Ich würde ja bei dem Gewinnspiel mitmachen, aber bei Moviepilot hatte ich noch nie Glück - langsam habe ich keine Hoffnung mehr, obwohl ich gerne ein (kostenloses) Auge auf "Fright Night" geworfen hätte ;-)
Ich war sehr zwiegespalten, als ich "Tree of Life" endlich eine Chance gab. Die Gründe waren ganz einfach: es gibt offensichtlich nur zwei extreme Positionen. Die Hasser und die Liebhaber. Selten habe ich erlebt, dass die Meinungen derart gleichmäßig auseinander gingen.
Umso aufregender war dann der Moment, als ich den Film einlegte.
Das Ergebnis war: Nach einer Stunde schlief ich ein. Und obwohl mich Chastains Darstellung der trauernden Mutter sehr bewegte und ich nach den ersten Minuten schon ein paar Tränchen verdrücken musste, war ich umso irritierter von künstlerischen Naturaufnahmen und - ja! - den Dinosauriern. Der allgemein ruhige Ton des Films führte schließlich dazu, dass ich noch vor der sechzigsten Minute in einen sehr angenehmen Schlaf versank, begleitet vom durchaus traumhaften und großartigen Soundtrack von "Tree of Life".
Aufgrund meiner neuen Liebe zu Jessica Chastain ("The Help" sei Dank!) wollte ich dem Film trotz alledem eine zweite Chance geben. Und hatte ich die erste Stunde noch meine Probleme mit dem Film gehabt - wo war der Sinn? wo der rote Faden? versuchte man nur künstlerisch angehauchte Bilder zu erzeugen? - merkte ich plötzlich, wie er mich doch packte. Nicht an der ganzen Hand, wie es andere große Filme taten, sondern ganz zurückhaltend nur am kleinen Finger. Und trotzdem nahm er mich mit.
Das merkte ich nicht nur daran, dass mir mehrmals die Tränen über die Wangen liefen und mich das Gefühlschaos des jungen Jack persönlich ergriff, sondern daran, dass es mittlerweile zwei Uhr morgens war und ich in wenigen Stunden in die Universität musste. Ich sagte mir: 'Nur noch ein bisschen, den Rest kannst du dir ja dann später anschauen.' Daraus wurde nichts. Nach weiteren fünf Minuten dachte ich mir nur: Nein, ich will jetzt wissen, wie es weitergeht. Und das bei so wenig Handlung? Ja, tatsächlich. Denn die Handlung befindet sich zwischen den Zeilen. Wir haben bei "Tree of Life" keinen großen Blockbuster, kein gewaltiges Kino. Es ist vielmehr, als säße man auf einer Veranda, um einen herum nichts als friedliche Landschaft und man würde lauschen, wie die ruhige Stimme der Großmutter ausholt, um in absoluter Gelassenheit verschiedene Bilder in einem Fotoalbum zu erklären. Man hat die Augen geschlossen, weil die Sonnenstrahlen einen blenden, achtet nicht einmal wirklich auf die Bilder, sondern nur den einzelnen Worten, die ihren eigenen Zauber besitzen.
“Mother. Father. Always you wrestle inside me. Always you will.” - Für mich ein Satz, der mir noch immer auf der Zunge liegt, wie ein Echo durch meine Gedanken tanzt. Weil er meine persönliche Situation beschreibt und mich dadurch erst recht anspricht. Tatsächlich habe ich zahlreiche Zitate in „Tree of Life“ geliebt. (Oh, ich muss gestehen, dass ich eine Vorliebe für Flüstern aus dem Off habe - in dem Punkt hat mich „Tree of Life“ mehr als zufrieden gestellt. Sowas könnte ich mir den ganzen Tag anhören und trotzdem würde es mir noch eine Gänsehaut über den Körper jagen.)
Die Kameraführung fand ich zu Beginn nicht gut (zu wackelig, offensichtlich zu unkoordiniert), was sich im Laufe des Films gebessert hat. Soundtrack ist inspirierend, berührend, großartig. Die Schauspieler überzeugen alle durch und durch. Natürlich muss man eine Liebe für Bilder, für wirklich wirklich wenig Handlung aufbringen, damit der Film einen Hauch von einer Chance hat.
In meinem Freundeskreis würde ich „Tree of Life“ tatsächlich an niemanden weiterempfehlen. Weil ich weiß, dass der Film nicht fruchten würde und ich es nicht verantworten möchte, meine Freunde stundenlang zu langweilen. Denn ich verleugne die Tatsache nicht, dass ich nach der ersten Stunde auch ein augenrollendes Nickerchen einlegte. Ebenso wenig, wie ich mit den All-Bildern zu Beginn (und den Dinos, bei Thors Hammer, den Dinos!) und dem symbollastigen Ende in der Wüste/am Meer etwas anfangen kann. Also: ja, mit dem Ende kann ich etwas anfangen. Aber ich mag es nicht. Denn es sieht nicht nach einem guten Ende für einen Film aus, sondern nach einem „jetzt beweise ich noch, dass ich total philosophische, künstlerische Bilder erzeugen kann!“-Ende aus. Ganz nach dem Motto: „I gave that bitch beautiful scenes without sense. Bitches love beautiful scenes without sense.“ Nun ja. Ist nur leider nicht so. Da es nicht überzeugend wirkt und einfach nur - patsch! - ans Ende geheftet, um dem Zuschauer einen philosophischen Touch mitzugeben, gefiel es mir nicht. Aber man kann das ,bitch‘ auch gerne mit ,Academy‘ auswechseln und dann macht das auf einmal mehr Sinn! Die Wahrscheinlichkeit, dass „Tree of Life“ dieses Jahr bei den Oscars nicht leer ausgeht, ist sehr hoch. Die Academy steht nun einmal auf solche Sachen - und Malick ist ja auch nicht blöd, nein.
Und tatsächlich, oh Wunder, gebe ich dem Film 8.5 Punkte. Wahrscheinlich würde ich sogar mehr Punkte geben, aber die Pseudo-Esoterik und Pseudo-Kunst muss einfach mit Punktabzug beachtet werden. Es ist ungemein erstaunlich: ich habe mit dem Text versucht, deutlich zu machen, warum ich den Film mag. Und irgendwie ist mir das nicht gelungen. Mir fehlen dazu einfach die Worte, beziehungsweise die Gefühle, die Gedanken dazu in Worte zu fassen. Auf eine ganz seltsame Art und Weise hat mich „Tree of Life“ berührt - und das lag nicht an den ach-so-künstlerischen Bildern, sondern an Mrs. O‘Brien, den Kindern und der innere Zerrissenheit von Jack.
P.S. Was mich sehr geärgert und frustriert hat: dass nicht näher auf den Tod (für mich: Selbstmord) des Bruders eingegangen wurde. Aber was soll man machen.
Nicht zwingend ;) Das wird eigentlich fast überall angegeben und in den ersten Minuten thematisiert. Der Film steigt direkt mit der Nachricht über den Tod des Bruders ein - man weiß aber nicht genau, welchen Bruder es betrifft und wie er stirbt - erst danach geht "Tree of Life" richtig los.
Verwirrend!
Da hatte ich mich mal auf Tumblr verlassen und dort schien es schon zu 100% sicher, dass Chastain die werte Di spielt. Natürlich begrüße ich Naomi Watts ebenso, aber da ich zur Zeit einen absoluten Crush auf Jessica habe, hätte ich sie gerne so schnell wie möglich wieder in einem Film sehen wollen.
Ich glaube, ich bin gerade ein bisschen vor Freude gestorben.
Herrlich! Vor einiger Zeit habe ich die Bücher regelrecht verschlungen und da "Game of Thrones" so makellos, so vorbildlich buchgetreu umgesetzt wird, kann ich die nächste Staffel kaum erwarten.
Und als Team Stark recke ich nun die Faust in die Luft und schreie: "The King in the North!"
Schade, wenn man als Normalsterbliche - ohne hellseherische Fähigkeiten - einen Film bereits nach fünf Minuten Spielzeit durchschaut hat und sich mit dem Ende so sicher ist, dass man es am liebsten in Stein meißeln möchte.
Für mich ist es ein typischer "Sandler-Film". Nichts mit Tiefgang. (Obwohl ich hier zugeben werde, dass mich ein Part in "Klick" sehr bewegt und stets zum Weinen bringt.) Nachmittagsunterhaltung, ein Familienfilm für den gemeinsamen Kinobesuch - diese Schiene, Sie verstehen mich.
Nett ist auch die Gastrolle von Nicole Kidman (welch Ironie, dass immer wieder Kommentare zur Schönheitschirurgie kamen und ich andauernd nur ihr Botox-Gesicht anstarren konnte), die gleichzeitig eher deplatziert in diesem B-Movie wirkt. Oh, ich will nicht heucheln: ich habe auch gelacht. Das ändert nichts daran, dass der Film sich gerade noch an das Wörtchen "Durchschnitt" hängt und, etwas ehrlicher, cineastisch betrachtet eher schlecht ist. (Alleine bei diesen Mash-Ups im Hintergrund bekomme ich das kalte Grausen!)
Für Familiennachmittage und einen nicht sonderlich anstrengenden Abend sicherlich ertragenswert.
Ach ja: Als Freundin der Österreicher konnte ich wohl - als eine der wenigen - Gefallen an Eddie und dem Dialekt finden. Kurz in den O-Ton geswitcht ... und ich weiß nicht, ob es an der Szene lag, aber da war weder etwas überspitzt dargestellt, noch mit übertrieben ulkigen Dialekt. Bezweifle aber, dass man es im Original derart "spaßfrei" gelassen hat und schiebe es auf den Moment, als ich mich von der deutschen Sprache abgewandt habe, denn ansonsten hätte es wohl noch einmal einen halben Punkt Abzug gegeben.
Ich lege die Karten auf den Tisch: Reine Action-Filme werden es bei mir niemals in die Liste der Herzfilme schaffen, in jene Reihe von Filmen, die mich nie ermüden und mich immer wieder berühren. Denn ich will berührt werden (Männer verkneifen sich spät-pubertäre Kommentare; ein Kichern auf der anderen Seite des Bildschirms sei erlaubt). Und das hat bei Action-Filmen bisher eher selten funktioniert. "Salt" gesellt sich zum Genre der Action-Filme und somit kann ich wohl keine gute Rezension abgeben. Zu sehr fehlt mir die Liebe zu diesem Gebiet, zu sehr der Kennerblick für Peng und Kaboom.
Trotz alledem erlaube ich mir, "Salt" in die Schublade mit den durchschnittlichen Action-Filmen einzuordnen. So so, Geheimagentin, Doppelspionin, aha, aha. Klingt nach Klischee, ein bisschen ist es das wohl auch. Dazu kommt, dass ich mir den ganzen Film hinweg wünsche, mich in das Geschehen hineinzubeamen. Nein, nicht, um die Protagonistin vor Übel zu bewahren, sondern um Angelina Jolie zum Essen einzuladen, damit sie mal zehn, zwanzig Kilo zulegt. Als Frau lenkt mich ihr fragiler, ungesunder Körper manchmal von dem Geschehen ab. Aber ja, zurück zum Geschehen. Wie bereits erwähnt, fehlt mir die Erfahrung und die Obsession und auch wenn "Salt" für mich nur Durchschnitt ist, gefällt mir eines: die Unwissenheit. Das Fragezeichen, das allgegenwärtig über allem schwebt. Kaum ist man der Meinung, man hätte etwas herausgefunden und wüsste, auf welcher Seite Evelyn Salt ist, schon passiert wieder etwas neues; innerhalb weniger Filmminuten stürzt das Kartenhaus der Vermutungen und des vermeintlichen Wissen wieder in sich zusammen. Und dieser Effekt führt eben dazu, dass man "Salt" nicht wegzappt, sondern bis zum Ende laufen lässt. Immerhin will man ja doch wissen, wie und was und wo.
Wirkliche schauspielerische Leistungen hat man in "Salt" von Angelina Jolie nicht verlangt (ich denke da nur an "Changeling"; sehr zu empfehlen!), aber das stört auch nicht. Spannend ist das Katz-Maus-Spiel immerhin. Aber letztendlich bleibt es doch beim kurzweiligen Spaß für einen Abend; einen DVD-Kauf wäre mir "Salt" zumindest nicht wert.
Mein Fazit für "A Single Man" lässt sich kurz und knapp festhalten. Dabei greife ich auf ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme, "American Beauty", zurück: "There's so much beauty in the world. Sometimes I feel like I'm seeing it all at once, and it's too much. My heart fills up like a balloon that's about to burst."
Ähnlich ging es mir bei diesem Film. Die Bilder, die mir "A Single Man" schenkte, eingepackt in einen großartigen Soundtrack, getragen von überzeugenden Schauspielern, konnte mein Cineastenherz kaum ertragen. So schön war das gesamte Kunstwerk.
Robert Downey Jr. hin oder her - leider hat mich der Film auch nicht vom Hocker gehauen. Mein Unterbewusstsein hat sich stets gegen den DVD-Kauf gewehrt, aber als der Film nun im Free-TV lief, wollte ich mir doch ein Bild davon machen. Mit Marvel bin ich - Ausnahme: Batman - nicht wirklich groß geworden und daher war ich nicht voreingenommen oder achtete auf die Umsetzung eines Comics, sondern schlichtweg auf einen abendfüllenden Spielfilm. Und als solchen empfand ich ihn als äußerst schwaches Ergebnis. Die Charaktere erschienen mir alle zu eindimensional (der tote Vincent zu Beginn war wohl der interessanteste Charakter), weswegen ich rein gar nichts mit ihnen anfangen, geschweige denn Sympathien aufbauen konnte - und zumindest eine Identifikationsfigur sollte doch in jeden Film eingebaut sein, damit der Zuschauer mitfiebert, sich anstecken lässt und den Blick nicht vom Bildschirm reißen kann. Tatsächlich habe ich ab der Hälfte nebenbei an einem Kreuzworträtsel gearbeitet, wollte den Film sogar nach dreißig Minuten bereits ein "Okay, war nichts" geben und umschalten. Vor allem die farblosen Charaktere ohne Tiefe haben "Iron Man" für mich fast in den Minusbereich gerissen. 5,5 Punkte gibt es für die schauspielerische Leistung von Robert Downey Jr. und natürlich Jeff "The Dude" Bridges. Und Jarvis, dem Computer. Das war es auch schon.
"Iron Man" ist für mich kein Film, den ich empfehlen und ein zweites Mal gucken würde, trotz charmanter Lacher und einem Downey mit Potenzial.
Du lobst also Robert Downey Jr. für die Schauspielerische Leistung an einer farblosen und eindimensiolaner Figur? Ich würde sagen das grad bei Iron Man der Character des Tony Stark VIEL Farbe hat!!! Man bekommt am NAfang des Films sofort mit wie er so drauf ist und merkt dafür dann die Entwicklung die er schnell durch macht!!!
Oh weh, sie verwechselte Marvel und DC - steinigt sie! Steinigt sie!
Aber ja, mein Fehler. Damit wollte ich wohl der Superheldencomicwelt im Großen und Ganzen einen Namen geben.
Snakeeater, von so vielen Ausrufezeichen fühle ich mich angeschrien und an den Oberarmen gepackt und geschüttelt, als müsste ich zur Besinnung kommen und meine eigene Meinung überwerfen! Ja, von allen vorhandenen Charakteren macht Tony Stark den besten Wandel durch und beweist ein bisschen Tiefe. Aber ein Charakter von vielen ... das reicht nicht aus.
Entschuldigung. Sollte nicht Aggresiv wirken. Die Aussagen waren für mich nicht ganz verständlich. Ich möchte von niemanden die Meinung ändern. Keineswegs! Jeder hat das Recht auf eigene Meinung. Mein anliegen war es nur zu zeigen das der Hauptcharacter viel Tiefgang hatte.
Und die Verwechslung von DC und Marvel ist mir auch aufgefallen, fand ich aber nicht so schlimm. Ich hab verstanden was gemaint war.
Seit "Fish Tank" und "Hunger" hat auch mich Michael Fassbender voll und ganz von seinem Talent überzeugt. Mein Mann des Jahres. Mein Mann der letzten Jahre. Und sicherlich in irgendeinem Paralleluniversum mein future husband.
Hätte man Finch nicht eine Tasse Kaffee und das Geld geben können, damit er einen EIGENEN Film schafft und die Zuschauer weltweit damit begeistert, anstatt erneut auf einem Film herumzukauen und ihn verfremdet auszuspucken, obwohl viele von uns das Original kennen und lieben?
Bei dem Gedanken, wie viel Geld für Remakes verschwendet und nicht dafür genutzt werden, neue und innovative Filme zu drehen, möchte ich mit wedelnder Faust in einen Golf Cart steigen und gegen die Mauer eines Filmstudios fahren.
Nach einem miserablen Tag kuschle ich mich jetzt in meine Kissen und kann dank den Muppets endlich richtig entspannen. Die könnten viel häufiger im TV kommen! Was habe ich damals die "Muppets Show" geliebt :-)
Alleine für die Bildgewalt und der Slow Motion von meiner geliebten Patricia Arquette im Film würde ich 10 Punkte geben, aber ich muss trotzdem zwei Punkte abziehen, weil mich "Lost Highway" ebenso verwirrt und verstört zurückgelassen hat, wie der Rest seiner Filme.
Ich hab es leider auch noch nicht gewagt, mich in eine Sneak zu trauen ;-)
Als Studentin achtet man ja akribisch darauf, für welche Filme man Geld ausgibt und wägt schon im Voraus dank Anrufung der Ahnen ab, ob sich ein Kinobesuch lohnt. Aber irgendwann ... irgendwann will ich es auch wagen!
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Dalia
Kommentare 2012/02/10 21:51:15
Ich würde ja bei dem Gewinnspiel mitmachen, aber bei Moviepilot hatte ich noch nie Glück - langsam habe ich keine Hoffnung mehr, obwohl ich gerne ein (kostenloses) Auge auf "Fright Night" geworfen hätte ;-)
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Dalia
über The Tree of Life 2012/02/10 21:38:05
Ich war sehr zwiegespalten, als ich "Tree of Life" endlich eine Chance gab. Die Gründe waren ganz einfach: es gibt offensichtlich nur zwei extreme Positionen. Die Hasser und die Liebhaber. Selten habe ich erlebt, dass die Meinungen derart gleichmäßig auseinander gingen.
Umso aufregender war dann der Moment, als ich den Film einlegte.
Das Ergebnis war: Nach einer Stunde schlief ich ein. Und obwohl mich Chastains Darstellung der trauernden Mutter sehr bewegte und ich nach den ersten Minuten schon ein paar Tränchen verdrücken musste, war ich umso irritierter von künstlerischen Naturaufnahmen und - ja! - den Dinosauriern. Der allgemein ruhige Ton des Films führte schließlich dazu, dass ich noch vor der sechzigsten Minute in einen sehr angenehmen Schlaf versank, begleitet vom durchaus traumhaften und großartigen Soundtrack von "Tree of Life".
Aufgrund meiner neuen Liebe zu Jessica Chastain ("The Help" sei Dank!) wollte ich dem Film trotz alledem eine zweite Chance geben. Und hatte ich die erste Stunde noch meine Probleme mit dem Film gehabt - wo war der Sinn? wo der rote Faden? versuchte man nur künstlerisch angehauchte Bilder zu erzeugen? - merkte ich plötzlich, wie er mich doch packte. Nicht an der ganzen Hand, wie es andere große Filme taten, sondern ganz zurückhaltend nur am kleinen Finger. Und trotzdem nahm er mich mit.
Das merkte ich nicht nur daran, dass mir mehrmals die Tränen über die Wangen liefen und mich das Gefühlschaos des jungen Jack persönlich ergriff, sondern daran, dass es mittlerweile zwei Uhr morgens war und ich in wenigen Stunden in die Universität musste. Ich sagte mir: 'Nur noch ein bisschen, den Rest kannst du dir ja dann später anschauen.' Daraus wurde nichts. Nach weiteren fünf Minuten dachte ich mir nur: Nein, ich will jetzt wissen, wie es weitergeht. Und das bei so wenig Handlung? Ja, tatsächlich. Denn die Handlung befindet sich zwischen den Zeilen. Wir haben bei "Tree of Life" keinen großen Blockbuster, kein gewaltiges Kino. Es ist vielmehr, als säße man auf einer Veranda, um einen herum nichts als friedliche Landschaft und man würde lauschen, wie die ruhige Stimme der Großmutter ausholt, um in absoluter Gelassenheit verschiedene Bilder in einem Fotoalbum zu erklären. Man hat die Augen geschlossen, weil die Sonnenstrahlen einen blenden, achtet nicht einmal wirklich auf die Bilder, sondern nur den einzelnen Worten, die ihren eigenen Zauber besitzen.
“Mother. Father. Always you wrestle inside me. Always you will.” - Für mich ein Satz, der mir noch immer auf der Zunge liegt, wie ein Echo durch meine Gedanken tanzt. Weil er meine persönliche Situation beschreibt und mich dadurch erst recht anspricht. Tatsächlich habe ich zahlreiche Zitate in „Tree of Life“ geliebt. (Oh, ich muss gestehen, dass ich eine Vorliebe für Flüstern aus dem Off habe - in dem Punkt hat mich „Tree of Life“ mehr als zufrieden gestellt. Sowas könnte ich mir den ganzen Tag anhören und trotzdem würde es mir noch eine Gänsehaut über den Körper jagen.)
Die Kameraführung fand ich zu Beginn nicht gut (zu wackelig, offensichtlich zu unkoordiniert), was sich im Laufe des Films gebessert hat. Soundtrack ist inspirierend, berührend, großartig. Die Schauspieler überzeugen alle durch und durch. Natürlich muss man eine Liebe für Bilder, für wirklich wirklich wenig Handlung aufbringen, damit der Film einen Hauch von einer Chance hat.
In meinem Freundeskreis würde ich „Tree of Life“ tatsächlich an niemanden weiterempfehlen. Weil ich weiß, dass der Film nicht fruchten würde und ich es nicht verantworten möchte, meine Freunde stundenlang zu langweilen. Denn ich verleugne die Tatsache nicht, dass ich nach der ersten Stunde auch ein augenrollendes Nickerchen einlegte. Ebenso wenig, wie ich mit den All-Bildern zu Beginn (und den Dinos, bei Thors Hammer, den Dinos!) und dem symbollastigen Ende in der Wüste/am Meer etwas anfangen kann. Also: ja, mit dem Ende kann ich etwas anfangen. Aber ich mag es nicht. Denn es sieht nicht nach einem guten Ende für einen Film aus, sondern nach einem „jetzt beweise ich noch, dass ich total philosophische, künstlerische Bilder erzeugen kann!“-Ende aus. Ganz nach dem Motto: „I gave that bitch beautiful scenes without sense. Bitches love beautiful scenes without sense.“ Nun ja. Ist nur leider nicht so. Da es nicht überzeugend wirkt und einfach nur - patsch! - ans Ende geheftet, um dem Zuschauer einen philosophischen Touch mitzugeben, gefiel es mir nicht. Aber man kann das ,bitch‘ auch gerne mit ,Academy‘ auswechseln und dann macht das auf einmal mehr Sinn! Die Wahrscheinlichkeit, dass „Tree of Life“ dieses Jahr bei den Oscars nicht leer ausgeht, ist sehr hoch. Die Academy steht nun einmal auf solche Sachen - und Malick ist ja auch nicht blöd, nein.
Und tatsächlich, oh Wunder, gebe ich dem Film 8.5 Punkte. Wahrscheinlich würde ich sogar mehr Punkte geben, aber die Pseudo-Esoterik und Pseudo-Kunst muss einfach mit Punktabzug beachtet werden. Es ist ungemein erstaunlich: ich habe mit dem Text versucht, deutlich zu machen, warum ich den Film mag. Und irgendwie ist mir das nicht gelungen. Mir fehlen dazu einfach die Worte, beziehungsweise die Gefühle, die Gedanken dazu in Worte zu fassen. Auf eine ganz seltsame Art und Weise hat mich „Tree of Life“ berührt - und das lag nicht an den ach-so-künstlerischen Bildern, sondern an Mrs. O‘Brien, den Kindern und der innere Zerrissenheit von Jack.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Dalia 2012/02/10 21:40:26
Antwort löschenP.S. Was mich sehr geärgert und frustriert hat: dass nicht näher auf den Tod (für mich: Selbstmord) des Bruders eingegangen wurde. Aber was soll man machen.
Synovia 2012/02/10 23:26:02
Antwort löschenSpoilergefahr im Antwort-Kommentar?!
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Dalia 2012/02/10 23:29:14
Antwort löschenNicht zwingend ;) Das wird eigentlich fast überall angegeben und in den ersten Minuten thematisiert. Der Film steigt direkt mit der Nachricht über den Tod des Bruders ein - man weiß aber nicht genau, welchen Bruder es betrifft und wie er stirbt - erst danach geht "Tree of Life" richtig los.
Dalia 2012/02/11 00:06:46
Antwort löschenSollte ich damit aber ernsthaft spoilern, kann ich den Kommentar gerne löschen :)
Dalia
Kommentare 2012/02/10 20:58:46
Verwirrend!
Da hatte ich mich mal auf Tumblr verlassen und dort schien es schon zu 100% sicher, dass Chastain die werte Di spielt. Natürlich begrüße ich Naomi Watts ebenso, aber da ich zur Zeit einen absoluten Crush auf Jessica habe, hätte ich sie gerne so schnell wie möglich wieder in einem Film sehen wollen.
C'est la vie!
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Dalia
Kommentare 2012/01/30 11:04:17
Ich glaube, ich bin gerade ein bisschen vor Freude gestorben.
Herrlich! Vor einiger Zeit habe ich die Bücher regelrecht verschlungen und da "Game of Thrones" so makellos, so vorbildlich buchgetreu umgesetzt wird, kann ich die nächste Staffel kaum erwarten.
Und als Team Stark recke ich nun die Faust in die Luft und schreie: "The King in the North!"
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Picknicker 2012/01/30 11:12:14
Antwort löschenIch bin im Team Imp! ;)
Dalia 2012/01/30 11:15:09
Antwort löschenDer steht bei mir gleich an nächster Stelle - der beweist im zweiten Buch ja fleißig seinen Mut und seinen guten Charakter! :)
Dalia
Kommentare 2012/01/07 23:25:06
Rhetorische Frage? Michael Fassbender natürlich.
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Dalia
Kommentare 2012/01/07 23:24:14
The Help ist mein Favorit.
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Dalia
über Dickste Freunde 2011/12/31 18:50:05
Vergeudete Zeit. Kein einziger Lacher, aber auch kein ernstzunehmendes Drama. Einfach nur schlecht. Ein einziger Facepalm.
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Dalia
über Meine erfundene Frau 2011/12/31 01:29:32
Schade, wenn man als Normalsterbliche - ohne hellseherische Fähigkeiten - einen Film bereits nach fünf Minuten Spielzeit durchschaut hat und sich mit dem Ende so sicher ist, dass man es am liebsten in Stein meißeln möchte.
Für mich ist es ein typischer "Sandler-Film". Nichts mit Tiefgang. (Obwohl ich hier zugeben werde, dass mich ein Part in "Klick" sehr bewegt und stets zum Weinen bringt.) Nachmittagsunterhaltung, ein Familienfilm für den gemeinsamen Kinobesuch - diese Schiene, Sie verstehen mich.
Nett ist auch die Gastrolle von Nicole Kidman (welch Ironie, dass immer wieder Kommentare zur Schönheitschirurgie kamen und ich andauernd nur ihr Botox-Gesicht anstarren konnte), die gleichzeitig eher deplatziert in diesem B-Movie wirkt. Oh, ich will nicht heucheln: ich habe auch gelacht. Das ändert nichts daran, dass der Film sich gerade noch an das Wörtchen "Durchschnitt" hängt und, etwas ehrlicher, cineastisch betrachtet eher schlecht ist. (Alleine bei diesen Mash-Ups im Hintergrund bekomme ich das kalte Grausen!)
Für Familiennachmittage und einen nicht sonderlich anstrengenden Abend sicherlich ertragenswert.
Ach ja: Als Freundin der Österreicher konnte ich wohl - als eine der wenigen - Gefallen an Eddie und dem Dialekt finden. Kurz in den O-Ton geswitcht ... und ich weiß nicht, ob es an der Szene lag, aber da war weder etwas überspitzt dargestellt, noch mit übertrieben ulkigen Dialekt. Bezweifle aber, dass man es im Original derart "spaßfrei" gelassen hat und schiebe es auf den Moment, als ich mich von der deutschen Sprache abgewandt habe, denn ansonsten hätte es wohl noch einmal einen halben Punkt Abzug gegeben.
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Dalia
über Salt 2011/12/31 01:19:27
Ich lege die Karten auf den Tisch: Reine Action-Filme werden es bei mir niemals in die Liste der Herzfilme schaffen, in jene Reihe von Filmen, die mich nie ermüden und mich immer wieder berühren. Denn ich will berührt werden (Männer verkneifen sich spät-pubertäre Kommentare; ein Kichern auf der anderen Seite des Bildschirms sei erlaubt). Und das hat bei Action-Filmen bisher eher selten funktioniert. "Salt" gesellt sich zum Genre der Action-Filme und somit kann ich wohl keine gute Rezension abgeben. Zu sehr fehlt mir die Liebe zu diesem Gebiet, zu sehr der Kennerblick für Peng und Kaboom.
Trotz alledem erlaube ich mir, "Salt" in die Schublade mit den durchschnittlichen Action-Filmen einzuordnen. So so, Geheimagentin, Doppelspionin, aha, aha. Klingt nach Klischee, ein bisschen ist es das wohl auch. Dazu kommt, dass ich mir den ganzen Film hinweg wünsche, mich in das Geschehen hineinzubeamen. Nein, nicht, um die Protagonistin vor Übel zu bewahren, sondern um Angelina Jolie zum Essen einzuladen, damit sie mal zehn, zwanzig Kilo zulegt. Als Frau lenkt mich ihr fragiler, ungesunder Körper manchmal von dem Geschehen ab. Aber ja, zurück zum Geschehen. Wie bereits erwähnt, fehlt mir die Erfahrung und die Obsession und auch wenn "Salt" für mich nur Durchschnitt ist, gefällt mir eines: die Unwissenheit. Das Fragezeichen, das allgegenwärtig über allem schwebt. Kaum ist man der Meinung, man hätte etwas herausgefunden und wüsste, auf welcher Seite Evelyn Salt ist, schon passiert wieder etwas neues; innerhalb weniger Filmminuten stürzt das Kartenhaus der Vermutungen und des vermeintlichen Wissen wieder in sich zusammen. Und dieser Effekt führt eben dazu, dass man "Salt" nicht wegzappt, sondern bis zum Ende laufen lässt. Immerhin will man ja doch wissen, wie und was und wo.
Wirkliche schauspielerische Leistungen hat man in "Salt" von Angelina Jolie nicht verlangt (ich denke da nur an "Changeling"; sehr zu empfehlen!), aber das stört auch nicht. Spannend ist das Katz-Maus-Spiel immerhin. Aber letztendlich bleibt es doch beim kurzweiligen Spaß für einen Abend; einen DVD-Kauf wäre mir "Salt" zumindest nicht wert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dalia
über A Single Man 2011/12/30 22:36:15
Mein Fazit für "A Single Man" lässt sich kurz und knapp festhalten. Dabei greife ich auf ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme, "American Beauty", zurück: "There's so much beauty in the world. Sometimes I feel like I'm seeing it all at once, and it's too much. My heart fills up like a balloon that's about to burst."
Ähnlich ging es mir bei diesem Film. Die Bilder, die mir "A Single Man" schenkte, eingepackt in einen großartigen Soundtrack, getragen von überzeugenden Schauspielern, konnte mein Cineastenherz kaum ertragen. So schön war das gesamte Kunstwerk.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dalia
über Iron Man 2011/12/27 23:31:21
Robert Downey Jr. hin oder her - leider hat mich der Film auch nicht vom Hocker gehauen. Mein Unterbewusstsein hat sich stets gegen den DVD-Kauf gewehrt, aber als der Film nun im Free-TV lief, wollte ich mir doch ein Bild davon machen. Mit Marvel bin ich - Ausnahme: Batman - nicht wirklich groß geworden und daher war ich nicht voreingenommen oder achtete auf die Umsetzung eines Comics, sondern schlichtweg auf einen abendfüllenden Spielfilm. Und als solchen empfand ich ihn als äußerst schwaches Ergebnis. Die Charaktere erschienen mir alle zu eindimensional (der tote Vincent zu Beginn war wohl der interessanteste Charakter), weswegen ich rein gar nichts mit ihnen anfangen, geschweige denn Sympathien aufbauen konnte - und zumindest eine Identifikationsfigur sollte doch in jeden Film eingebaut sein, damit der Zuschauer mitfiebert, sich anstecken lässt und den Blick nicht vom Bildschirm reißen kann. Tatsächlich habe ich ab der Hälfte nebenbei an einem Kreuzworträtsel gearbeitet, wollte den Film sogar nach dreißig Minuten bereits ein "Okay, war nichts" geben und umschalten. Vor allem die farblosen Charaktere ohne Tiefe haben "Iron Man" für mich fast in den Minusbereich gerissen. 5,5 Punkte gibt es für die schauspielerische Leistung von Robert Downey Jr. und natürlich Jeff "The Dude" Bridges. Und Jarvis, dem Computer. Das war es auch schon.
"Iron Man" ist für mich kein Film, den ich empfehlen und ein zweites Mal gucken würde, trotz charmanter Lacher und einem Downey mit Potenzial.
Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Snakeeater 2011/12/28 00:58:44
Antwort löschenDu lobst also Robert Downey Jr. für die Schauspielerische Leistung an einer farblosen und eindimensiolaner Figur? Ich würde sagen das grad bei Iron Man der Character des Tony Stark VIEL Farbe hat!!! Man bekommt am NAfang des Films sofort mit wie er so drauf ist und merkt dafür dann die Entwicklung die er schnell durch macht!!!
summerwine-lee 2011/12/28 11:03:10
Antwort löschenBatman ist NICHT von Marvel, sondern von DC.
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Dalia 2011/12/28 11:55:47
Antwort löschenOh weh, sie verwechselte Marvel und DC - steinigt sie! Steinigt sie!
Aber ja, mein Fehler. Damit wollte ich wohl der Superheldencomicwelt im Großen und Ganzen einen Namen geben.
Snakeeater, von so vielen Ausrufezeichen fühle ich mich angeschrien und an den Oberarmen gepackt und geschüttelt, als müsste ich zur Besinnung kommen und meine eigene Meinung überwerfen! Ja, von allen vorhandenen Charakteren macht Tony Stark den besten Wandel durch und beweist ein bisschen Tiefe. Aber ein Charakter von vielen ... das reicht nicht aus.
Snakeeater 2011/12/28 12:40:25
Antwort löschenEntschuldigung. Sollte nicht Aggresiv wirken. Die Aussagen waren für mich nicht ganz verständlich. Ich möchte von niemanden die Meinung ändern. Keineswegs! Jeder hat das Recht auf eigene Meinung. Mein anliegen war es nur zu zeigen das der Hauptcharacter viel Tiefgang hatte.
Und die Verwechslung von DC und Marvel ist mir auch aufgefallen, fand ich aber nicht so schlimm. Ich hab verstanden was gemaint war.
Dalia
Kommentare 2011/12/26 00:10:49
Future husband Michael Fassbender - all the time.
Aber der Kater ist natürlich auch nicht zu verachten!
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Dalia
Kommentare 2011/12/20 23:53:02
Seit "Fish Tank" und "Hunger" hat auch mich Michael Fassbender voll und ganz von seinem Talent überzeugt. Mein Mann des Jahres. Mein Mann der letzten Jahre. Und sicherlich in irgendeinem Paralleluniversum mein future husband.
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Dalia
Kommentare 2011/12/14 01:01:49
Hätte man Finch nicht eine Tasse Kaffee und das Geld geben können, damit er einen EIGENEN Film schafft und die Zuschauer weltweit damit begeistert, anstatt erneut auf einem Film herumzukauen und ihn verfremdet auszuspucken, obwohl viele von uns das Original kennen und lieben?
Bei dem Gedanken, wie viel Geld für Remakes verschwendet und nicht dafür genutzt werden, neue und innovative Filme zu drehen, möchte ich mit wedelnder Faust in einen Golf Cart steigen und gegen die Mauer eines Filmstudios fahren.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Ichundso 2011/12/14 01:41:05
Antwort löschenTut's auch ein fahrbarer Rasenmäher?
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Dalia 2011/12/14 01:47:26
Antwort löschenNein - denn der ist zu laut und dann übertönt er meine Hasstriaden, die ich hysterisch von mir schmettere.
Ichundso 2011/12/14 01:49:55
Antwort löschenDann würde ich das Bluesmobil empfehlen.
Dalia
Kommentare 2011/12/13 20:13:51
Nach einem miserablen Tag kuschle ich mich jetzt in meine Kissen und kann dank den Muppets endlich richtig entspannen. Die könnten viel häufiger im TV kommen! Was habe ich damals die "Muppets Show" geliebt :-)
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Dalia
über Lost Highway 2011/12/13 12:31:25
Alleine für die Bildgewalt und der Slow Motion von meiner geliebten Patricia Arquette im Film würde ich 10 Punkte geben, aber ich muss trotzdem zwei Punkte abziehen, weil mich "Lost Highway" ebenso verwirrt und verstört zurückgelassen hat, wie der Rest seiner Filme.
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Dalia
Kommentare 2011/12/13 11:42:17
Ach bitte. War klar, dass sich Amerika da wieder künstlich darüber aufregt. Man hat ja sonst keine Probleme!
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Dalia
Kommentare 2011/12/13 02:00:17
Ebenfalls Gutsherr!
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Dalia
Kommentare 2011/12/13 01:22:46
Ich hab es leider auch noch nicht gewagt, mich in eine Sneak zu trauen ;-)
Als Studentin achtet man ja akribisch darauf, für welche Filme man Geld ausgibt und wägt schon im Voraus dank Anrufung der Ahnen ab, ob sich ein Kinobesuch lohnt. Aber irgendwann ... irgendwann will ich es auch wagen!
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Dalia
Kommentare 2011/12/13 01:19:59
Oh! Ich hab seit exakt einer Woche einen Bluray-Player - da würden sich diese Film sicherlich bei mir wohl fühlen! :-)
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