Vom Winde verweht

Gone with the Wind (1939), US Laufzeit 234 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 15.01.1953

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7.3
Kritiker
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von George Cukor und Sam Wood, mit Clark Gable und Vivien Leigh

Vom Winde verweht ist mehr als nur eine Liebesschnulze, nämlich eine Darstellung nicht nur der Schwächen des Menschen, sondern im Besonderen auch seiner Stärken.

Die wunderschöne und wohlhabende Scarlett O’Hara (Vivien Leigh), Tochter eines Plantagenbesitzers, verliebt sich in den Soldaten Ashley Wilkes (Leslie Howard), der jedoch ihre Cousine Melanie (Olivia de Havilland) heiratet. Am gleichen Abend trifft Scarlett zum ersten Mal Rhett Butler (Clark Gable), der sich sogleich in sie zu verlieben scheint. Vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges erzählt Vom Winde verweht die Geschichte einer jungen Frau, die es schafft sich durch alle Höhen und Tiefen ihrer Zeit zu kämpfen, die alles hat, verliert und wieder gewinnt. Nur in der Liebe ist ihr kein Glück vergönnt. Sie trauert ihrer großen Liebe hinterher und erkennt dabei vielleicht zu spät, was sie wirklich will.

Hintergrund & Infos zu Vom Winde verweht
Vom Winde verweht (OT Gone with the Wind) war nicht nur der erfolgreichste Film seiner Zeit, sondern ist mit einem inflationsbereinigten Umsatz von 3,785 Milliarden US-Dollar (ursprünglich 393,4 Mio) der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Außerdem wurde Vom Winde verweht auch noch für insgesamt 13 Oscars nominiert, gewann davon acht und noch zwei Ehren-Oscars für die technische Meisterleistung. Somit schrieb Vom Winde verweht Filmgeschichte.

Die Geschichte von Vom Winde verweht basiert auch dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Margaret Mitchell. Das Drehbuch wurde zwar stark gekürzt, aber trotzdem sehr originalgetreu von Sidney Howard und Ben Hecht adaptiert. Die Suche nach Regisseuren und der Hauptdarstellerin gestaltete sich für den Produzenten David O. Selznick äußerst schwierig und so dauerte es über dreieinhalb Jahre bis Vom Winde verweht endlich auf der Leinwand zu sehen war.

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Kommentare (51) — Film: Vom Winde verweht


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nerdkiller

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Entschuldigung, normalerweise will ich mich ja nicht auf andere Kommentare beziehen, doch was ich hier alles lesen muss, ist doch ein schlechter Witz: GZSZ Vergleiche? Langweilige Liebesschnulze? Und so weiter und sofort.
Natürlich ist das ein Liebesfilm, der auch sehr opernhaft wirkt, doch meilenweit entfernt von irgendeiner belanglosen RTL Daily Soap. Und wer sich bei diesem Film langweilt, soll sich heute dann auch bitte nicht über Blockbuster Trash wie "Transformers" beschweren, was anderes hat man dann nicht verdient.

"Vom Winde verweht" ist einfach ein Gemälde von einem Film. In opernhaften und zeitlosen Klängen und Bildern wird hier die Geschichte der schönen Scarlett erzählt, die sich in den Wirren des amerikanischen Bürgerkriegs behaupten und zu sich selbst finden muss. Doch der Film ist so viel mehr. Für mich ist er vordergründig eher das Portrait einer Gesellschaft, die ein ganzes Land bis heute geprägt hat, und deren Untergang. Sie ist vom Winde verweht, was geblieben ist, ist das Land.

Und das macht der Film wahrlich meisterlich: Das Setdesign ist einfach überwältigend, hier wurden wirklich weder Kosten noch Mühen gescheut, um ein Filmepos, das, im Gegensatz zu den reichen Südstaatlern, die Zeit überdauern wird, zu schaffen. Sicher, man merkt, dass damals Farbfilm und Tonfilm noch in den Kinderschuhen steckten, die musikalische Untermalung und die Darbietung der Darsteller sind noch stark vom Stummfilm beeinflusst, was aber nur marginal stört. Der Film ist einfach viel zu mitreißend und viel zu ehrlich, als dass ich ihn jetzt anhand von solchen Kleinigkeiten auseinander nehmen würde. Natürlich hätte man stärker auf das Thema Sklaverei eingehen können, doch wer sich mit dem Thema etwas näher befasst hat, der wird auch wissen, dass die Unterdrückung der Afroamerikaner im Süden der USA unmittelbar nach dem Bürgerkrieg noch lange nicht vorbei war, weshalb ich das Bild der Afroamerikaner auch nicht als sonderlich negativ aufgefasst habe.

Und auch die Figuren sind alles andere als billige Abziehbildchen, wie man sie in den tausenden Liebesfilmchen heute sieht: alle sind äußerst differenzierbar, keiner ist einfach nur "gut" oder einfach "böse". Die Laufzeit von vier Stunden habe ich natürlich gemerkt, doch hier muss es einfach sein, da dieser Film einfach noch was zu erzählen und nicht einfach nur was zu zeigen hatte, und sich dafür einfach die Zeit nimmt, die er braucht. "Vom Winde verweht" ist kein Snack für Zwischendurch, es ist ein Epos - und der Begriff kommt schließlich von "erzählen". Wer damit nicht klar kommt, tut mir fast schon leid. Bei den Großproduktionen von heute ist es fast nur noch andersrum, weshalb ich sagen muss, dass "Vom Winde verweht" einfach Kino ist, wie es sein sollte.

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Andy Dufresne

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Jedes Wort kann ich unterstreichen! Sehr starker Kommentar!


nerdkiller

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Thanks. ;)


TinaCocaine

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Bewertung9.0Herausragend

Ich brenne, ich schmachte, ich sterbe... Die beste, romantischste,spannendste, zeitloseste und kultigste Liebesschnulze aller Zeiten und nicht umsonst ist "Vom Winde verweht" ein riesiger Kassenschlager gewesen! Besser und dramatischer hätte man den Film nicht machen können und die Darsteller sowie die Aufnahmetechniken sind wahre Helden. Man beachte bitte, dass der Film aus den 30ern stammt!!! Die Emotionen können bei dieser Romanze hochkochen, dabei ist sie auch noch mit wunderschöner Musik unterlegt. Da kann man richtig zum verliebten kleinen Mädchen werden und die Tränen der Rührung fließen lassen :-)

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Abettertomorrow

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Bewertung10.0Herausragend

Jahrhunderfilm, grösste Liebesgeschichte aller Zeiten vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs.

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emotionfreak

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Jawohl Jahrhundertfilm, genau so ist es


DerDude_

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Bewertung4.0Uninteressant

Amerikanische GZSZ in der Bürgerkriegsvariante. 3 Stunden lang ist das kaum auszuhalten. Da hilft auch keine große Bildgewalt mehr.

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emotionfreak

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Für mich ist "Vom Winde verweht" der größte Film aller Zeiten, aber dennoch- ist jetzt nicht böse gemeint- aber von der Kritik: Les mal nach, ist ein bester Film aller Zeiten", halt ich auch nicht so viel. Klar ist er schon allein von Handwerklichen her, Kameraführung, Optik, Schauspielerische Leistung,etc, einer der besten Filme, aber was der Film rüberbringt, wie er inszeniert ist, ist halt nicht jedermans Sache,
und das sollte man einfach respektieren. Das ist wie beim Kochen. Ein Koch kann einen Lammrücken perfekt zubereiten, auf den Punkt genau braten, dass er noch schön saftig ist, aber wer den Geschmack von Lamm nicht mag, dem wird es trotzdem nicht schmecken, Nicht jeder hat, so wie ich, einen Sinn für das epische und die großen Emotionen in Vwv und das akzeptiere ich, auch wenn es mir im Fall von Vwv schwerfällt. Im Übrigen hat " Vom Winde verweht" für mich durchaus auch anspruchsvolle Elemente, aber das ist wieder ein anderes Thema.


RoosterCogburn

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@emotionfreak: Aufwandstechnisch ist der Film in jedem Fall beeindruckend. Wenn ich da an die Ausstattung und die Kostüme denke. Diesbezgl gebe ich dir Recht. Inszenatorisch ist er für mich keine besondere Leistung. Und ich vergleiche mit damaligen Verhältnissen. Schau dir bitte mal zum Vergleich "Robin Hood, König der Vagabunden" oder "Teufelskerle" an. Sehr viel besser in Szene gesetzt. Die Punkte "Kameraführung, Optik" kannst du mMn knicken. Über "schauspielerische Leistung" kann man sich streiten. Ich fand sie nicht besonders. Liegt auch an der Vorlage. Eine wahnsinnig pathetische, überkonstruierte Südstaaten-Schmonzette. Wer drauf abfährt - bitte sehr. "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" hat ja auch seine Fans ;)


lsk1965

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Bewertung9.0Herausragend

Das erste mal gesehen, habe ich "Vom Winde verweht" im Alter von 10 Jahren an einem Wochenende bei Oma & Opa. Damals hat mich der Film tief beeindruckt, da ich solche epochalen Werke noch nicht kannte, und ich konnte wirklich tagelang an nichts anderes als an Scarlett und Rhett denken.

Aber man kennt es ja, das man gerade Filme die man als Kind super fand, dann doch eher in verklärter Erinnerung hat, und man später doch enttäuscht wird.

Darum habe ich die Zweitsichtung immer wieder auf die lange Bank geschoben, bis ich die Tage noch mal meinen ganzen Mut zusammennahm, und mich dran wagte.

Und was soll ich sagen, ich bin genauso begeistert wie früher. Auch wenn ich zugeben muss das einem doch viele Sachen auffallen, die heute schon fremdartig wirken. Viele Charaktere wirken zeitweise völlig überzeichnet, ebenso ist die Bildsprache wenig subtil und wirkt oftmals wie mit der Brechstange, eine emotionale Reaktion beim Zuschauer auslösen zu wollen (z.B. in der Szene in der Scarlett in Tara vor feuerrotem Himmel steht). Was mich bei Scarlett diesmal allerdings gestört hat, ist ihre charakterliche Rückentwicklung im letzten Drittel des Films, gerade da sich sich zwischendurch schon sehr zum besseren gewandelt hatte.

Aber das sind Sachen, da kann ich drüber weg sehen, gerade wenn ich sehe aus welcher Zeit der Film stammt. Ich habe jedenfalls, wieder mit Rhett und seiner Scarlett mitgefiebert, und gerade "Mellys" Schicksal hat mich noch mehr getroffen als damals.

Ich kann verstehen wenn man "Vom Winde verweht" nicht mag, denn man sollte schon ein gewisses Faible für solche Filme haben, aber für mich bleibt er, ein Meisterwerk.

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filmersverlobte

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Bewertung5.0Geht so

Bitte liebe Filmfreunde, lest lieber das Buch, es lohnt sich. Der Film gibt kaum was davon wieder.

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emotionfreak

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Ich kenne das Buch und den Film und ich würde sagen, dass beides gut ist und zwar aus mehr oder weniger unterschiedlichen Gründen. Das Buch ist eine hervorragende Studie des Lebens und der Menschen im alten Süden, sowie eine hervorragende Charakterstudie, die die höchst interessanten Gedanken und Ein-
stellungen der Figuren widergibt. (Und das ist etwas, was sich filmisch nur schwer umsetzen lässt, bestes Beispiel ist "Jenseits von Eden"). Der Film hat zwar auch in dieser Hinsicht etwas zu bieten, kann aber was das anbegeht nicht ganz mit dem Buch mithalten, der Film ist aus anderen Gründen gut, ein großartiges, episches, emotionales Werk. Ich mag das Buch, ich liebe den Film.


Courtjester

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Vom Winde verweht" ist für mich mehr als ein Film. Ich kenne ihn schon seit über 10 Jahren und immer, wenn ich krank bin, es mir schlecht geht oder ich mich einfach nur wohlfühlen will, schaue ich diesen Film.

Wieso ist "Vom Winde verweht" für mich mehr als nur ein Film?

"Great balls of fire! Don't bother me anymore, and don't call me sugar!"
Scarlett O'Hara war immer mein Idol. Unter der anfänglichen Oberflächlichkeit steckt eine mutige, starke, selbstbewusste und selbständige Frau, die weiß, was sie will (ob es nun gut für sie ist oder nicht). Ich habe das als Kind bewundert und tue es noch. Niemals wollte ich sein wie Melanie oder Ashley: Ich wollte zu meinem Temperament und einer manchmal unpassenden Art stehen, anstatt ein ruhiges Mäuschen zu werden.

"Did you ever think of marrying just for fun?"
Rhett Butler war immer mein perfektes Bild von einem Mann: selbstbewusst, mit Humor, intelligent, ehrlich, liebevoll und mit Ecken und Kanten.
Er weiß, was gut ist für Scarlett und versucht es ihr mit viel Geduld, Liebe und Geld beizubringen. Ich hab ihn immer für seine Geduld und seine Kraft bewundert.

"Most of the miseries of the world were caused by wars. And, when the wars were over, no one ever knew what they were about."
Zudem ist "Vom Winde verweht" ein Film, der mir mehr als jeder andere die Zerstörungswut und -kraft der Menschheit und das dadurch verursachte Leid vor Augen geführt hat. Und das obwohl es sich nur um einen Krieg zwischen Menschen und nicht zwischen Menschen und Natur handelt.

Ich könnte jetzt wahrscheinlich noch 3 Seiten lang über die Bedeutung des Filmes für mich schwafeln. Dass er mehr ist als eine schwülstige Romanze. Dass Scarlett O'Hara mehr ist als ein oberflächliches Miststück. Dass der Film (und das Buch) einen wirklich und wahrhaftig faszinieren und beeinflussen können.
Aber ich überlasse es euch, euch darauf einzulassen und die Vorurteile zu vergessen.

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styx.canomo

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kein Interesse

herrjemine, was ist das?
nachdem der film hier eine so hochgestochene vorraussage hatte und ich mich vom kotzkrampf nach der sichtung von "endstation sehnsucht" erholt hatte, bin ich das wagnis tatsächlich eingegangen.
mir war klar, dass sich hinter diesem titel vermutlich nicht gerade eine subversive sozialstudie verbirgt, aber dass der film dermaßen langweilig und kitschig würde, dass ich mich gezwungen sah, nach 20 minuten abzuschalten, hätte ich nicht gedacht.
die 234 minuten laufzeit prangen dabei wie ein mahnmal im orbit.
es sieht wohl so aus, als wenn ich mal wieder eine offensive gegen vermeintliche kultfilme starten muss;
jedenfalls habe ich daraus gelernt, mir nicht noch einmal zwei epochal weit zurückliegende filme dieser art an einem tag anzusehen.
vor allem nicht direkt hintereinander.

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regiseurin

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An einem Tag!!!! Bist du des Wahnsinns !!!! Sowas würde niemand aushalten, sowas muss man sich einteilen.^^ Ich mach das meistens so: alle 6 Monate ein Monumental das langt dann xD


styx.canomo

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@regiseurin: es war ein experiment; ein humanversuch.
einer mit schlimmen folgen
@freakualizer: dann werde ich wohl noch etwas länger warten müssen, um für diesen film "emotional reif" zu sein ;)


RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Ganz interessante Grundidee. Aber wirklich viel, viel, viel zu lang und in großen Teilen pathetisch und unglaubwürdig. Diese schon beinah an Manie grenzende positive Wertung einiger Fans dieses Filmes, ist für mich absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Aufwandstechnisch ist der Film auch nach über 70 Jahren noch beeindruckend. Kein Wunder, dass der Film kommerziell ein solcher Erfolg war und zu den bekanntesten Hollywoodfilmen zählt. Was das betrifft erhält der Streifen meinen Respekt.

Doch inhaltlich, was er vermittelt und sein Unterhaltungswerrt im Ganzen, ist so etwas von für die Tonne. Allein die Charakterzeichnung der Hauptfiguren ... Mir war ja bewusst, das ich mich auf ein Südstaaten Drama einlasse. Aber Monologe wie: "Ich werden nie wieder hungern. NIE WIEDER!" werden von Scarlett emotional überladen in den Himmel geschrien, während sie auf einem Hügel steht. Um dem ganzen den richtigen Kontrast zu geben, wird sie sie so beleuchtet, das sie nur als Silhouette erscheint. Fehlte nur noch, das die schwarze Nanny, die Kotztüten an das Publikum verteilt.
Scarlett O'Hara ist sowieso eine furchtbar manipulierende Person in dem Film. Ich kann gar nicht nachvollziehen, warum sich Butler um die Bitch überhaupt noch bemüht?! Rhett Butler. Auch so ein Spinner. Ein Lebemann, Zocker, Frauenliebling, Blender, Ex-Knacki und Charmeur, der letztlich jemand anders heiratet. [But Scarlett and her fucking cunt to have a soft spot for him.]

Ich will jetzt auch nicht weiter drauf rum reiten. Der Film bekommt von mir einige Gnadenpunkte, weil er für etwas steht. Außerdem habe ich mich beim zusehen nicht geärgert. Da gibt es andere Produktionen auf die das zutrifft. Und, wie schon erwähnt, ich die Technik respektiere. Ein weiteres Mal sehe ich mir diese 3 3/4 Stunden Schmonzette trotzdem nicht an.

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lieber_tee

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... du lässt dich von den Begriff Kult-film eh nicht beeinflussen,war ironisch gemeint, im Gegenteil. Auch ich bin bei Kult-Filmen eher vorsichtiger. Ist schon so o.k.


ihre-herrlichkeit

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Ich liebe dich doch auch, Rooster! Selbst, wenn es mir viel zu spät auffällt, weil ich mein Leben lang an einem Luftschiff festgeklammert habe! Dieses Luftschiff aber war verknüpft mit dem Inbegriff der Geborgenheit, meiner Kindheit, meiner Unbesorgtheit, meiner Familie. Ohne dieses Luftschiff hätte ich nie die Energie aufgebracht, die Trümmer aufzusammeln und alles von vorn anzufangen. Dafür muss man moralische Grundsätze auch schon mal über Bord werfen. Das hat nichts mit einer Lady zu tun. Denn wir sind keine Ehrenmänner. Wir haben keine Ehre.
Genug Seitenhiebe. :D
Wie du siehst, sind die Rollen sehr vielseitig. Es ist nicht einfach nur das Denver-Biest. Ich kann verstehen, wenn man Scarlett nicht mag. Sie macht es einem nicht leicht, sie zu mögen. Aber die Charaktere sind viel vielseitiger, als man glauben will.
Und ich gehöre normalerweise nicht zu jenen, die User ankeifen, wenn sie ihre Lieblingsfilme verunglimpfen, aber bei vWv kenne ich keinen Spaß mehr.


stuforcedyou

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kein Interesse

Sorry, aber es geht nicht. Auch bei Versuch Nr. (gefühlt) 237 schickt mich der Film bereits kurz nach Beginn in den Tiefschlaf und sorry, aber Rhett Butler ist so schleimig wie ein Aal an Land und die Bilder sind zwar schön, aber erinneren mich eher an einen Werbespot für Fußcreme oder Tabletten gegen Blasenschwäche. Nee, es reicht mir, ich werde wohl nie im Leben dieses "Meisterwerk" komplett sehen. Kostverächter! Ahnungsloser! Dummbeutel! Nennt mich wie ihr wollt, aber "Vom Winde verweht" geht mir am Arsch vorbei.

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Marie Krolock

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Aber ich glaube, Herrmann mag Aal.. er hat komische Gelüste ;)


stuforcedyou

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Super, dann kann er ihn ja richtig schön zerfleischen :)


T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein klassiker und ein stück weltkulturerbe, dieser film (wenn es noch menschen gibt) wird noch in 100 jahren toll sein

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Lorion42

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Bewertung6.0Ganz gut

Wäre der Film nach der Intermission vorbei gewesen, wäre die Wertung wesentlich höher gewesen. Nach dem Krieg wird der Film immer belangloser.
Der erste Teil ist dafür wirklich stark. Die Bilder und Szenenbilder können auch heute noch begeistern. Die Geschichte kann sich nicht über die gesamte Spielzeit halten.

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emotionfreak

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einmalig, ein fantastisches Epos, und trifft somít genau meinen Geschmack. Diese Szene: Ich will nie wieder hungern. An der Stelle krieg ich jedes Mal eine Gänsehaut.Eine der großrtigsten und emotionalsten Szenen der Filmgeschichte. Manchmal schaue ich mir nur diese Szene mehrmals hintereinander an.Ebenso die Schlussszene und Rhetts Liebeserklärung an Scarlett im Sonnenuntergang, nachdem er sie aus Atlanta rausbrachte. Die Figuren, insbesondere die Protagonistin Scarlett hat einen harten Kampf zu bestehen, muss hungern, sich gegen Vergewaltiger durchsetzen und die Verantwortung für die Familie und die Plantage übernehmen. Man leidet, hofft und freut sich mit ihr, wird gebannt. Die Story ist gut, emotional und mitreißend und die Charaktere interessant und perfect ausgearbeitet. Interessant, dass die Hauptfiguren, mit denen man mitleiden soll, charakterlich nicht perfect sind, sondern Ecken und kanten haben. Rhett Butler bezeichnet sich und Scarlett sogar als selbstsüchtig. Scarlett zunächst ein verzogenes Mädchen, dass stets bekommt, was sie will, im Notfall durch Gejammere oder Männern gegenüber mit einem Augenaufschlag. Und wunderbar geschauspielert, jedesmal wenn sie dann ihren trotzigen Blick ausetzt. Als ihr Leben aber schwieriger wird, wächst sie mit ihren Aufgaben. Dieser Charakter wird von Vievien Leigh einfach wunderbar gespielt. Es geht darum ein hartes Leben zu meistern und um verschiedene Formen von Liebe, die Liebe zu anderen Menschen, die Liebe zum Leben und die Liebe zu bestimmten Lebensweisen, der Lebensweise der Südstaatler, b.z.w Iren. Am Ende kommen beide Themen zusammén. Für ein glückli- ches Leben braucht man etwas, dass man liebt, in dem Fall halt die Lebenweise, die Traditionen der Südstaatler und damit verbunden die Liebe zu seinem eigenen Stück Land. Die Story ist aber noch lang nicht alles, was dieses Werk sehenwert macht, vor allem die Inszenierung, ist eine der Besten aller Zeiten. Kaum ein Film wurde so gefühlvoll und episch umgesetzt. Teilweise ist das Werk, wie ein klassisches Theater- stück inszeniert. Die Inszenierung ist großartig und imposant, das beginnt schon mit der Einblendung des Titels und dem Abspielen der Credits. Es fängt an mit Glocken- geläut und es erscheint die Schrift: David O Selznick presents.Dann: Margaret Mit- chels Story from the old South. Und dann Buchstabe für Buchstabe :Gone with the wind. Schon 40 Jahre vor "Krieg der Sterne" gab es ein solch imposantes Entrance. Das Visuelle ist großartig, Bilder von Sonnenuntergängen, Mondscheinnächten, eine Stadt die niederbrennt und vieles mehr. Auch der Score ist fantastisch und Max Stein erhielt zurecht eine Oscarnominierung. Was die schauspielerischen Leistungen anbe- geht, sprechen zwei Oscars und zwei weitere Nominierungen für sich. Vievien Leigh einmalig, Olivia de Haviland und Hathie Mc Daniels sehr gut, und auch der Rest ist über dem Durchschnitt. Clark Gabele passt schon allein von seinem natürlichen Aus- sehen, wie die Faust auf´s Auge. Könnte mir keinen anderen in der Rolle des Rhett Butler vorstellen. Zu allem bisher genannten, was den Film so gut macht, kommt noch hinzu, dass es ein interessanter Historienfilm ist, der Einblicke in die Welt der alten Südstaatler bietet. Ich liebe solch großartige Epen, wie auch zum Beispiel "Lawrence von Arabien". Bei beiden Filmen gibt es einzelne Szenen, die so episch und emotional sind, dass ich sie mir immer wieder mehrmals hintereinander ansehe. Doch im Gegen- satz zu "Lawrence von Arabien" , den ich über viele Strecken, einfach langweilig finde, unterhält "Vom Winde verweht" mich die ganze lange Laufzeit über, fast zu jeder Sekunde. Ich würde den Film grob in drei Teile unterteilen. Der erste Teil unterhält vorwiegend mit der Studie über das Leben im alten Süden und ist dabei teilweise auch humorvoll, wenn es um die Etikette und die Moralvorstellungen in dieser Epoche geht. Also wenn irgendeine alte Tante, sich mit einem Fächer Luft zufächeln muss oder in Ohnmacht fällt, nur weil es einen winzigen Verstoß gegen die Regeln der feinen Gesellschaft gab. Im zweiten Teil, dann kommt das großartig epische, die Dra- matik, der Überlebenskampf und die großen Emotionen, alles mit schönen Farben und Bildern und einem wunderbaren Soundtrack inszeniert. Der dritte Teil dann in erster Linie Ehedrama und Charakterstudie, b.z.w Studie des Verhältnisses zweier Charak- tere zueinander. Obwohl Rhett Scarletts weniger gute Eigenschaften erkennt und ablehnt, liebt er sie über alles. Scarlett kann diese Gefühle nicht erwidern, sie bildet sich ein , nach wie vor, Ashly zu lieben. Die beiden heiraten, aber es ist für Scarlett nur eine Zweckheirat und Rhett macht sich da auch gar keine Ilusionen. Als er merkt, dass es keinen Sinn hat, versucht er sie zu hassen. Dann aber entdeckt Scarlett ihre Gefühle für ihn. Doch es ist zu spät. Damals wusste man einfach noch, wie man Liebesfilme und Epen macht. Bei der Schaffung des Werkes legten David O Selznik und die Anderen einen unglaublichen Perfectionismus an den Tag. Allein die Suche nach der passenden Haupstellerin kostete 2 Jahre und über 250 Bewerberinen. Ich danke dem alten Hollywood und den Machern von "Vom Winde verweht" für dieses großartige Werk und dass sie mit so viel Liebe und Aufopferung daran gingen. Wer die Entstehungsgeschichte gesehen hat, weiß ich, was ich meine.

Vom Winde verweht ist auf jeden Fall mehr, als nur Kitsch. Sowieso, dieses Wort Kitsch, warum werden Emotionen in Filmen immer gleich abwertend als Kitsch bezeichnet. Was haben die Leute gegen Emotionen. Die Emotionen sind hier großartig und episch umgesetzt.Ich weiß gar nicht, was Kitsch sein soll, aber wenn VWv Kitsch ist, dann mag ich Kitsch. Und auch wenn man so etwas subjektiv nicht mag, so muß man die großartige Inszenierung mit Optik, Soundtrack, Kameraführung etc. einfach anerkennen.
Aber das Werk hat auch noch mehr anzubieten, es ist kein Kitsch und GZSZ vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges. Die Story hat durchaus auch Tiefgang. Die Wandlung vom verwöhnten Gör zur Kämpferin und die Sache mit dem Spruch:" Aber nicht heute, verschieben wir es auf morgen." Auch die Vorwürfe bezüglich des Charakters der Protagonistin kann ich nicht nachvollziehen, das macht die Story doch gearde hochwertiger, dass sie nicht perfect ist und erst im Laufe der Geschichte wächst. Sonst meckern die Herrn Nörgler gerade darüber, wenn zu sehr eine heile Welt dargestellt wird. Mit GZSZ ist das jedenfalls wirklich nicht zu vergleichen. Gibt es bei GZSZ so großartig inszenierte Szenen wie : Ich will nie wieder hungern?
Die Vorwürfe wegen Rassismus finde ich ungerechtfertigt, denn so´war die Zeit, in der die Geschichte spielt, nun einmal. Wenn man das Buch liest, erfährt man noch mehr, über die Lebensweise der Südstaatler und ihrer Beziehung zu ihren Sklaven. Viele Menschen haben sie zwar als minderwertig angesehen, aber sie deswegen nicht schlecht behandelt, viele Sklavinen waren kindermaädchen für die Kinder der Weißen, die widerum eine tiefe Freundschaft mit den Sklavenkindern verband. Der Film jedenfalls ein großrtiges Werk. Einmalig. Ein fantastisches Epos, mit toller Optik und großartiger Musik. Nicht nur zu Star Wars und Herr der Ringe kann man Fanartikel sammeln, auch zu "Vom Winde verweht". Ich habe den Film in verschiedenen Editionen auf DVD, auf VHS und auf Laserdisk, ein Filmposter, 2 Originalkinoprogramme, ein Blechschild, eine Originalkinokarte von der deutschen Erstaufführung, das Filmbuch, den Soundtrack auf Platte und CD, eine Eisdose mit einem Motiv aus VWV, ein Aushangfoto und ein Foto mit Autogramm von Vivien Leigh.
Der Film animiert mich immer wieder auch meine Liebe und Lebensweise besser auszuleben, aber nicht heute, verschieben wir es auf morgen.

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JohnnyKee

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Bewertung3.5Schwach

You‘ve gotta be fucking kidding me!
Ultrakitschige Schmonzette die es auch nach 4 endlos langen Stunden nicht vermag auf den Punkt zu kommen. Zeitverschwendung. Plätscher, plätscher wie ein Kieselstein im Fluss. Wen interessiert‘s? Frei von jeglicher Vernunft, Leidenschaft und Klasse. Die reinste, unerträgliche Folter, eine Beleidigung gegen den gesunden Menschenverstand denn diesen sucht man hier vergebens. Mit einer unausstehlichen, verzogenen Schlampe als Hauptcharakter deren Unverfrorenheit mir seit Anbeginn ein Dorn im Auge war. Nimm endlich den Stock aus dem Arsch, Mädchen und mach die Augen auf damit du erkennen kannst was für eine Spur der Verwüstung und einen Haufen Scheiße du hinterlässt! Irgendeiner muss ja später wieder saubermachen. Als Zuschauer hab ich darauf keinen Bock. Eine Frechheit, mein Geduldsfaden ist schon nach einer Stunde gerissen. Ich fühle hier rein gar nichts, alles ist so zäh und fad und ungenießbar. Trocken, kalt, uninteressant und oft unfreiwillig komisch. Und das für eine gefühlte Ewigkeit. Das einzige bewundernswerte sind die Schauspieler und die Kulisse. Doch das reicht einfach nicht! Denn hier zieht‘s an Stellen wo‘s gewaltig weh tut, man hat das Gefühl innerlich zu vergehen. Alles war mir hier einfach nur so scheißegal und wären am Ende alle verreckt. Denn ich bitte, ich flehe nur. Gibt mir bitte wieder 4 Stunden meines Lebens zurück die mir dieser Film auf qualvollste Art und Weise geraubt hat. Gone with the Wind sucks!

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ihre-herrlichkeit

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Ich fand einige Ausdrucksweisen einfach total süß. "Great balls of fire! It's Rhett!"


JohnnyKee

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@sev: Wenn du auch mal arm dran sein willst wie ich, weisste ja was zu tun ist ;>
@Jack: Thx :) Die sind halt eher selten. Ich seh eigentlich nicht viele schlechte Filme^^
@Herrlichkeit: Handzahm, ok. Wenn du's sagst ;)


*frenzy_punk<3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Gone with the Wind", bewegendes Drama mit ausgezeichnetem Cast und traumhafter Musik.

Sidney Howard und Ben Hecht schrieben zu "Gone with the Wind", das perfekte Drehbuch, welches die Facetten einer starken Frau gekonnt wiedergibt. Der Zuschauer befindet sich in einem Wechselbad der Gefühle, mal schwingt er vor Freude auf den Schwingen eines Engels über den Wolken, dann fällt er in tiefe Trauer und ein weiteres Mal lässt ihm der Schock das Blut in den Adern gefrieren.
"Gone with the Wind" beinhaltet eine fantastische Story, die alles bieten kann, wonach es dem Zuseher dürstet. Liebe, Leidenschaft, Trauer, Trost. Das Drama ist perfekt inszeniert und in einem schönen roten Kameralicht getaucht.
Victor Fleming spielt hier gekonnt mit den Farben und Hintergründen, welche die Szenerie grandios wieder spiegeln. In einer Szene, wo Scarlett und Rhett sich voneinander verabschieden, geht im Hintergrund die Sonne unter. Rhett geht und die Sonne mit ihm.

Der Cast ist bis in jede kleine Nebenrolle ausgezeichnet besetzt. Vivien Leigh (Ship of Fools), die nicht nur mit ihrer schönen blassen Haut glänzt, sticht in der Romanverfilmung alle anderen aus und brilliert mit stärke und Mimik.
Die Charaktere gehen allesamt sehr nahe. Die enorme Lauflänge des Streifens macht es möglich, jede Person genauer in Augenschein zu nehmen und so erfährt man nicht nur die Geschichte von Scarlett oder Rhett, sondern erhält auch noch Einblicke in die gutmütige Natur von Melanie, die einem besonders ans Herz wächst.
Ashley, gespielt von Leslie Howard (The Petrified Forest) kommt trotzdem etwas zu kurz, was aber nicht weiter schlimm ist.

Max Steiner komponierte traumhafte klassische Klänge zu dem Werk, die im Ohr bleiben und perfekt in jede Szene passen.

Victor Fleming bewies, dass man auch schon damals in Hollywood großes erreichen kann. Dies bewies er nicht nur anhand der fabelhaften Darstellerwahl, sondern auch mit gekonnter Bildwahl, brillanter Charakterisierung und emotionsgeladenden Szenen.
Er fraß sich nicht an einer Liebesgeschichte fest, sondern zeigte uns die Facetten einer Frau, die von einer verwöhnten kleinen Göre zu einer starken, selbstischeren Frau heranwuchs, gepeinigt vom Schicksal.

"Gone with the Wind", ein zeitloses Meisterwerk der Hollywoodgeschichte.

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La Bardot

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich will nie wieder Hunger leiden!"

Wer kennt ihn nicht, diesen dramatischen, packenden Ausruf der bezaubernden Viven Leigh?

Einer der besten Filme aus dem guten, alten Hollywood. Die Verfilmung des Romanklassikers von Margaret Mitchell beeindruckt durch hervorragende Bilder, tolle Kostüme und wunderbare Schauspieler. Der kommerziell erfolgreichste Film seiner Zeit, der mit unzähligen Oscars gewürdigt wurde - zurecht! Ein Drama-Epos in Überlänge.

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Bommali

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Bewertung9.5Herausragend

Immer und immer wieder gerne. Großartiger Klassiker, von dem sich viele Filmemacher noch was abgucken können.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die beste Romanverfilmung, die ich je sah. Hier wird fast alles 1:1 umgesetzt, selbst die Farben der Kleider, das herzförmige Gesicht von Melanie, die Augenform von Scarlett. Unglaublich, wie viel Mühe dahinter gesteckt hat. Einer der ersten Farbfilme und gleich so überwältigend.
Ich will diesen Film gar nicht zerpflücken, dafür ist er mir zu kostbar. Ich sage nur: Mein absoluter Lieblingsfilm, von nichts mehr getoppt!

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Filmkenner77

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Siehste, dann ist die These ja widerlegt, dass "Vom Winde verweht" einer der ersten Farbfilme war. ;-)


ihre-herrlichkeit

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Aber einer der ersten in der vollen Länge und mit dem Aufwand, verdammt!


e1ma

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Bewertung9.0Herausragend

Zeitlos....sicherlich bietet der Film eine enorme Lauflänge, aber wie schon bei dem genialen "Giganten" verfliegen die knapp 4 Stunden wie im Nu und bieten hervorragendes Hollywood Kino der alten Schule. Die Ausstattunge sowie die Kulissen lassen ebenfalls nicht viel Platz zum Meckern. Klasse Film der seinen Kultstatus nicht umsonst hat und gemessen am Alter immer noch prächtig unterhält.

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julu

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Bewertung10.0Herausragend

Ist und bleibt Kult. Zu Recht.

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