Nackt und zerfleischt

Cannibal Holocaust (1980), IT Laufzeit 92 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Erotikfilm, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 16.01.1981

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5.1
Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0
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541 Bewertungen
81 Kommentare
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von Ruggero Deodato, mit Robert Kerman und Francesca Ciardi

Professor Harold Monroe macht sich im südafrikanischen Dschungel auf die Suche nach einer verschollenen Filmcrew, die dort einen Dokumentarfilm über Kannibalen drehen wollte. Statt der Menschen findet er nur ihre Ausrüstung inclusive bereits gemachter Aufnahmen, die er zurück nach New York mitnimmt. Hier will ein Fernsehsender die Filmaufnahmen als Dokumentation zeigen, und Monroe versucht alles, um sie von dieser Idee abzubringen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Nackt und zerfleischt

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Die unrühmliche Zensurgeschichte, die Anklagen wegen Mord, und die noch immer fortwährende Diskussion um die Frage, welcher Mittel sich Kunst im Einzelfall bemächtigen darf, welche selbst in cinephilen Kreisen noch immer außerordentlich emotional geführt wird, sind nahezu einmalig - und leider auch interessanter als der Stein des Anstoßes: CANNIBAL HOLOCAUST war und ist nicht verwerflicher als das Genre in dem er fußt, wohl aber ist er in seiner Attitüde, Exploitation zur Gesellschaftsschelte aufzublasen, einer der verlogensten. „Homo homini lupus“ heißt das spärliche Motto von Ruggero Deodato und im Mäntelchen der Medienkritik nebst empörten Voice-over lässt sich Gewalt, Gekröse und Klischees vom fleischfressenden Wilden (die fortwährend zelebriert werden) gleich viel besser legitimieren. Dabei ist der Film eine nicht unattraktive Stilübung, und auch nicht etwa deshalb schlecht, weil er ist, was er ist, sondern vor allem aufgrund der arroganten Haltung mit der er sich über seine Herkunft stellt und weil er ausgestellt darum bettelt, als etwas verstanden zu werden, was er definitiv eben nicht ist. Von Chauvi-Opa Leone gab‘s für Deodatos inkonsequentes Schwachsinnsmanifest (©Mr.VincentVega) trotzdem Applaus. Na dann.

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FlintPaper

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Filme ohne Subtext sind ja nicht automatisch schlecht. Vielleicht meint er's garnicht bös' mit dem Streifen.


Hisayasu S

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Kann man so sehen. Ich seh's wie Leone. ©Le Samourai


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Der Film nimmt Blair Witch Project um fast 20 Jahre vorweg und polarisiert bis heute. Ein echter Video-Nasty dessen Tiersnuff-Szenen und Gerichtsprozesse für mehr Wirbel gesorgt haben, als die zweifelhafte Handlung. Eine gewisse Faszination kann man dem Werk nicht absprechen, aber man hat auch eigentlich nichts verpasst, wenn man ihn nicht gesehen hat.

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RaekOne

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Ach was die Kritiken von dem ernst zu nehmen ist eine Sache die ich lieber unterlassen würde. So kommst du nie zu einem guten Film.


Roldur

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Naja, Batz hat zwar nicht ganz meinen Geschmack aber durch seine Kritiken bin ich shcon häufiger auf gute Filme gestoßen. Ich würd sagen jedem das Seine ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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0.0Hassfilm

Furchtbar, furchtbar, furchtbar.

Bei all meiner Liebe zu Splatter, wenn die (Tier-)Tötungen real sind hört der Spaß sofort auf. Auch sonst finden sich für dieses Machwerk kaum Worte... weg damit.

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Dom699

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ich bin agnostiker.


Le Samourai

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Meine Meinung kann man hier mehrmals finden.



Kommentare (78) — Film: Nackt und zerfleischt


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boxcarsboxcars

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Bewertung7.0Sehenswert

“Es gab eine Zeit, da der Reisende Kulturen begegnete, die sich von seiner eigenen von Grund auf unterschieden und ihn zunächst durch ihre Fremdartigkeit überwältigten. Seit einigen Jahrhunderten haben wir dazu immer weniger Gelegenheit. Ob in Indien oder in Amerika - der moderne Reisende ist weit weniger überrascht, als es sich eingestehen mag.”

“Ich verabscheue Reisen und Forschungsreisende.”

- Lévi-Strauss “Traurige Tropen”

Worüber zu reden wäre: Ist die Brechstange, die der Film in jeder Hinsicht anwendet, zwingend notwendig oder vielleicht der Grund für seine inhaltliche Flachheit? Der Schlusssatz ist genauso pointiert wie omnipräsent. Ein Film, dessen Dogma mehr als deutlich im ‘Alles, es muss alles gezeigt werden’ liegt. Ob man aber auch alles hätte sagen müssen, weiß ich nicht.

(Ein Anzeichen dafür, dass es auch etwas subtiler gegangen wäre, findet man in der letzten found footage Szene, wenn die zwei Songs, die sich den gesamten Film über ablösen, bekämpfen und bereichern, in eine Art Soundcollage überführt werden.)

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Neverman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ob die Kontroversen rund um die Entstehung und Veröffentlichung von "Cannibal Holocaust" seinen Kultstatus rechtfertigen, sei mal dahingestellt. Er bleibt der wichtigste Vertreter des in den 70er Jahren populären "Mondo"-Genres und zugleich sein einsamer Höhepunkt, der das Verschwinden dieses voyeuristischen Dokumentarformats einläutete.

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andy.troitzsch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wohl der beste Kannibalenfilm der je gedreht wurden ist. Alles andere sieht dagegen blass aus.
Das ist kein Popcornfilm sondern eher was für Leute die sowas verstehen.

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Maniac131

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Bewertung9.0Herausragend

"Cannibal Holocaust" ist wieder einer der Filme, die durch ihre zahllosen Gerichtsprozesse auf sich aufmerksam machen. Aber Gerichtsprozesse kriegt man in Deutschland wegen jedem Scheiss und daher gehe ich da nicht näher darauf ein. Es ist nicht ein Kannibalenfilm, es ist DER Kannibalenfilm, auch wenn er eigentlich nichts mit den üblichen Filmen des Genres zu tun hat. Der Film zeigt eindrucksvoll, was für ein Schwein der Mensch sein kann und wie die Antwort auf die Gewalt aussieht. Wer sind eigentlich die wahren "Wilden"? Diese Frage wirft der Film auf und lässt dem Zuschauer frei, die Antwort selbst zu wählen. Es ist ein ultrabrutaler, widerlicher aber auch sehr wichtiger Film, der keinen kalt lassen wird. Wären die widerwärtigen Tiertötungen nicht wäre es eine glatte 10. Ein meisterhafter, zynisch schöner Soundtrack für eine Drecksau von Film. Großartig.

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HulktopF

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Bewertung4.0Uninteressant

die dämlichsten dokumentarfilmer aller zeiten drehen in der merkwürdigsten kanibalenszenerie aller zeiten einen film der ihnen das leben kostet.

die ganzen plottholes und filmfehler aufzuzählen würde ewigkeiten dauern deshalb beschrenk ich mich aufs wesentliche.
die gewaltszenen gegen menschen sehen sehr künstlich aus und wie die kannibalen an ihren opfern nagt die zeit an den spezialeffeckten. das einzige was wirklich schockiert ist das tiertöten als filmmotiv, grauenhaft in szene gesetzt und ulltrabrutal werden hier die tiere wirklich getötet. und zu den morden an dem kamerateam ...welche jäger verspeisen bitteschön ihre beute vor ort? und vor allem so dass man sie dabei gut filmen kann? und vor allem wenn die dokumentarfilmer so gut waren, WARUM ZUM TEUFEL STELLEN DIE SICH SO DÄMLICH AN? einfach unglaublich schlecht die prämisse des films dazu fällt nurnoch auf wie klug der finder der kameraausrüstung zu werke ging.

der film ist überbewertet und nur für menschen,die in der filmhistorie rumstöbern wollen einen blick wert oder einfach gedärmgeil sind.

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Hanno Jones

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da hast du bei allem recht, bis auf dass es 4.0 punkte zu viel sind ;)


HulktopF

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manche bilder hatten eine hypnotische wirkung die zwar schnell verflog, jedoch war der erste akt des filmes gut durchdacht und gut inzeniert, was danach kam war einfach nurnoch lächerlich. ich denke schon dass der gut gemachte erste akt 4.0 punkte verdient. :>


Vic Mackey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt Filme, die bleiben einfach im Gedächtnis. Filme, die man vielleicht schon einige Jahre nicht mehr gesehen hat, die aber aufgrund bestimmter Sequenzen unauslöschlich im Gehirn verankert sind. "Cannibal Holocaust" ist da für mich ein Paradebeispiel. Habe den Film gestern das erste Mal seit Ewigkeiten mal wieder gesehen und doch kam sofort beim Vorspann wieder diese Beklemmung, hervorgerufen vom so wunderschönen wie beunruhigenden Soundtrack. Keine Kritik, kein Kommentar, nichts kann den Zuschauer auf das flaue Gefühl im Magen vorbereiten, das sich im Laufe des Films einstellt. Gerade das gefundene Filmmaterial, das die zweite Hälfte des Films ausmacht, schockiert mit einer barbarischen Härte, die durch die ekelhaft-realistischen Effekte auch den ein oder anderen Splatterfreund in die Knie zwingen dürfte. Das hat in weiten Teilen nicht mehr allzuviel mit Unterhaltung zu tun, mehr als einmal muss man sich wirklich zwingen, weiter hinzuschauen.
Man sollte aber nicht den Fehler machen, "Cannibal Holocaust" auf diese widerwärtigen Szenen zu beschränken. Atmosphärisch ist das großes Kino, vor allem der Found Footage-Stil wurde auch danach nie wieder so gekonnt, so eindringlich eingesetzt. So realistisch, dass es weh tut, werden grausamste Taten gezeigt, begangen sowohl von den Eingeborenen als auch den angeblich zivilisierten Großstädtern. Diese Gesellschafts-/Medienkritik ist zum Teil arg oberflächlich geraten, verfehlt allerdings nicht ihr Ziel, wühlt auf, verstört und lässt den Zuschauer zum Schluss mit einem dicken Kloß im Hals zurück. Das liegt jedoch nicht nur an der dargestellten Kritik, sondern auch an den zumindest fragwürdigen Mitteln, mit denen hier gearbeitet wurde.
Definitiv nichts für einen gemütlichen Filmabend, trotzdem der wohl beste Vertreter des Kannibalengenres, das sonst fast ausschließlich Schund hervorgebracht hat. Zusammen mit "Men behind the Sun" und "Salo" wahrscheinlich die unangenehmste Filmerfahrung, die man machen kann.

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JackoXL

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...aber Pferdefleisch ist eh überall drin (btw, "Roßbratwurst" ist echt lecker!), daher pfeife ich drauf...Leider habe ich weder Snickers, Jägermeister, noch Roßbratwurst im Haus. Muss einkaufen, dringend...


Deathpool

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Hmm Jägermeister,lecker


Mac_C_Tiro

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Bewertung5.0Geht so

Meilenstein und inszenatorischer Höhepunkt des frühen Cannibal Core/ Mondo Gore- Genres, welcher dem Regisseur einen bis heute andauernden Karriereknick außerhalb des Nischenfilm und diverse Gerichtsprozesse einbrachte. Der geschickt eingesetzte dolumentarische Stil verleiht dem Film eine Direktheit und Nähe die bis heute unerreicht ist. Bewohner dieses Dschungelgenres würden wohl 7-8 Punkte geben, ich bin nur auf einem kurzen Field Trip, daher gibts 5.

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FordFairlane

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Den hatte ich mir damals mal aus der Videothek ausgeliehen und von allen Kannibalen Filmen ist das der beste, auch wenn es kein besonders guter Film ist. Der Dokumentarstil hat etwas. Nur bin ich halt kein typ für solche Gewaltschinken-splatter! Deshalb heißt es für mich einmal sehen und vergessen.

Wenn du mal einen tollen Kannibalen Film sehen will, dann empfehle ich dir Ravenous


Mac_C_Tiro

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Vielen Dank, werd ich testen. Obwohl das Genre auch keine "Heimat" für mich darstellt. Was ich wirklich liebe sind Zombiefilme und schleichend bedrohlicher Horror mit vereinzelten Schockmomenten.


Dahmer

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Bewertung7.0Sehenswert

Krasser Kannibalenshit :) Dieser Film zeigt wirklich hammerharte,schockierende Szenen und kombiniert alles mit einem visuell dokumentarischen Look.Ein harter Film,nahe an der Kotzgrenze,um es mal vorsichtig auszudrücken :-) Vergewaltigungen,Tiersnuff,Brutale Tötungen usw. alles wirkt ziemlich realistisch u. hat eine verstörende,unwohle Atmosphäre,garniert mit soliden/guten Darstellern u. einem atmosphärischen Dschungel Setting.Sogar sowas wie Spannung kommt auf ab ca. Mitte des Films.
Also ganz erhlich,den kranken Kram kann ich persönlich nicht öfters anschauen, pfui deibel ...

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Poor Boy

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redest du von dat RTL Dschungelcamp :D


uncut123

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der spruch war gut!!!echt


uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

damals musste man den film sehen um es zu glauben naja und heut hat man halt internet...für ne oscarnacht schon ok....g

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DerSuperBob

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich ein Klasse Film aber wegen der Sache mit den Tieren muss ich einfach ein paar Punkt abzeiehen :(
das ist einfach eine Sauerei

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Splashy

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Zu seiner Zeit war Cannibal Holocaust ein absoluter Skandal Film und wohl auch als solcher vom Regisseur & Produzenten angedacht.
Nach akturellen Horror Genre Gesichtspunkten wirkt er aber wie ein C-Movie Amateurhorrorfilm.

Das einzig wirklich verstörende an diesem Film ist die Tatsache, dass für die Aufnahmen echte Tiere getötet wurden. Ansonsten bietet der Film meiner Meinung nach aber keine wirklichen Horror Schocker Momente.
Das ganze wirkt eher ziemlich träge, vor allem da man vom Titel & Cover bereits vorher weiss, dass es auf Cannibalismus hinausführt.

Alles in allem hatte ich nach den ganzen Kontroversen die seit der Veröffentlichung um diesen Film entstehen deutlich mehr erwartet.

Im Gegensatz hierzu hat mich "August Underground's Mordum" deutlich mehr schockiert, angeekelt & abgestoßen. Außerdem erzeugte dieser Snuff like Film ein wahrhaft bleibendes, dumpfes Gefühl in der Magengegend über die kranken Phantasien mancher Menschen.
Wer sich wirklich die krankeste und abstoßendste Art von Filmischer "Unterhaltung" (abseits von realem Snuff) antun möchte, der sollte definitiv "August Underground's Mordum" sehen.

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DKennyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit »Cannibal Holocaust« inszenierte Ruggero Deodato den besten und intensivsten Kannibalenfilm seit Beginn der Filmgeschichte.

Ist die erste Hälfte eher ein gewöhnlicher Abenteuerfilm, in dem die Reise der Forschergruppe durch den Urwald dargestellt wird, findet der eigentliche Film in der zweiten Hälfte mit der Sichtung der gefunden Videoaufnahmen statt. Dieser zweite Teil entschädigt dann auch sämtliche Längen, die anfangs noch teilweise vorhanden waren mit einer beklemmenden Atmosphäre, einer tollen Inszenierung und einem unvergessbaren Soundtrack von Riz Ortolani. Insbesondere die Schlusss- sowie die berühmte Pfählungsszene gehören zu dem Eindrucksvollsten, was das Independentkino bislang hervorbringen konnte. Die tatsächliche explizite Gewaltdarstellung ist allerdings eher als harmlos zu betrachten, Genre-Kollege »Cannibal Ferox« ging da schon deutlich weiter. Da ich der Diskussion bezüglich des Tier-Snuffs überdrüssig bin, werde ich hier nicht weiter darauf eingehen. Gestört hats mich nicht, trägt aber auch nichts zur Story bei (im Übrigen existiert eine Animal-Cruelty-Free Version).

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micromachine

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Bewertung0.0Hassfilm

Wenn ein moderner zivilisierter Regisseur derart respektlos mit Tieren umgeht kann man diesen Film nur verurteilen. Nur weil er zum Zeitpunkt der Filmentstehung nicht in der Lage war ordentliche Gore und Splattereffekte zu kreieren mussten eben Tiere dran glauben. Menschen die sich zerfleischen lassen hatte er wohl nicht gefunden. Schade ... Darum sehen die Tierszenen auch schön realistisch aus die Szenen mit Menschen ziemlich erbärmlich. Sorry, aber selbst 1981 hätte man bessere Splatterszenen hinbekommen. Konnte er aber nicht darum nehmen wir halt Tiere. Was für ein Scheiß ... Die Tiere waren dann auch die besseren Schauspieler bei ihren Tötungsszenen. Ich halte den Film aber nicht nur wegen den Tierszenen für absoluten Dreck. Schauspielerisch ist er unterste Schublade (abgesehen von den Tieren, die waren gut). Und bitte, die Message ... Peinlicher geht's kaum. Um die moderne Mediengesellschaft zu kritisieren muss ich keine Tiere abschlachten. Und das die Tiere danach angeblich gegessen wurden rechtfertigt das Ganze in keinster Weise. Wer zum Teufel wollte die zermatschte Schildkröte noch essen. Die Tiere wurden getötet um den Film so krass wie nur möglich zu machen. Basta ... Und das gibt für mich ne Null. Ohne besagte Szenen vielleicht ne 1. Weil der Rest auch schlecht ist.

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micromachine

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Denke ich auch. Zumindest was diesen und ähnliche Filme angeht. Sonst ähnelt sich unser Filmgeschmack schon irgendwie. Ein kurzer Blick auf dein Profil und ich sehe, dass du "There will be blood" vorgemerkt hast. Unbedingt ansehen. Ist in meinen Augen ein Meisterwerk. :)


movie.max

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ja Kompliment an dieser Stelle auch an deinen Filmgeschmack. Ich stehe auf diese Beweihräucherungen nach einem kurzen Disput! ;)


niceeddy

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Bewertung0.0Hassfilm

Eigentlich eine solide 2 für einen langweiligen Streifen mit Holzhammermessage und Pornosoundtrack, minus 2 Punkte für Tierquälereien = 0 Points

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Deathpool

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Pornosoundtrack?
Ich lasse das ma so stehen wegen Maiden^^
Gehste nächstes Jahr zum Konzi?, hab meine Karten für Berlin.
Yeah


niceeddy

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Viel zu teuer, muss für die Ruggero Deodato-Retrospektive sparen, 1x Maiden live im Leben reicht.


ihre-herrlichkeit

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Bewertung3.5Schwach

Die haben einem Affen mitten durchs Gesicht geschnitten. Mitten durch. Der Film ist Abfall. Der Soundtrack wirkt wie von einem begeisterten unter LSD-Rausch komponierenden selbsternannten Künstler, die sich anschließend im nüchternen Zustand dafür schämt, was er sich für eine Banalität zurechtgefurzt hat. Die Schauspieler sind schlecht, die Handlung völlig sinnlos. Die Szene mit der Schildkröte werde ich Zeit meines Lebens nicht mehr vergessen...

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onyxxx11

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:D


killsam

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jo so soll es auch sein


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kontrovers bis ins Letzte, wird er auch immer bleiben. Niemals werden sich Liebhaber und Hasser näher kommen können, niemals wird dieser Film jemals eine breite Masse für sich einnehmen können. Dafür ist er zu extrem.
Das sicherlich meist diskutierte Thema sind wohl die Tötungen der Tiere. Mein Standpunkt: Ich mochte das auch nicht. Ich fand es sehr unangenehm, mir das anzuschauen. Vor allem finde ich, es hätte gar nicht sein müssen. Der Film hätte ohne das genauso funktioniert, es hat einfach keinen Wert. Und wenn, es wäre doch auch möglich gewesen, das einfach nachzustellen. Sicher nicht in diesem Ausmaß (Schildkröte), aber die an den Menschen vollzogene Gewalt hat auch wahnsinnig realistisch gewirkt, oder wurde da auch ein echter Penis abgetrennt? Wenn, das nenne ich Einsatz. Ja, auch ich esse Fleisch, sogar sehr gerne, trage Leder und bin auch dafür verantwortlich, das Tiere sterben. Schuldig. Aber ich brauche keine getöteten Tiere, damit ein Film funktioniert. Das stößt mir schon bitter auf, ohne mich jetzt als Heuchler zu fühlen. Ich frage mich einfach, warum?
So, aber jetzt: "Cannibal Holocaust" ist, bis auf den furchtbaren Titel, brilliant. Der Film ist so intensiv, glaubhaft und verstörend, handwerklich großartig und unglaublich packend. Found-Footage finde ich gänzlich überflüssig, die hier eingesetzte Variante ist fantastisch. Hier läuft keiner 90 Minuten mit einer Wackelkamera rum und versucht so, einen uninteressanten Film irgendwie zu verkaufen, hier wird es erst zum Ende hin absolut sinnvoll genutzt. Dabei so gut, wie ich es später nie gesehen habe. Im Finale lässt sich kaum noch von Realität und Fiktion trennen, nur der gesunde Menschenverstand holt einen auf den Boden zurück. Das bei den Mitteln, bei einem 30 Jahre alten Film, unfassbar. Das muss man nicht mögen, aber dieser Wirkung kann man sich wohl kaum entziehen. Mir war es nicht möglich.
Über was selbst die größten Hater wohl kaum herziehen können: Diese Musik! Genial, einfach genial. Riz Ortolani ist ein Meisterstück geglückt. Mal gibt es dieses schöne melodische Stück, dass an Ennio Morricone erinnert, mal diese eindringlichen, bizarren Klänge und am Ende gibt es sogar beides auf einmal in einer Szene, die genau dadurch richtig sitzt.
Aufgrund seiner polarisierenden Art und Weise kann ich eigentlich niemanden verübeln, diesen Film nicht zu mögen. Er mag sie so abstoßen, dass sie selbst über objektiv kaum zu leugnende Qualität hinwegsehen. Akzeptiere ich. Ich sehe das aber ganz anders. Auf seine Art ein kleines Meisterwerk. Jetzt dürfen sie Steine schmeißen...

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ihre-herrlichkeit

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Danke und Zustimmung!


JackoXL

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Meine Meinung steht da oben, aber ich mag euch trotzdem. ;)


chor schrott

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Bewertung4.5Uninteressant

Macht mächtig Appetit auf Schildkrötensuppe der Film, deshalb nach Sichtung unbedingt bereit halten.

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Harrigan

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Bewertung5.0Geht so

Wie soll man so etwas bewerten?
Ich finde es jedenfalls heuchlerisch und falsch hier mit double standards langweilige Gutmenschenargumente aufzublasen und mit 0 Punkten in die Ecke zu stellen...

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NosekXVX

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Bewertung7.0Sehenswert

schon allein durch die hintergrundgeschichte, welche nach der veröffentlichung stattgefunden hat, ist dieser film meiner meinung nach sehenswert! er wirkte damals so real das deodato per gerichtsbeschluss dazu gezwungen wurde den aufenthaltsort der akteure preis zu geben (welche durch eine klausel im vertrag dazu verpflichtet waren, ein jahr lang nach den dreharbeiten abzutauchen)

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Anoirja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»The "Citizen Kane" of cannibal movies.« (Tim Lucas, Video Watchdog) - geht klar und so gebührt dieser Leistung auch die gleiche Anerkennung, respektive die gleiche Punktzahl. Darf ich als langjährige eingefleischte Vegetarierin (bald sind es 25 Jahre inklusive meiner Zeit als Veganerin) diesen Film, den ich heuer längst nicht zum ersten Mal gesehen habe, überhaupt mögen? Gewiss doch - und ich verstehe auch immer noch nicht, warum sich die moralische Empörung über Tiertötungen gerade bei diesem Film immer wieder geradezu hysterisch entlädt. Fragwürdig? Bestimmt. Scheinheilige Doppelmoral finde ich bestimmt fragwürdiger. Klar geht es mitunter stark exploitativ zur Sache, jedoch zweckmäßiger als bei anderen Vertretern des Mondo-/Kannibalenfilm-Subgenres - und genau deswegen erzielt der Film trotzdem bzw. vornehmlich auch seine gewünschte Wirkung. "Found Footage" ist nie effektiver und besser in einen Film eingebracht worden, allerdings bin ich eh keine große Freundin des "Found Footage"-Stils. Ob nun funktionierende Medien-/Gesellschaftskritik oder nicht, bleibt wohl jedem selbst überlassen - für mich ist sie klar ersichtlich und funktioniert somit. Fraglos aber vermag mir der unrühmliche Titel (und damit ist ausnahmsweise nicht der dämliche deutsche gemeint) alles andere als zu gefallen.

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Anoirja

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@ VisitorQ: Erstens bin ich kein Junge und zweitens gehe ich doch gar nicht. ;)

@ Phrunk: Meine Muse ist mit meiner Muße durchgebrannt - vielleicht laufen sie dir ja bald über den Weg. Hug back. :)

@ Fredi: Das wollte ich schon immer mal schreiben und ich dachte, es fällt niemandem auf. Eigentlich hätte ich aber auch gerne "zerfleischte Vegetarierin" geschrieben. ;)
DVD? Den gibt's ja mittlerweile auf Blu-ray und diese Gelegenheit habe ich jetzt auch genutzt.
Oh, ein Lob vom Fredi - welch Seltenheit. :)


Le Samourai

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Blu-Ray? Was ist das? ;)



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