tiro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trotz gewissen Mängeln gegen Ende und einigen historischen Fehlern im Bezug auf die japanische Gesellschaftskultur des 18/19. Jahrhunderts liefert Regietalent Edward Zwick ("Glory") hier ein weiteres fulminant inszeniertes Historiendrama mit durchdachter Story und einem glänzend agierend Cast ab! Für Fans des Genres ein absolutes Muß!

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Mac_C_Tiro

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Definitiv, hab ihn erst gestern zum 2. Mal gesehen und fand ihn noch besser als in der Erstsichtung. Davon sollte es mehr geben!


Samweis_Gamdschie

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Ich bin schon bei 4 Sichtungen.


Shady95

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Bewertung7.5Sehenswert

Der umstrittene Tom Cruise liefert hier neben Ken Watanabe eine seiner besten Leistungen als Schauspieler ab. Für mich am besten umgesetzt sind dazu die Szenen in denen Nathan bei den Samurai lebt und von ihnen ihre Kultur und Lebensweise lernt. Ergänzend dazu trägt den Film ein unglaublich guter Score von Hans Zimmer, der beweist dass er damals auch mehr konnte als bombastische Actionuntermalung, die keinesfalls schlecht ist aber dem Soundtrack um einiges nachsteht. Ich hätte gerne eine höhere Bewertung abgegeben, aber leider findet man doch noch einige Schwächen. Das größte Problem ist, dass nicht wirklich gut rüberkommt, was die Motive der Samurai und auf der anderen Seite die des Kaisers sind. Es ist klar, hat aber auf mich nicht gleich gewirkt und ich hab nicht sofort den Zugang gefunden. So hat auch der Kampf am Ende nicht wirklich gut funktioniert. Zusammenfassend bleiben für mich aber die interessante Story der Samurai, die schönen Bilder, die guten Schauspieler und die gelungene Musik in Erinnerung. Zum ganz großen Meisterwerk fehlt Last Samurai irgendetwas, was nicht heißt, dass der Film nicht empfehlenswert ist.

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Fabs.10

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Bewertung9.0Herausragend

Tom Cruise in einer seiner stärksten Rollen, ob man ihn jetzt mag oder nicht. Als Filmliebhaber sollte man sich für diesen Streifen einen ruhigen Abend und die richtige Stimmung aussuchen, denn die Atmosphäre die dieser Film rüber bringt ist schlichtweg atemberaubend. Auch wenn einiges geschichtlich nicht korrekt sein mag und Kritiker des Films den amerikanischen Einfluss des Films bemängeln, kommt meiner Meinung nach der japanische Hauch nicht zu kurz. Mit leichten und melancholisch Tönen wird die Kultur Japans dem Zuschauer auf eine faszinierende Art gezeigt. Der Film schafft es immer wieder, einen mit grandiosen Kameraeinstellungen und klug geschriebenen Dialogen zu fesseln, aber auch zum nachdenken anzuregen, da dieser Film uns die doch so ferne Kultur so nahe bringt. Bei all dem Lob zu diesem Film sollte man nicht vergessen, dass dieser, durch den grandiosen Soundtrack von Hans Zimmer über die gesamte Laufzeit getragen wird. Aus einem Mittelmäßigen Film wird dadurch ein guter Film. Durch die Kompositionen von Hans Zimmer wird aber dieser "gute" zu einem hervorragenden
Film.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Japan um 1870: Der seelisch vom Krieg gezeichnete amerikanische Bürgerkriegsveteran Captain Nathan Algren (Tom Cruise) übernimmt die lukrative Aufgabe, die kaiserliche japanische Armee auf den Gebrauch von modernen Schusswaffen zu trainieren, um den aufsässigen Samurai Katsumoto (Ken Watanabe) und dessen Männer zu töten. Ein denkbar einfacher Auftrag, wäre da nicht die Ungeduld seiner Auftraggeber – allen voran General Omura (Masato Harada). Obwohl Nathan mit der Ausbildung, der vor der Einführung der Wehrpflicht als Bauern oder Handwerker tätigen Männern gerade erst begonnen hat, wird von ihm verlangt, das Heer schlachtbereit zu machen. Schließlich sei man den ausschließlich mit Schwertern und Pfeil und Bogen bewaffneten Samurai technisch bei Weitem überlegen. Ein folgenschwerer Irrtum. Der Angriff auf die Samurai endet in einem Desaster. Die Truppen des Kaisers werden von den Samurai überrannt, Nathan gerät in Gefangenschaft. Katsumoto nutzt die Gelegenheit, mehr über seinen neuen Feind zu lernen. Die beiden zunächst so gegensätzlichen Männer freunden sich an...

Ein emotional bewegender Film mit einem Tom Cruise, den ich noch nicht besser gesehen habe!

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tom Cruise in einer seiner besten Rollen. Selten war er überzeugender, selten hat so emotional und packend seine Rolle gespielt, ja sogar gelebt. Ein modernes Kino-Epos, welches das Zeug zum Klassiker hat. Eine super Geschichte, die sich die Zeit nimmt, die sie auch zum Erzählen benötigt. Ansonsten wäre der Wandel von Cruise Figur auch nicht überzeugen gewesen. Das japanische Setting ist perfekt dargestellt und super durch die Kamera eingefangen. Die Actionszenen sind sauber und gut gewählt in die Story eingearbeitet. Selten war japanische Geschichte so packend.

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Detherion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein 200. bewerteter Film und dessen mehr als würdig. Hat mich sehr berührt und ist weit mehr als nur ein bloßer Actionschinken.

Unglaublich atmosphärisch wird man in die dargestellte Welt hineingesogen wird. Sicherlich ist dies keine historische Darstellung, mich stört das aber trotz meiner asiatischen Wurzeln nicht, denn als ich "the last samurai" einlegte, habe ich auch keine historische Darstellung erwartet

Ich war ja eingangs etwas skeptisch, da ich der üblichen "Scientology-Riege" Hollywoods eher aus dem Weg gehe. Aber da hier nicht in typischer Weise US-Propaganda gefahren wird, und Cruise imho recht überzeugend spielt, sei das mal ausgeblendet. Wirklich herausstechend sind aber die asiatischen Schauspieler.

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gajer1978

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Actionfilm mit tollen Schlachten und interessanter Story...
Trotzdem hat er mich nicht so vom Hocker gehauen...

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thrillseeker83

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Bewertung10.0Herausragend

Wie begründet man seine Wertschätzung für einen Film in kurzen Worten?

Bildgewaltig, grandioser Soundtrack, hochpräzise inszeniert, ohne irgendeinen dummen Pathos, historisch authentisch. Tom Cruise spielt hervorragend, aber Ken Watanabe rührt mich in einigen Szenen zu Bewunderungsstränen und tiefer emotionaler Ergriffenheit. Er verleiht seiner Rolle soviel Glaubwürdigkeit und Einsatz wie es der sagenumworbenen Historie der Samurai entspricht. Schauspielerich durchgehend vollends überzeugend und gottesgleiche Dialoge...("erzählt, wie ist er gestorben?" - " ich werde euch erzählen, wie er gelebt hat"). Die spirituelle Kraft des Filmes spiegelt sich in allen Facetten wieder, besonders in den ruhigen Momenten die hier 10x mehr Energie transportieren als die Actionszenen der oberflächlichen Mainstsream-Modeerscheinungen wie battleship oder Transformers.

Kurzum:
Eine Liebeserklärung an alte Werte.

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thrillseeker83

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es ist mir noch ein Bedürfnis mein Kommentar zu erweitern:

Last Samurai wird auch wesentlich von Zimmers grandiosem Soundtrack getragen der nicht wirkungsvoller hätte passen können.
So kann Hollywood auch sein.

Oft habe ich überlegt warum last samurai mich jedesmal in außerordentlicher Weise dazu bringt über das Leben, unsere Kultur, Technologie, Fortschritt und alte sowie neue Werte zu philosphieren.

Mir gefällt der Gedanke, dass last samurai von einer Welt erzählt, die sich nicht dem wirtschaften und einem Kalender unterordnet sondern von einer Welt in der Werte wie Ehre, innerer Frieden, Harmonie mit der Umwelt, Erhalt von Traditionen, Nächstenliebe, Unvoreingenommenheit als die wichtigsten angesehen werden.
Unsere Gesellschaft verkommt im Sumpf der Gier nach Geld, Macht und Anerkennung.
Es ist bedauerlich, ja fatal, dass die Werte des Westens solche wie die der Samurai ersetzen.
Ich empfinde tiefe Bewunderung für das Leben der Samurai.
Denn last samurai möchte eins besonders deutlich machen ( so wie es der Kaiser auch formulierte):
Wir dürfen nicht vergessen wer wir sind und woher wir kommen.


MaximusMeridius

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@thrillseeker83

Oberprost !


Killua

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Last Samurai ist einer meiner Lieblingsfilme. Dieser Film fängt mich jedesmal von neuem ein. Die Atmosphäre die der Film ausstrahlt ist gewaltig. Der Soundtrack ist wunderschön. :D

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ThomasWzS

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Bewertung10.0Herausragend

Herausragend!
Ich weiss jetzt auch wieder warum ich ihn mir nach dem ersten Sehen als DVD zugelegt habe: Grosse Kino, grossartige Bilder, wunderbares Timing, lässt sich zeit für die Entdeckung des wirklich wichtigen im Leben und macht am Ende deutlich, dass wir etwas bewegen können, wenn wir uns selbst finden (Aldren) und bzw. uns treu bleiben (Katsumoto) ... auch wenn es unser Leben kosten mag.
Episches Kino wie ich es mag, chapeau.

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Copacabanasun

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Last Samurai" fehlt ein kleines bisschen mehr Festigkeit um ein großes Meisterwerk zu werden. Dennoch bietet das Historien-Abenteuer-Drama einiges. Die Geschichte wird wirklich gut erzählt bis auf ein paar Fehler, über die man angesichts der großartigen Bilder und Settings hinwegsehen kann. Atmosphärisch und schauspielerisch weiß "The Last Samurai" zu überzeugen.
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Info: Beim Dreh einer Kampfszene wurde Tom Cruise fast enthauptet.
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Fazit: Großartige Bilder, mit mitreißenden Emotionen und einem tollen Soundtrack.

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pischti

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Jo, ich sehe ihn als Schauspieler auch ganz gerne, der Privatmensch Cruise ist mir völlig Banane.


Copacabanasun

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das freut mich das wir da genau gleich denken


Ioosh698

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Last Samurai ist ein Historienfilm, der zur Zeit des 19Jhd im alten Japan spielt. Wie der Titel des Films schon vermuten lässt, geht es um die Samurai, die eine Rebellion gegen das Kaiserreich führen und sich dabei selbst als der retter Japans sehen.
Kriegsheld Nathan Algren, der im Amer. Bürgerkrieg und in den Indianerkriegen unter anderem unter General Custer kämpfte, begang und erlebte im Krieg viele Gräultaten. Nun ist er ein gebrochener Mann, er trinkt. Dann erhält er den Auftrag, die noch schwachen Soldaten des Jap. Kaisers im Kamp gegen Samuraianführer Katsumoto auszubilden. Bei einem Kampf wird Algren gefangen genommen und findet in dem Samuraidorf endlich nach und nach seinen inneren Frieden. Er beginnt die Kultur der Samurai zu verstehen und wird immer mehr einer von ihnen.
Dann muss er sich entscheiden auf welcher Seite er steht...
Der Film bietet wunderschöne Landschaftsaufnahmen, dazu der wie immer tolle Soundtrack von Hans Zimmer. Das Japanische Flair kommt wirklich toll zur Geltung, an manchen Stellen, wirken die Landschaften fast etwas Mystisch. Manchmal gibt es auch einige Philosophische Ansätze, meist wenn es um die Kultur der Samurai geht.
Die Schauspieler, ja, auch Tom Cruise, machen ihre Sache gut. Ken Watanabes Oscarnominierung war verdient.
Fazit : The Last Samurai ist vielleicht kein Meisterwerk, aber ein sehr unterhaltsamer Film, der mit tollen Kulissen, einem tollen Soundtrack, emotionalen Schlachten, einer guten Story ( die auch "der mit den Samurai tanzt" hätte heißen können ) und guten Schauspielern punktet. Mir hat der Film sehr gut gefallen.

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HoBBelZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hab ich Gestrn im Flugzeug geguckt. Schade eigentlich, dass der es noch nicht bei mir ins heimkino geschafft hat- werd ich aber aufjedenfall nachholen, denn trotz schlechten Bedingungen, hatt ich am ende Pipi in den Augen. Klasse Film. Klasse Tom Cruise.

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Sleepingapple

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Motive der beiden verfeindeten Fraktionen sind fragwürdig und nicht ganz nachvollziehbar. Dennoch hat der Film grandiose Aufnahmen, coole Kämpfe und ein tolle Atmosphäre.
Ein epischer Film, den jeder mal gesehen haben sollte, der auf Kriegsfilme etc. steht.

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Affenpranke

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Bewertung10.0Herausragend

Tom Cruise' letzter großer Film, bei dem sein Charakter eine Katharsis vom Leidenden zum Erlösten durchlebt. The last Samurai ist eine große und bildgewaltige Liebeserklärung an alte Werte, wie Treue, Herzblut, Hingabe und Aufopferung. Großartig von seinen Bildern, den Kostümen, den Darstellern, der Inszenierung der Schlachten, dem Wechsel zwischen Harmonie und Kampf und die Symbiose zwischen Kampf und Harmonie, dem Hauch von Philosophie und der Darstellung von Liebe, ohne eine bildhafte Darstellung nutzen zu müssen.
Ein Hollywood Film mit Tiefe und zum Glück ohne amerikanische Flagge am Ende.

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Affenpranke

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Ich mag Tom auch nicht, aber ich respektiere seinen Einsatz und harte Arbeit und bisher ha er alle seine Rollen souveren gemeistert.
Ich glaube du meintest Harakiri:D Kamikaze war, als sich die japanischen Piloten in den Tod stürzten.
Aber ja, das hast du schön bemerkt, das war so der erste Kontakt mit einer ihm vollkommen Fremden Kultur. Die Maschinengewehrszene war auch Groß - Gänsehaut! Der Film zeigt, was man schönes machen kann mit einem großen Budget und vor allem mit Liebe zum Detail und Handwerk.


brucelee76

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Keine 10 von mir sondern eine 8,5. Aber stimme deinem Kommi zu :)


denratten

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Bewertung6.5Ganz gut

Samurai sind schon faszinierend, aber ist doch Quatsch, sich wegen solchem Mumpitz gegenseitig abzumetzeln.

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