High Fidelity
High Fidelity (2000), GB/US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 13.07.2000
49 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8525 Bewertungen
100 Kommentare
Keine
von Stephen Frears, mit John Cusack und Iben Hjejle
In der Nick Hornby-Verfilmung High Fidelity philosophiert Musik-Liebhaber John Cusack über Musik, die Liebe und warum all seine Beziehungen damit enden, dass er von seinen Freundinnen verlassen wird.
Rob Gordon (John Cusack) ist in den Dreißigern und verdient sein Geld mit seinem Plattenladen ‘Championship Vinyl’. Sein Leben plätschert vor sich hin und alles wäre schön. Doch seine Freundin Laura (Iben Hjejle) packt eines Tages ihre Koffer und stürzt den Slacker in eine Liebes- und Lebenskrise, bei der ihm auch seine beiden Angestelten Barry (Jack Black) und Dick (Todd Louiso) nicht helfen können. Er beschließt, dem Geheimnis seiner fünf gescheiterten Beziehungen auf den Grund zu gehen und endlich herauszufinden, warum seine Beziehungen immer damit geendet haben, dass er verlassen wurde.
Hintergrund & Infos zu High Fidelity
High Fidelity beruht auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby. Der Drehbuchautor D.V. DeVincentis bearbeitete den Stoff, der von Stephen Frears inszeniert wurde, gemeinsam mit dem Hauptdarsteller John Cusack und Scott Rosenberg. Dabei wurde die Handlung aus North London nach Chicago verlegt, da diese Stadt nach Ansicht von DeVincentis und Cusack die musikalische subkultur North Londons am ehesten widerspiegle.
Vollständige Handlung
Rob Gordon ist in den Dreißigern, sein Leben plätschert vor sich hin, er ist seit einiger Zeit mit Laura zusammen und verdient sein Geld mit seinem Plattenladen…
In der Nick Hornby-Verfilmung High Fidelity philosophiert Musik-Liebhaber John Cusack über Musik, die Liebe und warum all seine Beziehungen damit enden, dass er von seinen Freundinnen verlassen wird.
Rob Gordon (John Cusack) ist in den Dreißigern und verdient sein Geld mit seinem Plattenladen ‘Championship Vinyl’. Sein Leben plätschert vor sich hin und alles wäre schön. Doch seine Freundin Laura (Iben Hjejle) packt eines Tages ihre Koffer und stürzt den Slacker in eine Liebes- und Lebenskrise, bei der ihm auch seine beiden Angestelten Barry (Jack Black) und Dick (Todd Louiso) nicht helfen können. Er beschließt, dem Geheimnis seiner fünf gescheiterten Beziehungen auf den Grund zu gehen und endlich herauszufinden, warum seine Beziehungen immer damit geendet haben, dass er verlassen wurde.
Hintergrund & Infos zu High Fidelity
High Fidelity beruht auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby. Der Drehbuchautor D.V. DeVincentis bearbeitete den Stoff, der von Stephen Frears inszeniert wurde, gemeinsam mit dem Hauptdarsteller John Cusack und Scott Rosenberg. Dabei wurde die Handlung aus North London nach Chicago verlegt, da diese Stadt nach Ansicht von DeVincentis und Cusack die musikalische subkultur North Londons am ehesten widerspiegle.
Vollständige Handlung
Rob Gordon ist in den Dreißigern, sein Leben plätschert vor sich hin, er ist seit einiger Zeit mit Laura zusammen und verdient sein Geld mit seinem Plattenladen „Championship Vinyl“, wo mit dem sehr zurückhaltenden DJ Dick und dem extrovertierten Rockstar in spé Barry zwei absolute Musik-Nerds für ihn arbeiten. Ex-DJ Rob hat sich mit seinem Leben arrangiert, er verabschiedet sich langsam von seinen Träumen und verlebt seine Tage, ohne dabei sonderlich unglücklich zu sein. Sicher, die Dinge könnten besser laufen, aber eben auch schlechter. Die Zeit wird es schon regeln…
Die Trennung
In diesem Stil würde Rob sein Leben auch ganz gerne weiterlaufen lassen, würde ihn nicht ein Schock aus seiner Lethargie reißen: Laura trennt sich von ihm. Sie erträgt es nicht mehr mit einem Dauerjugendlichen eine perspektivlose Beziehung zu führen, dessen größte Sorge seine Plattensammlung zu sein scheint. Sie möchte in der gemeinsamen Beziehung eine neue Stufe erreichen, langsam eine Familie gründen und trauert einer Jahre zurückliegenden Abtreibung nach, was Rob aber nicht bemerkt oder einfach ignoriert.
Top Five gescheiterter Beziehungen
Völlig überrascht von Lauras Initiative verfällt Rob in bewährte Verdrängungsmuster: Er beschließt zuerst seine Plattensammlung neu zu sortieren, um zu sich selbst zu finden. Währenddessen bemerkt er, wie sehr er Laura vermisst und beginnt wieder auszugehen. Auf einer seiner nächtlichen Touren lernt er die umwerfende Sängerin Marie de Salle kennen, mit der er sogar im Bett landet. Dennoch begibt er sich auf eine Spurensuche in seiner Beziehungs-Historie und stellt eine „Top-Five in die Brüche gegangener Beziehungen“ auf, die er aufarbeiten möchte.
Während er seine Vergangenheit in Stationen von Kindheit bis zum Studium Revue passieren lässt, lernt er sich selbst zwischen den ersten Kuss-Versuchen mit Alison Ashworth nach der Grundschule und der Beziehung zu der ihm in allen Belangen überlegenen Selbstdarstellerin Charlie Nicholson ein Stückchen besser kennen. Ihm wird immer klarer, dass Laura die Frau ist, mit der er sein Leben verbringen möchte. Für ihn wäre die Sache jetzt klar – wenn sich nicht Laura dran gemacht hätte ein neues Leben aufzubauen und sich auf eine Beziehung mit Nachbar Ian eingelassen hätte. Ausgerechnet Ian: Über ihn hatten sich die beiden so oft lustig gemacht. Er soll jetzt Robs Nachfolger sein und Laura all das bieten können, was er nicht kann? Es scheint so.
Robs Comeback bei Laura
Nachdem mehrere Versuche Rods Laura zurückzuerobern kläglich scheitern, muss das Schicksal Regie führen: Lauras Vater stirbt. Laura, die nie aufhörte Rob zu lieben, erliegt in ihrer Verzweiflung den „Comeback-Versuchen“ ihres Robs und kehrt zu ihm zurück. Der hat scheinbar seine Lektion gelernt und ändert sein Leben.
Die Schluss-Szene des Films präsentiert ein mustergültiges Happy-End für alle Beteiligten: Rob legt wieder auf, produziert mit zwei jungen Skatern, die er kennenlernt, als sie Platten in seinem Laden klauen, ein vielversprechendes Demo, hat also eine neue Perspektive entdeckt und ist wieder mit Laura zusammen. Barry tritt mit seiner Band als Vorgruppe auf und entpuppt sich als großer Entertainer und Leadsänger und sogar Dick ist glücklich mit Annaugh die er – wo auch sonst – im Plattenladen kennengelernt hatte.
Mehr Bilder (12) und Videos (3) zu High Fidelity
Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Chicago
- Handlung
- Beziehungsprobleme, Bruce Springsteen, DJ, Eifersucht, Ex-Freundin, Freundschaft, Frustration, Gedächtnis, Gesang, Gitarre, Johnny Cash, Junggeselle, Kassette, Konzert, Kopfhörer, Kultfilm, Kuss, Liebe, Lied, Livekonzert, Musik, Musiker, Plattenladen, Plattensammlung, Regen, Rock ’n’ Roll, Schallplatte, Schlafzimmer, Schlager, Schüchternheit, Sex, Sexuelle Begierde, Single, Sofa, Soulmusik, Student, Telefon, Unsicherheit, Verlieben, Verlust des Vaters, Versöhnung
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt, Romantisch
Fans dieses Films mögen auch
Gefährliche Liebschaften
GB/US 1988
Chasing Amy
US 1997
Almost Famous - Fast berühmt
US 2000
Night on Earth
DE/FR/GB/JP/US 1991


Grosse Pointe Blank - Ein Mann, ein Mord




















Kritiken (4) — Film: High Fidelity
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAuf die Gefahr hin, der Kultfilmbanauserei bezichtigt zu werden, mit einem frisch geschliffenen Schwert Konsensrezeptionen genussvoll zu zerschneiden, statt in den Ton derjenigen einzustimmen, die im Chor ihr Hohelied singen, sollte allen drohenden Handbewegungen zum Trotz gesagt werden: Das ist mitnichten ein guter Film, keine Chance. "High Fidelity" dreht sich um Liebe und deren wimpernschlagähnliche Beziehungsflüchtigkeiten. Um staubige und verrauchte und verlebte Schallplattenjahre. Und Musik und deren popkulturelle Götzenanbetung von närrischen Vögeln und Nerds ihres Metiers, die alles besser zu wissen, zu schätzen, die alles besser zu würdigen glauben als der sowieso geschmacksresistente Rest. Was anfänglich einer angenehm durchtriebenen Musikcollage mit energischen Darstellern kauzigsten Listenstrukturen folgt, landet in dem Moment bäuchlings auf dem Boden der Redundanz, wenn immer wieder und immer wieder und immer wieder über selbstgefällige musikalische wie persönliche…
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
_Garfield Mon, 12 Dec 2011 16:08:08 -0000
Antwort löschenTzzz, dafür gibt's kein "Like". Nächstes mal vielleicht. ^^
hoffman587 Mon, 12 Dec 2011 16:10:42 -0000
Antwort löschenBin zwar nicht deiner Meinung, du weißt, aber weil du das so nett geschrieben hast, gibts immer noch den Dauem nach oben. ;P^^
Timo K. Mon, 12 Dec 2011 16:13:16 -0000
Antwort löschen:(
BigDi Mon, 12 Dec 2011 16:36:29 -0000
Antwort löschenLiest sich, als werde ich auch wenig Gefallen daran finden. Dann wird die Sichtung mal (noch weiter) zurückgestellt.
Alle 6 Antworten zeigen
Punsha Mon, 12 Dec 2011 17:08:17 -0000
Antwort löschenGefällt-mir-Button spinnt wieder einmal. Fühl dich geliked. ;)
phoenix409 Tue, 13 Dec 2011 23:30:31 -0000
Antwort löschenVerfalle nicht der dunklen Seite der Macht, Dimi!
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenWenige Filme lassen einen diese absolute Freude empfinden und schaffen super Laune. So ein Film ist "High Fidelity", ein Film über Liebe und Musik. Über eine Liebe, die sich Musik nennt und Musik, die man liebt. Und natürlich die wahre Liebe.
Ich muss sagen, dass ich gerade hin und weg bin. Die Dialoge sind der hammer: Sehr lustig, emotional, intelligent, genau so wie man es nicht oft zu sehen bekommt. Ich gebe diesem Film nicht diese hohe Punktzahl, weil er einer der "Besten" aller Zeiten ist oder die Technik und ähnliches hervorragend sind, sondern weil es noch nie einen Film gab, der mich so gut fühlen lies. John Cusack gibt dem Film dieses "Etwas", was ich nie von ihm erwartet hätte und auch alle anderen Darsteller sind durch die Bank gut gewählt. Selbst Jack Black empfand ich hier mal nicht als nervtötend.
Eigentlich ist "High Fidelity" eine Mischung aus Romanze und Musikfilm. Man denkt zunächst: "Ach nicht schon wieder,…
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
facepalm Tue, 15 Feb 2011 18:38:50 -0000
Antwort löschenJaah, das freut mich total dass er dich so überzeugen konnte. Besonders wegen Cusack. Schön geschrieben, und
"So ein Film ist "High Fidelity", ein Film über Liebe und Musik. Über eine Liebe, die sich Musik nennt und Musik, die man liebt. Und natürlich die wahre Liebe."
ist ganz besonders toll.
der cineast Tue, 15 Feb 2011 19:02:38 -0000
Antwort löschenFace bitte den Schleimmodus wieder aus :D :P
Hört sich nett an^^
facepalm Tue, 15 Feb 2011 19:12:52 -0000
Antwort löschenDer ist noch gar nicht an, mein Freund!
der cineast Tue, 15 Feb 2011 19:32:29 -0000
Antwort löschenOK!
facepalm Wed, 16 Feb 2011 07:16:36 -0000
Antwort löschen:D
Coach T Tue, 29 Mar 2011 10:43:25 -0000
Antwort löschen@Oceanic6:
Ich habe den Film noch nicht gesehen. Ist das so ein Film, den man unbedingt im Original (english) sehen / hören sollte?
Alle 8 Antworten zeigen
LynchFan1706 Sat, 02 Apr 2011 18:38:12 -0000
Antwort löschenauf jeden Fall im O-ton gucken!
LynchFan1706 Sat, 02 Apr 2011 18:41:36 -0000
Antwort löschen@oceanic6: sehr schön geschrieben! Genauso geht's mir auch immer, wenn ich den Film sehe. Man fühlt sich in dem Film einfach gut aufgehoben...
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Stephen Frears steht am Mischpult der Gefühle, an dem er alle möglichen Musikrichtungen durcheinander erklingen lässt. Meisterhaft ist dabei, wie er das Tempo variiert und die Handlung gelegentlich nach einem Crescendo einfach so in der Luft hängen lässt. Wunderbar verschachtelt seziert er zwischen Vergangenheit und Gegenwart die Gefühle von Rob.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenKongeniale US-Adaption des britischen Kultbuches und endlich eine angemessene Rolle für John Cusack!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (96) — Film: High Fidelity
paaaatz Mon, 13 May 2013 10:49:34 -0000
Kommentar löschenIch liebe diesen Film. Besonders für Musikfans ein Muss!
Leider gibt es keine großen Kabeltelefone mehr, mit dem man dem Neuen in die Fre**e hauen kann...
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
beast667 Sun, 31 Mar 2013 08:51:55 -0000
Kommentar löschenMeine Top 5 der Sprüche über diesen Film:
1. ist der langweilig
2. soll das lustig sein
3. versteh ich nicht
4. ist das jetzt ein Liebesfilm
5. ach Gott ein Schallplattenladen
Irgendwie steh ich meistens alleine da, wenn ich mir High Fidelity anschauen will, was aber eigentlich hervorragend ist. So kann ich mich schön in den Film reinversetzen... Und mal ehrlich: Hat nicht jeder von uns irgendwo eine Top 5???
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kingnussi Mon, 18 Mar 2013 22:09:13 -0000
Kommentar löschenJohn Cusack mit Weisheiten über die Liebe und das Leben! :)
Toller Film
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Prestigeww Wed, 23 Jan 2013 13:51:42 -0000
Kommentar löschenIch kann mir High Fidelity immer wieder ansehen und möchte sagen, dass er in der Top Five meiner Lieblingsfilme ganz weit oben steht. Ich habe den Film das erste Mal mit siebzehn gesehen und seitdem, möchte ich sagen, habe ich von High Fidelty sicher mehr über das Leben gelernt, als in den 11 Jahren Schule davor. Gerade für ein Alter, in dem ich den Film lieben gelernt habe (denn anfangs fand ich ihn eher öde), konnte mir John Cusack einen ganzen Sack voll wichtiger Weisheiten über die Liebe mit auf den Weg geben. Seine éducation sentimentale wurde mit der Zeit auch meine. Dies liegt sicher daran, dass High Fidelty zwar rein auf die männlichen Perspektive beschränkt ist, diese aber nicht glorifiziert.
Rob Gordon beschreibt zwar am Anfang, wie jede seiner Beziehungen im Grunde Wiederholungen seiner ersten gescheiterten Schulhofbeziehung waren. Wie die Haut seitdem nicht dicker, die Mädchen nicht weniger grausam und das Miteinander nicht vernünftiger geworden sind. Doch dann macht er in High Fidelity letztlich doch eine tiefgreifende Wandlung durch, die wohl jeder durchlaufen muss, der sich fragt, warum das mit den Frauen immer so kompliziert ist. Dieser Lernprozess gipfelt in meinem alltime Lieblings-Film-Zitat "I've been thinking with my guts since I was fourteen years old, and frankly speaking I have come to the conclusion that my guts have shit for brains.", doch er beginnt schon viel früher. Zu Beginn des Filmes ist Robs Blick auf die Liebe rein egoisitsch, es fehlt ihm vollständig die Fähigkeit und Bereitschaft sich in die Situation seiner Partnerin zu versetzen. Alles, was um ihn herum geschieht, bezieht er lediglich auf seine Neigungen, auf das was er will. Er schläft mit einer anderen, aber ist entrüstet als Laura dasselbe macht. Er grübelt über seinen vergangenen Liebeskummer, ist aber völlig blind gegenüber dem Liebeskummer, den er in der Vergenheit verusacht hat. Dieser Egozentrismus Robs ändert sich erst, nachdem er einerseits erkennt, dass sich seine launenhaften Neigungen und Phantasien stetig ändern und deshalb nicht sein eigentliches Interesse widerspiegeln. Andererseits versteht er, dass das Leben auch außerhalb seines Interessensbereich weitergeht und jeder mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Dies macht den Film aufrichtig und auch sehr berührend, denn sein Erkentnissprozess ist auch sehr schmerzhaft.
Was das ganze dann in den siebten Himmel des Lieblingsfilmes hebt ist bei High Fidelity natürlich die Musik. Ich habe Wochen und Monate damit zugebracht, jedes einzelne im Film verwendete oder auch nur angesprochene Musikstück zu beschaffen - was in einer Zeit vor YouTube und Spotify alles andere als einfach war. Ich erhoffte mir sonst was für musikalische Einblicke - und wurde nicht enttäuscht. Einige der Songs gehören noch immer zu meinen Lieblingen und ich kann Rob beruhigen - wir sind nicht depressiv, weil wir Musik über gescheiterte Liebesbeziehungen und gebrochene Herzen hören. Wir hören sie, weil Schmerz heilsam ist - so wie dieser Film.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
fuerchtegott Sat, 02 Feb 2013 20:37:16 -0000
Antwort löschenAuf was für eine Schule bist du denn gegangen? ;-)
LauraMi Sat, 05 Jan 2013 17:29:55 -0000
Kommentar löschenIch kann ihn mir immer und immer wieder angucken und er ist immer und immer wieder einfach super toll! Und Jack Black mit Let's get it on, einfach eine der besten Filmszenen für mich!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Uli Kunkel Thu, 20 Dec 2012 00:10:25 -0000
Kommentar löschenMeine Top Five-Eigenschaften Nick Hornbys als Schriftsteller:
_
1) Feine Beobachtungsgabe und grundehrliche, vielschichtige Charakterzeichnungen.
2) Unaufgeregtheit und Bodenständigkeit der Stoffe.
3) Lebenserfahren analytisches Verständnis zwischenmenschlicher Beziehungen.
4) Unaufdringlicher, trockener englischer Humor.
5) Trifft genau den schmalen Bereich, in welchem Anspruch und Unterhaltsamkeit zusammenfallen und sich perfekt vereinigen.
_
"High Fidelity" ist die denkbar gelungenste filmische Umsetzung eines seiner Bücher. Natürlich wurde dieses großartige Werk verkürzt und eingedampft, aber dessen Essenz bleibt vollkommen intakt. Brillant zwischen Komödie und Drama schlingernd, mit tollem Cast und Soundtrack sowie geschmacksicherer flotter Inszenierung, hat dieser Streifen um Partnerschaft und Lebenskrisen für mich persönlich einen praktisch unendlichen Wiederbesuchswert. Genau wie seine Vorlage.
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
strangelet Thu, 13 Dec 2012 23:06:58 -0000
Kommentar löschenWenn wir das mal als RomCom zählen, dann schneidet es extrem gut ab. Aber eigentlich geht's hier mehr um Musik und Philosophie. Das Drehbuch hätte mit kleinen Änderungen womöglich auch für Woody Allen funktioniert.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Shady95 Fri, 16 Nov 2012 20:35:26 -0000
Kommentar löschenGute Dialoge und Situationskomik.
Jack Black ist auch sehenswert.
Die Monologe waren gewöhnungsbedürftig...
Insgesamt manchmal zu langweilig und nichts Besonders.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
torsam Mon, 05 Nov 2012 10:03:53 -0000
Kommentar löschenHigh Fidelity ist ein typischer Beziehungsfilm. Es geht also nicht um die Suche "nach der Einen", wie in einer klassischen Romanze, sondern es wird erzählt, was nach diesem Fund passiert. Von den Höhen und Tiefen einer Beziehung, den Seitensprüngen usw. Da liegt für mich dann auch das Hauptmanko des Films: Die Hauptfigur scheint mir ziemlich abgebrüht und häufig gefühlskalt, weshalb ich mich nicht wirklich mit ihr identifizieren konnte. Auch die Nebenfiguren waren mir zu abgedreht. Begeistert dagegen haben die vielen Off-Kommentare und Geschichten aus der Vergangenheit der Hauptfigur, die immer zum Weiterschauen animiert haben. High Fidelity fühlt sich durch seine selbst-kommentierende Erzählweise tatsächlich wie ein Buch an!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
chmul_cr0n Sat, 25 Aug 2012 11:30:29 -0000
Kommentar löschenTolle Adaptation des Romans (wenn ich mich recht an den erinnere).
Ich mein, vonner Stimmung her isses echt anders als das was ich vom Buch in Erinnerung habe, aber Besetzung, Schauspiel und die ganze Inszenierung eigtl. passen wie die Faust aufs Auge. Besonders, was den Humor angeht (was den angeht, hab ich auch nicht mehr viel im Gedächtnis; ist so lange her, dass ich ein dummer Teenager war und das Buch las). :D
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MartinNolan Sun, 19 Aug 2012 15:01:31 -0000
Kommentar löschenRob Gordon (John Cusack) ist Mitte dreißig und Inhaber eines Plattenladens. Er hat schon seit langer Zeit ein Faible für Musik und so ziert seine Wohnung, zahllose Platten. Rob hat mehr oder weniger seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Doch wirklich glücklich scheint er dennoch nicht zu sein. Als Laura (Iben Hjelje), seine derzeitige Freundin, ihn verlässt und ein Verhältnis mit dem unausstehlichen Nachbarn beginnt, verfällt er in die berüchtigte Midlifecrisis. Um diese zu bewältigen, forscht er in seiner Vergangenheit. Im Fokus stehen seine „Top Five in die Brüche gegangenen Beziehungen“. Nach und nach möchte er von den Damen wissen, weshalb sie ihn verlassen haben, in der Hoffnung endlich zu erfahren, was ihm nun zum Glück fehlt. Während seiner Selbstfindung verfolgt der Zuschauer Rob, der hierzu mit einer Fülle an Kommentaren, die vierte Wand durchbricht und seine Gedanken und Emotionen dem Zuschauer offenlegt. Wird Rob am Ende sein Glück finden können?
Mit vielen „guten“ Liedern aus einer zum Teil vergangenen Zeit, spricht Rob etwas ironisch und melancholisch zum Zuschauer. Schüttet ihm sein Herz aus und kommentiert die Geschehnisse. Dies ist an manchen Stellen recht amüsant und aufschlussreich, doch bedient sich der Film dieser Technik, für meinen Geschmack, zu oft. Ebenso ambivalent ergeht es mir mit der Sympathie gegenüber dem Protagonisten. Vielmehr wird er von Nebenfiguren überschattet (beispielsweise durch Jack Black) und rettet sich aus diesem lediglich durch das Zuwenden zum Zuschauer.
Mit einer leicht schwermütigen Atmosphäre, ist Rob ständig auf der Suche nach dem passenden Soundtrack seines Lebens und verliert sich dabei in einer unvorstellbaren Egozentrik und vielleicht liegt hier das Problem des Films. Rob entwickelt sich nicht. Seine Umgebung tut es. So sinniert er am Ende des Films über die Geschehnisse und sein Resümee endet damit, zufrieden zu sein, was man bekommt; die Suche nach dem „perfekten Glück“ einzustellen und das Leben zu akzeptieren. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Tiefgang seitens der Figur von Rob gewünscht.
„High Fideltiy“ unterhält zum Teil, offenbart dem Zuschauer aber nach kurzer Zeit bereits einige Längen, die auch nicht durch die Musik im Film gelindert werden. Unterm Strich, ein gut gemeinter Film über das Leben, der sich allerdings nicht traut in die Tiefe vorzustoßen und sich stattdessen mit abgedroschenen Sprüchen und einem verzweifelten Protagonisten begnügt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KonTaicho Wed, 01 Aug 2012 19:42:45 -0000
Kommentar löschenJack Blacks Auftritt - Höhepunkt meines über den ganzen Film quasi latenterweise vorhandenen Hochgefühls. Wunderbar!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mister_oizo Sat, 21 Jul 2012 18:33:43 -0000
Kommentar löschenEine in ihrer Handlung fasst schon klassich einfache Libesgeschichte, die jedoch durch das Durchbrechen der dritten Wand und durch das fast schon dokumnetarische Aufzeigen der Generationen des Vinyls doch noch Punkten kann.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
elmnope Mon, 11 Jun 2012 11:54:55 -0000
Kommentar löschenKein besonders spektakulärer Film, aber die Dialoge sind großartig und er gehört zu den Filmen, die man sich problemlos immer wieder anschauen kann.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
atilla Sat, 19 May 2012 04:39:58 -0000
Kommentar löschenFilme in denen der Protagonist ständig in die Kamera guckt und den Zuschauer volllabert, sind in der Regel mittelmäßig. Mir ist erst nach einer halben Stunde aufgefallen,dass ich den schonmal gesehn hatte. Leichte Kost die dazu taugt sich die Zeit zu vertreiben hinterlässt keine bleibenden Eindrücke
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Brentano Thu, 10 May 2012 20:34:35 -0000
Kommentar löschenHabe wahrscheinlich als einer der wenigen (?) das Buch zum Film "gelesen" und das hat mir gereicht, da wollte ich den Film nicht auch noch sehen, ..
(Sicher habe ich, um alle "Ungläubigen" zu beruhigen ein, zwei Clips aus dem Film gesehen, Ausschnitte, .)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Sepf Thu, 10 May 2012 20:41:37 -0000
Antwort löschenDu bewertest aber hier Filme und nicht Bücher. ;)
Brentano Thu, 10 May 2012 20:55:52 -0000
Antwort löschenIst das die Ermahnung vom Oberlehrer-Deutschmeister? ß)
Mike Myers Thu, 10 May 2012 21:39:12 -0000
Antwort löschenHab als einer der wenigen (?) deine Meinung zu einem Film "gelesen", den du nichtmal gesehen hast und das hat mir gereicht, da will ich deine alten und zukünftigen Ergüsse auch nicht lesen...
Brentano Thu, 10 May 2012 21:46:51 -0000
Antwort löschenfreut mich aber warum immer "ergüsse"? sind wir uns so nah?
Brentano Thu, 10 May 2012 22:34:55 -0000
Antwort löschenja das war ein Witz, aber wer sich "MIke Myers" nennt , muss ja solche Spässe gewöhnt sein, oder?
Alle 7 Antworten zeigen
Prechtl Thu, 06 Dec 2012 17:08:13 -0000
Antwort löschenWenn man den Film nicht gesehen hat, sollte man ihn auch nicht bewerten...
Brentano Fri, 07 Dec 2012 13:47:31 -0000
Antwort löschenSo ein moraliserender Unfug, du hörst dich wie eine meiner alten Tanten an, die schon 1985 verstorbeni und ein Leben lang an ihren Tischdecken gestrickt hat, schon mal zu leben, zu lesen und zu denken versucht? Vor dem Tod? Gibt es ein Leben vor dem Tod=?
HulktopF Mon, 09 Apr 2012 13:40:31 -0000
Kommentar löschenliebesdrama...komödienmischmasch mit tollen verweisen auf die musikwelt der frühen 90er jahre.
john cusack als unsympathsicher widerling der echt einen an der klatsche hat und alles in seinen TOP 10 bewertet. dazu kommt jack blacks erste wirklich durchgeknallte rolle, die später auch in school of rock und anderen filmen zu seinem markenzeichen wurde.
wer diese musikära anfang der 90er liebt wird diesen film mehr als sehenswert finden.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mike Myers Wed, 21 Mar 2012 11:42:29 -0000
Kommentar löschenLiebe Frauen, wenn ihr wissen wollt, wie (viele) Männer ticken, dann schaut euch den Film an ;-)
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DrPhil Wed, 15 Feb 2012 16:08:23 -0000
Kommentar löschenWer sich anspruchsvoll unterhalten möchte ist bei High Fidelity genau richtig.
Gerade die sehr philosophischen Monologe des Hauptdarstellers John Cusack zu dem Zuschauer, geben den Film die nötige tiefe und lässt diesen gegen über andere besser aussehen.
Neben John gibt es noch den ewig überdrehten Jack Black der wieder in seine Paraderolle schlüpft, die er wie immer gewohnt ansehnlich spielt.
Neben dem hervorragenden Cast ist die Geschichte ebenso eindrucksvoll. Der Witz, die Dramatik und die gute Musik sind durchgängig auf einem hohen Niveau und präsentieren dem Publikum viele Highlights.
Ich hatte sehr viel Spaß beim zuschauen und kann „High Fidelity“ nur wärmstens empfehlen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
künstlername Mon, 23 Jan 2012 19:46:11 -0000
Kommentar löschenIch weiß noch genau, als ich da als 11- oder 12-Jährige bei meiner Oma vor dem Fernseher saß und diesen Film geschaut habe. Das waren vielleicht 20 Minuten Filmausschnitt und ich wusste nicht mal um was es geht oder wie der Film hieß, aber er hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen. Jahre später hab ich ihn dann auf DVD entdeckt und endlich von Anfang bis Ende geschaut, inzwischen vermutlich so an die 15 Mal. Indem er eine bestimmte Stimmung einfach so perfekt einfängt hat er mich zum Filmliebhaber werden lassen. Sozusagen mein erster Film und darum einer meiner Lieblinge.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten