Nick Hornby

Beteiligt an 6 Filmen

Bekannter britischer Autor und Essayist, der bevorzugt über die “normalen Menschen” schreibt. Viele seiner Bücher wurden sehr erfolgreich verfilmt.

Der englische Schriftsteller und Essayist Nick Hornby wurde am 17. April 1957 in Redhill, Surrey, England geboren. Aufgewachsen in Maidenhead als Scheidungskind, studierte er nach erfolgreichem Schulabschluss an der Cambridge University englische Literatur, um anschließend als Lehrer und freier Redakteur zu arbeiten.

1992 schreibt Nick Hornby mit Fever Pitch eines der bedeutendsten Fußballbücher überhaupt. Er beschreibt darin seine Liebe zum englischen Premier League Club Arsenal London und arbeitet sein Verhältnis zu seinem Vater auf, mit dem er diese Stadionerlebnisse teilte. Fever Pitch wurde 1997 und 2005 gleich zweimal verfilmt.Dank des Erfolges seines Bestsellers wird er finanziell unabhängig. Fortan kann er sich ganz aufs schreiben konzentrieren.

Nachdem Nick Hornby in Fever Pitch seine Fußball-Leidenschaft zum Thema machte, widmete er sich in seinem nächsten Buch High Fidelity (1995) seiner zweiten großen Leidenschaft: der Musik. Auch High Fidelity wird zum Erfolg und 2000 von Stephen Frears mit John Cusack in der Hauptrolle verfilmt, ebenso wie About a Boy oder Der Tag der Toten Ente, welches Hornby 1998 schrieb und 2002 mit Hugh Grant in der Hauptrolle als grenzdepressiven Dauerjugendlicher Will Freeman verfilmt wurde. Im Mittelpunkt der Bücher Hornbys stehen keine Helden sondern “Normalos” sowie häufig auch depressive Menschen.

Es folgen die Werke How to be good (2001), wo Hornby aus Frauenperspektive schreibt, als Herausgeber Speaking with the Angel (2002), die Essay-Sammlung 31 Songs (2003), A Long Way Down (2005), Otherwise Pandemonium (2005) und Mein Leben Als Leser (2005). Die Filmrechte zu A Long Way Down sicherte sich Johnny Depp noch bevor das Buch veröffentlicht war.

Hornby ist von seiner Ex-Frau Virginia Bovell seit 1998 geschieden. Aus der Ehe der beiden ging der 1993 geborene Sohn Danny hervor, der Autist ist. Nick Hornby ist auch einer der Gründer von Treehouse, einer Charity-Organisation, die sich um autistische Kinder kümmert. Er ließ Teile des Profits seines Werkes Speaking with the Angle in die Organisation fliessen.

Hornby über Menschen und Popmusik:
“Von allen Menschen, die ich kenne, haben diejenigen am wenigsten Glück in der Liebe, denen Popmusik am meisten bedeutet. Ich weiß nicht, ob Popmusik der Auslöser dieses Unglücklichseins ist, aber ich weiß, daß sie schon länger traurige Songs hören, als sie ein unglückliches Leben führen.”


Populäre Filme

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1 Kommentare

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doctorgonzo

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Nick Hornby schreibt Bücher so, wie das Leben sie eigentlich schreiben sollte, aber das Leben hat nicht genug Humor, um Bücher zu schreiben, wie Nick Hornby sie schreibt. Seine Bücher berühren bei mir Herz, Verstand und Zwerchfell in sehr exklusivem Maße.
Das gilt in ähnlicher Form auch für die Verfilmungen seiner Werke.
Die zahlreichen Zitate, die oft 1:1 vom Buch zum Film übernommen werden, könnte ich mir stellenweise auch in einem Buch über mich hervorragend vorstellen, allein schon in "Fever Pitch". (für das Zitat siehe meine Filmkritik).
Es gibt verflucht wenige Autoren, die ich so sehr schätze wie Nick Hornby.
Zum Schluß noch ein Bonmot aus "High Fidelity"
"Where's the superficial? I was, and therefore am, dim, gloomy, a drag, unfashionable, unfanciable, and awkward. This doesn't seem like superficial to me. These aren't flesh wounds. These are life-threatening thrusts into the internal organs."

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