True Grit

True Grit (2010), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Kinostart 24.02.2011

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7.3
Kritiker
69 Bewertungen
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7.3
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337 Kommentare
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von Joel Coen und Ethan Coen, mit Jeff Bridges und Hailee Steinfeld

In True Grit schwingt sich Jeff Bridges als Säufer und Dickkopf zum Beschützer von Hailee Steinfeld auf – doch die ist wehrhafter, als alle zunächst denken.

True Grit basiert auf derselben Romanvorlage von Charles Portis, wie Der Marshal aus dem Jahr 1969, für den John Wayne den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam. Anders als bei der damaligen Verfilmung, liegt der Fokus hier weniger auf dem bärbeißigen Marshal Rooster Cogburn, als auf Mattie Ross dem jungen Mädchen, das mit seiner Hilfe die Mörder seines Vaters sucht.

In die Fußstapfen des “Duke” tritt der frisch mit einem Oscar gekrönte “Dude” Jeff Bridges. Damit spielt der Darsteller nach seiner Rolle des Countrysängers Bad Blake in Crazy Heart, erneut einen überlebensgroßen Säufer. Die eigentliche Hauptrolle der entschlossenen Mattie Ross aber ging an die Newcomerin Hailee Steinfeld, die für ihre Darstellung von der US-amerikanischen Kritik mit Lob förmlich überschüttet wurde. Das zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von True Grit 13jährige Mädchen wurde nach einem intensiven, landesweiten Castingprozess besetzt. Abgerundet wird die Besetzung von Matt Damon als Texas Ranger LaBoeuf, der die beiden bei ihrer Suche nach dem Mörder des Vaters der Protagonistin unterstützt. Diesen allseits gesuchten Killer spielt Josh Brolin, dem Joel und Ethan Coen in No Country for Old Men zu einem späten Durchbruch verhalfen.

Hintergrund & Infos zu True Grit
Bei seinem US-Start wurde True Grit von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen, was angesichts der Filmographie der Coen-Brüder nicht weiter überraschen wird. Was allerdings selbst die optimistischten Prognostizisten nicht erwartet haben dürften, ist das sensationelle Einspielergebnis von True Grit. Dieses erscheint umso beeindruckender, berücksichtigt man, dass es sich bei True Grit um einen Western handelt, also ein Genre, welches insbesondere in den letzten Jahren keine sonderlich gute Figur an den Kinokassen gemacht hat. Zum Vergleich: Kevin Costners Western Open Range – Weites Land spielte in den USA insgesamt ca. 58 Millionen Dollar ein – und galt als Achtungserfolg. True Grit ist schon nach nur zwei Wochen, mit einem Einspiel von ca. 86 Millionen Dollar, der fünft erfolgreichste Western aller Zeiten. (KJ)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (31) — Film: True Grit

CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Hollywood hat das Genre des Western, von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen, eigentlich aufgegeben. Zu Unrecht, wie Ethan und Joel Coen beweisen, die sich zum ersten Mal in den wilden Westen des 19. Jahrhunderts aufgemacht haben und mit "True Grit" in den USA längst erfolgreicher sind als mit ihren früheren Filmen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Als hätte es den Spaghetti-Western und UNFORGIVEN nie gegeben, tischen uns die Coens hier einen gelackten Edelwestern wie in den 50ern auf, mit zu kreuzüblem Overacting getriebenen Darstellern und jeder Menge "Gags", die es wohl nicht in den ersten Rohschnitt von BLAZING SADDLES geschafft haben. Ein fürchterlich statischer, geschwätziger und endlos langweiliger Film mit einer Kinderdarstellerin, die den Charme eines Roboters ohne Emotionschip mitbringt. Einzig Matt Damon rettet sich wieder mal überaus achtbar aus der Affäre.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

lieber_tee

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Wenn es dich stört, das lehrerhafte Anonyme (grrr) nicht deine Meinung teilen und sie begründen, dann kannst du ja weiter klug-scheißerich (grrr) auf dem Manifest herum kotzen (grrr) oder auch/aber auf Kritik, so wie du das (auch) kannst sachlich (peacig) reagieren. Inhaltlich habe ich leider jetzt keine Zeit mehr auf deine Aussage zu den Filmen zu reagieren, würde aber (ganz friedlich, ist ernst gemeint) mit dir darüber diskutieren, da ich eigentlich deine Kommentare und Einschätzungen ganz gerne mag.:)


FlintPaper

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Die Haut ist dünn auf moviepilot, sonst würde mir dieses "Lehrerhafte" (das geht ja nicht gegen dich im Speziellen, sondern fällt allgemein auf - wurde ja schon mehrmals wegen - im wahrsten Sinne des Wortes - "Nichts" ermahnt) nicht so extrem auffallen. Das Manifest ist tot (teilweise aufgrund des Umgangstones, aber nicht wegen meinem XD), sonst wäre ich nicht hier. Das die Meinung anderer Leute nicht die meine ist, juckt nicht, ich finde das True Grit Remake bspw. wesentlich besser als Julio - aber halt nicht so gut wie das Original, geschweige denn wirklich notwendig - Begründung gab's ja. Trotzdem unterstütze ich jeglichen True Grit Remake Konter, weil der Coen Film es nicht wirklich verdient hat XD.

Mich stört es trotzdem, dass ich hier noch nicht mal FUCK oder SCHEIßE sagen kann (ich habe ja schon reduziert, aber Klugscheißer geht ja jetzt z.B. auch nicht, was nun wirklich kein agressiver Tonfall ist meiner Meinung nach, sondern eher ein "kumpelhaftes" EY LASS DAS MAL ICH WEIß DAS NATÜRLICH ABER DARUM GEHTS NICHT XD), besonders wenn es gewisse Kommentare durchaus verdient hätten ("Film war geil-lustig, weil ich so besoffen war und nix verstanden hab" "Film war scheiße, weil ich mit meiner Ex Schluß gemacht habe - WTF?!?! Wo sind das denn richtige Kommentare - und sowas find ich hier alle paar Meter und ich muss mich echt zurückhalten, ein fieses Kommentar bei sowas abzugeben). Naja. Also wenn ich mal ausfällig werde, ist es mit Sicherheit nie persönlich (die Bedingung hierfür wäre nämlich, dass ich jemanden persönlich kennen müsste), sondern nur allg. Ausdruck von Unzufriedenheit über die nicht vorhandene oder viel zu indirekte Diskussionskultur auf moviepilot, bzw. im Internet allgemein.

Ums kurz zu machen: Ich rede öfters so und kann und will das nicht unbedingt einstellen. Manchmal fördert ein bißchen Provokation übrigens auch schöne Diskussionen zu Tage. Manchmal entlarvt sie auch den wahren Faschisten hinter dem anonymen Post :D. Manchmal gehen die Leute auch nicht drauf ein, bzw. lassen sich nicht wirklich herab auf sowas. Gute Leute wahrscheinlich ;) Das ist jetzt ein leicht kryptisches Kompliment, als Ausgleich für das subtile Lob per moi deinerseits :D. Ich werd versuchen, etwas feiner zu werden XD.


SiameseMax: SiameseMovies

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9.0Herausragend

Man nehme eine einfache (Rache-)Story eingebettet in eine Rahmenhandlung, erzähle sie aus der Retrospektive durch einen Ich-Erzähler aus dem Off, besetze die Charaktere mit einigen Hochkarätern, untermale die fantastischen Bilder mit schwelgerischer Musik, fertig ist das perfekte Epos! Könnte man zumindest meinen, aber die Coen-Brüder beweisen mit ihrem neuesten Streich „True Grit“, dass doch noch einiges mehr dazugehört, als die gängige Faustformel anzuwenden.
Zunächst wäre da der Hauptcharakter des Films, nicht etwa ein gestandener Held mit rauchendem Colt, Cowboyhut und Kippe im Mundwinkel, sondern die 14-jährige Mattie Ross, ein altkluges, vorlautes Nervenbündel, das den Cowboys die Kippen dreht und dem einfach mal der Arsch versohlt gehört. Schön, dass das der wunderbar dezent aufspielende Matt Damon als Anti-Held LaBoeuf in einer Szene kurzerhand für uns übernimmt. Hailee Steinfeld verkörpert die Rolle der Tochter, die nach Vergeltung der Ermordung ihres Vaters strebt, derart…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«True Grit» ist ein stimmungsvoller Western, eine nachdenklich stimmende Parabel über den Drang nach Rache.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Wenn der Film eine Schwäche hat, dann dass man vor lauter pointierter, schwarz-humoriger Dialoge und Schießereien übersieht, wie schön die Filmbilder sind: weite Landschaften, Aufnahmen im Gegenlicht, verwunschene Wälder, in denen Männer von Bäumen hängen und Bären auf Pferden reiten.Die Coen-Brüder haben auf den ersten Blick nur einen spannenden und komischen Westernklassiker sehr gekonnt neu aufgelegt – auf den zweiten Blick legen sie unter der Staubschicht des Genres eine Schicht subversiven Zynismus frei und haben dafür wieder eine poetische Bildsprache gefunden. Um die noch einmal zu genießen und das Nuscheln von Jeff Bridges und den Akzent von Matt Damon zu würdigen, wird später die DVD mit Originaltonspur eingelegt. (Mehr im Podcast)

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Im Vergleich zu all ihren anderen Filmen, haben die Coens mit "True Grit" einen "reinen" Western abgeliefert, der sich im Genre suhlt und einen verstörend konservativen Eindruck macht. Dennoch ist ihnen ein ehrliches Kinoerlebnis gelungen, ein Unterhaltungsfilm durch und durch. Ein Film, der vor gutem Handwerk strotzt, dramaturgisch simpel, aber nicht banal ist und der große Stars zu bieten hat. Es liegt auf der Hand warum der Film so erfolgreich ist. Trotz Matt Damons eher schwacher Performance (sinnlose Figur!) und Bridges grenzwertiger Nuschelei, schon allein Steinfelds Einstand ist entzückend und beschert dem Western damit eine erste große und vorallem starke weibliche Hauptrolle. Allein darin bleiben sich die Coens treu, nämlich ambitioniert Klischees zu demontieren und ins Gegenteil zu verkehren. Im ganzen bietet "True Grit" nicht mehr als episches Kino nach Anleitung. Gut zu goutieren, aber ohne erinnerungswürdigen Geschmack.

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Sebastian Klausner

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7.0Sehenswert

Die Coens bieten mit ihrer gleichnamigen Neu-Adaption des Charles Portis-Romans True Grit solide Kost, die aber nur allzu selten einen Blick in die abstruse, trockene Welt des Bruderpaars verspricht. Was bleibt ist ein perfekt photographierter Neon-Western voller Dreck und grauem Wolkenscheine – und einem Matt Damon, der einem 14-Järigen Mädchen den Hintern versohlt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Als altmodischem Western ist True Grit wenig vorzuwerfen - außer vielleicht das er ein überraschungsloser altmodischer Western ist. Haillee Steinfeld ist in jedem Fall eine Entdeckung und trägt mit ihrer Mischung aus altjüngferlicher Sturheit und der Weisheit eines zu früh erwachsen gewordenen Kindes, den Film über seine vorhandenen Längen hinweg. Sie ist das Herz und im Grunde der einzige echte Grund, warum wir uns für die Story interessieren.

Matt Damon und Jeff Bridges wirken in ihrer bärbeissigen Männlichkeit bisweilen dann schon eher wie Westernkarikaturen, besonders Bridges der nichtmal mehr im Ansatz versucht seine Texte verständlich herauszunuscheln. Seine guturale Knarzigkeit rückt ihn in den schönsten Momenten in die Nähe von Fuzzy und ähnliche Recken des Western von Gestern rückt. Was sicherlich nicht wirklich beabsichtigt ist, genauso wie der surreale pythoneske Auftritt eines alten Zausels im Bärenfell.

Doch das sind seltene Momente in denen True Grit in all…

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Ricochet80

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Also ich entdecke bei True Grit durchaus mehr Humor, als von dir angegeben.Man nehme allein die Einvernahme am Anfang des Films und die Szenen im Hardware-Geschäft.
Josh Brolin fällt ja eh überhaupt nicht ins Gewicht, da seine Rolle nur minimal ist.
Mein Wermutstropfen in diesem Film ist einzig Matt Damon, den ich für untalentiert halte. Hätte seine Rolle lieber anders besetzt gesehn...


John.Matrix

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Bitte nennt mir einen Film der Coens, und ein Bespiel daraus, wo den die, von den meisten so hoch gepriesenen Überraschungen, stecken.
Sorry aber ich war noch in keinem Film von denen überrascht worden.


Björn Lahrmann: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Als kauziges, bei aller Geradlinigkeit eher richtungsloses Hangout Movie muss TRUE GRIT sich vollends auf sein Darsteller-Trio verlassen und fährt damit im Grunde nicht schlecht. [...] Das Ensemble täuscht dennoch nicht darüber hinweg, dass es dem Film an erzählerischem Impetus und Genrebewusstsein fehlt.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

HorrorClown

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bei allem respekt aber hast du dir die website schonmal angesehn? da "kritikert" ;) ja jeder wild rum ohne sinn und ahnung:P
jaa ich weiß ahnung ist ansichtsache aber das ist eben auch nur meine meinung!


Julio Sacchi

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Du bist echt n Clown.


C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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7.5Sehenswert

Die Coens haben vom Originalfilm gelernt, dass die Story dramatisch nicht viel her gibt und begegnen dem mit coenscher Manier: einer starken Bildsprache, hoch-motivierten Schauspielern, absurdem Humor und mit Gewaltmomenten à la Sam Peckinpah. Sie schaffen somit ihren ersten echten Western mit eigener Note - allein ein pointiertes Ende sollte Ihnen diesmal nicht gelingen, was wohl dem Versuch der Buchnähe zu schulden ist.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Coenbrüder haben mit true grit einen soliden, harten Western abgeliefert. Der Dude ist präsent und kann herrlich böse schauen. Wenn das Ende etwas mehr Drive hätte, wäre es ein gigantischer Film. Mal sehen was die Oscarverleihung so bringt. Ich tippe auf die beste weibliche Nebenrolle für Hailee Steinfeld.

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HBC

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Ist das wirklich ernst gemeint??? Versteh mich nicht falsch, gönnen würd ich ihr das auch, aber ich halte sie ebenso wie Adams und Weaver für absolut chancenlos gegen Leo und Bonham Carter. Eine der beiden wirds wohl werden.


the gaffer: the-gaffer.de

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6.0Ganz gut

Die Geschwätzigkeit von True Grit ist durchaus unterhaltsam, keine Frage. Die Coen-Brüder wissen, wie man pointierte Dialoge schreibt [...]. Doch wer auch nur einen Western gesehen hat, wird in True Grit keinerlei Überraschung, nicht einmal den gescheiterten Versuch einer Neuerung zu sehen bekommen. Der Film plätschert vor sich hin, rüttelt hie und da mit ein paar wenigen blutigen Schocks auf, nimmt ein gemächliches Tempo wieder auf und macht weiter. Routiniert reitet er bis zum Ende, bei dem wenigstens so etwas wie ein Funke Ehrgeiz in der Nacht aufscheint. Doch das war es dann schon.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

KOCHSKY

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gaffer? welche filme hast du denn geleuchtet?


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Hurra, hurra, die Coen-Brüder haben einen reinen Western gedreht. Und weiter? Eigentlich nichts weiter, „True Grit“ ist ein reiner, klassischer Western. Dabei handelt es sich um ein Remake von „Der Marshall“ mit John Wayne (1969), beziehungsweise um eine Verfilmung des Romans, in dem die Geschichte ihren Ursprung hat. So haben die Coens also einen neuen Schritt gewagt, von kecker Genre-Hommage („Blood Simple“, „No Country for Old Men“) zum eigenen Genrebeitrag. Da schlägt das Herz des Western-Fans natürlich höher, denn die reinen Western sind seit den letzten Dekaden rar. Durch seine relative Konkurrenzlosigkeit in der heutigen Zeit setzt „True Grit“ dem Publikum die rosarote Brille auf und zaubert aus einer abgenutzten Vergeltungsgeschichte wie aus dem Nichts einen nostalgischen Charme. [...]

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duffybarracufa

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hat mir gut gefallen die Kritik - die Musik ist wirklich nur unpassend gewesen , leider. Im übrigen keine 6 sondern auf der Orginalseite eine passende 7,3.


Xander8112: Xanders Blog

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7.5Sehenswert

[...]
Wenn Cogburn und LaBoeuf wetteifern, wer am meisten Brötchen abschießen kann, entbehrt das nicht einer gewissen Komik. "True Grit" ist also mehr Komödie als Drama, mehr Road Movie als Western, aber als solches dann jeweils gut. Es ist nicht der große Wurf, der Meilenstein des Western-Genres oder anders: Zehn Oscars wären übertrieben.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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9.0Herausragend

Wie soll ein Film bewertet werden, der bereits vor Veröffentlichung von einem dominierenden Schatten erdrückt wird und das, obwohl die Regisseure scheinbar gegen Windmühlen ankämpfend betonen, dass sie das zu Grunde liegende Buch und nicht den Filmklassiker neu aufbereiten wollten? Die Rede ist natürlich von "True Grit", dem Spätwestern der Coen Brüder, den die beiden Filmemacher zwar als Buchverfilmung anpreisen und vehement verteidigen, aber die ganze Welt zu aller erst ein Remake des heilig gesprochenen John Wayne Klassikers "Der Marschall" darin erkennt.

Es war bereits an der Pressekonferenz zu "True Grit", die während der Berlinale stattfand, nicht zu übersehen, dass die Welt und die sie repräsentierenden Journalisten kein Interesse an Buchverfilmungen hatten. Jede Frage drehte sich um den Duke, John Wayne, den Klassiker, um Absichten hier, Interpretationen dort, Parallelen überall. Die Coens konterten mit Augenrollen und betontem Remake-Widerwillen…

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Die Outlaws sind keine schmucken Brüder mit sauberen Fingernägeln. Sie sind abgenagt. Faule Zähne und düstere Gesichter sind ihre Merkmale. Vor diesem Hintergrund, atmet die Gesetzlosigkeit. Und der Schießprügel spricht stets das alte Lied vom Tod. Hier ist der Western zu Hause, wie er vielleicht einmal war, der aber auch nie wieder so zu Hause sein wird, wie hier. Er ist ohne Schnörkel, gradlinig erzählt. Dieser Film ist eine Coen- und Bridges-Show, wie man sie im Kino selten sieht. [...]

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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8.0Ausgezeichnet

„True Grit“ ist ein sehr unterhaltsamer Genrefilm, den man sich mit Vergnügen anschaut, wobei man sich vor allem an kurzen Nebenrollen (wie denen von Jeff Brolin und Barry Pepper als Bösewichte) erfreuen kann. Gleichwohl ärgert man sich auch ein wenig, dass die Drehbuchautoren Joel und Ethan Coen diesmal keine Lust hatten, sich eine eigene Geschichte auszudenken.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

"True Grit" ist vielleicht kein Meisterwerk und will dies auch gar nicht sein. Der Film will schlicht gut unterhalten und dies gelingt ihm famos. Es ist außerdem der Beweis, dass "Remake" manchmal kein Schimpfwort sein muss. Angesichts dieser wunderbar umgesetzten Adaptation eines ungewöhnlichen Westernromans, der in genau den richtigen Händen gelandet ist, kann man sich nur wünschen, dass derart erfolgreiche Neuauflagen öfter daherkommen.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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9.0Herausragend

"True Grit" ist für manche Zuschauer gewiss schwierige Kinokost. Schwierig, da der Film in seiner Grundaussage und Erzählstruktur nicht immer greifbar erscheint. Doch ob nun als historisches Gemälde des amerikanischen Westens oder ungewöhnliche Rachegeschichte, Joel und Ethan Coen ist mit "True Grit" ein durch und durch faszinierender, unterhaltsamer und vor allem visuell beeindruckender Film gelungen

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mikemacbean

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Verstehe nicht, was an True Grit schwierige Kinokost sein soll? Der Film ist durchweg Linear erzählt, keine B, C oder D Storyline, wir bleiben stehts bei unseren beiden Helden. Die Beziehungen sind klar von klarer Gestalt, die Charaktere solide und das Motiv simpel: Rache!
Dass der Film gut bis sehr gut ist möchte ich nicht anzweifeln, aber als schwierige Kinokost oder nicht immer greifbar kann man das einfach nicht bezeichnen.


José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

„True Grit“ besitzt sehr klassische Elemente vor allem auf der visuellen Ebene: Kameramann Roger Deakins fängt die sprichwörtliche Weite der amerikanischen Prärie in Panoramabilder von epischer Kraft ein. Der Zuschauer erlebt in „True Grit“ ein Wiedersehen mit den Sehgewohnheiten des klassischen Westerns: in der sorgfältig komponierten Gerichtsverhandlung, im Bild des Mannes auf der Veranda, im Duell zu Pferd einer gegen vier, oder auch im Ritt durch die weite Prärie. Der exquisite Soundtrack von Carter Burwell konterkariert jedoch die typischen Western-Bilder, insbesondere auch durch die Filmmusik, die Burwell der Ritt-Szene unterlegt.

Einen Gegensatz zur männerdominierten Westernwelt liefern Joel und Ethan Coen darüber hinaus dadurch, dass „True Grit“ konsequent aus dem Blickwinkel des 14-jährigen Mädchens erzählt wird. Die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 13 Jahre alte Hailee Steinfeld spielt die Mischung aus Naivität und aus der Trauer um ihren Vater geschürter Entschlossenheit mit erstaunlicher Leinwandpräsenz. Für ihr herausragendes Spiel wurde sie bereits für den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert. Ebenfalls nominiert für den Oscar wurde Jeff Bridges, der kurioserweise die Augenklappe auf dem rechten Auge trägt, während sie John Wayne in Henry Hathaways Film links trug. Sein versoffener Marshall, der unter der raubeinigen Oberfläche das Herz am rechten Fleck hat, steht dem von John Wayne gespielten Marshall Reuben J. „Rooster“ Cogburn in nichts nach. Wie unzählige Western handelt der Film der Coen-Brüder von Rache und Vergeltung oder auch von Schuld und Sühne. Nicht von ungefähr steht am Filmbeginn ein Bibelzitat aus den Sprichwörtern: „Der Gottlose flieht, auch wenn niemand ihn jagt“ (in der Einheitsübersetzung: „Der Frevler flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt“).

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (306) — Film: True Grit


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Julian F.

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Bewertung4.5Uninteressant

Leider eine Enttäuschung. "True Grit" mangelt es in filmischer Hinsicht an allem ein bisschen, sodass nur eine kleine Wildwest-Geschichte übrig bleibt, die auch als einzelne Folge einer TV-Serie funktioniert hätte. Der Charakter Rooster Cogburn wirkte für mich auch nur wie ein "normales" Abziehbild eines Besoffenen. Weil der Film anders als das Original von 1969 der Heroisierung Cogburns nunmal strikt aus dem Weg geht und den anderen Protagonisten kein größeres Maß an Bedeutung verleiht (was Matt Damon nun für ein Typ war, weiß man hinterher auch nicht so genau), bleiben nur ein paar wenige Dialogsequenzen, die für ein wenig Esprit sorgen. Musik, Kamera und die soliden Schauspielleistungen können da auch nicht mehr helfen.

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denratten

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Bewertung5.0Geht so

Technisch einwandfrei, aber zumeist langweilig.

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TheNumber

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Bewertung7.0Sehenswert

hat mich etwas enttäuscht nach dem hype. ein sehr "normaler" coen-brothers film, der eine schöne geschichte mit guten charakteren erzählt. der film bleibt spannend und hat auch einige lacher drin. immer noch guter coen-film, allerdings hab ich mehr erwartet...

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-m-

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ENTHÄLT SPOILER
Also unterhaltsam war der Film allemal. Besonders gefiel mir das Setting. Die Story wusste auch zu überzeugen, aber das Ende wirkte für mich fast wie ein Abspann. Ich bin komplett aus der Atmosphäre ausgestiegen und dachte mir nur, SCHADE. Es wirkt echt sehr komisch, wenn die Handlung des Films die ganze Zeit auf nur einen kleinen Zeitraum begrenzt ist und auf einmal macht man einen Mordssprung in die Zukunft, das wirkte sehr unrhythmisch.

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craax

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Bewertung9.0Herausragend

True grit Coens

Was für ein köstliches kleines Stück Film, Juwel für sich! – kann man heute, 2012 und etliche Western später, von John Wayne + Winnetou, Matt Dillon + Ponderosa, Henry Ford Carles Bronson Italo-SpaghettiHill-&Spencer bis Eastwood-Django augenkneiferisch- und -beschattet zurückblickend, noch die besondere Eigenartsbedingung des amerikanischen Westkolonisationsmythos ausmachen und beschwören? – man kann! wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet.

Erstens man muß sich genau auskennen – nicht nur in historischer Gemengelage, sondern in mehr noch, dem dazugehörigen Drumherum – den Legenden, ohne die sich eine unterhaltsame Geschichte, die auf sich hält, nicht webt.
Zweitens eine gehörige, aber gehörige, Portion Humor, nochmals abergründigen Humor, aberwitzigen Humor, der bis zur Selbstzerfleischung in Ironie übergeht.
Drittens: da alle Möglichkeiten der Variantenvielfalt bereits einmal aufgezählt und ausgereizt sind und für sich abgenagt bis auf die Knochen- nichts mehr hergeben, -jede Story also bekannt, am Inhalt damit nichts zu drehen ist (außer man begeht einen gelegentlichen Ausflug ins Absurde (wie Kevin Costner + Will Smith,- oder aktuell James Bond auf Cowboys&Aliens) braucht man, da das Was feststeht, einen gehörigen Impuls im Wie & Wer,- was beides fest verquickt ist, wo im Starzeitalter Darstellung des Wie auf persönlicher Eigenart des Wer unentwirrbar beruht. Und, meine Damen+Herren, wer könnte bestreiten, das Jeff Bridges als versoffener Einaugen-Marshall ReubenCogburn nebst Hallee Steinfeld als bärenstarkes Stück nicht Frauen- sondern Pubertantenemanzipation MattieRoss, welche einer schlappschieläugigen Justiz auf die Sprünge hilft,- oder der ganzen erlesenen Darstellerriege, welche insgesamt kaum Beiläufiges,- sondern einen köstlichen Gourmet-Höhepunkt nach dem anderen zu bieten hat,- das also im Wer-machts-Wie-(was weniger warum), die ersten beiden das schwächelnde hechelnde letzte Glied der Kette, das die Hunde längst ewig beißen, grandios zu kompensieren vermag? – Barry Pepper: so wenig er in Kürze zeigen darf: ist er dafür nicht Klasse samt schadhaften Beißern? – die Trockenheit, der Witz, die saftigen, kernausgeschälten, treffenden, kurzen, formvollendet eleganten, wortkargen doch aussagestark markanten Dialoge und Selbstvorweise- und -aussagen der Personen? – und wie ehrenwert simpel bekennerisch das alles (hier, im Mythos davon,) war/ist: selbst das selbstgenügsame Streunertum. Freie Männer auf freiem Grund, und die ganze Relativität des Gesetzes. Männer, die noch Männer, keine Hänflinge, Psychopaten, Ungestillte oder Hanswurste waren – wenn auch Bandit oder Marshall, einerlei nah verwandte (im Ungeiste), im Grunde egal: Hauptsache, Mann. Es gab soviel Männlichkeit, das es sogar für vierzehnjährige Heranwachsende reichte, ohne das man auf allzuschräge Gedanken, was die Zartheit des Geschlechtes angeht, käme.

Ein geradliniges Epos über eine elementare Vernetzung + Verletzung,- und Sühne, des Gesetzes – nicht unbedingt des juristischen,- eher eines alttestamentarischen, wie es sich für eine auf die grundsätzlichen Bestandteile beschränkte Gesellschaft ziemt, Auge um Auge, Zahn um Zahn, welches natürliche Gleichgewicht zwischen ihnen nicht gestört werden darf, ohne daß das Ganze ins Wanken und sturzstrunkene Gefahr gerät. Wie wir alle wissen, schwankte und wankte der wilde Sturz West-wärts nicht, ganz im Gegenteil. Und so ist es eine Spurensuche: unserer eigenen fleischgewordenen Überzeugung, des Gesetzes, nachdem wir heute leben – nur ein Weniges verschlungener. Sezieren wir also ein wenig den legendären Magen der justiziären Historie, um dort nach uns zu forschen: denn wenn wir dergestalt verschlungen sind, sollten wir so auffindbar sein.
Damit dies hartnarblige Mädels-Gör, das man Justitia die Parze nennt, sich das gefallen lasse, muß man ihr gehörig die Wange tätscheln – bis zur Betäubung – mit echt gesottenem Humor. Gelingt das aber, kann man eine derartige Laus aus dem Pelz schneiden, ohne das es ihr weiter mißliebig bemerkbar oder auffällig wird – denn das bedröhnte ehrliche grobe Goldstück merkt die meiste Zeit über wenig und es ist ihr zumeist auch herzlich egal.
Also gebt ihr gehörig einen aus, reizt und malträtiert sie zum Lachen, und schwuppdiwupp, wie Rotkäppchen aus Magens’ Wolf,- springt’s Gewünschte überraschend hervor und erfreut sich quicklebendiger Gesundheit, während wir als Placebo ein paar überflüssige Steine draufpacken mit denen sie sich amüsieren kann, die keinen kümmern. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute – und reiten, ein weiteres Mal, zwar gehörig einarmig doch passend, davon Richtung Sonnenuntergangs-Bandit – Gesetzesbrecher oder –hüter, egal,- Hauptsache (wie Rango ‚die Echse‘ sagt, der Ähnliches mit gleichem Ergebnis vollbrachte-) e s w i r d g e r i t t e n : „Und jetzt reiten wir “ .

Um des Reitens willen : fliegende Pferde, wiegende Hüften, schlagende Hüte, wehende Mähnen (oder Federn).

Und siehe, es war schön

anzusehen gefällig, denn es genügte sich selbst.
Nie genug!

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123Filmfreak

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Bewertung9.5Herausragend

Wie macht man einen guten Western: Man nehem eine Geschichte über Rache und Selbstjustiz, einen Bösewicht, welcher sich eine räuberichen Bande anschließt, einen geübtem Trunkenbolt, welcher ein jüngeres Ihn als Konkurenten hat, füge eine mutuge Lady hinzu, verfeinert dies mit einigen witzigen Sprüchen und einem hauch schwarzen Humor und Fertig ist der Film. Natürlich zählt auch das richtige Werkzeug, also hervorragende Schauspieler, echt aussehende Szenenbilder und lasse das alles dann auch noch von geeigneten Regisseuren zusammenmischen.
Ergebnis: True Grit

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philipp.endres.18

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Bewertung7.5Sehenswert

Leider nicht ganz so innovativ wie manch andere Werke der Coen Brüder, aber trotzdem sehr unterhaltsam - vorausgesetzt, man kann mit dem Stil der beiden was anfangen, denn hier ist die Handschrift unschwer zu erkennen.
Zu erwähnen wäre vielleicht die gute schauspielerische Leistung des kleinen Mädchen - hatte vorher noch nichts von ihr gehört.
Im Nachhinein bin ich ein ganz klein wenig enttäuscht, weil ich mit etwas 'größerem' gerechnet hatte. Alles in allem aber trotzdem ein guter Film mit einem gelungenen Schluss.

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pischti

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Sehr langsam verlaufender Film, typisch Coens. Meine Bewertung ist Deiner sehr ähnlich. Ich würde Dir von den Coens "Millers Crossing" empfehlen, der gefiel mir bisher am besten :)


philipp.endres.18

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Ja den hab ich auf meiner Merkliste :) muss mir den auch unbedingt mal ansehen, danke!


Slevin_Kelevra23

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Bewertung6.0Ganz gut

True Grit ist ein spannender Spätwestern, welcher bei der Oskarverleihung zehn Mal nominiert war, jedoch immer leer ausging. Dies hat vermutlich mehrere Gründe. An der Story gibt es nicht viel auszusetzen und auch die Hauptrolle von der jungen Hailee Steinfeld wird super gespielt, fast schon ein wenig zu überspielt, da es im Film nicht aufgeklärt wird, woher sie sprachlich so begabt und schlau ist. Dies wirkt ein wenig unrealistisch. Des Weiteren erscheinen im Film in einigen Szenen mysteriös wirkende Nebencharaktere, welche jedoch im Laufe des Films nicht wieder in Erscheinung treten. Durch den klasse gemachten Trailer hatte ich mir vom Film ein wenig mehr versprochen, doch der Western kann durchaus überzeugen, z.B. durch die sehr gut gewählten Drehorte. Alles in allem eine nette Unterhaltung, vor allem da der Film in seinem Genre „Western“ einer der besten Filme der letzten Jahre ist.

Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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demonsrun

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine tolle Hommage an die Western mit wundervollen Schauspielern. Das Mädchen Mattie Ross (Haillee Steinfeld) fand ich am Anfang etwas nervig, doch sie wurde im Laufe immer sympathischer. Jeff Bridges wundervolle Schauspielkunst kann man nicht bestreiten, er spielt den Marshal sehr überzeugend. Leider kommt die Handlung zuerst nicht richtig in Fahrt und endet zu abrupt, da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Auch wirkt es etwas kitschig und bei den Dialogen tritt auch kein wirklicher BAM-Effekt auf, am Anfang waren aber einige gute Gespräche dabei. Ein Plus ist aber die Atmosphäre des Film und am Ende muss ich doch sagen, dass er ganz sehenswert ist, besonders wegen den Schauspielern.

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heiko.buschhaus

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von 'True Grit' halten soll! Zuerst einmal das Gute: der Film ist bis in die Nebenrollen fabelhaft besetzt, wird aber vor allem von den beiden Hauptdarstellern (Hailee Steinfeld und Jeff Bridges) getragen, er hat eine ausgezeichnete Ausstattung, eine ausgezeichente Musik, exzellenten Western-Charme und tolle Shootouts! Kommen wir jetzt zu dem, was mich irgendwie stutzig macht: die Story wirkt die ganze Zeit irgendwie total oberflächlich, die Charaktere sind alle zu 'Gentleman'-like für einen Film dieser Zeit und vor allem ist der Film extrem kitschig. Das wäre dem Film allgemein zu verzeihen, wenn das Ende in diesem Zusammenhang stimmen würde! Leide ist das Ende extrem nichtssagend und mehr oder weniger überflüssig! Nach 'No Country for Old Men' und 'True Grit' würde ich deshalb fast sagen, die Coen-Brüder haben es nicht so mit dem Endemachen! Man kann ihn sich ansehen und wird dabei sehr viel Spaß haben, wird sich aber hinterher vielleicht (wie in meinem Fall) fragen, was man da jetzt eigentlich gesehen hat!

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jedi37

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie so viel Coen-Filme ist True Grit ein sperriges, aber durchaus amüsantes und spannendes Stück. Vor allem die schrulligen Figuren tun es mir an, und der Spätwestern weiß durchaus zu fesseln, reiht sich damit ein mit "Erbarmungslos" oder "Todeszug nach Yuma".
Nicht zu vergessen: Jeff Bridges läuft in den letzten Jahren noch mal richtig zu Hochform auf, nach Crazy Heart und Tron Legacy, er ist immer noch ein Garant für Unterhaltung durch Schauspielleistung!

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Smokémon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wenig mehr Action hätte dem Film zwar meiner Meinnung nach nicht geschadet, doch wer Westernfilme und/oder den unverwechselbaren Stil der Coen-Brüder mag, wird nicht enttäuscht.

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The Chief

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Cooler Western-Streifen mit super besetzten Rollen. Wer Western mag, kommt hier nicht vorbei.

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LowRidah

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Bewertung5.5Geht so

ganz netter Western, besser als "die alten".
Aber Western ist leider nicht meine Welt ;)

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Bourbon

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Bewertung6.5Ganz gut

Zuerst wollte ich mir diesen Film gar nicht anschauen, denn der Trailer hat mir ganz und gar nicht zugesagt. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich es nicht getan habe, da mich der Film wirklich überrascht hat, insbesondere am Anfang. Wie die Protagonisten handelt, mit den älteren Menschen trotz ihres Alters redet etc. hat micht sehr amüsiert und überrascht. Genauso wie die Unterhaltungen von Duke und Mattie Ross. So wird vor allem der Anfang für den Zuschauer interessant und sehenswert. Nach diesem genialen Anfang beginnt die eigentliche Reise. Leider nimmt der Film hier an Fahrt ab und reicht nicht an das Niveau der Einleitung. Die Reise wurde zwar mit einigen guten Szenen geschmückt, dennoch ist sie einfach zu lang, bei der auch zu wenig bedeutendes passiert. Und wie aus dem Nichts wird der Mörder getroffen, ganz unspektakulär.

Fazit: Der Fokus in "True Grit" liegt ganz klar auf der Protagonistin Mattie Ross, welche ihre Rolle wirklich gut spielt, besonders am Anfang, wodurch man auch eine weitere hohe Erwartung an den Film hat. Leider nimmt das Niveau während des Films ab, nicht nur, weil die Szenen langweiliger durch die Reise werden, sondern auch aufgrund der genialen Gespräche, die seltener stattfinden.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

"True Grit" ist mit Sicherheit nicht das allseits gepriesene Meisterwerk und auch nicht der beste Western der letzten 20 Jahre, aber immerhin ein recht gelungenes Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" aus dem Jahre 1969.
"Echten Schneid" besitzt der Film eigentlich nur in einigen recht witzigen Dialogen zwischen Jeff Bridges bzw. Matt Damon und Hailee Steinfeld, die die junge Mattie verkörpert. Jeff Bridges gibt den versoffenen Marshall Reuben „Rooster“ Cogburn überzeugend, was allerdings auch nicht anders zu erwarten war. Matt Damon überrascht positiv in der Rolle des Aufschneiders LaBoeuf, während Hailee Steinfeld eine arg vorwitzige und etwas überzogene Performance abliefert, die manch einem etwas zu aufgesetzt erscheinen mag.
Handwerklich ist "True Grit" hingegen über jeden Zweifel erhaben. Dennoch gelingt es den Brüdern Ethan und Joel Coen nicht, ein ähnliches Meisterwerk wie "Fargo" oder "No Country for Old Men" abzuliefern, weil eben das Drehbuch kaum Überraschungen oder fintenreiche Wendungen bereithält. Zudem hat der Antagonist Josh Brolin kaum die Gelegenheit, seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, weil seine Screentime geschätzte 10 Minuten beträgt. So erfährt man über seine Figur Tom Chaney fast nichts, außer dass sich dieser vom Leben betrogen fühlt und in Selbstmitleid vergeht. Ähnlich ergeht es Barry Pepper als Bandenchef. Dies ist dann doch eindeutig zu wenig, um von einer gelungenen Charakterzeichnung zu sprechen.
Letztlich ist "True Grit" ein recht ansehnlicher Western geworden, dem jedoch das gewisse Etwas fehlt, um wirklich restlos zu überzeugen. Trotz 10 Oscar-Nominierungen ging der Film bei der Verleihung leer aus und teilt damit das Schicksal anderer großer Verlierer wie "Die Farbe Lila" von Steven Spielberg und „Am Wendepunkt" von Herbert Ross, die mit 11 Nominierungen und keinem Oscargewinn die Rangliste anführen. "True Grit" spielte bei einem Budget von 38 Millionen Dollar weltweit 251 Millionen Dollar ein.

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Ruste

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich mal ein Coen den ich richtig gut finde. Der hat einfach Spaß gemacht.

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Payoguiri

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Bewertung5.0Geht so

Es kommt leider kein richtiges "Western-Feeling" auf, zudem ist das Ende sehr enttäuschend.

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MurmelTV

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Bewertung4.5Uninteressant

Hatte mir schon lange vorgenommen, diesen Film zu schauen. Als er nun endlich im FreeTV lief, bin ich auch dazu gekommen!
Leider kann ich die positiven Kritiken nicht teilen, da (nicht nur mich, sondern auch meiner Freundin) die Rolle des 14-jährigen Mädchens nicht nur komplett missfallen, sondern sogar gestört hat. Das liegt ganz einfach an ihrer hochnäsigen Art und der Tatsache, dass sie alles zu wissen scheint. Klar ist dies von den Coen Brüdern beabsichtigt, jedoch ist es zum einen ziemlich unrealistisch und zum anderen wirklich nervig!
Da hat man sich am Anfang richtig gefreut, als Matt Damon ihr endlich den Hintern versohlen hat!
Jeff Bridges gefällt mir hingegen wie erwartet sehr, aber selbst er kann hier das Ruder nicht rumreißen! Matt Damon spielt seine Rolle auch gut, wobei er mich auch in keinster Weise überrascht oder begeistert hat.
Die Handlung plätscherte eher vor sich her und konnte mich auch nicht bei Stange halten. Lediglich der Humor und die schönen Aufnahmen haben noch gefallen!
Alles in allem ist "True Grit" in meinen Augen aber eher eine große Enttäuschung und ein Film, den ich mir nie wieder freiwillig anschauen werde (besonders dank Hailee Steinfeld als kleine Mattie Ross)!

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Hartmut Wastian

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter Film, aber der Kleinen kauft man die Rolle nicht ab. Coens, schon mal eine echte 14-jährige getroffen? ;-)

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cyberpunky

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Damals gab es aber noch kein Facebook! ;)



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