Abyss

The Abyss / AT: Abyss - Abgrund des Todes

US · 1989 · Laufzeit 171 Minuten · FSK 12 · Thriller, Science Fiction-Film · Kinostart

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von James Cameron, mit Ed Harris und Mary Elizabeth Mastrantonio

In dem Oscar-prämierten Sci-Fi-Spektakel The Abyss von James Cameron haben Ed Harris und Mary Elizabeth Mastrantonio eine irritierende Begegnung der dritten Art Tausende von Kilometern unter dem Meeresspiegel.

Handlung von The Abyss
1988, nahe dem Kaimangraben im Karibischen Meer: Irgendwas oder irgendwer hat das U-Boot USS Montana gerammt und und zum Sinken gebracht. An Bord: mehrere scharfe atomare Raketen. Mit den russischen Streitkräften unterwegs zum versunkenen U-Boot und einem Hurrikan im Anmarsch bleibt den Amerikanern nicht viel Zeit, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Daher beschließen sie, ein SEAL-Team auf die Deep Core zu schleusen, eine privat betriebene unterseeische Bohrinsel, die, wie es der glückliche Zufall will, in der Nähe auf 1700 Fuß Tiefe verankert ist. Die Ingenieurin der “Bohrinsel”, Dr. Lindsey Brigman (Mary Elizabeth Mastrantonio), besteht erfolgreich darauf, mit dem Team unter Leitung von Lieutenant Hiram Coffey (Michael Biehn) hinabzusteigen, wo sie ihr Ehemann Virgil “Bud” Brigman (Ed Harris) nicht gerade sehnsüchtig erwartet, steckt doch ihre Ehe in einer Krise, was der ohnehin schon kritischen Situation nicht gerade zuträglich ist.

Während sich die Verhältnisse auf der Oberfläche zusehends verschlechtern, holen die Spezialkräfte den ersten Sprengkopf von der USS Montana, die nur wenige Meter vom über 25.000 Fuß (immerhin mehr als 7.500 m) tiefen Graben entfernt liegt. Als der Sturm den Kran vom Versorgungsschiff Benthic Explorer reißt und die Bohrinsel in die Tiefe des Grabens zu reißen droht, spitzt sich die Lage zu. Zuvor schon außergewöhnliche Begegnungen mit augenscheinlich intelligenten Wesen außerirdischen Ursprungs gemacht habend, wird der Rest der Besatzung nun von einer Erscheinung in Gestalt einer observierenden Wassersäule besucht. Zu viel für den unter der Tiefe an dem High Pressure Nervous Syndrome leidenden Coffey: Er will die Sprengkapsel scharf machen und die Intelligenz aus der Tiefe des Grabens heraus sprengen.

Bei dem Versuch, den Sprengkopf zu sichern und unschädlich zu machen, wird Bud an die Grenzen des Vorstellbaren und jenseits davon geführt. Er macht eine Entdeckung, die die Zukunft der Menschheit für immer ändern wird …

Hintergrund & Infos zu The Abyss
Fremde Welten haben schon immer einen großen Reiz auf Regisseur James Cameron (Avatar – Aufbruch nach Pandora) ausgeübt: Bevor es ihn mit The Abyss in die Tiefen unserer Meere zog, führte er uns mit Aliens – Die Rückkehr in die Tiefen des Alls. Tief unter die Oberfläche brachte er uns danach wieder in dramatischer Form mit Titanic und mit den Dokumentationen Die Geister der Titanic und Aliens der Meere.

Auf die Idee zu The Abyss bzw. zu Elementen, die später Einbau in den Film finden sollten, kam Cameron bereits im Alter von 17 Jahren, als er in der Schule auf Experimente eines Tiefseeforschers zum Atmen von Flüssigkeit stieß. Der Sci-Fi-Autor H.G. Wells war übrigens der Erste, der ausgerechnet in der In the Abyss betitelten Kurzgeschichte auf die Existenz unterseeischer Aliens verwies.

Da nahezu die Hälfte aller Aufnahmen mit den Schauspielern unter Wasser stattfanden, war ein ausführliches Tauchtraining unabdinglich. Für die aufwändigen Kamera-Aufnahmen wurde eigens ein 28.000 m³ fassender, Süßwasser haltender Wassertank konstruiert, der bis dahin weltweit größte seiner Art.

Der Aufwand lohnte sich: Vierfach nominiert (u.a. für die Beste Kameraführung, geleistet von Mikael Salomon), gewann The Abyss den Oscar für die Besten visuellen Effekte. (EM)

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