True Grit

True Grit (2010), US
Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Kinostart 24.02.2011

7.3 Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
6822 Bewertungen
277 Kommentare
True Grit - Bild 4841232
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Jeff Bridges und Matt Damon

True Grit basiert auf derselben Romanvorlage von Charles Portis, wie Der Marshal aus dem Jahr 1969, für den John Wayne den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam. Anders als bei der damaligen Verfilmung, liegt der Fokus hier weniger auf dem bärbeißigen Marshal Rooster Cogburn, als auf Mattie Ross dem jungen Mädchen, das mit seiner Hilfe die Mörder seines Vaters sucht.

In die Fußstapfen des “Duke” tritt der frisch mit einem Oscar gekrönte “Dude” Jeff Bridges. Damit spielt der Darsteller, nach seiner Rolle des Countrysängers Bad Blake in Crazy Heart, erneut einen überlebensgroßen Säufer. Die eigentliche Hauptrolle der entschlossenen Mattie Ross aber ging an die Newcomerin Hailee Steinfeld, die für ihre Darstellung von der US-amerikanischen Kritik mit Lob förmlich überschüttet wurde. Das zum Zeitpunkt der Dreharbeiten von True Grit 13jährige Mädchen wurde nach einem intensiven, landesweiten Castingprozess besetzt. Abgerundet wird die Besetzung von Matt Damon als Texas Ranger LaBoeuf, der die beiden bei ihrer Suche nach dem Mörder des Vaters der Protagonistin unterstützt. Diesen allseits gesuchten Killer spielt Josh Brolin, dem Joel und Ethan Coen in No Country for Old Men zu einem späten Durchbruch verhalfen.

Bei seinem US-Start wurde True Grit von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen, was angesichts der Filmographie der Coen-Brüder nicht weiter überraschen wird. Was allerdings selbst die optimistischten Prognostizisten nicht erwartet haben dürften, ist das sensationelle Einspielergebnis von True Grit. Dieses erscheint umso beeindruckender, berücksichtigt man, dass es sich bei True Grit um einen Western handelt, also ein Genre, welches insbesondere in den letzten Jahren keine sonderlich gute Figur an den Kinokassen gemacht hat. Zum Vergleich: Kevin Costners Western Open Range – Weites Land spielte in den USA insgesamt ca. 58 Millionen Dollar ein – und galt als Achtungserfolg. True Grit ist schon nach nur zwei Wochen, mit einem Einspiel von ca. 86 Millionen Dollar, der fünft erfolgreichste Western aller Zeiten. (KJ)

  • DVD
Erscheinungstag: 30.06.11
  • True Grit - Photo1
  • True Grit - Photo2

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Cast & Crew


Kritiken (30) — Film: True Grit

Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Als hätte es den Spaghetti-Western und UNFORGIVEN nie gegeben, tischen uns die Coens hier einen gelackten Edelwestern wie in den 50ern auf, mit zu kreuzüblem Overacting getriebenen Darstellern und jeder Menge "Gags", die es wohl nicht in den ersten Rohschnitt von BLAZING SADDLES geschafft haben. Ein fürchterlich statischer, geschwätziger und endlos langweiliger Film mit einer Kinderdarstellerin, die den Charme eines Roboters ohne Emotionschip mitbringt. Einzig Matt Damon rettet sich wieder mal überaus achtbar aus der Affäre.

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lieber_tee

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Wenn es dich stört, das lehrerhafte Anonyme (grrr) nicht deine Meinung teilen und sie begründen, dann kannst du ja weiter klug-scheißerich (grrr) auf dem Manifest herum kotzen (grrr) oder auch/aber auf Kritik, so wie du das (auch) kannst sachlich (peacig) reagieren. Inhaltlich habe ich leider jetzt keine Zeit mehr auf deine Aussage zu den Filmen zu reagieren, würde aber (ganz friedlich, ist ernst gemeint) mit dir darüber diskutieren, da ich eigentlich deine Kommentare und Einschätzungen ganz gerne mag.:)


FlintPaper

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Die Haut ist dünn auf moviepilot, sonst würde mir dieses "Lehrerhafte" (das geht ja nicht gegen dich im Speziellen, sondern fällt allgemein auf - wurde ja schon mehrmals wegen - im wahrsten Sinne des Wortes - "Nichts" ermahnt) nicht so extrem auffallen. Das Manifest ist tot (teilweise aufgrund des Umgangstones, aber nicht wegen meinem XD), sonst wäre ich nicht hier. Das die Meinung anderer Leute nicht die meine ist, juckt nicht, ich finde das True Grit Remake bspw. wesentlich besser als Julio - aber halt nicht so gut wie das Original, geschweige denn wirklich notwendig - Begründung gab's ja. Trotzdem unterstütze ich jeglichen True Grit Remake Konter, weil der Coen Film es nicht wirklich verdient hat XD.

Mich stört es trotzdem, dass ich hier noch nicht mal FUCK oder SCHEIßE sagen kann (ich habe ja schon reduziert, aber Klugscheißer geht ja jetzt z.B. auch nicht, was nun wirklich kein agressiver Tonfall ist meiner Meinung nach, sondern eher ein "kumpelhaftes" EY LASS DAS MAL ICH WEIß DAS NATÜRLICH ABER DARUM GEHTS NICHT XD), besonders wenn es gewisse Kommentare durchaus verdient hätten ("Film war geil-lustig, weil ich so besoffen war und nix verstanden hab" "Film war scheiße, weil ich mit meiner Ex Schluß gemacht habe - WTF?!?! Wo sind das denn richtige Kommentare - und sowas find ich hier alle paar Meter und ich muss mich echt zurückhalten, ein fieses Kommentar bei sowas abzugeben). Naja. Also wenn ich mal ausfällig werde, ist es mit Sicherheit nie persönlich (die Bedingung hierfür wäre nämlich, dass ich jemanden persönlich kennen müsste), sondern nur allg. Ausdruck von Unzufriedenheit über die nicht vorhandene oder viel zu indirekte Diskussionskultur auf moviepilot, bzw. im Internet allgemein.

Ums kurz zu machen: Ich rede öfters so und kann und will das nicht unbedingt einstellen. Manchmal fördert ein bißchen Provokation übrigens auch schöne Diskussionen zu Tage. Manchmal entlarvt sie auch den wahren Faschisten hinter dem anonymen Post :D. Manchmal gehen die Leute auch nicht drauf ein, bzw. lassen sich nicht wirklich herab auf sowas. Gute Leute wahrscheinlich ;) Das ist jetzt ein leicht kryptisches Kompliment, als Ausgleich für das subtile Lob per moi deinerseits :D. Ich werd versuchen, etwas feiner zu werden XD.


SiameseMax: SiameseMovies

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9.0Herausragend

Man nehme eine einfache (Rache-)Story eingebettet in eine Rahmenhandlung, erzähle sie aus der Retrospektive durch einen Ich-Erzähler aus dem Off, besetze die Charaktere mit einigen Hochkarätern, untermale die fantastischen Bilder mit schwelgerischer Musik, fertig ist das perfekte Epos! Könnte man zumindest meinen, aber die Coen-Brüder beweisen mit ihrem neuesten Streich „True Grit“, dass doch noch einiges mehr dazugehört, als die gängige Faustformel anzuwenden.
Zunächst wäre da der Hauptcharakter des Films, nicht etwa ein gestandener Held mit rauchendem Colt, Cowboyhut und Kippe im Mundwinkel, sondern die 14-jährige Mattie Ross, ein altkluges, vorlautes Nervenbündel, das den Cowboys die Kippen dreht und dem einfach mal der Arsch versohlt gehört. Schön, dass das der wunderbar dezent aufspielende Matt Damon als Anti-Held LaBoeuf in einer Szene kurzerhand für uns übernimmt. Hailee Steinfeld verkörpert die Rolle der Tochter, die nach Vergeltung der Ermordung ihres…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«True Grit» ist ein stimmungsvoller Western, eine nachdenklich stimmende Parabel über den Drang nach Rache.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Wenn der Film eine Schwäche hat, dann dass man vor lauter pointierter, schwarz-humoriger Dialoge und Schießereien übersieht, wie schön die Filmbilder sind: weite Landschaften, Aufnahmen im Gegenlicht, verwunschene Wälder, in denen Männer von Bäumen hängen und Bären auf Pferden reiten.Die Coen-Brüder haben auf den ersten Blick nur einen spannenden und komischen Westernklassiker sehr gekonnt neu aufgelegt – auf den zweiten Blick legen sie unter der Staubschicht des Genres eine Schicht subversiven Zynismus frei und haben dafür wieder eine poetische Bildsprache gefunden. Um die noch einmal zu genießen und das Nuscheln von Jeff Bridges und den Akzent von Matt Damon zu würdigen, wird später die DVD mit Originaltonspur eingelegt. (Mehr im Podcast)

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Sebastian Klausner

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7.0Sehenswert

Die Coens bieten mit ihrer gleichnamigen Neu-Adaption des Charles Portis-Romans True Grit solide Kost, die aber nur allzu selten einen Blick in die abstruse, trockene Welt des Bruderpaars verspricht. Was bleibt ist ein perfekt photographierter Neon-Western voller Dreck und grauem Wolkenscheine – und einem Matt Damon, der einem 14-Järigen Mädchen den Hintern versohlt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Als altmodischem Western ist True Grit wenig vorzuwerfen - außer vielleicht das er ein überraschungsloser altmodischer Western ist. Haillee Steinfeld ist in jedem Fall eine Entdeckung und trägt mit ihrer Mischung aus altjüngferlicher Sturheit und der Weisheit eines zu früh erwachsen gewordenen Kindes, den Film über seine vorhandenen Längen hinweg. Sie ist das Herz und im Grunde der einzige echte Grund, warum wir uns für die Story interessieren.

Matt Damon und Jeff Bridges wirken in ihrer bärbeissigen Männlichkeit bisweilen dann schon eher wie Westernkarikaturen, besonders Bridges der nichtmal mehr im Ansatz versucht seine Texte verständlich herauszunuscheln. Seine guturale Knarzigkeit rückt ihn in den schönsten Momenten in die Nähe von Fuzzy und ähnliche Recken des Western von Gestern rückt. Was sicherlich nicht wirklich beabsichtigt ist, genauso wie der surreale pythoneske Auftritt eines alten Zausels im Bärenfell.

Doch das sind seltene Momente in denen…

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Ricochet80

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Also ich entdecke bei True Grit durchaus mehr Humor, als von dir angegeben.Man nehme allein die Einvernahme am Anfang des Films und die Szenen im Hardware-Geschäft.
Josh Brolin fällt ja eh überhaupt nicht ins Gewicht, da seine Rolle nur minimal ist.
Mein Wermutstropfen in diesem Film ist einzig Matt Damon, den ich für untalentiert halte. Hätte seine Rolle lieber anders besetzt gesehn...


John.Matrix

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Bitte nennt mir einen Film der Coens, und ein Bespiel daraus, wo den die, von den meisten so hoch gepriesenen Überraschungen, stecken.
Sorry aber ich war noch in keinem Film von denen überrascht worden.


Björn Lahrmann: Das Manifest

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4.5Uninteressant

Als kauziges, bei aller Geradlinigkeit eher richtungsloses Hangout Movie muss TRUE GRIT sich vollends auf sein Darsteller-Trio verlassen und fährt damit im Grunde nicht schlecht. [...] Das Ensemble täuscht dennoch nicht darüber hinweg, dass es dem Film an erzählerischem Impetus und Genrebewusstsein fehlt.

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HorrorClown

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bei allem respekt aber hast du dir die website schonmal angesehn? da "kritikert" ;) ja jeder wild rum ohne sinn und ahnung:P
jaa ich weiß ahnung ist ansichtsache aber das ist eben auch nur meine meinung!


Julio Sacchi

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Du bist echt n Clown.


C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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7.5Sehenswert

Die Coens haben vom Originalfilm gelernt, dass die Story dramatisch nicht viel her gibt und begegnen dem mit coenscher Manier: einer starken Bildsprache, hoch-motivierten Schauspielern, absurdem Humor und mit Gewaltmomenten à la Sam Peckinpah. Sie schaffen somit ihren ersten echten Western mit eigener Note - allein ein pointiertes Ende sollte Ihnen diesmal nicht gelingen, was wohl dem Versuch der Buchnähe zu schulden ist.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Coenbrüder haben mit true grit einen soliden, harten Western abgeliefert. Der Dude ist präsent und kann herrlich böse schauen. Wenn das Ende etwas mehr Drive hätte, wäre es ein gigantischer Film. Mal sehen was die Oscarverleihung so bringt. Ich tippe auf die beste weibliche Nebenrolle für Hailee Steinfeld.

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HBC

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Ist das wirklich ernst gemeint??? Versteh mich nicht falsch, gönnen würd ich ihr das auch, aber ich halte sie ebenso wie Adams und Weaver für absolut chancenlos gegen Leo und Bonham Carter. Eine der beiden wirds wohl werden.


the gaffer: the-gaffer.de

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6.0Ganz gut

Die Geschwätzigkeit von True Grit ist durchaus unterhaltsam, keine Frage. Die Coen-Brüder wissen, wie man pointierte Dialoge schreibt [...]. Doch wer auch nur einen Western gesehen hat, wird in True Grit keinerlei Überraschung, nicht einmal den gescheiterten Versuch einer Neuerung zu sehen bekommen. Der Film plätschert vor sich hin, rüttelt hie und da mit ein paar wenigen blutigen Schocks auf, nimmt ein gemächliches Tempo wieder auf und macht weiter. Routiniert reitet er bis zum Ende, bei dem wenigstens so etwas wie ein Funke Ehrgeiz in der Nacht aufscheint. Doch das war es dann schon.

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KOCHSKY

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gaffer? welche filme hast du denn geleuchtet?


Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

Hurra, hurra, die Coen-Brüder haben einen reinen Western gedreht. Und weiter? Eigentlich nichts weiter, „True Grit“ ist ein reiner, klassischer Western. Dabei handelt es sich um ein Remake von „Der Marshall“ mit John Wayne (1969), beziehungsweise um eine Verfilmung des Romans, in dem die Geschichte ihren Ursprung hat. So haben die Coens also einen neuen Schritt gewagt, von kecker Genre-Hommage („Blood Simple“, „No Country for Old Men“) zum eigenen Genrebeitrag. Da schlägt das Herz des Western-Fans natürlich höher, denn die reinen Western sind seit den letzten Dekaden rar. Durch seine relative Konkurrenzlosigkeit in der heutigen Zeit setzt „True Grit“ dem Publikum die rosarote Brille auf und zaubert aus einer abgenutzten Vergeltungsgeschichte wie aus dem Nichts einen nostalgischen Charme. [...]

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duffybarracufa

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hat mir gut gefallen die Kritik - die Musik ist wirklich nur unpassend gewesen , leider. Im übrigen keine 6 sondern auf der Orginalseite eine passende 7,3.


Xander8112: at the movies

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7.5Sehenswert

[...]
Wenn Cogburn und LaBoeuf wetteifern, wer am meisten Brötchen abschießen kann, entbehrt das nicht einer gewissen Komik. "True Grit" ist also mehr Komödie als Drama, mehr Road Movie als Western, aber als solches dann jeweils gut. Es ist nicht der große Wurf, der Meilenstein des Western-Genres oder anders: Zehn Oscars wären übertrieben.

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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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9.0Herausragend

Wie soll ein Film bewertet werden, der bereits vor Veröffentlichung von einem dominierenden Schatten erdrückt wird und das, obwohl die Regisseure scheinbar gegen Windmühlen ankämpfend betonen, dass sie das zu Grunde liegende Buch und nicht den Filmklassiker neu aufbereiten wollten? Die Rede ist natürlich von "True Grit", dem Spätwestern der Coen Brüder, den die beiden Filmemacher zwar als Buchverfilmung anpreisen und vehement verteidigen, aber die ganze Welt zu aller erst ein Remake des heilig gesprochenen John Wayne Klassikers "Der Marschall" darin erkennt.

Es war bereits an der Pressekonferenz zu "True Grit", die während der Berlinale stattfand, nicht zu übersehen, dass die Welt und die sie repräsentierenden Journalisten kein Interesse an Buchverfilmungen hatten. Jede Frage drehte sich um den Duke, John Wayne, den Klassiker, um Absichten hier, Interpretationen dort, Parallelen überall. Die Coens konterten mit Augenrollen und betontem…

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Die Outlaws sind keine schmucken Brüder mit sauberen Fingernägeln. Sie sind abgenagt. Faule Zähne und düstere Gesichter sind ihre Merkmale. Vor diesem Hintergrund, atmet die Gesetzlosigkeit. Und der Schießprügel spricht stets das alte Lied vom Tod. Hier ist der Western zu Hause, wie er vielleicht einmal war, der aber auch nie wieder so zu Hause sein wird, wie hier. Er ist ohne Schnörkel, gradlinig erzählt. Dieser Film ist eine Coen- und Bridges-Show, wie man sie im Kino selten sieht. [...]

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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8.0Ausgezeichnet

„True Grit“ ist ein sehr unterhaltsamer Genrefilm, den man sich mit Vergnügen anschaut, wobei man sich vor allem an kurzen Nebenrollen (wie denen von Jeff Brolin und Barry Pepper als Bösewichte) erfreuen kann. Gleichwohl ärgert man sich auch ein wenig, dass die Drehbuchautoren Joel und Ethan Coen diesmal keine Lust hatten, sich eine eigene Geschichte auszudenken.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

"True Grit" ist vielleicht kein Meisterwerk und will dies auch gar nicht sein. Der Film will schlicht gut unterhalten und dies gelingt ihm famos. Es ist außerdem der Beweis, dass "Remake" manchmal kein Schimpfwort sein muss. Angesichts dieser wunderbar umgesetzten Adaptation eines ungewöhnlichen Westernromans, der in genau den richtigen Händen gelandet ist, kann man sich nur wünschen, dass derart erfolgreiche Neuauflagen öfter daherkommen.

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Gregor Wossilus : BR Gregor Wossilus : BR

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9.0Herausragend

"True Grit" ist für manche Zuschauer gewiss schwierige Kinokost. Schwierig, da der Film in seiner Grundaussage und Erzählstruktur nicht immer greifbar erscheint. Doch ob nun als historisches Gemälde des amerikanischen Westens oder ungewöhnliche Rachegeschichte, Joel und Ethan Coen ist mit "True Grit" ein durch und durch faszinierender, unterhaltsamer und vor allem visuell beeindruckender Film gelungen

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mikemacbean

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Verstehe nicht, was an True Grit schwierige Kinokost sein soll? Der Film ist durchweg Linear erzählt, keine B, C oder D Storyline, wir bleiben stehts bei unseren beiden Helden. Die Beziehungen sind klar von klarer Gestalt, die Charaktere solide und das Motiv simpel: Rache!
Dass der Film gut bis sehr gut ist möchte ich nicht anzweifeln, aber als schwierige Kinokost oder nicht immer greifbar kann man das einfach nicht bezeichnen.


José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

„True Grit“ besitzt sehr klassische Elemente vor allem auf der visuellen Ebene: Kameramann Roger Deakins fängt die sprichwörtliche Weite der amerikanischen Prärie in Panoramabilder von epischer Kraft ein. Der Zuschauer erlebt in „True Grit“ ein Wiedersehen mit den Sehgewohnheiten des klassischen Westerns: in der sorgfältig komponierten Gerichtsverhandlung, im Bild des Mannes auf der Veranda, im Duell zu Pferd einer gegen vier, oder auch im Ritt durch die weite Prärie. Der exquisite Soundtrack von Carter Burwell konterkariert jedoch die typischen Western-Bilder, insbesondere auch durch die Filmmusik, die Burwell der Ritt-Szene unterlegt.

Einen Gegensatz zur männerdominierten Westernwelt liefern Joel und Ethan Coen darüber hinaus dadurch, dass „True Grit“ konsequent aus dem Blickwinkel des 14-jährigen Mädchens erzählt wird. Die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 13 Jahre alte Hailee Steinfeld spielt die Mischung aus Naivität und aus der Trauer um ihren Vater geschürter Entschlossenheit mit erstaunlicher Leinwandpräsenz. Für ihr herausragendes Spiel wurde sie bereits für den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert. Ebenfalls nominiert für den Oscar wurde Jeff Bridges, der kurioserweise die Augenklappe auf dem rechten Auge trägt, während sie John Wayne in Henry Hathaways Film links trug. Sein versoffener Marshall, der unter der raubeinigen Oberfläche das Herz am rechten Fleck hat, steht dem von John Wayne gespielten Marshall Reuben J. „Rooster“ Cogburn in nichts nach. Wie unzählige Western handelt der Film der Coen-Brüder von Rache und Vergeltung oder auch von Schuld und Sühne. Nicht von ungefähr steht am Filmbeginn ein Bibelzitat aus den Sprichwörtern: „Der Gottlose flieht, auch wenn niemand ihn jagt“ (in der Einheitsübersetzung: „Der Frevler flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt“).

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TheCorey: MovieMaze

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6.5Ganz gut

Obschon sich auch in ihrem jüngsten Werk wieder viele stilistische Merkmale der Coens finden lassen, leidet "True Grit" zugleich an den damit oft Hand in Hand gehenden narrativen Unausgewogenheiten. Letztlich ist "True Grit" eine annehmbare Western-Komödie, deren erstklassige technische Inszenierung somit manchen erzählerischen Fauxpas zu kaschieren vermag.

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Patrick Heidmann: Schnitt Patrick Heidmann: Schnitt

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8.0Ausgezeichnet

Der Western präsentiert sich in True Grit als derart passendes Genre für die Coens, daß man sich fast wundert, warum sie sich ihm noch nicht früher gewidmet haben. Allein die ebenso karge wie unwirtliche Landschaft ist ein ganz eigener Hauptdarsteller, den sich die Brüder kaum eigenwilliger hätten ausdenken können. Derweil stellt sich Portis’ Roman schnell als ideale Vorlage heraus. Sowohl der Sinn für bösartig-absurden Humor als auch für unerbittlich-überraschende Gewaltmomente – also zwei der Coenschen Markenzeichen – sind ihm schon immanent und lassen sich nun auf der Leinwand aufs genüßlichste ausbauen.

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Alle Kritiken (30)


Kommentare (247) — Film: True Grit

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veseria

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Bewertung7.0Sehenswert

Recht enttäuschend für einen Coen Film wo man doch denken müsste, dass ein Western das perfekte Genre für die Zwei ist. Naja nicht schlecht aber an dem Film sticht keine Besonderheit hervor.

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rranzen

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Bewertung5.0Geht so

Die Coen-Brüder zeigen in ihrem Film tolle Bilder und einen grandiosen Jeff Bridges - Das war´s aber auch schon! Die Story ist dürftig und für einen Western ist der Film nach meinem Geschmack ziemlich lahm.

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jannis

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Strange. Zwei Dinge. Erstens ist der Film 110 Minuten lang, und zweitens habe ich ihn auf Deutsch gesehen. Beides normalerweise Umstände, die mich bei der Filmempfindung etwas ungütig werden lassen. Komischerweise habe ich hier weder gemerkt, dass der Film 110 Minuten lang war, noch dass ich einen Film auf Deutsch gesehen habe - und fand ihn toll.

Kann ich nur empfehlen. Ähnlich wie mich jede Folge "The Sopranos" wieder in ein wohliges Stimmungsbett bettet, weil mich Stimmen und Bilder an G.T.A. erinnern, so hat mir True Grit einen imaginären Grashalm in den Mund gezaubert und mich an Red Dead Redemption denken lassen.

Bevor ich jetzt als Videospieljunkie dastehe: Das sind die einzigen beiden Spiele, die mich in den letzten 15 Jahren fesseln konnten und eine Atmosphäre geschaffen haben, in der ich Zeit und Raum mal beiseite legen kann.

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Limenator

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Bewertung6.0Ganz gut

Mal ehrlich: Vergesst die berühmten Regisseure & Autoren. Vergesst das Staraufgebot. Vergesst die Werbung und die Kritiken. Vergesst Auszeichnungen und Nominierungen.

Mehr als mittelmäßig war das wohl nicht, oder? Ich begann schon kurz nach dem Abspann Einzelheiten der Story zu vergessen...

Für mich der Ausrutscher in der Kariere der Coen-Brothers...

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Suki93

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn ich die Filmfehler an meinen Fingern hätte abzählen können (ich hasse Konkunktive) war der Film doch trotzdem gut :D

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Die wuchtigen und detailverliebten Bilder lassen es schon zu Beginn erahnen: Bei "True Grit" muss man in Sachen Coen-Brüder etwas von seinen Erwartungshaltungen abweichen. Im Nachhinein sind zwar dann doch alle Trademarks der beiden vorhanden, aber sie bei weitem nicht so offensichtlich wie sonst, tragen den Film nicht, sondern sind nur amüsantes Beiwerk. Gefallen hat mir "True Grit" trotzdem äusserst gut, ist aber einer jender Filme, bei denen ich nicht mit dem Finger darauf zeigen könnte, warum dem denn nun so ist.
Die Story an sich kann es nicht sein. Ich hab die im Kopf grad nochmal aufs minimalste reduziert und da bleibt nicht viel. Mädel und Marshall tun sich zusammen, reiten los mit Ranger, schlafen zweimal, haben den Schuft. Klar passiert da noch ein bißchen mehr, aber episch ist das ganze nicht. Es ist effektiv, wenn ich das mal positiv ausdrücken will...aber nicht gross oder überwältigend.
Handwerklich ist "True Grit" grandios, wirkt aber oft etwas zu glatt in meinen Augen. Man sieht zwar oft den Dreck, man riecht ihn aber nicht. Manchmal weiß ich schon warum ich altes Filmmaterial mit starker Körnung heutigem HD-Bildmaterial vorziehe. Selbst die Naturaufnahmen sehen immer wie geleckt aus...das ist schön anzusehen, bleibt eben aber auch recht kühl und distanziert.
Was es dann war, was mir so gefallen hat? Ich denke es waren die Figuren, die Symbiose aus all den Figuren, die "True Grit" für mich aus dem Mittelmaß herausstechen ließen. Diese sind zwar allesamt nicht besonders echt, aber die Coens verstanden es aber, allen Figuren ein zweite Ebene zu verleihen, die nie gezeigt wird, aber immer spürbar ist. Ich fand z.B. jeden Hauptcharakter mal blöd, fand ihr tun auch mal nervig, hatte aber jedesmal das Gefühl: Der ist so, der passt eigentlich schon, man muss ihn halt kennen um das zu Verstehen. Und die Coen machten irgendwie, dass man dachte man kennt sie, ohne das sie uns gross von ihnen erzählt haben. Selbst für Chaney hatte ich sowas wie Verständnis, als ich ihn kennenlernte. Und obwohl hier keine Schwarz/Weiß-Malerei betrieben wurde, erscheint mir, jetzt einen Tag später, die ganze Konstellation, die ganzen Figuren, die ganze Stimmung fast wie aus einem Märchen.
Jeff Bridges und Hailee Steinfeld machen ihre Sache gut, ich war diesmal von Matt Damon aber fast mehr angetan...und das kommt so oft nicht vor. Richtig großartige waren aber, daran sind natürlich auch ihre Rollen schuld, Josh Brolin und Barry Pepper als Bösewichte. Einfach toll gespielt und diesen kleinen Figuren innerhalb Minuten Leben eingehaucht. Beide hatten keine 10 Minuten Screentime und bei beiden dachte ich: Das sind keine Bösen, das sind Schicksale. Sehr gut...aber Barry Pepper mag sowieso ganz arg.
"True Grit" ist sicherlich kein "weiteres Meisterwerk der Coen-Brüder" wie man so oft las. Aber eine Welt voller Meisterwerke wäre ja auch doof und "True Grit" ist stimmungsvolle Unterhaltung, die eine kleine Geschichte mit viel Leben füllt, visuell aber manchmal etwas zu klinisch ist. Die Figuren des Films scheinen aber so hell, dass all die Kritikpunkte verblassen. Wäre das ganze etwas opulenter angelegt, würde man von einem Ensemble-Film sprechen...und irgendwie war er genau das für mich.

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ElMagico

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Hmm...wie gesagt hab da keine Ahnung...kann da ja auch nur sagen das mir das geflicker und geflacker früherer Filme oft besser gefällt :)


dustyOn3

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Schöner Kommentar.


dave0407

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jeff Bridges...The Dude...in diesem Film der Marshall, der spielt seine Rolle absolut überzeugend. Alleine schon deswegen ist der Film einer meiner Favoriten.

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dAShEIKO

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Bewertung6.5Ganz gut

Endlich hab ich den jetzt auch mal gesehen.
Handwerklich in jeder Hinsicht großartig gemachter Western, fast wie früher.
Das weitaus größere Erlebnis hat man allerdings in der englischen Originalversion. Die Rolle der Mattie ist hervorragend besetzt, von ihr wird man noch hören.

p.s.: in meinem Ljugendlichen Leichtsinn hab ich The Marshal 1969 mit Cogburn Rooster 1975 verwechselt. solltet ihr auf jeden Fall auch mal anschauen:
http://www.moviepilot.de/movies/mit-dynamit-und-frommen-spruechen

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f0rc3

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Also ohne englische Untertitel wäre ich bei der Originalversion so was von verloren gewesen :D


servo80

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Bewertung7.5Sehenswert

Die meisten Banditen haben richtig schlechte Zähne. Dafür mögen Sie tief in ihrem Inneren Kinder sehr.

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Squingy

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Bewertung1.5Ärgerlich

Normalerweise schaue ich ja Filme bis zum Schluss, egal wie bitter sie sind. Aber diesmal war ca. nach der Hälfte ein frühzeitiges Ende für mich unabdingbar. *GÄHN* Nun kann ich mich wieder zeitlich sinnvolleren Dingen widmen, wie z.b. Hunterhosen bügeln.

Wer auf eine Mischung aus sinnlosen, langatmigen und vorallem sehr oberflächlichen Roadmovie aka Western aka Comedy steht, mag vielleicht bis zum Ende des Films durchhalten.

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swissroland

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ui jo lol. Sry. Ja ja ich weiss wer lesen kann is klar im vorteil ;)


Le Samourai

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Und abgesehen davon IST es ein Indiz, einen guten Geschmack zu besitzen, wenn man die Größe von TRUE GRIT erkennt. :)


Furankenshutain

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Bewertung10.0Herausragend

Jeff Bridges als Rooster Cogburn in trunkener Hochform, tolle Story, und die Hauptdarstellerin ist die Wucht in Tüten, quasi das Synonym der toughen Frau, die unbeirrt ihr Ziel verfolgt, eine Charakterisierung die so noch nicht stattfand im Western, mit viel Augenzwinkern & typischer Coenscher Überzeichnung, hätte ich doch bloß drei Fäuste für ein Halleluja, dann gäbe es 3 x THUMBS UP !

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BattlemasterIZ

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenns heutzutage um einen Coen Film geht sind die Erwartungen immer groß. Vor allem wenn man noch Die Crew mit Mit Jeff Bridges als Hauptdarsteller sowie Matt Damon und Josh Brolin als Nebendarsteller zu sehen bekommt. Meine Erwatungen waren auch groß und wurden nicht ganz erfüllt, aber ein Sehenswerter Western-Film ist trotzdem bei rausbekommen.
Bemängeln würde ich Die inszenierung des Films, die gefällt mir nicht so ganz und es gibt nicht allzuviele besondere Höhepunkte. Dafür bringen Die Schauspieler starke Leistungen (auch die junge Hailee Steinfeld spielt Ausgezeichnet).
Sehr Positiv finde auch ich die Bildgewaltige Western-Stil-Landschaft und die Kameraarbeit. Fazit: Unterhaltsamer Genre Film, der etwas Potenzial verschenkt.

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Begbie

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Bewertung7.5Sehenswert

Hmm naja - ich hab ehrlich gesagt mehr erwartet. Normal steht ja allein schon das Duo Coen für Qualität, dazu Jeff Bridges und Western. Leider hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Der Film ist nicht schlecht und die Schauspieler-Riege ist top - aber ein paar Dinge stoßen dann doch etwas sauer auf. Das Ende ist nicht wirklich überzeugend (hier hätte man 20 Min. früher Schluß machen können) und manche Szenen sind unglaublich vorhersehbar. Schade - hier wäre mehr drin gewesen..

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Lenosaurus

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Bewertung5.0Geht so

Meiner Meinung nach ein endlos überbewerteter Film, Tiefpunkt der Coen-Brüder. Was ist da los? Entweder ich habe etwas elementar Wichtiges verpasst oder ich verstehe diesen Film nicht. Es passiert eigentlich nichts. Ab und zu schießt wer, die kleine will sich rächen an dem Mörder ihres Vaters. Während der Suche in der Prärie sterben ein paar Leute, eine ambivalente Beziehung zwischen Mädel und ihren älteren Gefährten wird angetäusch aber nicht weiter ausgebaut. Der Film nimmt der vorraussehbaren Lauf (wobei tatsächlich NOCH weniger passiert als ich vorrausgesagt hätte). Am Ende wird unnötigerweise nochmal in die Zukunft geschaut und die Nicht-Beziehung der Protagonisten erläutert. Aha.

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Prechtl

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Das Ende ist enttäuschend, wer das gut findet... keine Ahnung.


DonJohnso

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In Filmen geht es nicht nur um Beziehungen ;) aber unnötiges Ende, da stimme ich zu!


brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin ja kein grosser Western-Fan, aber ich denke auch nicht, dass True Grit in erster Linie ein Western ist. Es ist eher die Geschichte eines cleveren, mutigen und jungen Mädchens, dass einem alten versoffenen Mann die Gelegenheit gibt (noch einmal) gebraucht zu werden. All das spielt im Wilden Westen. Witzige Dialoge, schöne Bilder und die eine oder andere Schiesserei. Nichts weltbewegendes, aber schön anzusehen und auf jedenfall unterhaltsam. Jeff Bridges als einäugiger, versoffener, harter, mit weichem Kern ausgestatteter Marshall fand grandios gespielt. Mindestens genauso gut gefiel mir Hailee Steinfeld als junge freche und vor allem rachsüchtige vorlaute und altkluge Wild-West-Göre. Herrlich zum Zuschauen und Zuhören! Leider etwas blass und zu "schmierig" fand ich Matt Damon. Dieser texanische, lateinsprechende Intellektuelle mit der ungezähmten Haarsträhne passt einfach nicht zu ihm. Ansonsten sag ich nur: sattle die Pferde Cowboy und auf geht's ins True Grit-Abenteuer...

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brigerbaerger

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Danke, ist auch ein wunderbarer Film..;o)


brigerbaerger

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Mein Vater hat sich früher diese John Wayne-Streifen immer angeschaut, daher kenn und mag ich diese. True Gritt ist m.E. eher sensibler und weniger auf Rache, Schiessereien etc. aus. Mit Leone kann ich übrigens gar nichts anfangen...ist aber immer alles Geschmackssache.


sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Jeff Bridges gehörte schon immer zu meinen Favorites und der Mann wird immer besser. Die Coen-Brüder haben hier mit einer exquisiten Schauspielerriege ein Western-Meisterwerk geschaffen. Wunderschöne Bilder und eine (soweit man das beurteilen kann) authentisch wirkende Darstellung des Wilden Westen. Jeff Bridges und Hailee Steinfeld spielen überragend und hätten beide einen Oscar bekommen können. Nur Matt Damon hat eine unglückliche Rolle, die für mich auch leicht deplatziert wirkt! Darum "nur" 9 Punkte für den Film, 10 für die beiden Hauptdarsteller! Wenn möglich, unbedingt in Englisch schauen. Es hat nie einen besseren US-Marshall gegeben.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

1969 hatte Henry Hathaway die Romanvorlage erstmals auf die Leinwand gebracht und John Wayne damit seinen ersten und einzigen Oscar beschert. Die 2010er Fassung ist eine weitere, eigenständige Adaption und kein Remake! Wo bei Hathaway ein klassisches Happy End eine glückliche Zukunft verspricht, gibt es 2010 nur Einsamkeit, Enttäuschung und verpasste Chancen. Ein für Coen-Verhältnisse geradliniger, klassisch erzählter und auch versöhnlicher Anti-Western, voller dreckiger und brutaler Charaktere. Lange sah man die Coens nicht mehr so versöhnlich und unanarchisch mit ihren Charakteren umgehen. Teils aus Respekt vor der Buchvorlage, aber auch weil es die Figuren verdienten. Mattie im Wilden Westen, das ist tatsächlich eine Geschichte vom Erwachsenwerden. "True Grit" bietet einen phänomenalen Jeff Bridges, eine umwerfende Hailee Steinfeld und einen bitterbösen Josh Brolin. Der Western ist tot? Einspielergebnisse von über 250 Mill. US-Dollar (weltweit) sprechen dagegen! Nicht die beste Coen-Arbeit, aber ihr grösster Box-Office Hit.

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Dem M sein L

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

NIE würde ich ohne Androhung von Schlägen einen Western gucken.
Aber ich habe mein Glück versucht und bin entertained worden.
Kein großkotziges Gehabe (bis auf das was nun Mal sein muss damit es sich auch Western nennen darf)und eine gute Story.
Abzüge für das Filmalter des toughen Mädchens und wegen dem Pony. (Ich denke es ist zu erraten, was mir mißfallen hat ohne das ich spoilerererere....)

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lieber_tee

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Bewertung7.5Sehenswert

Ironische Demontage des Western-Genres. Hier werden äußerst unterhaltsam die Duelle mit der Zunge und den Waffen ausgetragen. Ob Remake eines John-Wayne-Klassikers oder Literaturverfilmung, die filmgeschichtliche Relevanz des Originals wird allerdings nie erreicht.

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sikkmeidack

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Demontiert wird hier meiner Meinung nach aber nix. Vielleicht etwas abweichend erzählt.


lieber_tee

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Ja, gebe ich dir recht, "Demontage" ist vielleicht ein zu großes Wort, "abweichend erzählt" passt sehr gut.


Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Coen‘s mal wieder. Diesmal widmen sich die zwei Wunderkinder dem Westerngenre. Verstaubt, trocken und mit einer gehörigen Portion Wortwitz wird man in diese klassische Rachestory geworfen. Den zwei Brüdern kann man einfach nichts vormachen. Der Film ist hervorragend inszeniert und hält in der Beziehung einen Vergleich zu Genregrößen des Western durchaus Stand. Neben Jeff Bridges und Matt Damon ragt hier aber, man höre und staune, die 15 Jahre alte Hailee Steinfeld heraus. Die überaus amüsanten Dialoge gibt das wortgewandte Mädchen so spritzig und gewieft wieder, man fragt sich ob die Kleine nicht doch ein paar Jahre älter is. Es ist schon ungewöhnlich eine Rachestory im Westerngewand zu erzählen und ein kleines Mädchen in jenem Film zur Hauptdarstellerin zu erklären. Das funktioniert hier aber außerordentlich gut; gerade wegen des brillanten Castings von Mattie Ross. Ansonsten fällt True Grit aber leider etwas ab. Einen Tick zu konventionell und gradlinig kommt der Western daher. Gerade im 3. Akt geht es recht schnell zur Sache. Bis der Film dort ankommt ist er zwar nicht ermüdend, lässt sich aber durchaus Zeit für seine Charaktere und baut ganz langsam Stein auf Stein. Die Bilder die man dabei geboten bekommt entschädigen allerdings für die ein oder andere zähe Stelle.

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