Transnationalmannschaft
Transnationalmannschaft (2011), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 02.06.2011
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Skala 0 bis 10
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Keine
von Ali Badakhshan Rad und Philipp Kohl,
7 Protagonisten erzählen über Ihr Erleben der Fußballweltmeisterschaft 2010. Ihre Herkunft: so vielfältig wie die der Nationalelf. Ihr Zuhause: Die Mannheimer Stadtviertel Jungbusch und Filsbach. “Transnationalmannschaft” zeigt diese Stadtviertel mit einem Migrantenanteil von über 60% zur Zeit der WM und dokumentiert das Verhältnis der Protagonisten zur deutschen Nationalmannschaft. Der Film fragt nach, was sie unter Heimat und Nation verstehen und lässt uns Deutschland und ihr Viertel durch ihre Brille sehen. “Transnationalmannschaft” umreißt die Identität eines multiethnischen Stadtviertels in einer deutschen Großstadt und überlässt den Beteiligten dabei selbst die Deutungshoheit. Gesellschaftlich relevanten Fragen wie “Kann man zwei Heimaten haben?” oder “Was bedeutet es eigentlich deutsch zu sein?” versucht der Film über den direkten Umweg “Nationalelf” und “Fußball WM” näher zu kommen.
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Cast & Crew
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Ali Badakhshan Rad
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Philipp Kohl
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Philipp Kohl
Regie
Schauspieler
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Philipp Kohl
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Ali Badakhshan Rad
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 2010
- Ort
- Mannheim
- Handlung
- Fussballfan, Fussballtrainer, Fußball, Fußball-Weltmeisterschaft, Fußballplatz, Fußballspieler, Multikulturalismus, Nationalelf, Parade, Sieg, Stürmer, Tor
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt
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Kritiken (2) — Film: Transnationalmannschaft
Bernd Buder: film-dienst Bernd Buder: film-dienst
Kommentar löschenAls wohltuender Gegenentwurf zu Thilo Sarrazins schwarzseherischer Kulturkritik fasst Transnationalmannschaft ausschnitthaft zusammen, wie sich Deutschland verändert.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDer Ethnologe Philipp Kohl versucht in seinem Debütfilm Transnationalmannschaft ein differenziertes Bild der deutschen Wirklichkeit abzuliefern. [...] Zwar gelingt es Kohl bisweilen die Begeisterung jenes Weltmeisterschafts-Sommers einzufangen, die Freude über die spielerische Qualität der Elf, was allerdings nicht wirklich Thema seines Films ist. Eigentlich soll es ja um das Zusammenleben der Kulturen gehen, um die vielen Deutschen mit Migrationshintergrund, die in Jungbusch ganz normal und ohne erkennbare Probleme miteinander leben. Doch die Aussagen der interviewten Personen erschöpfen sich meist in Allgemeinplätzen, was man ihnen kaum vorwerfen kann.
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