Prince of Persia: Der Sand der Zeit - Kritik

Prince of Persia: The Sands of Time

US · 2010 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Spannend, lustig, natürlich recht flache story - guter Film.

    2
    • 6 .5

      Da hatte Jerry Bruckheimer mit Sicherheit schon die Dollarzeichen in den Augen und die feste Absicht eine neue Kinoserie im Stile der „Fluch der Karibik“ Filme zu inszenieren – aber für dieses von mir unterstellte Vorhaben hat er, pardon, Sand im Getriebe. Das bedeutet aber mitnichten daß der persische Prinz ein schlechter Film ist – er fällt nur eben im Verhältnis zu manchen Artgenossen etwas bescheidener aus. Wobei bescheiden auch so ein Wort ist daß man auf das hier gebotene irgendwie kaum anwenden kann: in tropischer Hitze und orientalischem Flair wird mit gigantischem Aufwand ein wildes Fantasy-Spektakel abgezogen. Der mehr auf darstellerische und Independent-Kino spezialisierte Jake Gylenhaal macht dabei mal den Versuch ein Held in einem Blockbuster zu sein – und in der Tat spielt er einen galanten Haudegen mit Charme und Charisma mit dem man mitfiebern kann; ebenso ist Gemma Arteron ein herrlich zickiges Biest so daß zwischen Held und Heldin ordentlich die Funken fliegen. Ansonsten ist der Film reichlich an Action und Effekten überladen, leider wird die ganze Soße dabei doch nen Ticken zu humorlos dargereicht – lediglich „Doc Oc“ Alfred Molina als verschlagener Scheich hat eine ganze Reihe überaus gelungener Scherze die er kloppen darf. Mir fehlt bei allem der Querverweis zum Videospiel, darum kann ich über die Umsetzung davon wenig sagen (wobei einer meiner Kinobegleiter sich auch in dem Punkt sehr zufrieden äußerte). Ich glaube aber trotzdem daß die angestrebte Serie ausbleibt – kurzweiliges Vergnügen ist aber auf jeden Fall machbar und drin.

      Fazit: Aufwendiges Popcorn Kino, leicht und unbeschwert aber auch ohne tieferen Sinn oder Nachwirkung!

      1
      • 7 .5
        Tina Scheidt 12.09.2017, 10:25 Geändert 13.09.2017, 10:16

        Mir gefällt Prince of Persia mit Jake Gyllenhaal als Prinz Dastan und Gemma Arterton als Prinzessin Tamina wirklich gut. Eine spannende Handlung, die von einem spielfreudigem Cast dargeboten wird. Auch Ben Kingsley als intriganter Nizam gefiel. Doch ihn habe ich schon wesentlich besser spielen gesehen!

        Die abwechslungsreiche, temporeiche Umsetzung der Geschichte mit all ihren Drehungen und Wendungen überzeugte und gefiel.
        Der Film ist vielleicht nicht besonders anspruchsvoll, aber das sind viele andere Filme auch nicht. Unterhaltung und Ablenkung vom Alltag tut auch einmal gut und macht Spaß. Wenn das wie hier geschehen einem Film gelingt, ist er für mich sehenswert.

        2
        • 3
          J.F.Lannister 22.07.2017, 00:28 Geändert 22.07.2017, 01:08

          Von den Videospielen kenne ich nur "The Sands of Time" und habe dieses auch nur so weit gespielt, bis es mir zu schwer wurde und ich bei einer Kampfszene nicht mehr weiterkam. Die Verfilmung habe ich jahrelang gemieden, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie sonderlich gut ist. Heute hat mich mein Bruder, der die Videospiele gespielt, den Film aber ebenfalls noch nicht gesehen hatte, allerdings überredet. Auf Netflix steht der Film immerhin kostenlos zur Verfügung, also warum nicht?

          Nun, diese zwei Stunden kann man eindeutig besser investieren. Die Handlung ist so langweilig, vergessenwert und abgedroschen, dass sich der Film erstens ungemein zieht und ich hier zweitens gar nicht genau beschreiben kann, was mich daran stört. Deshalb bleibe ich beim Offensichtlichen.

          Positiv zu vermerken sind eindeutig die aus den Videospielen übernommenen Parkourszenen und John Seales ("Mad Max: Fury Road") teilweise sehr beeindruckende, Videospiel-artige Kamerashots. Jake Gyllenhaal fällt immerhin nicht negativ auf und Gemma Arterton kann mit ihren körperlichen Reizen überzeugen. Das klingt jetzt oberflächlich und machohaft, aber ihre Charakterzeichnung bietet halt leider kaum mehr.

          Auf neutraler Ebene positioniere ich mal den Humor des Films. Ohne die ein oder andere komische Szene würde man wahrscheinlich irgendwann wegschnarchen, aber dennoch geschieht dies alles unfreiwillig. Falls die Humoreinlagen tatsächlich bewusst so konzipiert worden sind, frage ich mich echt, welche Drogen die Drehbuchautoren genommen haben!

          Was sollte zum Beispiel dieser Scheich, der von Alfred Molina gespielt wird? Ein komplett überdrehter, ständig plappernder Jack Sparrow für Arme! Des Weiteren verschwendet sich Ben Kingsley als 08/15-Schurke und verkauft sich meilenweit unter Wert. Was selbstverständlich auch auf Jake Gyllenhaal und Alfred Molina zutrifft, bei den Charakterschablonen und grenzdebilen Dialogen ist das aber auch kein Wunder. Harry Gregson-Williams steht in der Regel für eingängige und bombastische Soundtracks, hier gehen seine Melodien zum Einen Ohr rein und aus dem anderen direkt wieder raus.

          Das ist alles, was ich zur "Prince of Persia"-Verfilmung zu sagen habe. Meinem Bruder als Kenner der Videospiele hat der Film gefallen, für mich war er überhaupt nichts. Da ich meinen Bruder drei Wochen lang nicht mehr gesehen hatte, war es schön, mal wieder mit ihm Zeit zu verbringen, daher geht das irgendwo noch in Ordnung. Den Filmliebhaber in mir wurmt es jedoch sehr, dass ich deswegen "It Follows" auf 3sat verpasst habe!

          9
          • 6 .5

            Es gab schon schlechtere Spiele-Verfilmungen...und nicht viele bessere (bisher). Gyllenhaal macht sich ganz gut als hüpfender Prinz und Gemma Arterton ist eh immer eine Augenweide. Was Ben Kingsley hier aber abzieht ist echt nicht tragbar, so uninspiriert sieht man ihn sonst nur in irgendwelchen Direct-to-Video-Filmchen. Alfred Molinas overacting geht grad noch als spaßig durch, den Rest vom Cast vergisst man relativ schnell wieder.
            Leider auch die Story, die ist etwas dürr...fällt aber bei der recht flotten Inszenierung gar nicht so auf. Alles in allem kann man den mal nebenher laufen lassen, wenn man Lust auf einen lockeren Abenteuerfilm hat.

            • 7 .5

              das ist ein perfekter sonntagnachmittag film...

              1
              • 6 .5
                cycloo77 30.05.2017, 01:07 Geändert 30.05.2017, 03:31

                Eine Bildgewaltige Videoverfilmung die so durchrutscht. Kurzweiliges Brimsallabinbumbam für zwischendurch. Die Story ist leicht...sehr leicht bekömmlich und die Cast ist ok.
                Wem das Spiel zugesagt hat, wird hier auch zufrieden sein.

                6
                • 6

                  Sechs Punkte weil ich gute Laune habe.

                  2
                  • 3 .5

                    Lieblos, lieblos, lieblos. Dieses Wörtchen bringt so ziemlich auf den Punkt, was ich von der Computerspiele-Verfilmung von "Prince of Persia" halte. Solcherlei Verfilmungen haben ja insgesamt doch einen schlechten Ruf und dieses Werk zeigt auch, warum das so ist. Hier passt fast nichts, weder die Story zieht richtig noch das Drehbuch, geschweige denn die Darsteller. Da kann selbst ein Ben Kingsley nicht mehr viel retten. Einzig und allein das athletische Rumgehopse des Prinzen an den Gebäuden der persischen Welt ist vernünftig in Szene gesetzt. Der Rest ist einfach schlecht.

                    • 3

                      Alle drei Punkte gehen an Jake Gyllenhaal und seinen britischen Akzent. ;)

                      • 6

                        Eine der "besseren" Videospielverfilmungen.
                        Gyllenhall macht sich ganz gut als Prinz Dastan.
                        Kein Meisterwerk, aber ebenso kein Schrott.
                        Durchschnittsware in schöner Optik und einer Handlung, die dem Videospiel treu bleibt,

                        • 3 .5

                          Verschenktes Potential!
                          Optisch teilweise ansprechend. Mit geringem CGI Einsatz, der ganz schick ist (v.a. wenn der Dagger aktiv ist). Trotzdem schlechtes Cutting und keine vernünftige Narrative, die Charaktere bekommen trotz der dünnen Story bei 2 Stunden kein Profil.
                          Die Schauspieler wirken so gelangweilt wie das Script tiefe hat. Gyllenhaal und Arterton haben wenig Chemie und vor allem Kingsley spielt absolut schlecht und uninspiriert. Die restlichen Nebendarsteller spielen ihre Charaktere auch nur runter, lediglich Kebbell versucht seiner Figur etwas Leben einzuhauchen.
                          Der Soundtrack klingt als hätte man den Spielsoundtrack einfach drüber gelegt, ohne drauf zu achten ob es vernünftig die Story/Bilder unterstützt. Häufig nimmt das einer Szene jegliches aufkommende feeling schon im Ansatz.

                          Ich habe die Spiele nicht gespielt, die Prämisse hat mich aber immer interessiert und war gespannt auf die Verfilmung - leider wurde aus dem guten Setting, der tollen Optik wenig gemacht.

                          • 8

                            Wer das Spiel gemocht hat wird den Film lieben

                            • 7

                              Prince of Persia ist ein optischer Abenteuer Leckerbissen, mit einer im wahrsten Sinne traumhaften Kulisse, und bis dato für mich beste PC Spiel Verfilmung.
                              Ich hätte nicht erwartet das ausgerechnet Walt Disney im Stande ist ein Videospiel zu Verfilmen!!;)
                              Die Story ist natürlich der große Schwachpunkt, doch dafür bekommt man einen typischen Bruckheimer, der es bestens versteht Action gut einzusetzen.
                              Einige atemberaubende Stunts weniger, dafür mehr Characktertiefe hätten dem Popcorn-Film sicherlich gut getan.
                              Gyllenhaal verkörpert Dastan sehr überzeugend und er erwies sich schon nach paar Minuten als absolut würdig für diese Rolle. Alfred Molina, in einer kleinen Nebenrolle, als Straußenrenn-Führer;) lieferte eine sehr sympathische Vorstellung ab. Gemma Arteron als Tamina ist eine Augenweide aber nervt die meiste Zeit über.
                              Prince of Persia bekommt von mir das Prädikat als die beste PC Spiel Verfilmung!!!

                              4
                              • 7

                                Tolles Action-Adventure mit orientalischen Flair. Zwar ne simple Story und ein weitgehend verschenkter Ben Kingsley, aber dennoch für einen kurzweiligen Filmabend gut genug. Hat mich besser unterhalten als alle Fluch-der-Karibik-Fortsetzungen.

                                • 7 .5

                                  Aladin und Jasmin. Ein wahrer Disney Klassiker.

                                  oh was PC Spiel...? Prince of Persia. An ein paar Stellen. passt. Hätte gerne mehr gesehen, aber es ist Hollywood... na gut... Ich lebe auch damit.
                                  Für mich kann bis heute kein Film Mortal Kombat 1 das Wasser reichen, was Gameplay Elemente so sehr mit dem Film kombiniert. Leider hat man sich nicht an die Dos Vorlage gehalten, weißer Anzug und Steinmauern :D aber gut, dass kann man verzeihen.

                                  Ansonsten macht es mir Spaß den Film zu gucken. Happy End Kino, mit sympatischen Rollen/Schauspielern und viel Effekt Tim-Tam (hm lecker).

                                  • 7

                                    ich kenne das spiel zwar nicht, aber der streifen ist doch ganz ok. nichts herausragendes, dennoch kurzweilig und unterhaltsam. und gemma arterton ist einfach zum daniederknien!!!

                                    • 5

                                      "Action-Gülle" mit Murray, Souli und Tee #10
                                      Jerry Bruckheimers Videospieladaption ist ein harmloses und schnelllebiges Stück Familien-Unterhaltung in einer digitalen Fantasy-Welt voller Plattitüden. Was Prince of Persia fehlt ist Gefühl und Originalität. Die spektakuläre Artistik und Akrobatik im Parcours-Stil mag in Jump & Run-Spielen funktionieren, als Film ist das nur mittelprächtig anzuschauen. Die einfallslose Handlung und grenzdebilen Dialoge dürften selbst einen 8jährigen unterfordern. Hinzu kommt, dass der durchaus vorhandene flotte Drive immer wieder durch ungelenk montierte und repetitiven Actionsequenzen ins Stolpern gerät. Was bleibt ist eine kindische Heldengeschichte im Zickenkrieg-Modus, die visuell wild und planlos um sich herum-schlägt, aber zumindest die Mindestanforderungen für einen Sommerblockbuster erfüllt.
                                      5 aufgepumpten Bizeps von Jake Gyllenhaal.
                                      http://www.moviepilot.de/liste/action-schrott-murray-lieber_tee-und-soulreaver-auf-der-suche-nach-mannlichkeit-murray

                                      12
                                      • 6 .5

                                        In Ordnung aber kein Highlight

                                        • 6 .5

                                          Le Parcour meets Historisches Fechten, naja, wem´s gefällt. Ich bin, glaube ich ne Nummer zu alt. Die Geschichte ist gut, der Film hat jede Menge Positives, die Optik, der mythische, auch in Ansätzen historische Hintergrund, alles nett und mal irgendein -man, aber die Kampfszenen finde ich persönlich so ermüdend, dass ich da immer nebenbei ein bisschen Biathlon Mania spielen konnte :D

                                          • 4
                                            Qualityfan 27.03.2016, 08:45 Geändert 27.03.2016, 08:46

                                            Sand der Zeit? Ist das ne Sanduhr?
                                            Immer das gleiche, der Böse ist Geldgeil und der gute "HELD" biegt das wieder gerade.

                                            • 6

                                              Optisch sehr nett anzusehen, teils etwas unausgegoren, aber die Handlung ist gar nicht mal schlecht. Das Spiel war ähnlich. Hat Spaß gemacht, war durchweg knackig, aber das gewisse Etwas fehlte einfach.

                                              6
                                              • 8 .5

                                                Gelungener Film, sehr unterhaltsam.

                                                • 6 .5

                                                  ganz nett eigentlich, zu sehen sind: viel Sand, gleißendes Licht vs. (gegen Ende) Schattenkrieger, netter verbaler Schlagabtausch, nette Kostümchen...für die Disney-Verfilmung eines Games erstaunlich wenig Gesang und Sonnenuntergänge. Was wirklich mehr als nett war, waren die Parkour-Szenen die wenigstens etwas Flair vom Game eingefangen haben. Kaugummi für`s Gehirn defintiv, aber ein netter.

                                                  • 0 .5

                                                    Selten so einen Quatsch gesehen. Der dauergrinsende Held hüpft die ganze Zeit durch die Gegend und macht klick klack mit seinem albernen Messer. Zielgruppe? Vermutlich Kinder bis 3 Jahre.