Flibbo
Flibbo aus Offenburg heißt Philipp Stroh, ist 24 Jahre alt. Er hat sich Mon, 19 May 2008 13:15:06 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1295 Filme bewertet und legendäre 1172 Kommentare geschrieben. „kinda cute, kinda hot, kinda sexy, hysterically funny, but not funny-looking guy who you COULD fuck“ Mehr
| Name | Philipp Stroh |
|---|---|
| Alter | 24 |
| Stadt | Offenburg |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Die Maske |
| Schreibt sonst für | Wie ist der Film? |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Jim Carrey, Charles Chaplin, Jack Black, Johnny Depp, Tom Hanks, Naomi Watts |
| Ich bin Fan von: | Alfred Hitchcock, Quentin Tarantino, Charles Chaplin, Jim Carrey |
| Meine Lieblingsregisseure: | Quentin Tarantino, Alfred Hitchcock, Charles Chaplin, Kevin Smith |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | „Wenn man nicht über die Gesellschaft Bescheid weiß, Maria, dann hat man auch nicht die Befriedigung sich ihr zu entziehen.“ - Nicholas Van Orton in „The Game“ |
| Über mich | „kinda cute, kinda hot, kinda sexy, hysterically funny, but not funny-looking guy who you COULD fuck“ |
Arnold is back. Zunächst einmal steht „The Last Stand“ für nichts anderes und wird dieser frohen Botschaft tatsächlich auch gerecht. Nebst dem einen oder anderen selbstironischen Gastauftritt ist es für den österreichischen Ex-Gouverneur die erste Kinohauptrolle seit zehn Jahren. Unterdessen feiert der südkoreanische Regisseur Kim Jee-woon („I Saw The Devil“) mit „The Last Stand“ seinen Hollywood-Einstand und inszeniert den zum Zeitpunkt des Drehs 65jährigen Schwarzenegger glaubhaft-angemessen: als gealterten, erfahrenen Helden, der seine größten Abenteuer bereits bestritten, sich seine Fähigkeiten aber bewahrt hat – ohne dabei allzu viele Rentnerwitze bemühen zu müssen. [...]
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„Another Earth“ lebt von einer faszinierenden Grundidee, und Spielfilmdebütant Mike Cahill macht schnell klar, dass er diese Idee nicht unter dem Science-Fiction-Aspekt, sondern ohne sonderlichen Anspruch auf wissenschaftliche Plausibilität als philosophische Metapher betrachtet. Er erzählt ein klassisches und doch originelles Schuld-und-Sühne-Drama rund um eine Hauptfigur, glänzend gespielt von Brit Marling. Die Form ist experimentell, heterogen und verwackelt, zum Teil wie man es von Independent-Projekten kennt. In anderen Filmen würden diese Spielereien alsbald auf die Nerven gehen, doch in „Another Earth“ unterstreichen sie perfekt das aufgewühlte Innenleben der Protagonistin, sodass man immer ganz nah bei ihr ist. [...]
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[...] „Hangover 3“ schwankt bei den Rückbezügen zu Teil 1 und 2 zwischen schönen Momenten (Sonnenbrille) und verschenktem Potential. Es ist der teuerste, spektakulärste und dennoch nicht der rasanteste Teil der Reihe. Gefühlvolle Einschübe und flotte Action stimmen auf das Finale ein, münden dann aber in ein eher unmotiviertes, ungelenkes Ende. Einige Lacher für Fans bleiben, einige Witze zünden nicht, im hoffentlich wirklich letzten Trip des Chaos-Trios.
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Viel verheißt uns die rauschhaft inszenierte Exposition von „Der große Gatsby“ 2013 – zu viel. Der 1925 erschienene Romanklassiker von F. Scott Fitzgerald nimmt offenbar ein relativ banales Liebesdrama als Mittel zum Zweck, um den kurzsichtigen, exzessiven Lebensstil seiner Zeit zu kritisieren und vor der Missdeutung des Amerikanischen Traums zu warnen. Die Adaption von Regisseur/Autor Baz Lurmann („Moulin Rouge“, „Australia“) hingegen fällt zwischen zelebriertem Pomp in der einen und Gefühlsduselei mit Seifenoperncharakter in der anderen Hälfte auseinander. [...]
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[...] Die Charaktere in „Texas Chainsaw 3D“ – mit Fokus auf aufgeknöpfte Damen und muskelbepackte Herren – sind so naiv, dass es schmerzt und bringen der Glaubwürdigkeit der Handlung gefährliche Strapazen. Ähnlich blauäugig sind die Drehbuchschreiberlinge, möchte man meinen, zumal sie sich tief vor dem Original verbeugen, dann aber bewusst die Angabe von Jahreszahlen verweigern, damit niemand merkt, dass die Protagonistin eigentlich etwa 40 sein müsste, statt Mitte 20. Nette Detail-Verweise auf den alten Klassiker vermischen sich mit platten Genremätzchen und skurrilen Ideen für die Legendenschändung, was ein unbefriedigendes Gesamtbild hinterlässt. [...]
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[...] Die Geschichte ist betont böse, aber man leidet nicht mit. Dass Leatherface im fortgeschrittenen Verlauf mit seiner neuen Maske aussieht, als trüge er einen Vokuhila, erzielt leider nicht jene Art von Schaudern, die man sich wünscht. Hübsch ist die Anlehnung an die berühmt-berüchtigte Abendmahlszene des Originals „Blutgericht in Texas“, führt dabei aber auch schmerzlich vor Augen, welche Stärken diese neue Variante vermissen lässt. „Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ füllt die Laufzeit mit enttäuschend egalem Gemetzel sowie einem völlig irrelevanten Nebenplot über innere Konflikte angehender Vietnamkrieger, da wir ja 1969 haben. Ein formal gelungenes, größtenteils lahm gespieltes, insgesamt sinnloses Prequel.
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[...] Kreative, ruhige Handkamerabilder und stilvolle Musikuntermalung fördern die Sogwirkung von „Compliance“. Zobel gibt dem Publikum gegenüber den ahnungslosen Charakteren im Schnellrestaurant nur einen kleinen Vorsprung, was zu einem sehr aktiven Filmgenuss einlädt – erst herrlich zwielichtig, dann empörend. Mit beachtlich simplen Mitteln zieht die Geschichte einen in den Bann und tischt irgendwann derart haarsträubende Entwicklungen auf, dass man unter Umständen völlig aussteigt. Großes ‚aber‘: „Compliance“ hat immer das dicke Ass der Faktentreue im Ärmel, denn alle zu sehenden Schandtaten sind nicht wesentlich anders tatsächlich passiert. [...]
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[...] Leatherface, der nicht nur gerne eine Kettensäge, sondern auch Masken aus menschlicher Haut trägt, ist für die Maskenmörder im Horrorfilm das Vorbild schlechthin. Während die jugendlichen Reisenden die Zivilisation verkörpern, verkörpert er alles, was die Zivilisation verdrängt und verstoßen hat – eine schöne, schön unbequeme Metapher. Heute mögen manche seiner Handlungen auf junges Publikum,…
[...] Leatherface, der nicht nur gerne eine Kettensäge, sondern auch Masken aus menschlicher Haut trägt, ist für die Maskenmörder im Horrorfilm das Vorbild schlechthin. Während die jugendlichen Reisenden die Zivilisation verkörpern, verkörpert er alles, was die Zivilisation verdrängt und verstoßen hat – eine schöne, schön unbequeme Metapher. Heute mögen manche seiner Handlungen auf junges Publikum, das bei Masken-Horrorfilmen nur eiskalte Killermaschinen gewohnt ist, befremdlich wirken. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass es sich bei ihm um einen geistig Zurückgebliebenen, vielleicht ein Inzestprodukt handelt. Darin liegt auch die spannende Unberechenbarkeit der Figur. Auf der Gegenseite hat „Blutgericht in Texas“ noch dazu das genretypische ‚Final Girl‘ – die letzte Überlebende – eingeführt. Ein kleiner Film mit großer Wirkung.
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[...] Leider können weder der wirklich coole Besetzungscoup von R. Lee Ermey („Full Metal Jacket“) als zweifelhafter Sheriff noch das gleich mehrfache Durchnässen von Jessica Biels umwerfenden Körper vergessen machen, dass „Michale Bay’s Texas Chainsaw Massacre“ nur eine recht blasse Figurenauswahl zu bieten hat, die dem Publikum ein versöhnliches Ende gönnt. Der Subtext von Tobe Hoopers Urversion…
[...] Leider können weder der wirklich coole Besetzungscoup von R. Lee Ermey („Full Metal Jacket“) als zweifelhafter Sheriff noch das gleich mehrfache Durchnässen von Jessica Biels umwerfenden Körper vergessen machen, dass „Michale Bay’s Texas Chainsaw Massacre“ nur eine recht blasse Figurenauswahl zu bieten hat, die dem Publikum ein versöhnliches Ende gönnt. Der Subtext von Tobe Hoopers Urversion geht dabei flöten. Was bleibt, ist ein durchaus gutaussehendes und hübsch düsteres, nur seelenloses Aufpolieren eines wegweisenden Klassikers. Mag das Original auch nicht mehr heutigen Sehgewohnheiten entsprechen, so erschließt sich einem seine Wirkung bei genauerer Beschäftigung doch immer mehr, wohingegen das blutigere – doch nicht mutigere – Remake dazu tendiert, immer beliebiger zu wirken.
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[...] Gerade weil „God Bless America“ vor allem von einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählt und sich mit deren zarter Beziehungsstudie beschäftigt, entpuppt sich der Film als im Kern bescheidene Ode an Höflichkeit und Respekt im Miteinander, nur eben verpackt in eine augenzwinkernd brutale, wachrüttelnde Form. Das hat geradezu etwas Romantisches, besitzt einen gewissen Charme und ist auf alle Fälle schräg. Spätestens im großen, aber eben doch nicht allzu großen Finale merkt man, dass dieser Produktion ein Stück weit die angemessenen Mittel fehlten. Weil die Bildsprache jedoch kreativ und gut durchdacht ist, fällt das offenbar recht kleine Budget sonst kaum auf. Gut gemacht. [...]
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Gästebuch
PrettyPenny Thu, 15 Nov 2012 17:49:36 -0000
Wie? Ein besserer Mensch? Ein schlechterer Mensch? Ein Zombie? :D
Filmsuechtiger Tue, 13 Nov 2012 07:33:43 -0000
Das Problem bei MP ist ja, dass eine Neubewertung von Filmen (nach einer Zweitsichtung o.Ä.) anderen nicht im Dashboard angezeigt wird. Dadurch sieht es so aus, als ob ich nur fünf Punkte gäbe. Tatsächlich gibt es über 600 Filme, die ich toll finde und die mehr Punkte haben. Nur kann niemand die Zweitbewertung bemerken. ^^
HOoP3L Sat, 21 Jul 2012 10:09:22 -0000
Ja macht auf jeden Fall lust auf mehr, bin noch neu auf dem Gebiet, hättest du ein paar Grindhouse tips für mich? :)
Filmsuechtiger Thu, 19 Jul 2012 04:33:37 -0000
Ist ein super Film. Am besten gleich noch Kuroneko dazubestellen. :-)
riseoner Sun, 06 May 2012 13:45:56 -0000
Kann sowieso nicht verstehen, warum der bei den meisten nicht gut ankommt. Mir hat er sehr gut gefallen :)
Brennegan Tue, 28 Feb 2012 17:55:24 -0000
Danke :) Nach dem dummen Start im Chat ist es schön, einen Weiler zu hie rzu kennen ...
phoenix409 Sat, 11 Feb 2012 22:44:48 -0000
Na dann... "bitte!" ;)
Die 7 hat er hauptsächlich wegen seiner abgefahrenen Bildsprache und der Atmosphäre, daneben wars aber auch unheimlich cheesy.
Bist du dieses Jahr wieder beim Oscartippen dabei?
Letztes Mal wars bei uns ja so schön knapp^^
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Philipp Stroh ist Kritiker für Wie ist der Film?.
Philipp Stroh schreibt als Kritiker für Wie ist der Film?.




















Am Ort bei den Pinien – so die ungefähre Bedeutung des Namens der New Yorker Stadt Schenectady, wo am häufigsten gedreht wurde – erzählt Regisseur Derek Cianfrance ein faszinierendes Triptychon. Es ist eine viel größere Geschichte als sein starker, ähnliche Themen aufgreifender Vorgänger „Blue Valentine“, daher nicht ganz so eindringlich, dafür aber auf ihre Weise beeindruckender. Es sind ja genaugenommen auch mehrere Geschichten, sodass „The Place Beyond the Pines“ trotz gemächlichem Erzähltempo und fürstlicher Laufzeit unterhaltsam bleibt. [...]