About a Boy oder Der Tag der Toten Ente
About a Boy, US, FR, GB 2002
- Genre
- Romantische Komödie, Familiendrama, Erwachsenwerden
- Zielgruppen
- Familienfilm, Pärchenfilm
- Inhalt
Will (Hugh Grant) ist charmant, gutaussehend, reich, aber auch oberflächlich und egozentrisch. Kurzum: Er ist der Typ, auf den viele Frauen fliegen. Ein unwiderstehlicher Herzensbrecher, der mit einer neuen Taktik auf Frauenfang geht: Selbsthilfegruppen für alleinerziehende Mütter und Väter ist genau der richtige Ort, um auf einsame Frauen zu treffen. Aber dann lernt er einen ungewöhnlichen Jungen (Nicholas Hoult) kennen.
- Cast
- Madison Cook, Jordan Cook, Nicholas Hutchison, Ryan Speechley, Hugh Grant, Nicholas Hoult, Rachel Weisz — Mehr
- Regisseure
- Chris Weitz, Paul Weitz
- Autoren
- Peter Hedges, Chris Weitz, Paul Weitz
- Laufzeit
- 101 Minuten
- Zeit
- Gegenwart, Weihnachten
- Ort
- London, Metropole
- Handlung
- Ablehnung, Adoleszenz, Affäre, Allein Stehend, Alleinerziehende Mutter, Altersunterschied, Auftritt, Außenseiter, Baby, Depression, Egozentrik, Einzelgänger, Einzelkind, Ente, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Fernsehen, Freundschaft, Geständnis, Hippie, Junggeselle, Konzert, Krankenhaus, Kuss, Lügner, Milieu, Mutter-Sohn-Beziehung, Picknick, Popkultur, Rauchen, Reichtum, Rendez-Vous, Rockmusik, Schuh, Schulaufführung, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Spott, Stadtpark, Verantwortungsbewusstsein, Verkuppeln, Weihnachten, ungleiches Paar
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Gutgelaunt, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Der Mit-/Enddreißiger Will Freeman (Hugh Grant) führt ein ruhiges, zufriedenes Leben: Dank der Tantiemen für einen Weihnachtssong, den sein Vater vor Jahren schrieb, führt er ein Leben in Wohlstand. Er geht soweit, sich mi… — Mehr
Handlung
Der Mit-/Enddreißiger Will Freeman (Hugh Grant) führt ein ruhiges, zufriedenes Leben: Dank der Tantiemen für einen Weihnachtssong, den sein Vater vor Jahren schrieb, führt er ein Leben in Wohlstand. Er geht soweit, sich mit der Insel Ibiza zu vergleichen, da sein Tagesziel an jedem Tag das gleiche ist: Er will sein Leben genießen. Zwar leidet er ein wenig darunter, dass sich immer mehr seiner alten Freunde rar machen und den Hafen der Ehe ansteuern, aber dies bekümmert ihn, der noch keine länger als zwei Monate andauernde Beziehung geführt hat, nur am Rande.
Begegnung im Park
Um dennoch das Familienleben testen zu können, entschließt sich Will mit seinem imaginären Sohn Ned den SPAT-Eltern (Single Parents Alone Together) beizutreten, um dort Single-Mütter zu treffen. Tatsächlich geht sein Plan auf und er verabredet sich mit Single-Mutter Suzie (Victoria Smurfit ). Die bringt zum Date neben ihres eigenen Kindes auch noch Marcus (Nicholas Hoult), den etwas merkwürdigen Sohn ihrer Freundin Fiona (Toni Collette) mit. Will erklärt ihr, dass sein Sohn Ned bei dessen Mutter sei und schwadroniert über die Probleme und Folgen von Scheidungen… bis das Date eine merkwürdige Wendung nimmt: Marcus tötet beim Versuch eine Ente mit Brot zu füttern, diese durch einen Wurf der harten Brotkante an deren Kopf. Will kann einen Parkwächter beruhigen und so kommt Marcus um eine drohende Strafe herum.
Ganz der Gentleman bringt Will Suzy und Marcus natürlich nach Hause. Bei Marcus angekommen finden die drei Marcus’ Mutter Fiona vor, die gerade versucht hat sich das Leben zu nehmen. Sie bringen sie ins Krankenhaus, wo sie sich auch glücklicherweise wieder erholt. Doch für Will ist sein Ausflug ins Familienleben damit noch lange nicht vorüber. Marcus besucht ihn fortan, beseelt von der Idee, seine Mutter brauche einen Mann und Will wäre der Richtige für sie (und ihn).
Eine ungleiche Freundschaft
Obwohl Will versucht, die kleine Nervensäge, die seinen durch Nichtigkeiten streng organisierten Alltag stört, immer wieder loszuwerden, freunden sich die beiden letztlich miteinander an. Natürlich kommt Marcus Will auf die Schliche und enttarnt ihn bezüglich Ned. Er muss auch einsehen, dass Will nicht der richtige für seine Hippie-Mutter ist, aber er lernt etwas von ihm, was ihm seine Mutter nicht vermitteln konnte: „cool“ zu sein. Dank Wills Hilfe trägt Marcus fortan die richtigen Klamotten und hört die Musik, die man hören muss, um von den Gleichaltrigen akzeptiert zu werden. Doch auch Will profitiert von seinem kleinen Freund: Er lernt Verantwortung für andere Personen zu übernehmen, und vor allem: erwachsen zu werden. So eilt er uneigennützig Marcus in einer der Schlüssel-Szenen des Films zu Hilfe. Der ist nämlich gerade drauf und dran seine neu gewonnenen Sympathien auf dem Schulfest zu verspielen, als er seiner Mutter zu Liebe eine fürchterlichen Killing me Softly-Einlage zum besten gibt. Doch Will erkennt die missliche Lage und rettet die Situation, indem er mit einer Gitarre zu ihm auf die Bühne klettert und das ganze in eine Comedy-Performance verwandelt.
Der Film endet schließlich einige Zeit später bei einem harmonischen Weihnachtsfest bei Marcus und Fiona, an dem Will gemeinsam mit seiner neuen Freundin Rachel (Rachel Weisz) als eine Art Familienmitglied teilnehmen darf.
Weiterführende Informationen
- Reaktionen der Presse in der Rezeption
- Wissenswertes über Film und Buchvorlage
- Eine weitere Nick Hornby-Verfilmung: High Fidelity
Weitere Informationen im Internet
- Interview mit Nick Hornby in Die Zeit.
- Flipbook und Trailer auf Rottentomatoes.com
Quellen
- About a boy in der Wikipedia (engl.)
- About a boy in der Wikipedia (dt.)
- About a boy auf Rottentomatoes.com (engl.)
- About a boy auf Filmszene.de
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.4
Der Film About a Boy oder Der Tag der Toten Ente wurde von 36 Kritikern bewertet.
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In manchen starken Momenten wirkt diese nahezu perfekte Komödie wie ein maskulines Gegenstück zum letztjährigen Sommerhit BRIDGET JONES. Erst gegen Ende wird deutlich, dass die Story ganz so abgründig wie Helen Fieldings Roman nicht ist, dass es sich hier eigentlich um eine hochmoralische Geschichte handelt.
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Ein typischer Film, nach dem man eher wahrscheinlich mit der Frau, mit der man ihn guckt, Sex haben wird. Das ist natürlich eine ganz besondere Herausforderung, da einem die ganze Zeit Hugh Grant vor dem geistigen Auge herumspuckt. Aber das macht das ganze so spannend.
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Kommentare — Ganz gut 6.9
Der Film About a Boy oder Der Tag der Toten Ente wurde von 3307 Mitgliedern bewertet.
Claudia :) 2010/02/03 10:18:59
Bin ein riesiger Hornby Fan, deshalb vielleicht auch zu kritisch was die Umsetzung angeht. Allerdings waren die Schauspieler so fabelhaft und das Ganze hat mir so gut gefallen, dass ich auch den Film einfach toll finden musste.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
cpt. chaos 2010/01/26 17:18:28
DaniBanani 2009/12/06 21:38:11
Ein Film, nach dem man schmunzeln muss.. echt schön =)
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Der Film About a Boy oder Der Tag der Toten Ente gehört zum Genre Romantische Komödie, Familiendrama. Regie führte Chris Weitz, Paul Weitz.
Vier Hochzeiten und ein Todesfall

"I'm an Island, I'm Ibiza!" - Ein bitter-süsser Film, der Hugh Grant wohl erstmals fast so zeigt, wie er ist. Nicht als der Charmbolzen und Gutmensch, sondern als egozentrischer Einsiedler, Womanizer und Kinderfeind. Sein natürlicher Widerwille gegen diesen Jungen der sich plötzlich so vehement in sein Leben drängt ist spür- und nachvollziehbar und machte diese Komödie rund um Einsamkeit, Depressionen, Selbstmordversuche, Schulmobbing und ein extrem hässlich gekleidetes Kind, zu liebenswerterer Unterhaltung, als die RomComs in denen Grant ansonsten zu sehen ist. Interessant auch Nicholas Hoult, der hier vor seinem Ruhm in der Serie SKINS bereits mit 11jr eine beachtliche, differenzierte Schauspielleistung ablieferte.
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