The Descent - Abgrund des Grauens
The Descent (2005), GB Laufzeit 100 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 10.11.2005
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134 Kommentare
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von Neil Marshall und Neil Marshall, mit Shauna Macdonald und Natalie Jackson Mendoza
Jedes Jahr bricht eine sechsköpfige Clique junger Frauen zu abenteuerlichen Unternehmungen in der wilden Natur auf. Auf der Rückfahrt von einer Raftingtour verliert eine von ihnen bei einem grausamen Autounfall Ehemann und Kind. Ein Jahr später wollen die Freundinnen sie auf andere Gedanken bringen und überreden sie zu einem Höhlenabenteuer in einem abgelegenen Gebirgszug. Kurz darauf bricht die sportliche Gruppe zu einer extremen Kletter-Partie in das Innere der Erde auf. Ihr Ziel: die Erkundung von weit verzweigten, unterirdischen Höhlen. Von der dunklen und geheimnisvollen, aber gleichzeitig wunderschönen Umgebung fasziniert und von Abenteuerlust gepackt, bahnen sie sich immer weiter ihren Weg durch Felsentunnel und Höhlengänge. Doch als auf einmal der Rückweg durch herab fallende Felsen versperrt wird und sich herausstellt, dass sie in absolut unbekannten Höhlen wandern, ist der Spaß vorbei und Misstrauen keimt unter den doch sehr unterschiedlichen Frauen auf. Da niemand weiß, wo sie sind, kann mit Hilfe von außerhalb nicht gerechnet werden und es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als nach einem anderen Ausgang ins Freie zu suchen. In der nun bedrohlich wirkenden Unterwelt beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Als sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie nicht allein dort unten sind und plötzlich zu erbarmungslos Gejagten werden, wird der Naturtraum zum Albtraum. Sie nehmen einen kompromisslosen Überlebenskampf auf, in dem die Höhle zur blutigen Hölle wird…
- DVD
Cast & Crew
-
Neil Marshall
-
Neil Marshall
-
Shauna Macdonald
-
Natalie Jackson Mendoza
-
Alex Reid
-
Saskia Mulder
-
Nora-Jane Noone
-
MyAnna Buring
Regie
Schauspieler
-
Oliver Milburn
-
Molly Kayll
-
Neil Marshall
- Genre
- Thriller, Monsterfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Handlung
- Alptraum, Appalachen, Bestie, Blindheit, Blondine, Blut, Dunkelheit, Expedition, Frauenpower, Frauenpower, Freundschaft, Gespenst, Gewalt, Halluzination, Höhle, Kabine, Klaustrophobie, Klettern, Lüge, Mord, Panik, Pflegeheim, Rache, Rauchen, Schuld, Seil, Starke Frau, Starke Frau, Untreue, Verrat, Wald
- Stimmung
- Gruselig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Descent - Abgrund des Grauens
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The Descent 2 - Die Jagd geht weiter
The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen
I saw the Devil
Hellraiser - Das Tor zur Hölle
Severance - Ein blutiger Betriebsausflug











Kritiken (6) — Film: The Descent - Abgrund des Grauens
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenEin Höhlentrip wird zum Höllentrip. Gerade durch seine Einfachheit ist „The Descent“ ein beeindruckend effektiver Horrorfilm. Nach seinem humorvollen Werwolf-Streifen „Dog Soldiers“ macht Regisseur und Autor Neil Marshall in seinem zweiten Film Schluss mit lustig, zielt erbarmungslos auf die Urängste des Menschen und entfaltet einen Schrecken, der seinesgleichen sucht. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin Problem von "The Descent" ist, das ewig lang nix passiert. Zwar gibts zum Auftakt den sehr derben Unfall zu sehen, der die sympathiefördernde Traumatisierung der Hauptdarstellerin erklären muß, aber danach ist erstmal dramaturgisches Brachland zu bestaunen. Die Frauen treffen sich, quasseln, machen ein Gruppenfoto bei dem man schon im Moment des KLICK genau weiß, das es die "Erinnerung an schönere Zeiten" sein wird, über die am Ende der Abspann läuft. Dann gehts ab in die Höhle und es wird gekrabbelt, wieder gequasselt und geschrieen.
Spannend wie ein Luis-Trenker-Film im Dunkeln. Hatte ich erwähnt das es sehr dunkel ist? Es ist dunkel. Und wenns nicht dunkel ist, wird die Höhle dermaßen unrealistisch beleuchtet, das auch dem dümmsten auffällt, das die Lichter in keinem Fall von den Lampen oder Fackeln der Frauen stammen.
Vielleicht ist es aber auch besser, das man so wenig erkennt, denn immer wenn es heller wird, erinnern die Pappfelsen…
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BlueSquirrel 2010/03/06 19:47:06
Antwort löschenGorlok trifft's. Auch wenn ich nicht weiß was ein Gorlok ist! Aber es trifft!
der cineast 2010/06/11 18:37:33
Antwort löschenGUTER KRITIK OBWOHL ICH DEN FILM NICHT GESEHEN HABE ;)
mbirth 2010/12/18 22:25:22
Antwort löschenNeben den von Dir angesprochenen Punkten fand ich noch interessant, dass die Gorloks scheinbar unter Bluthochdruck leiden. Bei jeder Verletzung sprenkelt gleich ein großer Schwall Blut aus denen raus. Das kann nicht gesund sein.
Und was noch lustig war: Auch wenn alle wussten, in welcher Höhle sie sein sollten, so hat sich doch niemand gewundert, warum sie in einer völlig anderen Gegend in ein Loch am Boden gestiegen sind. Aber unten, nachdem es kein zurück mehr gab, fällt plötzlich auf: "Huch, wir sind ja auch in eine völlig andere Höhle gekrabbelt."
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Pablo.CH 2011/06/23 20:08:09
Antwort löschenden Film nicht nur schauen, sondern auch zuhören..
JimPunch 2011/11/04 16:21:26
Antwort löschenFilme sind ja stets Geschmackssache - genauso wie Frauen. :-)
Ich finde den Film klasse und als Kletterer, der auch gerne in Höhlen unterwegs ist, gefällt er mir nochmal so gut und ich kann den Höhlenszenen generell was abgewinnen, da ich das eingeengte, staubige, nasskalte Gefühl kenne.
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenNa, endlich! Bekam man in den letzten Wochen zunehmend den Eindruck, dass
die örtliche Videothek zunehmend ein tristes Dasein als Abstellraum für
Steven Seagal-Knös und billigem Monster-Trash fristet, steht endlich mal ein
gut gefülltes Regal mit harter und ansprechender Kost bereit - Neil
Marshalls "The Descent"!
Während noch im Kino mit "Hostel" oder "The Hills Have Eyes" die aktuelle
Aufarbeitung des Terror-Kinos meiner Generation wütet, gibt sich Marshall
nicht damit zufrieden Ekelgrenzen auszuloten. Der Junge zeigt ein
inszenatorisches Geschick, das sein rüder Vorgänger "Dog Soldiers" nicht
ansatzweise vermuten liess.
Auch sein Skript ist clever angelegt. In das Genre des Macho-Kinos schubst
er sechs gestandene Frauenbilder - "Extremsportlerinnen". Das feindliche
Umfeld besteht nicht aus Sippen-Clans, Osteuropa oder Texas, sondern
Stalagmiten und…
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furie 2009/07/22 02:04:28
Antwort löschenDa kann ich nur beipflicheten!
Es grüßt die Virus Redaktion :)
Sexyplaya girl 2010/01/17 17:02:33
Antwort löschengenau !!..!.............
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenUnter dem Strich bleibt festzuhalten, dass "The Descent - Abgrund des Grauens" gelungenes Horrorkino und vielleicht der beste Horrorfilm des Jahres ist der es in die Kinosääle geschafft hat. Die Mischung aus psychologischem Horror und Metzelei ist äußerst gut gelungen und jeder der nur ein wenig auf diese Art Film steht sollte ernsthaft einen Kauf eines Kinotickets in Erwägung ziehen. Zudem sind fünf der sechs Darstellerinnen äußerst sexy.
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_SUPERNATURAL_ 2009/07/30 12:21:30
Antwort löschenAlso ich fand den Film langweilig, nur wenn diese Bestie oder so kam wars schon gruselig aber der Film hat mich nicht beeindruckt
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strammerschuss 2009/10/17 16:40:00
Antwort löschenich frage mich was dich dann überhaupt beeindrucken kann?
Sexyplaya girl 2010/01/17 17:03:42
Antwort löschender movie war nicht scary kein fatz aber spannent
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenGuter Aufbau und Hammer Schocker zwischendurch. Perfekt zum alleine Gruseln.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenPsychologisch intensiv inszeniert Marshall Klaustrophobie pur, zugleich ist der Trip ins Unbekannte die Metapher für die notwendige Vergangenheitsbewältigung einer der Hauptfiguren. [...] bis auf die Tatsache, dass ausgerechnet Juno, die einzige Asiatin der Gruppe als besonders mysteriös und egoistisch beschrieben wird, macht auch Regisseur Marschall alles richtig - im Gegensatz zu seinen Figuren. Erstaunlich wirkungsvoll schlägt dieser britische Film, eine feministische Version von John Boormans legendärem DELIVERANCE (dt.: "Beim Sterben ist jeder der erste") aus banalen Dingen Funken, und zeigt wie das anfängliche Girl-Bonding am Gegensatz zwischen Mensch und Natur zerbricht.
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Kommentare (128) — Film: The Descent - Abgrund des Grauens
Kommentar schreibenÜffes Müffes 2012/02/03 00:45:49
Kommentar löschenIch fand den Film fürs Genre überraschend gut. Grad am Anfang hat die klaustrophobische Stimmung in den engen Gängen und Stollen bei mir ihre volle Wirkung entfaltet. Dies war meines Erachtens auch gut inszeniert und umgesetzt, so das mir das Geplärre der Damen garnicht groß auffiel. Vielleicht wirkt aber dieser Eindruck nur bei Menschen die wie ich unter leichter Platzangst leiden...wer weiss.
Ebenso hat mir der langsame Aufbau der Handlung gefallen der hier öfter kritisiert wurde, die Bilder waren auch schön, das schauspielerische Talent aktzeptabel.
Auch wenn dies jetzt kein Streifen ist der in die Filmgeschichte eingehen wird, war ich doch sehr positiv überrascht und an keiner Stelle des Films gelangweilt...
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niceeddy 2012/01/11 00:31:12
Kommentar löschenHart, unerträglich spannend, kompromisslos - einer der besten Horrorfilme, zwar konventionell, aber Klassenbester.
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Hanno Jones 2012/01/10 08:14:19
Kommentar löschenich wollte einfach nur, dass es endlich vorbei ist!
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ElmStreet84 2012/01/08 14:10:19
Kommentar löschenThe Descent - Abgrund des Grauens gehört ohne Zweifel zu meinen absoluten Lieblings-Filmen und Empfehlungen dieses Genres.
Dieser Film sticht weniger aufgrund seiner Handlung heraus, sondern aufgrund der atemberaubenden und wirklich beängstigenden Stimmung.
Ein absolutes GUT ist dabei, dass dieser Horror-Thriller weniger -wie einige andere, zB. Slasher- immer das gleiche Klischee aufweisen können:
- Pupertäre Teenies werden vom schwarzen Mann gejagt und aufgrund deren Dummheit alle getötet...und dabei geht dies natürlich niemals ohne poppen ;-))
Doch hierbei handelt es sich um einen wirklich sehr gut gelungenen Thriller, der dem Zuschauer -in den meißten Momenten- bis in die Adern fährt und ihn niewieder loslässt.
Meiner meinung nach hat er die 8 Punkte mehr als verdient.
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Cattleya 2012/01/06 18:51:48
Kommentar löschenDaumen noch!!Endlich wieder ein Film wo man mitfiebern kann und wo man sich bei so einigen Szenen vor Angst fast bepisst.
Die Stimmung ist wirklich beklemmend.
Auch wenn diese gollumartigen Wesen auf den ersten Blick ein wenig überzogen scheinen,
ist das einem mit der Zeit auch wieder egal, weil man sich trotz der unrealistischen Situation gut rein versetzen kann.
Top.!
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resU 2012/01/06 17:03:50
Kommentar löschenErwartung: langweiliger und lächerlicher Versuch eines Horrorfilms
Erfahrung: durchaus Sehenswerter Thrill mit Atmosphäre und Action!
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HxC_Moe 2012/01/02 11:30:03
Kommentar löschenHumorloser und frustrierender Horrorfilm, dem es zwar nicht an Horror, jedoch an Motivation fehlt. In diesem Film ist einfach von vorne bis hinten alles total scheiße. Die ganze Situation ist so richtig fürn Arsch. Alles ist fürchterlich trocken und düster bis obenhin. Irgendwann ist das einfach ermüdend und der Zuschauer hat keinen Bock mehr. Außer geschockt werden ist hier nämlich nicht viel dahinter. Story gibt es praktisch keine und die meiste Zeit ist der Film so dunkel dass man kaum etwas erkennt. Zwar kommt Spannung auf aber das allein reicht eben nicht um einen guten Film zu schaffen.
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seven 2011/12/29 20:12:23
Kommentar löschen"Afraid of the dark? You will be."
UK wirft 2005 jenes klassische Gewürz in das rostige Horrorbecken, welches die trübe Suppe aus schalem Einheitsbrei und weichgespülten Massenkompatibilitätsgurken für Nimmersatte und verzweifelte Optimisten (nur in raren Fällen aufgefrischt) wieder schmackhaft macht. Europa schickt mit dem jungen Neil Marshall einen ambitionierten Neuling in den zugetrampelten amerikanischen Backwood, der für eingefleischte Fans einer göttlichen Sendung gleichkommt und Standardkinogänger auf eine nervliche Zerreißprobe stellt und potenzieller Therapiegrund wird. Mit einem abrupten Schock startend, nur um die kommenden Minuten in lethargischer Gelassen- und Gediegenheit auszukosten, schwelgend in unterkühlten Bildern und düsterem Ton. Ansammlung weiblicher Protagonisten, die eine Klettertour planen, Verstreuung und Verteilung von Hintergrundinformationen über die jungen Freundinnen. Dabei zielgenau das Identifikationszentrum auf die Figur der schwer traumatisierten Sarah lenkend, sprich: Ebenso effektiv wie sinnvoll praktizierte Ruhe vor dem Sturm. Der Titel in weißen Lettern kündigt das Holz an, aus dem Marshall den Film gefertigt hat. Schriftzüge, die einem schrammligen B-Horror-Picture entsprungen zu sein scheinen. Nach einem technisch herausragenden Klaustrophiecrashkurs, Halluzinationen und keimender Hysterie macht Vorahnung der Gewissheit Platz: Irgendetwas lauert in der Dunkelheit. Und dieses "Etwas" verkündet mit seiner furchterregenden visuellen und akustischen Präsenz seine Herkunft aus einem barbarischen, finsteren Zeitalter. "The Descent" gleicht in seinem Aufbau selbst einer Urkreatur, die schließlich aus ihrem Schlaf erwacht. Kein ablenkender Erzählstrang, kein optischer Firlefanz, keine Beziehungsdialoge, keine Auflockerung, um zu gefallen, alles ist präzise und direkt dirigiert und todernst. Marshall lässt es nach gut halbstündiger Psychothrillreferenz Bluten und Schreien, dass es ins Mark fährt. Im besten 70er Jahre Flair spielt er die kantige Wildheit als großen Trumpf aus, terrorisiert mit authentischer Retro-Rohheit. Getreu der Devise "Um das Biest zu besiegen, musst du selbst zur Bestie werden", lässt Sarah die Evolution im Ultrabeschleuniger an ihr Hand anlegen, um nicht ausselektiert zu werden und verschmilzt mit der unwirtlichen Umgebung. Natur dient keiner geistigen Entfaltung, fungiert nicht als Katalysator für Stressabbau, wird vielmehr zum eigenen Grab. Einer der Grundgedanken im Subgenre, doch für mich nie so ungeniert spürbar gewesen. Es brodelt von Beginn an unter der imposanten Oberfläche, unter bewaldeten Landstreifen wartet die feuchte, glitschige Hölle, auf die im Vorfeld sehr dezent und wohldosiert in symbolträchtigen Omen angedeutet. Und wenn die Sympathieträgerin schließlich ihr Haupt aus dem unterirdischen Blut- und Gedärmetümpel erhebt, ihre einstige Schönheit unter Litern von Angstschweiß und Sturzbächen von rotem Lebenssaft verschwunden ist und sie mit ausdrucksloser Mimik in die Kamera starrt. Wenn Erscheinungsbild und Artikulation den blinden Kannibalen kaum noch nachsteht, dann ist es dem Mittdreißiger auf dem Regiestuhl schon lange vor dem verstörendem Ende gelungen: Er hat mich fertig gemacht.
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SoulReaver 2011/12/29 20:52:35
Antwort löschenWunderbar!
_Garfield 2011/12/29 21:02:05
Antwort löschenGroßer Kommentar! :)
seven 2011/12/29 21:12:48
Antwort löschenIch danke euch beiden! :)
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xXxWantedxXx 2011/12/30 02:31:11
Antwort löschenDa ist der Kommentar ja ;)
Auch wenn mich der Film nicht ganz so überzeugt hat, schön geschrieben :)
seven 2011/12/30 10:44:56
Antwort löschenHat ja auch lange genug gedauert! ;) Und dank dir! :)
the assassin 666 2011/12/25 22:35:23
Kommentar löschenKommentar: Der beste Angstmacher seit Jahren
Muss dieser Kurzkritik vollkommen zustimmen.
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FordFairlane 2011/11/14 14:37:39
Kommentar löschenDer Film braucht einfach zu lange bis wirklich etwas passiert, doch wenn es erstmal richtig los geht, dann geht aber die Post ab. Der Score ist unheimlich gut gemacht und die Effekte Handgemachte alte Kost, so wie es sich gehört.
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JimPunch 2011/11/04 16:12:59
Kommentar löschenNeben 'Dog Soldiers' und 'The Descent II' einer meiner besten Favoriten. Was ich an dem Film und auch an dem zweiten Teil besonders mag, ist die Frauenpower. Kein permanent-hysterisches Rumgekreische und hilfoses Geflenne wie in den meisten amerikanischen Movies, sondern Weiber die sich wehren und den Drecksviechern richtig eins auf die Fresse geben.
Und da ich selbst schon in Höhlen geklettert bin, ist der Film intensiv².
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Bohne_ 2011/10/07 07:39:01
Kommentar löschenbin eigentlich nicht so der Horrorfilmfan, aber der ist wirklich gut gemacht. Beklemmend, packend, schockend. Wohl nichts für schwache Gemüter.
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moviee 2011/10/03 11:59:30
Kommentar löschenThe Descent ist ein wirklich harter Horrorfilm, der durch seine klaustrophobischen Momente glänzt, indem der Zuschauer sich selbst eingeengt fühlt und aufgrund der Umgebung ja fast in Panik vor dem Fernsehapparat ausbricht. Man hat ein sehr unangenehmes Gefühl, Menschen zuzuschauen die unter der Erde eingeschlossen sind und dort auf engstem Raum um ihr Leben kämpfen. Viel Zeit verschwendet der Film aber bis es erst zu dieser Situatiuon kommt, in der ersten Dreiviertelstunde passiert mehr oder weniger selten etwas. Danach geht es dafür aber umso extremer zur Sache. Dieser atmosphärische Horror ist absolut nichts für schwache Nerven.
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KASAKA 2011/10/03 14:41:36
Antwort löschen....in der ersten Dreiviertelstunde passiert mehr oder weniger selten etwas
Doch doch, die für einen so stumpfsinnigen Horrorfilm unglaublich wichtigen Charaktere werden vorgestellt.Damit man später dann noch mehr mitleidet...oder eben nicht, da riesen Antipathie besteht!
butch cool 2011/10/22 00:45:07
Antwort löschenIch fand persönlich die ersten 45 Minuten richtig stark, man glaubt immer, dass jetzt was passieren könnte, man irrt aber.
Umso enttäuschender ist die Zweite Hälfte des Filmes, ist irgendwie zu klischeehaft...
Roka586 2011/08/17 14:15:09
Kommentar löschenThe Descent macht wirklich unglaublich wenig richtig. Dies beginnt schon in der ersten Szene mit einem Unfall, der vielleicht Final Destination ganz gut zu Gesicht gestanden hätte, in diesem Film jedoch ziemlich sinnlos wirkt, da er wenig mit dem weiteren Film zu tun hat. Danach passiert erstmal ganz lange Zeit...nichts. Zwei Drittel des Films hört man den Darstellerinen bei belanglosem Tratsch zu und beobachtet sie dabei, wie sie durch das Höhlensystem kriechen. Erst im letzten Drittel kommt es zur Konfrontation mit den Höhlenbewohnern. Dann fließt zwar reichlich Blut, aber spannend ist das nicht. Der Konflikt innerhalb der Gruppe wirkt zudem aufgesetzt und wenig überzeugend. Infolge dessen kann auch das Ende nicht überzeugen. Absolut nicht empfehlenswert.
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fiko90 2011/07/30 01:30:21
Kommentar löschenIch habe mir diesen Film angesehen, ihn nicht wirklich kapiert.
Habe ihn nochmal gesehen, verstanden.. dann nochmal gesehen und nochmal.. mittlerweile so ca. 10 mal und ich könnte ihn immer wieder ansehen.
Ohne viel zu quatschen, mal Stichpunktartig paar Aspekte die es zu meinem Lieblingsfilm machen:
- krasser Anfang
- gute Sympathiesierung der Charaktere
- toller Spannungsaufbau
- effektive Schockmomente
- bittere Dramatik / Tragik
- heftige Wendungen
Meiner Meinung nach ist The Descent einmalig, es gab nie so einen perfekten Film und es wird auch nie einen geben.
Er hat einfach alles: Story, Humor, Action, Gore, Drama, Spannung..
Und das alles wurde so unglaublich perfekt insziniert, natürlich von den Producern, aber vor allem durch die sehr sehr überzeugenden Schauspielerinen.
Keine der Charaktere steht im Schatten, jede einzelne Frau wird uns mit ihren Eigenschaften präsentiert und bekommt ihren "Part" im Film, ohne den es nicht klappen würde.
The Descent ist zweifellos ein Meisterwerk, den ein echter Horrorfilm-Fan niemals vergessen wird.
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Dridge 2011/07/21 14:19:44
Kommentar löschenHätte ich mir den Film alleine angesehen, hätte ich danach mit ziemlicher Sicherheit meine Hose wechseln müssen. Nach dem erstaunlichen Ende saß ich erstmal fünf Minuten da und murmelte die ganze Zeit nur „heftig, heftig“.
Schade ist, dass die meisten auf dieser Seite schon davon ausgehen, dass es ein Horrorfilm ist. Für mich war nämlich das Erstaunliche, dass ich dachte, es ist einfach nur ein harter Bergsteigethriller. Umso überraschter war ich bei Auftauchen der „Crawler“.
The Descent ist mit Sicherheit einer der besten Horrorfilme, die ich je gesehen habe. Er nimmt sich völlig ernst, schafft es immer irgendwie, doch noch die Kurve zu kriegen, bevor es mit voller Fahrt auf die Klischeewand zugeht und hat eine gute Spannungskurve.
Sollte man als Horrorfreund auf jeden Fall mal gesehen haben.
Vorhersage: 6.5
Bewertung: 7.5
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agynessa 2011/07/20 21:13:01
Kommentar löschenEin Horror wie jeder andere auch, aber nicht schlecht.
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agynessa 2011/07/22 10:04:52
Antwort löschenIrgendwie nervt das, wenn DU alles besser weißt oder denkst zu wissen, dann schreib das doch in DEINEN EIGENEN Kritiken und versuche mich nicht laufend zu berichtigen!!!!
Isolation 2011/07/17 22:09:35
Kommentar löschen„The Descent“ besticht vor allem durch die atmosphärisch sehr dicht eingefangene Kulisse, die zuerst mit gelungenen Naturaufnahmen aufwartet und später die Bedrohlichkeit der verschiedenen Höhlensysteme passend einfängt.
Etwas misslungen ist der Aufbau der Geschichte, denn Regisseur Neil Marshall braucht ziemlich lange, bis er endlich mal in die Gänge kommt und die entsprechende Inszenierung ins Geschehen einbindet. Als aber schließlich die unterirdischen, nicht gerade freundlichen Bewohner das erste Mal „Hallo“ sagen, geht’s schon sehr bald los mit Terror, Blut und einer spannenden Hatz durch die dunklen Höhlen.
Und wirklich einen Grund zum Meckern und Beschweren kann ich hier nicht finden und nennen, weil die Spannung war da, gut unterhalten fühlte ich mich auch. Ein feiner Horror-Thriller, der sogar schauspielerisch überzeugen kann und bei dem man denkt, dass doch hinter jeder Ecke der eiskalte Tod lauert. Kein Highlight, aber dennoch empfehlenswert.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten
hoffman587 2011/07/17 22:12:09
Antwort löschenJep, nettes Ding, auch wenn die Schauspieler so lala sind und ver mir teilweise etwas zu brutal war, aber gut, summa summarum 6.5 von mir:)
Isolation 2011/07/17 22:18:03
Antwort löschenIch muss ja zugeben, dass ich den Film in der geschnitten 16er Fassung gesehen habe. Jaja, ich weiß, ich beschwere mich über Schnitte und dann schaue ich selbst sowas an. Aber in der Zeitung gab's nur diese Variante ... :-P
hoffman587 2011/07/17 22:21:58
Antwort löschenJa, in der 18-fassung wird es richtig hart, ich bin ja kein Freund davon, besorg dir mal eine ordentiche Zeitung:P
Man, man, man oder darfst du die noch nicht kaufen;)
Isolation 2011/07/17 22:25:36
Antwort löschenNein, ich hab' doch die TV-Movie im Abo, die gibt's nur in einer Variante. In der nächsten Ausgabe ist "The Strangers" mit dabei, natürlich auch ab 16. :-/
hoffman587 2011/07/17 22:28:20
Antwort löschenDer ist auch so so, der ist doof, FG in platt, was gut ist, aber da schau ich lieber 100x Them, das Original, mMn.
Isolation 2011/07/17 22:31:48
Antwort löschen"The Strangers" hab' ich hier ja auch auf DVD rumliegen. Und die anderen beiden Streifen habe ich noch nie gesehen, reizt mich aber auch jetzt nicht wirklich von der Thematik. :D
ElMagico 2011/07/17 22:34:11
Antwort löschenGab es von The Strangers denn jemals ne 16er? Kann mir ja nicht vorstellen das die das extra für die tvmovie cutten...kostet ja auch geld.
Leidiges Thema...deswegen guck ich auch kein TV mehr weiter...die schneiden ja nicht nur Gewalt, die schneiden ja nach Spass an der Freude. Mad Max lief letzte Woche und da haben sage und schreibe fast 10 Minuten gefehlt :(
hoffman587 2011/07/17 22:39:28
Antwort löschen@Iso: Mit Fg ist funny Games gemeint und den muss man nicht kennen;)
ElMagico 2011/07/17 22:42:51
Antwort löschenThe Strangers mit Funny Games zu vergleichen ist schon harter Tobak...
Isolation 2011/07/17 22:43:43
Antwort löschen@ElMagico: Genau die Frage habe ich mir auch gestellt. Also bei Pro 7 lief mal 'ne 16er von dem Film, im Handel gibt es den allerdings nur ungeschnitten mit der Freigabe ab 18. Na ja, werd's dann ja sehen.
Jep, TV kannste vergessen, mich stört ja alleine schon die ganze Werbung, aber solche etwas härteren Filme kannst Du gleich auslassen - meisten jedenfalls. :-(
Isolation 2011/07/17 22:47:11
Antwort löschen@hoffi: Ich weiß, dass Du "Funny Games" gemeint hast. Habe ich nie gesehen, würde mir den jetzt auch nicht extra zulegen.
hoffman587 2011/07/17 22:51:18
Antwort löschen@ElMagico: Ich weiß, das ist ja gerade das Seltsame...
ElMagico 2011/07/17 22:55:32
Antwort löschenähm...ja
Alle 15 Antworten zeigen
seven 2011/07/18 10:53:34
Antwort löschen@Isolation: Stark geschrieben, bei mir waren sogar 8 Punkte drin.
Isolation 2011/07/18 17:21:14
Antwort löschen@seven: Danke. :) Ist ja auch ein wirklich guter Horrorfilm, kann man auch durchaus bis 8,5 Punkte geben.
Sumsi79 2011/06/19 00:07:32
Kommentar löschen"The Descent - Abgrund des Grauens" gehört definitiv zu den Filmen die in der richtigen Umgebung genossen werden wollen. Soll heißen dunkles Kino oder zumindest dunkler Raum, breiter Fernseher, ordentlicher Sound. Alles andere käme einer Art Filmmissbrauch gleich.
Der Streifen bietet viele Aspekte, die ihn von einem konventionellen zu einem starken Schocker werden lassen. Die Umgebung empfand ich als perfekt. Gibt es was gruseligeres als ein dunkles, Klaustrophobie erzeugendes Höhlensystem, wo selbst jedes Tropfgeräusch einen wohligen Schauer auf dem Rücken produziert? Hinter jeder Ecke kann eine Gefahr lauern und sich durch knatternde Geräusche ankündigen, und das tut sie auch.
Während andere Beiträge zum Genre lediglich unsympathische Teenies über die Klinge hüpfen lassen, findet man bei "The Descent" eine interessante Protagonistin vor, die sich im Verlaufe des Horrortrips, während einer spektakulären "Carrie"-Referenz, von der vom Schicksal schwer gebeutelten Familienmutter zur eiskalten Amazone verwandelt. Monsterhatz und Überlebenskampf als Psychotherapie? Toller Einfall und gut umgesetzt!
Als Sahnehäubchen gibts dann ein twistiges Ende, welches den Zuschauer ziemlich betäubt zurücklässt.
"The Descent" erfindet keineswegs das Genre neu ist handwerklich aber beinahe perfekt. Gut, die Höhlenmonster sahen nicht besonders originell aus, aber das mussten die auch nicht. Ich hab mich so gut gegruselt wie schon lange nicht mehr.
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TinaCocaine 2011/06/13 23:17:11
Kommentar löschenGanz ok... Die Story ist grundsätzlich gut und größtenteils ist der Film auch recht spannend. Allerdings stören mich einige Punkte sehr: Zum Einen diese hysterischen Weiber, die ununterbrochen herumschreien und damit die Atmosphäre total negativ beeinflussen, dann, dass die erste Zeit echt so wirklich gar nichts passiert und zum Anderen, dass das Ganze etwas eintönig ist... Die "Schockmomente" machen aber einiges wieder wett und die Kreaturen sind auch witzig...Kann man sich wohl mal anschauen!
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