Jack Ryan-Film wird Megaprojekt
TheSundanceKid (Peter Correll), Veröffentlicht am 24.08.2012, 09:56
Chris Pine ist der neue Jack Ryan
© Paramount Pictures
Dass ein neuer Film über CIA-Agent Jack Ryan, die Romanfigur von Tom Clancy, geplant ist, ist seit dem Jahr 2009 bekannt und auch die Hauptrolle ging schnell an Chris Pine (Star Trek). Danach sind die Neuigkeiten eine ganze Weile nur tröpfenchenweise hereingekommen. Erst im letzten Monat hat sich ein konstanter Newsflow entwickelt. Nun hat das Projekt, das zuletzt Moscow genannt wurde, einen offiziellen Namen und einen Zeitplan bekommen. Der Film heißt Jack Ryan und soll bis Ende 2013 fertig gestellt werden. Deutlich wird, dass die Produktionsfirma Paramount das Projekt im großen Stil anlegt. Jack Ryan ist der erste Teil einer Trilogie und auch ein Spin-off ist geplant. Im Zusammenhang damit spielen die Namen Kevin Costner und Tom Hardy eine wichtige Rolle.
Das Cast von Jack Ryan war zuletzt prominent verstärkt worden. Als Jack Ryans (zukünftige?) Ehefrau wurde Keira Knightley verpflichtet. Den Bösewicht Viktor Stazov verkörpert Kenneth Branagh, der in Personalunion den Regiestuhl einnimmt. Neuestes Castmitlied ist Kevin Costner, der Jack Ryans Mentor William Harper spielt. William Harper rekrutiert in einem anderen Roman Tom Clancys wiederum den jungen Agenten John Kelly. Um diesen soll sich das Spin-off drehen, dessen Projektname wie der Titel des Romans Without Remorse lautet. Für die Hauptrolle im Spin-off baggert Paramount momentan schwer an Tom Hardy.
Die Story von Jack Ryan basiert nur zum Teil auf Tom Clancys Romanen. Zusätzlich spielte ein Drehbuch von Adam Cozen, das erst Dubai, dann Moscow genannt wurde, eine Rolle. Auch Elemente eines weiteren Scripts von Hossein Amini schafften es in die Endfassung. Jack Ryan erzählt vom jungen Helden, bevor er CIA-Agent wurde. Er arbeitet als Finanzanalyst in Moskau und deckt ein gegen die USA gerichtetes Komplott seines Chefs Viktor Stazov auf.
Der CIA-Agent Jack Ryan ist im Übrigen ein Mann mit vielen Gesichtern. Um genau zu sein, sind es vier. Die Romanfigur von Tom Clancy sah erst stark wie Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober) aus, hatte dann frappierende Ähnlichkeit mit Harrison Ford (Die Stunde der Patrioten, Das Kartell), um sich später in eine Ben Affleck -Kopie (Der Anschlag) zu verwandeln. In Zukunft ist er also blond und erinnert schwer an Chris Pine.
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Kommentare
über Jack Ryan-Film wird Megaprojekt
Rukus Fri, 24 Aug 2012 11:25:49 -0000
Kommentar löschenKlingt interessant - bis auf Pine. Wenn man sich nen vernünftigen Jack Ryan aussuchen würde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass daraus eine echte Reihe wird. Nicht ganz so groß, wie James Bond, aber zumindest mal so, dass man als Nicht-Clancy-Leser erkennen kann, dass es sich um ein und den selben Protagonisten handelt. Bisher waren alle Ryan-Filme irgendwie sehr unzusammenhängend. Nicht zuletzt, wegen der wechselnden Darsteller.
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senistro.zoodiac Fri, 24 Aug 2012 11:08:31 -0000
Kommentar löschenIrgendwie gibt es zu viel Agentenfilme, aber erstmal abwarten!
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feidey Fri, 24 Aug 2012 10:42:24 -0000
Kommentar löschenich bin sehr gespannt...waren eigentlich alles immer gute und spannende Filme...
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Chris Pine
Beteiligt an 21 Filmen (als Akteur, Drehbuch, Produzent und Lieder) und 4 Serien
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Ich habe, glaube ich, alle Jack Ryan Bücher gelesen und ich bin skeptisch ob es so gut ist, abweichend von der Vorlage, zuviele Änderungen an der Figur und dem Inhalt vorzunehmen. Die Jack Ryan Geschichte beschreibt letztendlich den nicht beabsichtigen Aufstieg einens Nichtpolitikers zum US Präsidenten. Clancy liefert dafür glasklare Vorlagen und es gibt keinen Grund an der Geschichte rumzudoktern.
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