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Carlito's Way
Carlito's Way (1993), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 24.02.1994
7.7
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von Brian de Palma, mit Al Pacino und Viggo Mortensen
Der Puertorikaner Carlito Brigante (Al Pacino) ist gerade erst aus dem Knast entlassen worden. Er hat einige Jahre wegen Herionhandels abgesessen und will jetzt seine kriminelle Vergangenheit hinter sich lassen. Carlito träumt davon, genug Geld zu verdienen, um sich auf den Bahamas zur Ruhe zu setzen, doch alte “Freunde” und sein alter Instinkt lassen ihn nicht zur Ruhe kommen… Das Prequel “Carlito’s Way – Weg zur Macht” ist 2005 erschienen.
Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu Carlito's Way
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Carlito's Way
- Genre
- Gangsterfilm, Drama, Thriller
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Grand Central Station, Manhattan
- Handlung
- Abhören, Anwesen, Billiard, Billiardtisch, Blockbuster, Boot, Champagner, Diskothek, Drogen, Entlassung aus dem Gefängnis, Erpressung, Feier, Gang, Gangster, Gefängnisausbruch, Gerichtssaal, Gewalt, Gogo-Tänzer, Kehle aufschneiden, Kokain, Kriminelle Vergangenheit, Mafia, Mantel, Nebel, Pistole, Psychopath, Puertoricaner, Rache, Rechtsanwalt, Regen, Rollstuhl, Rolltreppe, Roman, Safe, Schusswechsel, Stripper, Striptease, Tanzen, Taxi, Tänzer, U-Bahn, Verfolgungsjagd, Verräter, Yacht
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Hart, Spannend, Traurig
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Kritiken (2) — Film: Carlito's Way
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDieses Genre beherrschen alle Beteiligten im Schlaf - das Tolle ist, daß sie es nicht im Schlaf abliefern. De Palma ordnet seine visuellen Kapriolen dieses Mal der Story und vor allem den Emotionen der Charaktere unter; gerade deshalb gelingen ihm zwei echte Kabinettstückchen, zum einen das vielgelobte Grand Central Station-Finale, zum anderen - mehr noch - der Slowburn-Shootout im Billardzimmer. Das As im Ärmel heißt Sean Penn, der hier brillant und ganz uneitel das fiese Wiesel gibt; seine Wandlung zum eitlen Oscar-Overactor liegt noch in ferner Zukunft. CARLITO'S WAY wird einzig heruntergezogen von Patrick Doyles überkandideltem Score und von einer völlig fehlbesetzten Penelope Ann Miller, die der Love Story die Glaubwürdigkeit nimmt. Und die braucht sie.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Mr Vincent Vega Thu, 27 Oct 2011 08:06:11 -0000
Antwort löschenKrass, dass ich einen De Palma höher bewerte als Du.
Hisayasu S Thu, 27 Oct 2011 09:21:42 -0000
Antwort löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme.
Was gibt's an Penelope Ann Miller auszusetzen?
Mr Vincent Vega Thu, 27 Oct 2011 09:23:48 -0000
Antwort löschenFehlbesetzt, weitgehend talentfrei, null Knistern zwischen ihr und Pacino. Hatten wir doch aber alles schon mal im Forum damals.
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Hisayasu S Thu, 27 Oct 2011 09:32:07 -0000
Antwort löschenWeiß nicht mehr. Alles schon so lange her.
Julio Sacchi Thu, 27 Oct 2011 09:38:57 -0000
Antwort löschenVega sagt's, wie's ist.
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Carlito's Way" ist ein meiner Meinung nach viel zu unbeachtetes Meisterwerk, ein Filmjuwel, mit Al Pacino in einer seiner besten Rollen, ein zutiefst menschliches und zugleich brutales Drama. Ja, der Film ist für mich mehr ein Drama, denn ein Mafiafilm. Denn mit solch bis in die kleinste Nebenrolle wunderbar ausgearbeiteten Charakteren habe ich selten mitgefiebert, was mitunter wohl erklären dürfte, warum ich den Film schon an die 30 Mal gesehen habe. Aber von was handelt der Film eigentlich?
Der ehemalige Drogendealer und Killer Carlito Brigante (Al Pacino) wird nach 5 Jahren vorzeitig aus dem Knast entlassen. Er möchte kein kriminelles Leben mehr führen und beginnt legal Geld zu verdienen um mit seiner Freundin Gail (Penelope Ann Miller) ein neues Leben zu beginnen. Doch Brigante kann sich nicht von seinen alten Freunden lossagen und gerät immer mehr in den Sumpf des Verbrechens. Als der Anwalt Dave Kleinfeld (Sean Penn) Carlito bittet ihm einen letzten Gefallen…
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
fkfilmkritik Fri, 18 Mar 2011 21:45:06 -0000
Antwort löschenvorgemerkt :)
JohnnyKee Fri, 18 Mar 2011 21:51:06 -0000
Antwort löschenDito ;))
Oceanic6 Fri, 18 Mar 2011 21:59:04 -0000
Antwort löschenIch hab nicht geschrieben "unbekanntes", sondern "unbeachtetes" ;) Ich meine damit, dass der Film meiner Meinung nach nicht den Ruhm bekommt, den er verdient.
Außerdem kennen den sehr viele nicht, da hast du wohl Glück, dass den in deinem Freundeskreis alle kennen. ;)
Le Samourai Fri, 18 Mar 2011 22:18:53 -0000
Antwort löschenSehr guter Text, wobei er für mich auch weder unbekannt noch unbeachtet ist. Genre-affine kennen ihn sowieso, und auch sonst taucht er ja in vielen Bestenlisten und Filmbüchern auf und gehört einfach zu den besten Filmen der 90er. Sollte ihn mal wieder schauen... :)
der cineast Sat, 19 Mar 2011 13:09:10 -0000
Antwort löschenPatrick Boyles oder Doyles?
Oceanic6 Sat, 19 Mar 2011 13:10:49 -0000
Antwort löschenLol... hahaha, natürlich Doyles :D
film_fan Sun, 20 Mar 2011 19:43:27 -0000
Antwort löschenWo hast du den Film gesehen? Ich suche die DVD schon seit Jahren. :D
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Oceanic6 Sun, 20 Mar 2011 19:46:27 -0000
Antwort löschenAlso ich hab die DVD vor Jahren mal auf der Filmbörse gekauft. Das oder über Ebay sind eigentlich die einzigen Möglichkeiten...
film_fan Sun, 20 Mar 2011 20:44:04 -0000
Antwort löschenMittlerweile sind die Preise ja nicht mehr normal...
Kommentare (53) — Film: Carlito's Way
concienda Thu, 16 May 2013 01:38:29 -0000
Kommentar löschenKlasse Gangsterfilm, Pacino und Penn spielen gewohnt großartig und der Showdown...ich krieg fast nen Nervenzusammenbruch, nur weil ich dran denke. Musikalisch und stylisch leider überhaupt nicht mein Ding, da ich mal überhaupt kein 70er Fan bin. Sonst hätts vermutlich mehr Punkte gegeben.
Erwähnenswert ist meiner Meinung nach noch, die frappierende Ähnlichkeit zwischen Sean Penns zugekokstem Anwalt und der Figur Ken Rosenberg aus GTA Vice City. Falls gewohlt auf jeden Fall eine schöne Huldigung ans Genre.
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pischti Thu, 16 May 2013 10:01:28 -0000
Antwort löschenAls Freund von Mafiafilmen steht dieser noch aus, wieder einer der den empfiehlt, ich sollte mal einfach zugreifen ^^
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concienda Thu, 16 May 2013 17:36:49 -0000
Antwort löschenSo schnell wie möglich.
mikkean Thu, 23 May 2013 21:26:09 -0000
Antwort löschenIst schon wieder eine ganze Weile her, dass ich Carlito bewundern durfte. Danke für die Erinnerung.
Matthias.hhn Sun, 05 May 2013 18:18:49 -0000
Kommentar löschenPacino ist einfach der Knaller.
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Spike1990 Tue, 23 Apr 2013 18:48:20 -0000
Kommentar löschenAls Zuschauer erfährt man schon am Anfang vom Film das Carlitos Versuche sauber zu werden zum Scheitern verurteilt sind. Nach dem Film weiß man auch warum. Carlito beteuert zwar die ganze Zeit seinem alten Leben den Rücken kehren zu wollen, aber unternimmt die ganze Zeit nur halbherzige Versuche sich zu bessern. Er begleitet seinen Cousin zu einem Deal, der in einer Schießerei endet und damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein falscher und drogenabhängiger Freund und ein junger Emporkömmling aus der Bronx werden ihm schließlich zum Verhängnis. Fazit: Gutes Gangster-Epos. Auch wenn mir sowohl "Scarface" als auch "The Untouchables" deutlich besser gefielen.
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Simon Moon Wed, 01 May 2013 09:58:56 -0000
Antwort löschenFast noch besser als "Scarface", ich sehe irgendwie "Serpico", "Scarface" und "Carlitos Way" als DIE Pacino-Trilogie. Besser geht kaum um den liebzuhaben.
Spike1990 Fri, 03 May 2013 13:55:59 -0000
Antwort löschenSerpico ist auf meinem Amazon Wunschzettel gelandet - Danke für den Tipp ;-)
Helter Skelter Sun, 24 Mar 2013 23:25:16 -0000
Kommentar löschenBeste Frisur aller Zeiten xD
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concienda Thu, 16 May 2013 01:22:32 -0000
Antwort löschenAber du meinst doch hoffentlich Pacino und nicht Sean Pean?
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Helter Skelter Thu, 16 May 2013 17:53:32 -0000
Antwort löschenHaha, meinte schon den Penn...
...allerdings mit einer guten Portion Ironie ;)
concienda Fri, 17 May 2013 01:32:05 -0000
Antwort löschenIch bin beruhigt :-D
makemyday Fri, 15 Mar 2013 14:12:33 -0000
Kommentar löschendie bilder sind gut, die story is aber n bisschen schwach.
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Fedkek2 Thu, 07 Feb 2013 11:06:46 -0000
Kommentar löschenSehr schöner Streifen, geschmeidig erzählt mit einem Ende der an Spannung kaum zu überbieten ist!
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americanpseiko Mon, 04 Feb 2013 23:38:56 -0000
Kommentar löschende Palmas Meisterwerk!
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jacker Mon, 04 Feb 2013 10:00:32 -0000
Kommentar löschen"Carlito's Way" - ein erfrischend anderes Gangster-Epos.
Anders, weil es hier nicht um den klassischen Aufstieg des Kleingangsters zum Mafia-Boss, des Straßen-Pushers zum Drogenbaron geht, sondern um das was danach kommt, "Carlito's Way" handelt von einem der das alles schon hinter sich hat.
'Carlito man, you're a legend, a hero!'
Er war ganz oben, hat seine Strafe bekommen, sie abgesessen und nun will er raus aus diesem Strudel der Kriminalität, der Drogen, der Gewalt. Ein 'normales' Leben, sich auf den Bahamas in eine anständige Firma einkaufen und seine Ruhe haben. Damit stößt er jedoch überwiegend auf Unverständnis.
'I'm out, i'm retired!'
'Come on Carlito, you're joking?'
'Remember this guy from the bahamas? He promised me i could buy myself in. 75 Grand and i'm in.'
'So you're going to rent cars?! Hahahaha!'
'What you're laughing at?'
Wie schwer, wie nah an der Unmöglichkeit diese Flucht aus den alten Mustern ist, zeigt uns De Palma mit einem großartigen Pacino in der Hauptrolle. Der Kampf mit dem Umfeld, der Kampf mit dem täglichen Terror und zuletzt der Kampf mit sich selbst. Schwer ist es für Carlito der Versuchung zu widerstehen, noch schwerer loyal zu bleiben und trotzdem clean und am schwersten den alten Hitzkopf am Ausbruch zu hindern - manchmal fast unmöglich.
'Dumb move, man. Dumb move. But it's like them old reflexes comin' back.'
Die Bilder die uns De Palma hier vorsetzt sind ähnlich wie in "Scarface" äußerst ambivalent: Auf der einen Seite Verbrecher, Mörder, Drogendealer - die abgefuckte Seite der Realität - auf der anderen Seite bunte Neonlichter, Clubs, Discomusik und ausgelassene Stimmung. Im Vergleich zu "Scarface" (dem sich dieser Film aufgrund von Regisseur, Millieu, Hautdarsteller, Epoche, etc. einfach stellen muss) wirkt dieses Setting sogar noch wesentlich passender, denn in der Figur des Carlito gibt es diese gute Seite - den Carlito der ein normales und nettes Leben will, mit Job, mit Frau und auch mit Kind - in Tony Montana gab es sie nicht.
Auf dieser Basis und getragen von visuell und dramaturgisch solider bis mitreißender Umsetzung vergehen die zweieinhalb Stunden überwiegend wie im Fluge. Leider verliert sich De Palma ab und an (speziell in Bezug auf Stichworte wie Romantik / Spannung) etwas zu sehr in opulenter Hollywoodhaftigkeit. Da hätte etwas weniger kitschige Musik, oder ein Gang weniger Dramatik bei der Verfolgungsjagd den gewünschten Zweck noch lange erfüllt. Ein bisschen zu viel, dennoch ist das Kritik auf hohem Niveau - "Carlito's Way" ist stark inszeniert und macht auch so noch Spaß (sicher auch bei mehrmaligem Sehen), auch weil man Carlito im Gegensatz zu Montana wirklich ein wenig mögen kann!
Ein nachdenklicher Gangster-Streifen, denn seine Statements zum Ausbruch aus dem Teufelskreis der eigenen Vergangenheit (die man sicher auch auf andere Szenarien anwenden kann) wirken realistisch, bedrückend und nachvollziehbar.
Kleiner Nachtrag: Sean Penn, den ich beim Verfassen der Kommentars irgendwie völlig vergessen habe (wie konnte das passieren?) beweißt mir hier endgültig, dass er nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch einer der Allergrößten ist! Wirklich beeindruckend, vergleicht man seine Filme hat man wirklich das Gefühl in allen Aspekten einen anderen Menschen vor sich zu haben!
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rubelzar Mon, 04 Feb 2013 11:57:20 -0000
Antwort löschenDe Palma ist KING!
Ich liebe seinen Stil. Bei ihm merke ich ihn jeder Einstellung die Liebe zum Film und seine Verehrung von Hitchcock. Carlitos Way burnt gewaltig.
jacker Mon, 04 Feb 2013 13:24:24 -0000
Antwort löschenBewusst kenne ich von ihm sonst nur "Scarface" (Kracher) und "Mission to Mars" (Totalausfall). "Untouchables" und "Carrie" hab ich vor zu langer Zeit gesehen.
Aber mit 2:1 führt er, wobei der hier und das Monatana-Epos solche Bomben sind, dass die quasi schon doppelt zählen müssten!
Was würdest du sonst von ihm empfehlen?
rubelzar Mon, 04 Feb 2013 13:35:19 -0000
Antwort löschennun ja, ich habe mission to mars nicht als Totalaufall in Erinnerung, muss den aber nochmal sehen.
Ansonsten eben
1.Untouchables
2. Carrie
3. Black Daliah (wobei der ziemlich umstritten ist. Ich liebe aber die Bildersprache und die vielen Hitchcock Zitate. Der Film ist visuell phantastisch.)
4. Femme Fatale
5. Fegefeuer der Eitelkeit (mit einem Hanks in einer interessanten Rolle)
6. Mission Impossible 1 - aber den kennst du ja wohl ;)
Ansonsten kenne ich weder seiner ganz neuen, noch seine ganz alten Filme. Die waren nicht wirklich auf DVD zu haben und daher habe ich sie nicht geholt. Ich liebe seinen total unterkühlten und distanzierten Stil. Er erzeugt irgendwie sehr sterile Bilder, die einen aber in ihrer Komposition ziemlich treffen wie ich finde.
Er ist so ein typischer hate/love Regisseur.
Mein persönlicher Must See ist eigentlich "redacted", denn ich schon voll vergessen habe. Gleich mal bestellen ;)
jacker Mon, 04 Feb 2013 13:41:22 -0000
Antwort löschenDu wirst dich totlachen (wie jeder dem ich das erzähle), ich kenne "M.I." tatsächlich nicht, weil mich die gesamte Filmreihe bis jetzt ultimativ NICHT interessiert hat :D
Aber "Carrie" und "Untouchables" sind auch die zwei die ich als nächstes (wieder) von ihm sehen will!
rubelzar Mon, 04 Feb 2013 13:47:31 -0000
Antwort löschenMS 1 ist RIESIG! weil von ihm
jacker Mon, 04 Feb 2013 13:53:31 -0000
Antwort löschenErstmal sehe ich ein paar andere von ihm, und wenn die alle so gut sind, dann traue ich mich vielleicht. Trotz Tom Cruise..
rubelzar Mon, 04 Feb 2013 13:57:34 -0000
Antwort löschenCriuse hat aber ein paar echte Kracher:
1.Top Gun
2.Jerry Maguire
3.Interview mit einem Vampir
4. Eyes Wide shut
5.Vanilla Sky
6.The Last Samurai
7. Collateral
sind alle fett
jacker Mon, 04 Feb 2013 14:00:32 -0000
Antwort löschenDie ich davon kenne sind alle fett und ich finde auch, dass Tom Cruise ein sehr guter Schauspieler ist ("Magnolia" !!!), aber ich mag ihn trotzdem nicht. Weil er diesen Sektenmist propagiert. Und das geht mir so auf den Zeiger, dass ich es kaum noch ausblenden kann wenn ich Filme mit ihm sehe. Seine fiktive Rolle (die er gut verkörpert) wird quasi von seiner realen Person überschattet. Aber das gehört jetzt hier nicht mehr hin..
rubelzar Mon, 04 Feb 2013 14:04:39 -0000
Antwort löschenhm, ok. dann sollte dich aber ein Film mit Cruise und De Palma eigentlich sehr gut unterhalten. Naja, zieh dir mal Black Daliah rein. Denke er wird dir am meisten gefallen, weil er extrem ruhig und ziemlich mystisch daherkommt.
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KonTaicho Thu, 07 Feb 2013 17:57:30 -0000
Antwort löschenFand den auch große Klasse!
jacker Fri, 08 Feb 2013 07:07:17 -0000
Antwort löschenDazu kommt noch, dass für mich (als Freund elektronischer Musik und Hip-Hop) der Film ein wahres Fest an Sample-Wiedererkennung war. Bereits im ersten Durchlauf sind mir 5 Passagen aufgefallen, die ich in gesampleter Form irgendwo her kannte :)
Ab 1:06 http://www.youtube.com/watch?v=s6tdGdfx69A
florian.fiele Wed, 19 Dec 2012 15:19:41 -0000
Kommentar löschenCarlito's Way
Carlito's Way fehlen ein wenig Tiefgang und Dramaelemente. Über weite Strecken ist das stark und sehr unterhaltsam, aber die ganz großen Momente bleiben aus. Andererseits hat „Here comes the pain!“ (in der Synchronisation mustergültig, wundervoll und korrekt mit "Hier kommt der Schmerz!" übersetzt) schon sehr an Tony Montanas "You all a bunch of fuckin' assholes" Rede erinnert. Parallelen kann man hier einige ziehen angesichts von Regie und Hauptdarsteller. Unterm Strich bleibt Carlito's Way in jeder Hinsicht als der bessere Film stehen. Brian De Palma versteht sein Handwerk, die Dialoge sitzen, Pacino spielt gewohnt stark (ohne komplett überragend zu sein wie in anderen Werken), insgesamt ist der Film gut besetzt, die Story passt etc....Das liegt alles irgendwo zwischen 8.0 und 9.0. Richtig beeindruckt war ich aber vom furiosen Schluss, in dem De Palma noch mal andere Qualitäten aufbietet als "nur" seine Fähigkeit Gangsterdrama ruhig und gut zu verfilmen. Temporeich, schön gefilmt, sehr spannend....und dieser Score!! Ein paar Klänge des Themes, und mein Schwanz steht auf halb 11. Sehr bewegend.
Alles in Allem bekommt man hier serviert, was man bestellt hat, allerdings ohne die ganz große Nachwirkung. Abgesehen vom Score, einigen tollen Bildern ("Escape to Paradise"!!!), Sprüchen, einem wieder einmal von Al Pacino mitreißend gespielten tragischen Helden und dem furiosen Showdown bleibt nicht viel mehr im Gedächtnis. Okay, wenn ich mir die Satzlänge mal wieder anschaue, merke ich, dass das nicht unbedingt als negative Kritik am Film taugt :D
9.0 - äußerst sehenswert, ohne die ganz große dramatische Wirkung
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Abettertomorrow Tue, 18 Dec 2012 14:54:57 -0000
Kommentar löschenGangsterfilm-Klassiker mit einem einmal mehr formidablen Al Pacino, ebenfalls brillant: Sean Penn.
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BJRN Wed, 24 Oct 2012 08:04:47 -0000
Kommentar löschenLeide alles ein wenig zu vorhersehbar. Am Schluss kommt, was kommen muss. Dennoch ein gelungener Streifen. Sean Penn bekommt übrigens 100 Punkte für die Frisur! :D
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Ener Tue, 16 Oct 2012 07:38:15 -0000
Kommentar löschenSteckte man Brian de Palma in eine Schublade, so steht da wohl Gangsterfilm dran. Und sofort fällt der Name Montana. Dabei gefällt mir persönlich das gezeigte Leben des Brigante besser. Stilistisch durchaus ähnlich, geht der Charakter die andere Richtung: Statt den Olymp des Verbrechens zu erreichen will er ihm absagen. Was auf dem Papier schon die eher mitfühlendere Weise gibt gelingt auch im Film. Carlito wächst ans Herz, während man sich als Zuseher von Toni eher zunehmendst distanziert. De Palma zeigt sich in (gewohnt guter) Normalform & der Stoff gibt mehr her. Macht dann auch das deutlich bessere Ergebnis. Der stärkere Gangsterfilm, obwohl Al Pacino diesmal wohl nicht ganz so heraussticht. Eher Sean Penn und Viggo Mortensen spielen die richtig kultigen Typen. Das aber sensationell!
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Iamthesword Sun, 14 Oct 2012 16:20:11 -0000
Kommentar löschenEin Mann kommt aus dem Gefängnis frei. Statt 30 Jahren musste er nur 5 absitzen, bis ihn sein Anwalt und Freund rausgehauen hat. Überwältigt von der geschenkten Chance beschließt er, dem Drogenhandel und der organisierten Welt den Rücken zu kehren. Sein Traum: in der Karibik eine Autovermietung betreiben. Das Einzige, was ihm dafür fehlt, ist das Startkapital. Durch eine Beteiligung an einem Nachtclub hofft er, dies auf ehrliche Art und Weise zu verdienen. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein: alte Weggefährten wollen ihn anheuern, neue Gangstergrößen kreuzen den Weg des alten Wolfs und auch sein Anwalt hat Interessen, die Carlito betreffen. Doch Calito Brigante,der Befreite, versucht immer noch seinen - Carlitos - Weg zu beschreiten, während er doch immer weiter abgleitet...
Die zweite wichtige Zusammenarbeit zwischen Brian de Palma und Al Pacino (nach Scarface) ist wiederum ein Gangsterfilm (oder vielleicht eher ein Anti-Gangsterfilm?). Doch hier enden bereits die Gemeinsamkeiten der beiden Filme. Anders als Tony Montana will Carlito Brigante dem Verbrechen den Rücken kehren. Doch immer wieder wird er dabei von seiner Vergangenheit eingeholt
Al Pacino spielt den Ex-Gangster, der sich mit aller Kraft an eine Traum klammert, den er doch nicht erreichen kann obwohl er mehrfach zum Greifen nah ist, als eine Mischung aus unbedingtem Willen, Verletzlichkeit und Unfähigkeit, der eigenen Vergangenheit zu entkommen, dass man sich ein wenig an das Schicksal Jack LaMottas erinnert fühlt.
Al Pacino und Sean Penn liefern in diesem Film Höchstleistungen ab und auch der Rest des Ensembles weiß zu überzeugen. Zugleich baut De Palma einen Spannungsbogen auf, der immer wieder auf das Ende hindeutet und dennoch nie Langeweile aufkommen lässt.
Einer der intensivsten und melancholischsten Gangsterfilme überhaupt und ein Muss für jeden Filmfan.
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Andy Dufresne Mon, 15 Oct 2012 01:01:27 -0000
Antwort löschenOh Mann für den wird es echt mal wieder Zeit (viele Jahre her das ich ihn sah)...
Hammerfilm!
Iamthesword Mon, 15 Oct 2012 19:13:36 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall! Der ist ganz hervorragend (ich finde ihn sogar etwas besser als Scarface...).
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Delonghi Fri, 26 Oct 2012 17:28:21 -0000
Antwort löschenLiebe Gangsterfilmfreunde: Dem möchte ich mich unbedingt und gerne anschließen!! Beide richtig genial, und Al Pacino und Sean Penn...da bleibt mir persönlich sowieso immer die Spucke wech;-))
Iamthesword Fri, 26 Oct 2012 22:15:13 -0000
Antwort löschenAn diesem Film ist einfach alles gelungen (außer Sean Penns Frisur vielleicht...)
AlexSupertramp Wed, 12 Sep 2012 21:44:53 -0000
Kommentar löschenCarlito's Way blieb mir bis zum Schluss zu durchsichtig wodurch es nie zu einem Überraschungsmomentum kam. Nichts desto trotz ein spitzen Krimi = Sehenswert!
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chmul_cr0n Sun, 29 Jul 2012 16:46:28 -0000
Kommentar löschenGeiles Setpiece am Ende. Ansonsten gibt's hier aber nicht allzu viele De-Palma-typischen Geilheiten.
Die Sex-Szene ging aber ab. Viggo Mortensen auch. :D Und Sean Penn natürlich...
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Mr.Bungle Sun, 06 May 2012 19:08:14 -0000
Kommentar löschenEin sehr guter Kriminalfilm.
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mybluesky Fri, 06 Apr 2012 22:35:36 -0000
Kommentar löschenAl Pacinos schauspielerische Leistung ist hier Weltklasse, auch Sean Penn überzeugt wie so oft. Der Film steigert seine Spannung unaufhaltsam bis zum Ende. Eines lehrt einem dieser Streifen - wenn du was ändern willst, da mach es konsequent und reich dem Teufel nicht einmal deinen kleinen Finger mehr, aus irgend welchen Gründen auch immer. Leider hat Karlchen :) dies auf seinem Weg nicht geschafft , auch wenn er es sich so vorgenommen hatte und seine, wenn auch nur zeitweise geplante Inkonsequenz, hat ihn letztendlich zur Strecke gebracht und eine überragende Story geliefert , die von Brian de Palma in ein filmisches Meisterwerk umgesetzt wurde.
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vicvega Sun, 05 Feb 2012 12:55:50 -0000
Kommentar löschenCarlito's Way ist ein grandioser Gangsterfilm mit Al Pacino in einer seiner besten und Sean Penn in seiner (für mich) definitiv besten Rolle. Auch in jedem Falle einer meiner liebsten de Palma Filme.
Großartig an Carlito's Way ist v.a. die tolle Charakterzeichnung, welche auch insbesondere durch tolle Zitate von Pacinos Off-Stimme entsteht. Selten so einen Haufen cooler und aussagekräftiger Zitate in einem Film gehört.
["Who the fuck are you? I should remember you? What, you think you like me? You ain't like me motherfucker, you a punk. I've been with made people, connected people. Who've you been with? Chain snatching, jive-ass, maricon motherfuckers. Why don't you get out of here and go snatch a purse."] (zu Geil!)
Pacino als ein in die Jahre gekommener Ex-Knacki der nur noch raus aus dem dreckigen Geschäft will und sich ein neues Leben auf den Bahamas aufbauen will ist großartig.
Dabei bin ich immer wieder geflasht was für eine Präsenz Pacino in so ziemlich jeden seiner Filme hat . Vor allem seine Stimme ist immer wieder beeindruckend.
(Beziehe mich hierbei natürlich auf den Originalton, Carlitos Way unbedingt im O-Ton sehen!!)
Neben Pacino muss auch das unglaublich gute Schauspiel von Sean Penn gewürdigt werden. Die Rolle des listigen und größenwahnsinnigen Kleinfields spielt er einfach nur verdammt gut! Für mich war der zugekokste Kleinfield einer der Highlights des Films.
Eindrucksvoll ist hier auch das Kleinfield, der ja Carlito vorzeitig aus dem Knast geholt hat, ihn fast dort wieder zurückbefördert bzw. im späteren Verlauf Carlito und sich in den Tod führt. Dies zeigt auch das spezielle an Carlito's Way, nämlich das der Film mal eine ganz andere Perspektive eines Gangsters zeigt. Denn Carlito ist einsichtig und in diesem Film fast schon Weise, im Gegensatz zu den Protagonisten aus Scarface und Goodfellas! Er weiß, dass er der Mafia den Rücken zu kehren muss, denn sonst ist er ein toter Mann.
["Favor gonna kill you faster than a bullet".]
Dieser Film zeigt eindrucksvoll wichtig gute Menschenkenntnis ist und das Gutmütigkeit (in erster Linie in der Mafia), einen schnell in die Scheiße reiten kann.
Carlito's Way verdeutlicht eigentlich maßgeblich was für ein erbärmliches Leben diese Gangster eig. führen, denn sie müssen mit der ständigen Angst leben verraten zu werden, vllt. sogar von seinem "Bruder".
Weiterhin auch großes Lob an de Palma, welcher wieder gekonnt Spannung inszeniert (Szene mit dem Billiardtisch), doch schafft auch sehr gute Charaktere in Szene zu setzen, was bei manchen Filmen von ihm nicht so der Fall war.
Das Gangsterleben ist in diesem film authentisch und hart dargestellt, ohne dabei an Unterhaltungswert und Spannung zu verlieren.
Die glatte 10 hab ich jetzt nur nicht verliehen, da "Benny Blanco aus den Bronx" winfach nur abgenervt hat und ein gestandener Mann wie Carlito von so nem Würstchen kalt gemacht wird.
Naja lassen wir zum Schluss dieses Kommentars nochmal Carlito sprechen:[" I don't invite this shit, it just comes to me. I run, it runs after me. Gotta be somewhere to hide".]
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Sheeeeep Tue, 29 Nov 2011 11:45:28 -0000
Kommentar löschenJaja der arme Carlito. Er wollte nach seinem Knastaufenthalt eigentlich weg von den kriminellen Machenschaften, doch so einfach wie er sich das vorstellt funktioniert das leider nicht. Al Pacino spielt gewohnt fein, es ist ja auch bekanntlich nicht seine erste Rolle in diesem Genre. Doch auch Sean Penn weiß zu überzeugen, trotz einer der fiesesten Frisur in der Filmgeschichte. Mit netten visuellen Einfällen garniert bleibt die Geschichte immer nah an den Charakteren und verleiht dem Ganzen in seinem eigenen Mikrokosmos eine glaubwürdige Atmosphäre. Die angenehme Spielzeit von knapp zwei Stunden zeigt, dass gute Gangsterfilme nicht immer epische Ausmaße haben müssen. Ausgezeichnet!
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Kreaexo Thu, 20 Oct 2011 17:17:12 -0000
Kommentar löschenDer Film bietet eine interessante Handlung, die ihren Höhepunkt erst gegen Ende erreicht. Es wirken herausragende Darsteller mit, allen voran Al Pacino und Sean Penn, die einfach nicht schlecht spielen können. Die Szenarien sind wunderbar in Szene gesetzt. Der Soundtrack ist sehr nett anzuhören. Kann man nicht meckern - zumindest wenn man die Musik, besonders die Balladen, die Ende 80er/Anfang 90er geschrieben wurden, mag.
Das Einzige was mir irgendwie fehlte war die Unvorhersehbarkeit, die der Film "Heat" hat, "Carlito's Way" leider nicht. Weshalb ich auch nicht die Vollpunktzahl vergeben kann.
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