Vielleicht in einem anderen Leben
Vielleicht in einem anderen Leben (2011), AT/DE/HU Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 21.06.2012
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Skala 0 bis 10
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Keine
von Elisabeth Scharang, mit Ursula Strauss und Orsolya Tóth
April 1945: In diesen letzten Tagen des Krieges lagert eine Gruppe von zwanzig ungarischen Juden auf ihrem Todesmarsch Richtung KZ Mauthausen in einem Heustadel am Rande eines kleinen Dorfes. Der Weitermarsch verzögert sich, da die Befehlskette der SS reißt. In dieser Situation beschließt der Häftling Lou Gandolf, ein Opernsänger aus Budapest, seine LeidensgenossInnen zu überreden, die Operette “Wiener Blut” für eine private Vorstellung im Stadel einzustudieren. Er will das Mitgefühl der Bäuerin Traudl Fasching rühren, deren Mann Stefan der Stadel gehört, in dem die Häftlinge lagern. Für das Ehepaar Fasching wird die Begegnung mit den zum Tode Geweihten zu einer neuen Chance für ihre zerrüttete Ehe.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Ungarn, Österreich
- Handlung
- Antisemitismus, Fluchthelfer, Genozid, Hilfsbereitschaft, Jude, Judentum, Judenverfolgung, Konzentrationslager, Mut, Opernsänger, Unterschlupf, Unterstützung
- Stimmung
- Berührend, Traurig, Verstörend





















Kritiken (5) — Film: Vielleicht in einem anderen Leben
G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray
Kommentar löschenDie Schauspieler geben über weite Strecken grimmig dreinschauend ihr Bestes, aber bis auf wenige berührende Szenen der Interaktion zwischen den Eheleuten verpufft ihre Energie in einem Ensemble ohne Konturen.
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Jonas Ulrich: outnow.ch Jonas Ulrich: outnow.ch
Kommentar löschenStatt tiefer in der Mentalität der Dorfgemeinschaft zu graben, wie es Das weisse Band getan hat, ist Vielleicht in einem anderen Leben schlicht ein Gutmenschen-Film, der uns nichts Neues über das Thema zu erzählen weiss.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenVom Blut wird gesungen, bis Blut fließt und dichterische Freiheit auf politischen Realitätssinn trifft. Erzählt wird eben doch ein Märchen, das von einem anderen Leben träumt.
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Wilfried Geldner: Radio Köln Wilfried Geldner: Radio Köln
Kommentar löschenDie Gewalt und die Kunst in einer ihrer leichtesten Formen, der Operette, Light Entertainment gewissermaßen - das sind die Pole, zwischen denen Scharangs nach einem Theaterstück von Peter Turrini und Silke Hassler gedrehter Film hin und her [...] pendelt.
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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR
Kommentar löschenIntensives, vielfältiges Drama aus Österreich, das die letzten Kriegstage in der österreichischen Provinz anhand einer Gruppe deportierter ungarischen Juden zeigt. Ein Spielfilm, der tief berührt und trotz aller Tragik mit Humor gespickt ist. Absolut sehenswert.
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