The Last Samurai
The Last Samurai (2003), NZ/US Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Historienfilm, Eastern, Drama, Kinostart 08.01.2004
57 Bewertungen
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127 Kommentare
Keine
von Edward Zwick, mit Tom Cruise und Ken Watanabe
In Edward Zwicks oscarnominierten The Last Samurai muss sich Tom Cruise mit der japanischen Samurai-Kultur auseinandersetzen und sich entscheiden, auf wessen Seite er fortan kämpfen will.
Im Jahr 1876 befindet sich der ehemalige Soldat Nathan Algren (Tom Cruise) in einer tiefen Krise. Der Bürgerkrieg hat ihn zermürbt und die Ermordung unzähliger Indianer hat Algren zum Alkoholiker werden lassen. Von seinem ehemaligen Vorgesetzten Colonel Bagley (Tony Goldwyn) erhält Algren schließlich das Angebot, in Japan die Soldaten des Kaisers zu trainieren, die die traditionellen Samurai ablösen sollen. Nach kurzer Zeit wird Nathan Algren verwundet und gefangen genommen und wird in der Familie von Katsumoto (Ken Watanabe) gepflegt. Hier erhält Algren alsbald Einblicke in die Kultur der Samurai, lernt deren Sprache und Kampftechnik und rettet schließlich den Katsumotos das Leben. Am Ende muss sich Algren entscheiden, ob er seinen ursprünglichen Auftrag fortführt oder sich auf die Seite der Samurai stellt.
Hintergrund & Infos zu The Last Samurai
The Last Samurai ist ein episches Drama von Regisseur Edward Zwick, dessen Grundlage die Satsuma-Rebellion aus dem Jahr 1877 ist. Zudem findet der Charakter des Nathan Algren Anleihen an dem französischen Soldaten Jules Brunet, der sich der Armee des Shogun anschloss. Hauptdarsteller Tom Cruise lag so viel an The Last Samurai, dass er sich mit einer geringeren Gage als üblich zufrieden gab. Zudem investierte er zwei Jahre in die Vorbereitungen für den Film, so übte Tom Cruise sich im Schwertkampf und nahm Japanisch-Unterricht. Für seinen Co-Star Ken Watanabe war es das erste Mal, dass er in einem US-amerikanischen Film zu sehen war und auch das erste Mal, dass er Englisch in einem Film sprach. Obwohl einige Filmdetails nicht die Wirklichkeit widerspiegelten – bestimmte Kampfkünste wurden geändert oder die Kleidung angepasst – bekam The Last Samurai wohlwollende Kritiken aus Japan. Auch an den Kinokassen konnte The Last Samurai überzeugen. Bei einem Budget von 140 Millionen Dollar spielte er gut 450 Millionen ein. Das Finanzielle war jedoch nicht der einzige Erfolg, so erhielt The Last Samurai vier Oscar-Nominierungen, unter anderem für die beste Nebenrolle (Ken Watanabe) und drei Golden Globe-Nominierungen, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Tom Cruise). (GP)
Mehr Bilder (31) und Videos (2) zu The Last Samurai
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Actionfilm, Historienfilm, Kriegsfilm, Martial-Arts-Film, Melodram, Psychodrama, Samuraifilm, Drama
- Zeit
- 1870er Jahre
- Ort
- Bergdorf, Gettysburg, Japan, Tokio
- Handlung
- Alkohol, Alkoholiker, Alkoholismus, Alptraum, Auswanderer, Bahn, Bergdorf, Botschaft , Botschafter, Bushidō, Bürgerkrieg, Feldzug, Folter, Fremdenlegion, Fürst, General, Handelsabkommen, Japaner, Kaiser, Katana, Krieger, Kriegsstrategie, Kriegsverbrechen, Kuss, Lob, Massaker, Ninja-Kämpfer, Omen, Rausch, Rebellion, Samurai, Schuldgefühl, Schwert, Schwertkampf, Selbstbewusstsein, Selbstfindung, Selbstverwirklichung, Seppuku, Soldat, Sprachbarriere, Suizid, Söldner, Trauma, US-Krieg gegen Indianer, Vaterland, Verlust des Ehemannes, Verrat, Verräter, Visionen, Waffenhandel
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Spannend, Traurig

Braveheart
Ip Man
Fearless
Brotherhood
Der Patriot




















Kritiken (7) — Film: The Last Samurai
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] 'Last Samurai' ist einfach bombastisches Abenteuer-Kino, bei dem die visuelle Brillanz wirklich über jeden Zweifel erhaben ist. Aber Zwick versteht es auch, seine Geschichte spannend zu erzählen und mit seiner ruhigen, aber nie lahmen Inszenierung zu entfalten. Dabei liegt der Schwerpunkt natürlich ganz besonders auf dem Charakter des Captain Algren, der die verschiedensten Entwicklungsstufen durchleben muss und eine vollkommen fremde Kultur nach und nach zu seiner eigenen Kultur macht und darin auch den verlorenen Sinn seines Lebens wiederfinden kann. Vom desillusionierten Alkoholiker wird Algren zum ehrenhaften, letzten Samurai. In 'Last Samurai' geht es sicher um die Annahme von einem neuen Lebensstil, um Ehre, Tapferkeit und um eine neue Liebe. Aber es geht auch um die Horizonterweiterung des Geistes und den eigenen Ansichten, die in einem Kampf beginnen und in einem Kampf enden, jedoch ist die Veränderung dabei, gerade in Bezug auf Algren, einfach beeindruckend. Man begleitet den Amerikaner in seiner neuen Welt, wie er neue Fähigkeiten lernt, die Sprache deutet und die Menschen sich dabei auch emotional näherkommen. 'Last Samurai' funktioniert dazu auch noch blendend als Unterhaltungsfilm, denn richtige Längen gibt es keine und die epischen Ausmaße weiß Zwick in jedem Moment voll und ganz auszufüllen. Zwar wäre das typische Hollywoodende in dem Ausmaß nicht nötig gewesen, aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, der im Gesamteindruck kaum stört, denn dafür ist 'Last Samurai' einfach zu kraftvoll, packend und interessant. [...]
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenOpulente Kostüme, Samuraikämpfe, Schlachten, großartige Landschaftsaufnahmen, packende Filmmusik nehmen den Zuschauer mit auf eine gelungene Reise ins Japan auf der Schwelle zur Neuzeit. Tom Cruise als Fish out of the water, der sich als versoffener Veteran aufgrund des Kontakts mit einer weiteren fremden Kultur, mit der eigenen Vergangenheit und seiner Rolle in der Vernichtung einer Dritten (indianer-) Kultur auseinandersetzt hat mich überzeugt. Und Ken Watanabe hat einfach eine irre Leinwandpräsenz.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenInsgesamt kann man sagen, dass “The Last Samurai” mit Sicherheit einer der Filme ist die man im Kinojahr 2004 gesehen haben muss. Trotz seiner Länge von 154 Minuten hatte ich nie das Gefühl das der Film langatmig wäre oder mit der Zeit abflacht. Die gesamte Länge fesselt die Story den Zuschauer und lässt einen wirklich erst dann los, wenn der Abspann über die Leinwand flackert. Der Film ist wahrlich ein Gesamtkunstwerk und hat meiner Meinung nach sogar die Chance auf einen Oscar.
Zum Schluß noch ein Hinweis an die, die bei “The Last Samurai” einen knallharten Kriegsfilm erwarten. In “The Last Samurai” gibt es genau zwei große Schlachten. Zum einen die in meiner Inhaltsangabe erwähnte Schlacht die im Debakel endet und zum anderen eine Entscheidende Schlacht zwischen der kaiserlichen Armee und Katsumotos Männern. Der restliche Film ist eine spannenden Charakterstudie Nathan Algrens und ein interessanter Ausflug in die Lebensweise der Samurai im traditionellen Japan.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenWarum dieser Film in der Presse so oft als hirnlos bezeichnet wurde, habe ich nicht verstanden. Der Film ist Mainstream, eindeutig, vortrefflich inszeniert und wunderschön fotografiert. Dazu kommt das Cruise hier gut spielt, so wie fast alle im Ensemble. Jedes Department hat hervorragende Arbeit geleistet. In diesem Film steckt Liebe. Allerdings kann ich schlecht darüber hinweg sehen, dass ein Amerikaner der letzte Samurai sein soll und, dass die Handlung frei von Überraschungen ist.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenAuch wenn man beeindruckt ist von der wunderbaren Ausstattung und den Schauplätzen des Films, von den wunderbaren japanischen Darstellern allen voran Ken Watanabe als lernwilliger, sanfter Samurai und natürlich von den hervorragenden Kampfszenen vergisst man nie, dass es sich hier um ein auf hochglanzpoliertes Hollywoodprodukt handelt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenMan kann über viele Aspekte dieser Geschichte streiten, die sowohl reaktionäre wie liberale Lesarten zulässt. Aber zweifellos begegnet Zwick dem Fremden der japanischen Kultur mit großer Offenheit und viel Sympathie. Damit wächst sein Film über sich selbst hinaus, und wird repräsentativ für einen allgemeinen Trend: Dem neuen Interesse Hollywoods an Fernost, der Hinwendung zum pazifischen Westen - ob im Stil von KILL BILL oder ganz anders in LOST IN TRANSLATION. LAST SAMURAI geht einen dritten Weg - er ist schön, ernst, ambivalent und so klug, wie Mainstreamkino sein kann.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenImposanter Clash der Kulturen: Die Atmosphäre, die Aura, der Geist, der hier beschworen wird, atmet in über zwei Stunden Fernost. Die Schlachtszenen werden aber gerade nicht mit der Akrobaten-Choreographie à la Tiger & Kill Bill inszeniert, sondern mit dem langen Atem des längst verblichen geglaubten Hollywood-Epos. Das ist auch der Grund, warum der Film die fragwürdige, ja reaktionäre und letztlich tödliche Rückwärtsgewandtheit der Samurai niemals hinterfragt.
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Kommentare (120) — Film: The Last Samurai
denratten Mon, 20 May 2013 20:48:39 -0000
Kommentar löschenSamurai sind schon faszinierend, aber ist doch Quatsch, sich wegen solchem Mumpitz gegenseitig abzumetzeln.
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beast667 Sun, 03 Feb 2013 17:30:47 -0000
Kommentar löschenThe Last Samurai besticht durch tolle Bilder. Historisch korrekt oder nicht ist mir völlig wurst. Tom Cruise mag ich persönlich nicht, aber er macht seine Sache ganz gut.
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Zak Thu, 31 Jan 2013 07:50:20 -0000
Kommentar löschenMONUMENTAL!
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Seppuku90 Fri, 25 Jan 2013 20:33:48 -0000
Kommentar löschenAuf keinen Fall ein historisch korrektes Werk, dennoch ein durchaus sehenswertes, da immerhin, und das sogar noch ziemlich gut, echte Schauspieler nach einem tatsächlich geschriebenen Drehbuch agieren und zudem nicht ihre Wohnung als Drehort hergeben müssen. Das waren Zeiten damals.
Als der Tom noch halbwegs normal war..
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Equinox Wed, 23 Jan 2013 01:26:24 -0000
Kommentar löschenIch bin mir sicher, dass die Welt zur damaligen Zeit nicht so sehr in schwarz und weiß unterteilt war, wie dieser Film darstellt.
Dennoch finde ich, jedes Mal wenn ich diesen Film schaue, dass der Gedanke an eine derart harmonievolle Welt, wie ihn die Samurai in diesem Werk verkörpern (übrigens mit perfekter musikalischer Untermalung), einfach zu schön ist.
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DarkAssassin Wed, 16 Jan 2013 00:56:35 -0000
Kommentar löschen"Buhuhuhuhuuu! Der Film ist historisch nicht korrekt! "
Ernsthaft, Leute... Das ist kein Dokumentarfilm...
Klar, Geschmäcker sind verschieden, aber historische Korrektheit als Teil einer Kritik in einem Filme, der einzig zur Unterhaltung dient, einzubauen... Da sträuben sich mir die Nackenhaare^^
Der Film ist bewegend, die Kulissen sind wundervoll und die Schauspieler leisten super Arbeit.
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MaximusMeridius Sun, 13 Jan 2013 00:02:55 -0000
Kommentar löschenDer Film lebt vor allem vom Hans Zimmer Soundtrack.Welcher Film unter Hans Zimmer macht das nicht:-) . Aber vor allem, von den Nebendarstellern! Ken Watanabe hatt meiner Meinung nach,einen Oskar als bester Nebendarsteller verdient . Alles im allem,Tom Cruise hatt echt eine Schlachtreihe um sich Formiert. ne 9,5 !
Wer auf Melodramatik steht,wird diesen Film Lieben. Wer nicht,kann ja immernoch GZSZ gucken :-)
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natedb Tue, 01 Jan 2013 22:51:52 -0000
Kommentar löschenTypisch amerikanische Verkitschung des Samurai-Mythos. Eigentlich ein ziemlich peinlicher Film wenn ich bedenke was Edward Zwick hier meinem heißgeliebten, historischen Japan antut. Doch trotz vieler "What the Fuck??? - Momente", gab es teilweise auch Licht im Dunkel. Beispielsweise Ken Watanabe, der es zustande gebracht hat, dass mein Augenmerk nicht mehr auf die Scientology-Holzkopf-Hackfresse fällt. Oder die Requisiten, denn was das Optische angeht kann der Film auch ordentlich punkten. Hans Zimmer beeindruckt mit einer unter die Haut gehenden Filmmusik - für mich einer seiner intensivsten und einprägsamsten Soundtracks bisher. Alles in allem unterhalten die Hallodri-Samurai, aber der Film ist weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein, geschweige denn ein "Historien"-Epos. Und das etwas schwülstige Ende hätte man sich auch sparen können.
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SamRamJam Tue, 25 Dec 2012 13:36:25 -0000
Kommentar löschenWestliche verwurstung japanischer Geschichte. Wer die Anachronismen nicht beachtet und das ganze mehr als Märchen sieht, der erhält wohl eine ganz nette Geschichte um einen Krieger in der Fremde. Für mich war das zu bemüht zu episch. Besonders wenn am Ende alle Mann in den Krieg reiten, das ganz toll finden zu sterben (natürlich wollten die Samurai leben, mit so einer Einstellung wie im Film ist es erstaunlich wie alt die überhaupt geworden sind) und am Ende im Raum stehen bleibt dass der Kaiser dem ganzen Treiben problemlos jederzeit ein Ende machen könnte. Durch ein Wort! Aber nö. der zieht es vor durch seinen Palast zu wandern und sich am Ende alles erzählen zu lassen.
Was mich am meisten störte war aber der Fremdkörper, dargestellt von Tom Cruise. Das liegt nicht an Tom Cruise selber, denn auch wenn ich seine Religion nicht nur für befremdlich sondern sogar für bedrohlich (und absolut bescheuert) halte, so mag ich ihn von seinem Spiel her. Das liegt auch nicht unbedingt daran dass es ein Amerikaner als solcher ist. Wäre es ein Franzose (Geschichtsmodusklugscheiß) wäre es auch nicht besser. Es liegt einfach an dieser Überpräsenz dieses Charakters. Natürlich ist er an jedem wichtigen Ereigniss dabei um dann einen auf Japaner zu tun und dem Kaiser die Treue zu schwören. Das erinnnert mich an Steven Seagal der in einem Film chinesische Kleidung trägt, mit Stäbchen Reis isst und klassisch mit überschlagenden Beinen da sitzt. Einziges Problem: Er ist kein Chinese und sieht dem auch in keiner Weise ähnlich!
Dasselbe hier mit Tom, den ollen Samurai.
Am Ende wirkt der Film auf mich sehr durchkalkuliert. Jede erzwungen gewollte Emotion wird genau ins Drehbuch eingearbeitet, um enstprechende Gefühle beim Zuschauer hervorzurufen. Das wirkt aber nie so, als wenn jemand ernsthaft eine Geschichte um Ehre und Loyalität erzählen will. Naja, wer es mag... Für alle die sich ernsthaft für die letzten Tage der Samurai interessieren, die sollten sich bei reinen japanischen Produktionen umgucken. Die sind ehrlicher zu sich selber wenn es um die eigene Vergangenheit geht.
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Wilsooooon!!! Thu, 20 Dec 2012 13:14:21 -0000
Kommentar löschenThe last Samurai ist wieder mal mehr Schein als Sein.
Die Kulissen, Menschen, Kostüme sind einzigartig inszeniert und eigentlich ein wahrer Augenschmauß. Die Story interessiert nach einer kleinen Eingewöhnungsphase brennend, die fernöstliche Kultur zieht einem nach einer eher lahmen Vorgeschichte in seinen Bann.
Wobei wir leider schon beim ganzen Knackpunkt wären:
Das ganze avanciert nach der Zeit, die der Film braucht um eine fernöstliche Atmosphäre zu verbreiten, zu einer riesigen "Tom Cruise one man show". Das ganze tolle Asiaflair geht den Bach hinunter und auch wenn sich die doch recht interessante Story um seinen Charakter dreht, es macht einfach keinen Sinn und auch keinen Spaß sich über 140 Minuten damit zu beschäftigen wie wahnsinnig toll dieser Tom Cruise allein ausdrückt wie ein ganzes Volk empfindet. Ich will nicht in Frage stellen ob er wirklich so ein guter Schauspieler ist oder nicht, mir geht es viel mehr darum, ob es Sinn macht ihn als Fremden in einer in dieser Zeit beinahe komplett unbekannten Kultur so nach allen Regeln der Kunst zu beweihräuchern.
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mrvans26 Sat, 03 Nov 2012 23:08:43 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme, den man sich immer wieder anschauen kann und bei dem man jedes mal aufs neue hofft, dass er nicht so ausgeht wie man es in erinnerung hat.
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bahamutbbb Sun, 07 Oct 2012 08:28:45 -0000
Kommentar löschenAuch wenn an manchen Stellen sehr kitschig (der Vorstellungsauftritt am Anfang, natürlich müssen sich Frau und Mörder verlieben, das Sterben mit den Kirschblüten, usw.) und sehr unrealistisch (logisch überlebt Cruise am Ende alleine und ist der letzte Samurai......ULTRASCHNULZ!) und auch wenn die Samurai nicht genug hinterleuchtet wurden (jede Kultur besitzt ihr Abgründe, doch wer wir sind wir, die urteilen sollen? Wir, gerade die westliche Welt, haben nun mal am meisten Kulturen wegradiert, versklavt und unterdrückt. Das soll nicht die Samurai entschuldigen, doch die Frage hier ist: Was zieht man aus einer Auslöschung einer Kultur? Blanke Verachtung gegenüber einem Volk, dass man gerade erst kennengelernt und als minderwertig bezeichnet?) und auch wenn Tom Cruise in diesem Film mitspielt (dazu muss ich nichts schreiben) und auch wenn es ein typischer Hollywood (seien wir mal ehrlich: Sind wir nicht alle etwas Hollywood?), ist es doch einer meiner Lieblingsfilme.
Die Leidenschaft für etwas zu brennen, zu leben und wofür es sich zu kämpfen lohnt; die scharfe Konzentration und Einklang mit nur einer Beschäftigung; seinen Feinden dennoch mit Respekt und Achtung gegenüberzutreten; einen Platz der Ruhe, wo es keine Uhren gibt; das Potenzial das Beste aus einem Tag rauszuholen; das Loslassen von unnötigen Ausreden und Dingen, die Ablenken; einfach eine tiefe Beschäftigung und Auseinandersetzung mit den wichtigsten Fundamenten des Lebens...
All dies weckt in mir große Sehnsüchte, die ich nicht erklären kann und in unserer Gesellschaft (und auch bei mir) sehr vermisse, gerade wenn es darauf hinausläuft, dass wir immer zerstreuter werden und wir Möglichkeiten (gar aufgedrückt) bekommen die oben genannten Dinge nicht ausführen zu können.
Natürlich hat der Film den Beigeschmack des Fanatismus und der Leichtgläubigkeit sich ohne Hirn einer Sache hinzugeben, die ganz falsche Ziele verfolgen, aber darum geht es mir nicht. So wie Nathan Audren sich den Alkohol (die Möglichkeit vor sich selbst zu fliehen) abgewönnen musste, um dann eine klarere Sicht auf die Welt zu bekommen (so wie am Ende der Kaiser, der dann sein Hirn angeschaltet hat, dass Fortschritt nicht unbedingt mit Verbesserung gleichzustellen ist), so müssen wir (muss ich) unsere Fluchtmöglichkeiten und äußeren Reize dringend hinterfragen und gegebenfalls loswerden.
Zu der schauspielerischen Leistung muss ich nicht viel sagen: Es haben mich wirklich alle überzeugt (ja sogar der Cruise)!
Licht, Kamera, Schnitt, Kostüme, Location,... und der Ton (grandioser Soundtrack!) sind alle stimmig und man wird als Zuschauer gerade zu verwöhnt (was manche stören mag, aber ich bedanke mich mal an dieser Stelle :-) ).
Ein toller Film, den man mal gesehen haben muss (gerade um sich ein Bild zu machen)!
Schönen Sonntag noch!
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Dr. Venkman Tue, 04 Sep 2012 09:51:48 -0000
Kommentar löschenDer Film würde mehr Punkte bekommen, wenn da nicht das typische schwarz-weiß denken Hollywoods wäre! Die Samurais werden zu sehr glorifiziert...in Wirklichkeit kämpften sie nicht vorrangig wg der Ehre, sondern weil sie sauer waren das ihnen die Privilegien entzogen wurden, und sie nicht jeden wie Sch.. behandeln durften (siehe Shogun) ;-)
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mike.mori.3538 Thu, 26 Jul 2012 20:46:16 -0000
Kommentar löschenDas Leitmotiv des Films:
USA USA USA !!!!!
Naja abgesehen davon war der Film ganz ok. Man hat einen interessanten Einbnlick in die Japanische Kultur bekommen.... aber natürlich war der Perfekte Held der das Happy End sichert Tom Cruise ~lol~
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lucas.fuchs.73 Tue, 14 Aug 2012 22:35:28 -0000
Antwort löschenwas soll der Film bitte mit USA USA USA zu tun haben?
mike.mori.3538 Sat, 25 Aug 2012 17:18:22 -0000
Antwort löschenIch meinte damit nur, dass der Film viel zu amerekanisch ist. Besonders die Darstellung der samurai.
littledrummerboy01 Wed, 11 Jul 2012 17:22:22 -0000
Kommentar löschenIst halt so ein typisches fett ausgestattetes, überlanges Epos, das bewährten Mustern folgt und jeden emotionalen Moment mit pathetischem Gelaber und ebensolcher Musik überlädt. Tom Cruise spielt relativ hölzern, sodass man mit seinem Charakter niemals so richtig mitfiebert, aber die Bilder und Ken Watanabe sind wirklich gut. Insgesamt kann man sich den Film schon mal anschauen, langweilig ist er auf keinen Fall, aber wirklich was Neues gibt's auch nicht zu sehen (für wirkliche Einblicke in die japanische Kultur ist der Film dann halt wieder zu amerikanisch...).
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Graf Krolock Sat, 07 Jul 2012 16:44:53 -0000
Kommentar löschenEmotionales, feinfühliges, aber auch aktiongeladenes Drama im Land der aufgehenden Sonne, dass mit Bildern, Musik und schauspielerischen Leistungen überzeugt, mitreißt und noch die kritische Frage stellt, ob es richtig ist, Herkunft zu leugnen und altbackene Traditionen zugunsten einer vermeintlich fortschrittlichen, überwiegend auf Profit ausgelegten Moderne aufzugeben. Die Lösung lautet: Der Fortschritt mit all seinen positiven und negativen Seiten ist (damals wie heute) schlichtweg nicht aufzuhalten und jeder kann das beste für sich draus machen - so wie Algren es am Ende auch tat. Am Rande sei noch gesagt, dass "The last Samurai" für mich einer der besten Filme von Tom Cruise ist.
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Bourbon Fri, 06 Jul 2012 14:02:07 -0000
Kommentar löschenWenn der Film im Kino gelaufen wäre, dann wären bestimmt viele Zuschauer aufgestanden und hätten applaudiert was das Zeug hält. Nicht nur Fans solcher Filme – so wie ich es bin -, sondern auch Fans anderer Genres. Von Anfang bis Ende ein sehr sehenswerter Film! Wieso? Durch das ganz einfache Rezept: Die Moderne (Westen) trifft auf die Tradition im Osten. Die Hinführung zum Geschehen entspricht einer realitsischen Situation, die es heutztage aber immer noch gibt: Um sich weiter zu stärken, sich wettbewerbsfähig zu halten müssen alte Punkte weichen. Mit der Gefangennahme Nathan Algren gewährt uns der Film einen tieferen Einblick in dieses Alte, die Tradition. Von Freude, Verzweiflung, Angst und Wandel des Protagonisten Nathan war alles dabei. Vor allem diese Punkte haben mir sehr gut im Film gefallen. Zudem wurde der Wille die Tradition beizubehalten sehr gut dargestellt, wobei der "Besuch" von Nathan im japanischen Dorf eine wichtige Rolle gespielt hat. Fein abgerundet wurde "The Last Samurai" mit Actionszenen, die gut inszeniert wurden, sowie sehenswerter und passender Umgebung. Lediglich hätte man ein bisschen mehr auf den Wandel des Modernen Japan eingehen können.
Fazit: "The Last Samurai" hat es mir richtig angetan. Er gehört zu den Filmen, bei denen ich seit langer Zeit einmal wieder überrascht war und an den Film gefesselt wurde, denn hier passt fast alles zusammen: Emotionen, Umgebung, Action, Handlung. Unbedingt zu empfehlen und anzuschauen!
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wolf260366 Fri, 06 Jul 2012 11:37:54 -0000
Kommentar löschenOk, schöne Bilder, schöne Menschen und eine sehr schöne Moral. Und was sonst? Alt trifft neu und alt gewinnt irgendwie doch (das Schwert ist mächtiger als eine Kanone, zumindest was die Ehre betrifft). Ich weiß nicht, nicht schlecht, aber zu sehr dann auch berechnend.
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Tina Scheidt Fri, 06 Jul 2012 07:36:01 -0000
Kommentar löschenLast Samurai ist ein (für meinen Geschmack) etwas zu sehr nachgemachter Film von "Der mit dem Wolf tanzt" mit Kevin Costner, der wunderbar zeigt, wie dieser Film hätte sein können.
Doch Ken Watanabe als letzter Samurai, wie er für "sein" Land und Kultur kämpft, dem Kaiser den richtigen Weg zeigen will und es nicht kann und in einen aussichtslosen Kampf gegen eine bedrückende Übermacht gezwungen wird (auch wenn ich schlussendlich den allerletzten Kampf gegen den "eigenen" Kaiser nicht wirklich nachvollziehen kann), berührt mich immer wieder.
Doch leider, weil ich diesen letzten Kampf nicht nachvollziehen kann, verliert hier der Film wie auch der Charakter von Tom Cruise, der ähnlich wie Kevin Costner in eine fremde Kultur hineinwächst. Doch was bei Kevin Costner glaubwürdig und berührend umgesetzt wird, ist hier für mich leider ziemlich kitschig geraten. Natürlich "muss" Cruise in die Familie kommen, wo er dem Ehemann den Tod gebracht hat und natürlich "muss" er sich in seine bezaubernd schöne "Gefangenenwärterin" verlieben, wird selbstredend der beste Freund des Samurai Ken Watanabe.
Das alles zusammengenommen ist zuviel des Guten für mich und fast schon kitschig. Vor allem die Schluss- Szene, in welcher Cruise als letzter Samurai und wohl auch einer der wenigen Überlebenden der Schlacht vor dem Kaiser kniet und dem dann "natürlich" alles aufgeht, woran Watanabe gescheitert ist. Da steigt mir echt die Galle hoch!
Zwar wird das kitschige Happy End etwas im unklaren gelassen, weil der Erzähler es offen hält, ob es wahr ist oder nicht, dass Cruise in "sein" Dorf zu seiner geliebten Frau zurück kehren kann, aber da der Film es zeigt, ist es eben doch Kitsch, weil ich schon glaube, dass er zurück gekehrt ist. Wie sonst sollte Cruise vorher noch dem Kaiser Rede und Antwort stehen können, um dann doch noch zu sterben? Sehr unglaubwürdig.
Ohne Ken Watanabe, die berührende Musik und die wunderbaren Aufnahmen von Land und Leuten würde dieser Film eine weitaus schlechtere Bewertung von mir erhalten. Aber eigentlich überwiegt bei mir hier der Kitschfaktor.
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SNSD <3 Yuri Wed, 27 Jun 2012 14:00:38 -0000
Kommentar löschenEin grandioser Film. Der Film zeigt meiner Meinung nach sehr eindrucksvoll wie Kulturen und deren traditionelle Werte (verkörpert durch die Samurai) dem Fortschritt der Menschheit weichen muss. Außerdem zeigt er mir, dass man sich auf andere Kulturen einlassen sollte und sie keineswegs abweisen sollte, nur weil sie einem fremd sind. Ich kann den Film jedem weiterempfehlen, denn obwohl ich wohl kaum einen anderen Schauspieler so sehr verachte wie Tom Cruise, muss ich sagen, dass dieser Film wohl auf jeden Fall einer meiner Lieblings-Filme ist.
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Sozionaut Mon, 06 Aug 2012 11:16:36 -0000
Antwort löschenDer Film ist einfach eine sozialromantisch verklärte Verherrlichung einer menschenverachtenden Machokultur, dessen Zerstörungswut tief im Verhaltenskodex verwurzelt im Zweiten Weltkrieg unzählbare Menschenleben gekostet hat. Wer Samurai Filme mit Tiefgang sehen möchte, der sollte die Werke Akira Kurosawas anschauen!
Irreversibel Mon, 06 Aug 2012 14:31:35 -0000
Antwort löschenSpielst du auf die Kamikaze-Angriffe der japanischen Luftwaffe an?
TheBruceWayne Sat, 25 Aug 2012 15:27:16 -0000
Antwort löschenEr Spielt gernerell auf die jap. M,ilitärdoktrin an nicht nur auf die Kamikaze. Aber was haben den Banzaiangriffe,Kamikaze usw mit dem Filmzu tun. Jedem sollte doch klar sein das die Doktrin im 2ten Weltkrieg nichts mehr mit dem alten Kodex zu tun hatte. Es war eine Perversion...
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TheBruceWayne Sat, 25 Aug 2012 15:34:11 -0000
Antwort löschenSNSD <3 Yuri@ Mal ganz davon ab spielt der film nicht besonders gut die Samuraikultur wieder. Aber ansonsten ist er wirklich unterhaltend und mitreißend.
Sozionaut Sat, 25 Aug 2012 19:26:18 -0000
Antwort löschen@TheBruceWayne: der Samurai Kodex war auch zu seinen Hochzeiten eine Perversion. Viele Denker seiner Zeit aber auch moderne Filmregisseure thematisieren kritisch den perversen Fatalismus dieser Ära...