Der mit dem Wolf tanzt

Dances with Wolves (1990), US Laufzeit 224 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Western, Kinostart 14.02.1991

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7.3
Kritiker
55 Bewertungen
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7.2
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10307 Bewertungen
98 Kommentare
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von Kevin Costner, mit Kevin Costner und Mary McDonnell

In Kevin Costners Regiedebüt Der mit dem Wolf tanzt freundet sich ein Nordstaaten-Offizier mit dem Indianerstamm der Lakota an und wird langsam selbst einer von ihnen.

Der Nordstaaten-Offiziert John Dunbar (Kevin Costner) wird im Jahr 1864 im amerikansichen Bürgerkrieg von einer Kugel so schwer verwundet, dass er wahrscheinlich sein Bein verlieren wird. Da er mit dieser Vorstellung nicht leben kann, will er sich freiwillig vom Feind erschießen lassen. Dabei wird er allerdings nicht getötet, sondern als Held gefeiert. In der Behandlung der besten Ärzte, kann sein Bein gerettet werden und wird anschließend vor die Wahl gestellt, wo er eingesetzt werden soll. Dunbar entschließt sich für den Außenposten eines Indianergebiets in South Dakota, den er verlassen und heruntergekommen vorfindet. Während er den Posten wieder aufbaut, wird er jeden Tag von einem Wolf besucht, den er Socke nennt. Nachdem einige Zeit vergangen ist, trifft er das erste Mal auf Indianer des Stammes der Lakota, die dem weißen Mann zunächst skeptisch gegenüberstehen. Dies ändert sich, als Dunbar die weißen bei den Lakota lebende Frau ‘Steht mit einer Faust’ (Mary McDonnell) rettet und somit das Vertrauen der Indianer gewinnt. Nach und nach freundet er sich immer mehr mit dem Stamm und dessen Häuptling (Graham Greene) an und bekommt sogar den indianischen Namen ‘Der mit dem Wolf tanzt’. Doch schon bald werden die Lakota von einem befeindeten Indianerstamm, den Pawnees, heimgesucht und auch Dunbar wird von seinen Landsleuten langsam als Deserteur betrachtet.

Hintergrund & Infos zu Der mit dem Wolf tanzt
Als er als Schauspieler mit Filmen wie Die Unbestechlichen und Feld der Träume bereits viel erreicht hat, gründete Kevin Costner zusammen mit Produzent Jim Wilson die Produktionsfirma TIG Productions und nahm sich als sein Regiedebüt das Western-Epos Der mit dem Wolf tanzt (OT: Dances with Wolves) vor. Über den Film sagt man heute noch, dass er damals dem Genre des Western wieder zum internationalen Durchbruch half. Der mit dem Wolf tanzt basiert auf dem gleichnamigen Buch von Michael Blake, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Der Western wurde in zwölf Kategorien für den Oscar nominiert und bekam ihn schließlich für die Beste Regie, den Besten Film, die Beste Kamera, John Barry für die Beste Filmmusik, außerdem für das Beste adaptierte Drehbuch, den Besten Schnitt und den Besten Ton.
Da das Buch durch Autor Michael Blake in einigen Details verändert werden musste, gab es einige Unstimmigkeiten gegenüber der wahren Geschichte der Indianerstämme. So sind es zum Beispiel in Wirklichkeit nicht die Pawnee, die die Lakota angreifen, sondern umgekehrt. Trotzdem wurde die Darstellung der Indianer vom Stamm der Sioux so positiv aufgenommen, dass sie Kevin Costner als Ehrenmitglied in ihrem Volk aufnahmen. Michael Blake hatte 2001 eine Fortsetzung seines Romans rausgebracht. Der gleichnamige Film, The Holy Road, ist noch in Bearbeitung. Kevin Costner wird darin nicht mehr zu sehen sein, allerdings sind Gerüchte im Umlauf, Viggo Mortensen könnte seine Rolle übernehmen. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Der mit dem Wolf tanzt

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

„They were a people so eager to laugh, so devoted to family, so dedicated to each other. The only word that comes to mind is harmony.“

Wenn sich Kevin Costner einen bestimmten Zeitraum aus seiner bisherigen Laufbahn in der Filmbranche aussuchen müsste, welches für einen besonders hohen Stellenwert genießt/genoss, dann würde der kalifornische Frauenschwarm zuerst einmal mit den 1990er Jahren liebäugeln, um wenige Sekunde später den Jahrgang 1990/1991 eindeutig zu favorisieren. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Sein monumentales Western-Epos „Der mit dem Wolf tanzt“ lief weltweit in den Kinos und mauserte sich nicht nur zu einem wahren Kassenerfolg, sondern auch Costner, der sich unter anderem gegen Martin Scorsese und Francis Ford Coppola durchsetzen konnte, gewann den Oscar für den Besten Film und die Beste Regie. Bekanntlich bedeutet das ja rein gar nichts, gefreut hat es ihn verständlicherweise trotzdem, und mich im Nachhinein auch, denn Lob und Anerkennung, auch oder gerade…

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 29 Antworten

Prechtl

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Wunderbarer Film <3


SoulReaver

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@Sam Ich will was BESONDERES. Nur für mich!
@Oppa Danke! :)
@Sarah Ja! <3


Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.5Ganz gut

DANCES WITH WOLVES war der Oscarhit des Jahres 1991 und bescherte Kevin Costner einen Regie-Oscar lange bevor Martin Scorsese davon träumen durfte.
Ich gebe zu, dass ich gewisse Vorurteile gegen den Film hatte, weshalb es auch lange gedauert hat bis ich ihn in den DVD-Player geschoben habe. Zum einen ist der Costner nicht mein Lieblingsschauspieler, obwohl er ein gutes Gespür für Rollen hat und ich ihn in JFK oder Mr. Brooks nicht missen möchte. Dennoch blieb da immer dieser komische Beigeschmack. Ein Hollywood-Star der sich zu Regie-Ufern begibt, die Hauptrolle selbst spielt und einen großes Historienepos dreht. Das erinnerte mich immer sehr an „Braveheart“, den ich schlichtweg für überschätzt halte. Aber nun mussten alle Ressentiments beiseite geräumt werden und ich habe versucht den Film objektiv zu schauen.
Der Film braucht Zeit um in die Gänge zu kommen, wobei ich Angst hatte, dass das jetzt so weiter geht und ich mich schon in meinen Vorurteilen bestätigt sah. Allerdings,…

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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10.0Lieblingsfilm

Es gibt wahrlich nur wenige Werke der Filmgeschichte, welche ungeachtet ihrer finanziellen Erfolge oder großer Beliebtheit derart gewaltige Impulse für deren jeweilige Genres haben liefern können. Seien es etwa „Der Pate“, welcher sozusagen den Mafia-Film perfektionierte, wenn nicht gar mit seinem Namen personifizierte, „Vom Winde verweht“, welcher damals bis heute die wohl größte Liebesgeschichten unserer Zeit erzählt oder auch William Wylers Monumentalwerk „Ben Hur“. All diese Werke haben, obwohl schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, bis heute in keinster Weise von ihrer Faszination oder filmhistorischen Wichtigkeit eingebüßt und begeistern wie eh und je. Doch auch in der jüngeren Vergangenheit wurden so einige Werke gedreht, welche fernab von Geld, Ruhm und Preisen auch etwas anderes, vielleicht etwas viel wichtigeres mit sich brachten. So schreiben wir das Jahr 1990, als der noch recht unbekannte Schauspieler Kevin Costner mit seinem Regiedebüt einen Film auf die Leinwand zaubern…

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Myrdal

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@tobe78: Jop, offensichtlich scheint das leider so zu sein. Auch wenn es viele empören wird, stehe ich zu meiner Meinung: Wer diesem Film so gar nichts abgewinnen kann, bei dem stimmt iwas ganz gewaltig nicht...



Kommentare (95) — Film: Der mit dem Wolf tanzt


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Dady

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach grandios!!! Ein Film der mich immer noch fasziniert und beeindruckt. Es ist eigentlich fast alles bis ins Detail perfekt. Die Landschaftsaufnahmen,Kevin Costners schauspielerrische Leistung aber auch die Tieraufnahmen. Es stimmt alles weswegen er auch er auch zurecht so hoch angepriesen ist. Der Film ist trotz seiner enormen Länge nie Langweilig und weiß immer zu unterhalten. Es wirkt alles sehr authentisch und echt womit ich grad vorallen die Darstellung des Indianerlebens meine. Ich muss auch zugeben das ich zum Ende des Film´s ganz schön Schlucken musste aber ich will ja nicht zuviel verraten. Noch ein Wort zu Kevin Costners der seine besondere Leistung nochmal extra belohnt bekamm. Da er den Film selbst mitfinaziert hat und somit eine Gewinnbeteiligung von etwa 40 Mio $ erhielt!!

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DieFilmguckerin

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Bewertung7.5Sehenswert

Wir schreiben das Jahr 1989. Das Genre “Western” ist tot, genauso wie viele legendäre Filmemacher dieser Sparte. Der noch relativ unbekannte Schauspieler Kevin Costner startet im Juli als Regisseur die Dreharbeiten zu einem 180-minütigen Westernepos, das mit extremen Weitwinkelobjektiven, vielen untertitelten Szenen, in denen eine fast ausgestorbene Indianersprache gesprochen wird, und einer Herde Büffel von 3500 Tieren aufwartet. Sehr bald wird klar, dass man weder die veranschlagte Zeit von 3 Monaten einhalten können wird, noch sehr niedrig veranschlagte Budget von 16 Millionen Dollar ausreichen wird. Kevin Costner, der an den Erfolg des Filmes glaubt, investiert seine Gage von 3 Millionen Dollar in den Film und wird somit zum Produzenten. Die äußeren Bedingungen zwingen die Crew oft in die Knie: das äußerst unbeständige Wetter South Dakotas, das Problem einen unzähmbaren Wolf dazu zu bringen, mitzuspielen, die aufwändigen Indianerkampfszenen und natürlich die Büffelherde erweisen sich als schwer zu lenkende Faktoren. Allein der Dreh der Büffelszene dauert 3 Wochen und erfordert 100 Indianer-Stuntmen, zu allem Überfluss stürzt Kevin Costner beim Dreh vom Pferd und bricht sich beinahe den Rücken. Da 25% der Dialogszenen in der Lakota-Sprache gehalten sind, wird eine Sprachtrainerin eingesetzt, die den Indianerdarstellern in mühsamer Kleinarbeit die Sprache und vor allem die schwierige Aussprache näherbringen soll – eine weitere Zeitverzögerung. Basierend auf dem größten Misserfolg der Westerngeschichte “Heavens Gate” von Michael Cimino, spotten bald allerhand skeptische Kritiker über den Film als “Costners Gate”. Doch Costners Beharrlichkeit zahlt sich aus. Als der Film 1990 in die Kinos kommt, spielt er das Zwanzigfache seiner Produktionskosten ein, wird 12-mal für die Oscars nominiert, wovon er 7 Stück erhält, unter anderem für “Besten Film” und “Besten Regisseur”. Kevin Costner wird für seine authentische und menschliche Darstellung der Sioux-Indianer von diesen zum Ehrenmitglied des Volkes gemacht und es folgen erneut erfolgreiche Extended-Versionen des Films. Wenn das mal nicht der Inbegriff des amerikanischen Traums ist. Irgendwie.

Es ist also vollbracht. Lang gefürchtet habe ich mich nun endlich diesem Epos, diesem Monster von Filmminuten gestellt und gewonnen. Unwissend über die Tatsache, dass ich in der Videothek die Extended Version dieses Klassikers in die Hand bekommen hatte, habe ich mich ehrenhaft durch 227 Minuten Westernlegende gekämpft. Ich bin stolz wie Bolle und habe außerdem eine Entdeckung gemacht, die mich wirklich überrascht hat: ich habe mich (fast) nicht gelangweilt und der Film war wirklich schön. Endlose Landschaften, die größer und eindrucksvoller kaum sein können, authentische Charaktere, eine interessante (und lehrreiche) Geschichte und eine wunderbare Atmosphäre, in die man sich voll und ganz fallen lassen kann, machen diesen Film zu etwas ganz Besonderem und wirklich sehenswert. Die Augen können sich kaum sattsehen, an den majestätischen Horizonten und den wild aussehenden Indianern. Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal einen Nachmittag Zeit zu nehmen und sich diesen Klassiker der 90er zu Gemüte zu führen. Die handelsübliche 180 Minuten Version tuts aber ganz bestimmt auch…

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Dann hätte ich mir dieses 4-Stündige Epos der Neuzeit nun auch endlich mal ganz angeguckt. 4 Stunden in denen eigentlich gar nich soviel passiert, denn "Dances with Wolves" lässt sich Zeit beim Erzählen, ja er schwelgt geradezu in sich selbst. Und der Film konnte imponieren, auch wenn ich mir oft bewußt war, dass Kevin Costner mir gerade Unmengen an Zucker in die Augen streut. Aber lange kann man sich einfach hervorragend treiben lassen vom Rythmus des Films, kann man dem Eskapismus des großen Kinos fröhnen, man muss nur aufpassen, dass man diese Scheinwelt nicht einreisst.
Die Stärken des Films liegen eindeutig in den ersten 2 Stunden. Man lässt sich einfach zu gern von dieser Weite einlullen, die Farbgebung ist einfach brillant und man kann das Wohlempfinden des John Dunbars in dieser Einsamkeit nachempfinden. Diese Naturbilder laden den Zuschauer ein, bereiten ihn emotional irgendwie auf das Folgende vor, aber manipulieren ihn auch schon etwas, denn diese Bilder sagen auch schon fast alles, was der Film zu sagen hat. Doch man lässt sich zu gerne verführen, zu schön ist das alles.
Und auch die Annäherung an die Indianer, das knüpfen der zarten Bande und wie diese immer stärker werden, ist so gut und perfekt dargestellt, dass man gar keine Kritik in sich zulassen will. Jedoch wurde mir immer mehr bewusst, was ich vorher schon ahnte: Dieser weiße Soldat ist für verzichtbar. War es vorher der Wolf und die Natur, sind es dann die Indianer die wirklich faszinieren und Kevin Costner total die Show stehlen. Und besonders die Indianer der zweiten Reihe sind ganz vorzüglich dargestellte Charaktere und um soviele interessanter und beeindruckender als dieser John Dunbar. Und wenn ich eine Frau wäre....also dieser Wind In His Hair...der sieht schon verdammt gut aus.
Das Gewissen des John Dunbars meldet sich zwar hier und da, was meist einen diffusen Eindruck hinterlässt, aber nicht weiter stört. Man will den Film einfach genießen und bis zur Intermission kann man das auch wirklich gut. Rein optisch, und teilweise auch mit seinen Figuren, schafft es "Dances with Wolves" bis hierhin tatsächlich in die Nähe des Klassen-Primus "Lawrence of Arabia". Auch wenn ihm viel an Dreck und Zerissenheit fehlt.
In der zweiten Hälfte zieht der Film dann jedoch an, er forciert das Erzähltempo und wird dadurch in vielen Bereichen etwas banal. Es war einem ja spätestens nach 15 Minuten bewusst, wo der Film letztendlich hin will, er kaschierte es aber lange mit seiner Schönheit und man ließ sich nur zu gerne blenden. Doch je mehr Storytechnische Eckepunkte er im weiteren Verlauf setzt, umso mehr entzaubert er sich. Und er zeigt was er wirklich ist: Ein Film der niemanden Weh tun will. Ein Film für alle, für die Masse und dessen Gewissen. Ein Film der Liebling sein will und deshalb jegliche Kontroverse scheut. Der Film ist wie John Dunbar und nicht wie Wind In His Hair oder Otter. Dadurch verlor er viel von seinem Zauber für mich.
Die Liebesgeschichte ist so ärgerlich, wie es die Frisuren der zwei weißen Stammesmitglieder sind. "Dances with Woves" schafft es nicht, seine Geschichte zu Ende zu erzählen, ohne sich in Schwarzweißmalerei zu flüchten und ist stellenweise in seiner Botschaft beängstigend inkonsequent. Sicherlich war es nicht das Anliegen Costners das abartige Schicksal der Indianer aufzuzeigen. Es stiess mir aber übel auf, wie er offensichtlich versucht das Publikum nicht allzu sehr vor den Kopf zu stossen. Übrig bleibt ein romantisches Bild, welches dem Gewissen schmeichelt und mir einfach zu verklärend wirkt.

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ElMagico

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War ja auch nicht schlimm, bloß etwas seicht (und ne 7,5 spricht da ja auch für sich). Richtig arg seltsam fand ich tatsächlich nur die Frisur der weißen Indianerfrau :D Aber, dass diese so anders war, sagt schon ein bißchen auch was über den Film.


ElMagico

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Und klar...da kommt er nicht ran. Bei Lawrence of Arabia waren halt auch die Figuren, Lawrence im besonderen, um einiges vielschichtiger.


JoseyWales

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Spätwestern, der den aufkommenden Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und den Prärie-Indianern des mittleren Westens thematisiert. Dieser Western hätte auch in die Blütezeit gepasst.
Die Indianerkriege gehen in dieser Zeit dem Ende entgegen. Die vollständige Unterwerfung und tlw. Ausrottung der Ureinwohner ist nur noch eine Frage der Zeit. Der Ex-Soldat beschließt als Einsiedler einen Außenposten im Grenzgebiet zu besetzen. Bald schon ist er Teil eines Wandlungsprozesses.
Die Story ist stimmig, da es durchaus sein konnte, dass Staatenamerikaner erst in direkter Begegnung mit den Indianern, deren Sichtweise verstehen lernten. Natürlich ist eine Glorifizierung dieser nicht angebracht. Die Politik der US-Regierungen seinerzeit zielte stets auf die Erweiterung des Territoriums. Die Ureinwohner wurden nicht als gleichwertige Menschen betrachtet. Die Indianer ihrerseits waren auch nicht nur die edlen Wilden, als die man sie tlw. verherrlicht. Das alles zeigt der Film.
Dieser Streifen, den ich als früher Teenager sah, entfaltete seine Wirkung erst Jahre später. Aktuell gehört er zu meinen Lieblingsfilmen.

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pischti

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Freut mich, dass Du angefangen hast zu kommentieren. :)


worstcase

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Bewertung6.5Ganz gut

Damals war ich begeistert, inzwischen nur noch ein Exemplar der Kevin-Kostner-Selbstbefriedigungsserie.

Kann man trotzdem sehen.

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CoOLik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist eigentlich total vorhersehbar, lebt aber eher von den eindrucksvollen Bildern, tollen Musik und der gelassenen Erzählsweise, die dieser Film auch zeitlich benötigt. Wenn man somit ein wenig Geduld einpackt, so wird man vier wunderbare Stunden haben :)

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TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Winter, Schnee, Kuscheldecke, Wärmeflasche, Apfelpunsch, Schokolade, Gesichtsmaske kommt her, wir gucken "Der mit dem Wolf tanzt"!!! Super toll ist dieser Film, aber man muss es sich definitiv gemütlich machen und Zeit mitbringen! Ich kann nichts aussetzen an diesem Meisterwerk und freue mich immer wieder, wenn ich einen Sonntag im Winter finde, an dem ich mein Herz mit Kevin Costner und den Wölfen erquicken kann :-) Es ist schon vorgekommen, dass ich nicht mal zur Toilette gegangen bin, während der Film lief, weil ich dann mit ihm zusammen einfach in meiner eigenen kleinen Sofawelt feststecke und erst wieder hervorkomme, wenn´s irgendwann leider vorbei ist!

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Amadis

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Monumental-Film, der gar nicht lang genug sein kann.
Kevin Costner hat sich mit diesem Streifen ein Denkmal gesetzt in der Filmgeschichte. Und dabei war das Besondere gar nicht mal so spektakulär: Man verwendete keine Statisten sondern echte Indianer, in diesem Fall grösstenteils aus der Lakota-Nation, man lässt sie ihre eigene Sprache sprechen und man zeigt nicht nur wie sie morden und brandschatzen oder ihrerseits ermordet werden, sonder gewährt Einblicke in ihr Alltagsleben und zeigt auch ihren Humor und die warmherzige Seite ihres Zusammenlebens; Kurz es werden Menschen dargestellt. Bis dato undenkbar in den meisten Wester bzw. "Indianer-Filmen".
Natürlich kommt auch "Der mit dem Wolf tanzt" nicht ohne die leider obligatorischen Hollywood-Klischees aus und natürlich schrammt der Streifen auch einige Male verdammt scharf am Kitsch vorbei aber selbst diese Ausrutscher können diesem Meisterwerk keinen nennenswerten Schaden zufügen.
Am Schluss bleibt das Gefühl, einen authentischen, historisch glaubhaften und landschaftlich grandiosen Film gesehen zu haben, der durch die nicht minder grandiose Filmmusik noch die Krone aufgesetzt bekommt.

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BattlemasterIZ

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Gleich der erste Satz gefällt :) passt ja wie die Faust aufs Auge.


hutvic

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider viel zu früh gesehen. Hat mir nicht sonderlich gefallen, da ich erst in der 4ten klasse war. Müsste ich mir noch einmal anschauen.

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hutvic

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Genau diesen Gauner meinte ich.


TheBruceWayne

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Wie kann man den Film nur in der 4ten Klasse schauen.Der ist doch ab 16 und noch dazu mehr als 4 Schulstunden lang :D


TheBruceWayne

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Bewertung9.0Herausragend

Kevin Costner hat mit "Wer mit dem Wolf tanzt" für mich mich den besten Western aller Zeiten abgeliefert. Dabei ist dieses Meisterwerk kein klassicher Western, sondern eher ein Drama,ein Leinwandepos. Er ist vielmehr ein Abgesang, ja fast eine Ballade für ein verschwundenes Kapiel amerikanischer Geschichte. Er zeigt das Schicksal der Indianer und lehrt das Verständnis für andere Kulturen. Für mich die Nummer 2 der größten Leinwandepen direkt nach Lawrence von Arabien. In allen Belangen ist dieser Film wunderschön. In jeder Szene, egal ob die Landschaftsaufnahmen, die Darsteller, die Musik oder die Länge des Films, dieser Film ist erhaben. Die 227 Minuten verfliegen wie im Flug und nur das einschieben der 2ten Dvd in den Rekorder um den Rest des Films zu sehen, stört den intensiven Sog,die Begeisterung, die man für diesen wunderschönen, wie auch grausamen Teil des amerikanischen mittleren Westens empfindet. Es ist die Geschichte eines Mannes namens John Dunbar, den unterbewußt die Vermutung antreibt, sich selbst noch nicht gefunden zu haben, die Suche nach einem Leben, welches er noch nicht leben durfte. Auf der Suche nach dieser Unbestimmtheit öffnet er sich so naiv und doch so ernsthaft diesen neuen Empfindungen, sodass der Zuschauer unweigerlich mit an die Hand genommen wird und diesen dreieinhalb stündige Suche nach Selbstfindung miterlebt. Diese Film schafft es selbst jetzt nach 6maligen ansehen, den Wunsch in mir zu wecken einfach den nächsten Flieger nach Amerika zu nehmen und ein Leben in der Natürlichkeit zu führen. Nur das es diese Natürlichkeit in der Form nicht mehr gibt,was den Film doppelt so wertvoll macht. Man sieht die ganze Liebe Costners wie auch der restlichen Darsteller, ja sogar wie ich finde der Tiere (Socke und Sisko) die in diesem wunderschönen Werk filmischer Schaffenskunst eingeflossen ist. Zurecht wurde "Der mit dem Wolf tanz" mit sieben Oscars belohnt in einer Zeit wo sie noch was wert waren.

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TheBruceWayne

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erstreckt sich aber schon auf 5 jahre ^^


DonChris

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Klasse Film, bin ganz deiner Meinung.


AcademyAwardFan

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Bewertung6.0Ganz gut

In 'Der mit dem Wolf tanzt' wird die Geschichte des Indianerstammes erzählt. Interessanter Film und tolle Aussichten des Western. Leider kann man sich nicht den Film 3 Stunden lang ununterbrochen anschauen und für mich war er auch zu Langatmig, bis ich auch schon ein wenig den Faden verloren habe. Kevin Costner und Graham Greene (Oscar-Nominierung) tolle Leistung.

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TheBruceWayne

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Der ist auf meiner Dvd 227 Minuten lang und nicht zu kurz ^^


Navarro Torres

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Bewertung0.0Hassfilm

Fakultativ pathogene Krankheitserreger sollten eigentlich kein Problem für einen immunkompetenten Menschen darstellen. Bei "Der mit dem Wolf tanzt" ist das anders. Hier habe ich einen Erreger kennen gelernt, der mich in einer Femtosekunde hat supressiv fühlen lassen. Und hätte ich nicht den Stromkreislauf unterbrochen - er wäre weiter und weiter und weiter gelaufen mit seiner hochinfektiösen Eigenschaft, Langeweile in die Zellen eines Menschen zu kopieren und diesen flach folgen zu lassen. Costner, Costner, was hast du mir nur angetan?

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mellowtree

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Bewertung7.0Sehenswert

ich erinnere mich dunkel an langeweile auf höchstem niveau.

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tsighart

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Hm...wie die Darstellung des Unterganges eines Volks langweilig sein kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber ok, Geschichte muss ja nicht jeden interessieren.


mellowtree

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das ist ganz normal, dass es sich der kenntnis anderer entzieht. es ist nun mal subjektiv. und da es sich hier nicht um eine doku handelt, spielt es auch kene rolle ob mich indianische geschichte interessiert. es ist der stil des films der für mich funktioniert oder nicht.


Spielberg_Fan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kevin Costner’s erste Regiearbeit ist nicht nur einer der besten Western aller Zeiten, er ist auch einer der besten Filme aller Zeiten.

„Der mit dem Wolf tanzt“ ist ein episches Meisterwerk, welches so gefühlvoll und mit so viel Liebe von Costner inszeniert wurde, dass man sich seiner Magie einfach nicht mehr entziehen kann. In allen Belagen weist der Film großartige Leistungen auf. Ob es nun Schnitt, Kamera, Musik oder die Darsteller sind, es ist einfach eine Pracht. Ganz besonders die Kamera kann bei so einer Sorte Film ihre Möglichkeiten ausspielen. Der Streifen ist hervorragend fotografiert und präsentiert dem Zuschauer unglaubliche Landschaftsaufnahmen, die beinahe schon hypnotisch wirken. Auch John Barry’s phänomenaler Score überzeugt mit wunderschönen Melodien, die genau die Stimmung des Films einfangen. Seinen Cowboyhut muss man auch vor Kevin Costner ziehen, der hier nicht nur Regie geführt hat, sondern auch die Hauptrolle übernahm. Seine Darbietung gehört mit Abstand zu den besten seiner Karriere. Aber auch die Nebendarsteller wie Graham Greene oder Mary McDonnell überzeugen auf ganzer Linie.

Es ist schon beachtlich, dass es einem Filmemacher gelingt, keine einzige langweilige Minute in einem 3 Stunden-Film bzw. 4 Stunden-Film aufkommen zu lassen. Die Geschichte ist linear, aber besitzt so unglaublich viel Tiefgang. Das ist aber auch nur möglich, da sich mit der Erzählung viel Zeit gelassen wird. Der Film hat einen ruhigen und fast schon meditativen Erzählstil. Die Charaktere können sich entwickeln, die Story hetzt nicht und alles ist schlichtweg nachvollziehbar. Und wenn man spätestens bei der beeindruckenden Büffeljagd- Szene angelangt ist, müsste jeder anfänglich Skeptiker von diesem Meisterwerk der Filmgeschichte überzeugt sein.

„Der mit dem Wolf tanzt“ ist eine zeitlose Geschichte, in der viel mehr steckt als nur der historische Aspekt. Für mich einer der besten Filme aller Zeiten!!!

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cinram

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Dem möchte ich zustimmen! Ich freue mich, daß ich, bestimmt wie Du, die vier- Std.- Version mein Eigen nennen darf! Wenn ich diesen Film genieße, nehme ich jede Minute in mich auf!
Durch dieses Meisterstück angespornt, habe ich mir übrigens die sehr schöne und interessante Doku "Die Geschichte der Indianer" besorgt! Eingeführt und kommentiert von Kevin Costner bzw. Frank Glaubrecht, dessen deutscher Stimme!
Seltsam, daß so ein talentierter und engagierter Schauspieler die letzten Jahre nicht mehr viel an erwähnenswerten Arbeiten abgeliefert hat! Ist natürlich Geschmackssache, aber die Qualität Costners jüngster Streifen ist sicher nicht mit der, manch früherer Filme zu vergleichen!
"Mr. Brooks" von 2007 bildet da noch eine Ausnahme, kann ich vom Spiel und der Story her empfehlen!


Spielberg_Fan

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Naja, Costner ist es glaub ich auch mittlerweile auch egal was er macht. Er hat eigentlich alles erreicht. Seine neuesten Streifen war nicht immer gut ( außer Mr.Brooks und New Daughter).Trotzdem freu ich mich doch immer auf neue Filme mit ihm. Ich bin einfach Fan :)


Mac_C_Tiro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Episches, realitätsnahes Portrait des Wilden Westens im Allgemeinen, sowie der Indianer im Besonderen! In wunderschönen Landschaftsaufnahmen, mit einem traumhaften Soundtrack und einem Drehbuch nahe der Romanvorlage versucht Regisseur Kevin Costner gängige Klischees und Rollenzuteilungen des Zuschauers zu durchbrechen und ein Abbild der wahren Verhältnisse im Westen Nordamerikas darzustellen. Dieses anspruchsvolle Ziel ist ihm zu fast 100% gelungen, was ihn in meinen Augen schon zu einer Legende des Mediums Film macht!

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Cellu-Loyd

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Bewertung2.0Ärgerlich

isch mag indiana. weil die ham immer so kluge radschläge. so wie zum baispiel. bevor du jemande krihtisierst lauf erstemal ein kilomäta in seine schuhä. und das is doch sehr klug. weil wenn du ihn dahn immenoch krihtisierst dann biste schon 1 killometär weit weg. und hasst trotzdem seinä schuhe.
abba den costner kevin dem magsch net. dem würdsch gerne ma mit hohär geschwindischkeit innes gesicht fassen, alter verstehste.
der will doch nuhr die alte da zwischen die beinä fassen und dafür dann den ganzen larifari und alle stärbe wege dem seine geilheit.
dem film währe auf alle fälle besser wenner nich so scheiße wäre !111!

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SalocinRocknRolla

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Bewertung9.0Herausragend

Zeitlos.
Ein Film für die Ewigkeit.
Ohne viele Special Effects (Gruß an James Cameron, im Original sind es Indianer und keine blauen Avatare vom Planeten Pandora) und trotzdem großartig.
Zwar auch sehr lang, aber ich möchte keine Minute von diesen Film missen.

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Hätte Kevin Cosner nur diesen Film gemacht: Er wäre als Überlegende in die (Film-) Geschichte eingegangen.

Costner glaubte zutiefst an "Dances with Wolves", nach ewigen Finanzierungsschwierigkeiten ( das Westerngenre war tot,lange wollte niemand in so einen Film investieren) und vielen Verzögerungen (die Büffelszenen,die Szenen mit dem Wolf Socke,die Indianerkampfszenen,das Einstudieren der Lakotasprache kostete Zeit ohne Ende) steuerte Costner 2,5 Mio. $ seiner Gage (3 Mio. $) bei, um keine Kompromisse eingehen zu müssen, um diesen Film so drehen zu können wie er es wollte: Episch,breit,ausufernd und vor allem realistisch.

Er glaubte an einen Film der gegen ALLE Vorhersagen ein riesiger Erfolg wurde.
Er spielte das 20-fache seiner Kosten ein und wurde mir Preisen und Lob geradezu überschüttet.
Und das völlig zurecht: Er ist niemals langweilig,hat keine einzige überflüssige Szene (und ich rede von der Langfassung),obwohl er sich gefühlt ewig Zeit nimmt für Landschaftsaufnahmen,für die Anbandelung Dunbars mit seinem Camp,dem Wolf oder den Indianern.
Jede dieser Sequenzen ist nötig und anschauenswert, dieser Film braucht die Langsamkeit, die Breite,die Epik um voll wirken, sich voll entfalten zu können.

Er fängt schon grandios an mit einem Bürgerkriegsszene die festgefahren und zermürbend ist.
Er führt Dunbar,der "den Westen kennenlernen will bevor es ihn nicht mehr gibt" ins Herz dieses Landes,ins Zentrum des Endes der (weißen) Zivilisation.
Und dann beginnt ein Wandlungsprozess, der eben durch seine "Langatmigkeit" umso verständlicher, umso nachvollziehbarer wird.
Schritt für Schritt legt Dunbar seine (vergleichsweise geringen) Vorurteile ab und erkennt das "die Wilden" organisiert,brüderlich und oft auch nächstenliebender und verständnisvoller miteinander umgehen als er und seinesgleichen dies miteinander tun.
Und er lässt sich gefangen nehmen von der Fremdheit die schnell zur Vertrautheit,zur eigentlichen, lederstrumpfenen Existenz wird.

Das wirklich interessante,ambivalente und auch paradoxe dabei ist das er weiß wohin der Weg geht,das er von Anfang an bewusst den eben dem Untergang geweihten originalen und nativen Westen kennenlernen wollte und so weiß das dieser Untergang,das Ende der Indianer, nur eine Frage der Zeit sein wird, weil er eben weiß das der weiße Mann vor nichts und niemand halt machen wird und das Kanonen und Gewehre Pfeil und Bogen schlicht verbrennen werden.

Der Weg des John Dunbar durch einen der tiefgreifendsten, weichenstellendsten Abschnitte der amerikanischen Geschichte wird umso interessanter weil er im Inneren einen ebenso tiefgreifenden Wandlungsprozess durchmacht, einen Prozess an dessen Ende deterministisch eben schon feststeht das sein (neues) Volk keine Zukunft haben wird/haben kann.

Das Äußere wird in schlicht atemberaubenden Bildern gezeigt, in Bildern die Amerika zeigen wie es war (und an sich immer noch ist: ein unglaublich schönes Land!) und das mit einer Brillanz die den Aufnahmen Malicks in "Glut des Südens" nahekommt.

Das Innere wird in der ganz klar besten und größten Leistung Costners als Schauspieler herausgekehrt,unterstützt vom einzigartigen Graham Greene,der extrem authentisch wirkenden Mary McDonnell, dem höchst charismatischen Rodney A. Grant und dem "ewig bösen" Indianer Wes Studi.

Ein wunderschöner,im Kern zutiefst melancholischer Film,mit Bildern für die Ewigkeit und einer zeitlosen Geschichte.

Ein Ausnahmefilm bei dem ich immer denke: Danke Kevin Costner das du dir von niemand hast reinreden lassen und mit allergrößter Herzblutzuhilfenahme einen Film gestemmt hast der einzigartig ist und der für immer ein Alleinstellungsmerkmal besitzen wird, schlicht weil es keinen Film gibt der deinem Wolfestanz gleichkäme...

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SoulReaver

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So ist das und so bleibt das. I ♥ Socke.


Andy Dufresne

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i <3 Socke too :D


longus69

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Bewertung9.0Herausragend

9 Points für die Langfassung...

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fluxberg

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Bewertung7.0Sehenswert

War es damals mein schlechtes Englisch oder die schlechte Synchro? Bis heute hallt Mary McDonnells Satz in mir nach: "Die Pony kommen!"

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tsighart

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Da meinte sie doch die Pawnee - das war der Stamm, der ihren Mann gekillt hat.