Roger Deakins
Beteiligt an 48 Filmen (als Kamera)
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Der britische Kameramann Roger Deakins wurde mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet und ist besonders durch seine Zusammenarbeit mit Sam Mendes und den Coen-Brüdern bekannt geworden.
Roger Deakins wurde am 24. Mai 1949 in Devon, England, geboren und besuchte die Torquay Boys’ Grammar School. Schon sehr früh entwickelte er eine Leidenschaft für Malerei und Zeichnungen, weswegen er sich später für eine Aubildung an der Bath School of Art and Design entschied. Dort entdeckte er ebenfalls sein Talent für Fotografie und machte es zu seinem Hobby, wodurch er einen Blick für Szenenbilder bekam. Durch seine beeindruckende Arbeit in bereits jungen Jahren ermöglichte es ihm, an einer Dokumentation über seine Heimatstadt Torquay mitarbeiten. Bereits ein Jahr darauf wechselte er von seinem Graphic Desing Studium an die National Film and Television School in England.
Nachdem Roger Deakins dort seinen Abschluss machte, hatte er einige Jobs als Kameramann und half bei zahlreichen Dokumentationen an mehr als sieben verschiedenen Orten aus. Eine davon war eine siebenmonatige Reise rund um die Welt, für die er viel Anerkennung gewann. Von da an wurde er von Fernsehsendern für Dokumentationen in Afrika angeworben, wo er unter anderem Der Löwe und Eritrea – Behind Enemy Lines drehte. Seine Zeit in Afrika umfasste mehrere Jahre und in den frühen 1980ern kehrte Roger Deakins erstmals mit anderen Projekten zurück. Vorwiegend handelte es sich dabei erneut um Dokumentationen und Musikvideos. Bei seinen Erfahrungen im Musikbereich arbeitete er mit Carl Perkins und drehte den Konzertfilm Van Morrison in Ireland.
Sein erster amerikanischer Spielfilm war Land der Schwarzen Sonne (1990). Ein Jahr darauf folgte seine erste Zusammenarbeit mit den Coen Brüdern für Barton Fink. Seitdem zählt Roger Deakins als Number 1 Kameramann von Ethan Coen und Joel Coen, die ihn in den meisten ihrer erfolgreichsten Projekte mit einbezogen, darunter The Big Lebowski, No Country for Old Men, True Grit und Fargo.
Roger Deakins begann Auszeichnungen einzusammeln, die British Society of Cinematographers überreichte ihm fast jählich einen Award und auch die American Society of Cinematographers schloss sich dem Siegeszug an. Besonders für Fargo, Kundun, O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi Odyssee und The Man Who Wasn’t There ging Roger Deakins in die Geschichte ein. Die Academy nominierte ihn für jeden einzelnen dieser Filme für den Oscar, sowie für Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford.
Mit Sam Mendes führte Roger Deakins ebenso häufig die Kamera, das Team widmete sich den Filmen Jarhead – Willkommen im Dreck, Road to Perdition, Zeiten des Aufruhrs und James Bond 007 – Skyfall. Auch den Animationsstudios ist Deakins nicht abgeneigt, er war der Visual Constultant für Wall-E – Der Letzte räumt die Erde auf, Drachenzähmen leicht gemacht und Rango.
Roger Deakins und James Ellis heirateten am 11. Dezember 1991. (LB)
Populäre Filme
von Roger Deakins
The Big Lebowski
US 1998
No Country for Old Men
US 2007
Die Verurteilten
US 1994
The Village - Das Dorf
US 2004
News
die Roger Deakins erwähnen
Die Oscar-Gewinner 2013 stehen fest Veröffentlicht Mon, 25 Feb 2013 05:24:00 -0000
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2000 - Der Sieg der Coen-Brüder über die Natur Veröffentlicht Mon, 23 Jul 2012 06:50:00 -0000
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3 Kommentare
über Roger Deakins
Tyler__Durden Sat, 05 Nov 2011 08:37:39 -0000
Kommentar löschen"The Alexa is a game-changer. This moment has been coming for a long time, really, but with the Alexa I believe digital has finally surpassed film in terms of quality. What is quality? It’s really in the eye of the viewer, but to me, the Alexa’s tonal range, color space and latitude exceed the capabilities of film. This is not to say that I don’t still love film — I do. I love its texture and grain, but in terms of speed, resolution and clarity of image, there is no question in my mind that the Alexa produces a better image. There is a beautiful roll-off between highlights and shadows [on the Alexa] that I haven’t seen before. There’s a subtlety in color rendition that is fantastic. I tested it in candlelight, and it was beautiful how the camera picked up variations in skin tones and texture. If you shot that same scene with film, you’d get a very monochromatic feel — just a color wash — but the Alexa can read subtleties that film cannot. Sometimes I get annoyed with the garbage I hear about film vs. digital...Most of it is simply nostalgia and silly thinking. I love film, sure, but this camera has brought us to a point where digital is simply better. In my opinion, there are now more advantages than disadvantages to digital cinematography.” —Roger Deakins, in the November 2011 American Cinematographer
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Schlegel Sat, 05 Nov 2011 14:51:19 -0000
Antwort löschenKlugscheiß-Modus an: Mit Blau steht die Alexa aber noch auf Kriegsfuß. Bzw. redet Deakins wahrscheinlich über die ArriRaw. Notiz am Rande: Nach dem Supergau in Japan gab es weltweit keine Speicherkarten mehr, weil sich das einzige produzierende Werk nahe Fokushima befindet. Da war was los.
Tyler__Durden Sat, 05 Nov 2011 15:17:54 -0000
Antwort löschenGing mir eigentlich weniger um die Alexa an sich als um Deakins Position (er als einer der im Moment meist geschätzten Kameramänner) gegenüber Digital. Trotzdem interessant zu sehen wie sehr wir auf diese Japaner angewiesen sind, wenn deren Insel mal komplett absäuft dann sehen wir alt aus.
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